Categorie: Nieuws

  • Momentaufnahmen im Januar: Bilder des Tages

    Momentaufnahmen im Januar: Bilder des Tages

    (Foto: Martin Mejia/AP/dpa)

    Rutschig: Ein Mann erfreut sich in einem öffentlichen Schwimmbad in Lima, Peru, am erfrischenden Nass. In dem südamerikanischen Land hat es derzeit Temperaturen um die 20 Grad Celsius.

    (Foto: SAMEER AL-DOUMY/AFP)

    Gerettet: Drei Geflüchtete lehnen an der Reling des Rettungsschiffes Ocean Viking, das sie im Mittelmeer vor der Küste Libyens in internationalen Gewässern aufgenommen hat.

    (Foto: Misper Apawu/AP)

    Angespannt: Ein Fan in Dakar, Senegal, schaut sich das Finale des Afrika-Cups zwischen Marokko und Senegal an. Das mutmaßliche Daumendrücken hat sich gelohnt: Die Senegalesen gewannen eine vor allem in der Endphase dramatische Partie mit 1:0 in der Verlängerung. Vorangegangen war ein Elfmeter für Gastgeber Marokko und fast ein Spielabbruch.

    (Foto: Javier Torres/AP/dpa)

    Zerstört: Waldbrände haben in Lirquen, Chile, eine Gegend der Verwüstung hinterlassen. Zehntausende Menschen mussten vor den Feuern fliehen, mindestens 18 Personen haben ihr Leben verloren.

    (Foto: Krisztina Than/REUTERS)

    Eisig: Ein Freizeitsportler versucht sich auf dem zugefrorenen Balaton-See in der Nähe von Vonyarcvashegy, Ungarn, im „Ice Winging“. Dabei nutzen Schlittschuhläufer die Kraft des Windes, um sich über das Eis zu bewegen.

    (Foto: Sean Gallup/Getty Images)

    Bewacht: Eine Statue des norwegischen Priesters und Missionars Hans Egede, der 1728 die heutige Hauptstadt Grönlands gegründet hat, ist vor dieser zu sehen. Um die Insel, die ein autonomes Territorium Dänemarks ist, gibt es derzeit internationale Verwerfungen zwischen den USA unter Präsident Trump, der Anspruch auf Grönland erhebt, und Dänemark und seinen europäischen Verbündeten.

  • Die anhaltenden Probleme beim Niersexpress nerven offenbar auch den VRR gewaltig. Er

    Die anhaltenden Probleme beim Niersexpress nerven offenbar auch den VRR gewaltig. Er


    Die anhaltenden Probleme beim Niersexpress nerven offenbar auch den VRR gewaltig. Er hat die Rhein Ruhr Bahn abgemahnt. Die Pendler haben wenig Hoffnung, dass das etwas hilft.
  • Studieren in Bayern: Exmatrikulation als „scharfes Schwert“ – neuer Strafenkatalog an bayerischen Hochschulen geplant

    Studieren in Bayern: Exmatrikulation als „scharfes Schwert“ – neuer Strafenkatalog an bayerischen Hochschulen geplant

    Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) plant neue Regeln für den Rauswurf von Studierenden an bayerischen Hochschulen. Wie Blume am Montag ankündigte, will er die Exmatrikulation im Landesrecht als „scharfes Schwert“ verankern. Wer den „Hochschulfrieden dauerhaft stört“ oder Straftaten begeht, soll demnach von der Uni fliegen. Bislang gebe es in den bayerischen Hochschulgesetzen „keine klaren Regelungen zur Exmatrikulation“ als Ordnungsmaßnahme, sagte der Minister bei einer Pressekonferenz in München.

    Die Exmatrikulation oder das Verbot einer erneuten Immatrikulation soll die „ultimative Sanktion“ innerhalb eines neuen Strafenkatalogs sein, den das Ministerium demnächst im Hochschulinnovationsgesetz einfügen will. Der Katalog soll sich laut Blume am Ordnungsrecht für Schulen orientieren, wo Verstöße stufenweise mit Verweisen, Versetzungen in Parallelklassen und Unterrichtsausschlüssen geahndet werden können.

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    Der Minister verwies auf eine teils feindselige Stimmung an Hochschulen gegenüber jüdischen Studierenden, etwa in Berlin. An der Freien Universität Berlin wurde im Jahr 2024 ein jüdischer Student von einem Kommilitonen angegriffen und verletzt. „Uns berichten jüdische Studierende, dass sie mitunter so bedrängt werden, dass es ihnen unmöglich ist, ihr Studium fortzusetzen“, sagte Blume über die Lage in Bayern.

    Antisemitismus-Vorwürfe hatte es in der Vergangenheit zum Beispiel gegen ein inzwischen aufgelöstes Pro-Palästina-Camp vor der Ludwig-Maximilians-Universität in München gegeben, wo gegen Israel und dessen Kriegsführung in Gaza protestiert wurde. „Die Null-Toleranz-Grenze bei Antisemitismus und Israelfeindlichkeit ist unverrückbar“, sagte Blume im September 2024 und kündigte neue Regeln an.

    Aktuell taucht die Exmatrikulation im Landesrecht als reiner Verwaltungsakt auf. Wer sein Studium abschließt oder vorzeitig beendet, wird exmatrikuliert. Darüber hinausgehende Regelungen können Hochschulen in ihren Satzungen individuell festlegen. Nun soll es einen einheitlichen Strafenkatalog geben.

    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Bayern hat die Verschärfung schon zu Beginn kritisiert. Im Kampf gegen Antisemitismus seien Zwangsexmatrikulationen der „falsche Weg, weil sie dazu geeignet sind, die Stimmen unbequemer, kritischer Studierender vom Campus auszuschließen“. Die GEW warnte vor einem Ausbildungs- und Berufsverbot.

  • Scale-ups: Deutschland und Frankreich wollen schnell wachsende Unternehmen in Europa halten

    Scale-ups: Deutschland und Frankreich wollen schnell wachsende Unternehmen in Europa halten

    Deutschland und Frankreich wollen mit einer gemeinsamen Initiative die Finanzierung für schnell wachsende ‍junge Unternehmen in Europa verbessern und deren Abwanderung in die USA verhindern. „Wir wollen eine Umgebung ‌schaffen, in der innovative europäische Unternehmen zu globalen Marktführern heranwachsen können und sich nicht irgendwann in die USA oder nach China verabschieden“, ⁠sagte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) am Montag in Berlin. „Dazu ‌brauchen diese Unternehmen in Europa das notwendige Kapital.“ Nötig sei ein viel tieferer und mit den USA konkurrenzfähiger Kapitalmarkt.

    Ein von beiden Regierungen in Auftrag gegebener Expertenbericht schlägt nach Angaben aus ‍dem Finanzministerium weitreichende Reformen der Kapitalmärkte vor. ‌Klingbeil und sein französischer Kollege Roland Lescure stellen die Vorschläge am Montag im Detail vor. Klingbeil kündigte an, er werde die Handlungsempfehlungen aus dem Bericht „mit Hochdruck in Europa voranbringen“.Das vom früheren Finanzminister Jörg Kukies und dem ehemaligen französischen Notenbankchef Christian ⁠Noyer verfasste Papier identifiziert eine Finanzierungslücke als zentrales Hindernis für sogenannte Scale-ups. Dies sind junge Unternehmen, die nach der Gründung schnell wachsen wollen. Die begrenzte Verfügbarkeit von Wagniskapital, ‍insbesondere von institutionellen Anlegern wie Versicherungen und Pensionsfonds, zwinge vielversprechende Firmen ‌häufig ins Ausland.

    Um die Lücke zu schließen, schlagen die Experten fünf zentrale Maßnahmen vor. Dazu zählen eine Reform der privaten und betrieblichen Altersvorsorge, um mehr Kapital für Innovationen zu mobilisieren, sowie ein leichterer Zugang für private Investoren. ‍Bestehende Förderinitiativen sollen EU-weit ausgebaut und der bürokratische Aufwand durch ⁠eine einheitliche EU-Unternehmensrechtsform gesenkt werden. Zudem sollen vereinfachte Regeln Börsengänge attraktiver machen.

  • Paketpost-Areal in Neuhausen: Bürgerentscheid abgelehnt – Hochhäuser dürfen gebaut werden

    Paketpost-Areal in Neuhausen: Bürgerentscheid abgelehnt – Hochhäuser dürfen gebaut werden

    Münchens Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht über die zwei 155-Meter-Hochhäuser an der Paketposthalle abstimmen: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat die Klage des Vereins „Hochhausstop“ auf die Zulassung seines Bürgerbegehrens abgewiesen. Das gab das Gericht am Montag in einer Pressemitteilung bekannt.

    Das Baurecht für das Quartier mit knapp 1200 Wohnungen und 3000 Arbeitsplätzen im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg, das der Stadtrat politisch bereits beschlossen hat, wird nun rechtskräftig. Die Hochhäuser würden, wenn sie tatsächlich gebaut werden, die höchsten Gebäude Münchens, vor dem 146 Meter hohen O2-Tower am Georg-Brauchle-Ring.

    Die Initiative „Hochhausstop“ um den CSU-Landtagsabgeordneten Robert Brannekämper hatte im Frühjahr 2025 knapp 50 000 Unterschriften für eine Hochhaus-Obergrenze von 60 Metern eingereicht und damit die Zahl der nötigen Unterschriften deutlich übertroffen.

    Der Stadtrat lehnte die Zulassung des Bürgerbegehrens und den daraus resultierenden Bürgerentscheid aber ab. Das Hauptargument war, dass das die Planungshoheit der Stadt zu stark einschränken würde. Diese Linie hatte in erster Instanz schon das Verwaltungsgericht München bestätigt. Mit ihrer Berufung dagegen sind die Hochhausgegner nun gescheitert.

    Die Frage im Bürgerbegehren lautete: „Sind Sie dafür, dass die Stadt München alle rechtlich zulässigen Maßnahmen ergreift, damit in Neuhausen im Umfeld der Paketposthalle kein Hochhaus gebaut wird, das über 60 Meter hoch ist?“ Diese Frage aber sei, so urteilte der VGH, „nicht bestimmt genug und darf deshalb nicht Gegenstand eines Bürgerentscheids sein“. Die Entscheidung ist unanfechtbar.

    Man bedauere, dass es den Münchnerinnen und Münchnern „verwehrt wird, selbst über den Dammbruch zu entscheiden, mit dem zwei 155 Meter hohe Wolkenkratzer neben der Paketposthalle realisiert werden sollen“, erklärten Robert Brannekämper und Wolfgang Czisch, die beiden Vorsitzenden von „Hochhausstop“.

    Münchens früherer Oberbürgermeister Christian Ude (SPD), der sich den Hochhausgegnern angeschlossen und damit gegen die Linie seiner Partei im Rathaus gestellt hat, nahm Bezug auf den Bürgerentscheid von 2004, der eine Hochhaus-Obergrenze von 100 Metern festschrieb: „Was aber die Bürger entschieden haben, dürfen auch nur die Bürger wieder zurücknehmen.“ Die Ablehnung des Bürgerbegehrens durch den Stadtrat sei eine „dreiste Bevormundung der Münchner Bürger – Gerichtsurteile hin oder her.“

    Der Investor, die Büschl-Unternehmensgruppe aus Grünwald, will nach eigenen Angaben schnell mit den Bauarbeiten für das Projekt auf dem Grundstück an der zentralen Bahnachse auf Höhe der S-Bahnstation Hirschgarten beginnen. Das städtebauliche Konzept mit der markanten Form der nach innen gewölbten Hochhäuser stammt vom Baseler Architekturbüro Herzog/de Meuron. Die Fertigstellung ist nach bisheriger Planung für 2033 geplant.

    Endgültige juristische Sicherheit gibt es für das Paketpost-Projekt aber noch nicht. Gegen den Bebauungsplan, den die Stadt erlassen hat, ist binnen eines Jahres eine Normenkontrollklage vor dem VGH möglich. Die Hochhausgegner haben bereits durchblicken lassen, dass sie diesen Weg anstreben.

    Der Mit-Initiator Brannekämper wollte sich am Montag nicht im Detail dazu äußern. Er kündigte aber an, man werde den Beschluss des Stadtrats „eingehend prüfen und danach entscheiden, wie wir weiter für den Erhalt unserer weltberühmten und beliebten Stadtsilhouette eintreten und weiterkämpfen können“.

  • Gen Z und die Freundschaft: Wenn Freunde zur Last werden

    Gen Z und die Freundschaft: Wenn Freunde zur Last werden

    Nura, 25 Jahre alt, ist es gewohnt, nachzugeben. Um Verzeihung zu bitten. Um die Freundschaft mit Jule, ebenfalls 25, am Leben zu halten. Wenn sie zum Beispiel zusammen feiern gehen, schickt Nura ein Foto von ihrem Outfit, bevor sie das Haus verlässt. Jule wünscht sich das. „Nur kurz abchecken“, nennt Jule das. Einmal trägt Nura ein schwarzes Top mit weiter Jeans statt eines kurzen Kleides, das sie vorher erwähnt hatte. „Ach so“, schreibt Jule zurück, „Toll, dann muss ich mich auch noch mal umziehen.“ Nura ist diejenige, die sich umzieht. Wie immer.

  • Belgien und Kongo: Der Mord an Lumumba könnte endlich gesühnt werden

    Belgien und Kongo: Der Mord an Lumumba könnte endlich gesühnt werden

    Der Belgier Etienne Davignon kann mit seinen 92 Jahren auf mehr als nur ein Leben zurückblicken. Er hatte drei davon. „Souvenirs de trois vies“, Erinnerungen an drei Leben, nannte er seine Autobiografie.

  • Nachruf: Einer, der Bilder aus Krieg und Krisen wirken ließ

    Nachruf: Einer, der Bilder aus Krieg und Krisen wirken ließ

    Die Stimme rau und unverwechselbar, die Lederjacke wie eine Schutzweste, und darum herum die Bilder von Tod und Elend. So wird er in Erinnerung bleiben, bei denen, die sich noch erinnern. Es sind Bilder aus einem Krieg, der inzwischen längst vergessen ist, den der Reporter Friedhelm Brebeck jedoch nie vergessen konnte. Weil er fast so lange, wie die Belagerung der bosnischen Stadt Sarajewo, 1425 Tage, dort ausgeharrt hatte, die Stellung hielt. Letzteres aber klingt zu zackig, denn Brebeck war zwar jahrzehntelang der Krisenkorrespondent der ARD, das markanteste Gesicht des Deutschen Fernsehens, wenn es galt, das blutige Weltgeschehen ins Wohnzimmer zu holen: der Sturz des Schahs 1979 in Teheran, der Bürgerkrieg in Libanon, das zerfallende Jugoslawien in den 1990er-Jahren. Aber Brebecks Berichte stellten überwiegend die Opfer in den Mittelpunkt, „er brachte die Deutschen dazu, die Leiden anderer zu betrachten“.

  • Kommunalwahlkampf in Nürnberg: Heftige Vorwürfe gegen den schwarzen SPD-OB-Kandidaten

    Kommunalwahlkampf in Nürnberg: Heftige Vorwürfe gegen den schwarzen SPD-OB-Kandidaten

    Im März 2025 hat Nasser Ahmed in einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung geschildert, wie er im Alltag mit rassistischen Anfeindungen zu kämpfen hat. Unter einem einzigen Post von ihm, so schilderte Ahmed, fanden sich einmal „Tausende Hasskommentare“. Diese habe man anschließend in verschiedene Kategorien unterteilt, unter anderem in „rassistische Beleidigungen, Volksverhetzung, Gewaltandrohung“. Ahmed, Sohn eritreischer Einwanderer, ist Kandidat der Nürnberger SPD bei der kommenden OB-Wahl. Sollte er gewählt werden, so wäre er der erste schwarze Oberbürgermeister in Deutschland.

  • Grönland: Was Trumps Zoll-Drohungen für die deutsche Wirtschaft bedeuten

    Grönland: Was Trumps Zoll-Drohungen für die deutsche Wirtschaft bedeuten

    Das Lieblingswort von Donald Trump, so hat er es mehrfach gesagt, heißt: Zölle. Jetzt hat er es erneut ausgesprochen und damit gedroht. Zehn Prozent on top zu den bereits bestehenden Zöllen sollen es von Februar sein, von Juni an sogar 25 Prozent. Bestrafen mit den Zusatzzöllen will der US-Präsident diesmal nicht die ganze Welt, sondern eine kleine Auswahl von acht Staaten, unter anderem Deutschland, die ihm seiner Ansicht nach in der Grönland-Frage in die Quere kommen. Trump will die Insel unter seine Kontrolle bringen, sie notfalls einfach kaufen. Grönland selbst, Dänemark und andere europäische Staaten halten dagegen. Die EU erwägt ihrerseits Zölle und weitere Gegenmaßnahmen. Was aber würden weitere Zölle für die deutsche Wirtschaft bedeuten, die seit drei Jahren schwächelt und auch 2026 nur sehr moderat wachsen dürfte? Was muss die EU beachten, wenn sie dagegenhält und was heißt das alles für Anlegerinnen und Anleger?