Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Momentaufnahmen im Januar: Bilder des Tages

    Momentaufnahmen im Januar: Bilder des Tages

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    Kaufprämien: E-Autos für weniger als 10 000 Euro

    Sollte irgendjemand im Bundesumweltministerium am Dienstagmorgen das Internet nach Angeboten für Elektroautos durchsucht haben, so dürfte er oder sie sich sehr gefreut haben. Denn die neue Elektroauto-Prämie, die Umweltminister Carsten Schneider (SPD) am Montag vorgestellt hat, erzielt offenbar genau den gewünschten Effekt: Wer aufgrund der hohen Anschaffungskosten bisher gezögert hat, vom Verbrenner auf ein Elektroauto…



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    Anfang Dezember hat die US-Regierung ihre neue Sicherheitsstrategie vorgestellt. Ein paar Tage später tauchten Namen von Menschen, die sich gegen Hass und Hetze im Internet einsetzen, auf US-Sanktionslisten auf. Darunter die beiden Geschäftsführerinnen von Hate Aid, einer gemeinnützigen Organisation, die Menschen, die von digitaler Gewalt betroffen sind, berät und rechtlich unterstützt. Josephine Ballon (36) über…



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    Daleep Singh ist Ökonom und hat als Sicherheitsberater für Barack Obama und Joe Biden gearbeitet und unter anderem die Russland-Sanktionen mitentworfen. Heute ist er Chefvolkswirt bei PGIM Fixed Income, einer großen amerikanischen Vermögensverwaltung. Im Interview spricht er über den Stand der transatlantischen Beziehungen und darüber, wie sich die aktuellen Spannungen auf die Finanzmärkte auswirken könnten.



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    Garmischer Autobahn: Bürgermeister wehren sich gegen „Vollgastourismus“

    Wer wissen will, worin der Reiz des Rasens liegen mag, kann einen Blick in die einschlägigen Werbeanzeigen werfen. „Pure Gänsehaut erleben“, empfiehlt etwa ein Münchner Autovermieter. „Zwischen 20 und 50 erlebst du den Lebensabschnitt, in dem Träume nach Adrenalin verlangen, in dem jeder Herzschlag lauter pocht und in dem mutige Entscheidungen das Leben veredeln.“ Einen…



  • Kaufprämien: E-Autos für weniger als 10 000 Euro

    Kaufprämien: E-Autos für weniger als 10 000 Euro

    Sollte irgendjemand im Bundesumweltministerium am Dienstagmorgen das Internet nach Angeboten für Elektroautos durchsucht haben, so dürfte er oder sie sich sehr gefreut haben. Denn die neue Elektroauto-Prämie, die Umweltminister Carsten Schneider (SPD) am Montag vorgestellt hat, erzielt offenbar genau den gewünschten Effekt: Wer aufgrund der hohen Anschaffungskosten bisher gezögert hat, vom Verbrenner auf ein Elektroauto…



  • Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Ringstraße in Kleve konnte nun der

    Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Ringstraße in Kleve konnte nun der

    Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Ringstraße in Kleve konnte nun der tote Fahrzeuginsasse identifiziert werden. Es handelt sich laut Polizei um einen 21-Jährigen, der in Kleve wohnte. Auch hat sich inzwischen ein wichtiger Zeuge gemeldet. Die Ermittlungen dauern an.

Categorie: Nieuws

  • Momentaufnahmen im Januar: Bilder des Tages

    Momentaufnahmen im Januar: Bilder des Tages

    (Foto: Quinn Rooney/Getty Images)

    Unter Beobachtung: Die Japanerin Naomi Osaka nutzt ihren Auftakt bei den Australian Open für ein modisches Statement. Die Partie in Melbourne gegen die Kroatin Antonia Ruzic mit einem 2:1-Sieg für Osaka (6:3, 3:6, 6:4).

    (Foto: Leah Millis/Reuters)

    Unter Druck: Der US-Amerikaner ChongLy Thao blickt mit seinem Sohn Chris angsterfüllt aus dem Fenster, wo ICE-Agenten mit Fahrzeugen unterwegs sind und willkürlich Menschen verhaften. Thao war tags zuvor in seiner Heimatstadt St. Paul, Minnesota, USA, festgenommen und später wieder freigelassen worden, als die Agenten feststellten, dass er US-Bürger ist.

    (Foto: Odelyn Joseph/AP/dpa)

    Unter Kontrolle: Ein Einheimischer fährt in Port-au-Prince, Haiti, mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch ein von Gangs kontrolliertes Gebiet.

    (Foto: Amilton Neves/Reuters)

    Unter Wasser: Die verzweifelte Bewohnerin eines Hauses steht in den Fluten, die auf die wochenlange Regenfälle in der Region Boane in Mosambik folgten.

    (Foto: Maxime Schmid/Keystone/dpa)

    Unter dem Himmel: Die Städte Monthey, Bex und Aigle in der Schweiz sind künstlich beleuchtet, während über ihnen spektakuläre Nordlichter ganz natürlich das Dunkel erhellen.

  • Großeinsatz in Schwabing: 61-Jähriger sticht mit Messer auf Polizisten ein

    Großeinsatz in Schwabing: 61-Jähriger sticht mit Messer auf Polizisten ein

    Sein eisernes Kettenhemd hat einem Münchner Polizisten am Montagnachmittag möglicherweise das Leben gerettet. Der Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) war zusammen mit etwa 50 weiteren Polizistinnen und Polizisten nach einem Notruf im Stadtteil Schwabing im Einsatz, als ein offenbar psychisch verwirrter Mann mit einem Messer auf ihn einstach. Der SEK-Beamte blieb unverletzt, der Angreifer konnte überwältigt werden.

    Kurz nach 14 Uhr hatte ein Anrufer die Polizei alarmiert, weil angeblich ein mit einer Pistole bewaffneter Mann vor seiner Wohnungstür stehe. Die Einsatzkräfte konnten niemanden entdecken, stießen aber im Treppenhaus auf den Anrufer, einen 61-Jährigen, der ein Messer in der Hand hielt. Der Mann zog sich in seine Wohnung zurück, die Polizisten riefen Verstärkung, darunter das SEK. Der 61-Jährige war schon einmal psychisch auffällig geworden und die Polizei konnte zudem nicht ausschließen, dass er nicht allein in der Wohnung war.

    Versuche, Kontakt mit dem 61-Jährigen aufzunehmen, scheiterten. Daraufhin drang das SEK in die Wohnung ein. Der Bewohner griff einen der Beamten an und stach nach Polizeiangaben mehrmals auf ihn ein. Die Schutzkleidung, darunter ein Kettenhemd, bewahrte den Polizisten vor Verletzungen. Der Täter konnte trotz heftiger Gegenwehr entwaffnet und festgenommen werden. Ein Schuss aus einem „Taser“ genannten Distanzelektroimpulsgerät hatte zuvor keine Wirkung gezeigt.

    Der 61-Jährige kam in ein Krankenhaus. Er soll in der forensischen Psychiatrie untergebracht werden. Wegen des Angriffs auf den Polizisten ermittelt die Mordkommission.

  • Nachruf: Menschenfreund und Freigeist

    Nachruf: Menschenfreund und Freigeist

    Als persönliches Markenzeichen hat Gerd Schielein vor vielen Jahren das Komma gewählt. Kein Fragezeichen, kein Ausrufezeichen, sondern jenes bescheidene kleine Satzzeichen, das trennt und strukturiert und dabei stets auch eines signalisiert: dass es weitergeht, dass das letzte Wort nicht gesagt und immer Platz für einen anderen Gedanken, eine neue Idee ist. Ein goldenes Komma trägt seine Frau Monika um den Hals. Ein drei Meter hohes Komma aus rostigem Stahlblech steht vor dem Schielein-Haus am Boschhof, wo er 50 Jahre gelebt hat. Ein eigenwilliges Symbol.

    Eigenwillig im besten Sinne, so kennt man auch „die Schieleins“, Monika und Gerd, die über Jahrzehnte selten getrennt, aber mit großer Gewissheit dort anzutreffen waren, wo es zwischen Wolfratshausen und Bad Tölz sozial oder kulturell etwas anzuschieben oder zu feiern galt. Gemeinsam engagierte sich das Paar ebenso unauffällig wie wirkungsvoll bei verschiedenen Projekten – sei es beim Musiksommer Loisachtal, in der Geltinger Kulturbühne „Hinterhalt“, bei der Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe in Eurasburg oder im Waldramer Erinnerungsort Badehaus. Als Grafiker, Werbetexter und Designer brachte Gerd Schielein sich dabei vor allem gestalterisch ein. Als Menschenfreund genoss er den Austausch. Als Intellektueller nährte er seine Neugier auf die Welt.

    Gerd Schielein bei seinem letzten Besuch im Kloster Beuerberg.
    Gerd Schielein bei seinem letzten Besuch im Kloster Beuerberg. (Foto: Torsten Bruch)

    „In der Kunst kann man die Freiheit üben“, war seine Devise. Über Kunst wie über Kinder konnte er voller Begeisterung sprechen – gerne ohne Punkt und Komma. Wissen, Weisheit und Witz griffen dabei stets spielerisch ineinander. Von dieser Mischung zeugten auch seine originellen Jahresgaben, die er an einen großen Freundes- und Bekanntenkreis verschickte. Was das wilde Sammelsurium aus klugem Unfug über die Jahre verband, war das Siegel: „ein echter Schielein“.

    Sich selbst nicht allzu wichtig zu nehmen und zugleich für viele Menschen wichtig zu sein: Gerd Schielein ist dieses Kunststück scheinbar mühelos gelungen. Am 9. Januar ist er im Alter von 83 Jahren im Kreis seiner Familie am Boschhof gestorben.

    Die Trauerfeier findet Anfang Februar in Beuerberg statt.

  • Nachruf: Meister der Entschleierung

    Nachruf: Meister der Entschleierung

    Als Johannes Fried sich 2006 für den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa bedankte, sprach er, passend zur Ehrung, über das Verhältnis von Sprache und Geschichte. Dabei wählte der berühmte Mittelalterhistoriker ein Beispiel aus der Gegenwart, den Fall eines aus Serbien stammenden Frankfurter Schulkinds. Trotz makelloser Deutschkenntnisse scheiterte es an der Aufgabe, eine Frühlingswiese zu beschreiben. Die Lehrer, die die Arbeit mehrfach zurückgaben, begriffen das Problem des Kindes nicht: Es war nie aus der Stadt herausgekommen; es kannte gepflegten „Rasen“ mit Blumenrabatten im Stadtpark, aber es hatte noch nie eine „Wiese“ gesehen. Ihm fehlte Sprache, weil ihm Erfahrung fehlte.

  • Leute: Bildet Banden!

    Leute: Bildet Banden!

    Diane Kruger, 49, Schauspielerin, wünscht sich mehr weiblichen Zusammenhalt. „Es kann Konkurrenz, Streit, Meinungsverschiedenheiten geben. Aber am Ende sind wir Schwestern“, sagte sie Bild. „Männer haben dieses Boys-Club-Prinzip seit jeher. Ich wünsche mir, dass wir Frauen uns diese Selbstverständlichkeit genauso erlauben.“ Kruger spielt in der neuen Drama-Serie „The Seduction“ die wohlhabende und unabhängige Madame de Rosemonde, welche die junge Marquise de Merteuil in die französische High Society des 18. Jahrhunderts einführt. „Über lange Zeit wurden Frauen gegeneinander ausgespielt“, sagte Kruger. „Umso kraftvoller ist der Moment, in dem sie erkennen, was möglich ist, wenn sie ein gemeinsames Ziel haben.“

    (Foto: Rolf Vennenbernd/Rolf Vennenbernd/dpa)

    Christoph Maria Herbst, 59, Schauspieler, plädiert für mehr waagerecht gereckte Daumen. „In der heutigen Gesellschaft heißt es nur noch: Daumen hoch oder Daumen runter. Ich bin schon seit Jahren auf der Suche nach diesen erfrischenden Grautönen“, sagte Herbst der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sollten lernen, mehr zu differenzieren, hinzuhören und uns nicht gleich durch einen Satz auf den Schlips getreten zu fühlen. Lasst die kurze Lunte zu Hause. Lasst uns bitte alle arbeiten an der Verlängerung der Lunte.“

    (Foto: Lise Aserud/Lise Aserud/NTB/dpa)

    Marius Borg Høiby, 29, Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, ist weiteren juristischen Anschuldigungen ausgesetzt. Wie Staatsanwalt Sturla Henriksbø der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, handelt es sich dabei unter anderem um zwei Verstöße gegen ein Kontaktverbot einer Ex-Freundin sowie einen groben Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Nachrichtenagentur NTB berichtete, er habe im Jahr 2020 mindestens 3,5 Kilogramm Marihuana empfangen, transportiert und weitergegeben. Høibys Anwältin Ellen Holager Andenæs sagte zu NTB, er habe damit aber nichts verdient. Die restlichen drei Anklagepunkte beziehen sich laut Staatsanwaltschaft auf Verkehrsdelikte. Hintergrund seien Videos, die auf Høibys Telefon gefunden worden waren. Darin filmte er sich selbst, wie er mit hoher Geschwindigkeit auf einem Motorrad fuhr. Høibys Anwältin sagte zu NTB, ihr Mandant gestehe alle neuen Anklagepunkte.

    (Foto: Carsten Koall/Carsten Koall/dpa)

    Verena Hubertz, 38, Bundesbabybauministerin, ist erstmals Mutter geworden. „Willkommen, kleines Wunder“, schrieb sie auf Instagram. Dazu teilte sie ein Schwarz-Weiß-Foto, auf dem sie die Hand ihres Babys hält. Laut Bild erklärte Hubertz zu ihrer Rückkehr in ihre Tätigkeit als Bundesministerin von März an: „Es wird ein schrittweiser Wiedereinstieg. Das Baby wird dabei sein, ob im Kinderzimmer des Bundestags oder auch im Ministerium.“

  • Hass auf Facebook & Co.: Wem gehört das Internet?

    Hass auf Facebook & Co.: Wem gehört das Internet?

    Anfang Dezember hat die US-Regierung ihre neue Sicherheitsstrategie vorgestellt. Ein paar Tage später tauchten Namen von Menschen, die sich gegen Hass und Hetze im Internet einsetzen, auf US-Sanktionslisten auf. Darunter die beiden Geschäftsführerinnen von Hate Aid, einer gemeinnützigen Organisation, die Menschen, die von digitaler Gewalt betroffen sind, berät und rechtlich unterstützt. Josephine Ballon (36) über das zunehmende Selbstbewusstsein der Internetplattformen unter Trump, Meinungsfreiheit, Zensur und die großen Fehler, die seit 20 Jahren gemacht wurden.

  • USA und Europa: „Märkte sind keine Leitplanken für die Gesundheit der Demokratie“

    USA und Europa: „Märkte sind keine Leitplanken für die Gesundheit der Demokratie“

    Daleep Singh ist Ökonom und hat als Sicherheitsberater für Barack Obama und Joe Biden gearbeitet und unter anderem die Russland-Sanktionen mitentworfen. Heute ist er Chefvolkswirt bei PGIM Fixed Income, einer großen amerikanischen Vermögensverwaltung. Im Interview spricht er über den Stand der transatlantischen Beziehungen und darüber, wie sich die aktuellen Spannungen auf die Finanzmärkte auswirken könnten.

  • Garmischer Autobahn: Bürgermeister wehren sich gegen „Vollgastourismus“

    Garmischer Autobahn: Bürgermeister wehren sich gegen „Vollgastourismus“

    Wer wissen will, worin der Reiz des Rasens liegen mag, kann einen Blick in die einschlägigen Werbeanzeigen werfen. „Pure Gänsehaut erleben“, empfiehlt etwa ein Münchner Autovermieter. „Zwischen 20 und 50 erlebst du den Lebensabschnitt, in dem Träume nach Adrenalin verlangen, in dem jeder Herzschlag lauter pocht und in dem mutige Entscheidungen das Leben veredeln.“ Einen Lamborghini – „640 PS, 0-100 km/h in 3,2 Sek, Vmax 330 km/h“ – gibt es dort für 1150 Euro am Tag und Boliden-Poesie gratis dazu: Da lauscht man dem „Kreischen der zehn Zylinder, riecht den dezenten Duft von Alcantara und spürt die Hitze der Kohlefaserbremsen“. Und erkennt: „Es geht um mehr als Fortbewegung. Es geht um Selbstbestimmung, Status, Faszination und um eine Erinnerung, die sich für immer in dein Gehirn brennt.“

    Der letzte Halbsatz dürfte bei manchen Menschen tatsächlich eine Gänsehaut hervorrufen, zum Beispiel bei den Rettungskräften, die regelmäßig auf der A95 im Einsatz sind. Die Autobahn zwischen München und Garmisch-Partenkirchen ist seit Jahren als Raser-Strecke bekannt und hat es in einem bundesweiten Ranking unlängst auf Platz zwei geschafft. Laut einer Analyse des Spiegel, der Daten des Navigationsanbieters TomTom ausgewertet hat, war 2024 auf der A95 jeder zehnte Autofahrer mit mindestens 158 Kilometer pro Stunde unterwegs.  Nur auf der A19 zwischen Wittstock/Dosse und Rostock wurde noch stärker aufs Gaspedal gedrückt.

    Iffeldorfs Bürgermeister Hans Lang (SPD) kämpft für ein Tempolimit.
    Iffeldorfs Bürgermeister Hans Lang (SPD) kämpft für ein Tempolimit. (Foto: Manfred Neubauer)

    Hans Lang, SPD-Bürgermeister von Iffeldorf, hat die Nase voll. Seit Jahren setzt er sich für ein Tempolimit ein. Zum einen, weil die Unfälle auf der Autobahn die Rettungskräfte der anliegenden Gemeinden strapazierten. „Bei jedem Einsatz setzen sich die Rettungskräfte der Gefahr aus, selbst in Mitleidenschaft gezogen zu werden.“ Zum anderen, weil Anwohner über eine hohe Lärmbelästigung klagten. Mitten in der Nacht würden Leute von Rasern geweckt, die über die leere Autobahn bretterten. Selbst im Ausland werde die A95 als Rennstrecke angepriesen. Lang möchte diesen „Vollgastourismus“ nicht länger hinnehmen.

    Freie Fahrt für Freunde eines flotten Fahrstils, das gibt es außer in Deutschland noch in Nordkorea, Somalia und Afghanistan sowie auf Inseln der Karibik. Alle anderen Industrieländer haben Tempolimits für Autobahnen und Landstraßen festgelegt. Was die A95 besonders attraktiv macht, ist der vergleichsweise geringe Verkehr. Die 67 Kilometer lange Autobahn endet bei Eschenlohe in einem Nadelöhr, der Bundesstraße 2, die nach Garmisch führt. Daher sind auch nur wenige Lastwagen auf der Strecke unterwegs.

    Bürgermeister Lang weiß, dass er da ein heißes Eisen anpackt. Ihm gehe es gar nicht um ein generelles Tempolimit, sagt er. Vielen Leuten wäre schon geholfen, wenn es im Bereich der Anschlussstelle Iffeldorf Begrenzungen gäbe. Im Oktober hat er sich ans Bundesverkehrsministerium gewandt. Zwei Monate später bekam er eine Antwort. „Raser oder illegale Autorennen“, so heißt es darin, rechtfertigten keine Geschwindigkeitsbeschränkung. Eine solche dürfe nur angeordnet werden, „wenn aufgrund besonderer örtlicher Verhältnisse eine deutlich über dem allgemeinen Risiko liegende Gefahrenlage besteht“. Zuständig dafür sei die Autobahn GmbH des Bundes, deren Unfallkommission das Unfallgeschehen regelmäßig auswerte. Nach Stand der Dinge lägen auf der A95 „keine Unfallhäufungsbereiche“ vor.

    450 Unfälle ereignen sich im Schnitt jährlich auf der 67 Kilometer langen Autobahn. Die meisten wegen nicht angepasster Geschwindigkeit. 
    450 Unfälle ereignen sich im Schnitt jährlich auf der 67 Kilometer langen Autobahn. Die meisten wegen nicht angepasster Geschwindigkeit.  (Foto: Hartmut Pöstges)

    Dies bestätigt Bastian Straif von der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim. Sie ist primär für die Garmischer Autobahn zuständig. Im Schnitt gebe es auf der A95 jährlich 450 Verkehrsunfälle, sagt Straif, ein Mensch komme im Schnitt ums Leben, 80 würden verletzt. Ein Trend zu mehr oder weniger Unfällen lasse sich über die Jahre nicht erkennen.

    Die meisten Unfälle passierten bei Nässe oder Glätte und nicht angepasster Geschwindigkeit. „Zu schnell bedeutet aber nicht gleich eine hohe gefahrene Geschwindigkeit“, so der Polizeihauptkommissar. Ein angemessenes Tempo sei nicht zuletzt vom Reifenprofil abhängig. „Raser“ fänden sich in der Unfallstatistik hingegen „nur im niederen einstelligen Bereich“ und spielten im polizeilichen Alltag keine Rolle. „Aber wir sind natürlich dafür, dass in einem angemessenen Tempo gefahren wird“, sagt Straif. Schon allein deshalb, um die Kolleginnen und Kollegen am Einsatzort nicht zu gefährden.

    Die Münsinger Feuerwehr ist häufig auf der A95 im Einsatz.  
    Die Münsinger Feuerwehr ist häufig auf der A95 im Einsatz.   (Foto: Hartmut Pöstges)

    Die Münsinger Feuerwehr musste im vergangenen Jahr 40 Mal ausrücken, 30 Mal davon auf die Autobahn. „Das ist der Hauptteil unserer Einsätze“, erklärt Kommandant Christoph Lechner. Die meisten Unfälle, das sagt auch er, passierten bei Regen, Schnee und Eis. „Hochgeschwindigkeitsunfälle“ seien eher die Ausnahme. Ein Tempolimit bei nasser Fahrbahn hielte er für durchaus sinnvoll. Auch weil viele Urlauber auf der Garmischer Autobahn unterwegs seien, die mit den Straßenverhältnissen nicht vertraut seien.

    Eben darauf drängt nun auch der Iffeldorfer Bürgermeister Hans Lang. Bei seinen Bürgermeisterkollegen zwischen Eschenlohe und dem Starnberger Dreieck habe er  „offene Türen eingerannt“, sagt er. In den kommenden Wochen werde man sich zusammensetzen, das weitere Vorgehen besprechen, die Kräfte bündeln und sich Rückendeckung in der Politik suchen.

    Der FW-Landtagsabgeordnete Florian Streibl sagt Unterstützung zu

    Der Landtagsabgeordnete Florian Streibl (Freie Wähler), zuständig für die Stimmkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Weilheim-Schongau, hat den Bürgermeistern seine Unterstützung zugesichert. Er zeige „große Sympathien für das Anliegen“, entlang der A95 „mindestens abschnittsweise Tempolimits einzuführen“, so der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Bayerischen Landtag.

    Eine SZ-Anfrage beantwortet die Autobahn GmbH mit der bekannten Argumentation, die allerdings eine Neuerung aufweist. „Die Unfallentwicklung an der A95 wird weiterhin beobachtet“, heißt es darin. „Derzeit besteht jedoch keine rechtliche Grundlage für sog. verkehrsbeschränkende Maßnahmen.“ Der erste Satz ist gefettet, das Wort „derzeit“ gefettet und unterstrichen. Signale, die bei manchem Raser-Feind, vielleicht keine Gänsehaut, aber doch Hoffnungen hervorrufen dürften.

  • Kaufprämien: E-Autos für weniger als 10 000 Euro

    Kaufprämien: E-Autos für weniger als 10 000 Euro

    Sollte irgendjemand im Bundesumweltministerium am Dienstagmorgen das Internet nach Angeboten für Elektroautos durchsucht haben, so dürfte er oder sie sich sehr gefreut haben. Denn die neue Elektroauto-Prämie, die Umweltminister Carsten Schneider (SPD) am Montag vorgestellt hat, erzielt offenbar genau den gewünschten Effekt: Wer aufgrund der hohen Anschaffungskosten bisher gezögert hat, vom Verbrenner auf ein Elektroauto umzusteigen, dem dürften jetzt die Argumente ausgehen.

    Denn die Prämie macht viele E-Autos nicht nur deutlich günstiger als ein vergleichbares Benzin-Modell. Einige Hersteller haben zusätzlich zur staatlichen Förderung noch einmal hohe Elektro-Rabatte obendrauf gepackt. Das führt dazu, dass ein neues Elektroauto schon für weniger als 10 000 Euro zu haben ist. Und auch im Leasing gibt es aktuell für manche Modelle Monatsraten, die deutlich unter hundert Euro liegen. Wie kann das sein?

    Zunächst noch einmal die Eckpunkte der neuen Förderprämie: Je nach Einkommen und Zahl der Kinder können Haushalte bis zu 6000 Euro Zuschuss beim Kauf oder Leasing eines Elektroautos bekommen. Wer die Prämie in Anspruch nehmen will, muss seinen Kauf- oder Leasingvertrag und die Einkommensnachweise über ein Online-Portal einreichen, das vermutlich im Mai freigeschaltet wird. Er bekommt dann die ihm zustehende Summe zurückerstattet. Insgesamt beträgt der Fördertopf drei Milliarden Euro, das reicht laut Umweltminister Schneider für rund 800 000 Fahrzeuge.

    Der Preisabstand zwischen Verbrenner und E-Autos schrumpft auch ohne Prämie

    Viele Experten hatten im Vorfeld vermutet, dass die Hersteller die neue Prämie dazu nutzen werden, ihre eigenen Rabatte auf Elektroautos zurückzufahren. Denn schon im vergangenen Jahr, als es keine staatlichen Zuschüsse für Batteriefahrzeuge gab, waren die Preise für die Stromer bei vielen Marken gesunken. Und das lag vor allem daran, dass viele Hersteller auf E-Autos hohe Rabatte gewährten. Im Dezember 2025 betrug der Preisabstand zwischen einem Verbrenner und einem gleichwertigen Elektroauto laut Berechnungen des Bochumer Center Automotive Research im Schnitt nur noch 1340 Euro – ein Jahr zuvor waren E-Autos noch mehr als 7000 Euro teurer als Verbrenner.

    Doch kaum hat der Umweltminister am Montag den Startschuss für die neue Förderung gegeben, passierte das Gegenteil von dem, was viele Autoexperten erwarteten. Manche Hersteller legten bei den Rabatten sogar noch einmal nach. Der französische Autobauer Citroën etwa verdoppelt die staatliche Prämie und gibt auf sein elektrisches Einstiegsmodell e-C3 noch einmal bis zu 6000 Euro zusätzlichen Rabatt. Damit ist der kleine Stromer in seiner Basisversion schon für rund 8000 Euro zu haben. Ein Reichweiten- und Ladewunder ist das Modell zwar nicht – es kommt rund 200 Kilometer mit einer Batteriefüllung – aber auf jeden Fall günstiger als ein neuer Verbrenner.

    Auch der US-Autobauer Ford teilte noch am Montag mit, man gebe auf bestimmte Elektromodelle ab sofort 5000 Euro Nachlass, „unabhängig von Einkommen oder Familiengröße.“ Somit könnten Kunden zusammen mit der staatlichen Prämie bis zu 11 000 Euro Rabatt erhalten. Da die Förderung des Bundes rückwirkend zum 1. Januar 2026 gilt, können sich auch Autokäufer freuen, die ihr Fahrzeug schon in den vergangenen drei Wochen zugelassen haben. Denn die Prämie kommt dann noch einmal extra obendrauf, beziehungsweise wird dann vom Staat in ein paar Monaten ausbezahlt. Bei einem Dacia Spring etwa, der zuletzt rund 12 000 Euro kostete, würde sich dann der tatsächliche Preis auf bis zu 7000 Euro reduzieren.

    „Rabatte in dieser Höhe sind für jeden Hersteller ein Minusgeschäft“, sagt Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management. An einem E-Auto, das auf einmal weniger als 10 000 Euro kostet, verdiene ein Unternehmen kein Geld. „Dass es jetzt trotzdem solche Angebote gibt, zeigt, wie hoch der Druck bei den Herstellern ist, ihre E-Autos zu verkaufen“, ist Bratzel überzeugt. Denn mittlerweile ist die Auswahl an E-Automodellen in jedem Preis- und Größensegment hoch. Wer sich dort gegen die Konkurrenz behaupten will, muss zwangsläufig die Preise möglichst niedrig halten – und mitziehen, wenn andere Rabatte geben.

    Zudem lastet insbesondere auf den europäischen Herstellern der Druck, die CO₂-Ziele der EU einzuhalten. Dafür müssen sie rund ein Viertel ihrer Flotte rein elektrisch verkaufen. Das wird mit zunehmender Konkurrenz durch chinesische Hersteller alles andere als leicht. Denn die nutzen die neue staatliche Förderprämie bereits, um ihre oft ohnehin schon preiswerten Modelle noch günstiger anzubieten. So findet sich zum Beispiel bei mehreren Autohändlern ein Leasingangebot für den chinesischen Kleinwagen Leapmotor T03 für nur 18 Euro pro Monat – gerechnet auf 36 Monate und 5000 Kilometer Laufleistung pro Jahr. Nicht nur deshalb warnt Autoforscher Stefan Bratzel: „Der ruinöse Preiskampf, der in China schon lange tobt, könnte bald auch zu uns kommen.“

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    Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Ringstraße in Kleve konnte nun der tote Fahrzeuginsasse identifiziert werden. Es handelt sich laut Polizei um einen 21-Jährigen, der in Kleve wohnte. Auch hat sich inzwischen ein wichtiger Zeuge gemeldet. Die Ermittlungen dauern an.