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Oslo (Norwegen) – Schlimmer geht immer, scheint das Motto von Norwegens Skandal-Spross Marius Borg Høiby (29) zu sein. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) muss sich ab dem 3. Februar vor einem Osloer Gericht verantworten. Bislang ging es um 32 strafrechtliche Vorwürfe, darunter vier Fälle von Vergewaltigung, außerdem Körperverletzung, sexuelle Belästigung und Morddrohungen. Doch nun kommen sechs weitere Punkte hinzu!
Der norwegische Staatsanwalt Sturla Henriksbø (50) bestätigte der Zeitung „Aftenposten“, dass die Anklageschrift um ein schweres Drogendelikt, zwei Verstöße gegen das Kontaktverbot zu Marius’ Ex-Freundin Rebecca (29) und drei Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung erweitert wurde. „Bei dem schweren Drogendelikt handelt es sich um einen einzelnen Vorfall in Tønsberg im Jahr 2020, bei dem es um 3,5 Kilogramm Marihuana ging“, so Henriksbø.
So brav wie Marius Borg Høiby hier mit seiner Mutter, der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52), auf einer offiziellen Veranstaltung in Oslo wirkt, ist er offenbar nicht
Marius Borg Høibys Verteidigerin: Er hat gestanden
Marius’ Verteidigerin Ellen Holager Andenæs (78) versucht indes, die neuen Entwicklungen gegenüber dem norwegischen Sender NRK herunterzuspielen. Das seien alte Angelegenheiten, Marius hätte alles gestanden, und es sei ein einmaliger Vorfall gewesen. Er habe mit dem Cannabis keinen Cent verdient. Auch zu den anderen Vorwürfen habe er sich schuldig bekannt.
Die Anwältin Ellen Holager Andenæs (78) wird Marius vor Gericht verteidigen
Staatsanwalt Henriksbø kündigte jedoch an, dass auch die Verletzung des Kontaktverbotes gegen Rebecca Konsequenzen haben werde. Marius wurde bereits unter anderem wegen sexuell übergriffigen Verhaltens, schwerer Körperverletzung und Bedrohungen gegen sie angeklagt. Wie seine Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung ans Licht kamen? Auf Høibys Handy wurden Videos sichergestellt, auf denen er sich selbst beim Motorradfahren mit hoher Geschwindigkeit filmte!
Marius inszenierte sich auch gerne selbst als „Bad Boy“ mit Pistole, Schampus, Geldscheinen
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Einschätzung des Rechtsexperten zum Fall Marius
Ein Rechtsexperte schätzt für BILD die Anklageerweiterung gegen Marius Borg Høibyein. „Der gravierendste Anklagepunkt ist, dass Høiby 2020 in dem Ort Lørenskog bei Oslo 3,5 Kilo Marihuana in Empfang genommen hat“, so der deutsche Anwalt Patrick Lundevall-Unger (47) aus Oslo. „Nach der Übergabe ist er ca. 120 Kilometer nach Tønsberg gefahren und hat diese 3,5 Kilo Marihuana übergeben. Das ist natürlich erschütternd zu hören und zeigt, dass Høiby in einem Netzwerk unterwegs ist, welches Drogen verfrachtet.“
Der deutsche Anwalt Patrick Lundevall-Unger (47) wird für BILD den Marius-Prozess als Rechtsexperte begleiten
Als Strafmaß für solche Drogendelikte sieht das norwegische Recht bis zu zwei Jahre Gefängnis vor. Da Marius Borg Høiby aber geständig war, dürfte er mit Strafminderung rechnen.









