Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Categorie: Nieuws

  • Aus dem »Atlantic« in Hamburg Udo Lindenbergs Hotelzimmer zieht ins Museum »Udo

    Aus dem »Atlantic« in Hamburg Udo Lindenbergs Hotelzimmer zieht ins Museum »Udo

    Aus dem »Atlantic« in Hamburg

    Udo Lindenbergs Hotelzimmer zieht ins Museum

    »Udo L. wohnt im Hotel« – wie, können Besucher bald im Münsterland sehen. Eine Ausstellung soll den Raum zeigen, in dem der Musiker in Hamburg lebt und arbeitet.

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    Musiker Lindenberg im Jahr 2018

    Foto: Georg Wendt / dpa / picture alliance

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    Das Hamburger Hotel »Atlantic« zieht ins westfälische Gronau – zumindest zum Teil und als Kopie. Anlass ist eine besondere Ausstellung zu Ehren von Udo Lindenberg, 79. Sie zeigt einen originalgetreuen Nachbau des Hotelzimmers, in dem der Musiker seit Jahrzehnten lebt und arbeitet.

    Lindenberg werde die Sonderausstellung im Sommer mit eröffnen, teilte das Rock’n’popmuseum in Gronau mit. Unter dem Titel »Udo L. wohnt im Hotel – Exklusive Einblicke in meine Panikzentrale« zeige sie einen »Blick hinter die Tür eines Zimmers, in dem deutsche Popgeschichte geschrieben wurde«. In der Heimat des Künstlers soll sie »von Haltung, Visionen und kreativer Unruhe« erzählen.Behalten Sie den Überblick: Jeden Werktag gegen 18 Uhr beantworten SPIEGEL-Autorinnen und -Autoren die wichtigsten Fragen des Tages im Newsletter »Die Lage am Abend« – hintergründig, kompakt, kostenlos. Hier bestellen Sie Ihr News-Briefing als Mail.

    Die Replik des Zimmers mit der Nummer 570, das in Hamburg im vierten Stock liegt, sei das Kernstück der Ausstellung. Die dazugehörige Audioführung spreche Lindenberg selbst ein. Der Musiker, der in Gronau geboren wurde, zog 1994 ins »Atlantic«.»Hätte Bach seinen Müll persönlich runtergetragen, hätte er so manche Kantate nicht geschrieben«, antwortete Lindenberg einmal auf die Frage, warum er im Hotel lebt. Man müsse sich auf das konzentrieren, was man könne.

    »Über so ‘ne Zeit wird das Hotel natürlich ’n echtes Zuhause und die ganze Crew ist dann voll deine Big Familie«, sagte Lindenberg 2024, als das »Atlantic« als Hotel des Jahres ausgezeichnet wurde. »Ihr seid so super und leuchtet wie ein Feuerwerk von Kometen.«

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    Im Mai wird Lindenberg 80 Jahre alt. Trotzdem sei er topfit, sagte seine Fitnesstrainerin Natalie Zimmermann im April. Er jogge mit ihr nachts um die Alster und mache Liegestütze. Mehr dazu lesen Sie hier.

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  • Wer eine Wohnung sucht, steht vor immer größeren Problemen. Die Mieten steigen

    Wer eine Wohnung sucht, steht vor immer größeren Problemen. Die Mieten steigen

    Wer eine Wohnung sucht, steht vor immer größeren Problemen. Die Mieten steigen sogar schneller als die Inflation, das Angebot bricht ein – und immer mehr Wohnungen gibt es nur noch befristet oder möbliert.

    Wie viel teurer es allein im letzten Jahr geworden ist und wer jetzt besonders vor Problemen steht, lesen Sie mit BILDplus: Die große Tabelle zeigt die Mietteuerung des letzten Jahres in 30 ausgewählten deutschen Städten.

  • Ulm (Baden-Württemberg) – Flüchtling Mahmoud I. (29) ging mit einem Messer in

    Ulm (Baden-Württemberg) – Flüchtling Mahmoud I. (29) ging mit einem Messer in

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    Ulm (Baden-Württemberg) – Flüchtling Mahmoud I. (29) ging mit einem Messer in den Ulmer Media-Markt, verletzte einen Mitarbeiter (25) lebensgefährlich. Jetzt kommt raus: Der Eritreer stach schon einmal zu!

    BILD erfuhr: Im August 2020 stritt sich Mahmoud I. in seiner Asylunterkunft in Neu-Ulm (Bayern) mit einem Mitbewohner (21), trat ihm brutal gegen den Kopf. Dann ging der Eritreer hinaus, kam mit einer zerbrochenen Glasflasche zurück und stach auf den Oberkörper seines Gegners ein. Der Rettungsdienst brachte das stark blutende Opfer ins Krankenhaus, Mahmoud I. wurde festgenommen. Doch dabei blieb es nicht.

    Die Polizei hat die Stelle markiert, an der Mahmoud I. (29) auf der Flucht niedergeschossen wurde

    Die Polizei hat die Stelle markiert, an der Mahmoud I. (29) auf der Flucht niedergeschossen wurde

    Flüchtling greift Gefängniswärter an

    Einen Tag später randalierte der Asylbewerber im Polizeigewahrsam, mehrere Gegenstände gingen zu Bruch. In der U-Haft ging es gerade so weiter. Am 21. Oktober 2020 griff Mahmoud I. zwei Wärter an, beide Beamte wurden verletzt. Das Amtsgericht Memmingen verurteilte den Eritreer zu dreieinhalb Jahren Haft. Sein Gefängnisaufenthalt verlängerte sich durch Drogendelikte, weshalb der Migrant erst im Dezember 2025 entlassen wurde. Kaum draußen, stach er bei Media-Markt in Ulm (Baden-Württemberg) zu.

    Messerangriff in Ulm: Polizei stoppt Tatverdächtigen mit Schüssen

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    Der schwer verletzte Mitarbeiter ringt noch immer mit dem Tod. Staatsanwalt Michael Bischofberger (50): „Der gesundheitliche Zustand des Geschädigten ist leider weiterhin kritisch. Es hat sich noch keine Besserung eingestellt.“ Anders sieht es mit dem angeschossenen Täter aus. Er sei mittlerweile vernehmungsfähig, verweigere aber die Aussage. So bleibt unklar, warum der Eritreer den Verkäufer lebensgefährlich und dessen Kollegen (22) leicht verletzte.

    Abschiebung soll unmöglich sein

    Der Messerstecher reiste 2017 als Flüchtling nach Deutschland ein. Ihn wieder loszuwerden, ist den Angaben zufolge unmöglich. Laut einer Sprecherin des baden-württembergischen Migrationsministeriums war der Eritreer zwar ausreisepflichtig. Allerdings weigere sich das ostafrikanische Land, eigene Staatsbürger zurückzunehmen.

    Die Sprecherin: „Für eine Abschiebung notwendige Identitätsdokumente lagen im konkreten Fall nicht vor.“

  • Deutschland hat den Drucktest bei der Handball-EM bestanden. Einer der Hauptgründe: Renars

    Deutschland hat den Drucktest bei der Handball-EM bestanden. Einer der Hauptgründe: Renars

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    Deutschland hat den Drucktest bei der Handball–EM bestanden. Einer der Hauptgründe: Renars Uscins (23/Hannover) übernahm Verantwortung, forderte die Bälle und nahm mit seinen Toren spürbar Last von der Mannschaft. Denn die Ausgangslage im Vorrunden-Endspiel gegen Spanien war heikel. Für die DHB-Auswahl stand alles auf dem Spiel: Verlieren verboten, die Hauptrunde auf der Kippe.

    Genau in diesem Moment ist Uscins da. Acht Tore erzielt der Linkshänder, eines davon spektakulär per Kempa. Immer wieder sucht er den Abschluss, übernimmt Verantwortung. Deutschland gewinnt 34:32 (17:15), zieht als Gruppensieger weiter und startet mit zwei Punkten in die Hauptrunde.

    Uscins prägt diesen Abend. Nach der Schlusssirene hüpft er erleichtert über das Feld, ein Bild für den abgefallenen Druck der vergangenen 60 Minuten. Die Erleichterung ist auch bei Bundestrainer Alfred Gíslason (66) zu sehen, der schon Sekunden vor dem Ende lächelt. Der Sieg gegen Spanien wird zum sportlichen Wendepunkt dieses Turniers.

    Dass Uscins für große Spiele gemacht ist, hat er längst bewiesen. 2023 führte er die deutsche U21 als Kapitän zum WM-Titel. Bei Olympia folgte der nächste große Moment, vor allem im Viertelfinale gegen Gastgeber Frankreich: 14 Tore, ein dramatisches Spiel. Nach dem Abpfiff ging Uscins auf Nikola Karabatić zu, der sein letztes Spiel absolvierte. Der Superstar sagte zu ihm: „Du hast mich jetzt trotzdem in die Rente geschickt.“

    Handball-EM: Uscins meidet soziale Medien

    Trotz dieser großen Bühne bleibt Uscins bemerkenswert nahbar, fast leise in seiner Art. Ganz anders als viele in seiner Generation ist er in den sozialen Medien kaum zu finden. Eine bewusste Entscheidung. Uscins erklärt im BILD-Gespräch in Silkeborg: „Gerade, was man in den letzten Tagen gesehen hat, dass Dinge hochgepusht werden, die da nicht so sind, weil Zitate genommen werden, die aus dem Kontext sind. Im Endeffekt regen sich vielleicht die Leute auf, die das lesen und sich das zu Herzen nehmen. Deswegen habe ich mir tatsächlich abgewöhnt, da irgendwie was zu Herzen zu nehmen. Es spielt für mich keine Rolle, wer auf Facebook was von mir hält oder nicht. Ich glaube, das ist eine große Challenge für viele Jungs in unserem Alter, weil die viel am Handy sind und sich das durchlesen. Das wäre fatal, wenn man sich davon das Selbstgefühl nehmen ließe.“

    [–>Ein wichtiger Anker in seinem Leben ist seine Oma in Lettland, der Heimat seiner Eltern. Dort ist das Leben einfach, ruhig, weit weg vom Profisport. Über den Ort sagt Uscins zu BILD: „Da ist wirklich nichts. Also 300 Meter im Kreis ist irgendwann das nächste Haus.“ Und weiter: „Aber das Grundstück und alles gehört hier. Also als sie noch ein bisschen fitter war, wurden Kartoffeln, Salat, Tomaten, Gurken, alles angebaut.“ Besonders geblieben ist ihm der Alltag dort: „Salat zum Mittag, dann wirklich aus dem Garten geholt.“ Einen grünen Daumen hat er allerdings nicht. „Im Alter von drei Jahren ging es dann ja nach Deutschland.“

    Der Besuch der Oma ist ihm bis heute wichtig, eine echte Herzensangelegenheit. „Ja, wenn ich es schaffe, die Oma zu besuchen, dann in der Sommerpause“, sagt Uscins. Auch seine Eltern fahren regelmäßig nach Lettland und kümmern sich um alles. Diese andere Welt hilft ihm, Abstand zu gewinnen – und geerdet zu bleiben.

    Nach Kritik vom Italien-Trainer: Dreister Spruch von Gislason gegen Hanning

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    Dabei war sein sportlicher Weg kein Selbstläufer. In der Jugend spielte er beim SC Magdeburg, schaffte dort aber nicht den nächsten Schritt. Der Wechsel nach Hannover brachte schließlich den Durchbruch. Dort entwickelte sich Renars Schritt für Schritt zum Leistungsträger. Parallel zum Handball absolviert der nachdenkliche, wissbegierige Rückraumspieler ein Fernstudium, um auch abseits der Halle gefordert zu sein. „Ich brauche unbedingt auch etwas für meinen Kopf“, hat er einmal gesagt.

    Seinen Traum von einem eigenen Café hat er in Dessau gerade verwirklicht – geführt wird es von seiner Mutter Aija. „Ein Café zu betreiben, war der Traum meiner Mutter“, erklärt Uscins. Kaffee ist auch seine eigene große Leidenschaft.

    Auf dem Feld denkt er dennoch nicht in eigenen Toren, sondern ans Team. „Ich möchte auf keinen Fall jemand sein, der nur die eigenen Torchancen sucht und damit dem Kollektiv seinen Spielstil aufzwingt“, sagt er. Das handballerische Talent wurde ihm dabei schon in die Wiege gelegt. Vater Armands (52) spielte als Kreisläufer für die lettische Nationalmannschaft, führte das Land 2020 als Trainer zur EM.

    Was der Sieg gegen Spanien für diese junge Mannschaft bedeutet, beschreibt Uscins so: „Alfred hat mit seiner Erfahrung schon vor dem Spiel gesagt, dass wir nach den 60 Minuten sagen werden: Das Spiel wird uns nach vorne bringen, egal wie. Für so eine junge Mannschaft, die vielleicht ein bisschen Erfahrung hat, aber selten in so einer Situation war, war es für uns Gold wert, dass wir das so positiv gestalten. Das heißt, wir können aufeinander zählen, egal wie viel Druck auf uns lastet. Wenn jeder seine Stärken einbringt, dann wird es für jede Mannschaft schwer.“ Gerade gegen solch einen Uscins…

  • TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenNetflix geht im Machtkampf um Warner Bros. Discovery in die

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    Netflix geht im Machtkampf um Warner Bros. Discovery in die Offensive. Der Streaming-Riese hat sein Übernahmeangebot nachgebessert und zahlt 27,75 Dollar je Aktie ausschließlich in bar. Zuvor war ein Teil der Offerte in Netflix-Aktien vorgesehen.

    Der Schritt ist gezielt und überlegt gemacht. Rivale Paramount Skydance hatte das Netflix-Gebot als unsicher kritisiert, weil es vom Aktienkurs abhängt. Dieses Argument ist jetzt erledigt. Der Verwaltungsrat von Warner unterstützt den Deal weiter einstimmig. Warner möchte eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Nach Netflix-Angaben sollen die Aktionäre bis April über die Transaktion abstimmen.

    Netflix will Warner schlucken und damit seine Macht im globalen Streaming-Markt weiter ausbauen

    Netflix will Warner schlucken und damit seine Macht im globalen Streaming-Markt weiter ausbauen

    Das bietet Paramount

    Paramount bietet zwar rund 30 Dollar je Aktie, also mehr als Netflix. Dafür will der US-Konzern aber den kompletten Warner-Konzern übernehmen – inklusive der angeschlagenen Kabelsender wie „CNN“ und „TNT“. Genau das ist der Knackpunkt. Warner hat das Angebot mehrfach zurückgewiesen und erklärt, dass die Finanzierung nicht überzeugend sei. Paramount geht nun juristisch gegen Warner vor und droht sogar mit einem Aktionärsaufstand, um den Deal doch noch zu erzwingen.

    Warner präsentiert Zahlen der Kabelsender

    Im Zentrum des Streits stehen die Kabelsender. Warner plant, diese Sender aus dem Konzern herauszulösen und in eine neue Firma namens Discovery Global auszugliedern. Diese Gesellschaft sollen die Aktionäre später separat erhalten. Erstmals legt Warner nun offen, was das Kabelgeschäft wert sein könnte. Die Schätzungen reichen von unter einem Dollar bis knapp sieben Dollar je Aktie. Auch die Verschuldung ist beziffert: Ende 2026 soll Discovery Global rund 16 Milliarden Dollar Schulden haben. Laut internen Planungen sollen die Kabelsender auch 2026 noch rund 17 Milliarden Dollar Umsatz erzielen und deutlich Gewinn abwerfen.

    [–>Mit diesen Zahlen wehrt sich Warner gegen den Vorwurf von Paramount, das Kabelgeschäft sei praktisch nichts mehr wert. Warner will zeigen: Die Sender mögen schwächeln, sind aber kein Ballast ohne Substanz.

    Der Deal gilt als einer der größten Übernahmekämpfe in Hollywood seit Jahren. Netflix würde sich mit Warner eines der größten Film- und Serienarchive der Welt sichern – mit Marken wie Harry Potter, Batman und Game of Thrones. Gemeinsam kämen beide Konzerne auf rund 450 Millionen Abonnenten weltweit.

  • Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) – Der Bus hält direkt vor der Tür – über

    Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) – Der Bus hält direkt vor der Tür – über

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    Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) – Der Bus hält direkt vor der Tür – über diese Floskel kann Flavio Laus (43) aus Berlin nur müde lächeln. Vor seiner Tür landen Flugzeuge. Der gebürtige Italiener wohnt auf dem Flugplatz. In der Lobby eines ehemaligen sowjetischen Kampfjet-Bunkers schraubt er auch den eigenen Doppeldecker zusammen.

    Laus‘ Aresse ist der „Müritz Airpark“ in der Mecklenburger Seenplatte. Auf dem 30 Hektar großen ehemaligen Kampfjet-Stützpunkt der Roten Armee entsteht Deutschlands erstes Fliegerdorf nach amerikanischem Vorbild. 80 Grundstücke gibt es, fast alle sind bereits verkauft. Flavio Laus war einer der Flugbegeisterten, die begannen, sich hier häuslich einzurichten.

    Start- und Landebahn mit Rollfeldgelände des Flugplatzes Müritz Airpark

    Start- und Landebahn mit Rollfeldgelände des Flugplatzes Müritz Airpark

    Werkstatt gesucht, Wohnung gefunden

    Dabei hatte Laus eigentlich nur nach einer Werkhalle gesucht, in der er seinen Flugzeug-Bausatz für 20.000 Euro zusammenbauen kann. „Das wird ein moderner Nachbau eines Doppeldeckers von 1935. Belgisches Fabrikat, 80-PS-Motor und mit 300 Kilogramm deutlich leichter als das Original“, sagte Laus dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

    Fündig wurde er im Airpark. Dem RND verriet er: „Der Eigentümer hatte mir angeboten, dass ich hier so lange bleiben kann, bis er einen Käufer findet. Danach hätte ich mir wieder was anderes suchen müssen.“

    In diesem Shelter wohnt Flavio Laus und werkelt an seinem Flugzeug

    In diesem Shelter wohnt Flavio Laus

    Doch statt weiterzuziehen, machte Laus Nägel mit Köpfen, verkaufte seine Berliner Eigentumswohnung. 2018 erwarb er für 130.000 Euro 5000 Quadratmeter Flugplatz samt Shelter. Darin ist Platz für Küche, Bad, Wohnraum – und Werkstatt. Während er über das künftige Cockpit streicht, schwärmt Laus: „Das war schon echt gewagt, aber rückblickend betrachtet eine der besten Entscheidungen meines Lebens.“

    [–>Was bislang entstand, kann sich sehen lassen. In die Front des 400-Quadratmeter-Heims hat Laus eine Glasfassade eingebaut. Natürlich mit Schiebetoren, „um den Flieger später problemlos aus der Halle zu kriegen“. Wasser und Solarstrom liegen ebenfalls bereits an. Im hinteren Bereich der 26 Meter langen Halle ist ein zweigeschossiger „privater Rückzugsraum“ entstanden. Im alten Schaltraum der Russen befindet sich jetzt ein Badezimmer.

    Im Sommer sind Laus, seine Frau und die beiden Kinder fast durchgängig auf dem Flugplatz zu Hause. Nur im Winter geht’s (noch) nach Berlin. Vermutlich aber nicht mehr lange. „Die Heizung steht ganz oben auf meiner langen To-do-Liste für 2026“, sagt Flavio Laus. Und in zwei bis drei Jahren will der Flugzeugbauer mit seinem Doppeldecker vor seiner Haustür in Richtung Dänemark abheben.

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    Wer privat Pakete verschickt, muss bald tiefer in die Tasche greifen: Hermes erhöht ab dem 2. März 2026 die Preise für den Paketversand. Betroffen sind vor allem Päckchen, S-Pakete und bestimmte EU-Sendungen.

    Wie Hermes auf seiner Website mitteilt, steigen die Preise sowohl für den Versand innerhalb Deutschlands als auch für ausgewählte Lieferungen ins europäische Ausland. Es ist nicht die erste Anpassung: Bereits im April 2025 hatte der Paketdienst an der Preisschraube gedreht.

    Was teurer wird

    Im nationalen Versand trifft es vor allem kleinere Sendungen. Das Hermes-Päckchen kostet künftig 3,99 Euro statt bisher 3,70 Euro. Für ein S-Paket werden ab März 4,89 Euro fällig, zuvor waren es 4,50 Euro. Größere Paketklassen bleiben zunächst unverändert. Die genannten Preise gelten allerdings nur, wenn der Paketschein online erstellt und das Paket im Hermes-Paketshop abgegeben wird. Wer eine Zustellung an der Haustür wünscht, zahlt noch mehr. Beim Versenden mit Online-Paketschein sind es ab März dann 5,19 Euro (statt 4,89 Euro) für Päckchen und 5,79 für das S-Paket (statt 5,49 Euro). Noch mehr kostet der Kauf des Versandscheins im Hermes-Shop.

    Auch beim Versand innerhalb der Europäischen Union zieht Hermes die Preise an. In den EU-Zonen 1 und 2 steigen die Kosten für alle Paketgrößen. Ein S-Paket kostet dann 14,49 Euro statt 13,99 Euro, das M-Paket 15,99 Euro statt 15,49 Euro und das L-Paket 19,49 Euro statt 18,99 Euro. Für weiter entfernte EU-Zonen ändert sich nichts.

    [–>Warum Hermes erhöht

    Zur Begründung verweist Hermes auf gestiegene Anforderungen und höhere Kosten. Das Unternehmen zählt inzwischen zur kritischen Infrastruktur in Deutschland, zudem hätten regulatorische Vorgaben und schwankende Versandmengen zugenommen. Trotz Effizienzsteigerungen müssten die Kosten teilweise weitergegeben werden, um faire Löhne zu sichern.

    Ein Preisvergleich lohnt sich. Andere Paketdienste haben unterschiedliche Tarifen, Maß- und Gewichtsvorgaben. Wer sparen will, sollte die Angebote prüfen.

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    Alarmstufe Rot im „Goldenen Ei“: Das ist Trumps Luxus-Bunker in DavosMehr zum

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    Alarmstufe Rot im „Goldenen Ei“: Das ist Trumps Luxus-Bunker in Davos

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    Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Er residiert im Luxus-Hotel „AlpenGold“.Der US-Präsident trifft internationale Gesprächspartner – im Fokus stehen Grönland, neue US-Zölle und geopolitische Machtfragen. BILD-Reporterin Patricia Platiel berichtet vor Ort.

    Quelle: AP, AlpenGold Hotel Davos – Schweiz

  • Busse, Straßen- und U-Bahnen betroffen: Gewerkschaft droht mit „massiven Warnstreiks“ in Bayern

    Busse, Straßen- und U-Bahnen betroffen: Gewerkschaft droht mit „massiven Warnstreiks“ in Bayern

    Fahrgäste von Bussen sowie Straßen- und U-Bahnen in Bayern müssen in den kommenden Wochen mit Problemen durch Warnstreiks rechnen. Die Gewerkschaft Verdi teilte nach einer ersten Verhandlungsrunde mit, man sehe im Streit um mehr Geld für die Mitarbeiter von bayerischen Nahverkehrsunternehmen „keine andere Möglichkeit, die Arbeitgeber in Bewegung zu bringen“. Bis zur nächsten Runde am 13. Februar drohten deshalb „massive Warnstreiks“ im Freistaat.

    Wann genau die Warnstreiks beginnen könnten, blieb zunächst unklar. „Wir werden das Ergebnis mit den Menschen in den Betrieben rückkoppeln und uns beraten“, sagte der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter, Sinan Öztürk. „Sobald wir einen Termin haben, geben wir ihn bekannt.“

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    Die Forderungsliste der Gewerkschaft ist lang: Unter anderem enthält sie eine Erhöhung der Tarifgehälter um 668,75 Euro pro Monat sowie den Wechsel von einer 38,5-Stunden-Woche auf 35 Stunden – bei vollem Lohnausgleich. Weitere Aspekte sind ein um fünf Prozentpunkte höherer Sonntagszuschlag von 30 Prozent, eine tarifliche Regelung für eine Mindestruhezeit von elf Stunden sowie für die Arbeitnehmer günstigere Regelungen dazu, was vor Fahrtbeginn und nach Fahrtende als Arbeitszeit angerechnet wird. Als Laufzeit strebt Verdi zwölf Monate an.

    Der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Bayern nannte die Forderungen der Gewerkschaft nach der Verhandlungsrunde am Montag realitätsfern: „Sie übersteigen das von jedem Unternehmen wirtschaftlich Leistbare bei Weitem.“ Man habe stattdessen unter anderem eine Erhöhung der Tarifgehälter um mindestens fünf Prozent in zwei Schritten vorgeschlagen. Zudem sollten Ausbildungsgehälter in zwei Schritten um insgesamt 150 Euro steigen – jeweils bei einer Laufzeit bis Ende 2027.

    Die Verdi-Branchenkoordinatorin für Busse und Bahnen in Bayern, Katharina Wagner, sagte: „Das minimale Angebot, das uns nun vorgelegt wurde, ist Lichtjahre von einer kompromissfähigen Einigung entfernt.“ Die Arbeitgeberseite sprach dagegen von einem Angebot „am Rande des wirtschaftlich Vertretbaren“.2023 hatte es bis zu einer Einigung insgesamt fünf Verhandlungsrunden gebraucht, damals kam es auch zu Warnstreiks.