Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



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    Söder-Post auf Instagram Grünenchef Banaszak rüffelt den Parteinachwuchs Der neue Chef der Grünen Jugend hatte Markus Söder auf Instagram beleidigt. Parteichef Felix Banaszak appelliert nun an den Nachwuchs, professioneller aufzutreten. Christoph Schult und Severin Weiland Zur Merkliste hinzufügen Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Bild vergrößern Grünenpolitiker Felix Banaszak Foto: Clemens Bilan / EPA…



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    +++ Fußball-Transfernews +++ Schalke ist sich offenbar mit Edin Džeko einig Wer

    +++ Fußball-Transfernews +++ Schalke ist sich offenbar mit Edin Džeko einig Wer kommt, wer geht? Die wichtigsten Transfers und Gerüchte: heute mit dem ehemaligen Starstürmer Edin Džeko, der in die zweite Liga wechseln könnte, und einem nahen Transfer von Marc-André ter Stegen. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min Link kopieren Weitere Optionen…



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    Mögliche Personalrochade Fraktionschef Jens Spahn betont, dass er Fraktionschef ist Will der Bundeskanzler den Chef der Unionsfraktion austauschen? Jens Spahn reagiert auf einen SPIEGEL-Bericht und sieht sich gezwungen, seine Rolle zu betonen. Auch Merz weist zurück, dass Personalrochaden geplant seien. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (1 Minute) 1 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen…

Categorie: Nieuws

  • Ostjerusalem: Israel reißt Gebäude auf UNRWA-Gelände ab

    Ostjerusalem: Israel reißt Gebäude auf UNRWA-Gelände ab

    Israel hat Gebäude auf dem Gelände des Palästinenserhilfswerks der Vereinten Nationen (UNRWA) in Ostjerusalem zerstört. Umgeben von israelischen Einsatzkräften rissen am Dienstag Bulldozer mehrere große Gebäude und andere kleinere Bauten auf dem Gelände nieder, auf dem einst Dutzende Beschäftigten der UN-Organisation der Vereinten Nationen tätig waren. UNRWA-Chef Philippe Lazzarini nannte auf der Online-Plattform X den Abriss „eine ‍neue Stufe der offenen und vorsätzlichen Missachtung des Völkerrechts“. Er sprach auch von einer „groß angelegten Desinformationskampagne“ Israels gegen das UNRWA. Israelische Behörden hatten das Gelände im vergangenen ‌Jahr beschlagnahmt.

    Israelische Einsatzkräfte hätten das Gelände um etwa 07.00 Uhr Ortszeit betreten, die Wachleute zum Verlassen gezwungen und dann mit dem Abriss begonnen, sagte UNRWA-Sprecher Jonathan Fowler. „Dies ist ein beispielloser Angriff auf das UNRWA und seine Räumlichkeiten ⁠und stellt zudem eine schwere Verletzung des Völkerrechts sowie der Privilegien und ‌Immunitäten der Vereinten Nationen dar“, sagte Fowler. Der rechtsextreme israelische Minister für Nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gwir, veröffentlichte ein Video in den sozialen Medien, das ihn vor dem UNRWA-Gelände zeigt, während ein Bulldozer mit dem Abriss beginnt. „Dies ist ein historischer Tag, es ist ein Feiertag“, sagte er.

    Das israelische Parlament hatte im Oktober ‍2024 ein Gesetz verabschiedet, das dem Hilfswerk die Betätigung im ‌Land untersagt und Verwaltungsmitarbeitern den Kontakt mit der Organisation verbietet. Die Stadtverwaltung von Jerusalem hatte das Gelände im vergangenen Jahr mit der Begründung durchsucht, das UNRWA habe nach mehrfachen Verwarnungen keine Grundsteuern gezahlt. Das UNRWA erklärte hingegen, es habe keine Schulden bei der Stadt. Das Gelände in Ostjerusalem sei trotz des israelischen Verbots weiterhin Eigentum der Vereinten Nationen. Das israelische Außenministerium teilte mit, das Gelände genieße „keine Immunität“ und ⁠die Beschlagnahmung sei „in Übereinstimmung mit israelischem und internationalem Recht“ erfolgt.

    Israel wirft dem UNRWA seit geraumer Zeit Voreingenommenheit vor. Zudem sollen einige Mitarbeiter der Organisation Mitglieder der militanten Palästinenserorganisation Hamas gewesen sein und sich an dem Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 beteiligt haben. Das UNRWA ‍hat daraufhin mehrere Mitarbeiter entlassen, erklärte jedoch, Israel habe nicht für alle Vorwürfe Beweise vorgelegt.

    Die Vereinten Nationen und die meisten Länder betrachten Ostjerusalem als von Israel besetztes Gebiet, die Palästinenser beanspruchen es als ‍Hauptstadt für ihren unabhängigen Staat. Israel hingegen betrachtet ganz Jerusalem als Teil des eigenen Territoriums. Das UNRWA ⁠versorgt Millionen von Palästinensern im Gazastreifen, dem Westjordanland und anderen Teilen des Nahen Ostens mit Schulbildung, Gesundheitsversorgung und anderen Dienstleistungen.

  • Grönland-Krise: Trump ist eine Aufgabe, die zu groß für einen deutschen Kanzler ist

    Grönland-Krise: Trump ist eine Aufgabe, die zu groß für einen deutschen Kanzler ist

    Unter den vielen Merkmalen, welche die Kanzlerschaft des Friedrich Merz von der seines Vorgängers unterscheiden, sticht eines heraus. Als Russland die Ukraine überfiel, traf das Kanzler Olaf Scholz nahezu unvorbereitet. Über Jahre hatte die deutsche Politik die übergroßen Anzeichen für das kommende Unheil ignoriert. Scholz musste sich daran messen lassen, ob und wie schnell er sich auf die fundamental veränderte Lage einstellt. Dieses Überraschungsmoment fehlt in der Merz-Kanzlerschaft. Der Rauswurf des ukrainischen Präsidenten aus dem Oval Office und die rechtsradikale Münchner Rede von Vizepräsident J. D. Vance fielen in den deutschen Wahlkampf. Von da an, nicht erst jetzt mit dem schamlosen Griff Donald Trumps nach Grönland, war mit dem Schlimmsten zu rechnen.

  • Proteste: Iran: 40 000 Starlink-Terminals deaktiviert

    Proteste: Iran: 40 000 Starlink-Terminals deaktiviert

    Irans Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben einen Erfolg beim Vorgehen gegen Empfänger von Satelliten-Internet erzielt. 40.000 Endgeräte von Elon Musks Starlink seien deaktiviert worden, berichtete der staatliche Rundfunk. Unklar blieb, ob die Geräte beschlagnahmt oder anderweitig technisch außer Betrieb gesetzt wurden. Die Angaben können derzeit nicht unabhängig überprüft werden. Irans Staatsführung warf seinen Erzfeinden Israel und den USA abermals „terroristische Tätigkeiten“ vor. Seit Tagen bezeichnet die Regierung die jüngsten Massenproteste gegen die autoritäre Politik als vom Ausland gelenkt.Das Satelliten-Internet Starlink von Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX basiert auf einem Netzwerk aus Tausenden Satelliten. Nutzer benötigen zum Empfang eine flache Antenne mit Routerfunktion.In Iran ist Starlink verboten. Etwa 50.000 Terminals sollen Schätzungen zufolge über Schmuggelwege ins Land gelangt sein. Nutzern drohen jahrelange Haftstrafen. Die Antennen brauchen freie Sicht zum Himmel, zudem lassen sich ihre Signale orten. Seit dem 8. Januar mit Ausbruch der jüngsten Massenproteste ist die Bevölkerung im Land vom Internet abgeschnitten.

  • Die transgender US-Songwriterin Ezra Furman: Freiheit leben, trotz Trumps Amerika

    Die transgender US-Songwriterin Ezra Furman: Freiheit leben, trotz Trumps Amerika

    Ezra Furman mag großen Gefallen gefunden haben an den Worten, mit denen der britische Dichter William Wordsworth die Quellen der Poesie umreißt – ganz und gar d’accord geht sie dann aber doch nicht mit ihnen. „Poesie ist das spontane Überfließen kraftvoller Gefühle“, zitiert sie den britischen Dichter in ihrem selbstverfassten Presseschreiben zu ihrem zehnten Album „Goodbye Small Head“. „Ihre Herkunft liegt in Emotionen, an die man sich in Zeiten der Ruhe erinnert.“

    Ruhe, das war tatsächlich noch nie der Zustand, mit dem man die seit 2021 als transgender Frau lebende Ezra „Liz“ Furman aus Chicago spontan in Verbindung bringen würde. Ist ihr Metier doch seit jeher ein emotional angerautes und seelenwundes, schwärmerisches und zweiflerisches, gegossen in Indierock-Songs, die in ihrer aufgekratzten Dringlichkeit thematisch so ziemlich alles umspannen, was uns als Menschen ausmacht. Allein: So etwas wie Seelenfrieden und innere Ruhe schimmert da eher selten durch.

    Und so verwundert es auch nicht, dass Furman ihr eigenes Songwriting auf „Goodbye Small Head“ im Hinblick auf das „spontane Überfließen kraftvoller Gefühle“ gern an Wordsworths Ausspruch anlehnt, mit dem Ruhe-Teil aber gar nichts anfangen kann: „Meine Poesie kam inmitten des Sturms an. Sie wurde aufgeschrieben, als ich am Abgrund entlang taumelte.“

    Das mag drastisch klingen, kommt bei dieser ausnahmebegabten Musikerin, die bis vor einigen Jahren noch als Musiker unterwegs war, aber auch nicht von ungefähr. War Furman bereits als bisexueller Künstler mit einer Bühnen-Vorliebe für elegante Frauenkleider immer wieder Opfer von Anfeindungen und Drohungen geworden, erreichten diese nach dem Coming-out noch mal eine neue Dimension. Mag bereits für die Transsexualität in Trumps rechtskonservativer Maga-Welt kein Platz sein, so braucht es für die Ausmaße der Ablehnung einer transgender Rock-Musikerin, die auch noch ihren jüdischen Glauben praktiziert, kein großes Vorstellungsvermögen.

    Für Furman ist es eine alternativlose Kombination vermeintlich konträrer Lebensaspekte, deren Verbindung sie im Interview mit dem britischen Far Out Magazine als Teil eines Reifeprozesses beschreibt: „Es schien mir lange unmöglich, so etwas überhaupt zu wollen, aber ich brauche das alles zugleich. Ich muss religiös sein und trans und eine Musikerin, die auf der Bühne steht. Ich hielt es bereits für wahnsinnig, nur zwei dieser Leben zu kombinieren, aber fuck everybody, all das zusammen ist einfach das wirklich schöne Leben für mich.“

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    Ein Leben, das indes auch jenseits von Religion, Sexualität und Musik nicht ohne Härten auskommt. So begann der künstlerische Prozess von „Goodbye Small Head“ laut Furman am 11. April 2023, einem Tag, an dem sie sich mit schweren Krankheitssymptomen aus dem Bett schleppte, um dann im Badezimmer das Bewusstsein zu verlieren. Es folgten Krankenhausbesuche ohne konkrete Diagnose und ein Erschöpfungszustand, der Furman über Monate ans Bett fesselte, ohne zu wissen, woran sie eigentlich litt.

    Die Songs seien dann nach Wochen im Bett regelrecht aus ihr „herausgeblutet“. Sie drehen sich entsprechend um die Erfahrung eines Kontrollverlusts, der, so Furman, gleichermaßen von „Schwäche, Krankheit, Mystizismus, Sadomasochismus, Drogen, einem gebrochenem Herzen, oder auch davon, in einer kranken Gesellschaft zu leben und dabei die Augen offenzuhalten“ hervorgerufen werden kann.

    Ezra Furman bewegt sich damit thematisch durchaus im Fahrwasser früherer Alben. Sie frönt hier nach einigen etwas sperrigeren Platten unter Unterstützung eines kleinen Streichquartetts jedoch wieder vermehrt einem ebenso trostreichen wie melodischen Indie-Rock-Sound, der einen wunderbar spielerisch und kraftvoll aus Malaisen aller Art ziehen kann. Vitaler als „Goodbye Small Head“ dürfte eine Songsammlung aus dem Krankenbett jedenfalls selten geklungen haben.

    Ezra Furman, Donnerstag, 22. Januar, 20 Uhr, Technikum, Speicherstraße 26

  • »Vergiftete Debatte über Sozialstaat« Gewerkschaftsbund kündigt eigene Rentenkommission an Krankenstand, Arbeitszeit, Erbschaftssteuer:

    »Vergiftete Debatte über Sozialstaat« Gewerkschaftsbund kündigt eigene Rentenkommission an Krankenstand, Arbeitszeit, Erbschaftssteuer:

    »Vergiftete Debatte über Sozialstaat«

    Gewerkschaftsbund kündigt eigene Rentenkommission an

    Krankenstand, Arbeitszeit, Erbschaftssteuer: Kanzler Merz setze falsche Prioritäten, sagt DGB-Chefin Fahimi. Sie plant ein Gegengewicht zur »permanenten Krisenerzählung« in der Sozialstaatsdebatte.

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    DGB-Chefin Yasmin Fahimi

    Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa

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    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat Widerstand gegen die geplanten Sozialreformen der Bundesregierung angekündigt. DGB-Chefin Yasmin Fahimi wirft der Regierung vor, eine »vergiftete Debatte über unseren Sozialstaat« losgetreten zu haben. Sie kündigt die Einberufung einer eigenen Rentenkommission an, die – in Konkurrenz zu der von der Bundesregierung einberufenen Kommission – bis zum Sommer alternative Vorschläge für eine Sicherung der Altersvorsorge vorlegen soll.

    Die Renten-Kommission solle ein Konzept ausarbeiten, »das einen Gegenpol setzt zur permanenten Krisen- und Verzichtserzählung in der Rentendebatte«, sagt Fahimi. Die Kommission werde hochrangig besetzt und bestehe aus 13 Vertretern von Gewerkschaften, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und aus »parteipolitischen Vertretern«. Welche Parteien sich beteiligten, wollte die Gewerkschaftschefin noch nicht bekannt geben.

    Bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz des DGB in Berlin zog Fahimi ein kritisches Fazit der bisherigen Arbeit der Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): »Diese Bundesregierung setzt die falschen Prioritäten.« Das von Merz formulierte Ziel einer Belebung der Wirtschaft lasse sich so nicht erreichen.

    »Nichts davon hilft, die Auftragslage in der Wirtschaft zu verbessern und die Auftragsbücher wieder zu füllen.«

    Yasmin Fahimi

    »Allerlei vermeintliche Erleichterung für die Wirtschaft durch Deregulierung und gleichzeitig zunehmend geforderte Erschwernisse und Kosten für die Beschäftigten sind kein Zukunftsprogramm und werden kein Wirtschaftswachstum schaffen«, so Fahimi. »Die Debatten über die Lohnfortzahlung bei Krankheit, über längere Arbeitszeiten und ein höheres Rentenalter: Nichts davon hilft, die Auftragslage in der Wirtschaft zu verbessern und die Auftragsbücher wieder zu füllen.«

    Fahimi wirft der Bundesregierung vor, falsche Schlüsse aus der aktuellen Wirtschaftsschwäche zu ziehen. »Die Beschäftigten sind nicht schuld an der Krise, Arbeitsrechte und der Sozialstaat sind nicht Ursache für die Wachstumsschwäche«, sagt die DGB-Chefin. »Die Menschen spüren, dass sie zu Sündenböcken gemacht werden sollen, und sie sind es leid.«Die Gewerkschaften seien bereit, in »noch intensivere Gespräche beim Bundeskanzler und allen anderen Ministerien« zu gehen, um eine »Zukunftsagenda für einen wirtschaftlichen Aufschwung« zu entwickeln, sagt Fahimi. Die Gewerkschaft setze auf Konsens – solle dies aber nicht möglich sein, »dann werden wir lauter und lauter und sind bereit, in den Konflikt zu gehen«.

    Kritik auch an der SPDDies gelte auch im Verhältnis zur SPD, die dem DGB traditionell eng verbunden ist. Auf die Frage, wie sie die von SPD-Chef Lars Klingbeil betonte Bereitschaft zu Sozialreformen bewerte, sagte Fahimi: »Natürlich sehen wir da Kräfte, die sehr diametral zu dem stehen, was wir für richtig und notwendig halten.« Hier gehe es um eine »Frage der politischen Haltung – und die werden wir einfordern von jedem Mitglied der Bundesregierung«.DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell forderte eine Reform der Erbschaftsteuer, die wohlhabende Erben stärker zur Kasse bittet. Die derzeitige Erbschaftsteuer sei eine »Reichenpflege, die wir uns in diesen Zeiten knapper Kassen nicht mehr leisten können«, sagte Körzell.

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    DGB-Chefin Fahimi wies zudem »mit Sorge« darauf hin, dass sich immer mehr Arbeitgeber aus Tarifbindung und Mitbestimmung zurückzögen. Sie forderte die Bundesregierung auf, unverzüglich das geplante Bundestariftreuegesetz zu verabschieden, gegen das es allerdings noch Vorbehalte in der Union gibt.Die DGB-Chefin zeigte sich bei diesem Thema konfliktbereit: »Wer Mitbestimmung und Tarifbindung als Last und Bürokratie brandmarkt, der will ein Kräftemessen zwischen den bisherigen Verhandlungspartnern – und das wird er dann auch bekommen.«

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  • Verfassungswidrige Kennzeichen Thüringen will strenger gegen Hakenkreuze an Schulen vorgehen Hakenkreuz an

    Verfassungswidrige Kennzeichen Thüringen will strenger gegen Hakenkreuze an Schulen vorgehen Hakenkreuz an

    Verfassungswidrige Kennzeichen

    Thüringen will strenger gegen Hakenkreuze an Schulen vorgehen

    Hakenkreuz an der Wand, Hitlergruß auf dem Pausenhof: Thüringen beklagt einen »alarmierenden« Anstieg entsprechender Vorfälle an Schulen. Bisher seien der Justiz oft die Hände gebunden: »Das ändern wir jetzt.«

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    Schüler an einer Thüringer Schule (Symbolbild): »Wir dürfen nicht zulassen, dass verfassungsfeindliche Provokationen folgenlos bleiben«

    Foto: Bodo Schackow / dpa

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    Das Thüringer Justizministerium spricht von einer Gesetzeslücke: Wenn Hakenkreuze oder andere extremistische Zeichen in Schulen an Wände geschmiert werden, ist dies bisher nicht strafbar. Das Zeigen solcher Symbole sei lediglich im öffentlichen Raum strafbar, und dazu zählten Schulen meist nicht, so die Argumentation. Der Freistaat strebt deshalb eine Bundesratsinitiative an, um genau dies zu ändern, teilte das Ministerium dem SPIEGEL mit. Zuerst hatte die »Thüringer Allgemeine« 

    »Wenn Lehrerinnen und Lehrer erleben, wie in ihren Klassen der Hitlergruß gezeigt oder verbotene Parolen gerufen werden, dann erwarten sie zu Recht, dass der Rechtsstaat sie unterstützt«, sagte Justizministerin Beate Meißner (CDU). Ziel der Bundesratsinitiative sei, dass das Zeigen extremistischer Symbole auch in nicht öffentlichen Bereichen wie Schulen strafbar werde.»Wir dürfen nicht zulassen, dass eine technische Lücke im Strafgesetzbuch dazu führt, dass verfassungsfeindliche Provokationen folgenlos bleiben«, so Meißner. Die Staatsanwaltschaft stelle entsprechende Verfahren bisher häufig ein. Schulleiter und Lehrkräfte beklagten, dass bestehende Rechtsmittel unzureichend seien, um angemessen dagegen vorzugehen.

    »Explosion der Fallzahlen«Die Entwicklung an den Schulen sei »alarmierend« und mache ein gesetzgeberisches Handeln unumgänglich, hieß es. Das Ministerium spricht von einer »Explosion der Fallzahlen« 

    . Seit 2021 habe sich die Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen an Thüringer Schulen mehr als verdreifacht. Habe man im Jahr 2021 noch 49 Fälle verzeichnet, so sei diese Zahl bis 2024 auf 122 und im Jahr 2025 bereits auf 173 Fälle gestiegen.

    Auch die Vorfälle von Volksverhetzung im schulischen Kontext seien »sprunghaft angestiegen«, hieß es.»Wir beobachten, dass verfassungsfeindliche Kennzeichen  zunehmend im geschlossenen Klassenverband genutzt werden, um Mitschüler einzuschüchtern oder Ideologien zu normalisieren«, heißt es vom Ministerium. Da hier die »Öffentlichkeit« im juristischen Sinne fehle, seien der Justiz bisher die Hände gebunden. »Das ändern wir jetzt«, hieß es.Meißner betonte, es gehe bei dem Vorhaben ausdrücklich nicht um eine Kriminalisierung von Kindern. Der Antrag im Bundesrat ziele nicht auf Kinder unter 14 Jahren ab. »Kinder sind strafunmündig; hier bleibt die Reaktion rein pädagogisch und liegt in der Verantwortung der Schulen und Eltern.«

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    Die Initiative betreffe viel mehr Jugendliche ab 14 Jahren, »die die Bedeutung und Wirkung ihres Handelns erfassen können. Wer in diesem Alter bewusst verbotene Symbole einsetzt, muss erfahren, dass dies Konsequenzen hat«, argumentierte die Ministerin. Das Ziel sei aber auch hier nicht bloße Bestrafung. »Das Jugendstrafrecht folgt dem Erziehungsgedanken«, so Meißner. »Es ermöglicht uns, frühzeitig durch Auflagen, soziale Arbeitsstunden oder Präventionskurse einzuwirken, bevor extremistische Überzeugungen sich verfestigen.«Die Initiative schütze den Schulfrieden und gebe der Justiz die Werkzeuge, die sie für eine wehrhafte Demokratie brauche. »Schulen sind Orte der demokratischen Bildung«, hieß es, »und keine rechtsfreien Räume für extremistische Symbolik«.

    Die Schulforscherin Anja Besand aus Dresden erklärt, wie Lehrkräfte am besten mit rechtsextremen Vorfällen an Schulen umgehen – und wie besser nicht. Das Interview lesen Sie hier.

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    Söder-Post auf Instagram Grünenchef Banaszak rüffelt den Parteinachwuchs Der neue Chef der

    Söder-Post auf Instagram

    Grünenchef Banaszak rüffelt den Parteinachwuchs

    Der neue Chef der Grünen Jugend hatte Markus Söder auf Instagram beleidigt. Parteichef Felix Banaszak appelliert nun an den Nachwuchs, professioneller aufzutreten.

    Christoph Schult und

    Severin Weiland

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    Grünenpolitiker Felix Banaszak

    Foto: Clemens Bilan / EPA

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  • Kaliforniens Gouverneur teilt in Davos aus »Es ist erbärmlich« Er redet sich

    Kaliforniens Gouverneur teilt in Davos aus »Es ist erbärmlich« Er redet sich

    Kaliforniens Gouverneur teilt in Davos aus

    »Es ist erbärmlich«

    Er redet sich in Rage: Der weiche Kurs mancher Staatenlenker gegenüber Donald Trump macht Gavin Newsom fassungslos. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos fordert Kaliforniens Gouverneur mehr Rückgrat.

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    Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien (Demokratische Partei)»Das ist erbärmlich.«Reporter»Gouverneur Newsom, haben Sie eine Botschaft an die Europäer, die über die Äußerungen aus dem Weißen Haus zu Grönland in dieser Woche besorgt sind?«Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien (Demokratische Partei)»Es ist Zeit, sich aufzuraffen. Es ist Zeit, ernst zu werden und aufzuhören, sich mitschuldig zu machen. Es ist Zeit, aufrecht und standhaft zu sein, Rückgrat zu zeigen. Ich hätte ein paar Knieschoner für alle Staats- und Regierungschefs mitbringen sollen. Kronen verteilen? Das ist erbärmlich. Nobelpreise werden weitergegeben. Das ist einfach erbärmlich. Ich hoffe, die Leute verstehen, wie erbärmlich sie auf der Weltbühne dastehen, jedenfalls aus amerikanischer Sicht. Es ist peinlich.«Reporter»Die Europäer halten dies für Diplomatie und glauben, dass es funktionieren wird.«Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien (Demokratische Partei)»Ist das Diplomatie mit Donald Trump? Er ist ein T-Rex. Entweder man paart sich mit ihm oder er verschlingt einen. Die Europäer könnten verschlungen werden, wenn sie bei diesem Kurs bleiben. Sie müssen aufrecht und standhaft bleiben und geeint auftreten.«

    Mehr Video zum Thema

    Erika Kirk: Auf einer Mission für Gott und JD

    Von Janita Hämäläinen

    365 Tage Trump: Was. Ein. Jahr.

    Ein Rückblick von Mathis Schneider

    Trump in Europa: »Sagen wir so, es wird sehr interessant in Davos«

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  • +++ Fußball-Transfernews +++ Schalke ist sich offenbar mit Edin Džeko einig Wer

    +++ Fußball-Transfernews +++ Schalke ist sich offenbar mit Edin Džeko einig Wer

    +++ Fußball-Transfernews +++

    Schalke ist sich offenbar mit Edin Džeko einig

    Wer kommt, wer geht? Die wichtigsten Transfers und Gerüchte: heute mit dem ehemaligen Starstürmer Edin Džeko, der in die zweite Liga wechseln könnte, und einem nahen Transfer von Marc-André ter Stegen.

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    Edin Džeko im Oktober 2024

    Foto: Armin Durgut / ASSOCIATED PRESS

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    +++ Gerüchte ++++Edin Dzeko womöglich nach SchalkeEdin Džeko soll laut »Sky« und »Bild«-Zeitung dem Zweitligisten FC Schalke 04 zugesagt haben. Nach einer grundsätzlichen Einigung mit dem 39 Jahre alten Stürmer muss sich der Revierklub demnach nun aber noch mit der AC Florenz über eine Ablösesumme einigen. Das kann sich noch etwas hinziehen. Der FC Schalke kommentierte die Personalie nicht.

    Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig, der mit dem VfL Wolfsburg 2009 deutscher Meister geworden war, hat in Florenz noch einen Vertrag bis zum Saisonende. In der Serie A kommt Džeko, der im März 40 Jahre alt wird, nur noch sporadisch zum Einsatz. Bei 236 Einsatzminuten blieb der Bosnier dabei in Italiens Topliga noch torlos. Džeko war nach seiner Zeit in Wolfsburg bis 2010 bei Manchester City, der AS Rom, Inter Mailand und Fenerbahçe aktiv, ehe er im vergangenen Sommer nach Florenz gewechselt war.

    Ter Stegen kurz vor dem Barcelona-AbgangDer Wechsel von Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona zum FC Girona steht laut Medienberichten unmittelbar bevor. Der 33-Jährige schließt sich dem Ligarivalen wohl bis zum Saisonende an, um seine Einsatzchancen bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) zu erhöhen. Ter Stegen hatte seinen Stammplatz bei Barça verloren.

    Der Kapitän fehlt im Champions-League-Kader der Katalanen für die Partie am Mittwoch bei Slavia Prag, laut spanischen Medien sollte er am Dienstag den Medizincheck in Girona absolvieren. Transferexperten vermeldeten bereits Vollzug, eine offizielle Bestätigung der Leihe stand zunächst noch aus.

    Mehr zum Thema

    Ter Stegen beim FC Barcelona: Eine Seifenoper und ihre Bedeutung für die Nationalmannschaft

    Von Florian Haupt, Barcelona

    Ter Stegen war 2014 aus seiner Heimat Mönchengladbach nach Barcelona gewechselt und avancierte zum großen Rückhalt und seit 2024 zum Kapitän. In 423 Spielen kassierte er nur 416 Gegentore und rutschte dennoch vor der Saison im Team von Ex-Bundestrainer Hansi Flick aufs Abstellgleis. Eine schwere Knieverletzung und eine Rückenoperation warfen ter Stegen zusätzlich zurück.

    HSV will norwegischen TorhüterDer Hamburger SV will mehreren Medienberichten zufolge einen neuen Torhüter verpflichten. Die Norddeutschen stehen offenbar kurz davor, den 23 Jahre alten Norweger Sander Tangvik vom Erstligisten Rosenborg BK aus der Stadt Trondheim zu holen.Das berichteten unter anderem die »Bild» und das »Hamburger Abendblatt« mit Bezug auf die norwegische Tageszeitung »Adresseavisen«. Der Medinzincheck soll offenbar noch vor dem Stadtderby beim FC St. Pauli am Freitag (20.30 Uhr/TV: Sky) erfolgen.Nach der vorzeitig gestoppten Leihe des israelischen Torhüters Daniel Peretz soll Tangvik, der im November zum ersten Mal im Kader der norwegischen Nationalmannschaft stand, die Rolle als Nummer zwei hinter Stammkraft Daniel Heuer Fernandes übernehmen.

    mon/bka/sid/dpa

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  • Mögliche Personalrochade Fraktionschef Jens Spahn betont, dass er Fraktionschef ist Will der

    Mögliche Personalrochade Fraktionschef Jens Spahn betont, dass er Fraktionschef ist Will der

    Mögliche Personalrochade

    Fraktionschef Jens Spahn betont, dass er Fraktionschef ist

    Will der Bundeskanzler den Chef der Unionsfraktion austauschen? Jens Spahn reagiert auf einen SPIEGEL-Bericht und sieht sich gezwungen, seine Rolle zu betonen. Auch Merz weist zurück, dass Personalrochaden geplant seien.

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    Unionsfraktionschef Jens Spahn auf der Grünen Woche

    Foto: Elisa Schu / dpa

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    Unionsfraktionschef ‌Jens Spahn (CDU) hat Berichte um einen Wechsel auf seiner Position zurückgewiesen. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters betonte er, dass an der Fraktionsspitze keine Veränderung geben werde. »Ich bin und bleibe Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion«, sagte Spahn.

    Am Montag hatte ‌bereits Kanzler und CDU-Chef Merz einen SPIEGEL-Bericht über geplante Personalveränderungen mit starken Worten dementiert. Er bezeichnete diesen ⁠als »wirklichen Unsinn«.

    Mehr zum Thema

    Der Kanzler und sein Kabinett: Immer Ärger mit dem Personal

    Von Konstantin von Hammerstein

    Äußerungen zu Grönland: SPD wirft Spahn Trump-Sympathien vor

    Die Affären des Unionsfraktionschefs: Der saubere Herr Spahn. Und seine dunkle Seite

    »Ich habe mit Jens Spahn eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Bundestagsfraktion«, ​sagte der Bundeskanzler. ‌Er ⁠selbst habe Spahn vor neun Monaten als Vorsitzenden der Unions-Bundestagsfraktion vorgeschlagen. Beide stünden im täglichen Kontakt miteinander, sagte Merz ⁠zu Gerüchten über ein fehlendes Vertrauensverhältnis. Er habe auch nicht vor, ‌das Kabinett umzubilden.

    Warum Kanzler Merz über eine Personalrochade in seiner Regierung nachdenkt, lesen Sie hier 

    tin/Reuters

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