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    TTS-Player überspringen↵ <!–> ]–>Artikel weiterlesen Netflix geht im Machtkampf um Warner Bros. Discovery in die Offensive. Der Streaming-Riese hat sein Übernahmeangebot nachgebessert und zahlt 27,75 Dollar je Aktie ausschließlich in bar. Zuvor war ein Teil der Offerte in Netflix-Aktien vorgesehen. Der Schritt ist gezielt und überlegt gemacht. Rivale Paramount Skydance hatte das Netflix-Gebot als unsicher…

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    Alarmstufe Rot im „Goldenen Ei“: Das ist Trumps Luxus-Bunker in DavosMehr zum

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    Busse, Straßen- und U-Bahnen betroffen: Gewerkschaft droht mit „massiven Warnstreiks“ in Bayern

    Fahrgäste von Bussen sowie Straßen- und U-Bahnen in Bayern müssen in den kommenden Wochen mit Problemen durch Warnstreiks rechnen. Die Gewerkschaft Verdi teilte nach einer ersten Verhandlungsrunde mit, man sehe im Streit um mehr Geld für die Mitarbeiter von bayerischen Nahverkehrsunternehmen „keine andere Möglichkeit, die Arbeitgeber in Bewegung zu bringen“. Bis zur nächsten Runde am…

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    Momentaufnahmen im Januar: Bilder des Tages

    (Foto: Quinn Rooney/Getty Images) Unter Beobachtung: Die Japanerin Naomi Osaka nutzt ihren Auftakt bei den Australian Open für ein modisches Statement. Die Partie in Melbourne gegen die Kroatin Antonia Ruzic mit einem 2:1-Sieg für Osaka (6:3, 3:6, 6:4). (Foto: Leah Millis/Reuters) Unter Druck: Der US-Amerikaner ChongLy Thao blickt mit seinem Sohn Chris angsterfüllt aus dem…

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    Großeinsatz in Schwabing: 61-Jähriger sticht mit Messer auf Polizisten ein

    Sein eisernes Kettenhemd hat einem Münchner Polizisten am Montagnachmittag möglicherweise das Leben gerettet. Der Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) war zusammen mit etwa 50 weiteren Polizistinnen und Polizisten nach einem Notruf im Stadtteil Schwabing im Einsatz, als ein offenbar psychisch verwirrter Mann mit einem Messer auf ihn einstach. Der SEK-Beamte blieb unverletzt, der Angreifer konnte überwältigt…

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    Nachruf: Menschenfreund und Freigeist

    Als persönliches Markenzeichen hat Gerd Schielein vor vielen Jahren das Komma gewählt. Kein Fragezeichen, kein Ausrufezeichen, sondern jenes bescheidene kleine Satzzeichen, das trennt und strukturiert und dabei stets auch eines signalisiert: dass es weitergeht, dass das letzte Wort nicht gesagt und immer Platz für einen anderen Gedanken, eine neue Idee ist. Ein goldenes Komma trägt…

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    Nachruf: Meister der Entschleierung

    Als Johannes Fried sich 2006 für den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa bedankte, sprach er, passend zur Ehrung, über das Verhältnis von Sprache und Geschichte. Dabei wählte der berühmte Mittelalterhistoriker ein Beispiel aus der Gegenwart, den Fall eines aus Serbien stammenden Frankfurter Schulkinds. Trotz makelloser Deutschkenntnisse scheiterte es an der Aufgabe, eine Frühlingswiese zu beschreiben. Die…

Categorie: Nieuws

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    Netflix geht im Machtkampf um Warner Bros. Discovery in die Offensive. Der Streaming-Riese hat sein Übernahmeangebot nachgebessert und zahlt 27,75 Dollar je Aktie ausschließlich in bar. Zuvor war ein Teil der Offerte in Netflix-Aktien vorgesehen.

    Der Schritt ist gezielt und überlegt gemacht. Rivale Paramount Skydance hatte das Netflix-Gebot als unsicher kritisiert, weil es vom Aktienkurs abhängt. Dieses Argument ist jetzt erledigt. Der Verwaltungsrat von Warner unterstützt den Deal weiter einstimmig. Warner möchte eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Nach Netflix-Angaben sollen die Aktionäre bis April über die Transaktion abstimmen.

    Netflix will Warner schlucken und damit seine Macht im globalen Streaming-Markt weiter ausbauen

    Netflix will Warner schlucken und damit seine Macht im globalen Streaming-Markt weiter ausbauen

    Das bietet Paramount

    Paramount bietet zwar rund 30 Dollar je Aktie, also mehr als Netflix. Dafür will der US-Konzern aber den kompletten Warner-Konzern übernehmen – inklusive der angeschlagenen Kabelsender wie „CNN“ und „TNT“. Genau das ist der Knackpunkt. Warner hat das Angebot mehrfach zurückgewiesen und erklärt, dass die Finanzierung nicht überzeugend sei. Paramount geht nun juristisch gegen Warner vor und droht sogar mit einem Aktionärsaufstand, um den Deal doch noch zu erzwingen.

    Warner präsentiert Zahlen der Kabelsender

    Im Zentrum des Streits stehen die Kabelsender. Warner plant, diese Sender aus dem Konzern herauszulösen und in eine neue Firma namens Discovery Global auszugliedern. Diese Gesellschaft sollen die Aktionäre später separat erhalten. Erstmals legt Warner nun offen, was das Kabelgeschäft wert sein könnte. Die Schätzungen reichen von unter einem Dollar bis knapp sieben Dollar je Aktie. Auch die Verschuldung ist beziffert: Ende 2026 soll Discovery Global rund 16 Milliarden Dollar Schulden haben. Laut internen Planungen sollen die Kabelsender auch 2026 noch rund 17 Milliarden Dollar Umsatz erzielen und deutlich Gewinn abwerfen.

    [–>Mit diesen Zahlen wehrt sich Warner gegen den Vorwurf von Paramount, das Kabelgeschäft sei praktisch nichts mehr wert. Warner will zeigen: Die Sender mögen schwächeln, sind aber kein Ballast ohne Substanz.

    Der Deal gilt als einer der größten Übernahmekämpfe in Hollywood seit Jahren. Netflix würde sich mit Warner eines der größten Film- und Serienarchive der Welt sichern – mit Marken wie Harry Potter, Batman und Game of Thrones. Gemeinsam kämen beide Konzerne auf rund 450 Millionen Abonnenten weltweit.

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    Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) – Der Bus hält direkt vor der Tür – über

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    Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) – Der Bus hält direkt vor der Tür – über diese Floskel kann Flavio Laus (43) aus Berlin nur müde lächeln. Vor seiner Tür landen Flugzeuge. Der gebürtige Italiener wohnt auf dem Flugplatz. In der Lobby eines ehemaligen sowjetischen Kampfjet-Bunkers schraubt er auch den eigenen Doppeldecker zusammen.

    Laus‘ Aresse ist der „Müritz Airpark“ in der Mecklenburger Seenplatte. Auf dem 30 Hektar großen ehemaligen Kampfjet-Stützpunkt der Roten Armee entsteht Deutschlands erstes Fliegerdorf nach amerikanischem Vorbild. 80 Grundstücke gibt es, fast alle sind bereits verkauft. Flavio Laus war einer der Flugbegeisterten, die begannen, sich hier häuslich einzurichten.

    Start- und Landebahn mit Rollfeldgelände des Flugplatzes Müritz Airpark

    Start- und Landebahn mit Rollfeldgelände des Flugplatzes Müritz Airpark

    Werkstatt gesucht, Wohnung gefunden

    Dabei hatte Laus eigentlich nur nach einer Werkhalle gesucht, in der er seinen Flugzeug-Bausatz für 20.000 Euro zusammenbauen kann. „Das wird ein moderner Nachbau eines Doppeldeckers von 1935. Belgisches Fabrikat, 80-PS-Motor und mit 300 Kilogramm deutlich leichter als das Original“, sagte Laus dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

    Fündig wurde er im Airpark. Dem RND verriet er: „Der Eigentümer hatte mir angeboten, dass ich hier so lange bleiben kann, bis er einen Käufer findet. Danach hätte ich mir wieder was anderes suchen müssen.“

    In diesem Shelter wohnt Flavio Laus und werkelt an seinem Flugzeug

    In diesem Shelter wohnt Flavio Laus

    Doch statt weiterzuziehen, machte Laus Nägel mit Köpfen, verkaufte seine Berliner Eigentumswohnung. 2018 erwarb er für 130.000 Euro 5000 Quadratmeter Flugplatz samt Shelter. Darin ist Platz für Küche, Bad, Wohnraum – und Werkstatt. Während er über das künftige Cockpit streicht, schwärmt Laus: „Das war schon echt gewagt, aber rückblickend betrachtet eine der besten Entscheidungen meines Lebens.“

    [–>Was bislang entstand, kann sich sehen lassen. In die Front des 400-Quadratmeter-Heims hat Laus eine Glasfassade eingebaut. Natürlich mit Schiebetoren, „um den Flieger später problemlos aus der Halle zu kriegen“. Wasser und Solarstrom liegen ebenfalls bereits an. Im hinteren Bereich der 26 Meter langen Halle ist ein zweigeschossiger „privater Rückzugsraum“ entstanden. Im alten Schaltraum der Russen befindet sich jetzt ein Badezimmer.

    Im Sommer sind Laus, seine Frau und die beiden Kinder fast durchgängig auf dem Flugplatz zu Hause. Nur im Winter geht’s (noch) nach Berlin. Vermutlich aber nicht mehr lange. „Die Heizung steht ganz oben auf meiner langen To-do-Liste für 2026“, sagt Flavio Laus. Und in zwei bis drei Jahren will der Flugzeugbauer mit seinem Doppeldecker vor seiner Haustür in Richtung Dänemark abheben.

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    TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWer privat Pakete verschickt, muss bald tiefer in die Tasche

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    Wer privat Pakete verschickt, muss bald tiefer in die Tasche greifen: Hermes erhöht ab dem 2. März 2026 die Preise für den Paketversand. Betroffen sind vor allem Päckchen, S-Pakete und bestimmte EU-Sendungen.

    Wie Hermes auf seiner Website mitteilt, steigen die Preise sowohl für den Versand innerhalb Deutschlands als auch für ausgewählte Lieferungen ins europäische Ausland. Es ist nicht die erste Anpassung: Bereits im April 2025 hatte der Paketdienst an der Preisschraube gedreht.

    Was teurer wird

    Im nationalen Versand trifft es vor allem kleinere Sendungen. Das Hermes-Päckchen kostet künftig 3,99 Euro statt bisher 3,70 Euro. Für ein S-Paket werden ab März 4,89 Euro fällig, zuvor waren es 4,50 Euro. Größere Paketklassen bleiben zunächst unverändert. Die genannten Preise gelten allerdings nur, wenn der Paketschein online erstellt und das Paket im Hermes-Paketshop abgegeben wird. Wer eine Zustellung an der Haustür wünscht, zahlt noch mehr. Beim Versenden mit Online-Paketschein sind es ab März dann 5,19 Euro (statt 4,89 Euro) für Päckchen und 5,79 für das S-Paket (statt 5,49 Euro). Noch mehr kostet der Kauf des Versandscheins im Hermes-Shop.

    Auch beim Versand innerhalb der Europäischen Union zieht Hermes die Preise an. In den EU-Zonen 1 und 2 steigen die Kosten für alle Paketgrößen. Ein S-Paket kostet dann 14,49 Euro statt 13,99 Euro, das M-Paket 15,99 Euro statt 15,49 Euro und das L-Paket 19,49 Euro statt 18,99 Euro. Für weiter entfernte EU-Zonen ändert sich nichts.

    [–>Warum Hermes erhöht

    Zur Begründung verweist Hermes auf gestiegene Anforderungen und höhere Kosten. Das Unternehmen zählt inzwischen zur kritischen Infrastruktur in Deutschland, zudem hätten regulatorische Vorgaben und schwankende Versandmengen zugenommen. Trotz Effizienzsteigerungen müssten die Kosten teilweise weitergegeben werden, um faire Löhne zu sichern.

    Ein Preisvergleich lohnt sich. Andere Paketdienste haben unterschiedliche Tarifen, Maß- und Gewichtsvorgaben. Wer sparen will, sollte die Angebote prüfen.

  • Alarmstufe Rot im „Goldenen Ei“: Das ist Trumps Luxus-Bunker in DavosMehr zum

    Alarmstufe Rot im „Goldenen Ei“: Das ist Trumps Luxus-Bunker in DavosMehr zum

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    Alarmstufe Rot im „Goldenen Ei“: Das ist Trumps Luxus-Bunker in Davos

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    Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Er residiert im Luxus-Hotel „AlpenGold“.Der US-Präsident trifft internationale Gesprächspartner – im Fokus stehen Grönland, neue US-Zölle und geopolitische Machtfragen. BILD-Reporterin Patricia Platiel berichtet vor Ort.

    Quelle: AP, AlpenGold Hotel Davos – Schweiz

  • Busse, Straßen- und U-Bahnen betroffen: Gewerkschaft droht mit „massiven Warnstreiks“ in Bayern

    Busse, Straßen- und U-Bahnen betroffen: Gewerkschaft droht mit „massiven Warnstreiks“ in Bayern

    Fahrgäste von Bussen sowie Straßen- und U-Bahnen in Bayern müssen in den kommenden Wochen mit Problemen durch Warnstreiks rechnen. Die Gewerkschaft Verdi teilte nach einer ersten Verhandlungsrunde mit, man sehe im Streit um mehr Geld für die Mitarbeiter von bayerischen Nahverkehrsunternehmen „keine andere Möglichkeit, die Arbeitgeber in Bewegung zu bringen“. Bis zur nächsten Runde am 13. Februar drohten deshalb „massive Warnstreiks“ im Freistaat.

    Wann genau die Warnstreiks beginnen könnten, blieb zunächst unklar. „Wir werden das Ergebnis mit den Menschen in den Betrieben rückkoppeln und uns beraten“, sagte der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter, Sinan Öztürk. „Sobald wir einen Termin haben, geben wir ihn bekannt.“

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    Die Forderungsliste der Gewerkschaft ist lang: Unter anderem enthält sie eine Erhöhung der Tarifgehälter um 668,75 Euro pro Monat sowie den Wechsel von einer 38,5-Stunden-Woche auf 35 Stunden – bei vollem Lohnausgleich. Weitere Aspekte sind ein um fünf Prozentpunkte höherer Sonntagszuschlag von 30 Prozent, eine tarifliche Regelung für eine Mindestruhezeit von elf Stunden sowie für die Arbeitnehmer günstigere Regelungen dazu, was vor Fahrtbeginn und nach Fahrtende als Arbeitszeit angerechnet wird. Als Laufzeit strebt Verdi zwölf Monate an.

    Der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Bayern nannte die Forderungen der Gewerkschaft nach der Verhandlungsrunde am Montag realitätsfern: „Sie übersteigen das von jedem Unternehmen wirtschaftlich Leistbare bei Weitem.“ Man habe stattdessen unter anderem eine Erhöhung der Tarifgehälter um mindestens fünf Prozent in zwei Schritten vorgeschlagen. Zudem sollten Ausbildungsgehälter in zwei Schritten um insgesamt 150 Euro steigen – jeweils bei einer Laufzeit bis Ende 2027.

    Die Verdi-Branchenkoordinatorin für Busse und Bahnen in Bayern, Katharina Wagner, sagte: „Das minimale Angebot, das uns nun vorgelegt wurde, ist Lichtjahre von einer kompromissfähigen Einigung entfernt.“ Die Arbeitgeberseite sprach dagegen von einem Angebot „am Rande des wirtschaftlich Vertretbaren“.2023 hatte es bis zu einer Einigung insgesamt fünf Verhandlungsrunden gebraucht, damals kam es auch zu Warnstreiks.

  • Momentaufnahmen im Januar: Bilder des Tages

    Momentaufnahmen im Januar: Bilder des Tages

    (Foto: Quinn Rooney/Getty Images)

    Unter Beobachtung: Die Japanerin Naomi Osaka nutzt ihren Auftakt bei den Australian Open für ein modisches Statement. Die Partie in Melbourne gegen die Kroatin Antonia Ruzic mit einem 2:1-Sieg für Osaka (6:3, 3:6, 6:4).

    (Foto: Leah Millis/Reuters)

    Unter Druck: Der US-Amerikaner ChongLy Thao blickt mit seinem Sohn Chris angsterfüllt aus dem Fenster, wo ICE-Agenten mit Fahrzeugen unterwegs sind und willkürlich Menschen verhaften. Thao war tags zuvor in seiner Heimatstadt St. Paul, Minnesota, USA, festgenommen und später wieder freigelassen worden, als die Agenten feststellten, dass er US-Bürger ist.

    (Foto: Odelyn Joseph/AP/dpa)

    Unter Kontrolle: Ein Einheimischer fährt in Port-au-Prince, Haiti, mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch ein von Gangs kontrolliertes Gebiet.

    (Foto: Amilton Neves/Reuters)

    Unter Wasser: Die verzweifelte Bewohnerin eines Hauses steht in den Fluten, die auf die wochenlange Regenfälle in der Region Boane in Mosambik folgten.

    (Foto: Maxime Schmid/Keystone/dpa)

    Unter dem Himmel: Die Städte Monthey, Bex und Aigle in der Schweiz sind künstlich beleuchtet, während über ihnen spektakuläre Nordlichter ganz natürlich das Dunkel erhellen.

  • Großeinsatz in Schwabing: 61-Jähriger sticht mit Messer auf Polizisten ein

    Großeinsatz in Schwabing: 61-Jähriger sticht mit Messer auf Polizisten ein

    Sein eisernes Kettenhemd hat einem Münchner Polizisten am Montagnachmittag möglicherweise das Leben gerettet. Der Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) war zusammen mit etwa 50 weiteren Polizistinnen und Polizisten nach einem Notruf im Stadtteil Schwabing im Einsatz, als ein offenbar psychisch verwirrter Mann mit einem Messer auf ihn einstach. Der SEK-Beamte blieb unverletzt, der Angreifer konnte überwältigt werden.

    Kurz nach 14 Uhr hatte ein Anrufer die Polizei alarmiert, weil angeblich ein mit einer Pistole bewaffneter Mann vor seiner Wohnungstür stehe. Die Einsatzkräfte konnten niemanden entdecken, stießen aber im Treppenhaus auf den Anrufer, einen 61-Jährigen, der ein Messer in der Hand hielt. Der Mann zog sich in seine Wohnung zurück, die Polizisten riefen Verstärkung, darunter das SEK. Der 61-Jährige war schon einmal psychisch auffällig geworden und die Polizei konnte zudem nicht ausschließen, dass er nicht allein in der Wohnung war.

    Versuche, Kontakt mit dem 61-Jährigen aufzunehmen, scheiterten. Daraufhin drang das SEK in die Wohnung ein. Der Bewohner griff einen der Beamten an und stach nach Polizeiangaben mehrmals auf ihn ein. Die Schutzkleidung, darunter ein Kettenhemd, bewahrte den Polizisten vor Verletzungen. Der Täter konnte trotz heftiger Gegenwehr entwaffnet und festgenommen werden. Ein Schuss aus einem „Taser“ genannten Distanzelektroimpulsgerät hatte zuvor keine Wirkung gezeigt.

    Der 61-Jährige kam in ein Krankenhaus. Er soll in der forensischen Psychiatrie untergebracht werden. Wegen des Angriffs auf den Polizisten ermittelt die Mordkommission.

  • Nachruf: Menschenfreund und Freigeist

    Nachruf: Menschenfreund und Freigeist

    Als persönliches Markenzeichen hat Gerd Schielein vor vielen Jahren das Komma gewählt. Kein Fragezeichen, kein Ausrufezeichen, sondern jenes bescheidene kleine Satzzeichen, das trennt und strukturiert und dabei stets auch eines signalisiert: dass es weitergeht, dass das letzte Wort nicht gesagt und immer Platz für einen anderen Gedanken, eine neue Idee ist. Ein goldenes Komma trägt seine Frau Monika um den Hals. Ein drei Meter hohes Komma aus rostigem Stahlblech steht vor dem Schielein-Haus am Boschhof, wo er 50 Jahre gelebt hat. Ein eigenwilliges Symbol.

    Eigenwillig im besten Sinne, so kennt man auch „die Schieleins“, Monika und Gerd, die über Jahrzehnte selten getrennt, aber mit großer Gewissheit dort anzutreffen waren, wo es zwischen Wolfratshausen und Bad Tölz sozial oder kulturell etwas anzuschieben oder zu feiern galt. Gemeinsam engagierte sich das Paar ebenso unauffällig wie wirkungsvoll bei verschiedenen Projekten – sei es beim Musiksommer Loisachtal, in der Geltinger Kulturbühne „Hinterhalt“, bei der Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe in Eurasburg oder im Waldramer Erinnerungsort Badehaus. Als Grafiker, Werbetexter und Designer brachte Gerd Schielein sich dabei vor allem gestalterisch ein. Als Menschenfreund genoss er den Austausch. Als Intellektueller nährte er seine Neugier auf die Welt.

    Gerd Schielein bei seinem letzten Besuch im Kloster Beuerberg.
    Gerd Schielein bei seinem letzten Besuch im Kloster Beuerberg. (Foto: Torsten Bruch)

    „In der Kunst kann man die Freiheit üben“, war seine Devise. Über Kunst wie über Kinder konnte er voller Begeisterung sprechen – gerne ohne Punkt und Komma. Wissen, Weisheit und Witz griffen dabei stets spielerisch ineinander. Von dieser Mischung zeugten auch seine originellen Jahresgaben, die er an einen großen Freundes- und Bekanntenkreis verschickte. Was das wilde Sammelsurium aus klugem Unfug über die Jahre verband, war das Siegel: „ein echter Schielein“.

    Sich selbst nicht allzu wichtig zu nehmen und zugleich für viele Menschen wichtig zu sein: Gerd Schielein ist dieses Kunststück scheinbar mühelos gelungen. Am 9. Januar ist er im Alter von 83 Jahren im Kreis seiner Familie am Boschhof gestorben.

    Die Trauerfeier findet Anfang Februar in Beuerberg statt.

  • Nachruf: Meister der Entschleierung

    Nachruf: Meister der Entschleierung

    Als Johannes Fried sich 2006 für den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa bedankte, sprach er, passend zur Ehrung, über das Verhältnis von Sprache und Geschichte. Dabei wählte der berühmte Mittelalterhistoriker ein Beispiel aus der Gegenwart, den Fall eines aus Serbien stammenden Frankfurter Schulkinds. Trotz makelloser Deutschkenntnisse scheiterte es an der Aufgabe, eine Frühlingswiese zu beschreiben. Die Lehrer, die die Arbeit mehrfach zurückgaben, begriffen das Problem des Kindes nicht: Es war nie aus der Stadt herausgekommen; es kannte gepflegten „Rasen“ mit Blumenrabatten im Stadtpark, aber es hatte noch nie eine „Wiese“ gesehen. Ihm fehlte Sprache, weil ihm Erfahrung fehlte.