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  • »Vergiftete Debatte über Sozialstaat« Gewerkschaftsbund kündigt eigene Rentenkommission an Krankenstand, Arbeitszeit, Erbschaftssteuer:

    »Vergiftete Debatte über Sozialstaat« Gewerkschaftsbund kündigt eigene Rentenkommission an Krankenstand, Arbeitszeit, Erbschaftssteuer:

    »Vergiftete Debatte über Sozialstaat«

    Gewerkschaftsbund kündigt eigene Rentenkommission an

    Krankenstand, Arbeitszeit, Erbschaftssteuer: Kanzler Merz setze falsche Prioritäten, sagt DGB-Chefin Fahimi. Sie plant ein Gegengewicht zur »permanenten Krisenerzählung« in der Sozialstaatsdebatte.

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    DGB-Chefin Yasmin Fahimi

    Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa

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    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat Widerstand gegen die geplanten Sozialreformen der Bundesregierung angekündigt. DGB-Chefin Yasmin Fahimi wirft der Regierung vor, eine »vergiftete Debatte über unseren Sozialstaat« losgetreten zu haben. Sie kündigt die Einberufung einer eigenen Rentenkommission an, die – in Konkurrenz zu der von der Bundesregierung einberufenen Kommission – bis zum Sommer alternative Vorschläge für eine Sicherung der Altersvorsorge vorlegen soll.

    Die Renten-Kommission solle ein Konzept ausarbeiten, »das einen Gegenpol setzt zur permanenten Krisen- und Verzichtserzählung in der Rentendebatte«, sagt Fahimi. Die Kommission werde hochrangig besetzt und bestehe aus 13 Vertretern von Gewerkschaften, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und aus »parteipolitischen Vertretern«. Welche Parteien sich beteiligten, wollte die Gewerkschaftschefin noch nicht bekannt geben.

    Bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz des DGB in Berlin zog Fahimi ein kritisches Fazit der bisherigen Arbeit der Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): »Diese Bundesregierung setzt die falschen Prioritäten.« Das von Merz formulierte Ziel einer Belebung der Wirtschaft lasse sich so nicht erreichen.

    »Nichts davon hilft, die Auftragslage in der Wirtschaft zu verbessern und die Auftragsbücher wieder zu füllen.«

    Yasmin Fahimi

    »Allerlei vermeintliche Erleichterung für die Wirtschaft durch Deregulierung und gleichzeitig zunehmend geforderte Erschwernisse und Kosten für die Beschäftigten sind kein Zukunftsprogramm und werden kein Wirtschaftswachstum schaffen«, so Fahimi. »Die Debatten über die Lohnfortzahlung bei Krankheit, über längere Arbeitszeiten und ein höheres Rentenalter: Nichts davon hilft, die Auftragslage in der Wirtschaft zu verbessern und die Auftragsbücher wieder zu füllen.«

    Fahimi wirft der Bundesregierung vor, falsche Schlüsse aus der aktuellen Wirtschaftsschwäche zu ziehen. »Die Beschäftigten sind nicht schuld an der Krise, Arbeitsrechte und der Sozialstaat sind nicht Ursache für die Wachstumsschwäche«, sagt die DGB-Chefin. »Die Menschen spüren, dass sie zu Sündenböcken gemacht werden sollen, und sie sind es leid.«Die Gewerkschaften seien bereit, in »noch intensivere Gespräche beim Bundeskanzler und allen anderen Ministerien« zu gehen, um eine »Zukunftsagenda für einen wirtschaftlichen Aufschwung« zu entwickeln, sagt Fahimi. Die Gewerkschaft setze auf Konsens – solle dies aber nicht möglich sein, »dann werden wir lauter und lauter und sind bereit, in den Konflikt zu gehen«.

    Kritik auch an der SPDDies gelte auch im Verhältnis zur SPD, die dem DGB traditionell eng verbunden ist. Auf die Frage, wie sie die von SPD-Chef Lars Klingbeil betonte Bereitschaft zu Sozialreformen bewerte, sagte Fahimi: »Natürlich sehen wir da Kräfte, die sehr diametral zu dem stehen, was wir für richtig und notwendig halten.« Hier gehe es um eine »Frage der politischen Haltung – und die werden wir einfordern von jedem Mitglied der Bundesregierung«.DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell forderte eine Reform der Erbschaftsteuer, die wohlhabende Erben stärker zur Kasse bittet. Die derzeitige Erbschaftsteuer sei eine »Reichenpflege, die wir uns in diesen Zeiten knapper Kassen nicht mehr leisten können«, sagte Körzell.

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    DGB-Chefin Fahimi wies zudem »mit Sorge« darauf hin, dass sich immer mehr Arbeitgeber aus Tarifbindung und Mitbestimmung zurückzögen. Sie forderte die Bundesregierung auf, unverzüglich das geplante Bundestariftreuegesetz zu verabschieden, gegen das es allerdings noch Vorbehalte in der Union gibt.Die DGB-Chefin zeigte sich bei diesem Thema konfliktbereit: »Wer Mitbestimmung und Tarifbindung als Last und Bürokratie brandmarkt, der will ein Kräftemessen zwischen den bisherigen Verhandlungspartnern – und das wird er dann auch bekommen.«

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  • Verfassungswidrige Kennzeichen Thüringen will strenger gegen Hakenkreuze an Schulen vorgehen Hakenkreuz an

    Verfassungswidrige Kennzeichen Thüringen will strenger gegen Hakenkreuze an Schulen vorgehen Hakenkreuz an

    Verfassungswidrige Kennzeichen

    Thüringen will strenger gegen Hakenkreuze an Schulen vorgehen

    Hakenkreuz an der Wand, Hitlergruß auf dem Pausenhof: Thüringen beklagt einen »alarmierenden« Anstieg entsprechender Vorfälle an Schulen. Bisher seien der Justiz oft die Hände gebunden: »Das ändern wir jetzt.«

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    Schüler an einer Thüringer Schule (Symbolbild): »Wir dürfen nicht zulassen, dass verfassungsfeindliche Provokationen folgenlos bleiben«

    Foto: Bodo Schackow / dpa

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    Das Thüringer Justizministerium spricht von einer Gesetzeslücke: Wenn Hakenkreuze oder andere extremistische Zeichen in Schulen an Wände geschmiert werden, ist dies bisher nicht strafbar. Das Zeigen solcher Symbole sei lediglich im öffentlichen Raum strafbar, und dazu zählten Schulen meist nicht, so die Argumentation. Der Freistaat strebt deshalb eine Bundesratsinitiative an, um genau dies zu ändern, teilte das Ministerium dem SPIEGEL mit. Zuerst hatte die »Thüringer Allgemeine« 

    »Wenn Lehrerinnen und Lehrer erleben, wie in ihren Klassen der Hitlergruß gezeigt oder verbotene Parolen gerufen werden, dann erwarten sie zu Recht, dass der Rechtsstaat sie unterstützt«, sagte Justizministerin Beate Meißner (CDU). Ziel der Bundesratsinitiative sei, dass das Zeigen extremistischer Symbole auch in nicht öffentlichen Bereichen wie Schulen strafbar werde.»Wir dürfen nicht zulassen, dass eine technische Lücke im Strafgesetzbuch dazu führt, dass verfassungsfeindliche Provokationen folgenlos bleiben«, so Meißner. Die Staatsanwaltschaft stelle entsprechende Verfahren bisher häufig ein. Schulleiter und Lehrkräfte beklagten, dass bestehende Rechtsmittel unzureichend seien, um angemessen dagegen vorzugehen.

    »Explosion der Fallzahlen«Die Entwicklung an den Schulen sei »alarmierend« und mache ein gesetzgeberisches Handeln unumgänglich, hieß es. Das Ministerium spricht von einer »Explosion der Fallzahlen« 

    . Seit 2021 habe sich die Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen an Thüringer Schulen mehr als verdreifacht. Habe man im Jahr 2021 noch 49 Fälle verzeichnet, so sei diese Zahl bis 2024 auf 122 und im Jahr 2025 bereits auf 173 Fälle gestiegen.

    Auch die Vorfälle von Volksverhetzung im schulischen Kontext seien »sprunghaft angestiegen«, hieß es.»Wir beobachten, dass verfassungsfeindliche Kennzeichen  zunehmend im geschlossenen Klassenverband genutzt werden, um Mitschüler einzuschüchtern oder Ideologien zu normalisieren«, heißt es vom Ministerium. Da hier die »Öffentlichkeit« im juristischen Sinne fehle, seien der Justiz bisher die Hände gebunden. »Das ändern wir jetzt«, hieß es.Meißner betonte, es gehe bei dem Vorhaben ausdrücklich nicht um eine Kriminalisierung von Kindern. Der Antrag im Bundesrat ziele nicht auf Kinder unter 14 Jahren ab. »Kinder sind strafunmündig; hier bleibt die Reaktion rein pädagogisch und liegt in der Verantwortung der Schulen und Eltern.«

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    Die Initiative betreffe viel mehr Jugendliche ab 14 Jahren, »die die Bedeutung und Wirkung ihres Handelns erfassen können. Wer in diesem Alter bewusst verbotene Symbole einsetzt, muss erfahren, dass dies Konsequenzen hat«, argumentierte die Ministerin. Das Ziel sei aber auch hier nicht bloße Bestrafung. »Das Jugendstrafrecht folgt dem Erziehungsgedanken«, so Meißner. »Es ermöglicht uns, frühzeitig durch Auflagen, soziale Arbeitsstunden oder Präventionskurse einzuwirken, bevor extremistische Überzeugungen sich verfestigen.«Die Initiative schütze den Schulfrieden und gebe der Justiz die Werkzeuge, die sie für eine wehrhafte Demokratie brauche. »Schulen sind Orte der demokratischen Bildung«, hieß es, »und keine rechtsfreien Räume für extremistische Symbolik«.

    Die Schulforscherin Anja Besand aus Dresden erklärt, wie Lehrkräfte am besten mit rechtsextremen Vorfällen an Schulen umgehen – und wie besser nicht. Das Interview lesen Sie hier.

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  • Söder-Post auf Instagram Grünenchef Banaszak rüffelt den Parteinachwuchs Der neue Chef der

    Söder-Post auf Instagram Grünenchef Banaszak rüffelt den Parteinachwuchs Der neue Chef der

    Söder-Post auf Instagram

    Grünenchef Banaszak rüffelt den Parteinachwuchs

    Der neue Chef der Grünen Jugend hatte Markus Söder auf Instagram beleidigt. Parteichef Felix Banaszak appelliert nun an den Nachwuchs, professioneller aufzutreten.

    Christoph Schult und

    Severin Weiland

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    Grünenpolitiker Felix Banaszak

    Foto: Clemens Bilan / EPA

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  • Kaliforniens Gouverneur teilt in Davos aus »Es ist erbärmlich« Er redet sich

    Kaliforniens Gouverneur teilt in Davos aus »Es ist erbärmlich« Er redet sich

    Kaliforniens Gouverneur teilt in Davos aus

    »Es ist erbärmlich«

    Er redet sich in Rage: Der weiche Kurs mancher Staatenlenker gegenüber Donald Trump macht Gavin Newsom fassungslos. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos fordert Kaliforniens Gouverneur mehr Rückgrat.

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    Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien (Demokratische Partei)»Das ist erbärmlich.«Reporter»Gouverneur Newsom, haben Sie eine Botschaft an die Europäer, die über die Äußerungen aus dem Weißen Haus zu Grönland in dieser Woche besorgt sind?«Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien (Demokratische Partei)»Es ist Zeit, sich aufzuraffen. Es ist Zeit, ernst zu werden und aufzuhören, sich mitschuldig zu machen. Es ist Zeit, aufrecht und standhaft zu sein, Rückgrat zu zeigen. Ich hätte ein paar Knieschoner für alle Staats- und Regierungschefs mitbringen sollen. Kronen verteilen? Das ist erbärmlich. Nobelpreise werden weitergegeben. Das ist einfach erbärmlich. Ich hoffe, die Leute verstehen, wie erbärmlich sie auf der Weltbühne dastehen, jedenfalls aus amerikanischer Sicht. Es ist peinlich.«Reporter»Die Europäer halten dies für Diplomatie und glauben, dass es funktionieren wird.«Gavin Newsom, Gouverneur von Kalifornien (Demokratische Partei)»Ist das Diplomatie mit Donald Trump? Er ist ein T-Rex. Entweder man paart sich mit ihm oder er verschlingt einen. Die Europäer könnten verschlungen werden, wenn sie bei diesem Kurs bleiben. Sie müssen aufrecht und standhaft bleiben und geeint auftreten.«

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    Erika Kirk: Auf einer Mission für Gott und JD

    Von Janita Hämäläinen

    365 Tage Trump: Was. Ein. Jahr.

    Ein Rückblick von Mathis Schneider

    Trump in Europa: »Sagen wir so, es wird sehr interessant in Davos«

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  • +++ Fußball-Transfernews +++ Schalke ist sich offenbar mit Edin Džeko einig Wer

    +++ Fußball-Transfernews +++ Schalke ist sich offenbar mit Edin Džeko einig Wer

    +++ Fußball-Transfernews +++

    Schalke ist sich offenbar mit Edin Džeko einig

    Wer kommt, wer geht? Die wichtigsten Transfers und Gerüchte: heute mit dem ehemaligen Starstürmer Edin Džeko, der in die zweite Liga wechseln könnte, und einem nahen Transfer von Marc-André ter Stegen.

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    Edin Džeko im Oktober 2024

    Foto: Armin Durgut / ASSOCIATED PRESS

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    +++ Gerüchte ++++Edin Dzeko womöglich nach SchalkeEdin Džeko soll laut »Sky« und »Bild«-Zeitung dem Zweitligisten FC Schalke 04 zugesagt haben. Nach einer grundsätzlichen Einigung mit dem 39 Jahre alten Stürmer muss sich der Revierklub demnach nun aber noch mit der AC Florenz über eine Ablösesumme einigen. Das kann sich noch etwas hinziehen. Der FC Schalke kommentierte die Personalie nicht.

    Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig, der mit dem VfL Wolfsburg 2009 deutscher Meister geworden war, hat in Florenz noch einen Vertrag bis zum Saisonende. In der Serie A kommt Džeko, der im März 40 Jahre alt wird, nur noch sporadisch zum Einsatz. Bei 236 Einsatzminuten blieb der Bosnier dabei in Italiens Topliga noch torlos. Džeko war nach seiner Zeit in Wolfsburg bis 2010 bei Manchester City, der AS Rom, Inter Mailand und Fenerbahçe aktiv, ehe er im vergangenen Sommer nach Florenz gewechselt war.

    Ter Stegen kurz vor dem Barcelona-AbgangDer Wechsel von Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona zum FC Girona steht laut Medienberichten unmittelbar bevor. Der 33-Jährige schließt sich dem Ligarivalen wohl bis zum Saisonende an, um seine Einsatzchancen bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) zu erhöhen. Ter Stegen hatte seinen Stammplatz bei Barça verloren.

    Der Kapitän fehlt im Champions-League-Kader der Katalanen für die Partie am Mittwoch bei Slavia Prag, laut spanischen Medien sollte er am Dienstag den Medizincheck in Girona absolvieren. Transferexperten vermeldeten bereits Vollzug, eine offizielle Bestätigung der Leihe stand zunächst noch aus.

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    Ter Stegen beim FC Barcelona: Eine Seifenoper und ihre Bedeutung für die Nationalmannschaft

    Von Florian Haupt, Barcelona

    Ter Stegen war 2014 aus seiner Heimat Mönchengladbach nach Barcelona gewechselt und avancierte zum großen Rückhalt und seit 2024 zum Kapitän. In 423 Spielen kassierte er nur 416 Gegentore und rutschte dennoch vor der Saison im Team von Ex-Bundestrainer Hansi Flick aufs Abstellgleis. Eine schwere Knieverletzung und eine Rückenoperation warfen ter Stegen zusätzlich zurück.

    HSV will norwegischen TorhüterDer Hamburger SV will mehreren Medienberichten zufolge einen neuen Torhüter verpflichten. Die Norddeutschen stehen offenbar kurz davor, den 23 Jahre alten Norweger Sander Tangvik vom Erstligisten Rosenborg BK aus der Stadt Trondheim zu holen.Das berichteten unter anderem die »Bild» und das »Hamburger Abendblatt« mit Bezug auf die norwegische Tageszeitung »Adresseavisen«. Der Medinzincheck soll offenbar noch vor dem Stadtderby beim FC St. Pauli am Freitag (20.30 Uhr/TV: Sky) erfolgen.Nach der vorzeitig gestoppten Leihe des israelischen Torhüters Daniel Peretz soll Tangvik, der im November zum ersten Mal im Kader der norwegischen Nationalmannschaft stand, die Rolle als Nummer zwei hinter Stammkraft Daniel Heuer Fernandes übernehmen.

    mon/bka/sid/dpa

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  • Mögliche Personalrochade Fraktionschef Jens Spahn betont, dass er Fraktionschef ist Will der

    Mögliche Personalrochade Fraktionschef Jens Spahn betont, dass er Fraktionschef ist Will der

    Mögliche Personalrochade

    Fraktionschef Jens Spahn betont, dass er Fraktionschef ist

    Will der Bundeskanzler den Chef der Unionsfraktion austauschen? Jens Spahn reagiert auf einen SPIEGEL-Bericht und sieht sich gezwungen, seine Rolle zu betonen. Auch Merz weist zurück, dass Personalrochaden geplant seien.

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    Unionsfraktionschef Jens Spahn auf der Grünen Woche

    Foto: Elisa Schu / dpa

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    Unionsfraktionschef ‌Jens Spahn (CDU) hat Berichte um einen Wechsel auf seiner Position zurückgewiesen. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters betonte er, dass an der Fraktionsspitze keine Veränderung geben werde. »Ich bin und bleibe Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion«, sagte Spahn.

    Am Montag hatte ‌bereits Kanzler und CDU-Chef Merz einen SPIEGEL-Bericht über geplante Personalveränderungen mit starken Worten dementiert. Er bezeichnete diesen ⁠als »wirklichen Unsinn«.

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    Der Kanzler und sein Kabinett: Immer Ärger mit dem Personal

    Von Konstantin von Hammerstein

    Äußerungen zu Grönland: SPD wirft Spahn Trump-Sympathien vor

    Die Affären des Unionsfraktionschefs: Der saubere Herr Spahn. Und seine dunkle Seite

    »Ich habe mit Jens Spahn eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Bundestagsfraktion«, ​sagte der Bundeskanzler. ‌Er ⁠selbst habe Spahn vor neun Monaten als Vorsitzenden der Unions-Bundestagsfraktion vorgeschlagen. Beide stünden im täglichen Kontakt miteinander, sagte Merz ⁠zu Gerüchten über ein fehlendes Vertrauensverhältnis. Er habe auch nicht vor, ‌das Kabinett umzubilden.

    Warum Kanzler Merz über eine Personalrochade in seiner Regierung nachdenkt, lesen Sie hier 

    tin/Reuters

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  • Aus dem »Atlantic« in Hamburg Udo Lindenbergs Hotelzimmer zieht ins Museum »Udo

    Aus dem »Atlantic« in Hamburg Udo Lindenbergs Hotelzimmer zieht ins Museum »Udo

    Aus dem »Atlantic« in Hamburg

    Udo Lindenbergs Hotelzimmer zieht ins Museum

    »Udo L. wohnt im Hotel« – wie, können Besucher bald im Münsterland sehen. Eine Ausstellung soll den Raum zeigen, in dem der Musiker in Hamburg lebt und arbeitet.

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    Musiker Lindenberg im Jahr 2018

    Foto: Georg Wendt / dpa / picture alliance

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    Das Hamburger Hotel »Atlantic« zieht ins westfälische Gronau – zumindest zum Teil und als Kopie. Anlass ist eine besondere Ausstellung zu Ehren von Udo Lindenberg, 79. Sie zeigt einen originalgetreuen Nachbau des Hotelzimmers, in dem der Musiker seit Jahrzehnten lebt und arbeitet.

    Lindenberg werde die Sonderausstellung im Sommer mit eröffnen, teilte das Rock’n’popmuseum in Gronau mit. Unter dem Titel »Udo L. wohnt im Hotel – Exklusive Einblicke in meine Panikzentrale« zeige sie einen »Blick hinter die Tür eines Zimmers, in dem deutsche Popgeschichte geschrieben wurde«. In der Heimat des Künstlers soll sie »von Haltung, Visionen und kreativer Unruhe« erzählen.Behalten Sie den Überblick: Jeden Werktag gegen 18 Uhr beantworten SPIEGEL-Autorinnen und -Autoren die wichtigsten Fragen des Tages im Newsletter »Die Lage am Abend« – hintergründig, kompakt, kostenlos. Hier bestellen Sie Ihr News-Briefing als Mail.

    Die Replik des Zimmers mit der Nummer 570, das in Hamburg im vierten Stock liegt, sei das Kernstück der Ausstellung. Die dazugehörige Audioführung spreche Lindenberg selbst ein. Der Musiker, der in Gronau geboren wurde, zog 1994 ins »Atlantic«.»Hätte Bach seinen Müll persönlich runtergetragen, hätte er so manche Kantate nicht geschrieben«, antwortete Lindenberg einmal auf die Frage, warum er im Hotel lebt. Man müsse sich auf das konzentrieren, was man könne.

    »Über so ‘ne Zeit wird das Hotel natürlich ’n echtes Zuhause und die ganze Crew ist dann voll deine Big Familie«, sagte Lindenberg 2024, als das »Atlantic« als Hotel des Jahres ausgezeichnet wurde. »Ihr seid so super und leuchtet wie ein Feuerwerk von Kometen.«

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    Von Alexander Kühn

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    Von Nora Gantenbrink

    Im Mai wird Lindenberg 80 Jahre alt. Trotzdem sei er topfit, sagte seine Fitnesstrainerin Natalie Zimmermann im April. Er jogge mit ihr nachts um die Alster und mache Liegestütze. Mehr dazu lesen Sie hier.

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  • Wer eine Wohnung sucht, steht vor immer größeren Problemen. Die Mieten steigen

    Wer eine Wohnung sucht, steht vor immer größeren Problemen. Die Mieten steigen

    Wer eine Wohnung sucht, steht vor immer größeren Problemen. Die Mieten steigen sogar schneller als die Inflation, das Angebot bricht ein – und immer mehr Wohnungen gibt es nur noch befristet oder möbliert.

    Wie viel teurer es allein im letzten Jahr geworden ist und wer jetzt besonders vor Problemen steht, lesen Sie mit BILDplus: Die große Tabelle zeigt die Mietteuerung des letzten Jahres in 30 ausgewählten deutschen Städten.

  • Ulm (Baden-Württemberg) – Flüchtling Mahmoud I. (29) ging mit einem Messer in

    Ulm (Baden-Württemberg) – Flüchtling Mahmoud I. (29) ging mit einem Messer in

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    Ulm (Baden-Württemberg) – Flüchtling Mahmoud I. (29) ging mit einem Messer in den Ulmer Media-Markt, verletzte einen Mitarbeiter (25) lebensgefährlich. Jetzt kommt raus: Der Eritreer stach schon einmal zu!

    BILD erfuhr: Im August 2020 stritt sich Mahmoud I. in seiner Asylunterkunft in Neu-Ulm (Bayern) mit einem Mitbewohner (21), trat ihm brutal gegen den Kopf. Dann ging der Eritreer hinaus, kam mit einer zerbrochenen Glasflasche zurück und stach auf den Oberkörper seines Gegners ein. Der Rettungsdienst brachte das stark blutende Opfer ins Krankenhaus, Mahmoud I. wurde festgenommen. Doch dabei blieb es nicht.

    Die Polizei hat die Stelle markiert, an der Mahmoud I. (29) auf der Flucht niedergeschossen wurde

    Die Polizei hat die Stelle markiert, an der Mahmoud I. (29) auf der Flucht niedergeschossen wurde

    Flüchtling greift Gefängniswärter an

    Einen Tag später randalierte der Asylbewerber im Polizeigewahrsam, mehrere Gegenstände gingen zu Bruch. In der U-Haft ging es gerade so weiter. Am 21. Oktober 2020 griff Mahmoud I. zwei Wärter an, beide Beamte wurden verletzt. Das Amtsgericht Memmingen verurteilte den Eritreer zu dreieinhalb Jahren Haft. Sein Gefängnisaufenthalt verlängerte sich durch Drogendelikte, weshalb der Migrant erst im Dezember 2025 entlassen wurde. Kaum draußen, stach er bei Media-Markt in Ulm (Baden-Württemberg) zu.

    Messerangriff in Ulm: Polizei stoppt Tatverdächtigen mit Schüssen

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    Der schwer verletzte Mitarbeiter ringt noch immer mit dem Tod. Staatsanwalt Michael Bischofberger (50): „Der gesundheitliche Zustand des Geschädigten ist leider weiterhin kritisch. Es hat sich noch keine Besserung eingestellt.“ Anders sieht es mit dem angeschossenen Täter aus. Er sei mittlerweile vernehmungsfähig, verweigere aber die Aussage. So bleibt unklar, warum der Eritreer den Verkäufer lebensgefährlich und dessen Kollegen (22) leicht verletzte.

    Abschiebung soll unmöglich sein

    Der Messerstecher reiste 2017 als Flüchtling nach Deutschland ein. Ihn wieder loszuwerden, ist den Angaben zufolge unmöglich. Laut einer Sprecherin des baden-württembergischen Migrationsministeriums war der Eritreer zwar ausreisepflichtig. Allerdings weigere sich das ostafrikanische Land, eigene Staatsbürger zurückzunehmen.

    Die Sprecherin: „Für eine Abschiebung notwendige Identitätsdokumente lagen im konkreten Fall nicht vor.“

  • Deutschland hat den Drucktest bei der Handball-EM bestanden. Einer der Hauptgründe: Renars

    Deutschland hat den Drucktest bei der Handball-EM bestanden. Einer der Hauptgründe: Renars

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    Deutschland hat den Drucktest bei der HandballEM bestanden. Einer der Hauptgründe: Renars Uscins (23/Hannover) übernahm Verantwortung, forderte die Bälle und nahm mit seinen Toren spürbar Last von der Mannschaft. Denn die Ausgangslage im Vorrunden-Endspiel gegen Spanien war heikel. Für die DHB-Auswahl stand alles auf dem Spiel: Verlieren verboten, die Hauptrunde auf der Kippe.

    Genau in diesem Moment ist Uscins da. Acht Tore erzielt der Linkshänder, eines davon spektakulär per Kempa. Immer wieder sucht er den Abschluss, übernimmt Verantwortung. Deutschland gewinnt 34:32 (17:15), zieht als Gruppensieger weiter und startet mit zwei Punkten in die Hauptrunde.

    Uscins prägt diesen Abend. Nach der Schlusssirene hüpft er erleichtert über das Feld, ein Bild für den abgefallenen Druck der vergangenen 60 Minuten. Die Erleichterung ist auch bei Bundestrainer Alfred Gíslason (66) zu sehen, der schon Sekunden vor dem Ende lächelt. Der Sieg gegen Spanien wird zum sportlichen Wendepunkt dieses Turniers.

    Dass Uscins für große Spiele gemacht ist, hat er längst bewiesen. 2023 führte er die deutsche U21 als Kapitän zum WM-Titel. Bei Olympia folgte der nächste große Moment, vor allem im Viertelfinale gegen Gastgeber Frankreich: 14 Tore, ein dramatisches Spiel. Nach dem Abpfiff ging Uscins auf Nikola Karabatić zu, der sein letztes Spiel absolvierte. Der Superstar sagte zu ihm: „Du hast mich jetzt trotzdem in die Rente geschickt.“

    Handball-EM: Uscins meidet soziale Medien

    Trotz dieser großen Bühne bleibt Uscins bemerkenswert nahbar, fast leise in seiner Art. Ganz anders als viele in seiner Generation ist er in den sozialen Medien kaum zu finden. Eine bewusste Entscheidung. Uscins erklärt im BILD-Gespräch in Silkeborg: „Gerade, was man in den letzten Tagen gesehen hat, dass Dinge hochgepusht werden, die da nicht so sind, weil Zitate genommen werden, die aus dem Kontext sind. Im Endeffekt regen sich vielleicht die Leute auf, die das lesen und sich das zu Herzen nehmen. Deswegen habe ich mir tatsächlich abgewöhnt, da irgendwie was zu Herzen zu nehmen. Es spielt für mich keine Rolle, wer auf Facebook was von mir hält oder nicht. Ich glaube, das ist eine große Challenge für viele Jungs in unserem Alter, weil die viel am Handy sind und sich das durchlesen. Das wäre fatal, wenn man sich davon das Selbstgefühl nehmen ließe.“

    [–>Ein wichtiger Anker in seinem Leben ist seine Oma in Lettland, der Heimat seiner Eltern. Dort ist das Leben einfach, ruhig, weit weg vom Profisport. Über den Ort sagt Uscins zu BILD: „Da ist wirklich nichts. Also 300 Meter im Kreis ist irgendwann das nächste Haus.“ Und weiter: „Aber das Grundstück und alles gehört hier. Also als sie noch ein bisschen fitter war, wurden Kartoffeln, Salat, Tomaten, Gurken, alles angebaut.“ Besonders geblieben ist ihm der Alltag dort: „Salat zum Mittag, dann wirklich aus dem Garten geholt.“ Einen grünen Daumen hat er allerdings nicht. „Im Alter von drei Jahren ging es dann ja nach Deutschland.“

    Der Besuch der Oma ist ihm bis heute wichtig, eine echte Herzensangelegenheit. „Ja, wenn ich es schaffe, die Oma zu besuchen, dann in der Sommerpause“, sagt Uscins. Auch seine Eltern fahren regelmäßig nach Lettland und kümmern sich um alles. Diese andere Welt hilft ihm, Abstand zu gewinnen – und geerdet zu bleiben.

    Nach Kritik vom Italien-Trainer: Dreister Spruch von Gislason gegen Hanning

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    Dabei war sein sportlicher Weg kein Selbstläufer. In der Jugend spielte er beim SC Magdeburg, schaffte dort aber nicht den nächsten Schritt. Der Wechsel nach Hannover brachte schließlich den Durchbruch. Dort entwickelte sich Renars Schritt für Schritt zum Leistungsträger. Parallel zum Handball absolviert der nachdenkliche, wissbegierige Rückraumspieler ein Fernstudium, um auch abseits der Halle gefordert zu sein. „Ich brauche unbedingt auch etwas für meinen Kopf“, hat er einmal gesagt.

    Seinen Traum von einem eigenen Café hat er in Dessau gerade verwirklicht – geführt wird es von seiner Mutter Aija. „Ein Café zu betreiben, war der Traum meiner Mutter“, erklärt Uscins. Kaffee ist auch seine eigene große Leidenschaft.

    Auf dem Feld denkt er dennoch nicht in eigenen Toren, sondern ans Team. „Ich möchte auf keinen Fall jemand sein, der nur die eigenen Torchancen sucht und damit dem Kollektiv seinen Spielstil aufzwingt“, sagt er. Das handballerische Talent wurde ihm dabei schon in die Wiege gelegt. Vater Armands (52) spielte als Kreisläufer für die lettische Nationalmannschaft, führte das Land 2020 als Trainer zur EM.

    Was der Sieg gegen Spanien für diese junge Mannschaft bedeutet, beschreibt Uscins so: „Alfred hat mit seiner Erfahrung schon vor dem Spiel gesagt, dass wir nach den 60 Minuten sagen werden: Das Spiel wird uns nach vorne bringen, egal wie. Für so eine junge Mannschaft, die vielleicht ein bisschen Erfahrung hat, aber selten in so einer Situation war, war es für uns Gold wert, dass wir das so positiv gestalten. Das heißt, wir können aufeinander zählen, egal wie viel Druck auf uns lastet. Wenn jeder seine Stärken einbringt, dann wird es für jede Mannschaft schwer.“ Gerade gegen solch einen Uscins…