Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



  • Nachruf: Meister der Entschleierung

    Nachruf: Meister der Entschleierung

    Als Johannes Fried sich 2006 für den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa bedankte, sprach er, passend zur Ehrung, über das Verhältnis von Sprache und Geschichte. Dabei wählte der berühmte Mittelalterhistoriker ein Beispiel aus der Gegenwart, den Fall eines aus Serbien stammenden Frankfurter Schulkinds. Trotz makelloser Deutschkenntnisse scheiterte es an der Aufgabe, eine Frühlingswiese zu beschreiben. Die…



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    Nachruf: Meister der Entschleierung

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Nachruf: Meister der Entschleierung

Nachruf: Meister der Entschleierung - Fetchub

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Als Johannes Fried sich 2006 für den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa bedankte, sprach er, passend zur Ehrung, über das Verhältnis von Sprache und Geschichte. Dabei wählte der berühmte Mittelalterhistoriker ein Beispiel aus der Gegenwart, den Fall eines aus Serbien stammenden Frankfurter Schulkinds. Trotz makelloser Deutschkenntnisse scheiterte es an der Aufgabe, eine Frühlingswiese zu beschreiben. Die Lehrer, die die Arbeit mehrfach zurückgaben, begriffen das Problem des Kindes nicht: Es war nie aus der Stadt herausgekommen; es kannte gepflegten „Rasen“ mit Blumenrabatten im Stadtpark, aber es hatte noch nie eine „Wiese“ gesehen. Ihm fehlte Sprache, weil ihm Erfahrung fehlte.