Der Bundesvorsitzende der Jungsozialisten (Jusos), Philipp Türmer, hat
nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt einen Neustart der Bundesregierung in Hinblick auf die Reformpakete gefordert. Reformen
dürften nicht mehr Einschnitte bedeuten, sondern müssten mehr Gerechtigkeit
bringen, sagte Türmer im ARD-Morgenmagazin. Türmer äußerte sich in der Sendung während eines Austauschs mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten
Pascal Reddig
Die Bundesregierung müsse Fehlentscheidungen korrigieren
und »Grausamkeiten« in den geplanten Sozialreformen wieder streichen, sagte der
Vorsitzende der Jugendorganisation der SPD. Der Wegfall der sogenannten Rente mit 63 nach 45
Beitragsjahren würde von vielen Bürgern als ungerecht empfunden. Auch
sei es ein Fehler gewesen, den Tankrabatt kurz vor den Wahlen abzuschaffen.
Das Wahlergebnis aus Sachsen-Anhalt sei eine
Zäsur. Es müsse angesichts des AfD-Erfolgs jetzt darum gehen, um jeden und jede
Einzelne zu kämpfen, deren Vertrauen man noch zurückgewinnen könne.
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