Die Journalistengewerkschaft dju hat eine steigende Zahl an Übergriffen auf Medienschaffende im Zuge des Wahlkampfs in Sachsen-Anhalt registriert. Insbesondere rund um AfD-Veranstaltungen komme es vermehrt zu Auseinandersetzungen. Seit Mai seien mehr als 30 Vorfälle dokumentiert worden, bei denen mindestens 43 Journalistinnen und Journalisten, TV-Teams und politische Influencer betroffen gewesen seien.
Dabei komme es etwa zu verbaler Diffamierung und gezielter Arbeitsbehinderung, aber auch zu Nachstellungen bis hin zu körperlichen An- und Übergriffen. Medienvertreter seien »stellenweise massiv behindert, bedrängt, diffamiert« und in fünf Fällen körperlich angegriffen worden, teilte die dju mit.
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