Gleich zu Beginn der Pressekonferenz fällt auf: Die wichtigste Person fehlt. Elif Eralp, die Wahlsiegerin der Linken, ist krank. Bis Ende der Woche, teilt ihr Sprecher den dutzenden Journalisten an diesem Donnerstagnachmittag mit, sei Eralp noch krankgeschrieben. Sie richte aber Grüße aus.
Und so findet der mögliche Gründungsmoment einer Berliner Koalition, über die in den vergangenen Tagen das halbe Land gestritten hat, ohne ihre mögliche Bürgermeisterin statt. Anstatt Eralp richtet sich also die Berliner Linken-Vorsitzende Kerstin Wolter an die »Berlinerinnen und Berliner«. Wolter stellt an diesem Nachmittag gemeinsam mit den Spitzenkandidaten von SPD und Grünen eine Vereinbarung vor, die die Parteien in insgesamt vier Gesprächen zum Umgang mit Antisemitismus getroffen haben.
Automatische Zusammenfassung
Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Welche Vereinbarung trafen Linke, SPD und Grüne in Berlin zum Umgang mit Antisemitismus?
- Warum könnte die Einigung einen offenen Konflikt in der Berliner Linken auslösen?

