Thomas Schulze ist ein Mann, den man schwer auf eine Sache festnageln kann: Der Spitzenkandidat des BSW in Sachsen-Anhalt war in seinem Leben schon Koch, hat ein BWL-Studium abgebrochen, arbeitete in einem Restaurant für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, wurde zum Beamten, leitete eine Justizvollzugsanstalt und schließlich die Landesaufnahmeeinrichtung in Stendal. So steht es auf seiner Homepage.
An ihm und seiner Partei hängt nun, ob in der Geschichte der Bundesrepublik erstmals ein gesichert rechtsextremer Landesverband an die Macht kommt. Im Duktus größtmöglicher Entschiedenheit tänzelt Schulze um die Frage aller Fragen herum, ob das BSW die AfD und ihren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund ins Amt des Ministerpräsidenten wählen wird. In den ersten Hochrechnungen kratzt das BSW an der Fünf-Prozent-Hürde, je später der Abend, desto stabiler die Zahlen. An der Sperrklausel, so viel lässt sich schon sagen, entscheidet sich diese Wahl.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Würde das BSW der AfD in Sachsen-Anhalt zur Macht verhelfen?
- Welche Rolle spielt das BSW bei der Regierungsbildung nach der Wahl?

