Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt haben rund 5.000 Menschen am Brandenburger Tor in Berlin gegen die Partei protestiert. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, verlief die Demo »störungsfrei«. Unter den Teilnehmern waren auch Klima- und Politikaktivistin Luisa Neubauer und die Spitzenkandidaten der Grünen und der Linken für die Abgeordnetenwahl in Berlin am 20. September.
In Mecklenburg-Vorpommern protestierten Menschen in mehreren Orten gegen die Partei. »Mecklenburg-Vorpommern ist nicht Sachsen-Anhalt«, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) bei einer Demonstration in Schwerin. »Wir werden die Machtfantasien der AfD gemeinsam stoppen. Unser Zuhause bekommt die AfD nicht.« Auch in Potsdam versammelten sich am Abend Demonstranten, um gegen die Partei zu protestieren.
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt erreichte die AfD laut vorläufigen Ergebnissen 43,8 Prozent der Stimmen und verfehlte damit nur knapp die alleinige Mehrheit im Parlament. Der dortige AfD-Landesverband wird als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.
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