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Bei Fortuna Düsseldorf ragt einer ganz besonders heraus: Elias Egouli. Und das nicht nur wegen seiner Größe. Satte 2,04 Meter ist der Innenverteidiger groß – der längste Profi im Düsseldorfer Kader und der längste Feldspieler der 2. Liga.
Doch der 23-Jährige überzeugt vor allem auf dem Platz. Beim 1:0-Sieg gegen Bielefeld zum Start der Rückrunde stand Egouli wie ein Fels in der Abwehr. Seit dem schwachen 1:2 in Dresden gehört er zur Startelf – und Fortuna ist kaum wiederzuerkennen.
Anfang lobt Abwehr-Kante
Vier Spiele, viermal von Beginn an – und plötzlich stimmt die Stabilität. Im November bekam Egouli seinen Profivertrag. Dabei war er erst 2024 aus Düren (5. Liga) zur Fortuna gewechselt und zunächst nur für das Viertliga-Team vorgesehen. Jetzt aber ist er aus der Abwehr nicht mehr wegzudenken.
Die Zahlen sprechen für sich: 9 Spiele, 14 Punkte mit Egouli auf dem Platz. Das macht 1,56 Punkte pro Spiel – ein starker Wert! Trainer Markus Anfang (51) schwärmt: „Ich glaube, er wird noch besser werden. Er ist sehr klar in seinen Abläufen und sehr geerdet. Er macht einen sehr stabilen Eindruck.“
Egouli selbst bleibt bescheiden: „Es war ein richtig gutes Gefühl. Ich will mir meinen Platz sichern und jede Woche spielen.“ Mit Leistungen wie zuletzt dürfte das kein Problem sein. Nach dem ersten Sieg des Jahres sagt der Abwehr-Hüne: „Wir hatten den Glauben und die Qualität. Hinten die Null, vorne ein Tor – so holt man drei Punkte. Und wir haben noch viel vor in der Rückrunde.“
[–>16 Spiele bleiben Fortuna, um den Klassenerhalt klarzumachen. Mit Egouli in der Abwehr stehen die Chancen gut. Kurios: Seiner Bruder Noah (19) misst sogar 2,05 Meter und spielt für Fortunas U23 in der Regionalliga. Zwei Riesen in der Innenverteidigung – ein echter Alptraum für gegnerische Stürmer!

