PolitikInfos über Ukraine weitergegebenFrau wegen mutmaßlicher Spionage für Russland festgenommen21.01.2026, 13:28 Uhr Die Frau hatte laut Anklage einen Kontaktmann in der russischen Botschaft in Berlin. (Foto: picture alliance / CHROMORANGE)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Eine Deutsch-Ukrainerin soll Russland wichtige Informationen über den Krieg in der Ukraine beschafft haben. Die Bundesanwaltschaft lässt die Frau festnehmen und wirft ihr vor, für den Geheimdienst einer fremden Macht tätig gewesen zu sein.In Berlin ist eine Frau mit deutscher und ukrainischer Staatsangehörigkeit festgeommen worden, die für einen russischen Geheimdienst in Deutschland gearbeitet haben soll. Ihrem Kontaktmann in der russischen Botschaft habe Ilona W. unter anderem Informationen mit Bezug zum Ukraine-Krieg verschafft, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Sie soll sich auch an frühere Mitarbeiter aus dem Geschäftsbereich des Bundesverteidigungsministeriums gewandt haben, die sie persönlich kannte.Im Tagesverlauf wurden ihre Wohnung und die Wohnungen von zwei weiteren Beschuldigten in Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Bayern durchsucht. Die beiden anderen Beschuldigten sind den Angaben zufolge auf freiem Fuß.Zugriff in BrandenburgMutmaßliche Helfer pro-russischer Milizen festgenommenW. wird vorgeworfen, für einen Geheimdienst einer fremden Macht tätig gewesen zu sein. Sie soll Hintergrundinformationen über Teilnehmer hochkarätiger politischer Veranstaltungen zusammengestellt und sich über Standorte der Rüstungsindustrie, Drohnentests und geplante Lieferungen von Drohnen an die Ukraine informiert haben. Sie sollte dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, der über die Untersuchungshaft entscheidet.Quelle: ntv.de, dsc/AFPVideos00:49 minGegenseitige VorwürfeBrennende Wohnhäuser in Russland – Fehlgeleitete Rakete?07:11 minExperte mahnt zur Entspannung”Aus Verhandlungssicht fährt Trump immer gleiche Strategie”Videos 04:51 minJäger erlebt Europa herausgefordert”Trump sieht in EU Gegner – er will sie spalten”06:14 minWirtschaftsministerin in DavosReiche mahnt zu Geschlossenheit gegen Trump-Druck03:04 minTrump bringt Riss in den WestenMunz: Kreml freut sich über “Mega-Zwist in der Nato”Videos06:58 minVerkehrsminister im ntv FrühstartSchnieder: Bahn-Pünktlichkeit wird bald nach oben gehen01:51 minAir Force One mit StartproblemenDavos rüstet sich für Trump – kommt es zum Bruch?100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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Die Bundesanwaltschaft stuft die beiden angeblichen Volksrepubliken Luhansk und Donezk als terroristische
Die Bundesanwaltschaft stuft die beiden angeblichen Volksrepubliken Luhansk und Donezk als terroristische Vereinigungen ein. In Brandenburg werden nun zwei mutmaßliche Unterstützer ergriffen. Sie sollen unter anderem Drohnen in den Donbass geliefert haben. -

PolitikEine Million in Kiew ohne WärmeIm Schatten der Trump-Show terrorisiert Putin die
PolitikEine Million in Kiew ohne WärmeIm Schatten der Trump-Show terrorisiert Putin die Ukraine21.01.2026, 11:44 Uhr Artikel anhören(03:01 min)00:00 / 03:010.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xTrump stiehlt Putin die Show. Putin gefällt das. (Foto: AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:In seinem Krieg gegen die Ukraine verfolgt Russland eine Strategie der Zermürbung. Es bombardiert Kraftwerke, die Wärmeversorgung und Wohnhäuser, damit die Menschen ihren Widerstand gegen die Eroberung aufgeben. Das ist Terrorismus.Was US-Präsident Donald Trump gerade in Sachen Grönland veranstaltet, könnte man als “Getöse” bezeichnen, außenpolitisches Getöse. Die Schlagzeilen dominiert er, flankierend dazu unterbietet er immer wieder aufs Neue die Erwartungen an seinen Charakter – jüngstes Beispiel die kindisch-beleidigte Nachricht an den norwegischen Ministerpräsidenten, in der er sich darüber beklagt, nicht den Friedensnobelpreis bekommen zu haben. Bei zweistelligen MinusgradenRussischer Angriff legt Tausende Heizungen in Kiew lahmDas ist alles nur noch zum Kopfschütteln, lächerlich. Aber immerhin gibt es – noch – kaum reale Konsequenzen. In Kiew ist das anders. Dort gibt es echtes Getöse, nicht nur metaphorisches. Dann, wenn die russischen Raketen, Bomben und Drohnen einschlagen. Echte Explosionen von Wohnhäusern, von Wärme- und Strom-Kraftwerken, von Umspannwerken, Transformatoren und Leitungen, die sehr reale Folgen haben. In Kiew sind eine Million Menschen ohne Wärme. Für Putin sind das SandkastenspieleEs ist eine Nachricht, die im medialen Getöse rund um Trump untergehen könnte. Doch sie zeigt: So skrupellos, so egomanisch, so niederträchtig Trump mit seinen Worten agiert, Putin ist ihm weit voraus. Natürlich bleibt auch Trumps Politik nicht ohne Folgen. Zum Beispiel für das Rechtssystem: Nach drei frontalen Schüssen eines ICE-Agenten auf eine Frau in Minneapolis wird nicht gegen den Schützen ermittelt, sondern gegen die Ehefrau des Opfers. An der Grönlandfrage könnte sich das Schicksal der Nato entscheiden. Strahlungswerte in der NormEhemaliges AKW Tschernobyl wieder am Stromnetz Aber im Vergleich zu Putin sind das bislang Sandkastenspiele. Im Krieg gegen die Ukraine ist ihm jedes Mittel recht. Möglicherweise glaubt er, einem Schachspieler gleich, kühl und rational zu handeln. Wenn er die Menschen in der Ukraine terrorisiert, im Winter ihre Energieversorgung zerstört, dann verschafft ihm das einen Vorteil. Vielleicht löst es sogar eine neue Flüchtlingswelle nach Westeuropa aus und verschafft dort Politikern wie Tino Chrupalla neue Argumente, die Ukraine fallen zu lassen. Aber es ist nichts als Zynismus, Rücksichtslosigkeit und Boshaftigkeit, die aus dem Handeln des Kremls spricht. In Putins Innerem ist schon lange Winter und daran wird sich auch nichts ändern. Nun hilft ihm der US-Präsident wieder einmal, ob gewollt oder nicht: Im medialen Windschatten der Trump-Show kann er seinen Terrorismus weiterführen, ohne großen weltweiten Aufschrei. Quelle: ntv.deVideos04:51 minJäger erlebt Europa herausgefordert”Trump sieht in EU Gegner – er will sie spalten”06:14 minWirtschaftsministerin in DavosReiche mahnt zu Geschlossenheit gegen Trump-DruckVideos 03:04 minTrump bringt Riss in den WestenMunz: Kreml freut sich über “Mega-Zwist in der Nato”06:58 minVerkehrsminister im ntv FrühstartSchnieder: Bahn-Pünktlichkeit wird bald nach oben gehen01:51 minAir Force One mit StartproblemenDavos rüstet sich für Trump – kommt es zum Bruch?Videos05:35 minExperte warnt vor US-ChartaTrumps Friedensplan “ist ein merkwürdiges Dokument”41:00 minntv-Wirtschaftstalk in Davos”Donald Trump zündet eine Bombe nach der anderen”100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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PolitikLeistung wurde 2025 erhöhtStaat zahlt so viel Kindergeld wie noch nie21.01.2026, 11:58
PolitikLeistung wurde 2025 erhöhtStaat zahlt so viel Kindergeld wie noch nie21.01.2026, 11:58 Uhr Eine Frau schiebt einen Kinderwagen an den verschneiten Elbwiesen in Dresden entlang. (Foto: picture alliance / Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Das Kindergeld wird regelmäßig angepasst: 2025 gab es vom Staat 255 Euro monatlich pro Kind. Das führt zu zu Rekordausgaben in Milliardenhöhe.Die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit hat im vergangenen Jahr so viel Kindergeld ausgezahlt wie noch nie. Zusammen mit dem Kinderzuschlag beliefen sich die Ausgaben auf ein Rekordhoch von rund 58,6 Milliarden Euro, wie die Behörde mitteilte. Das seien rund 1,1 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Insgesamt zahlte die Familienkasse der Bundesagentur 55,32 Milliarden Euro für Kindergeld an 17,57 Millionen Kinder aus. Weitere 3,28 Milliarden Euro flossen als Kinderzuschlag für 1,45 Millionen Kinder an Familien mit geringerem Einkommen. Beide Leistungen werden aus dem Bundeshaushalt und damit aus Steuermitteln finanziert.Auszahlungstermine prüfen Wann wird das Kindergeld überwiesen?Zum Jahresanfang 2025 war das Kindergeld um fünf Euro auf 255 Euro monatlich pro Kind (mittlerweile 259 Euro) gestiegen. Der Höchstbetrag beim Kinderzuschlag stieg im vorigen Jahr auf 297 Euro pro Kind. Kindergeld ist eine monatliche Zahlung vom Staat für Eltern oder andere Berechtigte, um die Grundkosten für Kinder mitzufinanzieren. Mit der Volljährigkeit des Kindes endet der Anspruch in der Regel, es gibt jedoch Ausnahmen. Um das Geld zu erhalten, müssen Eltern nach der Geburt ihres Kindes einen Antrag bei der Familienkasse stellen.Der Kinderzuschlag ist ein staatlicher Zuschuss für Familien mit kleinem Einkommen, das nicht oder nur knapp für den Unterhalt der ganzen Familie reicht. Er kann zusätzlich zum Kindergeld beantragt werden.Quelle: ntv.de, dsc/rtsVideos04:51 minJäger erlebt Europa herausgefordert”Trump sieht in EU Gegner – er will sie spalten”06:14 minWirtschaftsministerin in DavosReiche mahnt zu Geschlossenheit gegen Trump-DruckVideos 03:04 minTrump bringt Riss in den WestenMunz: Kreml freut sich über “Mega-Zwist in der Nato”06:58 minVerkehrsminister im ntv FrühstartSchnieder: Bahn-Pünktlichkeit wird bald nach oben gehen01:51 minAir Force One mit StartproblemenDavos rüstet sich für Trump – kommt es zum Bruch?Videos05:35 minExperte warnt vor US-ChartaTrumps Friedensplan “ist ein merkwürdiges Dokument”41:00 minntv-Wirtschaftstalk in Davos”Donald Trump zündet eine Bombe nach der anderen”100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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PolitikFührerschein bald günstiger?Schnieder weist Rauswurf-Bericht zurück – “Thema erledigt”21.01.2026, 11:18 Uhr Artikel
PolitikFührerschein bald günstiger?Schnieder weist Rauswurf-Bericht zurück – “Thema erledigt”21.01.2026, 11:18 Uhr Artikel anhören(03:52 min)00:00 / 03:520.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xFacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Verkehrsminister Patrick Schnieder glaubt daran, Verkehrsminister bleiben zu können. Eine Kabinettsumbildung stehe nicht an, sagt er im ntv Frühstart. Stattdessen gibt er Versprechen zu Bahn und Führerschein.Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder zeigt sich unbeeindruckt über Spekulationen über seinen baldigen Rauswurf. “Der Bundeskanzler hat dazu klare Ausführungen gemacht. Er denkt nicht an eine Kabinettsumbildung. Und damit ist das Thema erledigt”, sagte der CDU-Politiker im Frühstart von RTL und ntv. Ein Bericht des „Spiegel“ versetzte die Bundespolitik am Wochenende in Aufregung. Demnach soll CDU-Chef Merz überlegt haben, Schieder durch den bisherigen Fraktionschef Jens Spahn zu ersetzen. Danach gefragt, ob er schon einen Plan B habe, erwiderte der Verkehrsminister: “Mein Plan ist, die Verkehrsinfrastruktur in diesem Land auf Vordermann zu bringen. Daran arbeite ich auch weiterhin.”Sprecherin dementiertBericht: Merz erwägt großen KabinettsumbauBei der Pünktlichkeit der Deutschen Bahn stehe man “vor großen Aufgaben”, so Schnieder. “Das wird sich nicht alles von heute auf morgen sehr deutlich ändern. Aber es wird sich ändern. Wir haben sehr viel in die Infrastruktur zu investieren.” Allein 42 Hochleistungskorridore – also hoch belastete Strecken in Deutschland – müssten saniert werden. “Das belastet zunächst das Netz wieder, weil diese Strecken dann voll gesperrt sind. Aber mit jeder Baustelle, die dort fertiggestellt wird, wird es besser werden.” Das Netz werde zuverlässiger und besser werden, ist sich der CDU-Minister sicher: “Und deshalb werden wir schon sehr bald merken: Es geht nach oben mit der Pünktlichkeit.””Werden den Führerschein günstiger machen”Für seine Vorschläge, die den Führerschein in Zukunft günstiger machen sollen, wünscht sich Schnieder mehr Offenheit. “Das sind alles Vorschläge, die Optionen bereithalten. Die muss keine Fahrschule machen, aber sie kann sie machen. Sie macht auch das Leben für Fahrlehrer und Fahrschulen einfacher”. Zu den Reformplänen gehören unter anderem mehr digitale Lernangebote, weniger Pflicht-Sonderfahrten sowie ein stärkerer Einsatz von Fahrsimulatoren. Andere Länder machten es bereits vor, jetzt müssten diese Dinge auch hier umgesetzt werden. “In Luxemburg macht man das für 1.500 Euro. Das funktioniert auch. Da setzt man Teile dieser Vorschläge, die ich unterbreitet habe, um. In Österreich ist das so. Auch dort sind die Führerscheine günstiger.”Verspätungen an der TagesordnungInitiativen fordern Ausbau der Bahnstrecke Hamburg-HannoverIn Deutschland habe man derzeit “eine ganz schwierige Situation”. Der Führerschein koste im Durchschnitt 3.400 Euro. “Das sind Kosten, die zu hoch sind. Das spüren die Menschen.” Gerade für Familien mit mehreren Kindern und für Menschen, die auf das Auto angewiesen seien, sei der Preis zu hoch. Deshalb habe er, so Schnieder weiter, “eine Reihe von Punkten vorgelegt, wo wir schneller werden können, wo wir einfacher werden können, wo entbürokratisiert wird und womit die Kosten dann gesenkt werden können”.Wann der Führerschein spürbar günstiger wird, ließ der Minister offen. Man sei dabei, die Pläne umzusetzen. Dazu brauche es auch die Bundesländer. “Wir sprechen gerade mit den Ländern in einer Arbeitsgruppe über all diese Vorschläge, die sie im Grunde alle goutiert haben, um dann ins Gesetzgebungsverfahren zu gehen.” Die Menschen sollten nicht unnötig warten. “Wer den Führerschein machen will, der soll ihn jetzt machen.” Das Verfahren werde im Frühjahr starten und dann werde das Gesetz auch wirken, verspricht Schnieder: “Wir werden den Führerschein günstiger machen.”Quelle: ntv.deVideos06:14 minWirtschaftsministerin in DavosReiche mahnt zu Geschlossenheit gegen Trump-Druck03:04 minTrump bringt Riss in den WestenMunz: Kreml freut sich über “Mega-Zwist in der Nato”Videos 01:51 minAir Force One mit StartproblemenDavos rüstet sich für Trump – Kommt es zum Bruch?05:35 minExperte warnt vor US-ChartaTrumps Friedensplan “ist ein merkwürdiges Dokument”41:00 minntv-Wirtschaftstalk in Davos”Donald Trump zündet eine Bombe nach der anderen”Videos04:01 minAutoindustrie bangt vor Zöllen”Müssen weitere Freihandelsabkommen abschließen”01:56 minTraining für FestnahmeversucheGemeinde in Iowa City übt Umgang mit ICE-Beamten100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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Politik”Er spielt nach keinen Regeln”Newsom warnt Europäer eindringlich: “Trump versteht nur Stärke”21.01.2026,
Politik”Er spielt nach keinen Regeln”Newsom warnt Europäer eindringlich: “Trump versteht nur Stärke”21.01.2026, 09:59 Uhr Artikel anhören(03:06 min)00:00 / 03:060.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xNewsom erklärt, dass Trump “nicht die Mehrheit der Amerikaner” vertrete. (Foto: AFP/Fabrice Coffrini)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom nutzt seine Zeit in Europa, um vor den Gefahren Trumps zu warnen. Im Moment präsentiere sich die EU nicht geeint und standhaft. Der US-Präsident blühe auf, “wenn er Schwäche ausnutzen kann”.Der Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien, Gavin Newsom, hat die EU vor Schwäche gegenüber US-Präsident Donald Trump gewarnt. Im Streit um Grönland müssten die EU-Regierungschefs ihre Position sehr klar deutlich machen, sagte Newsom der “Bild”-Zeitung. “Denn wenn Ihr es nicht macht, muss Euch klar sein: Dieser Typ versteht nur Stärke”, fügte er hinzu.Newsom forderte das europäische Staatenbündnis zudem zu Einigkeit und Standhaftigkeit auf. “Sprecht mit einer gemeinsamen Stimme”, sagte der kalifornische Gouverneur. Sonst werde es in den nächsten Jahren immer mehr Fälle wie den in Grönland geben.01:43 minSchimpf-Tirade für mehr Haltung”Habt Eier” – Trump-Gegner Newsom geht Europa scharf anTrump blühe auf, “wenn er Schwäche ausnutzen kann”, sagte der Gouverneur am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. “Wenn Staatenlenker ihm schmeicheln, wenn er einen Nobelpreis bekommt, wenn man ihm ‘Kronen’ anbietet, ist das Schwäche.” Dann werde Trump damit weitermachen. Newsom: Es gibt eine gute Nachricht”Er liest Textnachrichten von großen Staatenlenkern vor, er hat keine Höflichkeit, keinen Anstand, er spielt nach keinen Regeln, nur nach einer Regel: Donald Trump”, sagte Newsom zur “Bild”-Zeitung. “Das einzige, was ihn stoppen würde”, ist Newsom überzeugt, “sind die Märkte”. Der Demokrat führte aus: “Was ist mit den Anleihemärkten? Nur denen schenkt er wirklich Aufmerksamkeit.” Newsom zielte auf die langfristigen Renditen von US-Staatsanleihen ab. Wenn sich diese erhöhen würden, würde es der Trump-Regierung schwerer fallen, neues Geld zu leihen.Trump-Ehrungen “erbärmlich”Gavin Newsom kritisiert Europas Regierungschefs scharfNewsom erklärte, dass Trump “nicht die Mehrheit der Amerikaner” vertrete und bezeichnete das als “erschütternd”. Seine Politik und seine Persönlichkeit würden immer unpopulärer. “Er ist eine Abrissbirne und kein Macher, und wir müssen stark dagegenhalten und aufhören, Spielchen zu spielen.” Die Regierungstruppe um Trump herum nannte Newsom “Produzenten der Krise”. Der Gouverneur weiter: “Das ist nicht, wer wir sind, die Vereinigten Staaten. Die gute Nachricht ist: Es ist nur temporär. In drei Jahren sind sie alle weg.”Der US-Präsident hatte am Wochenende erneut gefordert, die USA müssten aus Gründen der nationalen Sicherheit die Kontrolle über das zum Nato-Partner Dänemark gehörende Grönland übernehmen. Er kündigte neue Zölle für acht europäische Länder an, weil diese sich weigerten, seinen Forderungen nachzukommen, darunter auch Deutschland.Quelle: ntv.de, mpa/AFPVideos03:04 minTrump bringt Riss in den WestenMunz: Kreml freut sich über “Mega-Zwist in der Nato”06:58 minVerkehrsminister im ntv FrühstartSchnieder: Bahn-Pünktlichkeit wird bald nach oben gehenVideos 01:51 minAir Force One mit StartproblemenDavos rüstet sich für Trump – Kommt es zum Bruch?05:35 minExperte warnt vor US-ChartaTrumps Friedensplan “ist ein merkwürdiges Dokument”41:00 minntv-Wirtschaftstalk in Davos”Donald Trump zündet eine Bombe nach der anderen”Videos04:01 minAutoindustrie bangt vor Zöllen”Müssen weitere Freihandelsabkommen abschließen”01:56 minTraining für FestnahmeversucheGemeinde in Iowa City übt Umgang mit ICE-Beamten100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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Politik”Kleines Problem” am FlugzeugTrump mit stundenlanger Verspätung auf dem Weg nach Davos21.01.2026,
Politik”Kleines Problem” am FlugzeugTrump mit stundenlanger Verspätung auf dem Weg nach Davos21.01.2026, 06:49 Uhr Artikel anhören(06:38 min)00:00 / 06:380.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xTrump steigt aus, wo er einige Zeit zuvor eingestiegen war. (Foto: AP Photo/Julia Demaree Nikhinson)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Am Nachmittag will Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos sprechen. Der US-Präsident wird aber womöglich zu spät eintreffen. Die Air Force One muss ihren Flug in die Schweiz abbrechen und die US-Delegation in eine andere Maschine umsteigen.US-Präsident Donald Trump ist auf seiner Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos von technischen Problemen ausgebremst worden. Nachdem seine Präsidentenmaschine Air Force One wegen eines technischen Problems umkehren musste, startete er gegen 6 Uhr MEZ mit einem neuen Flugzeug in Richtung Schweiz. Die US-Präsidentenmaschine war nach Angaben des Weißen Hauses zum Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews zurückgekehrt, nachdem ein “kleines elektrisches Problem” festgestellt worden war. Trump und seine Delegation stiegen dort von der Regierungs-Boeing-747 in ein anderes Regierungsflugzeug – eine kleinere Boeing 757 – um. “Ich denke, Präsident Trump wird sich um etwa drei Stunden verspäten”, sagte Bessent in Davos. Er habe den aktualisierten Zeitplan aber noch nicht gesehen.Die ungeplante Unterbrechung der Reise wurde rund eine Stunde nach dem Start der Präsidentenmaschine bekannt. Die beiden derzeitigen Maschinen der legendären “Air Force One”-Flotte sind in die Jahre gekommen. Sie wurden in den 1990er Jahren unter Präsident George H.W. Bush in Dienst gestellt.Trumps Rede in der Schweiz dürfte sich durch die Flugverspätung verzögern. Der ursprüngliche Plan sah vor, dass er in Davos um 14.30 Uhr eine Rede hält. Ein neuer Zeitpunkt wurde noch nicht mitgeteilt.100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus LippoldDer Auftritt des US-Präsidenten wird angesichts seiner Drohungen mit einer Annexion Grönlands, Zöllen gegen Verbündete und Plänen für einen umstrittenen “Friedensrat” im Nachgang des Gaza-Kriegs große Aufmerksamkeit erfahren. Trump reist mit der größten US-Delegation an, die das alljährliche Treffen der Topmanager und Spitzenpolitiker in den Schweizer Bergen je gesehen hat. Als Zentrale für ihren riesigen Tross haben die Amerikaner eine Kirche auserkoren.Das ist von Trumps Davos-Besuch zu erwartenDer US-Präsident dürfte den Druck auf die Europäer weiter erhöhen, mit dem Ziel, Grönland den USA einzuverleiben. Es seien viele Treffen zur Zukunft der zu Dänemark gehörenden Insel geplant, kündigte Trump wenige Stunden vor seiner Abreise in Washington an, ohne dabei ins Detail zu gehen. “Ich denke, die Dinge werden ziemlich gut laufen.” Er gab sich auch zuversichtlich, dass eine Einigung mit Nato-Partnern möglich sei. Er denke, man werde eine Lösung finden, mit der die Nato und die USA “sehr glücklich” sein werden. 41:00 minntv-Wirtschaftstalk in Davos”Donald Trump zündet eine Bombe nach der anderen”Gleichzeitig bekräftigte Trump seine bereits mehrfach vorgebrachte Darstellung, dass die USA aus Sicherheitsgründen auf Grönland angewiesen seien. Auf die Frage, wie weit er gehen würde, um die weltgrößte Insel in den Besitz der USA zu bringen, antwortete der US-Präsident vor seiner Abreise: “Das werden Sie sehen.”Die Positionierung des mit Abstand wichtigsten Nato-Staats zu Grönland schürt Zweifel an der Zukunftsfähigkeit des Bündnisses unter Trump. Schließlich attackiert hier ein Nato-Partner öffentlich den anderen und untergräbt dessen territoriale Souveränität. Damit stellt sich auch die Frage, wie es um die Beistandspflicht und andere Bündniszusagen steht, die die Nato zur mächtigsten Militärallianz der Welt gemacht haben. Sollte der Konflikt um Grönland eskalieren, stünde all das auf dem Spiel.”Nato wird damit glücklich sein”Trump kündigt für Grönland eine Lösung anDennoch dürfte Trump auch in Davos behaupten, dass er es gewesen sei, der das Nato-Bündnis gestärkt habe: Indem er den Verbündeten der USA die Daumenschrauben angelegt und sie zu höheren Verteidigungsausgaben gezwungen habe. Bislang stand Trump zwar grundsätzlich zur Nato. Allerdings nutzt er ihre Abhängigkeit von den USA für seine Zwecke – und macht unverhohlen klar, dass Loyalität gegenüber Bündnispartnern für ihn keine Selbstverständlichkeit ist: “Wenn die Nato uns nicht hat, ist die Nato nicht sehr stark.”Trumps “Friedensrat” könnte für Streit sorgenEbenso wird Trumps vielbeschworenes Projekt eines “Friedensrats”, zu dem er nach Angaben des Weißen Hauses für diesen Donnerstag eine Ankündigung plant, in Davos für Zündstoff sorgen. Ursprünglich war der Rat von den USA – zumindest offiziell – auf die Umsetzung des Gaza-Friedensplans zugeschnitten und sollte die Nachkriegs-Ordnung in dem weitgehend zerstörten Küstengebiet am Mittelmeer überwachen. Doch längst ist die Rede davon, dass sich das komplett auf Trump zugeschnittene Gremium noch vieler anderer Konflikte annehmen und Ordnung im Sinne des US-Präsidenten schaffen könnte.Insider sprechen von 200 StellenUSA planen wohl Personalabbau bei der NatoDutzende Länder haben Einladungen zum Eintritt in diesen “Friedensrat” bekommen, doch wer von ihnen wirklich mitmachen wird, ist nicht nur im Falle Deutschlands fraglich. Kritiker befürchten, dass eine Konkurrenz zu den Strukturen der Vereinten Nationen entstehen könnte. Die Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, hält eine neue Organisation zur Sicherung des Friedens auf der Welt für unnötig. Es gebe ja bereits “eine internationale Organisation, deren zentrale Aufgabe und Ziel es ist, den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren”, sagte die frühere deutsche Außenministerin am Rande des Weltwirtschaftsforums. “Das sind die Vereinten Nationen, in denen aus sehr, sehr gutem Grund alle Staaten der Welt unabhängig von ihrer Größe, ihrer wirtschaftlichen oder militärischen Stärke einen Sitz und eine Stimme haben.”01:51 minAir Force One mit StartproblemenDavos rüstet sich für Trump – Kommt es zum Bruch?Trump wiederum kritisiert die Vereinten Nationen seit langem dafür, ihre Möglichkeiten nicht auszuschöpfen, ineffektiv zu sein und den Interessen der USA zuwiderzuhandeln. Die UN seien “nicht sehr hilfreich” gewesen, sagte der Republikaner vor seiner Abreise nach Davos. Er sei aber überzeugt, dass sie weiterhin existieren sollten, weil sie ein “großartiges Potenzial” hätten, antwortete er auf die Frage, ob er mit seinem “Friedensrat” die UN ersetzen wolle. Trumps Fazit: “Ich bin ein großer Fan des Potenzials der UN, aber sie haben ihr Potenzial nie ausgeschöpft.”Quelle: ntv.de, mpa/dpaVideos06:58 minVerkehrsminister im ntv FrühstartSchnieder: Bahn-Pünktlichkeit wird bald nach oben gehen05:35 minExperte warnt vor US-ChartaTrumps Friedensplan “ist ein merkwürdiges Dokument”Videos 04:01 minAutoindustrie bangt vor Zöllen”Müssen weitere Freihandelsabkommen abschließen”01:56 minTraining für FestnahmeversucheGemeinde in Iowa City übt Umgang mit ICE-Beamten01:15 minZwei Systeme in vier TagenRussland will HIMARS-Raketenwerfer zerstört habenVideos03:41 min”Ausgedachtes Kunstprojekt”Jäger: Trumps Friedensrat ist “Operettenpolitik”01:33 minGroße Demo in Hauptstadt NuukGrönländer fühlen sich ausgeliefert – und wehren sich96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold63 BilderSowjetische Winteroffensive 1945Als Stalins Armeen die deutsche Ostfront zerschlugen
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PolitikErst verärgert, jetzt MitgliedNetanjahu tritt Trumps “Friedensrat” bei21.01.2026, 08:58 Uhr Netanjahu nutzt
PolitikErst verärgert, jetzt MitgliedNetanjahu tritt Trumps “Friedensrat” bei21.01.2026, 08:58 Uhr Netanjahu nutzt die Chance, über Israels Zukunft mitzureden. (Foto: AP Photo/Alex Brandon)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Nach dem Krieg zwischen Israel und der Hamas kündigt Donald Trump eine Friedensinitiative an. Ein Gremium soll über das weitere Vorgehen im Gazastreifen entscheiden, Israel ist vorerst außen vor. Doch das ändert sich jetzt.Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Einladung von US-Präsident Donald Trump zur Teilnahme am sogenannten Friedensrat für den Gazastreifen angenommen. Das gab sein Büro auf X bekannt. Der “Friedensrat” ist Teil der zweiten Phase von Trumps Friedensplan für das vom Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas weitgehend zerstörte Küstengebiet. Diese sieht ein dauerhaftes Kriegsende und die Entwaffnung der Terrororganisation vor, was diese ablehnt. Es gibt aber Hinweise, dass die US-Regierung das Mandat des Rats stark erweitern möchte und sich der “Friedensrat” um Krisen und Konflikte weltweit kümmern soll.Auch andere Staaten haben bereits Einladungen für den “Friedensrat” erhalten. Israel hatte sich erst kürzlich wegen der Besetzung eines wichtigen internationalen Aufsichtsgremiums für den Gazastreifen durch das Weiße Haus verärgert gezeigt. Die Ankündigung bezüglich der Zusammensetzung des sogenannten Gaza Executive Board, der dem “Friedensrat” unterstellt ist, sei “nicht mit Israel abgestimmt und widerspricht dessen Politik”, hieß es in einer Stellungnahme des Büros von Netanjahu.Emirate und Bahrain auch dabeiErstes europäisches Land tritt Trumps “Friedensrat” beiNetanjahu stößt sich offensichtlich daran, dass dem Gremium der türkische Außenminister Hakan Fidan und der ranghohe katarische Diplomat Ali Thawadi angehören. Die Türkei und Katar hatten Israels Krieg im Gazastreifen gegen die islamistische Palästinenserorganisation Hamas scharf kritisiert. Katar und die Türkei spielen in der Region unter anderem eine zentrale Rolle als Unterstützer islamistischer Bewegungen wie der Muslimbruderschaft und der Hamas.Gegen Netanjahu liegt seit November 2024 ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) wegen Kriegsverbrechen im Gazastreifen vor. Netanjahu weist die Vorwürfe entschieden zurück. Israel erkennt das Gericht nicht an und fordert eine Aufhebung der Haftbefehle. Auch die USA erkennen den Gerichtshof nicht an – und sind damit auch nicht verpflichtet, von Den Haag erlassene Haftbefehle zu vollstrecken.Ungeachtet zurückhaltender Rückmeldungen europäischer Verbündeter plant US-Präsident Trump für diesen Donnerstag eine Ankündigung zu seinem “Friedensrat”. Medienberichten zufolge will er dann die sogenannte “Charta des Friedensrates” unterzeichnen. UN-Charta kein “nice to have”Baerbock sieht keine große Rolle für Trumps “Friedensrat”Das Format dürfte am Rande des derzeitigen Weltwirtschaftsforums in Davos stattfinden. Dort wird Trump heute zu einer Rede vor internationalem Publikum erwartet. Kritiker sprechen daher davon, dass es Trump darum gehen könnte, eine Konkurrenz zu den Vereinten Nationen zu schaffen, die er immer wieder als dysfunktional kritisiert.Quelle: ntv.de, mpa/dpaVideos01:51 minAir Force One mit StartproblemenDavos rüstet sich für Trump – Kommt es zum Bruch?05:35 minExperte warnt vor US-ChartaTrumps Friedensplan “ist ein merkwürdiges Dokument”Videos 41:00 minntv-Wirtschaftstalk in Davos”Donald Trump zündet eine Bombe nach der anderen”04:01 minAutoindustrie bangt vor Zöllen”Müssen weitere Freihandelsabkommen abschließen”01:56 minTraining für FestnahmeversucheGemeinde in Iowa City übt Umgang mit ICE-BeamtenVideos01:15 minZwei Systeme in vier TagenRussland will HIMARS-Raketenwerfer zerstört haben03:41 min”Ausgedachtes Kunstprojekt”Jäger: Trumps Friedensrat ist “Operettenpolitik”100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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PolitikDas hat Europa jetzt davonBeleidigter Trump stürzt die Welt in die Krise21.01.2026,
PolitikDas hat Europa jetzt davonBeleidigter Trump stürzt die Welt in die Krise21.01.2026, 08:22 Uhr Erst trat er vor die Presse im Weißen Haus, dann flog Trump in Richtung Schweiz. (Foto: AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Der beleidigte Präsident: Kein Nobelpreis für Donald Trump heißt offenbar keine Gnade für Grönland. In der Welt des neuen Imperiums geht es um Befindlichkeiten statt Regeln. Mehr Frieden wird das kaum bringen. Auch nicht in Europa.Fast 80 Jahre lang galt: Wer sich als Staat den Zielen der USA und ihrer globalen Dominanz verschreibt, wird abgesichert – und kann unter verlässlichen internationalen Regeln seinen Wohlstand mehren und seine Demokratie sichern. Das ist vorbei. Stattdessen bestimmen drei Dinge die neue Außenpolitik der USA, in der sich Russland, China und die USA die Welt in Einflusssphären aufteilen könnten: Donald Trumps Ego, seine Mafiamethoden und sein Trauma, dass ihn jemand übervorteilen könnte.Trump sagte es der “New York Times” kurz nach dem Jahreswechsel: Seine eigene “Moralität” stehe über dem Völkerrecht. “Ich brauche kein internationales Recht”, sagte er. “Ich will niemandem schaden.”Als sogenannter Souveränist, der keine Grenzen seiner Macht akzeptiert, zwingt Trump die Welt mit ihm hundert Jahre zurück in die Vergangenheit und tritt die zivilisatorische Errungenschaft gemeinsamer globaler Regeln in die Mülltonne. Wie verblendet von sich selbst oder machthungrig oder beides muss man sein? Trump spricht von “Frieden durch Stärke”. Richtiger ist Krise durch Unberechenbarkeit. Wie im Konflikt um Grönland, das Trump annektieren möchte.Hastig anberaumte Treffen beim Weltwirtschaftsforum in Davos sollen die Lage entschärfen. Doch nachvollziehbare diplomatische Logik steht Trumps Vorstellungen im Weg. Mal redet er dem russischen Machthaber Wladimir Putin das Wort. Dann stellt er Russland plötzlich als Feind dar, vor dem er Grönland schützen will, weil die Europäer das angeblich nicht können. Zugleich lädt er Putin zusammen mit dem belarussischen Diktator Alexander Lukaschenko zu seinem “Friedensrat” ein, für den er nach einer dreijährigen Schnuppermitgliedschaft Geld sehen will. Das letzte Wort bei seiner Alternative zu den Vereinten Nationen möchte er selbst haben. Die UN hätten ihm nie bei seinen Friedensbemühungen geholfen, beklagte sich Trump am Dienstag. 01:51 minAir Force One mit StartproblemenDavos rüstet sich für Trump – Kommt es zum Bruch?Was Grönland betrifft, könnte man auch schreiben: Ein beleidigter Staatschef, der sich ungerecht behandelt fühlt, stürzt die Welt in die Krise. Denn an den norwegischen Ministerpräsidenten schrieb Trump, er müsse nicht mehr ständig nach Frieden streben, da er ja auch keinen Nobelpreis bekommen habe. Außerdem gebe es “keine Dokumente” über Dänemarks Anspruch auf Grönland, es sei “nur mal ein Boot dort vor hunderten Jahren gelandet, und wir hatten auch Boote, die dort anlegten”. Wenn das als Argument gelten würde, dürfte es die USA nicht geben – zumindest nicht in Besitz der Nachkommen europäischer Einwanderer, sondern ihrer indigenen Völker. In einer Welt ohne Regeln biegt die “Moralität” des Präsidenten jedoch alles zum validen Argument zurecht. Gesetz des DschungelsEs ist bezeichnend, dass sich ausgerechnet China beim Weltwirtschaftsforum als vernünftiger Verteidiger der internationalen Ordnung präsentiert: “Die Alleingänge und Handelsabkommen bestimmter Länder” verletzten die Grundlagen und Regeln der Welthandelsorganisation, monierte Vizepremierminister He Lifeng. Die Welt solle nicht zurückfallen “in das Gesetz des Dschungels, wo die Starken die Schwachen unterdrücken”.Theoretisch ist in einem solchen Dschungel alles eine Frage der Stärke: Handelswege, Luftraum, Ressourcen, Territorium. Trump veröffentlichte in der Nacht zu Dienstag ein mit KI erstelltes Bild, auf dem europäische Staats- und Regierungschefs um seinen Schreibtisch sitzen, dahinter eine Karte der westlichen Hemisphäre, mit Kanada, Venezuela und Grönland in den Farben der US-Flagge. Trump treibt das Prinzip der Rücksichtlosigkeit auf die Spitze, denn wer die Macht hat, anderen zu schaden, hat auch Macht in diplomatischen Verhandlungen. Dann hat ein Land, um es mit Trumps Worten gegenüber dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu sagen, alle Karten in der Hand. Zuhause sind die Umfragewerte für Trump schlecht, die Zustimmung für seine außenpolitischen Abenteuer gering. Weniger Sozialleistungen und Zölle, die zu 96 Prozent von der breiten Bevölkerung als verdeckte Steuern gezahlt werden, um die Kosten der Steuersenkungen für Reiche abzufedern. Ob das wirklich “America First” ist, fragen sich in den USA nicht wenige. Doch der Präsident hat vorgesorgt, beansprucht so viel Macht für sich, dass ihn auch ein Mehrheitsverlust im Kongress nach den Wahlen im November wohl nur eingeschränkt in die Schranken weisen könnte. Schon jetzt regiert Trump vor allem mit Dekreten im Inneren und international nach dem Handstreichprinzip. Er behauptet, er sei ein Friedensbringer und internationale Regeln stünden nur im Weg. Die Geschichte erzählt etwas anderes. Vor dem Zweiten Weltkrieg waren bewaffnete Konflikte zwischen Großmächten üblich, weil die geografische Aufteilung der Welt eben nicht geregelt war. Auch im Kalten Krieg gab es vor allem dort Konflikte und Kriege, wo die Machtverhältnisse unklar waren.Europa versucht zu retten, was zu retten istInternationale Partner und Verbündete hatten eigentlich gedacht, sie hätten einen Weg gefunden, wie Trump zu beschwichtigen ist. Ihm möglichst vergoldete Geschenke machen, ihn karikaturesk loben und damit sein Ego streicheln – und kurz vor wichtigen diplomatischen Gesprächen im Weißen Haus anrufen, wenn möglich nach Putin. Nato-Generalsekretär Mark Rutte versucht es auch in der aktuellen Krise mit Unterwürfigkeit. Bundeskanzler Friedrich Merz agiert höchst vorsichtig. Er will Trump so lange wie möglich im Boot halten, weil es für Europa und für die Ukraine sonst eng wird.Europa versucht zu retten, was zu retten ist. Dem Kontinent bleibt auch nichts anderes übrig, wenn ein US-Präsident diplomatisch Amok läuft, weil er sich nicht wertgeschätzt fühlt. Allerdings hat das bisherige Appeasement nur sehr bedingt geholfen. Was wird Trump in den kommenden drei Jahren seiner Amtszeit noch einfallen? Was passiert mit Panama? Mit Kanada? Trump ist 79 Jahre alt. Will er seine Vision eines Imperiums von seinen Gnaden zur Realität machen, muss er sich beeilen. Europa und der ferne Krieg in der Ukraine stören da nur.Wenn er über Handel und Zölle spricht, über Sicherheit und die Nato, geht es immer auch ums Geld. Aber, wie es ein Autor des Magazins “The Atlantic” schreibt: “Wenn die Amerikaner dachten, die Verteidigung der liberalen Weltordnung sei zu teuer, dann sollen sie erst einmal abwarten, bis sie für das bezahlen müssen, was als Nächstes kommt.” Trumps Größenwahn verwandle die Vereinigten Staaten von einer internationalen Führungsmacht in einen internationalen Paria, worunter die US-Bevölkerung noch jahrelang leiden werde. Frank Sauer im Interview”Die Nato ist Geschichte”Neubewaffnung allerortenUS-Medien erwarten eine Neubewaffnung der Bundesrepublik im Herzen Europas, wie nie seit dem Untergang Nazi-Deutschlands. Zugleich arbeitet Washington daran, Europa auseinanderzutreiben. Es steht sogar in der Nationalen Sicherheitsstrategie der USA: Unter Trump sind Kräfte wie die AfD die Partner der USA. Mit ihnen ist es einfacher, Europa zu zersplittern und in die Unterwürfigkeit zu zwingen. Vor Trump hatte die europäische Integration Kriegsgefahren entschärft und es zum verlässlichen Partner gemacht. Sollte Europa dem Beispiel Trumps folgen, könnte es hässlich werden. Man muss nur an Frankreich und dessen Atomwaffen denken: Wer weiß, wie eine mögliche nationalistische Regierung damit umgehen würde. Polen hat sein Militär bereits deutlich vergrößert und will es weiterhin ausbauen; zu traumatisch ist die Vergangenheit, in der Warschau zwischen Russland und Deutschland aufgerieben wurde. In Asien wird sich Japan überlegen müssen, wie es sich gegen China behaupten kann, wenn die USA als Sicherheitsgarant ausfallen. Nicht zu reden von Taiwan, das zumindest den Vorteil hat, dass die dortige Chipindustrie im strategischen Interesse der Vereinigten Staaten ist.Seit einem Jahr terrorisiert Trump die Welt und behauptet, er zeige mit seinen Alleingängen und Drohungen Stärke und mache die USA mächtiger und respektierter. Das Gegenteil ist der Fall. Am Dienstag, kurz vor Trumps Abflug nach Davos, wo die Staats- und Regierungschefs mit ihm über Grönland reden wollen, fragte eine Journalistin den Präsidenten, wie weit er gehen würde, um die Arktisinsel zu annektieren. “Sie werden es herausfinden”, blaffte er. Quelle: ntv.deVideos05:35 minExperte warnt vor US-ChartaTrumps Friedensplan “ist ein merkwürdiges Dokument”41:00 minntv-Wirtschaftstalk in Davos”Donald Trump zündet eine Bombe nach der anderen”Videos 04:01 minAutoindustrie bangt vor Zöllen”Müssen weitere Freihandelsabkommen abschließen”01:56 minTraining für FestnahmeversucheGemeinde in Iowa City übt Umgang mit ICE-Beamten01:15 minZwei Systeme in vier TagenRussland will HIMARS-Raketenwerfer zerstört habenVideos03:41 min”Ausgedachtes Kunstprojekt”Jäger: Trumps Friedensrat ist “Operettenpolitik”01:33 minGroße Demo in Hauptstadt NuukGrönländer fühlen sich ausgeliefert – und wehren sich100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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PolitikVerbindung zu VenezuelaUS-Militär beschlagnahmt nächsten Öltanker 21.01.2026, 07:34 Uhr Artikel anhören(02:10 min)00:00 / 02:100.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xEs handelt sich bereits um den siebten Tanker, der von den USA in den letzten Wochen festgesetzt wurde. (Foto: picture alliance/dpa/AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Die USA bauen ihre Kontrolle über Venezuelas Öl weiter aus. Tanker, die Teil einer “Schattenflotte” sind, versuchen aber immer wieder Trumps Sanktionen zu umgehen. Es kommt zu einem erneuten Zusammenstoß in der Karibik.Das US-Militär hat in der Karibik erneut einen Tanker mit Verbindungen zu Venezuela beschlagnahmt. Es ist die siebte derartige Aktion seit Beginn der vor einem Monat gestarteten Kampagne von US-Präsident Donald Trump zur Kontrolle der Ölflüsse des Landes. Das Schiff mit dem Namen “Motor Vessel Sagitta” sei ohne Zwischenfälle aufgebracht worden, teilte das zuständige US-Südkommando mit.”Die Beschlagnahmung eines weiteren Tankers, der sich der von Präsident Trump verhängten Quarantäne für sanktionierte Schiffe in der Karibik widersetzt, zeigt unsere Entschlossenheit sicherzustellen, dass nur noch Öl Venezuela verlässt, das ordnungsgemäß und rechtmäßig koordiniert wird”, hieß es in einer Erklärung. Das Südkommando überwacht in der Karibik fast ein Dutzend Kriegsschiffe und Tausende von Soldaten.Einsatz “ohne Zwischenfälle”US-Militär beschlagnahmt in Karibik weiteren ÖltankerTrump hat seine Lateinamerika-Politik auf Venezuela konzentriert. Am 3. Januar nahm das US-Militär bei einer Operation in Caracas Machthaber Nicolás Maduro fest. Der Präsident und seine Frau Cilia Flores wurden nach New York gebracht. Dort soll ihnen der Prozess wegen Drogendelikten gemacht werden. Seitdem hat Trump erklärt, die USA planten, die Ölressourcen Venezuelas auf unbestimmte Zeit zu kontrollieren, während die heruntergekommene Ölindustrie des Landes mit einem 100-Milliarden-Dollar-Plan wieder aufgebaut werden soll.Bei den bisher abgefangenen Schiffen handelte es sich entweder um Schiffe, die unter US-Sanktionen standen, oder um Teile einer “Schattenflotte”. Diese verschleiern ihre Herkunft, um Öl von wichtigen sanktionierten Produzenten wie dem Iran, Russland oder Venezuela zu transportieren.Quelle: ntv.de, raf/rtsVideos01:51 minAir Force One mit StartproblemenDavos rüstet sich für Trump – Kommt es zum Bruch?05:35 minExperte warnt vor US-ChartaTrumps Friedensplan “ist ein merkwürdiges Dokument”Videos 41:00 minntv-Wirtschaftstalk in Davos”Donald Trump zündet eine Bombe nach der anderen”04:01 minAutoindustrie bangt vor Zöllen”Müssen weitere Freihandelsabkommen abschließen”01:56 minTraining für FestnahmeversucheGemeinde in Iowa City übt Umgang mit ICE-BeamtenVideos01:15 minZwei Systeme in vier TagenRussland will HIMARS-Raketenwerfer zerstört haben03:41 min”Ausgedachtes Kunstprojekt”Jäger: Trumps Friedensrat ist “Operettenpolitik”100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold

