PolitikSelenskyj in Davos angekommenWitkoff sieht nur noch “ein einziges Problem” zwischen Kiew und Moskau22.01.2026, 10:09 Uhr Artikel anhören(05:31 min)00:00 / 05:310.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xZuletzt empfing Putin den US-Gesandten Witkoff im Dezember in Moskau. (Foto: Gavriil Grigorov/Sputnik/Kremlin Pool Photo/AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Trumps Vertrauter Witkoff reist heute nach Moskau. Im Kreml trifft er auf Putin, während Selenskyj auf dem Weg nach Davos zu Trump ist. Dieser kündigt einen ersten Termin mit Bezug zu seinem “Friedensrat” an.Die Gespräche zur Beendigung des Krieges in der Ukraine sind nach Angaben des US-Sondergesandten Steve Witkoff weit fortgeschritten. Es gebe nur noch “ein einziges Problem” zwischen Kiew und Moskau, sagte Witkoff am Morgen bei einer ukrainischen Veranstaltung am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos, bevor er zu seiner Reise nach Russland aufbrach. Details nannte er bisher jedoch noch nicht.Die US-Sondergesandten Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, treffen im Tagesverlauf mit Kremlchef Wladimir Putin zu Gesprächen in Moskau zusammen. Witkoff und Kushner sind von Trump mit den Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts betraut. “Ich denke, wir haben es auf ein einziges Problem reduziert, und wir haben verschiedene Varianten dieses Problems diskutiert, was bedeutet, dass es lösbar ist”, sagte Witkoff. “Wenn also beide Seiten eine Lösung wollen, werden wir sie auch finden.”Zuletzt hatte Putin die beiden US-Gesandten Anfang Dezember in Moskau empfangen. Seit Monaten laufen diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Krieges. Auf dem Tisch liegt eine überarbeitete Fassung eines ursprünglich von den USA vorgelegten Friedensplans. Wichtige Fragen sind jedoch noch offen, darunter Gebietsansprüche und Sicherheitsgarantien für die Ukraine.Russland angeblich auch dabeiTürkei und Saudi-Arabien machen bei Trumps “Friedensrat” mitPutin bestätigte das geplante Treffen und deutete an, bereit zu sein, auch über eine Bezahlung des Wiederaufbaus nach Kriegsende zu verhandeln. So sagte er zunächst, dass Russland eine Milliarde Dollar aus dem in den USA festgehaltenen Geld für eine Beteiligung am von Trump ins Leben gerufenen sogenannten Friedensrat verwenden könne und schob dann nach: “Die übrig bleibenden Mittel der in den USA eingefrorenen Vermögenswerte könnten übrigens nach einem Friedensschluss zwischen Russland und der Ukraine auch zur Wiederherstellung der Territorien genutzt werden, die von den Kampfhandlungen in Mitleidenschaft gezogen wurden.” Bei der Formulierung blieb unklar, ob es sich um Zahlungen an Kiew handeln soll oder ob damit Aufbauarbeiten in jenen ukrainischen Territorien bezahlt werden sollen, die Russland für sich beansprucht.Selenskyj reist doch nach DavosFast parallel zu dem Treffen Witkoffs und Kushners mit Putin will sich Trump auf dem Weltwirtschaftsforum mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj treffen. Er nannte erst den gestrigen Mittwoch als Termin, korrigierte die Aussage später jedoch und erklärte, das Treffen werde nun heute stattfinden. Selenskyj wolle einen Deal machen, behauptete Trump in Davos. “Ich denke, ich kann sagen, dass wir einigermaßen nah dran sind.” Der Republikaner wiederholte seine Forderung, dass der seit fast vier Jahren andauernde Ukraine-Krieg enden müsse. Am Vormittag hält Trump eine Pressekonferenz zu seinem “Friedensrat” ab. Worum es genau geht, gab er vorab nicht bekannt.Bis zum Morgen lag keine Bestätigung für eine Reise Selenskyjs nach Davos vor. Inzwischen hat sein Büro seine Ankunft in dem Schweizer Alpenort bestätigt. Um 13 Uhr sei ein Treffen mit Trump geplant, erklärte Selenskyjs Sprecher Sergyj Nykyforow. Zudem werde der ukrainische Staatschef um 14.30 Uhr eine Rede vor dem Weltwirtschaftsforum halten. 01:34 minEiszapfen in den WohnungenKiew friert zu – keine Heizung, kein Strom, kein WasserSelenskyj hatte im Vorfeld des Weltwirtschaftsgipfels erklärt, dass er nicht plane, in die Schweiz zu reisen. Angesichts der schweren russischen Angriffe aus der Luft habe er im eigenen Land genügend Probleme zu klären. Er werde höchstens fahren, wenn es Verträge zu unterzeichnen oder neue Hilfszusagen gebe, etwa bei der Flugabwehr. Kreml will Truppenabzug und neue Regierung in KiewDie US-Regierung versucht, ein Ende des Krieges zu vermitteln. Bei grundsätzlichen Fragen wie russischen Gebietsansprüchen in der Ukraine liegen die Positionen von Moskau und Kiew aber weit auseinander. Russland beharrt bislang auf seinen weitreichenden Forderungen. So verlangt der Kreml als Voraussetzung für einen Friedensschluss neben den bereits besetzten Landstrichen den Rückzug der ukrainischen Truppen aus weiteren Gebieten, die als Teil der Russischen Föderation anerkannt werden sollen.Wende im russischen Luftkrieg?Ukraine fürchtet den nächsten SchwarmangriffVon Martin MorcinekVerzichten soll die Ukraine demnach auch auf einen Beitritt zur Nato und eine starke Armee, obwohl sich Kiew genau davon Abschreckung und wirksamen Schutz vor weiteren Aggressionen Russlands erhofft. Kreml-Außenminister Sergej Lawrow forderte am Montag faktisch auch einen Austausch der Regierung in Kiew. Die jetzige Führung des Landes unter Selenskyj wird von Moskau immer wieder als faschistisch bezeichnet.Quelle: ntv.de, mpa/dpa/AFPVideos03:35 minTritt Russland “Friedensrat” bei?Munz: “Putin hat etwas völlig anderes gesagt” als Trump02:38 minNato setzt klare GrenzenKleim: “Donald Trump hat den Schwanz einziehen müssen”Videos 01:29 minKehrtwende im Grönland-HickhackTrump ist auf einmal mit der Nato zufrieden01:27 minFreihandelsabkommen auf EisEU-Parlament bremst Mercosur unter Applaus aus02:52 minEntspannteres Verhältnis zu KanadaWie China von Trumps aggressiver Außenpolitik profitiertVideos19:15 minWirtschaftstalk aus DavosMercosur auf Eis – “Wir schießen uns mal wieder ins Knie”05:04 minExperte zur Trump-Rede in Davos”Sind vom Unvorstellbaren zum Unfassbaren gekommen”100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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Politik”Kein kuscheliger Ort”Merz: Sind in einer neuen Welt der großen Mächte22.01.2026, 10:25
Politik”Kein kuscheliger Ort”Merz: Sind in einer neuen Welt der großen Mächte22.01.2026, 10:25 Uhr Nach der verbalen Abrüstung der US-Position zu Grönland begrüßt Kanzler Merz diesen Kurs. (Foto: AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Donald Trump und der Grönland-Streit sind die dominierenden Themen beim Wirtschaftsforum in Davos. Nun äußert sich auch Friedrich Merz. Der Bundeskanzler warnt vor einer neuen Weltordnung.Bundeskanzler Friedrich Merz hat die Europäer aufgerufen, sich schnell auf die veränderten politischen Machtverhältnisse in der Welt einzustellen. Russlands Angriff auf die Ukraine habe eine neue Ära eingeleitet, die aber über diesen Aggressionskrieg hinaus und viel weitergehe, sagte der Kanzler beim Weltwirtschaftsforum in Davos.China habe es in die Reihen der Großmächte geschafft. Die USA würden in ihrer Vormachtrolle herausgefordert und veränderten ihre Außen- und Sicherheitspolitik drastisch.01:29 minKehrtwende im Grönland-HickhackTrump ist auf einmal mit der Nato zufrieden”Wir sind in eine Zeit der Großmachtpolitik eingetreten”, sagte Merz. “Die neue Welt der großen Mächte ist auf Macht, Stärke und – wenn nötig – auch Gewalt gegründet. Sie ist kein kuscheliger Ort”, sagte der Kanzler. Diese Situation sei kein unveränderliches Schicksal, machte der Kanzler deutlich. “Um zu bestehen, müssen wir uns mit einer harschen Realität auseinandersetzen und den Kurs mit klarem Realismus bestimmen.”Merz begrüßt Trumps KurswechselMerz warnte davor, in der geopolitischen Zusammenarbeit allein auf die Stärke und Macht einzelner zu setzen. “Eine Welt, in der nur Macht zählt, ist ein gefährlicher Ort”, sagte er. Das gelte “erst für kleine Staaten, dann für die mittleren Mächte, und letztlich für die großen”. Die größte Stärke entstehe aus der Fähigkeit, Partnerschaften und Allianzen zu bilden, die auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt aufbauten. Welches Land er mit seiner Kritik meinte, sagte der Bundeskanzler nicht direkt. Er hob zugleich aber die Bedeutung der Nato hervor.05:04 minExperte zur Trump-Rede in Davos”Sind vom Unvorstellbaren zum Unfassbaren gekommen”Den Kurswechsel von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit begrüßte der Bundeskanzler. Damit habe der US-Präsident den “richtigen Weg” eingeschlagen. “Jede Drohung, europäisches Territorium mit Gewalt in Besitz zu nehmen, wäre inakzeptabel” und neue Zölle würden “zudem die Grundlagen der transatlantischen Beziehungen untergraben”, fügte Merz hinzu.Trump beharrte zuletzt darauf, dass die USA Grönland für die nationale Sicherheit besitzen müssten, und wollte einen Verkauf der Insel durch Dänemark erzwingen. Dänemark und weitere Nato-Staaten stemmten sich dagegen. Angedrohte Strafzölle hob der US-Präsident dann überraschend doch noch auf. Zur Begründung verwies Trump in einem Post auf der Plattform Truth Social darauf, dass basierend auf einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion entstanden sei.Quelle: ntv.de, mba/dpa/AFPVideos03:35 minTritt Russland “Friedensrat” bei?Munz: “Putin hat etwas völlig anderes gesagt” als Trump02:38 minNato setzt klare GrenzenKleim: “Donald Trump hat den Schwanz einziehen müssen”Videos 01:27 minFreihandelsabkommen auf EisEU-Parlament bremst Mercosur unter Applaus aus02:52 minEntspannteres Verhältnis zu KanadaWie China von Trumps aggressiver Außenpolitik profitiert19:15 minWirtschaftstalk aus DavosMercosur auf Eis – “Wir schießen uns mal wieder ins Knie”Videos10:52 minKrause blickt auf US-PräsidentenTrump ist “eine gestörte Persönlichkeit”02:06 minSupermacht bei Wirtschaftsgipfel”Arrogante” US-Delegation löst Kontroverse in Davos aus100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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US-Präsident Trump verkündet plötzlich, dass im Streit um Grönland angedrohte Strafzölle für
US-Präsident Trump verkündet plötzlich, dass im Streit um Grönland angedrohte Strafzölle für europäische Verbündete vom Tisch sind. Grund dafür ist ein Gespräch mit Nato-Generalsekretär Rutte. Bei Einzelheiten vertröstet Trump auf die Zukunft, einige Details dringen aber nach außen. -

PolitikZwischen Annexion und MittelwegInsider: Spannungen im Weißen Haus über Grönland-Kurs22.01.2026, 09:44 Uhr
PolitikZwischen Annexion und MittelwegInsider: Spannungen im Weißen Haus über Grönland-Kurs22.01.2026, 09:44 Uhr Artikel anhören(03:45 min)00:00 / 03:450.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xVance und Rubio sollen verstärkt auf Diplomatie gedrängt haben. (Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Seit Langem betont Trump seine Besitzansprüche auf Grönland. In diesem Kurs wird er bestärkt von seinem Vizestabschef Miller. Doch der kann sich nicht durchsetzen.Der Vorstoß von US-Präsident Donald Trump in der Grönland-Frage soll zu erheblichen Spannungen unter seinen engsten Beratern geführt haben. Wie die Agentur Reuters unter Berufung auf zwei Quellen aus dem Weißen Haus berichtet, drängten Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio auf einen diplomatischen Mittelweg.Dagegen sei der stellvertretende Stabschef Stephen Miller offen dafür gewesen, eine Annexion und den Einsatz militärischer Gewalt als Optionen beizubehalten, hieß es weiter. Dieser hatte vor gut zwei Wochen auch bei CNN auf die wiederholte Frage eines Moderators, ob die Regierung einen Militäreinsatz zur Einnahme Grönlands ausschließe, gesagt: “Niemand wird wegen der Zukunft Grönlands militärisch gegen die Vereinigten Staaten kämpfen. Das macht keinen Sinn”. Die USA sollten Grönland als Teil der Vereinigten Staaten “haben”, betonte Miller. Dessen Frau, die Influencerin Katie Miller, sorgte für Aufsehen gesorgt, weil sie eine Karte Grönlands in den Farben der US-Flagge gepostet hatte. Dazu schrieb sie in Großbuchstaben ein einziges Wort: “BALD”.05:04 minExperte zur Trump-Rede in Davos”Sind vom Unvorstellbaren zum Unfassbaren gekommen”Die Idee, Zölle einzusetzen, stammt laut Quellen aus dem Weißen Haus von Handelsminister Howard Lutnick und anderen Kabinettsmitgliedern. Lutnick selbst reagierte bislang nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. Am Mittwoch hatte Trump, der zuletzt verstärkt betont hatte, dass die USA Grönland bräuchten, in Davos eingelenkt. In seiner Rede vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos erklärte er, er werde zur Durchsetzung seiner Forderungen “keine Gewalt anwenden”. Außerdem verzichtete er auf die angekündigten Strafzölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder.”Werde keine Gewalt anwenden”Trump eskaliert nicht, trotzdem: Nato isch over Ein Kommentar von Frauke NiemeyerWie Reuters schreibt, waren offenbar mehrere Schlüsselmitglieder des Präsidententeams bezüglich eines möglichen Einsatzes militärischer Gewalt zur Besetzung des dänischen Territoriums zurückhaltend gewesen. Auf die Frage, warum Trumps Berater militärische Optionen in Bezug auf Grönland nicht ernsthaft verfolgten, antwortete die Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly: “Das Weiße Haus schließt keine Optionen für Präsident Trump aus, es sei denn, er selbst tut dies.” Weiter erklärte sie: “Er hat heute angekündigt, dass er keine Gewalt anwenden wird, um Grönland zu übernehmen, und die gesamte Regierung wird seinem Beispiel folgen”. Die Vereinigten Staaten würden im Falle einer Einigung ihre Ziele in Grönland mit minimalen langfristigen Kosten erreichen würden.Am Samstag hatte der US-Präsident in einem beispiellosen Schritt unter Verweis auf den Grönland-Konflikt Zölle gegen achte europäische Staaten angedroht – alle von ihnen Nato-Länder, die Widerstand gegen Trumps Besitzansprüche auf die Arktisinsel geäußert haben. Trump wollte ursprünglich ab 1. Februar Zölle in Höhe von 10 Prozent verhängen, ab dem 1. Juni Zölle in Höhe von 25 Prozent – auf alle Waren, die in die USA gesendet werden. Aktuell gilt seit Sommer für die meisten EU-Exporte nach Amerika ein Zollsatz von 15 Prozent. Quelle: ntv.de, ghö/dpa/rtsVideos01:29 minKehrtwende im Grönland-HickhackTrump ist auf einmal mit der Nato zufrieden01:27 minFreihandelsabkommen auf EisEU-Parlament bremst Mercosur unter Applaus ausVideos 02:52 minEntspannteres Verhältnis zu KanadaWie China von Trumps aggressiver Außenpolitik profitiert19:15 minWirtschaftstalk aus DavosMercosur auf Eis – “Wir schießen uns mal wieder ins Knie”10:52 minKrause blickt auf US-PräsidentenTrump ist “eine gestörte Persönlichkeit”Videos02:06 minSupermacht bei Wirtschaftsgipfel”Arrogante” US-Delegation löst Kontroverse in Davos aus02:48 min”Nicht die richtige Richtung”Trump rechnet in Davos-Rede mit Europa ab100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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PolitikWendepunkt der Beziehung?Venezuelas Übergangspräsidentin Rodriguez kündigt Besuch in USA an21.01.2026, 22:38 Uhr
PolitikWendepunkt der Beziehung?Venezuelas Übergangspräsidentin Rodriguez kündigt Besuch in USA an21.01.2026, 22:38 Uhr Artikel anhören(03:27 min)00:00 / 03:270.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xNach einem Telefonat vor rund einer Woche bezeichnete Trump die Venezolanerin Rodríguez als “fantastisch”. (Foto: picture alliance / Anadolu)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Venezuelas Präsident Maduro sitzt in New York im Gefängnis. Seine Stellvertreterin ist eine enge Verbündete des gestürzten Diktators. Trotzdem erhält sie Lob aus Washington. Nun folgt offenbar der nächste Schritt in der Entspannung beider Länder. Venezuelas neue Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez wird US-Angaben zufolge demnächst in die USA reisen – ein weiteres Zeichen für die Bereitschaft von US-Präsident Donald Trump, mit der neuen Führung des ölreichen Landes zusammenzuarbeiten. Ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses erklärte, Rodríguez werde bald zu Besuch kommen, ein Datum stehe jedoch noch nicht fest. Rodríguez wäre damit das erste amtierende venezolanische Staatsoberhaupt seit mehr als 25 Jahren, das die USA besucht. Wenn man von den Präsidenten absieht, die an Sitzungen der UNO in New York teilgenommen haben.Nach der Entführung des linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in Caracas Anfang Januar war seine Stellvertreterin Rodríguez zur Übergangspräsidentin ernannt worden. Maduro wurde in New York inhaftiert, wo ihm wegen “Drogenterrorismus” der Prozess gemacht werden soll. Gegen die Übergangspräsidentin verhängte US-Sanktionen, darunter ein Einfrieren ihrer Vermögen, sind immer noch in Kraft. Die Einladung von Rodríguez könnte nun einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen Washington und Caracas darstellen.01:38 minFolgt auf Maduro nach FestnahmeDas ist Venezuelas Interimspräsidentin Delcy RodríguezObwohl Rodríguez eine enge Verbündete Maduros war, hatte sich Trump bereiterklärt, mit ihr zusammenzuarbeiten, solange ihre Regierung sich an die Vorgaben Washingtons hält. Nach einem Telefonat vor rund einer Woche bezeichnete der US-Präsident die Venezolanerin als “fantastisch”. Rodríguez erlaubte den USA, die immer noch Kriegsschiffe vor der Küste Venezuelas stationiert haben, venezolanisches Öl zu verkaufen, erleichterte ausländische Investitionen und ließ Dutzende politische Gefangene frei.Möglicher Widerstand der Regierung Rodríguez’ USA-Besuch, der von venezolanischer Seite noch nicht bestätigt wurde, könnte für die Übergangspräsidentin in der eigenen Regierung allerdings schwer zu vermitteln sein, deren Mitglieder Washington teilweise imperialistische Politik vorwerfen. Innenminister Diosdado Cabello und Verteidigungsminister Vladimir Padrino López sind nach wie vor einflussreich. Analysten zufolge ist es keineswegs sicher, dass sie Rodríguez unterstützen.Maduro-Zirkel herrscht weiterSo ist die Macht in Venezuela jetzt verteiltVon Kevin SchulteIn der vergangenen Woche hatte Trump die venezolanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado empfangen und von ihr die Medaille des Friedensnobelpreises überreicht bekommen. Nachdem er Machado zunächst nicht zugetraut hatte, die mächtigen Streitkräfte und Geheimdienste Venezuelas zu kontrollieren, sagte Trump, er würde es “sehr begrüßen”, wenn sie “in irgendeiner Form beteiligt” wäre.Die Partei Machados sieht sich als Gewinnerin der Wahl 2024, zu deren offiziellem Sieger Maduro erklärt worden war. Auch Washington wirft Maduro vor, den Sieg gestohlen zu haben.Quelle: ntv.de, mwa/AFPVideos01:27 minFreihandelsabkommen auf EisEU-Parlament bremst Mercosur unter Applaus aus02:52 minEntspannteres Verhältnis zu KanadaWie China von Trumps aggressiver Außenpolitik profitiertVideos 19:15 minWirtschaftstalk aus DavosMercosur auf Eis – “Wir schießen uns mal wieder ins Knie”05:04 minExperte zur Trump-Rede in Davos”Sind vom Unvorstellbaren zum Unfassbaren gekommen”10:52 minKrause blickt auf US-PräsidentenTrump ist “eine gestörte Persönlichkeit”Videos02:06 minSupermacht bei Wirtschaftsgipfel”Arrogante” US-Delegation löst Kontroverse in Davos aus02:48 min”Nicht die richtige Richtung”Trump rechnet in Davos-Rede mit Europa ab100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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PolitikNach Gespräch mit TrumpRutte umreißt Lösung des Grönland-Streits22.01.2026, 01:19 Uhr Nach dem Gespräch mit Rutte klingt Trump versöhnlicher. (Foto: REUTERS)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Auf eine feindselige Rede in Davos lässt US-Präsident Trump wenig später eine überraschende Ankündigung folgen: Die angedrohten Strafzölle kommen doch nicht, im Grönland-Streit sei eine Einigung greifbar. Wie könnte die aussehen? Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Angaben von US-Präsident Donald Trump zu einem Rahmen für ein mögliches Grönland-Abkommen bestätigt. Was Trump mitgeteilt habe, sei völlig korrekt, sagte der Niederländer beim Weltwirtschaftsforum in Davos der ARD. Details wollte er allerdings nicht nennen. Im Interview mit dem US-Sender Fox News ließ Rutte durchblicken, dass er noch viel Arbeit vor den beteiligten Parteien sieht. Man sei im Gespräch übereingekommen, dass man die Arktisregion gemeinsam schützen müsse, so der Niederländer. Um die Souveränität des autonomen Gebiets sei es nicht gegangen, sagte Rutte Fox News. Das “Thema kam in meinen Gesprächen mit dem Präsidenten heute Nacht nicht mehr auf”. Vielmehr konzentriere Trump sich auf den Schutz der “riesigen arktischen Region”, so Rutte. Es gebe viel zu tun, um sicherzustellen, dass alles Notwendige zu Land, zu Wasser und in der Luft unternommen werde.Einigung “für die Ewigkeit”Trump: Rahmenabkommen zu Grönland erzielt – keine ZölleUpdatedTrump hatte am Abend auf seiner Plattform Truth Social überraschend verkündet, es gebe nun einen Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die gesamte Arktisregion, basierend auf einem Treffen mit Rutte. Die von ihm angedrohten Strafzölle gegen Deutschland und andere Länder sollten deshalb doch nicht kommen. Die Einzelheiten der “etwas komplexen” Übereinkunft würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Eine Sprecherin des Nato-Generalsekretärs ergänzte wenig später, Rutte habe ein sehr produktives Treffen mit Trump zur Sicherheit in der Arktisregion gehabt. Die eigentlichen Gespräche stünden allerdings noch aus. Sie würden sich nun darauf konzentrieren, die Sicherheit in der Arktis durch das gemeinsame Handeln der Alliierten zu gewährleisten, insbesondere der sieben arktischen Alliierten USA, Kanada, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island. “Die Verhandlungen zwischen Dänemark, Grönland und den Vereinigten Staaten werden fortgesetzt – mit dem Ziel sicherzustellen, dass Russland und China in Grönland niemals Fuß fassen, weder wirtschaftlich noch militärisch”, sagte sie.Es geht womöglich um MilitärstützpunkteAngaben aus informierten Kreisen in Davos deuteten darauf hin, dass es bei der Übereinkunft zwischen Trump und Rutte nicht um den Besitz der ganzen Insel zu gehen scheint. Demnach soll ein zwischen den USA und Dänemark 1951 geschlossenes Verteidigungsabkommen für Grönland neu ausgearbeitet werden. Zudem soll es um das Thema Investitionskontrolle gehen – die Amerikaner wollen mitentscheiden, wer auf Grönland investiert und zum Beispiel Rohstoffe abbaut. Teil der Übereinkunft soll den Angaben nach auch ein stärkeres Engagement der europäischen Nato-Staaten im arktischen Raum sein.Die “New York Times” berichtete unter Berufung auf Regierungsbeamte, Teil der Diskussion in der Nato über einen möglichen Kompromiss sei, dass Dänemark den Vereinigten Staaten die Souveränität über kleine Gebiete Grönlands übertragen könnte, auf denen die USA dann Militärstützpunkte errichten könnten. In dem Bericht wurde aber auch klar, dass noch vieles im Fluss zu sein scheint.05:04 minExperte zur Trump-Rede in Davos”Sind vom Unvorstellbaren zum Unfassbaren gekommen”Immer stärker deutet sich an, warum Trump es auf Grönland abgesehen haben könnte: Auf der Insel plant er den Bau des größten “Golden Dome”, den es je gegeben hat. Das wäre ein Verteidigungssystem, ähnlich wie Israel es nutzt. Der Schutzschild soll Nordamerika verteidigen, Trump sprach davon auch in seiner Rede in Davos. Die Übereinkunft mit Rutte könnte Trump nun die Möglichkeit eröffnen, diesen “Dome” auf Grönland zu errichten. Zurückhaltende Reaktion von KlingbeilDänemark und weitere EU-Länder reagierten mit vorsichtiger Erleichterung auf die Ankündigung Trumps. “Zwei Dinge nehme ich aus Davos mit: Dass Trump sagt, dass er Grönland nicht angreift (…) und dass der Zoll-Krieg auf Stand-by ist. Das ist positiv”, sagte der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen dem dänischen Rundfunk. Der niederländische Regierungschef Dick Schoof schrieb auf X, es sei “positiv, dass wir nun auf dem Weg zu einer Deeskalation” seien und zusätzliche Zölle vom Tisch seien. Ähnlich äußerte sich Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die ein gutes Verhältnis zu Trump pflegt.Nach Trumps AnkündigungDänischer Minister: “Tag endet besser, als er begonnen hat”Aus der Bundesregierung kam eine erste zurückhaltende Reaktion auf Trumps Zollrückzieher. “Nach dem Hin und Her der letzten Tage warten wir jetzt mal das Substanzielle ab, welche Verabredung es zwischen Herrn Rutte und Herrn Trump gibt”, sagte Vizekanzler Lars Klingbeil im “Heute Journal” des ZDF. “Es ist gut, dass man im Dialog ist, aber ein bisschen abwarten muss man schon und zu früh freuen sollte man sich auch nicht.” Es sei alles noch sehr frisch. Am Donnerstag könnte sich Bundeskanzler Friedrich Merz zu Trumps Ankündigung verhalten. Dann ist er dran in Davos mit einer Rede.Quelle: ntv.de, ino/AFP/dpaVideos01:27 minFreihandelsabkommen auf EisEU-Parlament bremst Mercosur unter Applaus aus02:52 minEntspannteres Verhältnis zu KanadaWie China von Trumps aggressiver Außenpolitik profitiertVideos 19:15 minWirtschaftstalk aus DavosMercosur auf Eis – “Wir schießen uns mal wieder ins Knie”10:52 minKrause blickt auf US-PräsidentenTrump ist “eine gestörte Persönlichkeit”02:06 minSupermacht bei Wirtschaftsgipfel”Arrogante” US-Delegation löst Kontroverse in Davos ausVideos02:48 min”Nicht die richtige Richtung”Trump rechnet in Davos-Rede mit Europa ab01:19 min”Dann ist man raus”Baerbock zu möglichem Boykott: “Wenn man sich nicht an Regeln hält, funktioniert eine Fußball-WM nicht”100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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Politik”Viele schlechte Gene”Trumps Rede in Davos war voller Rassismus22.01.2026, 08:07 Uhr Artikel
Politik”Viele schlechte Gene”Trumps Rede in Davos war voller Rassismus22.01.2026, 08:07 Uhr Artikel anhören(06:00 min)00:00 / 06:000.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xUS-Präsident Donald Trump lobte sich in Davos selbst und verteilte Ratschläge. (Foto: AP)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Nicht nur zu Grönland hatte US-Präsident Trump im schweizerischen Davos etwas zu sagen – sondern auch dazu, welche negativen Folgen Einwanderung in Europa angeblich habe. Der Kontinent sollte besser seinem Beispiel folgen.Während die Welt den Atem anhielt und darauf hoffte, dass Trump mit seinen Forderungen nach einer Annexion Grönlands die bisherigen Allianzen nicht weiter in die Krise stürzen würde, empfahl der US-Präsident Europa zur Lösung seiner Probleme: mehr Rassismus. Er hielt den Ländern des Kontinents vor, wie falsch ihre Politik sei, und im Gegensatz dazu, wie angeblich erfolgreich seine eigene – obwohl die Zahlen ein anderes Bild der USA zeichnen. “Ich liebe Europa, aber es geht nicht in die richtige Richtung”, urteilte Trump. In Europa sind demnach die negativen Folgen einer “radikalen Linken” zu beobachten.”Der Konsens war, dass […] Länder durch die Einwanderung neuer und völlig anderer Bevölkerungsgruppen aus fernen Ländern gestärkt werden könnten”, referierte der Präsident über die vergangenen Jahre. Sein Vorgänger Joe Biden und viele andere westliche Regierungen hätten diesen Weg “sehr törichterweise eingeschlagen, indem sie allem den Rücken kehrten, was Nationen reich, mächtig und stark macht”. Das Ergebnis seien “Rekorddefizite im Haushalt und im Handel” gewesen, “angetrieben durch die größte Massenmigrationswelle in der Geschichte der Menschheit.” Trump klagte: “Wir haben so etwas noch nie gesehen, viele Teile unserer Welt werden vor unseren Augen zerstört.”02:48 min”Nicht die richtige Richtung”Trump rechnet in Davos-Rede mit Europa abTrump säuselte der versammelten Geschäftswelt und politischen Führerschaft also sein Bild der Welt vor, in dem der Verschwörungsmythos vom “Großen Austausch” und die Prognose eines “Kampfes der Kulturen” zu Realitäten geworden sind – und zum Untergang des Westens führen. Eine Lösung dafür bot er auch an: Macht es wie die USA. “Die Orte, aus denen Sie kommen, können viel besser werden, indem Sie unserem Beispiel folgen”, behauptete Trump vor dem Publikum: “Bestimmte Orte in Europa sind nicht mehr wiederzuerkennen.”Dies kombinierte er mit Kritik an Globalisierung und Erneuerbaren Energien. “Sogenannte schmutzige Jobs und Schwerindustrie sollten an andere Orte verlagert, bezahlbare Energie durch den Green New Scam ersetzt werden.” Diesen Begriff benutzte Trump mehrfach: Was in der EU und in den USA “Green New Deal” genannt wurde und wird, ist für Trump ein “Scam”, ein Schwindel. Die Folgen seien “geringeres Wirtschaftswachstum, niedrigerer Lebensstandard, niedrigere Geburtenraten, mehr sozial destabilisierende Migration”. “Werde keine Gewalt anwenden”Trump eskaliert nicht, trotzdem: Nato isch over Ein Kommentar von Frauke NiemeyerUntergang vs. WirtschaftswunderDen angeblichen Untergang in Europa hat Trump seiner Darstellung zufolge in den USA bereits abgewendet und stattdessen ein “wirtschaftliches Wunder” geschaffen. “Den Menschen geht es sehr gut, sie sind sehr zufrieden mit mir”, behauptete er. Die Zahlen sagen das Gegenteil: Der Arbeitsmarkt ist schwierig, hohe Verbraucherpreise werden aller Voraussicht nach das wichtigste Thema bei den Kongresswahlen im November sein, in Umfragen stellt die Mehrheit der Wähler Trump ein schlechtes Zwischenzeugnis aus; insbesondere bei der Wirtschaft.Der US-Präsident lobte sich zudem für die Vorgehensweise der bewaffneten US-Abschiebebehörde ICE gegen Migranten im eigenen Land, die er wie so häufig mit Mördern, Drogendealern und psychisch Kranken gleichsetzte. Die Millionen Migranten, die unter Biden ins Land gekommen seien, sind ihm zufolge auch für die hohen Immobilienpreise und damit die Inflation mitverantwortlich. “2025 hatten wir zum ersten Mal seit 50 Jahren umgekehrte Migration. Ach, war das schön”, flötete er. Somalische Einwanderer bezeichnete er als “Banditen” und “Piraten”, die Milliarden Dollar von Hilfsprogrammen erschlichen hätten. Die Somalier hätten “einen höheren IQ als wir dachten”, höhnte er abfällig. “Ich sage immer, das sind Leute mit niedrigem IQ. Wie konnten die bloß nach Minnesota kommen und all das Geld stehlen?””Sie zerstören sich selbst”Und so mäanderte Trump zwischen angeblichen innenpolitischen Erfolgen wegen der harten Hand gegen Migranten und Empfehlungen für Europa, es ihm gleichzutun. Bereits in der neuen nationalen Sicherheitsstrategie der USA hatte das Weiße Haus im November offen seine Unterstützung für die nationalistische Kräfte in Europa erklärt. “Die Menschen in Europa liegen mir sehr am Herzen”, sagte Trump in Davos: “Wir haben gerade viele schlechte Gene in unserem Land”, sagte er, wobei er selbst ja “europäischer Abstammung” sei, genauer gesagt: “100 Prozent schottisch meine Mutter, 100 Prozent deutsch mein Vater. Wir glauben fest an die Bande, die uns mit Europa als Zivilisation verbinden.” Die Länder müssten sich von der Kultur lösen, die sie in den letzten zehn Jahren geschaffen hätten. “Es ist schrecklich, was sie sich selbst antun. Sie zerstören sich selbst.” Unfreiwillig komisch wurde es, als Trump über die Rolle der USA als Schutzmacht Grönlands sowie ihrer entscheidenden Rolle im Zweiten Weltkrieg referierte. Sonst “würden Sie alle Deutsch sprechen und vielleicht ein bisschen Japanisch”, mahnte er in den Saal. Das Publikum beim Weltwirtschaftsforum ist zwar international; aber Davos liegt in der Schweiz, wo Deutsch eine der Amtssprachen ist. Englisch nicht.Quelle: ntv.de, rpeVideos01:27 minFreihandelsabkommen auf EisEU-Parlament bremst Mercosur unter Applaus aus02:52 minEntspannteres Verhältnis zu KanadaWie China von Trumps aggressiver Außenpolitik profitiertVideos 19:15 minWirtschaftstalk aus DavosMercosur auf Eis – “Wir schießen uns mal wieder ins Knie”05:04 minExperte zur Trump-Rede in Davos”Sind vom Unvorstellbaren zum Unfassbaren gekommen”10:52 minKrause blickt auf US-PräsidentenTrump ist “eine gestörte Persönlichkeit”Videos02:06 minSupermacht bei Wirtschaftsgipfel”Arrogante” US-Delegation löst Kontroverse in Davos aus01:19 min”Dann ist man raus”Baerbock zu möglichem Boykott: “Wenn man sich nicht an Regeln hält, funktioniert eine Fußball-WM nicht”100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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Der Name ist vielsagend. Mit der Operation “Fang des Tages” soll die US-Behörde ICE in Maine Jagd auf Einwanderer machen. Von “Terror- und Einschüchterungstaktiken” spricht der Bürgermeister der Stadt Lewiston in Maine, die Gouverneurin stellt klar: Die Einsatzkräfte sind nicht willkommen. -

PolitikUSA unterstützen DamaskusGeheime Treffen ermöglichen aggressives Vorgehen gegen Kurden22.01.2026, 07:55 Uhr Die
PolitikUSA unterstützen DamaskusGeheime Treffen ermöglichen aggressives Vorgehen gegen Kurden22.01.2026, 07:55 Uhr Die Kämpfer der SDF mussten sich in den vergangenen Tagen zurückziehen. (Foto: REUTERS)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Die syrische Zentralregierung will die Kontrolle über das ganze Staatsgebiet erlangen. Kurdisch geführte Truppen müssen aktuell viele Gebietsverluste hinnehmen – das hat wohl auch etwas mit geheimen Treffen außerhalb Syriens zu tun.Die schnelle Übernahme kurdisch gehaltener Gebiete durch die syrische Regierung ist offenbar das Ergebnis geheimer diplomatischer Absprachen gewesen. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, der sich auf neun mit den Vorgängen vertraute Personen stützt, ebneten Treffen in Damaskus, Paris und dem Irak den Weg für die Offensive. Demnach legten die USA der Operation keine Steine in den Weg und opferten damit ihre einstigen Verbündeten, die von Kurden geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF).Die Absprachen ermöglichten es dem neuen syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa, sein Versprechen voranzutreiben, das gesamte Land unter einer Führung zu einen. Zudem positionierte er sich als bevorzugter Partner der US-Regierung unter Präsident Donald Trump, hieß es aus den Kreisen weiter. Ein US-Gesandter, Tom Barrack, erklärte später, Washington könne nun mit dem syrischen Staat zusammenarbeiten und habe kein Interesse mehr an einer separaten Rolle für die SDF. Die Offensive beendete faktisch die autonome Zone, die die kurdischen Behörden im Nordosten Syriens errichtet hatten.Nach Kämpfen in SyrienUS-Militär will Tausende IS-Häftlinge in den Irak verlegenDie Weichen für die Eskalation wurden Anfang Januar gestellt. Nachdem Gespräche über eine Integration der SDF in die syrische Armee gescheitert waren, reiste eine syrische Delegation nach Paris. Dort sollen syrische Vertreter bei von den USA vermittelten Gesprächen mit Israel für eine begrenzte Militäroperation geworben und keine Einwände erhalten haben, sagte eine syrische Quelle. Ein israelischer Diplomat wies diese Darstellung entschieden zurück. “Jede Behauptung, wir hätten das getan, ist falsch”, sagte der israelische Botschafter in den USA, Yechiel Leiter.Kurden machen USA VorwürfeKurdische Vertreter fühlen sich von den USA verraten. Am 17. Januar soll der US-Gesandte Barrack dem SDF-Kommandeur Mazloum Abdi in einem Treffen im Irak mitgeteilt haben, dass die US-Interessen nun bei Präsident al-Scharaa lägen. Zwar habe das US-Militär die syrischen Truppen später zum Anhalten ermahnt, dies sei jedoch weit hinter den kurdischen Erwartungen zurückgeblieben. “Sind Sie wirklich so bereit, Ihre Verbündeten zu verraten?”, fragte die kurdische Politikerin Hadiya Youssef.Al-Scharaa, der nach dem Sturz von Baschar al-Assad Ende 2024 die Macht übernommen hatte, schien seinen Bogen jedoch kurzzeitig zu überspannen. Trotz eines Waffenstillstands rückten seine Truppen weiter vor, was in Washington für Verärgerung sorgte. Erst als al-Scharaa am Dienstag überraschend einen neuen Waffenstillstand ausrief und der SDF eine Frist für einen Integrationsplan setzte, beruhigte sich die Lage. Minuten später veröffentlichte Barrack seine Erklärung, wonach der ursprüngliche Zweck der SDF als Kampftruppe gegen den Islamischen Staat weitgehend abgelaufen sei.Quelle: ntv.de, dsc/rtsVideos02:52 minEntspannteres Verhältnis zu KanadaWie China von Trumps aggressiver Außenpolitik profitiert19:15 minWirtschaftstalk aus DavosMercosur auf Eis – “Wir schießen uns mal wieder ins Knie”Videos 05:04 minExperte zur Trump-Rede in Davos”Sind vom Unvorstellbaren zum Unfassbaren gekommen”10:52 minKrause blickt auf US-PräsidentenTrump ist “eine gestörte Persönlichkeit”02:06 minSupermacht bei Wirtschaftsgipfel”Arrogante” US-Delegation löst Kontroverse in Davos ausVideos02:48 min”Nicht die richtige Richtung”Trump rechnet in Davos-Rede mit Europa abLIVE”Bitte nur um ein Stück Eis”Trumps “größtes Statement” – Grönland-Aussagen im Wortlaut100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold
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PolitikRussland angeblich auch dabeiTürkei und Saudi-Arabien machen bei Trumps “Friedensrat” mit22.01.2026, 06:04 Uhr Artikel anhören(02:49 min)00:00 / 02:490.5×0.8×1.0×1.2×1.5×2.0xDer “Friedensrat” soll Trumps Vorstellungen zufolge internationale Konflikte beilegen. (Foto: dpa)FacebookXWhatsAppE-MailLink kopierenArtikel druckenTeilenFolgen auf:Trump wirbt um Mitglieder für seinen “Friedensrat”, doch bislang hält sich das Interesse in Grenzen. Jetzt erklären diverse Staaten, vor allem aus Nahost, gemeinsam ihre Absicht zum Beitritt.Die Türkei, Saudi-Arabien und andere mehrheitlich islamisch geprägte Länder haben ihren Beitritt zum umstrittenen “Friedensrat” unter Führung von US-Präsident Donald Trump angekündigt. Man begrüße die Einladung Trumps und werde sich dem Gremium anschließen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Außenminister der acht Länder, zu denen auch Indonesien, Jordanien und Katar gehören. Die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten und Pakistan sind ebenfalls dabei, hatten ihre Teilnahme aber bereits vorab separat angekündigt.Die Minister bekräftigten das Engagement ihrer Länder, die Umsetzung des Mandats des “Friedensrats” als Übergangsverwaltung im Gazastreifen zu unterstützen, wie es im Plan zur Beendigung des Gaza-Konflikts festgelegt und durch den UN-Sicherheitsrat gebilligt worden sei.”Friedensrat” für Geld und EgoTrump will Boss der ganzen Welt werdenVon Hubertus VolmerEuropäer halten sich zurückInsgesamt 60 Staaten sollen Einladungen für den “Friedensrat” erhalten haben. Zugesagt haben bislang nicht allzu viele – darunter Israel, Ungarn, Argentinien und Belarus. Europäische Länder wie Deutschland oder Frankreich zeigen sich bisher überwiegend zurückhaltend. Vizekanzler Lars Klingbeil sagte am Abend im ZDF, es gebe “keinen Bedarf an zusätzlichen internationalen Institutionen”.Derweil sagte Trump, Russlands Präsident Wladimir Putin habe die Einladung angenommen – was dieser allerdings nicht bestätigte. “Er wurde eingeladen, er hat zugesagt”, sagte Trump vor Journalisten in Davos. Putin selbst hatte kurz zuvor erklärt, man prüfe das Angebot noch.Wenig Interesse in EuropaTrump kassiert weitere Absagen für FriedensratTrumps vollmundig angekündigtes Projekt eines “Friedensrats”, zu dem er nach Angaben des Weißen Hauses im Tagesverlauf eine Bekanntmachung plant, birgt politischen Zündstoff. Ursprünglich zielte das von den USA initiierte Gremium – zumindest offiziell – auf die Umsetzung des Gaza-Friedensplans ab. Es sollte die Nachkriegsordnung in dem weitgehend zerstörten Küstengebiet am Mittelmeer überwachen. Doch längst ist die Rede davon, dass sich das komplett auf Trump zugeschnittene Gremium noch vieler anderer Konflikte annehmen und Ordnung im Sinne des US-Präsidenten schaffen könnte. Gaza wird in der Charta des Gremiums gar nicht mehr genannt. Kritiker sehen den “Friedensrat” als Kampfansage Trumps an die Vereinten Nationen, zu denen er eine konkurrierende Alternative aufbauen wolle.Quelle: ntv.de, ino/dpaVideos02:52 minEntspannteres Verhältnis zu KanadaWie China von Trumps aggressiver Außenpolitik profitiert19:15 minWirtschaftstalk aus DavosMercosur auf Eis – “Wir schießen uns mal wieder ins Knie”Videos 05:04 minExperte zur Trump-Rede in Davos”Sind vom Unvorstellbaren zum Unfassbaren gekommen”10:52 minKrause blickt auf US-PräsidentenTrump ist “eine gestörte Persönlichkeit”02:06 minSupermacht bei Wirtschaftsgipfel”Arrogante” US-Delegation löst Kontroverse in Davos ausVideos02:48 min”Nicht die richtige Richtung”Trump rechnet in Davos-Rede mit Europa ab01:19 min”Dann ist man raus”Baerbock stellt Fußball-Weltmeisterschaft infrage100 Bilder”Goldenes Zeitalter von Amerika”Ein Jahr Trump – zwischen Maduro und Epstein, Grönland und ZöllenVon Markus Lippold96 BilderJahrzehnte der UnterdrückungDas Mullah-Regime klammert sich seit 1979 an die MachtVon Markus Lippold

