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    Energieversorgung US-Flüssiggaslieferungen nach Deutschland steigen auf Rekordniveau Nach Deutschland verschifftes Flüssiggas kommt

    Energieversorgung

    US-Flüssiggaslieferungen nach Deutschland steigen auf Rekordniveau

    Nach Deutschland verschifftes Flüssiggas kommt fast ausschließlich aus den USA. Im ersten Amtsjahr von Donald Trump stiegen die Importe um mehr als 60 Prozent. Umweltschützer halten das aus zwei Gründen für fatal.

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    Flüssiggastanker im Nord-Ostsee-Kanal: 3,2 Milliarden Dollar für US-Gas

    Foto: imagebroker / IMAGO

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    Die Abhängigkeit Deutschlands von US-Flüssiggas 

    -Importen hat im vergangenen Jahr zugenommen. Insgesamt importierte Deutschland 2025 rund 101 Terawattstunden Gas aus den USA – ein Plus von mehr als 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit erreichten die LNG-Importe aus den USA einen neuen Höchstwert, wie offizielle US-Exportdaten zeigen, die von der Deutschen Umwelthilfe ausgewertet wurden und dem SPIEGEL vorliegen.

    Mittlerweile stammen rund 96 Prozent aller deutschen LNG-Importe aus den USA. Für das US-Gas zahlten die Deutschen rund 3,2 Milliarden Dollar, gegenüber 1,9 Milliarden im Jahr 2024.Die Gesamtmenge an Flüssiggas, das über deutsche Terminals ins deutsche Gasnetz kam, stieg ebenfalls: von 69 Terawattstunden im Jahr 2023 auf nunmehr 106 Terawattstunden. Die höchste Auslastung erreichte das Terminal Brunsbüttel mit 84 Prozent, die beiden Terminalschiffe in Wilhelmshaven kamen gemeinsam auf rund 65 Prozent. Das umstrittene Terminal auf Rügen blieb mit 48 Prozent Auslastung Schlusslicht.

    DUH-Forderung: Keine neuen Importverträge für US-LNGDie Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die Entwicklung scharf. »Bei den LNG-Importen geht es längst nicht mehr um die Bewältigung einer kurzfristigen Krise. Donald Trump nutzt die Gaslieferungen gezielt, um Europa und Deutschland in eine fatale fossile Abhängigkeit zu drängen«, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner.Die Umweltorganisation fordert, den Ausbau von LNG-Terminals an der deutschen Küste sofort zu stoppen und keine neuen Importverträge für US-Fracking-Gas abzuschließen. Stattdessen müsse die Bundesregierung auf Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien setzen.

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    Drohung mit Zöllen: Macht Trump Öl und Gas in Deutschland teurer?

    Von Benedikt Müller-Arnold

    Umstrittene Energieversorgung: LNG-Terminals an der deutschen Küste werden nun doch verstärkt genutzt

    Gasversorgung in der EU: Deutschland ermöglicht große LNG-Importe von Russland nach Europa

    Constantin Zerger, Leiter Energie und Klimaschutz bei der DUH, warnte: »Die Bundesregierung verstetigt ihre fossile Importstrategie und erhöht die energiepolitische Verwundbarkeit Deutschlands.« Weil die US-Importe ganz überwiegend aus Fracking-Gas bestünden, sei diese Strategie »nicht nur für Versorgungssicherheit, sondern auch für das Klima fatal«.

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  • Rettungseinsatz in Neuseeland Mehrere Menschen nach Erdrutsch auf Campingplatz vermisst Im Norden

    Rettungseinsatz in Neuseeland Mehrere Menschen nach Erdrutsch auf Campingplatz vermisst Im Norden

    Rettungseinsatz in Neuseeland

    Mehrere Menschen nach Erdrutsch auf Campingplatz vermisst

    Im Norden Neuseelands hat eine Schlammlawine mehrere Menschen auf einem Campingplatz verschüttet. Rettungskräfte kämpfen nun um das Leben der vermissten Personen.

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    Rettungseinsatz nach Erdrutsch auf Campinplatz in Mount Maunganui

    Foto: Dj Mills / AFP

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    Nach einem schweren Erdrutsch auf einem Campingplatz in Mount Maunganui in Neuseeland werden mehrere Menschen vermisst, darunter offenbar auch Kinder. Der Erdrutsch zerstörte Teile des Campingareals, Zelte wurden von den Schlammmassen platt gedrückt, wie die Polizei mitteilte.

    Augenzeugen berichteten, dass aus einem Dusch- und Toilettenblock Hilfeschreie zu hören waren. Menschen auf dem Dach versuchten demnach verzweifelt, zu den Eingeschlossenen vorzudringen. Nach etwa 15 Minuten seien die Stimmen aber verstummt, berichtete die Zeitung »New Zealand Herald« 

    unter Berufung auf einen an der Rettungsaktion beteiligten Mann. Auf im Internet verbreiteten Videos  war der Moment des Unglücks zu sehen.

    Genaue Zahl der Vermissten unklarPolizeichef Tim Anderson konnte keine genaue Zahl der Vermissten nennen, sagte aber auf einer Pressekonferenz, es handle sich um »eine einstellige Zahl«. Wegen der Gefahr weiterer Erdrutsche mussten die Retter demnach extrem vorsichtig vorgehen. Es sei aber »möglich, dass wir noch jemanden lebend finden«, betonte Anderson.

    Der Badeort Mount Maunganui liegt auf einer Halbinsel und ist für seine atemberaubende Natur, herrliche Strände und einen markanten erloschenen Vulkan bekannt – von den Neuseeländern schlicht »The Mount« genannt. Das Gebiet liegt in der bekannten Region Bay of Plenty auf der Nordinsel. In Neuseeland sind gerade Sommerferien, viele Menschen sind auf Reisen.

    Notstand in mehreren Regionen nach RekordregenIn der nahe gelegenen Ortschaft Papamoa werden nach einem weiteren Erdrutsch, der ein Wohnhaus traf, zwei Menschen vermisst. Auslöser der Unglücke war extremer Starkregen: In der Region fiel innerhalb von zwölf Stunden so viel Regen wie sonst in zweieinhalb Monaten – der höchste Tageswert seit Beginn der Aufzeichnungen. In mehreren Regionen wurde der Notstand ausgerufen.

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    Erst sechs Tote geborgen: Angst vor neuen Erdrutschen in Papua-Neuguinea

    Auch in anderen Teilen der Nordinsel kam es zu schweren Überschwemmungen. Nördlich von Auckland wird nach einem Mann gesucht, der beim Versuch, den Mahurangi River mit seinem Auto zu überqueren, von den Fluten mitgerissen wurde. Die Einsatzteams waren unter anderem mit Drohnen, Hubschraubern und Rafting-Booten im Einsatz, wie der Sender Radio New Zealand berichtet.

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  • Grönland-Kehrtwende in Davos Lange schwieg Rutte, dann zähmte er Trump – zumindest

    Grönland-Kehrtwende in Davos Lange schwieg Rutte, dann zähmte er Trump – zumindest

    Grönland-Kehrtwende in Davos

    Lange schwieg Rutte, dann zähmte er Trump – zumindest ein bisschen

    Erst bestand Donald Trump darauf, dass Grönland zu den USA gehören muss, am Ende schlichtete Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Was ist passiert – und wie oft kann die Allianz so ein Drama noch überstehen?

    Philipp Kollenbroich, Washington

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    Rutte und Trump in Davos: »Sie können versichert sein, dass ich hinter den Kulissen an dieser Frage arbeite«

    Foto: Evan Vucci / AP

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  • Gründung in Davos Türkei und Saudi-Arabien wollen sich Trumps »Friedensrat« anschließen Der

    Gründung in Davos Türkei und Saudi-Arabien wollen sich Trumps »Friedensrat« anschließen Der

    Gründung in Davos

    Türkei und Saudi-Arabien wollen sich Trumps »Friedensrat« anschließen

    Der geplante »Friedensrat« gilt als Donald Trumps Alternative zur Uno. Nun sagen auch das Nato-Mitglied Türkei sowie Saudi-Arabien ihre Teilnahme zu. Beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos soll das Gremium Gestalt annehmen.

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    Flaggen einiger Teilnehmerländer des Weltwirtschaftsforums in Davos

    Foto: Krisztian Bocsi / Bloomberg / Getty Images

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    Viele Europäer zögern noch, doch viele mehrheitlich islamisch geprägte Länder wollen bei dem sogenannten »Friedensrat« von US-Präsident Donald Trump dabei sein. Acht Länder erklärten in einer gemeinsamen Erklärung, dass man die Einladung Trumps begrüße und sich dem Gremium anschließen werde.

    Unterzeichnet haben das Nato-Mitglied Türkei und der enge US-Verbündete Saudi-Arabien. Darunter sind auch Indonesien, Jordanien und Katar. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten und Pakistan sind dabei, hatten ihre Teilnahme aber bereits vorab separat angekündigt.

    DER SPIEGEL

    Der US-Präsident hatte vergangene Woche den »Friedensrat« vorgeschlagen. Das Gremium soll Trumps Vorstellungen zufolge internationale Konflikte beilegen – und zwar laut Charta ausdrücklich in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen. International stößt die Initiative auf geteiltes Echo. Manche Staaten befürchten eine Schwächung der Uno.

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    Erdoğan und Trump im Weißen Haus (im September 2025)

    Foto: Saul Loeb / AFP

    In ihrer Erklärung bekräftigten die acht Außenminister das Engagement ihrer Länder, die Umsetzung des Mandats des sogenannten »Friedensrats« als Übergangsverwaltung im Gazastreifen zu unterstützen, wie es im Plan zur Beendigung des Gaza-Konflikts festgelegt und durch den Uno-Sicherheitsrat gebilligt worden sei.Unterzeichnung in Davos geplantDer »Friedensrat« soll am Donnerstagvormittag Gestalt annehmen. Das Gründungsdokument für das Gremium soll nach US-Plänen bei einer Zeremonie am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos in Trumps Anwesenheit unterzeichnet werden.

    Mehr zum Thema

    »Friedensrat« des US-Präsidenten: Trumps Griff nach der Weltherrschaft

    Von Paul-Anton Krüger und Steffen Lüdke

    Israels Premier: Netanyahu nimmt Trumps Einladung zum »Friedensrat« an

    Donald Trumps Friedensrat: »In Phasen des historischen Umbruchs werden manchmal absurde Ideen Realität«

    Ein Interview von Katharina Osterhammer

    Ursprünglich war der »Friedensrat« als Teil der zweiten Phase des US-Plans für den Gazastreifen vorgestellt worden. In der Charta der Initiative wird das Palästinensergebiet jedoch nicht mehr genannt. Mehrere europäische Staaten äußerten starke Vorbehalte gegen die Pläne – unter anderem, weil Trump zum »Friedensrat« auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin eingeladen hat.Wie Donald Trump mit seiner »Friedensrat«-Initiative nach der Weltherrschaft greift, lesen Sie hier 

    tin/dpa/AFP

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  • TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenSony stellt sein Geschäft mit Unterhaltungselektronik neu auf. Künftig sollen

    TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenSony stellt sein Geschäft mit Unterhaltungselektronik neu auf. Künftig sollen

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    Sony stellt sein Geschäft mit Unterhaltungselektronik neu auf. Künftig sollen Fernseher, Heim-Audio-Produkte und weitere Geräte für das Wohnzimmer in enger Zusammenarbeit mit dem chinesischen Hersteller TCL entstehen.

    Geplant ist die Gründung eines gemeinsamen Unternehmens, das große Teile des bisherigen Home-Entertainment-Geschäfts übernimmt. Hinter dem Umbau steckt der wachsende Druck im internationalen Markt. Das gab Sony in einer Pressemitteilung bekannt.

    Chinesischer Partner übernimmt Mehrheit

    In der geplanten Zusammenarbeit soll TCL die Mehrheit halten. Der chinesische Konzern übernimmt 51 Prozent der Anteile, Sony bleibt mit 49 Prozent beteiligt. Gemeinsam wollen beide Unternehmen den gesamten Produktzyklus abdecken. Dazu zählen Entwicklung, Design, Fertigung, Logistik sowie Vertrieb und Kundenservice. Für Käufer soll sich zunächst wenig ändern. Bekannte Marken wie Bravia sollen weiterhin genutzt werden. Auch der Name Sony bleibt auf den Geräten erhalten.

    Preisdruck zwingt Sony zum Handeln

    Der Schritt kommt nicht überraschend. Der Markt für Unterhaltungselektronik steht seit Jahren unter starkem Preisdruck. Vor allem Hersteller aus China produzieren dank großer Stückzahlen günstiger. Für Sony wurde es dadurch schwieriger, Fernseher und andere Geräte mit eigener Fertigung wirtschaftlich herzustellen. Die Partnerschaft mit TCL soll helfen, Kosten zu senken und wettbewerbsfähig zu bleiben.

    [–>Know-how von beiden Seiten

    Mit TCL holt sich Sony einen der größten TV-Hersteller der Welt ins Boot. TCL bringt Erfahrung in der industriellen Fertigung und in globalen Lieferketten mit. Sony steuert seine Bild- und Audiotechnologie sowie operative Erfahrung bei. Ziel des neuen Gemeinschaftsunternehmens ist es laut Sony, innovative Produkte zu entwickeln, die den Erwartungen von Kunden weltweit entsprechen. Der Start des Joint Ventures ist für April 2027 geplant. Voraussetzung sind behördliche Genehmigungen.

  • Für 14 Uhr war der Platz gebucht, gegen 15 Uhr war er

    Für 14 Uhr war der Platz gebucht, gegen 15 Uhr war er

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    Für 14 Uhr war der Platz gebucht, gegen 15 Uhr war er endlich da!

    Gut 16 Stunden nach seinem Zweitrunden-Sieg bei den Australian Open gegen den Franzosen Alexandre Muller (28) stand Alexander Zverev (28) wieder auf dem Trainingsplatz. Auf einem der hinteren Courts im Melbourne Park, dem mit der Nummer 23, übte er fast 90 Minuten. Die gute Nachricht: beschwerdefrei. Somit gibt es Grünes Licht für sein Match am Freitag (gegen 8.30 Uhr deutscher Zeit, Eurosport live) gegen den Briten Cameron Norrie (30).

    Der Hamburger trainierte Volleys, Überkopf-Bälle, Grundlinien-Duelle und ein paar Aufschläge. Physio Bastian Arnold war mit auf dem Platz, hatte aber nichts zu tun. Alle Übungen absolvierte der Olympiasieger von 2021 bei angenehmen Temperaturen und Sonne ohne Probleme. Als Zverev den Platz verließ, sagte er zu BILD: „Ja, ich bin schmerzfrei.“

    [–>Somit darf er bei seinem 40. Grand-Slam-Turnier weiter vom ersten Titel träumen. Die Nummer 3 der Welt wirkte locker und gelöst, und nahm sich viel Zeit für die gut 30 Meter lange Schlange an Autogrammjägern, die geduldig über eine Stunde vor dem Maschendrahtzaun des Trainingsplatzes ausharrten. Unter den Zaungästen, wenn auch nur kurz: Model Caro Daur (30), die über die Anlage schlenderte. Für fünf Minuten schaute sie auch beim Zverev-Training zu.

    Am Mittwoch war der dreimalige Grand-Slam-Finalist im vierten Satz beim Stand von 2:1, 15:0 plötzlich zur Bank gegangen und hatte nach dem Physiotherapeuten verlangt. Er habe was im Fuß gespürt, so Deutschlands Nummer 1. „Ich bin einmal durchgerutscht und habe den Fuß in die volle Streckung gebracht. Da habe ich was an der Kapsel gemerkt, hatte Schmerzen beim Landen nach dem Aufschlag. Der Fuß ist ein bisschen dicker, aber nachdem ich dann so zu Ende gespielt habe, denke ich, es ist nichts Ernstes.“

    Das bestätigte sich nun. Am Freitagnachmittag Ortszeit wird er noch ein kurzes Aufwärmtraining absolvieren. Auch das sollte ihm keine Probleme bereiten. Dass es ihm tatsächlich gutgeht, zeigt auch die Tatsache, dass er ohne Bandage oder Ähnliches trainierte. Kurzum: Zverev ist bereit für den Einzug ins Achtelfinale!

  • SZ am Morgen: Nachrichten des Tages – die Übersicht für Eilige

    SZ am Morgen: Nachrichten des Tages – die Übersicht für Eilige

    Am vergangenen Samstag hat US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland Strafzölle gegen mehrere europäische Staaten angekündigt und damit eine Krise im transatlantischen Verhältnis ausgelöst. Am gestrigen Mittwochabend dann nahm Trump seine Drohung unvermittelt zurück: Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er überraschend, er habe in einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte eine Rahmenvereinbarung für einen künftigen Deal zu Grönland erzielt. Unsere US-Korrespondentin Charlotte Walser erklärt in ihrer Analyse, wie diese neueste Wendung im Streit über Grönland zustande gekommen ist.

    Trump entschärfte damit jedenfalls einen Konflikt, den manche schon für das sichere Ende der Nato und des transatlantischen Verhältnisses hielten. Am Nachmittag hatte er den Europäern beim Weltwirtschaftsforum in Davos wieder einmal vorgehalten, dass sie sich in die falsche Richtung entwickelten. Auch behauptete er, nur die USA hätten sich für die Nato eingesetzt. Nun sei es an der Zeit, etwas zurückzugeben – in Gestalt von Grönland. Es müssten sofort Verhandlungen beginnen für einen Verkauf Grönlands an die USA.

    Angesichts dieses imperialistischen Gehabes müssen die Europäer auf der Weltbühne geschlossener und unabhängiger auftreten. Allerdings tun sie sich schwer. Kürzlich noch schien es, als hätten sie sich endlich zu einem Abkommen für freien Handel mit den Mercosur-Staaten in Südamerika durchgerungen. Am Mittwoch aber stellte das EU-Parlament wieder alles infrage, indem es das Mercosur-Abkommen zur Überprüfung an den Europäischen Gerichtshof überwies. Der Handelspakt dürfte sich damit abermals verzögern, die südamerikanischen Partner könnten die Geduld verlieren, berichtet SZ-Korrespondent Josef Kelnberger aus Straßburg.

    Offensichtlich können die Europäer nicht mehr so richtig mit den USA, aber auch nicht so richtig mit sich selbst.

    Was heute wichtig ist

    US-Präsident Trump verkündet Einigung im Grönland-Streit. Nato-Generalsekretär Mark Rutte und er hätten sich auf einen Deal geeinigt. Die Einigung scheint zusätzlich zum Aufbau einer Militärpräsenz Versprechen zu enthalten. Genauere Details sind noch nicht bekannt. Welche Faktoren zu Trumps Umdenken beigetragen haben könnten. Zum Artikel

    Putin will eingefrorenes Staatsvermögen in den USA für Ukraine-Wiederaufbau und Friedensrat verwenden. Nach einem Friedensvertrag will Russlands Präsident Wladimir Putin angeblich russisches Staatsvermögen, das in den USA lagert und auf das er derzeit keinen Zugriff hat, für den Wiederaufbau der Ukraine verwenden. In den USA liegen allerdings nur vier bis fünf Milliarden Dollar, von denen Putin eine Milliarde in Trumps Friedensrat investieren möchte. Heute soll er sich mit US-Chefunterhändler Steve Witkoff treffen. Zum Liveblog zum Krieg in der Ukraine

    EXKLUSIV Afghanen wollen Schutz statt Geld. Die meisten der in Pakistan gestrandeten Afghanen mit deutscher Aufnahmezusage haben das Angebot der Bundesregierung abgelehnt, Geld zu bekommen, statt nach Deutschland kommen zu dürfen. Das zeigt, wie groß die Angst der Betroffenen ist, nach Afghanistan zurückzukehren. Zum Artikel

    Gerichtsprozess: Le Pen sagt Sätze wie Honig. Jedes Wort kann einen Unterschied machen im Prozess gegen Marine Le Pen wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder. Die Schwere der Entscheidung schwebt über dem Gerichtssaal wie eine Wolke: Es geht um die Zukunft Frankreichs. Zum Artikel

    Weitere wichtige Themen

    Die Fachbriefings von SZ Dossier – mit SZ Pro-Abo

    Dossier Digitalwende: Neustart bei der Verwaltungsdigitalisierung. Mit einem zentral finanzierten Generalunternehmer und regionalen Unterstützungsteams soll erstmals ein flächendeckender Rollout von digitalen Verwaltungsleistungen gelingen. Digitalminister Wildberger will die neue Methodik gemeinsam mit Bayern und Hessen umsetzen. Auch wichtig: Das Forschungsministerium will eine zentrale Datentreuhandstelle schaffen. Zum Briefing

    Dossier Geoökonomie: „Wir brauchen ein sicherheitspolitisches Kerneuropa“, fordert Ischinger. Der langjährige Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, sagt: Trumps Drohungen gegen Grönland erschüttern das Vertrauen in die westliche Weltmacht. „Unser Verhältnis zu den USA ist dauerhaft beschädigt”, sagt Ischinger im Interview mit SZ Dossier. Europa müsse aktiver werden. Eine „Außenpolitik mit Einstimmigkeitserfordernis“ lähme die EU. Zum Briefing

  • Serientrash »The Beauty« Alles andere als eine TV-Schönheit Viel glitzernde Oberflächen und

    Serientrash »The Beauty« Alles andere als eine TV-Schönheit Viel glitzernde Oberflächen und

    Serientrash »The Beauty«

    Alles andere als eine TV-Schönheit

    Viel glitzernde Oberflächen und Schockeffekte, aber wenig Substanz: »The Beauty« ist die erste TV-Serie, die den Abnehmspritzentrend ausbeutet – mit schlimmen Folgen.

    Andreas Borcholte

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    Model Hadid in »The Beauty«: Spurenelemente von Satire

    Foto: Disney+

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  • TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenDas Gehirn altert leise. Lange bleibt das ohne Folgen. Doch

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    Das Gehirn altert leise. Lange bleibt das ohne Folgen. Doch eine neue Studie zeigt jetzt: Ab einer bestimmten Altersschwelle wirkt sich der Abbau im Gehirn deutlich häufiger auf das Gedächtnis aus.

    Ein internationales Forscherteam wertete mehr als 10 000 MRT-Hirnscans und über 13 000 Gedächtnistests von mehr als 3700 geistig gesunden Erwachsenen aus, wie FITBOOK berichtete. Das Ergebnis ist eindeutig: Ab dem 60. Lebensjahr steigt das Risiko, dass Hirnveränderungen mit Gedächtnisverlust zusammenhängen.

    Ab 60 wird eine Schwelle überschritten

    Vor dem 60. Geburtstag kann das Gehirn vieles ausgleichen. Auch wenn Hirnsubstanz schrumpft, bleibt das Erinnerungsvermögen oft stabil. Doch ab diesem Alter verändert sich etwas Grundlegendes. Erstmals zeigt sich ein messbarer Zusammenhang zwischen Hirnabbau und Gedächtnisleistung. Die Studie untersucht vorwiegend das episodische Gedächtnis – also die Fähigkeit, sich an Wörter, Begriffe oder kürzlich Erlebtes zu erinnern.

    Der Hippocampus steht im Zentrum

    Besonders betroffen ist der Hippocampus. Diese Hirnregion gilt als zentrale Schaltstelle des Erinnerns. Ab 60 zeigt sich dort immer häufiger: Nimmt die Hirnsubstanz ab, lässt auch das Gedächtnis nach.

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    Was ab 70 Jahren passiert

    Ab etwa 70 Jahren wird der Effekt deutlich stärker. Der gleiche Grad an Hirnveränderung geht nun häufiger mit Gedächtnisverlust einher. Die Ausgleichsmechanismen des Gehirns lassen weiter nach und können Verluste immer schlechter kompensieren.

    Selbst bei fitten Senioren, deren Gehirn kaum schrumpft, zeigt sich ab 70 der Zusammenhang zwischen Hirnstruktur und Gedächtnisleistung. Ab 80 Jahren reichen schon kleine strukturelle Veränderungen, um das Erinnerungsvermögen spürbar zu beeinträchtigen. Entscheidend bleibt, welche Hirnregionen betroffen sind und wie gut das Gehirn Verluste noch ausgleichen kann.

    Aber: Obwohl die Studie großangelegt ist, fanden die Forscher nur einen statistischen Zusammenhang, konnten aber keine direkte Ursache belegen.

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    London/ Los Angeles – Ein Like sagt mehr als tausend Worte … Bei

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    London/ Los Angeles – Ein Like sagt mehr als tausend Worte … Bei Familie Beckham wird in den sozialen Medien gerade mit harten Bandagen gekämpft. Nach den schweren Anschuldigungen von Brooklyn Peltz-Beckham (26) gegen seine Eltern David (50) und Victoria (51) beweist Cruz Beckham (20), dass er nicht ein einziges Wort schreiben muss, um eine klare Botschaft zu senden.

    Konkret geht es um eine ganz bestimmte Passage aus dem Wut-Post des ältesten Beckham-Sprosses. In einem Story-Pamphlet beschuldigt Brooklyn Beckham Mama Victoria, seine Ehefrau Nicola (31) auf ihrer Hochzeit im April 2022 zum Weinen gebracht zu haben. Völlig „unangemessen“ habe Posh Spice den ersten Tanz der Frischvermählten gekapert und Sohnemann Brooklyn mit ihrem Tanzstil blamiert – und das vor 500 Gästen!

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    Internet in zwei Beckham-Lager gespalten

    Seit Brooklyns Angriffs-Postings auf seine „kontrollierende“ Familie zeigt sich das Internet tief gespalten. Während die einen mit dem ältesten Beckham-Spross mitfühlen, ziehen ihn andere im Netz gnadenlos durch den Kakao. In den sozialen Medien kursieren bereits unzählige Memes und KI-generierte Videos, in denen Nutzer ihre ganz eigenen Interpretationen der ominösen Tanzszenen zwischen Mutter und Sohn präsentieren.

    Like it like Beckham! Cruz Beckham kommentierte das Brooklyd-Drama um ganz subtil mit einem Herz für diesen x-Post

    Like it like Beckham! Cruz Beckham kommentierte das Brooklyn-Drama ganz subtil mit einem Herz für diesen X-Post

    Cruz scherzt über Mamas „unangebrachte“ Tanzeinlage

    Eine solche Parodie scheint nun auch ins Auge des jüngsten Beckham-Sohnes gesprungen zu sein. Cruz likte einen Post, der Victorias angeblichen Hochzeitstanz zeigen soll. Im Video-Mitschnitt singt und performt das Ex-Spice-Girl seinen Song „Not Such an Innocent Girl“ 2001 in einem gewagten Leder-Look. Ein Klick, der ganz deutlich zeigt, wie lächerlich Cruz die Vorwürfe seines großen Bruders findet.

    [–>Doch trotz aller Witzelei über die öffentliche Familien-Schlammschlacht bleibt die alles entscheidende Frage: Wie „unangemessen“ war Victorias Auftritt wirklich? Zwar könnte das Hochzeitsvideo Klarheit in dieser Situation schaffen, doch dieses wolle Brooklyn Medienberichten zufolge wohl vorerst nicht veröffentlichen. V