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Categorie: Nieuws

  • Medizin: „Ich stech’ dich ab, wenn ich hier raus bin“

    Medizin: „Ich stech’ dich ab, wenn ich hier raus bin“

    Medizin „Ich stech’ dich ab, wenn ich hier raus bin“ Beschimpfungen, Drohungen, Schläge – für viele Pflegekräfte ist das Alltag. Folge neun der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers. Ich stech dich ab, wenn ich hier raus bin!“
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  • Literatur für Kinder: Lesereise durch Europa

    Literatur für Kinder: Lesereise durch Europa

    Wie Kinder in verschiedenen europäischen Ländern leben, steht im Mittelpunkt der neuen Reihe „Familiaris“ des kleinen unabhängigen Verlages Limbion aus Dießen. Acht besonderen Kinderbüchern aus Grönland, Island, Finnland, Norwegen, Estland, Polen, den Niederlanden und Belgien sind geplant. „Vieles ist gleich, manches ist unterschiedlich“, sagt Verlegerin Lisa Hammerl.

    2026 und 2027 erscheinen je vier Titel in dem Verlag, der schon mehrfach ausgezeichnet wurde und bereits das dritte Jahr in Folge die dotierte Verlagsprämie des Freistaates Bayern erhielt. Die ersten beiden Bücher der Reihe sind ein Bilderbuch aus den Niederlanden für Kinder ab drei Jahren mit dem Titel „Ab zu den Wölfen!“ und ein illustrierter Roman aus Finnland für Kinder ab neun Jahren: „100 Tage zu Hause“.

    Zwei unterschiedliche Bücher, die aber wie alle Bücher der Reihe gemeinsam haben, dass sie „ehrlich Gefühle benennen“, wie Hammerl sagt. Möglich wurde die Reihe durch eine Förderung des Programms Kreatives Europa (Bereich Kultur) der Europäischen Union, bei dem die Verlegerin einen komplexen Antrag, der ohne Anhänge 140 Seiten umfasste, und die komplette Buchreihe vorlegen musste. Die EU-Förderung ist mit 100 000 Euro dotiert. Darin sieht Hammerl eine Bestätigung und Wertschätzung ihrer verlegerischen Arbeit.

    Die Bücher erzählen von Kindern, die unterwegs sind, sei es zu sich selbst, zueinander oder in die Welt. „Sie führen durch Zeiten, Landschaften und innere Räume und handeln von Geschwistern und Freundschaften, von Mut und Verletzlichkeit, von Verlust und Hoffnung und vom Fremdsein und Ankommen“, sagt Hammerl. Beim Bilderbuch „Ab zu den Wölfen!“ von Autorin Anna Woltz geht es um die Ankunft eines neuen Babys, um Eifersucht und Neubeginn, komplett erzählt aus der Lebenswelt von Fitz, dem Hund.

    „Witzig, frech und hoffungsvoll“, sei die Geschichte bei der „jeder seinen Platz findet“. Übersetzt wurde der Text aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann.  Eine zweite Ebene gibt es durch die klare Farbgebung der erfahrenen Illustratoren Ingrid und Dieter Schubert, sodass auch ohne Text die Gefühle vermittelt werden. Die Verlegerin erkennt in dieser Geschichte auch die große Leichtigkeit und den Humor der Niederländer bei ernsten Themen.

    Um Schulangst, Mut und Freundschaft geht es in dem Roman „100 Tage zu Hause“.
    Um Schulangst, Mut und Freundschaft geht es in dem Roman „100 Tage zu Hause“. (Foto: Nila Thiel)

    Aus Finnland kommt das Buch „100 Tage zu Hause“, welches laut Hammerl in jeder Schulbibliothek stehen sollte. Der Kinderroman von Autorin Matilda Gyllenberg greift das Thema Schulangst, Mut und Freundschaft auf, denn die elfjährige Finnlandschwedin Nike schafft es nach Weihnachten nicht mehr in die Schule. „Das ernste Thema wird in eine temporeiche Kriminalgeschichte eingebunden“, sagt Hammerl.

    Die Autorin nutzt starke Bilder wie den Oktopus aus Angst, die spannend und empathisch erzählte Geschichte illustrierte Maria Sann und aus dem Finnlandschwedischen übersetzte Franziska Hüther. Für die deutsche Ausgabe hat Limbion ein neues Cover gestaltet, das Gefühlsfarben von dunkellila über rot zu wärmeren Tönen zeigt. „Die Angst wird ihre Stärke“, sagt Hammerl, zudem wird Nike aufgefangen.

    Bei der Auswahl neuer Bücher lässt sie sich davon leiten, was in der Lebenswelt von Kindern los ist.  „Wir gehen einfach ein Stück mit“, sagt die Verlegerin. Wichtig ist Hammerl auch die Namensnennung der jeweiligen Übersetzerinnen auf dem Cover. Gedruckt werden die Bücher bei dem österreichischen Unternehmen Gugler Medien im zertifizierten Cradle-to-Cradle-Verfahren im Silber-Standard. „Das wollten wir schon länger“, sagt Hammerl. Neu ist ein Verlagsatelier in der Dießener Brunnenstraße 15 mit einer Leseecke, in der alle Bücher angeschaut werden können.

  • Medizin: Das Mädchen aus Zimmer drei

    Medizin: Das Mädchen aus Zimmer drei

    Medizin Das Mädchen aus Zimmer drei Sie kämpfte um ihr Leben. Jahre später steht sie vor mir, gesund, selbstbewusst – und entschlossen, Pflegerin zu werden. Folge zehn der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers. Es ist laut. Ich bin heute den dritten und letzten Tag hier. Obwohl deutlich weniger Besucher vor Ort waren als an den Tagen zuvor, ist immer noch viel los. Stimmen, Musik, Durchsagen.
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  • Tod in der JVA Uelzen Warum musste »Kuba« sterben? Wegen einer nicht

    Tod in der JVA Uelzen Warum musste »Kuba« sterben? Wegen einer nicht

    Tod in der JVA Uelzen

    Warum musste »Kuba« sterben?

    Wegen einer nicht bezahlten Geldstrafe landete Yacouba Z., genannt »Kuba«, im Gefängnis von Uelzen. Wenige Tage später war der schwerkranke Dialysepatient tot. Die Anwältin seiner Familie erhebt schwere Vorwürfe.

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    Foto von Yacouba Z. mit Familienangehörigen im Krankenhaus im Sommer 2025: Dreimal die Woche zur Dialyse

    Foto: Niklas Grapatin / DER SPIEGEL

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    Abstimmung über das Mercosur-Abkommen Wenn es um die Brandmauer geht, sollten die

    Abstimmung über das Mercosur-Abkommen

    Wenn es um die Brandmauer geht, sollten die Grünen künftig schweigen

    Eine Kolumne von

    Ralf Neukirch

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    Grünenabgeordnete Cavazzini: Klare Grenzüberschreitung

    Foto: Genevieve Engel / European Union / EP

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  • Trump-Politik Experten sorgen sich um deutsche Goldreserven in den USA Ein großer

    Trump-Politik Experten sorgen sich um deutsche Goldreserven in den USA Ein großer

    Trump-Politik

    Experten sorgen sich um deutsche Goldreserven in den USA

    Ein großer Teil der deutschen Goldreserven schlummert in einem Tresor der US-Zentralbank Fed in New York. Finanzexperten sehen darin inzwischen ein geostrategisches Risiko, man solle über eine Rückholaktion nachdenken.

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    Symbolbild Goldbarren: Reserven im Wert von rund 160 Milliarden Euro in den USA

    Foto: Stefan Wermuth / Getty Images / Bloomberg Creative Photos

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    Donald Trumps neo-imperialistische Politik und sein erratischer Zollkurs beunruhigen auch führende Finanzexperten. Im Umfeld der Bundesbank beispielsweise werden nun Forderungen laut, die deutschen Goldreserven im Wert von rund 160 Milliarden Euro aus New York abzuziehen.

    Der frühere Leiter der Forschungsabteilung der Bundesbank, Emanuel Mönch, sagte dem »Handelsblatt 

    «: »Angesichts der geopolitischen Situation scheint es aktuell riskant, so viel Gold in den USA zu lagern. Im Sinne einer größeren strategischen Unabhängigkeit von den USA wäre die Bundesbank darum gut beraten, über eine Rückholaktion nachzudenken.«In einem Tresor in New York lagert ein großer Teil des deutschen Goldes. Die Bundesbank hatte sich bereits vor Jahrzehnten dazu entschieden, um die Unabhängigkeit Deutschlands etwa im Fall eines sowjetischen Angriffs zu sichern. Nun könnte die Lagerung in den USA diese strategische Unabhängigkeit bedrohen. So mancher fragt sich schließlich, ob der Zugriff auf das Gold auch unter dem aktuellen US-Präsidenten weiterhin so frei möglich sein wird. (Lesen Sie hierzu den Kommentar: Holt unser Gold zurück! 

    Goldpreis auf RekordhochAuch die finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Katharina Beck, bringt eine Verlagerung ins Spiel. Die Goldreserven seien »ein wichtiger Stabilitäts- und Vertrauensanker. Sie dürfen auf keinen Fall zum Spielball geopolitischer Auseinandersetzungen werden.« Solange US-Präsident Donald Trump regiere, könne man das wohl am sichersten ausschließen, »wenn die Goldreserven ab jetzt in Deutschland verwahrt werden«.

    Die Bundesbank lagert 1236 Tonnen Gold bei der regionalen US-Notenbank Fed in New York. Ausgerechnet Trumps Politik trug in den vergangenen Monaten entscheidend dazu bei, dass der Preis für Gold von einem Rekord zum nächsten eilte. Kurz vor der Rede des US-Präsidenten auf dem Weltwirtschaftsforum in Davon war das von vielen als Krisenwährung angesehene Edelmetall mit 4887,82 Dollar je Feinunze gehandelt worden – so teuer wie noch nie. Nach der Rede gab der Preis wieder etwas nach.

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    Federal Reserve Bank in New York: 1236 Tonnen Gold der Bundesbank

    Foto: Gina M Randazzo / ZUMA Press Wire / IMAGO

    Bundesbankpräsident Joachim Nagel lehnt eine Verlagerung des Goldes dagegen ab. Unterstützung erhält er von den Regierungsfraktionen im Bundestag. Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fritz Güntzler, sagte dem »Handelsblatt«, es sei sinnvoll, einen Teil der Reserven in den USA zu lagern. »In der aktuellen Lage öffentlichkeitswirksam über einen Abzug der Goldreserven zu spekulieren, ist dagegen nicht förderlich.«

    Mehr zum Thema

    Finanzmärkte nach dem Venezuela-Schock: Holt unser Gold zurück!

    Der SPIEGEL-Leitartikel von Tim Bartz

    US-Notenbank: Im Goldbunker

    Von Marc Pitzke

    Grönland-Kehrtwende in Davos: Lange schwieg Rutte, dann zähmte er Trump – zumindest ein bisschen

    Von Philipp Kollenbroich, Washington

    Die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Frauke Heiligenstadt, kann Sorgen die Goldreserven nach eigenen Angaben zwar nachvollziehen, rät aber von Panik ab: »Die deutschen Goldreserven sind gut diversifiziert angelegt.« Die Hälfte liege in Frankfurt, »sodass unsere Handlungsfähigkeit sichergestellt ist«. Der Standort New York sei sinnvoll, denn »Deutschland, Europa und die USA sind finanzpolitisch eng miteinander verbunden«.

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  • Im dänischen Herning beginnt der EM-Ernst für unsere Handballer mit Portugal. Portugal?

    Im dänischen Herning beginnt der EM-Ernst für unsere Handballer mit Portugal. Portugal?

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    Im dänischen Herning beginnt der EM-Ernst für unsere Handballer mit Portugal. Portugal? Da war doch was! Viertelfinale 2025 bei der WM in Oslo. Deutschland verlor unglücklich, ließ viele Chancen liegen. Weltklasse-Torwart Andreas Wolff (34/THW Kiel), der 22 Paraden hatte, war anschließend wütend und benötigte lange, um nach dem Spiel seine Emotionen herunterzukühlen. Erst lehnte er sitzend am Pfosten, dann stand er auf und brüllte seinen Ärger und seine Enttäuschung heraus.

    Vor dem Hauptrundenstart heute gegen Portugal (15.30 Uhr, ARD und Dyn live) ordnet er die Partie anders ein. „Ich denke, man kann das Spiel vom letzten Jahr aus Sicht des einen oder anderen Laien neu bewerten, weil viele danach meinten, gegen Portugal könne man nicht verlieren. Aber spätestens nach dem Spiel gestern haben sie gezeigt, wozu sie in der Lage sind.“ Ein 31:29 gegen Top-Favorit Dänemark.

    Handball-EM: DHB-Team mit Rückenwind

    Auch die DHB-Auswahl geht mit Rückenwind in die Hauptrunde. Nach dem überzeugenden Auftritt gegen Spanien, der rund sieben Millionen TV-Zuschauer an den Bildschirmen fesselte, startet das Team mit der bestmöglichen Ausgangsposition. Zwei Punkte im Gepäck, Selbstvertrauen im Kopf. Vier Spiele warten noch (Portugal, Norwegen, Dänemark und Frankreich), jedes davon ein Endspiel auf dem Weg zur Medaille.

    Handball-Bundestrainer Alfred Gíslason (66) hatte sich ursprünglich auf einen anderen Gegner eingestellt. „Wir haben alle damit gerechnet, dass Dänemark der nächste Gegner sein würde, und dann gab es die erste Niederlage seit Ewigkeiten und zu Hause.“ Der portugiesische Erfolg zwang zum schnellen Umschalten, kostete ihn aber einige Stunden. „Wir wissen, dass die Portugiesen mittlerweile eine sehr, sehr gute Mannschaft sind“, sagt Gíslason. Die Entwicklung sei seit Jahren deutlich, der Sieg gegen Dänemark verdient. „Ich denke, dass die Dänen teilweise ein bisschen geschockt waren, weil bei den Portugiesen mehr zusammenlief.“

    [–>Wolff sieht Deutschland vor der Revanche gut vorbereitet. „Wir haben einen sehr breiten Kader, in dem alle 18 Mann gebraucht werden.“ Grundlage sei eine „sehr, sehr starke Abwehr mit viel Variabilität“, die bereits in der Vorrunde getragen habe. Im Angriff gebe es zwar Phasen der Unberechenbarkeit, doch „letztendlich ist sehr, sehr viel Potenzial da“.

    Über Portugal spricht der Nationaltorwart mit großem Respekt. Die Costa-Brüder hebt er hervor, die trotz ihres jungen Alters das Geschehen lenken. Dazu kommen Außenspieler Areia, starke Torhüter sowie die Kreisläufer Frade und der gesperrte Iturriza („absolute Maschinen“), die körperlich schwer zu kontrollieren seien. Für Wolff ist Portugal eine geschlossene Einheit aus jungen und erfahrenen Spielern – ein Team mit genau dem Spirit, den auch Deutschland bei der Handball-EM zeigen will.

    Auch abseits des Feldes passt der Eindruck zum DHB-Team. Das Teamessen im nahegelegenen Restaurant „Evald“ habe gutgetan. „Sehr, sehr gut“, sagt Wolff über den gemeinsamen Abend. Ein kurzer Moment zum Durchatmen – bevor es gegen Portugal ernst wird.

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    Überwachungskamera zeigt: Deutscher Thailand-Tourist beklaut Massage-Salon

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    Die Kasse steht offen, da greift der deutsche Tourist (25) mit der Baseballmütze beherzt zu. Dreister Diebstahl in einem Massage-Salon auf der beliebten Urlaubsinsel Phuket! Trotz später Reue und vieler Tränen entgeht der Dieb seiner Strafe nicht.

    Quelle: Reuters

  • Was ist das bitte für eine geile EM?! Deutschland ringt im entscheidenden

    Was ist das bitte für eine geile EM?! Deutschland ringt im entscheidenden

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    Was ist das bitte für eine geile EM?! Deutschland ringt im entscheidenden Vorrunden-Endspiel Spanien 34:32 mit ganz viel Lust und Leidenschaft nieder, die Portugiesen demontieren die Super-Dänen in deren Wohnzimmer 31:29 und meinen Italienern gelingt zum Turnier-Abschluss ein historischer Sieg gegen Polen (29:28). Mein Handball-Herz hüpft. So großer Sport, so viele Emotionen – das macht richtig Spaß!

    Die EM geht für die Top-Teams mit der Hauptrunde jetzt so richtig los. Vor allem auf unsere deutsche Mannschaft freue ich mich. In den kommenden Tagen warten die größtmöglichen Aufgaben. Portugal, Norwegen, Dänemark, Frankreich: Viele sprechen von einer „Todesgruppe“, ich halte das für untertrieben. Jedes der kommenden Spiele könnte locker ein Finale sein.

    Jetzt gilt es! Auf geht’s, Deutschland!

    Vor den Knallerspielen sage ich ganz klar: Alles ist möglich! Das Rezept für einen neuen deutschen Handball-Höhenflug? Erst zwei Siege gegen Portugal und Norwegen. Dann die Favoriten Dänemark und Frankreich überrumpeln.

    Ja, die Portugiesen sind saustark mit ihrer kompromisslosen Abwehr und den begnadeten Costa-Brüdern im Angriff. Ja, sie haben Dänemark sensationell in die Schranken gewiesen. Und ja, sie haben schon mit Platz 4 bei der WM ihre Qualitäten gezeigt. Doch glauben Sie mir: Andi Wolff und seine Mitspieler sinnen auf Revanche! Noch einmal werden sie sich nicht überrumpeln lassen wie im WM-Viertelfinale im letzten Jahr.

    Wenn wir unsere Leistung aus dem Spanien-Spiel jetzt noch viermal auf die Platte bekommen , haben wir richtig gute Chancen auf den ersehnten Einzug ins Halbfinale, Chancen auf das erste EM-Edelmetall seit unserem Triumph 2016. An Hernings Horizont schimmert schon leichter Medaillenglanz.