Der Feiertag 1. Mai ist für die Deutschen selbstverständlich. Sie fahren am „Tag der Arbeit“ an den See oder gehen auf Kundgebungen der Gewerkschaften. Wenige dürften die Wurzeln des Feiertags kennen: die Ausbeutung von Industriearbeitern, die zwölf bis 14 Stunden am Tag schufteten und etwa am 1. Mai 1886 in Chicago für einen Acht-Stunden-Tag demonstrierten.…
Die Titelverteidiger Minerva Hase/Nikita Volodin stürzen bei der Europameisterschaft in Sheffield und werden trotzdem noch Zweite hinter dem Paar aus Georgien. Die Missgeschicke könnten die zuletzt überhitzten Olympiaerwartungen etwas herunterkühlen.
In den vergangenen Jahren haben Menschen aus Syrien, die in Deutschland Asylanträge gestellt haben, fast ausnahmslos Erfolg damit gehabt. Das Recht sagte klar: Sie mussten vor Verfolgung und Gewalt geschützt werden. Nach dem Sturz des Assad-Regimes fallen viele der rechtlichen Gründe weg. Noch allerdings ist die humanitäre Lage in großen Teilen Syriens zu prekär und…
„Nicht erschrecken, aber ich werde gleich schreien!“ Kari Leibowitz steht im schwarzen Badeanzug auf einem Steg im Norden von Amsterdam. Dass sie gleich schreien wird, liegt daran, dass es Ende November ist, also kalt und: das Wasser noch kälter, etwa neun Grad nämlich. Sie lässt sich an der Metalltreppe hinab und: schreit. Dann stößt sie…
Über die Ähnlichkeit zwischen dem realen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland Friedrich Merz und dem erfundenen Versicherungsabteilungsleiter Bernd Stromberg (gespielt von Christoph Maria Herbst) wurde schon viel geschrieben. So viel, dass sogar der Regierungssprecher Stefan Kornelius nicht umhinkam, eine gewisse optische Ähnlichkeit der beiden Figuren einzuräumen. Wörtlich sagte Kornelius der Deutschen Presse-Agentur: „Dem Frisuren-Vergleich wird sich…
An Trump verschenkte Friedensnobelpreis-Medaille Warum macht Machado das? Da steckt wohl Kalkül dahinter: Venezuelas Oppositionsführerin Machado hat US-Präsident Trump ihre Friedesnnobelpreis-Medaille geschenkt. Ob sich das für sie auszahlt, ist offen. Zur Merkliste hinzufügen Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Bereich Lesen Sie hier das Videotranskript aufklappen Ein exquisites Geschenk: Die venezolanische Oppositionsführerin María…
<!–> –> Berlin – Ein 14-jähriger Intensivtäter bombte am Mittwoch eine ganze Wohnung in Gropiusstadt in Schutt und Asche. Am frühen Morgen hatte er einen mutmaßlich aus Polenböllern gebastelten Brandsatz auf einen Balkon geschmissen. Der Anschlag galt offenbar einem gleichaltrigen Jungen, der hier mit Mutter und Schwester lebt. Wie die Berliner Polizei am Donnerstag mitteilte,…
<!–> –> Es sind Fotos, die Box-Fans glücklich machen! Anthony Joshua (36) trainiert wieder. 19 Tage nach dem schweren Autounfall des Box-Giganten in Nigeria, bei dem zwei enge Freunde von ihm ums Leben gekommen waren und er selbst verletzt wurde, hat Joshua am Donnerstag mehrere Videos von sich beim Training auf „Snapchat“ veröffentlicht. Dort ist…
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<!–> –> Halle (Westfalen) – Kapuze, Maske, Trolley – der Kerl auf dem Foto über diesem Artikel geht nicht während einer Grippewelle einkaufen. Er geht eine Bank ausrauben! Die Polizei fahndet nach dem Mann und seinem Komplizen. Das Duo hatte im Tresorraum einer Bank in Halle (Westfalen) insgesamt vier Schließfächer geknackt und leer geräumt. Wer…
Der Feiertag 1. Mai ist für die Deutschen selbstverständlich. Sie fahren am „Tag der Arbeit“ an den See oder gehen auf Kundgebungen der Gewerkschaften. Wenige dürften die Wurzeln des Feiertags kennen: die Ausbeutung von Industriearbeitern, die zwölf bis 14 Stunden am Tag schufteten und etwa am 1. Mai 1886 in Chicago für einen Acht-Stunden-Tag demonstrierten. Proteste und Streiks wurden damals oft blutig niedergeschlagen. Dieser historische Bezug kommt einem in den Sinn, wenn Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) jetzt das Arbeitszeitgesetz abschaffen will – und zu Recht Empörung erntet.
Die Titelverteidiger Minerva Hase/Nikita Volodin stürzen bei der Europameisterschaft in Sheffield und werden trotzdem noch Zweite hinter dem Paar aus Georgien. Die Missgeschicke könnten die zuletzt überhitzten Olympiaerwartungen etwas herunterkühlen.
In den vergangenen Jahren haben Menschen aus Syrien, die in Deutschland Asylanträge gestellt haben, fast ausnahmslos Erfolg damit gehabt. Das Recht sagte klar: Sie mussten vor Verfolgung und Gewalt geschützt werden. Nach dem Sturz des Assad-Regimes fallen viele der rechtlichen Gründe weg. Noch allerdings ist die humanitäre Lage in großen Teilen Syriens zu prekär und die politische Situation zu instabil, um die Aufenthaltstitel all jener Syrerinnen und Syrer zu überprüfen, die in Deutschland leben. Sinnvollerweise machen das die Bundesregierung und das von ihr beauftragte Bundesamt für Migration auch noch nicht. Als ersten, immer noch harten Schritt für die Betroffenen lehnen sie Asylanträge von jungen Männern ab.
„Nicht erschrecken, aber ich werde gleich schreien!“ Kari Leibowitz steht im schwarzen Badeanzug auf einem Steg im Norden von Amsterdam. Dass sie gleich schreien wird, liegt daran, dass es Ende November ist, also kalt und: das Wasser noch kälter, etwa neun Grad nämlich. Sie lässt sich an der Metalltreppe hinab und: schreit. Dann stößt sie sich vom Steg ab, rudert einen Meter mit den Armen nach hinten, schwimmt zurück zur Treppe, klettert wieder raus. Zum Glück, sagt sie, wartet direkt neben der Leiter eine Saunahütte.
Über die Ähnlichkeit zwischen dem realen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland Friedrich Merz und dem erfundenen Versicherungsabteilungsleiter Bernd Stromberg (gespielt von Christoph Maria Herbst) wurde schon viel geschrieben. So viel, dass sogar der Regierungssprecher Stefan Kornelius nicht umhinkam, eine gewisse optische Ähnlichkeit der beiden Figuren einzuräumen. Wörtlich sagte Kornelius der Deutschen Presse-Agentur: „Dem Frisuren-Vergleich wird sich der Bundeskanzler vermutlich nicht entziehen können.“ Nicht ohne danach zu betonen: „Ansonsten aber unterscheiden sich Büroalltag und Umgangston im Kanzleramt deutlich von der Serie.“
Aber stimmt das auch? Bernd Stromberg ist Träger einer vollendeten Halbglatze, von der ikonischen Merz’schen Haarinsel kann er nur träumen. Und die Sache mit dem Umgangston – sagen wir so: Der Autor dieser Zeilen hatte in einem populären Quiz, bei dem man raten muss, ob bestimmte Zitate von Friedrich Merz oder Bernd Stromberg stammen, eine ausbaufähige Trefferquote von 57 Prozent. Es ist aber auch wirklich schwer. Hand aufs Herz: Könnten Sie den Satz „Junge Besen kehren gut, aber die alte Bürste kennt die Ecken“ zweifelsfrei richtig zuordnen?
Der größte Hype um beide Figuren hat sich inzwischen nach Amts- und Kinostart wieder gelegt. Es wird also Zeit für eine ausgeruhte Nachbetrachtung. Wieso erscheint der Vergleich auf den ersten Blick so naheliegend? Es könnte daran liegen, dass man die beiden intuitiv demselben Führungstypus zuordnet. Sowohl Friedrich Stromberg als auch Bernd Merz (oder war es andersherum?) entsprechen einer genuin deutschen Cheffigur: dem etwas arrogant wirkenden, gern peinlichen, leicht ungeschickt autoritären, insgesamt anticharismatischen, in den liebenswerten Momenten unfreiwillig menschlichen Vorgesetzten.
Böswillige Kommentatoren sehen die größte Merz/Stromberg-Parallele darin, dass sowohl Friedrich als auch Bernd in ihrer jeweiligen Amtspersona solche Ekel verkörpern, dass ihre Untergebenen schon deshalb besser zusammenarbeiten, weil sie denselben Feind, denselben linkischen Despoten vor der Nase sitzen haben, einen dermaßen danebenen Charakter, dass jeder Kollege, jede Kollegin außer dem Höllenboss zwangsläufig das kleinere Übel ist.
Müßig festzustellen, dass dieser Führungsstil Nachteile hat. Sehr fähige Mitarbeiter, zum Beispiel eine kluge Sachbearbeiterin oder ein begabter Regierungssprecher, werden regelmäßig durch die nachträgliche Einhegung katastrophaler Peinlichkeiten („Gestern Morgen in Luanda am Frühstücksbuffet hab’ ich gesucht, wo ist ein ordentliches Stück Brot – und keins gefunden“) von ihrer eigentlichen Arbeit abgehalten. Aus der so entstehenden Beschränkung der Ressourcen mag zwar einige Kreativität entstehen, aber mit so etwas wie echter Innovation wird es eher schwierig.
Sind die Neuen anders oder schauspielern sie nur besser?
Der Cheftyp Merz/Stromberg ist besonders in Deutschland so häufig, weil es eine historisch verankerte Skepsis gegenüber charismatischen Führungspersonen gibt. Die aber zu schwinden beginnt, was man auf zwei Arten bewerten kann. Pessimistisch: Die sperrig durchritualisierte Erinnerungskultur in Deutschland verliert an Wirkung, deshalb lösen Menschen mit Anziehungskraft keine lauten Warnsignale mehr aus. Optimistisch: Die Demokratie in Deutschland ist einundachtzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs so konsolidiert, dass ein bisschen Ausstrahlung kein politisches Karrierehindernis mehr ist.
Die Wahrheit wird wie so oft irgendwo dazwischen liegen. Das Wesen der Typologie liegt immer auch in ihrer Verneinung, sprich in dem ganzen weiten Raum, der sich zwischen Typ A und Typ B aufspannt. Deswegen sind vermeintlich holzschnittartige Typologien fast immer nicht nur heiter, sondern auch erkenntnisstiftender als ihr Ruf. Welche Typen von Führungspersonen gibt es also im gegenwärtigen Deutschland, zwischen dem längst nicht mehr alternativlosen, mikromanagenden, restsexistischen Boomer-Chef und der paradox fortschrittlichen, queeren, im Ausland lebenden Führerin einer traditionalistisch-nationalistischen Unternehmung, siehe AfD-Frontfrau Alice Weidel mit Wohnsitz im beschaulichen Einsiedeln in der Schweiz? Und was können wir in den Zwischenräumen zwischen diesen Extrembeispielen der Exzentrik finden?
Sicher gibt es in irgendeiner Werbefirma da draußen immer noch den Führungstyp Don Draper. Der Hauptprotagonist der Serie „Mad Men“ (gespielt von Jon Hamm) ist ein Charismatiker alter, angelsächsischer Schule: betont geheimnisvoll, fachlich brillant, emotional verschlossen, so melancholisch mit dem Altern und dem Alkoholismus kämpfend, dass es mitunter ins Larmoyante kippt, was man ihm aber aufgrund seines sehr attraktiven Äußeren verzeiht. Die Welt der Mode wird auch heute nicht den Typ Miranda Priestly (Meryl Streep) aus dem Film „Der Teufel trägt Prada“ missen, eine nur oberflächlich fiktionalisierte Version der legendären Vogue-Chefin Anna Wintour: eine Stilikone, die unmöglich einzuhaltende, ultrahohe Standards zur absoluten Mindestanforderung erklärt und die das besonders leise Sprechen anstelle des plumpen und lauten Lospolterns als spezielle Einschüchterungsstrategie perfektioniert hat.
Beide Führungstypen sind eher Auslaufmodelle der althergebracht toxischen Kategorie, der man die Toxizität hundert Meter gegen den Wind ansah. Sie werden nach und nach ersetzt von Nachfolgerinnen und Nachfolgern, die geschicktere Soziopathen sind und Empathie so gut schauspielern können, dass sie auch für sie selbst beinahe real wird. Immer wieder sind auch echte Seelenmenschen dabei, die die Reflexion der eigenen Rolle nicht nur als rhetorisches, machiavellistisches Machtmimikry betreiben, sondern tatsächlich für sinnvoll erachten. Chefinnen wie die Fußballklubbesitzerin Rebecca Welton (Hannah Waddingham) in der Serie „Ted Lasso“, die ihre manipulativen Strategien hinter sich lässt und Führung neu lernt.
Der Softie im Chefsessel hat längst wieder hingeschmissen
Spannend zu wissen wäre, ob es noch Betriebe gibt, die nach astrein mafiösen Strukturen funktionieren. Aus cineastischen und nostalgischen Gründen wäre es schade, wenn nicht. Wenn also der Cheftyp Tony Soprano (James Gandolfini) endgültig ausstürbe: ein cholerischer Patriarch, dessen Führungsprinzip zwischen der Erzeugung von Angst, der Einforderung von Loyalität und der Bereitstellung von Fürsorge changiert.
Aber die Wahrheit ist wohl, dass die meisten hier angeführten fiktionalen Chefbeispiele in der Gegenwart kaum noch eine Chance hätten. Moderne Führungskräfte müssen sich mit brutalen Widersprüchen auseinandersetzen. In der semantischen Verwässerung der Hierarchien zwischen dem Hamburger Sie („Giovanni, könnten Sie …“) und dem Münchner Du („Herr Heckler, kannst du …“) geht der Trend zu einem flächendeckenden Duz-Zwang im beruflichen Kontext. Das bringt schon grammatikalisch Herausforderungen im Balanceakt zwischen Nähe und Distanz mit sich.
Die Zeiten, in denen die Existenz harter Hierarchien weggeleugnet wurde, sind nämlich andererseits auch inzwischen wieder vorbei. Man will wieder wissen, wer der Boss ist. Die Mär, dass bei uns alle gleich seien, hat einen ephemeren Cheftypus hervorgebracht, der inzwischen aus guten Gründen wieder verschwunden ist, nämlich den bedürfnisorientierten, soften Cookie, der sich eher als Assistent seiner Untergebenen versteht und geknickt hinschmeißt, weil er es als sein eigenes Versagen wertet, dass es ihm nicht gelungen ist, mit allen gleich gut befreundet zu sein. Der Lernprozess, dass eine Tischtennisplatte im Foyer des Geschäftsgebäudes nicht bedeutet, dass man hier einfach sein Ding machen kann, darf als abgeschlossen gelten.
Modernde Chefinnen und Chefs haben nun das Problem und gleichzeitig das Privileg, dass es alle Rollenausprägungen, alle Vorgängerversionen, alle veralteten Betriebssysteme vor ihnen schon gab. Das bringt ein ziemliches Potenzial, aber gleichzeitig auch eine psychologische Herausforderung mit sich. Nämlich die illusorische Sehnsucht danach, wie Don Draper einfach um 13 Uhr zum Flachmann zu greifen, aus purer existenzieller Not ein bisschen die Untergebenen zu mobben und dann ganz eins zu werden mit seiner melancholischen Identitätskrise. Also nur zum Beispiel.
Es gibt keine Typen mehr, nur noch ambivalente Antihelden
Wir alle wurden aus dem Paradies der fiesen Chefs und der armen Arbeitnehmer vertrieben. Es gibt keine Typen mehr, nur noch ambivalente Antihelden auf allen Positionen der Gesellschaft. Kein böser Chef ist nur böse, kein guter Angestellter nur gut. Das gilt sowohl und vor allem für die Fiktion, die immer komplexere Erzählungen von Firmen hervorbringt („Succession“, „Industry“, „The Pitt“), als auch für unsere Realität, die sich nach diesen Erzählungen richtet und immer wieder auch neue Erzählungen hervorbringt.
Und jetzt blickt der narrativ geschulte Angestellte auf seine Chefin und die noch besser narrativ geschulte Chefin auf ihren Angestellten, wie zwei Psychoanalytiker, die sich so sehr wünschen, einfach zwei vorbewusste Typen zu sein, die sich nie Gedanken um sich selbst machen, alle psychischen Probleme nur auf der Körperebene erleben und schließlich an einer Fettleber sterben, ohne sich nur einen einzigen profunden Gedanken zu ihrer eigenen Existenz und beruflichen Rolle gemacht zu haben. Und dann treten sie doch wieder in einen vielseitigen und komplexen Austausch, an dessen Ende der Feierabend steht.
Vielleicht ist gerade deshalb das vermeintliche Fossil Friedrich Merz der amtierende Bundeskanzler Deutschlands und das Ekel Bernd Stromberg auch 2025 einer der publikumswirksamsten Kinohelden. Vielleicht hat ihr Erfolg damit zu tun, dass wir uns alle nach einem guten alten Feindbild sehnen, in dem Wissen, dass wir vielleicht nie wieder eines bekommen werden. Ach, ach, ach. Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war?
Da steckt wohl Kalkül dahinter: Venezuelas Oppositionsführerin Machado hat US-Präsident Trump ihre Friedesnnobelpreis-Medaille geschenkt. Ob sich das für sie auszahlt, ist offen.
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Ein exquisites Geschenk: Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado überreicht ihre Friedensnobelpreismedaille an Donald Trump.»In Dankbarkeit für Ihre außergewöhnliche Führungsstärke, die Sicherung des Friedens durch Stärke, die Förderung der Diplomatie und die Verteidigung von Freiheit und Wohlstand«, steht da unter anderem im goldenen Rahmen.Trump nimmt das Geschenk offenbar dankend an – obwohl ein Nobelpreis offiziell nicht auf andere übertragen werden kann. In einem Post auf seiner Plattform Truth Social sprach er nach dem Treffen von einer »wundervollen Geste gegenseitigen Respekts«.Reporter: »Wie war Ihr Treffen mit Donald Trump?« María Corina Machado:»Sehr gut.« Machado hatte den US-Präsidenten für ein nicht öffentliches Gespräch im Weißen Haus getroffen. Thema war wohl die Zukunft Venezuelas. Die USA hatten den Machthaber Nicolás Maduro und dessen Frau mit Militärgewalt gefangen genommen. Trump war in der Vergangenheit zwar immer voll des Lobes für Machado, der Nobelpreisträgerin im Exil, an Maduros Stelle in Venezuela sieht er sie aber nicht.Möglicherweise wollte Machado Trump mit der Medaille vom Gegenteil überzeugen.Der ist Schmeicheleien von Unterstützern ja gewohnt. Und dass ihm selbst eigentlich der Friedensnobelpreis zugestanden hätte, das hatte der US-Präsident in der Vergangenheit mehrmals betont.
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Berlin – Ein 14-jähriger Intensivtäter bombte am Mittwoch eine ganze Wohnung in Gropiusstadt in Schutt und Asche. Am frühen Morgen hatte er einen mutmaßlich aus Polenböllern gebastelten Brandsatz auf einen Balkon geschmissen. Der Anschlag galt offenbar einem gleichaltrigen Jungen, der hier mit Mutter und Schwester lebt.
Wie die Berliner Polizei am Donnerstag mitteilte, kam es um 7.35 Uhr vor einem sechsgeschossigen Haus am Feuchtwangerweg im Bezirk Neukölln zu der Attacke. Demnach sah eine Zeugin, wie ein Jugendlicher einen Gegenstand auf einen Balkon im Erdgeschoss warf und davonrannte.
Mutter und Sohn durch Feuer verletzt
Kurz darauf kommt es zu einer heftigen Explosion. Der Balkon steht danach lichterloh in Flammen, die an der Fassade bis hinauf in den 6. Stock schlagen. In der betroffenen Wohnung und eine Etage darüber bersten die Fenster, das Feuer greift auf die Wohnung über! Der 14-Jährige und seine Mutter (53) sind zu Hause, beide erleiden Rauchgasvergiftungen.
Die Flammen schlugen an der Fassade bis in den 6. Stock hoch
Die inzwischen alarmierte Feuerwehr kann den in Flammen stehenden Balkon schnell löschen und ein Übergreifen auf den Rest des Hauses verhindern. Polizeikräfte können den jugendlichen Täter anhand der Zeugenbeschreibungen noch in der Nähe festnehmen. Mutter und Sohn kommen ins Krankenhaus, auch am Donnerstag sind sie noch immer in Behandlung.
Laut Polizei handelt es sich bei dem 14-Jährigen um einen polizeibekannten Intensivtäter. Offenbar ist er so gefährlich, dass gegen ihn Haftbefehl erlassen werden soll. Gegen ihn wird wegen besonders schwerer Brandstiftung ermittelt.
Anschlag soll Sohn gegolten haben
Die zum Teil verbrannte Wohnung ist gesperrt und versiegelt. Nachbarn berichten, dass durch die Explosion das ganze Haus gebebt haben soll. Sie sprechen von einer Kugelbombe. In der betroffenen Wohnung lebt die alleinerziehende 53-Jährige mit ihrem Sohn und einer Tochter (18).
Nach BILD-Informationen soll der Anschlag dem 14 Jahre alten Sohn gegolten haben. Er soll wiederholtem Mobbing und Attacken durch den jetzt festgenommenen Täter ausgesetzt gewesen sein. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.
Anthony Joshua (36) trainiert wieder. 19 Tage nach dem schweren Autounfall des Box-Giganten in Nigeria, bei dem zwei enge Freunde von ihm ums Leben gekommen waren und er selbst verletzt wurde, hat Joshua am Donnerstag mehrere Videos von sich beim Training auf „Snapchat“ veröffentlicht. Dort ist zu sehen, wie der Brite u.a. Fahrrad fährt, ins Schwimmbecken steigt oder an den Pratzen arbeitet. Dazu schreibt Joshua (aus dem Englischen übersetzt): „Ich bin ein Kämpfer“ und „Therapie für mentale Stärke“. Nach BILD-Informationen hält er sich aktuell in Dubai auf.
Joshua beim Pratzentraining
Zuletzt hatte ein Onkel von Joshua in der nigerianischen Tageszeitung „The Punch“ behauptet, dass der Schwergewichtsstar seine Karriere nach dem Unfall beenden würde. Laut „Daily Mail“ plant Joshua „trotz abwegiger Aussagen eines Mannes, der behauptet, sein Onkel in Nigeria zu sein“, aber aktuell nicht, seine Karriere zu beenden. Der Onkel spreche nicht für Joshua und sei auch kein Repräsentant seines Teams.
Ob und wie der Ex-Weltmeister seine Karriere fortsetzt, ist also weiter offen. Sein Promoter Eddie Hearn (46/Matchroom Boxing) sagte in dieser Woche bei „TalkSport“: „Im Moment braucht Anthony Zeit und Privatsphäre. Es wird von unserer Seite keine Gespräche über seine Karriere geben. Nichts über irgendwelche Schritte oder darüber, wie es weitergeht. Das ist eine schreckliche Tragödie, und er wird Zeit brauchen – körperlich wie emotional.“
Joshua auf dem Weg ins Schwimmbecken
Zuletzt gab es mal wieder das Gerücht, dass 2026 endlich der Mega-Kampf zwischen Joshua und Tyson Fury (37) kommt. Fury hatte zuletzt erneut ein Comeback angekündigt. Seit Jahren träumen die Briten vom großen „Battle of Britain“. Allerdings scheiterten die Verhandlungen zwischen den Lagern mehrfach. Laut einem Bericht des „Ringmagazine“ Mitte Dezember soll die tatsächliche Umsetzung so nah wie nie sein. Diese Informationen kamen allerdings ans Licht, bevor Joshua den Unfall hatte.
Halle – Diese Nachricht sorgte für einen Schreckmoment in Sachsen-Anhalt: Das belgische Unternehmen Domo Chemicals hat Insolvenz angemeldet und wollte seine Produktion am bekannten Chemiestandort in Leuna stoppen. Für die Landesregierung war das keine Option: Sie ordnete den Weiterbetrieb an und investiert Millionen.
„Ich glaube, wir haben jetzt eine gewisse Chance, dass Domo in einer etwas anderen Form vielleicht auch weiter existieren kann“, sagte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze (46, CDU) beim Neujahrsempfang der IHK Halle-Dessau und der Handwerkskammer Halle.
Sven Schulze (CDU), Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt
Weiterbetrieb wegen Winter-Wetter
Minister Schulze erklärt gegenüber BILD: „Letzten Freitag sah es so aus, als ob es keine Lösung für Domo mehr gebe. Da habe ich alle Beteiligten an einen Tisch geholt, das heißt alle Ministerien, die Landesverwaltung und die Verantwortlichen des Konzerns.“
Bei einer siebenstündigen Krisensitzung, habe man festgestellt, dass die abrupte Abschaltung der Werke Gefahren birgt! „Das geht eigentlich erst ab 6 Grad plus, aber bei den winterlichen Temperaturen, teilweise mit Minusgraden, ist das zu gefährlich, diese chemischen Prozesse einfach abzuschalten“, so der Wirtschaftsminister.
Für die 585 Domo-Mitarbeiter in Sachsen-Anhalt gibt es jetzt trotz Insolvenz ihres Arbeitgebers einen kleinen Hoffnungsschimmer
Chancen auf neuen Investor steigen
Für den Weiterbetrieb könnten Kosten im Millionenbereich anfallen. „Das Land kalkuliert derzeit mit einem höheren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Millionenbetrag“, sagte eine Sprecherin des Landesverwaltungsamts. Zudem könne der Insolvenzverwalter die so gewonnene Zeit nutzen, um Investoren zu suchen. „Es gibt Interessenten, hier einzusteigen“, sagte Schulze. Das Unternehmen in Leuna sei „durchaus sehr interessant“.
[–>Hoffnungsschimmer für 585 Domo-Mitarbeiter
Für die 585 Mitarbeiter der drei deutschen Domo-Standorte – zwei in Sachsen-Anhalt und einer in Brandenburg – besteht also wieder ein kleiner Hoffnungsschimmer.
Insolvenzverwalter Lucas Flöther zu BILD: „Dass das Land Sachsen-Anhalt für die Werke in Leuna eingesprungen ist, hat den netten Nebeneffekt, dass auch das Werk in Premnitz weiterarbeiten kann. Denn es erhält Ware aus Leuna, die sie veredeln.“ Die Gehälter aller 585 Mitarbeiter seien bis Ende März durch das Insolvenzgeld gesichert.
Prof. Dr. Lucas F. Flöther wurde als Insolvenzverwalter bestellt
Der Großteil der deutschen Domo-Mitarbeiter ist in Leuna beschäftigt, bei der Domo Chemicals GmbH sind es rund 35, bei der Domo Caproleuna GmbH etwa 480. Für die Domo Engineering Plastics GmbH in Premnitz (Brandenburg) arbeiten rund 70 Angestellte.
Halle (Westfalen) – Kapuze, Maske, Trolley – der Kerl auf dem Foto über diesem Artikel geht nicht während einer Grippewelle einkaufen. Er geht eine Bank ausrauben! Die Polizei fahndet nach dem Mann und seinem Komplizen. Das Duo hatte im Tresorraum einer Bank in Halle (Westfalen) insgesamt vier Schließfächer geknackt und leer geräumt.
Wer kennt den Maskenmann und seinen Mittäter? Das fragt die Polizei in Nordrhein-Westfalen knapp drei Wochen nach dem Überfall. Am 30. Dezember hatten sich die Täter laut Polizei „unbefugt Zutritt“ zum Tresorraum der Bank an der Bahnhofstraße verschafft.
Auch der zweite Täter zog einen Trolley hinter sich her
Wie sie das anstellten, verriet die Kripo nicht. Fest steht: Sie „hebelten gewaltsam mehrere Schließfächer auf und entwendeten die darin befindlichen Wertgegenstände“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.
Einer der Trolley-Täter trug zusätzlich diesen Rucksack
Im Anschluss flüchteten die Männer durch den Haupteingang. Wer hat etwas beobachtet oder weiß etwas im Zusammenhang mit dem Schließfach-Coup? Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Kripo unter der Telefonnummer 05241/8690 entgegen.
Täterbeschreibung
Laut den Bildern aus Überwachungskameras sind beide Täter schlank und führten jeweils einen Rollkoffer (Trolley) mit sich. Einer trug dunkle Hosen, eine dunkle Jacke mit hellem Pelzrand an der Kapuze, einen dunkelgrünen Rucksack sowie schwarze Sneaker mit weißen Streifen. Der andere hatte blaue Jeans, eine schwarze Jacke, ein dunkelblaues Basecap und braune Schuhe mit weißer Sohle an.