Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



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Categorie: Nieuws

  • Düsseldorf (NRW) – Ein US-Stahlriese greift nach einem deutschen Traditionsunternehmen: Worthington Steel

    Düsseldorf (NRW) – Ein US-Stahlriese greift nach einem deutschen Traditionsunternehmen: Worthington Steel

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    Düsseldorf (NRW) – Ein US-Stahlriese greift nach einem deutschen Traditionsunternehmen: Worthington Steel will Klöckner & Co übernehmen und dafür satte 2,1 Milliarden Euro investieren!

    Der Stahlverarbeiter aus den USA legte den Aktionären des traditionsreichen Düsseldorfer Stahlhändlers Klöckner & Co ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot vor. Elf Euro je Aktie bietet Worthington, wie beide Unternehmen nach der Unterzeichnung einer Zusammenschlussvereinbarung mitteilten. Damit wird Klöckner mit 2,4 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro) bewertet. Vorstand und Aufsichtsrat des deutschen Unternehmens unterstützen die Offerte.

    Kurs der Aktie steigt stark

    Die gute Nachricht: Für die Beschäftigten gibt es zunächst Entwarnung. Im Zuge der Übernahme sind keine Entlassungen oder Standortschließungen geplant. Auch alle Betriebsvereinbarungen sollen bestehen bleiben.

    Guido KERKHOFF, Vorsitzender des Vorstands, Vorstandsvorsitzender, CEO,

    Guido Kerkhoff (53), Chef von Klöckner & Co, spricht sich für die Übernahme aus

    An der Börse sorgte die Ankündigung der Übernahme für einen Kurssprung. Die Aktie von Klöckner & Co legte um knapp 30 Prozent zu und stieg in der Spitze bis auf 11,16 Euro. Damit erreichte sie den höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren.

    Das sagt der Chef der Traditionsfirma

    Guido Kerkhoff (53), der Boss von Klöckner & Co, sieht in dem Deal große Chancen: „Der Zusammenschluss würde einen entscheidenden Schritt bei der Fokussierung auf höherwertige Produkte und Services markieren.“ Und: „Worthington Steel ist der ideale Partner, um unseren Erfolg und unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.“

    Teil der Vereinbarung ist, dass der Sitz der Firma für das europäische Geschäft in Düsseldorf bleibt. Das Unternehmen soll weiterhin vom bestehenden Vorstand geführt werden. Worthington strebt den Abschluss der Übernahme für das zweite Halbjahr 2026 an.

    Fabrik von Worthington Steel in Ohios Hauptstadt Columbus

    Eine Fabrik von Worthington Steel in Ohios Hauptstadt Columbus

    US-Konzern erzielte Milliarden-Umsatz

    Worthington Steel ist ein börsennotierter Stahlverarbeiter. Das 1955 gegründete Unternehmen mit Sitz in Columbus im US-Bundesstaat Ohio beschäftigt rund 6000 Mitarbeiter an 37 Standorten, erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 3,8 Milliarden Dollar.

    Klöckner & Co (gegründet 1906) zählt ebenfalls rund 6000 Beschäftigte, verteilt auf 110 Standorte und mehr als 90.000 Kunden – hauptsächlich in Europa und Nordamerika. 2024 setzte der Konzern etwa 6,6 Milliarden Euro um.

  • „SmackDown“ vom 16. Januar: Mega-Turnier startet in LondonMehr zum Video anzeigen In

    „SmackDown“ vom 16. Januar: Mega-Turnier startet in LondonMehr zum Video anzeigen In

    „SmackDown“ vom 16. Januar: Mega-Turnier startet in London

    Mehr zum Video anzeigen

    In Europa lässt es die WWE krachen! Drew McIntyre ist nach dem „SmackDown“-Spektakel in Berlin völlig überraschend neuer WWE-Champion und läutet eine neue Ära ein. Um seinen Herausforderer zu ermitteln, findet nun ein Mega-Turnier statt, das bei „SmackDown“ in London mit vier Qualifikationskämpfen startet. Die Gewinner dieser vier Matches treten am 24. Januar bei „WWE Saturday Night’s Main Event XLIII“ in einem Fatal-4-Way-Match gegeneinander an. Der Sieger erhält die Chance auf die Undisputed WWE Championship beim „Royal Rumble“ am 31. Januar. Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig besetzt: Randy Orton trifft auf The Miz, Solo Sikoa auf Damian Priest, Sami Zayn und Ilja Dragunov setzen ihre Rivalität fort, und die Neuzugänge Trick Williams und Matt Cardona komplettieren die Qualifikationskämpfe. Alle haben nur ein Ziel: Sie wollen Herausforderer Nummer eins werden! Das alles und noch viel mehr gibt es exklusiv bei BILD zu sehen!

    Quelle: WWE

  • Uganda: Präsidentschaftskandidat laut Opposition in Armeehelikopter entführt

    Uganda: Präsidentschaftskandidat laut Opposition in Armeehelikopter entführt

    Nach Angaben der Oppositionspartei National Unity Platform (NUP) in Uganda ist ihr Präsidentschaftskandidat Bobi Wine einen Tag nach der Wahl in einem Armeehelikopter entführt worden. Ein Armeehubschrauber sei „auf dem Gelände“ von Wine gelandet und habe ihn „gewaltsam an einen unbekannten Ort verschleppt“, schrieb die NUP auf X.

    Kurz zuvor hätten staatliche Sicherheitskräfte die Stromversorgung zur Residenz von Wine, einem ehemaligen Musiker, der mit bürgerlichem Namen Robert Kyagulanyi heißt, unterbrochen und Wines Sicherheitspersonal angegriffen, um gewaltsam in das Haus einzudringen, hieß es weiter.

    Uganda

    :Die Hoffnung aus dem Ghetto

    Der Popstar Bobi Wine tritt zum zweiten Mal an, um den Langzeitherrscher Yoweri Museveni abzulösen. Doch dessen Herrschaftsapparat geht immer brutaler gegen die Opposition vor.

    SZ PlusVon Arne Perras

    Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden. In dem ostafrikanischen Land mit rund 50 Millionen Einwohnern ist bereits seit Dienstagabend das Internet gesperrt und der Zugang zu sozialen Medien blockiert. Zudem verbot die Regierung Journalisten, über eventuelle Proteste und Unruhen zu berichten. Aktivisten hatten bereits im Wahlkampf Repressionen gegen Oppositionskandidaten und ihre Anhänger kritisiert. Das UN-Menschenrechtskommissariat äußerte Besorgnis über „unzulässigen Einschränkungen“ der Opposition durch staatliche Sicherheitskräfte.

    Am Donnerstag waren mehr als 21 Millionen Menschen zu Präsidenten- und Parlamentswahlen aufgerufen. Der 81 Jahre alte Amtsinhaber Yoweri Museveni, der seit 40 Jahren in Uganda regiert, strebt eine siebte Amtszeit als Präsident an. Sein schärfster Rivale ist der 44-jährige Wine, der besonders bei jungen Leuten beliebt ist, die demografisch die Mehrheit der Bevölkerung stellen.

    Die staatliche Wahlkommission verkündete am Freitag nach Auszählung von etwa der Hälfte der abgegebenen Stimmen, Museveni liege mit rund 74 Prozent vorn, gefolgt von Wine mit etwa 22 Prozent der Stimmen. Das endgültige Ergebnis wird am Samstag erwartet.

  • Reform der Erbschaftsteuer Auch über Omas Häuschen müssen wir reden Ein Kommentar

    Reform der Erbschaftsteuer Auch über Omas Häuschen müssen wir reden Ein Kommentar

    Reform der Erbschaftsteuer

    Auch über Omas Häuschen müssen wir reden

    Ein Kommentar von

    Die SPD will die Erbschaftsteuer gerechter machen – und hat damit eine überfällige Debatte angestoßen. Die bisherigen Vorschläge allerdings reichen nicht aus.

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    Enkel und Großmutter: Meist erben die, die finanziell ohnehin schon besser dastehen

    Foto: Alberto Menendez Cervero / Getty Images

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  • Das gab es noch nie beim HFC! Sven Müller (29), unumstrittene Nummer

    Das gab es noch nie beim HFC! Sven Müller (29), unumstrittene Nummer

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    Das gab es noch nie beim HFC! Sven Müller (29), unumstrittene Nummer 1 in Halle, ist ab sofort auch Torwarttrainer bei den Profis.

    Wie kam es zu dieser Doppelfunktion? Müller erklärt in BILD: „Seit dem Winter war die Stelle unbesetzt. Im Vertragsgespräch mit Daniel Meyer (Sportchef, d.Red.) vor Weihnachten ist die Idee gereift. Über die freien Tage haben wir uns dann Gedanken gemacht – und jetzt ist es konkret und final geworden.“

    Ins kalte Wasser springt Müller dabei nicht. Was kaum einer auf dem Schirm hatte: Er coacht bereits seit einem halben Jahr andere Keeper. „Ich war bei André Hainault Torwarttrainer der U19 und konnte da schon sehr gut ins Thema reinschnuppern. Ich werde jetzt also nicht komplett blind reingeworfen.“

    Auch der Verein holte sich vorab Feedback ein – unter anderem bei Hansa Rostock und 1860 München, die sich bereits an einer ähnlichen Konstellation versucht hatten. Zudem hat der HFC mit Marian Unger (42, Leiter Lizenzbereich) den perfekten Mentor in den eigenen Reihen.

    [–>Müller: „Mit ihm habe ich einen Top-Fachmann an meiner Seite, der extrem viel Erfahrung mitbringt und jahrelang zu den besten Torwarttrainern der Liga gehörte.“

    Müller arbeitet in Doppelfunktion beim HFC

    Unger fungiert als Ratgeber, die Inhalte der Trainingseinheiten erarbeitet Müller selbst. „Anfang der Woche stecken wir im Trainerteam die Köpfe zusammen und schauen, was auf dem Plan steht. Danach mache ich mir meine Gedanken. Ich hatte in zehn Jahren als Profi so viele Trainer – da kann ich mir jetzt von allen das Beste herauspicken.“

    Und das, um sich dann selbst zu trainieren. Klingt verrückt, hat aber einen Vorteil: „Ich kann selbst einschätzen, ob eine Übung gut oder schlecht war. Das hilft sehr.“

    Seit 2023 steht Müller beim HFC unter Vertrag

    Seit 2023 steht Müller beim HFC unter Vertrag

    Zunächst läuft das Experiment bis zum Saisonende – dann endet ohnehin Müllers Vertrag. Um sich voll auf die Zusatzaufgabe zu konzentrieren, ruhen die Gespräche über eine Verlängerung. Und obendrein spart der Hallesche FC Geld.

    Müller ganz uneigennützig: „Dafür hätten wir einen neuen Vertrag aufsetzen müssen. Ich kann hier auch so ein schönes Leben führen – deshalb ist das für mich völlig okay.“

  • Revanche gelungen, Höhenflug fortgesetzt und neues Baller-Duo gefunden: Der 1. FC Magdeburg

    Revanche gelungen, Höhenflug fortgesetzt und neues Baller-Duo gefunden: Der 1. FC Magdeburg

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    Revanche gelungen, Höhenflug fortgesetzt und neues Baller-Duo gefunden: Der 1. FC Magdeburg bleibt auch im 5. Spiel in Folge ungeschlagen. Bei Eintracht Braunschweig gewinnen die Blau-Weißen klar und deutlich 3:0 (1:0).

    Magdeburg nimmt erfolgreich Revanche für die Hinrunden-Niederlage (0:1) gegen die Eintracht und klettert weiter in der Tabelle nach oben, steht vorerst auf Platz 13. Das Ostderby nächsten Samstag gegen Dynamo Dresden kann kommen.

    FCM setzt Erfolgsserie fort!

    Die Überlegenheit der Gäste ist deutlich: 21 Torschüsse lieferte der FCM ab, die Dominanz war riesig. Braunschweig-Trainer Heiner Backhaus lobte: „Wir waren chancenlos. Magdeburg war in allen Belangen besser. Mit Ball sind sie vielleicht die beste Mannschaft der Liga. Nur, wenn du in die Zweikämpfe kommst, kannst du gegen sie bestehen.“

    Braunschweig-Trainer Heiner Backhaus

    Braunschweig-Trainer Heiner Backhaus

    Gegner-Trainer schwärmt vom FCM!

    Vor allem zwei Profis imponieren bei den Gästen: Die Stürmer Baris Atik und Mateusz Zukowski bringen Magdeburg auf die Siegerstraße. Das Offensiv-Duo harmoniert immer besser.

    41. Minute: Atik kommt an der Strafraumkante an den Ball, zieht in die Mitte und schließt aus 19 Metern ab. Braunschweig-Keeper Hofmann lässt klatschen, Zukowski staubt ab – 1:0! Sein 5. Tor in den vergangenen sechs Spielen.

    Bereits nach 30 Sekunden hätte die Kombination fast die Magdeburger Führung besorgt, doch Zukowski vergibt nach tollem Pass von Atik.

    [–>In der Schlussphase trifft Atik dann auch selbst, legt das Leder mit rechts ins lange Eck – 2:0 (79.). Damit trifft er im 3. Spiel in Folge. Zugleich ist es seine 6. Torbeteiligung in den vergangenen fünf Begegnungen. Am Ende legte der eingewechselte Maximilian Breunig nach, trifft zum 3:0 (90.).

    FCM-Trainer Petrik Sander: „Ich kann vor meiner Mannschaft nur den Hut ziehen. Sie wird sich ihrer Mittel, wie sie Fußball spielen will, immer sicherer. Wir sind sehr froh über die drei Punkte.“

  • SZ-Podcast „Auf den Punkt“: Iran: „Nur noch eine Frage der Zeit, bis das Regime fällt“

    SZ-Podcast „Auf den Punkt“: Iran: „Nur noch eine Frage der Zeit, bis das Regime fällt“

    In Iran gibt es seit Ende Dezember Proteste im ganzen Land. Und das Regime schlägt sie mit Gewalt nieder. Laut Amnesty International ist es ein „Massaker, in einem bislang unbekannten Ausmaß.“ Die Menschenrechtsorganisation schreibt in ihrem Bericht, dass Sicherheitskräfte in Iran gezielt auf unbewaffnete Demonstrierende schießen – auf deren Kopf oder Oberkörper. Und: Dass die Gewalt koordiniert sei, weil die iranische Polizei, die Revolutionsgarde und Beamte in Zivil gemeinsam Demonstrierende und sogar Unbeteiligte jagen.

    Amnesty International stützt sich dabei auf Videos und Augenzeugenberichte, denn das Internet hat die Islamische Republik ja abgestellt. Videos, die trotzdem nach draußen dringen, zeigen überfüllte Leichenhallen, in denen Angehörige Säcke durchsuchen müssen, um Vermisste zu finden. Die Zahl der Toten könnte inzwischen bei mehr als 3.000 liegen – gesicherte Angaben dazu gibt es zurzeit nicht.

    Aber trotz dieser Brutalität des Regimes gehen die Proteste weiter. Und immer mehr Beobachter fragen sich: Könnten diese Proteste die islamische Republik Iran zu Fall bringen?

    Über das, was gerade in Iran passiert und was den Demonstrierenden helfen würde, spricht in dieser Folge Daniela Sepehri. Die Deutsch-Iranerin ist Aktivistin, Journalistin und engagiert sich in den sozialen Netzwerken für Feminismus, Anti-Rassismus und Migration.

    Zum Weiterlesen und -hören: Hören Sie hier die Folge von „Auf den Punkt“ über die Proteste in Iran mit SZ-Korrespondent Raphael Geiger. Und lesen Sie hier seine Reportage von der türkisch-iranischen Grenze.

    Moderation, Redaktion: Justin Patchett

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Produktion: Imanuel Pedersen

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.

    Redaktionsschluss am Freitag, 16.1., um 16 Uhr.

  • Die Lage am Morgen Baut Merz um? Sebastian Fischer Heute geht es

    Die Lage am Morgen Baut Merz um? Sebastian Fischer Heute geht es

    Die Lage am Morgen

    Baut Merz um?

    Sebastian Fischer

    Heute geht es um die Bundeswehr auf Grönland und Trumps Drohungen, um die Personalprobleme von Friedrich Merz und um den Kampf von Linken gegen Linke.

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    Starkes Amerika, schwaches Deutschland?Vor einigen Jahren ist mir ein kleines Buch in die Hände gefallen, aus einer fernen Zeit. »The March of Freedom. A Layman’s History of the American People.« Also die Geschichte Amerikas, geschrieben für den Laien. Das Buch stammt aus dem Jahr 1947.In einfacher, streckenweise pathetischer Sprache erklärt Autor William Harlan Hale seinen Landsleuten den Sinn ihrer Nation: »Das Muster unserer Geschichte ist geprägt von einem ständigen Wechsel zwischen Phasen des Glaubens an den Menschen und dem Versuch, ihn auszubeuten.« Und »die Versuchung, unsere hohen Ziele zu vergessen, ist immer da; immer wieder, im Laufe unserer Geschichte, hat sie uns verführt.«

    Bild vergrößern

    Bundeswehrsoldaten in Nuuk, Grönlands Hauptstadt

    Foto: Julia Wäschenbach / dpa

    Stellen wir uns Donald Trump und die Herrschaft seiner Unterlinge als eine solche dunkle Phase vor, dann hoffen wir: Eines Tages endet sie. Die Frage ist nur: Was ist bis dahin aus uns geworden? Mein Kollege Paul-Anton Krüger kommentiert hier 

    , warum die deutsche Regierung nicht mit unkalkulierbarer Härte auf Trumps Härte reagieren sollte. Sondern weiterhin alles versuchen muss, Trump zu mäßigen. Und sich zugleich auf das Schlimmste vorbereiten muss.So gesehen sind die 15, auf Wunsch Dänemarks gestern auf Grönland gelandeten deutschen Soldaten (lesen Sie hier  mehr) eine doppelte Botschaft an Trump: Erstens, dass es zur Sicherheit Grönlands gegen Russland und China mehr gemeinsamen Engagements bedarf; und zweitens, dass die Europäer Grönland nicht Trump preisgeben werden.Zumindest der zweite Teil der Botschaft scheint in Washington angekommen zu sein. Gegnern seiner Grönland-Politik hat Trump prompt mit Strafzöllen gedroht: »Ich werde möglicherweise einen Zoll gegen Staaten verhängen, die bei Grönland nicht mitziehen, denn wir brauchen Grönland für die ‌nationale Sicherheit.« (Lesen Sie hier die Details).»Die Kräfte der Trägheit, der Gier und der Reaktion«, schrieb William Harlan Hale 1947, »sind stets unter uns.«Mehr Hintergründe hier: So gefährlich ist unsere Abhängigkeit von Amerika 

    Wie weiter mit Jens Spahn?Am Anfang herrscht Durcheinander, das ist nicht ungewöhnlich. Die Regierung Merz ist da keine Ausnahme. Zum Beispiel Gerhard Schröder: Erst als Frank-Walter Steinmeier ein knappes Jahr nach Regierungsantritt die Leitung des Kanzleramts übernahm, lief die Regierungsmaschine ruhiger. Bei Friedrich Merz nun, so beschreibt es mein Kollege Konstantin von Hammerstein, arbeiten die drei Machtzentren der Union nach knapp neun Monaten so schlecht zusammen, »dass sie intern als ›Bermudadreieck‹ gelten.« Gemeint sind CDU-Zentrale, Bundestagsfraktion und Kanzleramt: »Einig scheinen sie sich oft nur in einem einzigen Punkt zu sein. Dass nicht sie, sondern die jeweils anderen an dem Chaos schuld seien.«

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    Fraktionschef Spahn, Kanzler Merz: Womöglich nie getraut

    Foto: Michael Kappeler / dpa

    Im Zentrum der Kritik stehen Kanzleramtschef Thorsten Frei und Fraktionschef Jens Spahn. Gemeinsam ließen sie den Rentenstreit mit der Jungen Union eskalieren. Bei der Richterwahl bekam Spahn die Koalition nicht auf Linie. (Lesen Sie hier  mehr zu den Hintergründen). Führende Unionspolitiker, so Konstantin, sprechen von »Prozessschwäche«.Was tun? Frei auswechseln? Spahn auswechseln? Aber wie? Konstantin über Merz: »Dreh- und Angelpunkt seiner Überlegungen, so berichten es seine Leute, sei der Fraktionschef. Der Kanzler traue Jens Spahn nicht über den Weg, habe ihm womöglich nie getraut.« In den letzten Wochen sollen Spahn und Merz mehrfach heftig aneinandergerasselt sein, heißt es im Kanzleramt.Im Mai steht die Wiederwahl von Jens Spahn als Fraktionschef an. Dann wird man sehen.Die ganze Geschichte hier: Immer Ärger mit dem Personal 

    Linke gegen LinkeIn Leipzig sind heute mehrere Kundgebungen und Demonstrationen zum Nahostkonflikt angekündigt. Oder konkret formuliert: Im Leipziger Stadtteil Connewitz, einer Hochburg der linksalternativen Szene, wollen heute Linke gegen Linke auf die Straße ziehen. Im Zentrum steht die sächsische Linkspartei-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel, eine bekannte Antifaschistin.

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    Leipziger Linken-Politikerin Nagel: Migrantifa gegen Antifa

    Foto: EHL Media / Tobias Voelcker / IMAGO

    Unter Leipziger Linken ist Nagel das prominenteste Gesicht des proisraelischen Lagers, schreibt unser Leipzig-Korrespondent Peter Maxwill. Daher steht sie im Mittelpunkt einer Kampagne, mit der propalästinensische Aktivisten gegen sie persönlich vorgehen.Kurz gesagt: Es geht heute auch um die Frage, wie sich die politische Linke seit dem Hamas-Terror und dem darauffolgenden Gazakrieg positioniert. »Die Konfliktlinien und Argumente sind kaum zu überblicken«, sagt Peter. »Grob lassen sich zwei Lager unterscheiden: Auf der einen Seite vertreten dogmatische Antiimperialisten eine propalästinensische, antiisraelische Haltung. Auf der anderen Seite stehen Autonome und sogenannte Antideutsche, die überwiegend an der Seite Israels stehen.« Heißt: Migrantifa gegen Antifa.Zu den Gruppen, die für Samstag mobilisieren, zählt Handala, ein Leipziger Verein, der laut Verfassungsschützern Sympathien für die Terrororganisation Hamas zeigt und mit antisemitischen Parolen auffiel. Mich überrascht es immer wieder, dass deutsche Linke – oder besser: Leute, die sich als Linke sehen – derart anfällig sind für Antisemitismus.Die ganze Geschichte hier: Linke gegen Linke 

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    Noch mehr Rätsel wie Viererkette, Wordle und Paarsuche finden Sie bei SPIEGEL Games.

    Gewinner des Tages …

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    Foto: Shutterstock

    … ist der Hefeteig. Er bekommt heute ein bisschen Aufmerksamkeit, weil er in Form eines 1,20 Meter hohen und zehn Kilogramm schweren Gebäckgebildes an den Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland übergeben wird. Denn Friedrich Merz bekommt vom Bäckerinnungsverband West in Dortmund den »Großen Stutenkerl« verliehen. Die Auszeichnung mit diesem Weckmann (oder wie auch immer der in Ihrer Region heißen mag) erhalten Leute, die sich um das (Bäcker-)Handwerk verdient gemacht haben. Da habe ich auf die Schnelle bei Merz keinen besonderen Verdienst recherchieren können, aber für den Hefeteig ist es doch in jedem Fall eine schöne Geste. Helmut Kohl (auch Kanzler) und Armin Laschet (nicht Kanzler geworden) haben den Stutenkerl übrigens auch schon erhalten.

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    Die jüngsten Meldungen aus der NachtIranische Regierungsvertreter von Münchner Sicherheitskonferenz ausgeladen: Die Münchner Sicherheitskonferenz äußert sich sonst nicht zu ihrer Einladungspolitik. Wegen der äußersten Brutalität gegen Protestierende werden jedoch keine Vertreter Irans teilnehmen – dazu hatte auch die Bundesregierung geraten.Trump holt Blair in Kontrollgremium für Gaza: Ein Friedensrat soll die Übergangsverwaltung des Gazastreifens überwachen. Die US-Regierung hat jetzt die Mitglieder benannt. Mit dabei: der britische Ex-Premier Tony Blair und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.Wer in der Schwangerschaft Paracetamol nimmt, erhöht NICHT das Risiko für Entwicklungsstörungen beim Kind: US-Präsident Trump behauptet: Wer in der Schwangerschaft Paracetamol einnehme, könne das Risiko für Autismus und ADHS beim Kind erhöhen. Belege hat er nicht. Eine große Studie zeigt nun: Es gibt keinen Zusammenhang.

    Heute bei SPIEGEL Extra: Wenn Sie Kinder wollen, ist dieser Text für Sie. Wenn nicht, erst recht.

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    Foto: Alexandra Polina / DER SPIEGEL

    Unsere Autorin will nicht Mutter werden. Warum stört das andere Menschen so? Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag.Ihr Sebastian Fischer, Autor im SPIEGEL-Hauptstadtbüro

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  • Der Kanzler und sein Kabinett Immer Ärger mit dem Personal Die schwarz-rote

    Der Kanzler und sein Kabinett Immer Ärger mit dem Personal Die schwarz-rote

    Der Kanzler und sein Kabinett

    Immer Ärger mit dem Personal

    Die schwarz-rote Koalition ist angeschlagen, in der Union wird der Regierung eine »Prozessschwäche« bescheinigt, die nur mit einer Personalrochade zu lösen sei. Trifft es womöglich Fraktionschef Jens Spahn?

    Konstantin von Hammerstein

    DER SPIEGEL 4/2026

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    Kanzler Merz, Unionsfraktionschef Spahn: In den vergangenen Wochen mehrmals heftig aneinandergerasselt

    Foto: Hans Christian Plambeck / laif

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  • Angeblicher Ärger wegen »Identitärer Bewegung« Es sieht aus wie ein AfD-interner Streit.

    Angeblicher Ärger wegen »Identitärer Bewegung« Es sieht aus wie ein AfD-interner Streit.

    Angeblicher Ärger wegen »Identitärer Bewegung«

    Es sieht aus wie ein AfD-interner Streit. In Wahrheit ist es Taktik

    AfD-Politiker planen eine Veranstaltung mit einem bekannten Rechtsextremen. Kurz gibt es Aufregung, die Parteispitze schreitet ein. Dabei kommt ihr die Angelegenheit gelegen.

    Eine Analyse von

    Ann-Katrin Müller

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    Partei- und Fraktionschefs Weidel und Chrupalla: Kurz wirkt es, als hätten sie sich durchgesetzt

    Foto: Jens Krick / Flashpic / picture alliance

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