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  • ER hat sich auf der Insel einen Namen gemacht!Ex-Frankfurt-Trainer Oliver Glasner (51)

    ER hat sich auf der Insel einen Namen gemacht!Ex-Frankfurt-Trainer Oliver Glasner (51)

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    ER hat sich auf der Insel einen Namen gemacht!

    Ex-Frankfurt-Trainer Oliver Glasner (51) wird nach seinem angekündigten Aus bei Crystal Palace der Premier League möglicherweise erhalten bleiben. Wie BILD erfuhr, hat Welt-Klub Manchester United den Österreicher oben auf der Liste. Glasner hatte am Freitag auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag bei Crystal Palace nicht verlängern werde.

    Der frühere Bundesliga-Coach von Wolfsburg und Eintracht Frankfurt hatte die „Eagles“ im vergangenen Jahr zum ersten Titel der Vereinsgeschichte geführt und den FA Cup gewonnen. Glasner hatte Freitag erklärt: „Ich habe dem Verein bereits vor Monaten signalisiert, dass ich eine neue Herausforderung suche.“

    Glasner könnte Nachfolger von Carrick werden

    Und diese Herausforderung könnte im Sommer tatsächlich ManUnited heißen. Bis zum Saisonende übernimmt dort Ex-Spieler Michael Carrick das Traineramt, danach könnte Glasner den prestigeträchtigen Job übernehmen.

    [–>Oliver Glasner gewann mit Frankfurt die Europa League

    Glasner selbst, der die ManUnited-Gerüchte auf BILD-Anfrage am Samstag nicht kommentieren wollte, ist ein Titeltrainer. Mit Eintracht gewann er 2022 die Europa League, mit Crystal Palace 2024 den FA-Cup. Zudem war er bei beiden Klubs Publikumsliebling. Nach dem enttäuschenden Aus im FA Cup und im League Cup bleibt Crystal Palace in dieser Saison nur noch die Conference League als Titelchance. In den Play-offs im Februar trifft Palace auf Zrinjski Mostar.

    Glasner ist seit Februar 2024 Cheftrainer des Londoner Klubs. Bereits im vergangenen Jahr schrieb Crystal Palace Geschichte: Durch einen 1:0-Finalsieg gegen Manchester City gewann der Verein erstmals einen großen Titel. Im Anschluss sicherte sich das Team unter Glasner auch den Community Shield mit einem Erfolg gegen Liverpool.

    Während Glasner in England immer beliebter wird, steckt sein Frankfurter Nachfolger Dino Toppmöller (45) nach dem 3:3 in Bremen tief in der Krise.

  • Bundeswehr mit 15 Soldaten vor Ort Nato-Gründungsmitglied Italien spottet über Erkundungsmission auf

    Bundeswehr mit 15 Soldaten vor Ort Nato-Gründungsmitglied Italien spottet über Erkundungsmission auf

    Bundeswehr mit 15 Soldaten vor Ort

    Nato-Gründungsmitglied Italien spottet über Erkundungsmission auf Grönland

    »Ich frage mich, was sie dort tun sollen. Einen Ausflug machen?«: Italiens Verteidigungsminister belächelt die Entsendung kleiner Nato-Trupps nach Grönland. Das Bundeswehr-Team startet derweil seinen Einsatz.

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    Dänisches Marineschiff vor Nuuk

    Foto: Evgeniy Maloletka / AP

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    Italien will keine Soldaten für eine Erkundungsmission mit anderen europäischen Partnerstaaten in Grönland abstellen. Verteidigungsminister Guido Crosetto sprach in Zusammenhang mit entsprechenden Überlegungen mehrerer Partner in Rom von einem »Witz». Zugleich stellte die rechte Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni eine eigene Arktis-Strategie vor. US-Präsident Donald Trump hat deutlich gemacht, dass er die zu Dänemark gehörende Insel Grönland den Vereinigten Staaten einverleiben will.

    Crosetto, der Melonis Rechtspartei Fratelli d’Italia angehört, sagte zu der Erkundungsmission unter dänischer Leitung: »Ich frage mich, was sie dort tun sollen. Einen Ausflug machen? 15 Italiener, 15 Franzosen, 15 Deutsche: Das klingt für mich wie der Anfang eines Witzes. Ich bin dafür, eine Welt, die bereits zu sehr zersplittert ist, zu erweitern und nicht in Nationen aufzuteilen.« Der Verteidigungsminister bezog sich in der Antwort auf die Frage eines Journalisten auf einen italienischen Witz. Die Erkundungsmission an sich bezeichnete er nicht als Witz.

    Mehr zum Thema

    Ex-Bündnischef Stoltenberg über Trumps Imperialismus: »Ich kann nicht versprechen, dass die USA in der Nato bleiben«

    Ein Interview von Christian Esch und Maximilian Popp

    Internationale Unterstützung in Grönland: 15 Bundeswehrsoldaten gegen Donald Trump

    Aus Nuuk (Grönland) berichten Katrin Kuntz und Jan Petter

    Das Erkundungsteam der Bundeswehr mit 15 Soldaten ist am frühen Freitagabend auf der weltgrößten Insel eingetroffen. Auch Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Norwegen, Schweden und Finnland schicken dazu Teams. Sie haben ihre »Erkundungsmission« am Samstagmorgen gestartet, am Nachmittag werden auf Grönland in mehreren Städten Demonstrationen gegen die US-Ansprüche erwartet.Die meisten europäischen Nato-Partner lehnen Trumps Pläne für eine Übernahme der Insel strikt ab. Krisengespräche zwischen den USA, Dänemark und Grönland hatten kürzlich keine Annäherung gebracht.

    Italiens Ministerpräsidentin Meloni, die sich derzeit in Japan aufhält, bezeichnete die Region in einem Vorwort für die Arktis-Strategie als »wichtig für das globale Gleichgewicht«. Italien wolle die Arktis als »Gebiet des Friedens, der Zusammenarbeit und des Wohlstands«, basierend auf den Grundlagen des Völkerrechts. Meloni pflegt zu Trump ein engeres Verhältnis als andere europäische Regierungschefs.

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  • Streit in der Koalition CDU-Politiker nennt SPD-Pläne zur Erbschaftsteuer »mausetot« Die SPD

    Streit in der Koalition CDU-Politiker nennt SPD-Pläne zur Erbschaftsteuer »mausetot« Die SPD

    Streit in der Koalition

    CDU-Politiker nennt SPD-Pläne zur Erbschaftsteuer »mausetot«

    Die SPD hat die Debatte über eine Erbschaftsteuer neu entfacht. Die Unionsfraktion möchte das Thema abwürgen. Es gebe gar keinen Reformbedarf, sagt der finanzpolitische Sprecher.

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    CDU-Politiker Güntzler: »In der Gesellschaft keine Mehrheit«

    Foto: Elisa Schu / dpa / picture alliance

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    Die SPD nennt ihre Pläne zur Erbschaftsteuer einfacher und gerechter, doch der Koalitionspartner blockt ab. CDU-Politiker erklären das Vorhaben der SPD sogar für bereits komplett gescheitert. »Die SPD-Pläne zur Erbschaftsteuer gehen in die völlig falsche Richtung. Sie sind für uns mausetot«, sagte der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fritz Güntzler (CDU), der »Bild«-Zeitung. Die SPD habe »selbst gemerkt, dass es dafür auch in der Gesellschaft keine Mehrheit gibt«.

    Güntzler sagte, die Bundesregierung gehe davon aus, dass die Erbschaftsteuer in ihrer aktuellen Form verfassungskonform ist. Insofern gebe es wenig Reformbedarf.Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand (PKM), Christian von Stetten, erklärte ebenfalls, die SPD sei mit ihren Reformplänen gescheitert. »Die SPD-Vorschläge haben am Dienstagmorgen das Licht der Welt erblickt. Am Nachmittag wurden sie von uns geprüft und bereits am Abend beerdigt«, sagte von Stetten der »Bild«.

    Spahn räumt »Gerechtigkeitsthema« einUnionsfraktionschef Jens Spahn räumte immerhin einen Punkt ein: »Was Schlupflöcher angeht, gibt es ein Gerechtigkeitsthema, ja«, sagte der CDU-Politiker der »Süddeutschen Zeitung«. Es blieben aber zwei kritische Punkte bei den SPD-Forderungen: »Der Zeitpunkt ist der falsche, und die Übertragung von Betriebsvermögen ohne Substanzverlust ist nicht gesichert.«Der von der SPD vorgeschlagene Unternehmensfreibetrag soll fünf Millionen Euro betragen, außerdem soll die Steuerzahlung auf 20 Jahre gestreckt werden können. Das werde vor allem kleine und mittlere Firmen entlasten, verspricht die SPD. Sie betont, dass der Großteil der Erben durch die Reform entlastet und stattdessen hohe Erbschaften belastet würden.

    SPD verteidigt ihre PläneDagegen verweist die Union auf umfassende Steuererhöhungen durch die Änderungen beim Betriebsvermögen, das bislang praktisch steuerfrei übertragen wurde.Nach dem SPD-Konzept soll es künftig einen Lebensfreibetrag von einer Million Euro pro Person geben, zusammengesetzt aus 900.000 Euro Erbe von Verwandten und 100.000 Euro von Dritten. Zusätzlich soll das selbstgenutzte geerbte Wohnhaus steuerfrei bleiben.Erst darüber hinaus soll Erbschaftsteuer anfallen, die progressiv ansteigt und damit hohe Erbschaften künftig deutlich stärker besteuert.

    Mehr zum Thema

    SPIEGEL Shortcut zur Erbschaftsteuer: Wer vom SPD-Vorschlag profitiert – und wer draufzahlen muss

    Mit Maximilian Sepp und David Böcking

    SPD-Plan für Erbschaften: Ein Steuerkonzept mit Glatteisgefahr

    Von David Böcking

    Nicht nur aus der Union, auch vonseiten der Wirtschaft wurde Kritik laut.

    SPD-Fraktionschef Matthias Miersch verteidigte die Erbschaftsteuerpläne seiner Partei. 85 Prozent der Unternehmen in Deutschland wären mit den Plänen von der Erbschaftsteuer befreit und Erben würden nicht auf einen Schlag belastet, argumentierte er. »Ich wünsche mir, dass wir in Deutschland unaufgeregt Debatten führen können und nicht sofort in die üblichen Reflexe verfallen«, sagte Miersch.Urteil des Verfassungsgerichts soll einfließenDie Union moniert, dass die SPD bereits vor einem erwarteten Urteil des Bundesverfassungsgerichts ihr Konzept vorgestellt hat. Miersch dagegen sieht das Thema auf der Tagesordnung. »Und wir tun gut daran, mit der Vorbereitung schon jetzt zu beginnen und nicht erst, wenn die Entscheidung da ist. Wir können das Urteil dann noch mit einarbeiten.«

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  • Die Lage: Inside Austria Femizide erschüttern Österreich Oliver Das Gupta, Wien Zwei

    Die Lage: Inside Austria Femizide erschüttern Österreich Oliver Das Gupta, Wien Zwei

    Die Lage: Inside Austria

    Femizide erschüttern Österreich

    Oliver Das Gupta, Wien

    Zwei Frauen werden erwürgt, geständig sind in beiden Fällen Männer, einer ist Polizist. Wieder einmal zeigt sich: Österreich hat ein großes Problem mit Gewalt gegen Frauen.

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    Foto: Fotokerschi.at / APA / picturedesk.com / picture alliance

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    Gleich zu Beginn des neuen Jahres hat sich in Österreich ein schrecklicher Trend fortgesetzt: im Januar wurden innerhalb von nur zwei Wochen zwei Femizide gezählt:Im Bundesland Niederösterreich gab der Tatverdächtige zu, seine Freundin erdrosselt 

    zu haben. Die Leiche der 36-jährigen Deutschen versteckte der Österreicher in einem Erdkeller, später erzählte er einem Bekannten von der Tat, der die Polizei alarmierte. Der geständige 45-Jährige war bereits wegen häuslicher Gewalt bekannt.Zuvor hatte in der Steiermark ein 30-jähriger Österreicher eingeräumt, seine vier Jahre ältere Bekannte erwürgt  zu haben, mit der er ein Verhältnis hatte. Es ist ein Teilgeständnis: Umbringen wollte er sie angeblich nicht, behauptet er, es habe sich um einen Unfall gehandelt. Ärztliche Hilfe hatte der Tatverdächtige nicht geholt, stattdessen vergrub er nach Angaben der Behörde die Leiche. Bei dem Mann handelt es sich um einen Polizisten der Sondereinheit Cobra. Als seine Kollegen seine Wohnung durchsuchten, stellten sie zwei Dienstwaffen sicher, die er offenbar entwendet hatte.

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    Gewalt gegen Frauen und Mädchen: Am gefährlichsten sind Momente der Trennung

    Von Juliane Löffler, Rina Wilkin und Christoph Winterbach

    Femizide: Warum werden in Österreich so viele Frauen ermordet?

    Ein Podcast von Antonia Rauth und Lucia Heisterkamp

    Jugendliche vergewaltigten Wiener Lehrerin: »Sie hat so eine Angst gehabt«

    Von Oliver Das Gupta, Wien

    Töten Männer in Österreich Frauen und Mädchen häufiger, weil sie weiblich sind? Sterben Frauen zwischen dem Neusiedler See und dem Bodensee häufiger durch Männer in ihrem Umfeld als anderswo in Europa?Statistisch deutet viel darauf hin.  Die Mordrate fällt zwar im Vergleich zu europäischen Nachbarländern ziemlich niedrig aus: Sie liegt in Österreich bei 0,5. Zum Vergleich: In Deutschland liegt sie bei 0,9. Doch der Anteil an weiblichen Opfern fällt auffallend groß aus. Nimmt man alle Fälle zusammen – Morde und andere Tötungsdelikte – wird noch ein anderer Befund deutlich. Seit mehr als einem Jahrzehnt werden in Österreich mehr Frauen als Männer getötet. Und in fast allen Fällen sind die Täter männlich und verwandt oder bekannt mit den Opfern.

    STANDARD und SPIEGEL erklären, was Österreich bewegt, ordnen politische Debatten ein, erzählen unbekannte Besonderheiten und analysieren die Hintergründe der Macht. Inside Austria erscheint jeden Samstag als Newsletter und Podcast.Für Inside-Austria Hörer- und Leserinnen gibt es jeweils ein besonderes Angebot: 4 Wochen SPIEGEL+ für 1 €, danach 5,99 € pro Woche sowie 3 Monate STANDARD Smart für je 5 € statt 14,90 € 

    Gewalt gegen Frauen ein »strukturelles Problem«Die Gesamtzahl der Mordopfer ist in der Alpenrepublik seit den Siebzigerjahren rapide gesunken, aber nicht die Gewaltbereitschaft, stellte eine Studie im Oktober 2025 fest . Inzwischen verfestige sich der Eindruck, Österreich kümmere sich unzureichend um den Schutz von Frauen oder sei in diesem Bereich gar ein »Schlusslicht in Europa«, wie damals Marina Sorgo, Vizevorsitzende des Bundesverbands der Gewaltschutzzentren warnte. Für Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) ist Gewalt gegen Frauen ein »strukturelles Problem«.

    Die Bundesregierung aus ÖVP, Sozialdemokraten und liberalen Neos hat das Thema gleich nach Amtsantritt im Frühjahr 2025 auf ihre Agenda gesetzt. Ein »Nationaler Aktionsplan«  sieht eine Reform des Sexualstrafrechts vor, wodurch Cyber-Stalking und andere digitale Übergriffe besser verfolgt werden können. Außerdem sollen Anti-Gewalt-Trainings für Gefährder zur Pflicht werden, Betretungsverbote verschärft und Gewaltschutzambulanzen ausgebaut werden.

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    Podcastfolge von »Inside Austria« zum Fall PilnacekSchon vergangene Woche hat mein Kollege Fabian Schmid vom »Standard« Sie über den jetzt angelaufenen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Fall Pilnacek informiert. Der Tod des schillernden wie mächtigen Spitzenbeamten beschäftigt Österreich bis heute. Christian Pilnacek war im Oktober 2023 in einem Seitenarm der Donau ertrunken.

    Offiziell gilt Ertrinken als Todesursache, Fremdverschulden wurde ausgeschlossen. Die Rede war rasch von Suizid. Doch bis heute gibt es zahlreiche Ungereimtheiten und offene Fragen. Kritisiert werden unter anderem die Ermittlungen der Behörden, es ist von Schlamperei und politischer Vertuschung die Rede. Zuletzt warfen Daten von der Smartwatch  des Toten neue offene Fragen auf. Der Untersuchungsausschuss soll nun klären, ob ÖVP-Politiker versucht haben , Einfluss auf die Ermittlungen zu nehmen.

    Mehr zum Thema

    Die Lage: Inside Austria: Viele Fragen zum Tod eines hochrangigen Beamten

    Von Fabian Schmid

    Verstorbener Spitzenbeamter in Österreich: Die Affäre um die Tonaufnahmen eines Toten

    Aus Wien berichtet Oliver Das Gupta

    In der aktuellen Podcastfolge von »Inside Austria«  fasst Fabian Schmid den Fall Pilnacek noch einmal zusammen und gibt Einblick in den aktuellen Stand der Ermittlungen – und in die Zweifel daran. Außerdem berichtet Maximilian Werner von einem ungewöhnlichen Termin  des Untersuchungsausschusses: einem Lokalaugenschein am Fundort von Pilnaceks Leiche in der Wachau. Er erzählt, was an diesem eiskalten Tag passiert ist – und womit sich das Gremium sonst noch beschäftigt hat.

    Dieses Audio ist derzeit nicht verfügbar.

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    Geschichten, die wir Ihnen heute empfehlen:Abgabensenkung auf Lebensmittel: Steuergeschenk mit ungesunden Nebenwirkungen Deutsche Wirtschaftsministerin: Was Reiche im Bundestag zum Tiroler VIP-Gipfel sagteMeinungsbild: Hang zu autoritärer Politik in Österreich stärker als in Deutschland Integrationsexperte Güngör: »70 Prozent der Migranten sind schon längst integriert« FPÖ und AfD: Rechtsextremer Workshop in Salzburg Herzliche Grüße aus Wien!

    Oliver Das GuptaAutor für SPIEGEL und »Standard«

    Und noch einmal der Hinweis in eigener Sache: Dieses Briefing als Newsletter in Ihr E-Mail-Postfach können Sie hier bestellen.

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  • Polizei über Ausweitung Organisierter Kriminalität Berliner Banden lassen Täter offenbar aus dem

    Polizei über Ausweitung Organisierter Kriminalität Berliner Banden lassen Täter offenbar aus dem

    Polizei über Ausweitung Organisierter Kriminalität

    Berliner Banden lassen Täter offenbar aus dem Ausland einfliegen

    Sie sprechen kaum Deutsch und sind nach der Tat gleich wieder verschwunden: Laut der Berliner Polizei rekrutiert die Organisierte Kriminalität für ihre Machenschaften in der Hauptstadt verstärkt Phantome aus dem Ausland.

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    Razzia in Berlin (Archiv)

    Foto: Paul Zinken/ dpa

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    Für bestimmte Straftaten wie gewaltsame Drohungen und »Schutzgeld«-Erpressungen lässt die Organisierte Kriminalität in Berlin laut Polizeiangaben Täter aus anderen Ländern einfliegen. »Dafür werden gezielt auch junge Männer im Ausland rekrutiert«, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel. »Sie reisen kurzfristig mit einem Touristenvisum ein und begehen dann hier Straftaten, für die sie Aufträge erhalten haben.«

    Der Polizeipräsidentin zufolge sprechen die Täter teilweise kaum Deutsch, und sie verschwinden nach den Straftaten wieder schnell. »Die Auftraggeber sitzen entweder im Ausland und wollen so auf dem kriminellen Berliner Markt illegaler Geschäftspraktiken Raum gewinnen oder die Aufträge werden von Teilen der hier ansässigen OK-Strukturen erteilt«, erläuterte Slowik Meisel.Mehr Gewalt wegen Konkurrenz bei DrogenhandelDie Polizei habe im vergangenen Jahr zunehmend gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden erkannt. »Wir haben verstärkt Schussabgaben festgestellt. Im Dezember dann auch den Wurf einer Handgranate nachts in ein Lokal als Drohung«, sagte Slowik Meisel.

    Es gehe zum einen um Revierkämpfe im Bereich der Drogenkriminalität. Und zum anderen um die sogenannten Schutzgelderpressungen – ein Begriff, der die Delikte allerdings verharmlose, sagte die Polizeipräsidentin. Zutreffender spreche man von der »gewaltbetonten Bedrohung und Erpressung erfolgreicher Geschäftsleute«. Den Erpressungen werde mit Schüssen auf Gebäude Nachdruck verliehen. »Letztlich geht es in beiden Fällen um die lukrativsten Einnahmequellen für die Organisierte Kriminalität.«

    Polizei: Revierkämpfe werden nicht toleriertDie Polizei habe mit zahlreichen Razzien und Festnahmen geantwortet. »Wir sind dem mit starker Präsenz auf den Straßen und in Lokalitäten deutlich entgegengetreten. Wir arbeiten verdeckt und offen, regional, im Austausch mit anderen Bundesländern, aber auch international«, betonte Slowik Meisel. »Wir werden unsere Maßnahmen regelmäßig verändern, um nicht berechenbar zu sein. Und wir sind fest entschlossen, ganz klarzumachen: Berlin ist nicht das Pflaster für solche Auseinandersetzungen krimineller Strukturen.«

    Mehr zum Thema

    Podcast »Im Verhör« über Organisierte Kriminalität: »Eine gut geölte Tötungsmaschine«

    Ein Podcast von Christina Pohl und Hendrik Vöhringer

    Bandenkrieg im Ländle: Gangster-Rapper und Granaten

    Ein SPIEGEL-TV-Film von Vanessa Nischik

    Lagebild des BKA: Organisierte Kriminalität verursacht Milliardenschaden in Deutschland

    In diesem Zusammenhang forderte sie dringend eine Verschärfung des Paragrafen 100 a, der die Telefonüberwachung und auch die Observation von Verdächtigen regelt. So sollte der Besitz einer Waffe ein Grund für mehr Überwachungsmöglichkeiten sein. »Der Fund einer illegal geführten Schusswaffe deutet nach unseren Erfahrungen immer auf eine Zugehörigkeit zur Organisierten Kriminalität hin. Er sollte der Polizei dann folgerichtig die Möglichkeit eröffnen, sofort Überwachungsmaßnahmen zu beantragen.«

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  • Um uns herum lauern unzählige Krankmacher. Wie gut wir mit einem Schnupfen

    Um uns herum lauern unzählige Krankmacher. Wie gut wir mit einem Schnupfen

    Um uns herum lauern unzählige Krankmacher. Wie gut wir mit einem Schnupfen oder anderen Infektionen klarkommen, entscheidet unser Immunsystem. Und das ist gerade jetzt in der kalten, nassen Jahreszeit besonders gefordert.

    Aber es gibt gute natürliche Hilfen, um das Immunsystem zu unterstützen. Der Gesundheitswissenschaftler PhDr. Sven David Müller hat sie in einem neuen Buch aufgeschrieben, BILD nennt die 20 wichtigsten Helfer daraus.

  • Ab dem 15. Januar 2026 richtet die Handball-Welt die Augen nach Skandinavien:

    Ab dem 15. Januar 2026 richtet die Handball-Welt die Augen nach Skandinavien:

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    Ab dem 15. Januar 2026 richtet die Handball-Welt die Augen nach Skandinavien: In Dänemark, Schweden und Norwegen kämpfen bis zum 1. Februar 24 Nationen um die Krone Europas. Die deutsche Mannschaft bekommt es in der Vorrunde mit Österreich, Serbien und Titelanwärter Spanien zu tun. DHB-Kapitän Johannes Golla erwartet „eine extrem anspruchsvolle Gruppe“.

    In jeder der sechs Vorrundengruppen qualifizieren sich lediglich die beiden Erstplatzierten für die Hauptrunde. Dort werden die Teams neu gemischt: Die besten Nationen aus den Gruppen A, B und C bilden eine Hauptrundengruppe, die qualifizierten Teams aus D, E und F die zweite. Innerhalb dieser beiden Sechsergruppen entscheidet sich, wer den Sprung unter die letzten Vier schafft.

    [–>Die deutsche Nationalmannschaft um Bundestrainer Alfred Gislason will nach dem Viertelfinal-Aus bei der WM 2025 wieder um eine Medaille mitspielen. Zudem gilt das Turnier als wichtiger Gradmesser mit Blick auf die Heim-Weltmeisterschaft 2027 im eigenen Land.

    Wie gewohnt werden alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft von der ARD und dem ZDF im Free-TV übertragen. Wer alle Spiele der Handball-EM 2026 sehen will, benötigt ein Abo beim Streamingdienst Dyn (Anzeige).

    Gruppe A mit Deutschland, Spanien, Österreich und Serbien

    Spielplan der Gruppe A:

    Datum Uhrzeit (TV-Sender) Paarung Ergebnis
    15.01.2026 18 Uhr (Sportstudio, Dyn) Spanien – Serbien 29:27
    15.01.2026 20.30 Uhr (ARD, Dyn) Deutschland – Österreich 30:27
    17.01.2026 18 Uhr (Sportschau, Dyn) Österreich – Spanien
    17.01.2026 20.30 Uhr (ARD, Dyn) Serbien – Deutschland
    19.01.2026 18 Uhr (Sportschau, Dyn) Österreich – Serbien
    19.01.2026 20.30 Uhr (ZDF, Dyn) Deutschland – Spanien

    Tabelle der Gruppe A:

    Platz Mannschaft Tordifferenz Punkte
    1 Deutschland 3 2
    2 Spanien 2 2
    3 Serbien -2 0
    4 Österreich -3 0

    Gruppe B mit Dänemark, Portugal, Nordmazedonien und Rumänien

    Spielplan der Gruppe B:

    Datum Uhrzeit (TV-Sender) Paarung Ergebnis
    16.01.2026 18 Uhr (Dyn) Portugal – Rumänien 40:34
    16.01.2026 20.30 Uhr (Sportschau, Dyn) Dänemark – Nordmazed. 36:24
    18.01.2026 18 Uhr (Dyn) Nordmazed. – Portugal
    18.01.2026 20.30 Uhr (Sportstudio, Dyn) Rumänien – Dänemark
    20.01.2026 18 Uhr (Dyn) Nordmazed. – Rumänien
    20.01.2026 20.30 Uhr (Sportschau, Dyn) Dänemark – Portugal

    Tabelle der Gruppe B:

    Platz Mannschaft Tordifferenz Punkte
    1 Dänemark 12 2
    2 Portugal 6 2
    3 Rumänien -6 0
    4 Nordmazedonien -12 0

    Gruppe C mit Frankreich, Norwegen, Tschechien und der Ukraine

    Spielplan der Gruppe C:

    Datum Uhrzeit (TV-Sender) Paarung Ergebnis
    15.01.2026 18 Uhr (Sportschau, Dyn) Frankreich – Tschechien 42:28
    15.01.2026 20.30 Uhr (Sportstudio, Dyn) Norwegen – Ukraine 39:22
    17.01.2026 18 Uhr (Dyn) Ukraine – Frankreich
    17.01.2026 20.30 Uhr (Sportstudio, Dyn) Tschechien – Norwegen
    19.01.2026 18 Uhr (Dyn) Tschechien – Ukraine
    19.01.2026 20.30 Uhr (Sportschau, Dyn) Frankreich – Norwegen

    Tabelle der Gruppe C:

    Platz Mannschaft Tordifferenz Punkte
    1 Norwegen 17 2
    2 Frankreich 14 2
    3 Tschechien -14 0
    4 Ukraine -17 0

    Gruppe D mit Slowenien, Färöer, Montenegro und der Schweiz

    Spielplan der Gruppe D:

    Datum Uhrzeit (TV-Sender) Paarung Ergebnis
    16.01.2026 18 Uhr (Dyn) Slowenien – Montenegro 41:40
    16.01.2026 20.30 Uhr (Sportstudio, Dyn) Färöer – Schweiz 28:28
    18.01.2026 18 Uhr (Dyn) Montenegro – Färöer
    18.01.2026 20.30 Uhr (Sportschau, Dyn) Schweiz – Slowenien
    20.01.2026 18 Uhr (Dyn) Montenegro – Schweiz
    20.01.2026 20.30 Uhr (Dyn) Slowenien – Färöer

    Tabelle der Gruppe D:

    Platz Mannschaft Tordifferenz Punkte
    1 Slowenien 1 2
    2 Färöer 0 1
    2 Schweiz 0 1
    4 Montenegro -1 0

    Gruppe E mit Schweden, Kroatien, Niederlande und Georgien

    Spielplan der Gruppe E:

    Datum Uhrzeit (TV-Sender) Paarung Ergebnis
    17.01.2026 18 Uhr (Dyn) Kroatien – Georgien
    17.01.2026 20.30 Uhr (Dyn) Schweden – Niederlande
    19.01.2026 18 Uhr (Sportstudio, Dyn) Niederlande – Kroatien
    19.01.2026 20.30 Uhr (Dyn) Georgien – Schweden
    21.01.2026 18 Uhr (Sportschau, Dyn) Niederlande – Georgien
    21.01.2026 20.30 Uhr (Sportschau, Dyn) Schweden – Kroatien

    Tabelle der Gruppe E:

    Platz Mannschaft Tordifferenz Punkte
    1 Schweden
    1 Kroatien
    1 Niederlande
    1 Georgien

    Gruppe F mit Ungarn, Island, Polen und Italien

    Spielplan der Gruppe F:

    Datum Uhrzeit (TV-Sender) Paarung Ergebnis
    16.01.2026 18 Uhr (Sportschau, Dyn) Island – Italien 39:26
    16.01.2026 20.30 Uhr (Dyn) Ungarn – Polen 29:21
    18.01.2026 18 Uhr (Sportstudio, Dyn) Polen – Island
    18.01.2026 20.30 Uhr (Dyn) Italien – Ungarn
    20.01.2026 18 Uhr (Sportstudio, Dyn) Polen – Italien
    20.01.2026 20.30 Uhr (Dyn) Ungarn – Island

    Tabelle der Gruppe F:

    Platz Mannschaft Tordifferenz Punkte
    1 Island 13 2
    2 Ungarn 8 2
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  • Los Angeles (USA) – Millionen Frauen träumen von einem solchen Abend –

    Los Angeles (USA) – Millionen Frauen träumen von einem solchen Abend –

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    Los Angeles (USA) – Millionen Frauen träumen von einem solchen Abend – für sie aber war er der pure Horror. Sara Foster (44), Ex-Frau von Tommy Haas (47), hatte nach eigenen Angaben ein Date mit George Clooney (64) – und wurde vom damals wohl begehrtesten Junggesellen der Welt extrem enttäuscht.

    Sie enthüllt das Treffen mit dem Hollywood-Star vor rund rund 20 Jahren jetzt in ihrem Podcast „The World’s First Podcast“ – und sagt, es sei „deprimierend“ gewesen. Das Treffen hätte vor etwa 20 Jahren stattgefunden und sei von Cindy Crawford (59) und deren Ehemann Rande Gerber (63) arrangiert worden. Sie sei 24 gewesen, Clooney 44.

    „Es war so langweilig. Entschuldigung, ich musste es einfach sagen”, sagt Foster im Gespräch mit ihrer Schwester Erin (43).

    Sarah Foster (44) kam allein zu den Golden Globe Awards in Beverly Hills am 11. Januar ...

    Sarah Foster (44) kam allein zu den Golden Globe Awards in Beverly Hills am 11. Januar …

    ... Clooney mit seiner Frau Amal (47), mit der er seit 12 Jahren glücklich ist

    … Clooney mit seiner Frau Amal (47), mit der er seit 12 Jahren glücklich ist

    Foster erinnerte sich weiter, dass sie Clooney damals als „so alt“ empfunden habe und das Date für sie ein klares „Nein“ war. „Ich war zu diesem Zeitpunkt emotional angeschlagen wegen einer Trennung und fühlte mich während des Treffens unwohl. Dazu war ich überrascht und sogar beleidigt, dass meine Freunde mich mit einem deutlich älteren Mann verkuppeln wollten“, so Foster.

    „Ich fand das immer schon seltsam“

    Sie sprach in dem Zusammenhang allgemein über Beziehungen mit großem Altersunterschied und erklärte, dass sie deren Reiz nie ganz verstanden habe: „Ich sage immer, wenn ich diese jungen Frauen mit älteren Männern zusammen sehe: Ja, natürlich – manchmal ergibt es Sinn, und es hat seine Gründe.“ Aber? „Ich habe nie verstanden, wie eine 19-Jährige an einem 40-Jährigen interessiert sein kann. Ich fand das schon immer total seltsam.“

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    Autsch! Immerhin: „Ich bin sicher, George Clooney ist ein netter Kerl, aber ich erinnere mich nur daran, wie wir vier da saßen und ich dachte: Ich sterbe gleich, ich halte das nicht aus”, so Foster. Sie fügte hinzu, dass sie zu dieser Zeit ohnehin schon „sehr traurig“ wegen eines Ex-Freundes gewesen sei. „Und dann war da dieser Mann, der sich wie ein Opa anfühlte”.

    Sara Foster weinte bei Date mit George Clooney

    Abschließend fügte sie lachend hinzu: „Ich glaube, er war auch nicht so begeistert von mir. Ich habe ihm von meinem Exfreund erzählt und dabei angefangen zu weinen. Deshalb dachte er wahrscheinlich: ,Dieses Mädchen ist nicht in der richtigen Verfassung!‘“

    Foster war mit Ex-Tennis-Ass Tommy Haas (47, damals 43) 7 Jahre verheiratet, hier mit den Töchtern Valentina (l., 15, damals 11) und Josefine (12, damals 8) 2021

    Foster war mit Ex-Tennis-Ass Tommy Haas (47, damals 43) sieben Jahre verheiratet, hier mit den Töchtern Valentina (l., 15, damals 11) und Josefine (12, damals 8) 2021

    Bevor George Clooney vor rund zwölf Jahren seiner heutigen Traumfrau Amal (47) das Jawort gab, hatte er kein dauerhaftes Glück in der Liebe. Mittlerweile scheint der Hollywood-Charmeur jedoch angekommen zu sein und geht in seiner Rolle als Ehemann und Vater auf.

    Übrigens waren Foster und Clooney beide am 11. Januar bei den Golden Globe Awards zu Gast. Ob sie dabei miteinander sprachen, vielleicht sogar über das Horror-Date von damals, ist unbekannt.

  • Sein Selbstbewusstsein ist unerschütterlich!Zum 21. Mal spielt Novak Djokovic (38) bei den

    Sein Selbstbewusstsein ist unerschütterlich!Zum 21. Mal spielt Novak Djokovic (38) bei den

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    Sein Selbstbewusstsein ist unerschütterlich!

    Zum 21. Mal spielt Novak Djokovic (38) bei den Australian Open. Zehnmal hat er sie gewonnen. Doch längst ist der Serbe im Herbst seiner Karriere. Der Rekord-Grand-Slam-Champion jagt seinen 25. Major-Titel. Dass er den noch holt, daran glauben nicht mehr so viele Leute. Er selbst aber schon. Trotz der beiden Überflieger Carlos Alcaraz (22) und Jannik Sinner (24), die sich im vergangenen Jahr die vier Grand-Slam-Titel teilten.

    Vor dem Start am Sonntag in Melbourne sagt die langjährige Nummer 1: „Wenn ich gesund bin und an einem guten Tag mein volles Potenzial abrufen kann, kann ich jeden schlagen. Ohne dieses Selbstvertrauen würde ich jetzt nicht hier sein.“ Was für eine Ansage! Djokovic will jeden schlagen können, also auch Alcaraz und Sinner. „Ich muss natürlich jedes Match wie ein Finale angehen, aber gleichzeitig auch Schwung aufbauen und keine unnötige Energie verschwenden. Ich bin nach wie vor hochmotiviert, und natürlich ist mir bewusst, dass Sinner und Alcaraz momentan auf einem ganz anderen Niveau spielen als alle anderen. Das ist Fakt, aber das heißt nicht, dass niemand sonst eine Chance hat. Ich sehe meine Chancen daher immer gut, in jedem Turnier, besonders hier“, sagt er.

    [–>Djokovic spielt kaum Turniere

    Doch so fit, um mit den beiden Top-Spielern mithalten zu können, ist Djokovic nicht mehr. Er spielt kaum noch Turniere, maximal eines zur Vorbereitung auf einen Grand Slam. Doch die Generalprobe für die Australian Open fiel ins Wasser. In Adelaide trat er nicht an, weil er sich nach eigener Aussage nicht fit fühlte. „Mir fehlt die Kraft in den Beinen, um später im Turnier mit diesen Jungs mithalten zu können. Sie haben ihren Platz absolut verdient. Sie sind momentan die dominierenden Kräfte“, so der Wahl-Grieche, der seit Herbst 2025 in Athen wohnt.

    In seiner langen Turnier-Pause arbeitete er vor allem an seinem Körper. „Ich habe verstanden, dass sich in den letzten paar Jahren vor allem eines verändert hat: Der Wiederaufbau braucht mehr Zeit, und auch die Erholung braucht mehr Zeit. Ich glaube nicht, dass ich diese Alles-oder-Nichts-Mentalität brauche, um wirklich weit zu kommen. Ich halte sie für überflüssig. Sie hindert mich daran, mein volles Potenzial auszuschöpfen und Bestleistungen zu erbringen“, glaubt der Olympiasieger von Paris 2024.

    Novak Djokovic hat 2026 Großes vor

    Novak Djokovic hat 2026 Großes vor

    Druck, den 25. Titel unbedingt holen zu müssen, spürt er nicht. „Ich versuche, mich auf das zu konzentrieren, was ich erreicht habe, und nicht auf das, was ich vielleicht noch erreichen werde. 24 ist auch keine schlechte Zahl. Ich muss das wertschätzen und mich an meine großartige Karriere erinnern“, so Djokovic.