Categorie: Nieuws

  • Wie geht es bei Eintracht Frankfurt mit Dino Toppmöller (45) weiter?Nach dem

    Wie geht es bei Eintracht Frankfurt mit Dino Toppmöller (45) weiter?Nach dem

    <!–>

    –>

    Wie geht es bei Eintracht Frankfurt mit Dino Toppmöller (45) weiter?

    Nach dem enttäuschenden 3:3 in Bremen scheint die Zeit des Trainers zu Ende zu gehen. Sport-Vorstand Markus Krösche (45) verzichtete nach dem Spiel auf ein Trainer-Bekenntnis. Es war inzwischen das zwölfte Spiel in dieser Saison, in dem Eintracht mindestens drei Gegentore kassiert. 13 Gegentore fielen alleine in der Schlussviertelstunde.

    Und wie schon in Stuttgart gab die Mannschaft eine Führung – gegen Werder sogar zweimal – aus der Hand. Weil die Spieler immer wieder in das gleiche Fehlermuster verfallen. Doch es ist die Aufgabe eines Trainers, das zu lösen.

    Markus Krösche (45) rechnete danach gnadenlos ab. „Es ist immer das Gleiche. Die Leistung war von Anfang bis zum Schluss nicht da. Nach 50 Sekunden führst du, aber danach war das einfach ein schlechtes Spiel von uns. So können wir nicht weitermachen!“

    [–>Der Sport-Boss weiter: „Wir können so einfach nicht auftreten. Wir sind Eintracht Frankfurt, und wir haben einen Anspruch an uns selber wie wir Fußball spielen wollen – sowohl mit und gegen den Ball. Das war heute nicht das, wie wir unsere Mannschaft und auch Eintracht Frankfurt repräsentieren wollen.“

    Krisensitzung am Samstag

    Auf die Frage, ob Toppmöller im entscheidenden Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen Qarabağ Ağdam in Baku noch auf der Bank sitzt, sagt Krösche: „Wir besprechen das jetzt. Wir müssen die Themen angehen. Wir müssen sehen, dass wir solche Leistungen nie wieder zeigen!“

    Diese Besprechung findet am Samstag statt. Während Toppmöller mit der Mannschaft noch am Freitagabend von Bremen zurückgeflogen war, fuhr Krösche erst mal heim nach Paderborn. Von dort geht’s dann Frankfurt – zur großen Krisensitzung und Grundsatz-Analyse mit Toppmöller. Da entscheidet sich , ob Toppmöller gleich gehen muss oder vielleicht doch noch das Baku-Spiel bekommt.

  • Diese Abrechnung war knallhart!Ex-Profi Martin Harnik (38) sprach als Sky-Experte nach dem

    Diese Abrechnung war knallhart!Ex-Profi Martin Harnik (38) sprach als Sky-Experte nach dem

    <!–>

    –>

    Diese Abrechnung war knallhart!

    Ex-Profi Martin Harnik (38) sprach als Sky-Experte nach dem 3:3 von Eintracht Frankfurt bei Werder Bremen mit weicher Stimme. Seine Worte waren dafür umso härter. Zwar spielte Harnik in seiner Bundesliga-Karriere zweimal für Werder, sein Analyse-Interesse galt aber alleine dem furchtbaren Auftritt von Champions-League-Teilnehmer Frankfurt.

    Ex-Profi Martin Harnik (38) ist jetzt TV-Experte

    Ex-Profi Martin Harnik (38) ist jetzt TV-Experte

    Das erneut haarsträubende Abwehrverhalten, die Gegentor-Flut, der verspielte Sieg. Für Harnik alles Themen, dieTrainer Dino Toppmöller (45) zu verantworten hat. Der gebürtige Hamburger, der 68 Länderspiele für Österreich machte, sagte nach dem Spiel: „Bei Eintracht gibt es eine brutale Schwäche in der Abstimmung bei der Mannschaft. Da sind zu viele Ideen auf dem Platz. Die Mannschaft fällt innerhalb des Spiels auseinander. Das muss der Trainer in die Hand nehmen. Er braucht aber auch einen verlängerten Arm auf dem Platz.“

    [–>

    Auch wenn Kapitän Robin Koch (29) in Bremen bis auf den Fehler vor dem 2:2 ein ordentliches Spiel machte, fehlt Toppmöller schon seit Wochen ein verlängerter Arm auf dem Platz. Mittelfeldspieler wie Ellyes Skhiri (30) sind brutal mit sich selbst beschäftigt, können der Mannschaft in der Zentrale überhaupt keine Sicherheit geben. Weltmeister Mario Götze (33) und Jung-Star Hugo Larsson (21) fehlten einmal mehr wegen eines grippalen Infekts. So ist das Frankfurter Mittelfeld für die hohen nationalen und internationalen Ansprüche einfach viel zu schwach besetzt.

    Auch Stimmung schlecht bei Eintracht

    Harnik untermauerte, dass die Stimmung in Frankfurt wegen der Gegentor-Flut so schlecht ist, dass sich die Mannschaft nicht mal mehr über den späten Ausgleich durch Ansgar Knauff (24) zum 3:3 freuen konnte: „Beim späten Ausgleich hat man gesehen, dass wenig Freude in den Gesichtern zu erkennen war. Die Bremer mit einem sehr unglücklichen, sehr späten Punktverlust zu Hause. Da hätten sie einen riesigen Schritt machen können.“

  • In Deutschland steigen die Zahlen von Häuslicher Gewalt – vor allem gegen

    In Deutschland steigen die Zahlen von Häuslicher Gewalt – vor allem gegen


    In Deutschland steigen die Zahlen von Häuslicher Gewalt – vor allem gegen Frauen – seit Jahren stetig an. Auch wenn sie kein Allheilmittel wäre, so wünscht sich unsere Kolumnistin dennoch die Einführung der elektronischen Fußfessel.
  • In Gelsenkirchen wird die Polizei wochenlang Tausende Menschen vernehmen, die vom Einbruch

    In Gelsenkirchen wird die Polizei wochenlang Tausende Menschen vernehmen, die vom Einbruch

    In Gelsenkirchen wird die Polizei wochenlang Tausende Menschen vernehmen, die vom Einbruch in den Tresorraum betroffen sind. Parallel prüfen Spezialisten nach SPIEGEL-Informationen elf Millionen Datensätze aus Funkzellenabfragen und rund acht Terabyte Videomaterial.
  • »Nicht hübsch genug« Warum Jennifer Lawrence die Rolle in einem Tarantino-Film (vielleicht)

    »Nicht hübsch genug« Warum Jennifer Lawrence die Rolle in einem Tarantino-Film (vielleicht)

    »Nicht hübsch genug«

    Warum Jennifer Lawrence die Rolle in einem Tarantino-Film (vielleicht) nicht bekam

    Angeblich war Jennifer Lawrence einst im Gespräch für Tarantinos »Once Upon a Time in Hollywood«. Warum sie Sharon Tate doch nicht verkörpert, dafür hat die Schauspielerin eine Theorie.

    Zur Merkliste hinzufügen

    Artikel anhören (3 Minuten)
    3 Min

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Bild vergrößern

    Jennifer Lawrence bei den Golden Globes (11. Januar)

    Foto: Xavier Collin / NurPhoto / images press agency / picture alliance

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    Es ist eine Frage, die sich vermutlich viele Menschen schon einmal gestellt haben: Kann Klatsch oder üble Nachrede eine Karriereoption zerstören? Auch Schauspielerin Jennifer Lawrence, 35, hat sich gezwungenermaßen mit dem Thema auseinandergesetzt – und jetzt in einem Interview darüber gesprochen, wie schwer es für sie selbst ist, herauszufinden, ob ein Verdacht stimmt.

    Konkret geht es Quentin Tarantinos Film »Once Upon a Time in Hollywood« aus dem Jahr 2019. Schon im Vorfeld hatte es damals Gerüchte gegeben, Lawrence sei für die Rolle der Sharon Tate vorgesehen, diese bekam dann aber Margot Robbie. Der US-Podcasthost Josh Horowitz hat Lawrence jetzt in einem Interview 

    auf diese Gerüchte angesprochen. Stimme es denn nicht, dass Tarantino eigentlich Lawrence für den Film habe besetzen wollen, fragt er im Verlauf des Gesprächs. Und Lawrence reagiert ziemlich direkt: »Ja, das wollte er. Aber dann hieß es überall: ›Sie ist nicht schön genug, um Sharon Tate zu spielen.‹«

    Bild vergrößern

    Jennifer Lawrence und Quentin Tarantino nach ihren Oscar-Siegen 2013 (mit unterschiedlichen Filmen)

    Foto: Jonathan Short / AP Photo / picture alliance

    »Das stimmt nicht!«, geht Horowitz, darauf dazwischen, aber die Schauspielerin bleibt bei ihrer Version: »Ich bin mir ziemlich sicher, dass es stimmt.« Dann schränkt sie ein: »Oder es ist so, dass ich die Geschichte schon so lange so erzähle, dass ich sie selbst glaube.« Vielleicht habe sie Tarantino ja in Wahrheit nie für die Rolle in Betracht gezogen, schließt sie dann sarkastisch. »Und das Internet hat mich einfach so als hässlich bezeichnet.«

    Mehr zum Thema

    Schauspieler und seine Partnerinnen: Stichelt Jennifer Lawrence hier gegen Leonardo DiCaprio?

    Hollywoodschauspielerin: Jennifer Lawrence hat gerade den besten Kinofilm aller Zeiten geguckt (sagt sie)

    Gemeinsame Sexszenen: Darum hat Jennifer Lawrence beim Dreh mit Robert Pattinson keinen Intimitätskoordinator gebraucht

    Was Lawrence in dem Interview nicht dezidiert erwähnt: Im Vorfeld von »Once Upon a Time in Hollywood« hatte sich tatsächlich eine im Zusammenhang mit dem Film relevante Person wenig freundlich über ihr Äußeres geäußert: Sharon Tates Schwester Debra Tate erklärte 2017 in einem Interview mit »TMZ «, sie halte Margot Robbie für die ideale Besetzung in dem Film. Jennifer Lawrence hingegen sei, so leid ihr es tue, das zu sagen, »einfach nicht hübsch genug, Sharon zu spielen«.Und wer hört solche Dinge schon gern über sich? Nur: Ist so eine Äußerung der Grund, eine Rolle nicht zu bekommen? Es ist weder von der Hand zu weisen, noch lässt es sich nachweisen.

    Da bleibt dann vielleicht nur Sarkasmus.

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite

  • Globaler Wettbewerb Vier Wege, wie Europas Wirtschaft aus der Krise kommt Das

    Globaler Wettbewerb Vier Wege, wie Europas Wirtschaft aus der Krise kommt Das

    Globaler Wettbewerb

    Vier Wege, wie Europas Wirtschaft aus der Krise kommt

    Das Mercosur-Abkommen zeigt: Die EU ist als Partner gefragt in einer Zeit, in der die USA und China die Muskeln spielen lassen. Europa sollte das Momentum nutzen und endlich seine Stärken ausspielen.

    Martin Hesse und

    Benedikt Müller-Arnold

    DER SPIEGEL 4/2026

    Zur Merkliste hinzufügen

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Bild vergrößern

    Containerschiff im Hafen von Hamburg

    Foto: Stefan Trocha / STEINSIEK.CH / IMAGO

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.

    Diesen Artikel weiterlesen mit SPIEGEL+

    Sie haben bereits ein Digital-Abo?
    Zum Login

    SPIEGEL plus

    Nur für Neukunden

    € 1,– für 4 Wochen

    danach € 5,99 pro Woche

    Freier Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App

    Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter

    Jederzeit kündigen

    Jetzt abonnieren

    SPIEGEL plus

    52 Wochen 25 % sparen

    € 4,49 pro Woche für 52 Wochen

    danach € 5,99 pro Woche

    Freier Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App

    Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter

    52 Wochen rabattierte Laufzeit

    Jetzt abonnieren

    Sie haben bereits ein Print-Abo?

    Hier rabattiert Digital-Zugang bestellen

    Jetzt Artikel freischalten:

    Sie haben bereits ein Digital-Abo?

    SPIEGEL plus

    Monatsabo Preis wird geladen…

    Zugang zu allen Artikeln in der App und auf SPIEGEL.de

    Wöchentliche Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper

    Jederzeit kündbar

    Jetzt abonnieren

    SPIEGEL plus

    20 % sparen

    Jahresabo Preis wird geladen

    Zugang zu allen Artikeln in der App und auf SPIEGEL.de

    Wöchentliche Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper

    Jederzeit kündbar

    Jetzt abonnieren

    iTunes-Abo wiederherstellen

    SPIEGEL+ wird über Ihren iTunes-Account abgewickelt und mit Kaufbestätigung bezahlt. 24 Stunden vor Ablauf verlängert sich das Abo automatisch um

    einen Monat zum Preis von zurzeit ¤
    ein Jahr zum Preis von zurzeit ¤. In den Einstellungen Ihres iTunes-Accounts können Sie das Abo jederzeit kündigen. Um SPIEGEL+ außerhalb
    dieser App zu nutzen, müssen Sie das Abo direkt nach dem Kauf mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpfen. Mit dem Kauf akzeptieren Sie unsere
    Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung.

    SPIEGEL plus

    Zu meinen Artikeln

    von 4 Artikeln verfügbar

    In Ihrem SPIEGEL+ Starter-Abo stehen Ihnen bis Uhr noch Artikel zur Verfügung. Wollen Sie diesen Artikel freischalten?

    Artikel freischalten

    von 4 Artikeln verfügbar

    Die nächsten 4 freien Artikel stehen Ihnen am Uhr zur Verfügung. Trotzdem weiterlesen? Jetzt zum Premium-Abo upgraden!

    Premium-Abo

    Exklusiv für Sie!

    € 5,99 pro Woche

    Vierwöchentlich abgerechnet und kündbar.

    Starter-Abonnent:innen sparen bis zur nächsten Abrechnung.

    Alle Artikel auf SPIEGEL.de und App lesen

    Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter

    Jetzt upgraden

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite

  • Debatte über Schutz von Beschäftigten CSU will noch in diesem Jahr neue

    Debatte über Schutz von Beschäftigten CSU will noch in diesem Jahr neue

    Debatte über Schutz von Beschäftigten

    CSU will noch in diesem Jahr neue Regeln für Arbeitszeit

    Wöchentliche statt tägliche Höchststundenzahl? Die CSU möchte schnell Reformen für flexiblere Arbeitszeitregeln einleiten. Für Streit sorgen Äußerungen von Kanzler Merz.

    Zur Merkliste hinzufügen

    Artikel anhören (3 Minuten)
    3 Min

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Bild vergrößern

    Dachdecker bei der Arbeit: Debatte über Arbeitszeitreform

    Foto: Frank Hammerschmidt / dpa

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    Kanzler Friedrich Merz nennt das Arbeitszeitgesetz als Beispiel für Überregulierung. Nun macht die CSU Druck für eine rasche Flexibilisierung der Arbeitszeitregeln in Deutschland. »Die nötigen Reformen müssen wir in diesem Jahr auf den Weg bringen, damit sie wirken können«, sagte CSU-Generalsekretär Martin Huber der »Augsburger Allgemeinen«. Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Flexibilisierung müsse jetzt von der Bundesregierung schnell auf den Weg gebracht werden.

    In ihrem Koalitionsvertrag 

    hatten sich Union und SPD darauf geeinigt, im Einklang mit der europäischen Arbeitszeitrichtlinie die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit zu schaffen. Dies wurde auch mit einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf begründet.Zur Ausgestaltung sollte der Dialog mit den Sozialpartnern geführt werden. Im Koalitionsvertrag heißt es zudem: »Kein Beschäftigter darf gegen seinen Willen zu höherer Arbeitszeit gezwungen werden. Deshalb werden wir Missbrauch ausschließen.«

    Merz kritisiert ArbeitszeitgesetzDas Thema war kürzlich durch eine Bemerkung von Bundeskanzler Friedrich Merz wieder in den Blickpunkt gerückt. Beim Neujahrsempfang der Wirtschaft in Halle antwortete der CDU-Chef auf die Frage, welches Gesetz er streichen würde, wenn er die Gelegenheit hätte: »Ich würde wahrscheinlich das Arbeitszeitgesetz streichen.«Es sei ein klassisches Beispiel dafür, »wo die Betriebsparteien und Tarifvertragsparteien alles regeln können, was der Gesetzgeber nicht regeln muss«.

    Mehr zum Thema

    Reformdebatte: Oppositionsparteien kritisieren Merz für Arbeitszeitgesetz-Aussage

    Umstrittene Lockerung: Hälfte der Personalchefs befürwortet wöchentliche Höchstarbeitszeit

    Während CSU-Generalsekretär Huber die Äußerung guthieß, kritisierte sie der SPD-Sozialexperte und Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales, Bernd Rützel. »Das Arbeitszeitgesetz ist ja ein Gesundheitsgesetz. Will er denn die Gesundheit der Menschen aufs Spiel setzen?«, sagte Rützel der »Augsburger Allgemeinen«.»Das wäre ein Schlag ins Gesicht aller Leute, die morgens aufstehen, in den Betrieb oder ins Büro fahren und den ganzen Tag schuften. Das Arbeitszeitgesetz schützt genau diese Menschen«, sagte Rützel.Er betonte aber, die SPD werde sich an den Koalitionsvertrag halten und mehr Flexibilität durch eine Wochenarbeitszeit schaffen. Niemand werde aber gezwungen, länger zu arbeiten. »Die Pausen bleiben die gleichen. Und wir schaffen eine elektronische Erfassung aller Arbeitszeiten. Jede Minute muss bezahlt werden«, so Rützel.

    Mehr zum Thema

    Zwölfstundentage: Überlange Arbeitszeiten schaden uns allen

    Eine Kolumne von Sara Weber

    Debatte über Mehrarbeit: Die meisten Deutschen lehnen längere Arbeitstage ab

    Auch Grüne und Linke hatten die Äußerungen von Merz kritisiert. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Andreas Audretsch, warnte, »ein Zurück ins Zeitalter der Ausbeutung« helfe der Wirtschaft nicht.

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite

  • Caravanbranche in der Krise Wenn das Traummobil nicht vom Hof kommt Wohnmobilhändler

    Caravanbranche in der Krise Wenn das Traummobil nicht vom Hof kommt Wohnmobilhändler

    Caravanbranche in der Krise

    Wenn das Traummobil nicht vom Hof kommt

    Wohnmobilhändler werden ihre Fahrzeuge oft nur noch schwer los, manche gehen pleite: Die Lust auf Camping ist vielen Reisenden vergangen. Wie die Hersteller trotzdem neue Fans gewinnen wollen.

    Jürgen Pander

    Zur Merkliste hinzufügen

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Bild vergrößern

    Frau auf Campingvan: Die Branche fällt nun umso härter

    Foto: Justin Paget / Getty Images

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.

    Diesen Artikel weiterlesen mit SPIEGEL+

    Sie haben bereits ein Digital-Abo?
    Zum Login

    SPIEGEL plus

    Nur für Neukunden

    € 1,– für 4 Wochen

    danach € 5,99 pro Woche

    Freier Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App

    Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter

    Jederzeit kündigen

    Jetzt abonnieren

    SPIEGEL plus

    52 Wochen 25 % sparen

    € 4,49 pro Woche für 52 Wochen

    danach € 5,99 pro Woche

    Freier Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App

    Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter

    52 Wochen rabattierte Laufzeit

    Jetzt abonnieren

    Sie haben bereits ein Print-Abo?

    Hier rabattiert Digital-Zugang bestellen

    Jetzt Artikel freischalten:

    Sie haben bereits ein Digital-Abo?

    SPIEGEL plus

    Monatsabo Preis wird geladen…

    Zugang zu allen Artikeln in der App und auf SPIEGEL.de

    Wöchentliche Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper

    Jederzeit kündbar

    Jetzt abonnieren

    SPIEGEL plus

    20 % sparen

    Jahresabo Preis wird geladen

    Zugang zu allen Artikeln in der App und auf SPIEGEL.de

    Wöchentliche Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper

    Jederzeit kündbar

    Jetzt abonnieren

    iTunes-Abo wiederherstellen

    SPIEGEL+ wird über Ihren iTunes-Account abgewickelt und mit Kaufbestätigung bezahlt. 24 Stunden vor Ablauf verlängert sich das Abo automatisch um

    einen Monat zum Preis von zurzeit ¤
    ein Jahr zum Preis von zurzeit ¤. In den Einstellungen Ihres iTunes-Accounts können Sie das Abo jederzeit kündigen. Um SPIEGEL+ außerhalb
    dieser App zu nutzen, müssen Sie das Abo direkt nach dem Kauf mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpfen. Mit dem Kauf akzeptieren Sie unsere
    Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung.

    SPIEGEL plus

    Zu meinen Artikeln

    von 4 Artikeln verfügbar

    In Ihrem SPIEGEL+ Starter-Abo stehen Ihnen bis Uhr noch Artikel zur Verfügung. Wollen Sie diesen Artikel freischalten?

    Artikel freischalten

    von 4 Artikeln verfügbar

    Die nächsten 4 freien Artikel stehen Ihnen am Uhr zur Verfügung. Trotzdem weiterlesen? Jetzt zum Premium-Abo upgraden!

    Premium-Abo

    Exklusiv für Sie!

    € 5,99 pro Woche

    Vierwöchentlich abgerechnet und kündbar.

    Starter-Abonnent:innen sparen bis zur nächsten Abrechnung.

    Alle Artikel auf SPIEGEL.de und App lesen

    Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter

    Jetzt upgraden

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite

  • Foto: Marvin Ruppert / DEIN SPIEGEL if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));} Soziologe

    Foto: Marvin Ruppert / DEIN SPIEGEL if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));} Soziologe

    Foto: Marvin Ruppert / DEIN SPIEGEL

    if (typeof(Event) === ‘function’) {window.dispatchEvent(new Event(‘POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY’));}

    Soziologe im Kinderinterview

    »Ältere Menschen haben oft keine Ahnung, wie es euch geht«

    Aladin El-Mafaalani erforscht, wie es Kindern besser gehen kann. Die Kinderreporterinnen Aylin und Adele redeten mit ihm über Mitspracherechte junger Menschen und Döner in der Schulkantine.

    Redaktionelle Begleitung:

    Marco Wedig

    DEIN SPIEGEL 2/2026

    Zur Merkliste hinzufügen

    Artikel anhören (7 Minuten)
    7 Min

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    DEIN SPIEGEL: Wieso dürfen Kinder nicht mitbestimmen, obwohl wir die Zukunft sind?El-Mafaalani: Hättet ihr vor 200 Jahren gelebt, dürftet ihr deutlich mehr. Es gab zu der Zeit zwar keine Demokratie. Der König hat alles bestimmt – nicht das Volk, also auch nicht die Kinder. Aber Kinder galten damals als kleine Erwachsene und hatten ähnliche Pflichten wie Erwachsene. Sie mussten auch arbeiten. Mit der Zeit sollte aber alles immer produktiver werden, vor allem in den Fabriken. Kinder haben dabei gestört. Sie sollten zur Schule gehen. Daher wurde nach und nach die Schulpflicht eingeführt. So hat man dafür gesorgt, dass es nur noch zwei Orte für sie gab: zu Hause bei der Familie und die Schule.

    DEIN SPIEGEL: Man kann aber nicht sagen, dass früher alles besser war, oder?El-Mafaalani: Nein, denn Kinder mussten schwere Arbeiten erledigen. Deswegen sind die Sommerferien übrigens so lang: weil die Kinder auf den Feldern mithelfen mussten, wenn die Ernte anstand. So eine harte körperliche Arbeit ist für junge Körper nicht gesund. Es ist richtig, dass Kinderarbeit heutzutage verboten ist. Und es ist gut, dass ihr heute in vielen Bereichen geschützt seid, aber es bräuchte mehr Mitspracherechte für euch.

    DEIN SPIEGEL: Sollte man das Wahlalter senken?El-Mafaalani: Mit 14 Jahren könnt ihr entscheiden, dass ihr nicht mehr am Religionsunterricht teilnehmen wollt, auch wenn eure Eltern das wollen. Wenn ihr diese Entscheidung schon mit 14 treffen könnt, solltet ihr meiner Meinung nach auch wählen dürfen. Ich würde sogar weitergehen. Es gibt 10-Jährige, die sich politisch besser auskennen als ihre Eltern. Warum sollen die nicht wählen dürfen? Also ja, ich bin dafür, das Wahlalter zu senken. Wobei das politisch nicht so sehr ins Gewicht fallen würde.

    DEIN SPIEGEL: Warum?El-Mafaalani: Es gibt nur halb so viele 10-Jährige wie 60-Jährige. Auch wenn die 10-Jährigen wählen dürften, würden die 60-Jährigen sie immer überstimmen können. Und die Älteren haben nun mal andere Interessen als die Jüngeren, etwa dass sie eine sichere Rente bekommen. Es bräuchte daher eine andere Lösung. Mich überzeugt die Idee eines Zukunftsrats. Da sitzen nur junge Leute drin. Und die dürfen jede Entscheidung, die Friedrich Merz oder die Bürgermeisterin bei euch vor Ort trifft, kommentieren. Der Bundeskanzler oder die Bürgermeisterin müssten sich dann gegenüber den jungen Leuten rechtfertigen. Zeitungen und Fernsehsendungen würden darüber berichten. So würden alle wissen, wie die jungen Leute ticken. Momentan werden in politischen Umfragen nur Über-18-Jährige gefragt. Und das zu Themen, die vor allem eure Zukunft betreffen – etwa in der Debatte über die Wehrpflicht.

    DEIN SPIEGEL

    Bild vergrößern

    Foto: DEIN SPIEGEL

    Klimakrise, Handyverbot, Wehrpflicht. Junge Menschen sind davon stark betroffen, doch in politische Entscheidungen werden sie selten eingebunden. Warum das ein Problem ist und wie sich fünf Kinder und Jugendliche dennoch einbringen, steht in der neuen Ausgabe von DEIN SPIEGEL, dem Nachrichten-Magazin für Kinder. Außerdem im Heft: Wie Donald Trump die US-Demokratie beschädigt. Und: Biathletin Selina Grotian über ihre Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele. DEIN SPIEGEL gibt es am Kiosk, ausgewählte Artikel online. Erwachsene können das Heft auch hier kaufen:Bei meine-zeitschrift.de bestellen 

    Bei Amazon bestellen 

    Direkt zum Abo

    DEIN SPIEGEL: Was müsste die Politik noch tun, damit es Kindern besser geht?El-Mafaalani: Sie müsste versuchen, die Eltern zu entlasten. Wenn man junge Menschen fragt, was sie sich wünschen, ist die häufigste Antwort: dass Mama und Papa nicht mehr so gestresst sind.DEIN SPIEGEL: Haben Politiker Angst, Kindern die Macht zu geben?El-Mafaalani: Von Angst würde ich nicht sprechen. Ältere Menschen haben oft keine Ahnung, wie es euch oder jungen Eltern geht. Das ist nicht böse gemeint. Ich selbst bin vor 23 Jahren Vater geworden. Das ist echt lange her. Meine Tochter hat mittlerweile den Führerschein und ist ausgezogen. Und ich kann mich heute nur noch ganz schwer hineindenken, wie das damals war. Wie soll das erst Leuten gelingen, die 60 Jahre oder älter sind? Und sie kennen auch die aktuellen Schwierigkeiten nicht, zum Beispiel den Stress, wenn beide Eltern arbeiten gehen.

    Bild vergrößern

    Der Bildungsforscher Aladin El-Mafaalani, 47, geht öfter an Schulen und stellt Fragen: Wie sind die Lernbedingungen? Was könnte besser laufen? An manchen Schulen dürfen Schülerinnen und Schüler deutlich mehr mitbestimmen, zum Beispiel, was es zum Mittagessen gibt. El-Mafaalani und sein Team beobachten das dann, um zu schauen, was andere Schulen daraus lernen könnten.

    Foto: Marvin Ruppert / DEIN SPIEGEL

    DEIN SPIEGEL: In einem Ihrer Bücher schreiben Sie, dass sich die Älteren mehr einbringen sollten. Warum?El-Mafaalani: Kennt ihr den Begriff Boomer?DEIN SPIEGEL: Hat das was mit Bumerang zu tun?El-Mafaalani: Nein, damit sind die sogenannten Baby­boomer gemeint. In den Jahren 1959 bis 1969 wurden total viele Babys geboren. Die Boomer gehen nach und nach in Rente. Und es sind einfach zu viele, als dass alle sagen könnten: »Ich spiele jetzt nur noch Tennis oder gehe auf Weltreise.« Sollten sie das machen, würde hier nichts mehr funktionieren. Daher schlage ich vor, dass sich die Boomer an Schulen oder in Kitas enga­gieren. Menschen mit handwerklichen Kenntnissen könnten zum Beispiel im Werkunterricht Wissen vermitteln. Das ist nötig, weil in Zukunft viele Lehrkräfte fehlen werden.

    Bild vergrößern

    Kinderreporterin Adele, 12, geht in die 7. Klasse des Dietrich-­Bonhoeffer-Gymnasiums in Bergisch Gladbach. Sie macht Karate, spielt Tennis und Waldhorn.

    Foto: Marvin Ruppert / DEIN SPIEGEL

    DEIN SPIEGEL: Die Ergebnisse der vergangenen Pisa-Studie waren so schlecht wie noch nie. Hat das auch damit zu tun?El-Mafaalani: Die Ergebnisse sind so, weil es davor auch schon schlecht lief, man das aber über zehn Jahre ignoriert hat. Schulen stehen vor großen Herausforderungen. Ein Beispiel: Zu Beginn des Schuljahrs war ich mit meinem Team in einer kleinen Grundschule. Dort lernen 180 Kinder. Und die sprechen mehr Sprachen als die vielen Tausend Mitarbeitenden eines sehr großen Unternehmens, das am selben Ort wie die Grundschule seinen Sitz hat. Das Ding ist: Dieser Riesenkonzern hat eine ganze Abteilung, die sich darum kümmert, dass es bei all den unterschiedlichen Sprachen und Religionen im Unternehmen keine Konflikte gibt, dass alle unterstützt werden und sich wohlfühlen. Und an der Grundschule sollen sich die 14 Lehrerinnen und Lehrer neben dem Unterricht darum kümmern?

    Bild vergrößern

    Kinderreporterin Aylin, 13, besucht die 8. Klasse des Helmholtz-Gymnasiums in Bonn. Sie spielt Handball und ist Chefredakteurin der Schülerzeitungs-AG.

    Foto: Marvin Ruppert / DEIN SPIEGEL

    DEIN SPIEGEL: In Interviews erwähnen Sie oft, dass Schulen demokratischer werden sollten. Wie soll das gehen?El-Mafaalani: Indem man die Kinder auch dort mitbestimmen lässt. Wir haben das vor Kurzem bei einer Grundschule gemacht und gefragt, was sie sich zum Mittagessen wünschen. Was glaubt ihr, was auf Platz eins war?

    Geboren für die großen Chancen

    Ullrich Fichtner

    Ein SPIEGEL-Buch: Über die Welt, die unsere Kinder und uns in Zukunft erwartet

    Verlag: Penguin

    Seitenzahl: 320

    Ein SPIEGEL-Buch: Über die Welt, die unsere Kinder und uns in Zukunft erwartet

    Verlag: Penguin

    Seitenzahl: 320

    Für 14,00 € kaufen

    Preisabfragezeitpunkt
    17.01.2026 10.01 Uhr
    Keine Gewähr

    Im SPIEGEL Shop bestellen

    Bei Amazon bestellen

    Weitere Anbieter

    Bei Thalia bestellen

    Bei Genialokal bestellen

    Bei Hugendubel bestellen

    Produktbesprechungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Über die sogenannten Affiliate-Links oben erhalten wir beim Kauf in der Regel eine Provision vom Händler. Mehr Informationen dazu hier

    DEIN SPIEGEL: Nudeln? Pizza?El-Mafaalani: Döner! Und die Schulleiterin meinte dann zu mir: »Herr El-Mafaalani, jetzt schauen Sie sich mal dieses Ergebnis an! Na toll!« Und ich so: »Was haben Sie denn gedacht, was die Kinder antworten? Brokkoli?« Jedenfalls gibt es dort nach langen Diskussionen alle zwei Wochen Döner zu Mittag. An den anderen Tagen ist das Essen dafür gesünder, als es vorher war. Und alle sind zufrieden – auch die Ernährungswissenschaftler, die das Expe­riment begleitet haben. Ich denke, dass Kinder auch bei Lerninhalten und Pausenzeit mitbestimmen sollten. Mit einer Ausnahme: Wenn etwas das Lernen oder die Gesundheit gefährdet, müssen die Lehrkräfte sie überstimmen können. Aber ein Döner alle paar Tage ist weder lern- noch gesundheitsschädlich.

    DEIN SPIEGEL – das Nachrichten-Magazin für Kinder

    Bild vergrößern

    Foto: DEIN SPIEGEL

    Liebe Eltern,Kinder wollen die Welt verstehen. Sie interessieren sich für Natur, Menschen und Technik. Sie stellen Fragen. Und sie geben sich nicht mit den erstbesten Antworten zufrieden. Darum gibt der SPIEGEL für junge Leserinnen und Leser ab acht Jahren ein eigenes Nachrichtenmagazin heraus.DEIN SPIEGEL erscheint jeden Monat neu und bietet spannende, verständlich geschriebene Geschichten aus aller Welt, Interviews und News aus Politik und Gesellschaft. Für noch mehr Spaß sorgen Comics, Rätsel und kreative Ideen zum Mitmachen.

    Informationen und Angebote

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite

  • Was ich mir als Mutter vornehme Diesen Neujahrsvorsatz ziehe ich durch Ein

    Was ich mir als Mutter vornehme Diesen Neujahrsvorsatz ziehe ich durch Ein

    Was ich mir als Mutter vornehme

    Diesen Neujahrsvorsatz ziehe ich durch

    Ein Familiennewsletter von

    Antonia Bauer

    Ich liebe Bücher, trotzdem sehen meine Kinder mich fast nie lesen. Warum ich das jetzt ändern will.

    Zur Merkliste hinzufügen

    Artikel anhören (8 Minuten)
    8 Min

    Link kopieren

    Weitere Optionen zum Teilen

    Link kopieren

    Mir ist aufgefallen, wie meine Kinder mich oft sehen: an der Küchenmaschine, mit dem Staubsauger, vor der Geschirrspülmaschine, am Laptop, mit dem Smartphone in der Hand. Aber fast nie mit einem Buch.Dabei lese ich viel, es ist nur für die Kinder unsichtbar. Ich lese abends, wenn sie schlafen und es still im Haus ist. Im Auto höre ich Audiobücher beim Autofahren. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich das »Hufe klappern, Pferde traben, springen über’n Wassergraben«-Intro wegdrücken kann, das automatisch startet, sobald ich mein Handy verbinde. Esse ich allein, liegt mein E-Reader neben dem Teller. In der Bibliothek leihen wir stapelweise Kinderbücher aus – aber kein Einziges für Erwachsene.Deswegen habe ich mir vorgenommen, vor den Kindern mehr zu lesen. Nicht vorzulesen, das tue ich ohnehin täglich. Sondern auch, vor ihnen zu lesen.Denn Bücher und Geschichten gehören seit jeher zu meinem Leben. Ich erinnere mich noch an die winzige Bibliothek im Pfarrhaus meines Heimatdorfes. Die Kinderbücher nahmen nur ein Regal ein. Darin standen in ordentlicher Reihe die Bände von Enid Blytons Detektivreihe »Geheimnis um ….« Jedes Buch steckte in einem Plastikeinband, und es gab von jedem nur ein Exemplar. Ich las und las, bis ich am Ende des Regals angelangt war.

    Bild vergrößern

    Lesende Frau: »Ich lese viel, es ist nur für die Kinder unsichtbar« (Symbolbild)

    Foto: Alina Rudya / Bell Collective / Getty Images

    Danach fuhr mich meine Mutter in die Stadtbibliothek, wo ich meinen eigenen Ausweis bekam. Geschichten haben mir die Welt geöffnet, mich getröstet und immer begleitet, im Flugzeug, im Zug, im Bett nachts mit einem Säugling. Wenn mir der Alltag aus Wickeln, Füttern und Trösten in den Elternzeiten zu eintönig wurde, hörte ich Audiobücher, während ich mit dem Baby in der Trage durch den Tag spazierte.Als Eltern wünscht man sich vieles für seine Kinder. Ich wünsche mir, dass sie Leser bleiben – auch wenn eines Tages das Vorlesealter langsam endet. Denn ich glaube, wenn man liest, kann nicht mehr so viel schiefgehen.Allerdings ist es eine Gewohnheit, die gepflegt werden muss. Ich sehe an den Freundinnen und Klassenkameraden meiner Zehnjährigen, was sich verändert, wenn das Handy griffbereit in der Hosentasche steckt. Am meisten sehe ich es an mir selbst: Wenn ich nicht vor dem Schlafengehen automatisch zum E-Reader greifen würde, wäre ich abends wahrscheinlich nur mit Scrollen beschäftigt.Deswegen probiere ich es nun mit Vorleben, es bringt mehr als Erziehen. Das weiß jeder, der mal versucht hat, seinem Kind das »Scheiße«-Sagen ab- und das »Danke«-Sagen anzugewöhnen. Wenn ich will, dass meinen Kindern etwas normal erscheint, muss ich es zur Normalität machen. Dieses Jahr will ich das Handy vor ihnen nur für Notwendiges nutzen.»Du betreibst performative reading«, sagte ein Kollege, als ich ihm von meinem Vorsatz erzählte. Der Begriff war mir neu, das Phänomen nicht. Beim inszenierten Lesen dient das Buch als Accessoire, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Der Einband ist sichtbar, idealerweise etwas Intellektuelles. Ich musste an die Jungs denken, die in den Nullerjahren auf muffigen Sofas in Nachtklubs saßen. Aus deren Jackentaschen ragte wie zufällig ein Reclamheft oder ein Diogenes-Band.Zugegebenermaßen tue ich das Gleiche – nur ich mache es nicht, um meine Kinder zu beeindrucken. Das gelingt mir ohnehin selten. Ich lese, weil ich will, dass sie mich nicht mit dem Handy in Erinnerung behalten. Sie sollten merken, dass Lesen im Alltag so selbstverständlich ist wie Wäsche zusammenlegen.Ob das klappt? Ich probiere es aus. Das Jahr ist noch jung, mein Vorsatz auch. Immerhin liegt inzwischen eines meiner Bücher auf dem Küchentresen. Kürzlich saß ich damit nachmittags auf dem Sofa, die Kaffeetasse gefüllt, während meine sieben- und zweijährigen Jungs auf dem Teppich spielten. Keine zwei Minuten später hüpften beide auf meinem Schoß. Ein lesender Elternteil ist für Kinder ein menschlicher Magnet. Kaum saß ich still, klebten sie an mir.Vorleben statt erziehen – hat das bei Ihnen funktioniert? Schreiben Sie an familiennewsletter@spiegel.de 

    { iframeIsLoaded = true })” x-embed-bridge-message=”if ($message.event === ’track’) {$publish(‘SARAS_PUSH_DATA’, $message.payload);} else if ($message.event === ‘login’) {$publish(‘TRIGGER_LOGIN’, { targetUrl: $message.targetUrl });} else if ($message.event === ‘logout’) {$publish(‘TRIGGER_LOGOUT’);} else if ($message.event === ‘register’) {$publish(‘TRIGGER_REGISTER’, { targetUrl: $message.targetUrl });} else if ($message.event === ‘resize’ && typeof $message.height === ‘number’) {iframeHeight = $message.height;$dispatch(‘iframe-height-updated’, iframeHeight);}”>

    BuchtippBei uns sind gerade Graphic Novels angesagt. Leihen wir eine neue aus, fängt meine Zehnjährige oft schon auf der Straße vor der Bücherei zu lesen an. Eine wunderbare Reihe für Mädchen sind die »nICHt genug«-Comics von Maria Scrivan. Darin geht es um Natalie, die manchmal das Gefühl hat, nicht cool genug zu sein. Dann gibt es auch noch Stress mit ihrer besten Freundin. In der Geschichte entdeckt sie, wer sie eigentlich sein möchte, und merkt, dass sie sich gar nicht verändern muss. Die Autorin trifft genau die Themen, die Mädchen in dem Alter beschäftigen, aber ohne Erwachsenen-Moral, sondern mit viel Humor.

    Nicht genug

    Maria Scrivan

    Übersetzung: Harriet Fricke

    Verlag: Loewe

    Seitenzahl: 240

    Für 17,00 € kaufen

    Preisabfragezeitpunkt
    17.01.2026 10.01 Uhr
    Keine Gewähr

    Bei Amazon bestellen

    Weitere Anbieter

    Bei Thalia bestellen

    Bei Genialokal bestellen

    Bei Hugendubel bestellen

    Produktbesprechungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Über die sogenannten Affiliate-Links oben erhalten wir beim Kauf in der Regel eine Provision vom Händler. Mehr Informationen dazu hier

    Meine LesetippsMeine Kollegin Barbara Vorsamer erzählt, wie sie versucht hat, sich vom ständigen Griff zum Smartphone zu lösen. Sie hat verschiedene Strategien ausprobiert: Bildschirm auf Schwarz-Weiß setzen, Limits anwenden – nichts hat wirklich funktioniert. Jetzt hat sie etwas gefunden, das – so schreibt sie – »Glücksgefühle auslöst wie ein geschafftes Level bei Candy Crush« 

    .»Im Januar rast die Menschheit in Fitnessstudios, ernährt sich zuckerfrei und lässt den Wein weg. Es ist die schlimmste Jahreszeit ever ‒ aber ich weiß jetzt, wie ich sie überlebe« , schreibt Laura Binder. In ihrem Text geht es um Neujahrsvorsätze, von denen sie sich nicht unter Druck setzen lassen wird.Kinder wollen mitbestimmen, jedoch: »Wahlberechtigt ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat«, so steht es im Grundgesetz. Für die Bundestagswahl muss man volljährig sein, für einige andere Wahlen in Deutschland mindestens 16 Jahre alt. Doch es gibt viele Kinder und Jugendliche, die sich für Dinge einsetzen, die ihnen wichtig sind. Um sie geht es in der Titelgeschichte der neuen Ausgabe des Kindermagazins DEIN SPIEGEL. Das Heft liegt seit dieser Woche am Kiosk.

    DEIN SPIEGEL

    Bild vergrößern

    Foto: DEIN SPIEGEL

    Klimakrise, Handyverbot, Wehrpflicht. Junge Menschen sind davon stark betroffen, doch in politische Entscheidungen werden sie selten eingebunden. Warum das ein Problem ist und wie sich fünf Kinder und Jugendliche dennoch einbringen, steht in der neuen Ausgabe von DEIN SPIEGEL, dem Nachrichten-Magazin für Kinder. Außerdem im Heft: Wie Donald Trump die US-Demokratie beschädigt. Und: Biathletin Selina Grotian über ihre Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele. DEIN SPIEGEL gibt es am Kiosk, ausgewählte Artikel online. Erwachsene können das Heft auch hier kaufen:Bei meine-zeitschrift.de bestellen 

    Bei Amazon bestellen 

    Direkt zum Abo

    Ein Interview aus dem Heft kann man schon lesen. Kinderreporterinnen Aylin, 13, und Adele, 12 haben mit dem Soziologen Aladin El-Mafaalani darüber gesprochen 

    , warum Politiker oft keine Ahnung haben, was junge Leute brauchen. Sein Vorschlag: Kinder und Jugendliche sollten mehr mitbestimmen dürfen – auch wenn das dazu führt, dass es öfter Döner in der Schule gibt. Mein Kollege Marco Wedig hat das Interview begleitet.

    Mein MomentIn meinem letzten Newsletter schrieb ich von dem »Nichtstun‑Tag«, den wir zu Hause eingeführt haben. An diesem Weihnachtsfeiertag bleiben wir ohne Stress und Planung alle im Pyjama zu Hause, genießen das Chaos vom Vorabend, spielen mit den Kindern und machen einfach nichts. Leserin Anita hat eine ähnliche Tradition:»Bei uns hieß dieser Tag einfach Faultag, war an keinen Termin gebunden, sondern fiel irgendwann mitten im Jahr auf einen völlig verregneten Samstag oder Sonntag. Wir beschlossen, ähnlich wie in Ihrer Schilderung, im Bett zu bleiben und alle nötigen Sachen (irgendwelches Essen und die Gesellschaftsspiele) dorthin zu holen. Das machte so lange Spaß, bis uns die pieksenden Kekskrümel zwangen, gegen Abend wieder aufzustehen. Und was mich am meisten freut, war neulich die Aussage meiner Tochter: Weißt du noch, wie wir einmal im Jahr einen richtigen Faultag gemacht haben?«Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!Herzlich Ihre Antonia Bauer

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion ? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>

    = $appBridge.minAppNavigationHomepageVersion? $publish(‘APP_NAVIGATION’, { targetId: ‘homepage’ }) : window.location.href = $el.href”>
    Startseite