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    Stabmixer, Standmixer und Spiralrührer im Test Wwwwwwwwrrrrrrrr Gemixt wird immer. Doch welches

    Stabmixer, Standmixer und Spiralrührer im Test

    Wwwwwwwwrrrrrrrr

    Gemixt wird immer. Doch welches Gerät benötigt man wirklich für welchen Küchenjob? Unser Küchenexperte verrät es Ihnen.

    Peter Wagner

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    Stabmixer: Nicht alle rühren, mixen und zerkleinern gleich gut

    Foto: sergei scherbak / Getty Images

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    Dieser Testbericht erschien erstmals am 9. August 2019 und wurde zuletzt am 10. Februar 2025 aktualisiert. Wir haben ein neues Produkt getestet und den Text aktualisiert.

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    Auf die Frage, welche drei Dinge sie auf eine einsame Insel mitnehmen würden, antworten Menschen die seltsamsten Sachen. Anstatt naheliegend »Lebenspartner, Entsalzungsanlage, Gemüsegarten« zu sagen, hört man Antworten wie »Sonnenbrille, Kondome, Sangria-Eimer« oder »meinen Lockenstab«.Wenn aber bei den Befragten einer dabei ist, der sein Geld mit Kochen verdient, ist garantiert »Zauberstab« unter den Antworten. Auch ich würde zum Fremdkochen nie ohne meinen Stabmixer auftauchen. Der Zauberstab von ESGE ist in diesem Bereich seit Jahren eine Institution (hier der Testbericht), aber längst nicht allein auf dem Markt.Jenseits einiger qualitativ fragwürdiger No-Name-Importe aus Fernost macht etwa der kabellose Ritter Stilo 7 (hier der Testbericht) eine gute Figur. Das Stabmixer-Set von Gastroback (hier der Textbericht) bietet einen günstigen Einstieg. Wer nur rühren, nicht pürieren will, kommt womöglich auch mit dem günstigen Spiralbesen von Rösle aus (hier der Testbericht). Mit Wilfa aus Norwegen bekommen die Stabmixer-Platzhirsche nun aber neue Konkurrenz. Deren Prostick (hier der Testbericht) ist bärenstark und wird mit reichlich gut durchdachtem Zubehör ausgeliefert.

    Wilfa IM4B-1000FP Prostick

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    Wilfa IM4B-1000FP Prostick: Reichlich Zubehör im Karton

    Foto: Peter Wagner

    Kern des Systems ist die kabelgebundene Antriebseinheit (120 cm Kabellänge), deren 1000-Watt-Motor, für ein hohes Gewicht sorgt. Inklusive des abnehmbaren Pürierstab-Aufsatzes wiegt das Teil gut ein Kilogramm. Damit ist es sogar schwerer als der Akkumixer von Gastroback (siehe unten). Bei der Arbeit mit dem Prostick spürt man diese Kraft immer wieder. Bei längerer Bearbeitung kann das Mixgut durch Reibungshitze sogar messbar erwärmt werden. Rohkost-Spezialisten sollten das beachten. Die Bedienung ist kinderleicht: Einer der beiden Knöpfe entsperrt die Sicherung und der Motor läuft an, die Drehzahl lässt sich durch Tippen auf den zweiten Taster regeln.

    Foto: Privat

    Der zwischen Hamburg und Palma de Mallorca pendelnde Foodjournalist Peter Wagner kocht länger, als er für Geld schreibt. Er veröffentlicht Ernährungssachbücher und Kochbücher, aktuell ist sein Buch »MALLORCA – Essen, Trinken, Erleben« 

    im Handel – ein Genuss-Reiseführer für die beliebte Urlaubsinsel.

    Auf den praktischen Bajonett-Anschluss der Antriebseinheit lassen sich neben dem für Pürees, Babybrei, Saucen, Pfannkuchenteig und Cremesuppen geeigneten großen Mixaufsatz mit 20 cm Eintauchtiefe auch die mitgelieferten Spezialaufsätze bequem anflanschen. Der kleinere Mixstab ist ideal für Mayonnaise oder Aioli und emulgiert Salatdressings und Vinaigretten aller Art in Windeseile in einem der beiden Mixbecher.In die Becher passt ebenfalls der Doppel-Schneebesen, der etwa Sahne oder Smoothies spürbar effizienter als so mancher Handmixer aufschlägt. Wir haben damit zügig Barista-Hafermilch aufgeschäumt und auch zwei Eiklar zu Schnee aufgeschlagen. Das Baiser wurde dabei so fest, dass wir den Mixbecher auf den Kopf stellen konnten (siehe Foto). Praktisch: alle Anbauteile sind spülmaschinengeeignet.

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    Baiser im Wilfa-Stabmixer: Wider der Schwerkraft

    Foto: Peter Wagner

    Der mitgelieferte Zerkleinerer besteht, wie die Mixbecher, aus robustem Tritan-Kunststoff, der bis zu 100 °C hitzebeständig ist. Die Messer rotieren darin nur zwei Millimeter über dem Boden, was die Herstellung von Nussmus und Pesto erleichtert. Wir bereiteten in dem Gefäß mit wenigen Mixintervallen ein Gemüse-Couscous aus rohen Blumenkohlröschen zu. Härteres Mixgut bewältigt der Food-Processor dagegen eher schlecht: Von Paranüssen blieben auch nach längerer Bearbeitung stets ein paar größere Stücke zurück, beim Zermahlen von gedörrten Hummerkrusten zu Schalentier-Würzmehl versagte der Prostick gänzlich.Dennoch lernten wir ein paar clevere Details zu schätzen. So haben alle drei Becher eine Basis aus dünnem schwarzen Gummi, die das Rutschen auf der Arbeitsplatte verhindert und optional als gut schließender Deckel benutzt werden kann. Fast noch besser: Der Hartplastik-Deckel des Zerkleinerer-Aufsatzes hat einen Einfüllstutzen, über den man bei laufendem Betrieb Flüssigkeiten oder Öle nachgießen kann, wenn zum Beispiel der Smoothie oder das Pesto zu zäh geraten ist.

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    Blumenkohl im Wilfa-Becher: Mit wenigen Mixintervallen zu Couscous zerlegt

    Foto: Peter Wagner

    Das Design der Mixköpfe an den Pürierstäben ist nicht ganz so gut gelungen. Diese sind offen und damit einfach zu reinigen, während ein schwarzer Kunststoffteller für Spritzschutz sorgt und Kratzer in Töpfen und Schüsseln verhindert. Leider ist der Übergang von Metall und Kunststoff nicht vollkommen dicht, sodass sich Flüssigkeit dazwischen festsetzen kann. Das birgt auf Dauer ein potenzielles Keim-Problem.Die drei wählbaren Geschwindigkeiten bringen die Mixstäbe auf 5000, 10.000 und 15.000 Umdrehungen pro Minute. Das ist exakt so schnell wie der im Profibereich beliebte ESGE Zauberstab (siehe unten). Bei dem wird die Motoreinheit nach fünf Minuten Dauerbetrieb allerdings bei Weitem nicht so warm wie beim Prostick, der unsere Hände mit 47,3 °C wärmte und gut 20 Minuten benötigte, um auf Raumtemperatur abzukühlen.Unseren Härtetest mit einer zähen Xanthan-Pampe hat das Gerät trotzdem bestanden. Im Falle eines Defekts hätten wir die werksseitige Zehn-Jahre-Garantie auf den Motor allerdings wegen mutwilliger Überlastung verwirkt. Laut Betriebsanleitung darf das Gerät maximal eine Minute lang ununterbrochen mit den Mixstäben laufen. Mit dem Schneebesen sind drei Minuten erlaubt, beim Zerkleinerer sollte nach 30 Sekunden Schluss sein.Wegen seiner Robustheit und dem gut durchdachten reichhaltigen Zubehör ist der Prostick dennoch eine interessante Alternative zu den Pürierstab-Platzhirschen im Hochpreis-Segment.Was ist das? Ein teurer, aber bärenstarker Stabmixer, der mit viel Zubehör geliefert wird.Wer braucht das? Alle, die fürs Mixen und Pürieren nur noch ein einziges Gerät einsetzen wollen.Was kostet das? Etwa 199 €

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    Gastroback Design Stabmixer-Set 5 in 1

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    Foto: Peter Wagner

    Um sein Fünf-Einsatzgebiete-Versprechen einzulösen, liegen dem Gastroback-Mixer mehrere Aufsätze und Anbauteile bei, mit denen man pürieren, zerkleinern, aufschäumen, aufschlagen und emulgieren kann. Einen Aufsatz zum Herstellen eines fluffigen, nicht stärkeklebrigen Kartoffelbreis gibt es für die Akkuversion leider nicht, sondern nur für einen anderen Gastroback-Pürierstab mit Kabel.Der Einhandmixer ist mit 922 Gramm fast so schwer wie der Ritter Stilo 7. Das hohe Gewicht entsteht durch den Akku. Der kann clever mit einer leichtgängigen Magnethalterung am oberen Ende abgenommen werden, um ihn mittels des beigelegten USB-Kabels aufzuladen. In der Küche steht also kein sperriges Aufladedock herum. Das Gerät samt Zubehör – Rührbecher, Multizerkleinerer und die vier Aufsätze – benötigt natürlich Platz in der Schublade. Andererseits spart man sich Anschaffung und Unterbringung eines Quirls, Blitzhackers, Milchschäumers und Mixers. Zumindest, wenn an diese Zusatzaufgaben nicht allzu hohe Ansprüche gestellt werden.In der Kernkompetenz, dem Pürieren, sind Motorleistung und Akku-Ausdauer absolut auf Augenhöhe mit den 220-Volt-Geräten. Im Dauereinsatz in unserer zähen Testpampe (in Wasser aufgelöste Maisstärke plus Xanthan) schlägt sich der Gastroback wacker, erst nach 18 Minuten und 30 Sekunden muss der Akku ans Ladekabel. Eine Ausdauer, die viele kabelgebundene Stabmixer nicht erreichen, da sie sich vorher wegen Überhitzung abschalten. Der Profi-Platzhirsch von ESGE (siehe unten) wird bei einer solchen Laufzeit ebenfalls ziemlich warm. Doch beim Gastroback konnten wir kurz vor Ende der Akku-Ausdauer mit einem Infrarot-Thermometer heiße 58,6 Grad Celsius am Handgriff messen. Ein oder zwei Grad mehr, und wir hätten einen Handschuh gebraucht.Das Design des Rührkopfes ist perfekt. Da spritzt seitlich nichts heraus. Leider lassen sich, anders als beim Ritter und ESGE, die inneren Schneideaufsätze nicht wechseln. Dafür kann man den langen Pürierstab-Aufsatz des Gastroback abziehen und unter fließendem Wasser reinigen. Der Schneebesen- und Milchaufschäumer-Aufsatz, die Zerkleinererschüssel, die Klingeneinheit, der Mixbecher und der Klingenschutz dürfen auch in die Spülmaschine.Im alltäglichen Gebrauch zeigt sich der Pürierstab angenehm unauffällig. Er liegt gut in der Hand, wenngleich ich mir für den Dauerbetrieb eine Feststell-Funktion für die beiden Tasten gewünscht hätte. Mit der hinteren entsperrt man den Motor, mit der vorderen startet man das Gerät und reguliert die Drehzahl. Lässt man die vordere Taste für ein paar Sekunden los, muss man den Motor wieder entsperren, bevor man ihn startet. Das ist aus Sicherheitsgründen auch besser so.Genau wie die kurze Einschaltverzögerung, die nur anfangs irritiert. Der Motor rotiert je nach Aufsatz mit bis zu 13.000 Umdrehungen pro Minute. Damit liegt er zwischen dem Ritter und dem ESGE. Die Drehzahl lässt sich je nach Aufsatz mit der vorderen Taste regeln: 6500 bis 13.000 Umdrehungen pro Minute mit dem Stabmixer- und dem Mayo-Aufsatz, der Zerkleinerer dreht zwischen 1500- und 3000-mal pro Minute, Schneebesen und Milchschäumer sind auf 500 bis 1000 Umdrehungen pro Minute gebremst.Die Geschwindigkeiten genügen für die jeweiligen Einsatzbereiche, wobei der Milchschäumer etwas mehr Dampf gebrauchen könnte. Bei halbfetter Kuhmilch funktioniert er aber besser als bei »Barista«-Hafermilch. Der Schneebesen rotiert dummerweise mit einer minimalen Unwucht. Man sollte ihn nur in Rührgefäßen mit hohem Rand einsetzen, weil er zum Spritzen neigt.Der mitgelieferte Rührbecher genügt dafür völlig. Wir konnten spritzfrei Aquafaba (die Flüssigkeit aus der Kichererbsendose) zu einem schön festen veganen Schnee-Schaum aufschlagen. Auch eine Haselnusscreme auf Eierbasis wurde perfekt gemixt. Im Blitzhacker-Döschen konnten wir ohne allzu große Hitzeentwicklung ein paar Hände voll Erdnüsse zu einer glatten, glänzenden Erdnussbutter pürieren. Auch der Mayo-Aufsatz funktionierte perfekt, damit lassen sich sogar Salat-Vinaigretten mit etwas Senf und sehr wenig Öl zu wunderbar viskosen Dressings homogenisieren.Was ist das? Ein solider, kabelloser Pürierstab mit starkem Motor, kräftigem Akku und vergleichsweise brauchbarem, vielfältigem Zubehör.Wer braucht das? Alle, die noch keinen Pürierstab haben und gelegentlich einen Quirl, Blitzhacker, Mayo-Rührer oder Milchschäumer einsetzen möchten. Mit dem Gastroback-Set geht all das.Was kostet das? 119 Euro laut Hersteller, aktueller Online-Straßenpreis ab 100 Euro.

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    ESGE-Zauberstab M 160 G Gourmet

    Stabmixer gibt es zwar nicht wie Sand am Meer, aber das breite Angebot dieser Geräte macht die Wahl zur Qual. Es sei denn, man schaut sich vor dem Kauf an den Arbeitsplätzen der Berufsköche um. Nicht zu sehen sein werden dort chromblitzende »Edelmixer im schicken Retrodesign«. Ebenso wenig wie Geräte mit geradem Kabel, Folientastern, heißlaufenden Motörchen oder einer geschlossenen und nicht abschraubbaren Abdeckung um die Schlagscheibe und das Mixmesser, in der sich der Schmutz staut. Stattdessen sieht man bei den hauptberuflich Kochschaffenden so gut wie immer den Zauberstab von ESGE in einem hohen Wassertöpfchen stecken, das Spiralkabel in einer Überkopfdose platziert. Dieser Einhandmixer püriert (fast) alles, ist ratzfatz gesäubert und ersetzt im Privathaushalt mit ein bisschen Zubehör sogar die Küchenmaschine.Der Schweizer Tüftler Roger Perrinjaquet hatte als Erster die Idee, einen kräftigen, aber kompakten Elektromotor in einen Handgriff zu bauen, der seine Rotation mittels einer Antriebswelle an ein weiter unten angebrachtes Messer leitet – am 6. März 1950 meldete er in Lausanne sein Patent für ein »tragbares Haushaltsgerät« an. Das Prinzip wurde 1954 von der eidgenössischen Firma ESGE erstmals zu einem Produkt weiterentwickelt. Trotz etlicher Besitzerwechsel (seit 1990 Teil des Hockenheimer Familienunternehmens Unold; in der Schweiz weiterhin als Bamix im Handel) ist der geschützte ESGE-Begriff »Zauberstab« zum Synonym für diese Gerätefamilie geworden.Der M 160 G gehört mit seiner 23 Zentimeter Eintauchtiefe zu den semiprofessionellen Zauberstäben. Er rührt, mixt oder zerkleinert mit wechselbarer Schlagscheibe und Spezialmesser, bärenstarkem Wechselstrommotor und bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute alles, was in einem Hobbykochleben so anfällt. Serienmäßig ist ein Mixbecher dabei sowie ein kleiner Plastikzerkleinerer für die Handvoll Nüsse, die man manchmal auf die Schnelle gemahlen braucht. Sinnvolles Extrazubehör: die Quirlscheibe zum Sahneschlagen und das spezielle Fleischmesser, mit dem sich sogar Farcen in Kleinmengen herstellen lassen. Und wer den großen Mixer/Raspler Zauberette zukauft, muss seine Zweipersonenhaushalt-Küche nicht mit irgendeiner Küchenmaschine zustellen.Was ist das? Ein Elektrostabmixer, mit dem sich so ziemlich alles mixen, zerkleinern, aufschlagen und pürieren lässt.Wer braucht das? Eigentlich jeder, der mehr als einmal pro Woche halbwegs ambitioniert Essen zubereitet.Was kostet das? Der kleinste ESGE (Eintauchtiefe 23 cm; 10.000U/Min.) ist aktuell bei Onlinehändlern ab etwa 75 Euro erhältlich. Gastro-taugliche Geräte wie der M 160 G kosten etwa 150 Euro. Spitzenmodell ist der für zu Hause ein bisschen überdimensionierte G350 mit 22.000 U/Min für etwa 220 Euro, der 39 Zentimeter tief eingetaucht werden kann.

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    Ritter Stilo 7 Akkustabmixer

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    Der Akku des Ritter-Geräts hält in dickflüssiger Masse 15 Minuten durch, der Griff wird nicht heiß

    Foto: Peter Wagner

    Nachdem auf dem Feld der semi- bis vollprofessionellen Stabmixer jahrzehntelang so gut wie ausschließlich der Zauberstab des Schweizer Herstellers ESGE das Mixology-Maß-der-Dinge war, kommt nun endlich Abwechslung in die Kaufentscheidung. Der Hersteller Ritterwerk hat es mit dem Stilo 7 geschafft, erstmals ein ernst zu nehmendes Konkurrenzprodukt auf den Markt zu bringen.Bei Ritter wird alles – auch die breite Auswahl an Schneidemaschinen – von A bis Z in Deutschland entwickelt und sogar produziert, was den hohen Preis von etwa 300 Euro für den Stilo 7 zumindest teilweise erklärt. Um die Zauberstäbe einzuholen, wurden deren Kernkompetenzen Robustheit, Motorstärke und Mixleistung nicht nur in ein komplett neues, eigenständiges Design übersetzt.Der Ritter wird sogar mit Akkus statt per Stromkabel angetrieben – ohne bei der Performance zu schwächeln. Auch ESGE versuchte es in der Vergangenheit mit einem Akkumodell (Zauberstab Cordless Plus), das aber, ebenso wie sein großer Bruder Cordless Pro, weder Profiköche noch Hobbykochende überzeugen konnte: zu unhandlich, zu schwer, zu schwach und mit seiner horizontalen Ladeschale für Gastro- oder Privatküchen viel zu raumgreifend.Im Rennen mit dem vergleichbaren ESGE M 160 (23 Zentimeter Eintauchtiefe; etwa 12.000 bis 14.000 Umdrehungen pro Minute; offener und leicht zu reinigender Mixkopf; ähnliche Aufsätze wie Universalmesser, Schlagscheibe, Rührscheibe und Schneidemesser) zeigt sich der tapfere Ritter bei allen Einsätzen mehr als ebenbürtig.Wegen seiner superstabilen Metallkonstruktion ist er mit 945 Gramm kein Leichtgewicht, deswegen aber nicht übermäßig schwer. Der ESGE etwa bringt, obwohl er keinen Akku hat, immerhin 868 Gramm auf die Waage, liegt dafür ein wenig besser in der Hand.Im Praxistest schlägt der Stilo 7 kalte Schäumchen aller Art einen Tick kompakter und länger stehend auf als sein Kabelkonkurrent. Bei aufgeschäumter Hafermilch für den Morgenkaffee liegt dagegen der ESGE eine Nasenspitze vorn.Beide Geräte lassen sich bis zu 23 Zentimeter tief in Mixbecher oder Suppentöpfe eintauchen, was für die meisten Hobbyanwendungen völlig ausreicht. Wer tiefer runtermuss, greift zu kabelgebundenen Geräten mit 29 Zentimeter Eintauchtiefe – bis hin zu den 39 Zentimetern beim ESGE G 350 Gastro-Max, der spielend sogar Cremesuppen in 30-Liter-Gastronomietöpfen püriert.Zum Vergleichstest im Dauerbetrieb haben wir neben einer leichten Cremesuppe eine relativ zähe Xanthan-Pampe angesetzt, deren Textur mit sämigen Soßen oder der Zubereitung von Mousse-Desserts vergleichbar ist. Bei Maximaldrehzahl hielt der Ritter-Akku gut 15 Minuten lang in der dickflüssigen Masse durch. Bei leichteren Suppen oder Salatsoßen gelang ihm das bis zu 20 Minuten – ohne jegliche Erwärmung des Griffs.Der ESGE dagegen wurde nach einer Viertelstunde Dauerbetrieb in der Xanthan-Testpampe deutlich über 45 Grad Celsius warm und damit fast zu heiß, um ihn in der Hand zu halten.Der Ritter Stilo 7 wird zum Aufladen an eine platzsparende vertikale Station gehängt. Gegen Aufpreis ist er mit einer Ladeschale für Küchenschubladen auch liegend verstaubar. Vorbildlich ist die Konstruktion der Stromversorgung: Während man die meisten kabellosen Geräte am Lebensende ihres Akkus entsorgen muss, bietet Ritter eine Austauschbatterie samt leicht verständlicher Einbauanleitung an.Das Einzige, was den finalen Ritterschlag für den Stilo 7 verhindert, ist die Franz-Ritter-Gedächtnissekunde: Er mixt nur, wenn man zuerst den oberen Taster drückt, kurz an einen Ritterfilm denkt und erst dann den zweiten Taster betätigt, mit dem auch die beiden niedrigeren Drehzahlen eingeschaltet werden. Das kann auf Dauer mächtig nerven.Was ist das? Der erste Elektrostabmixer, der dem Platzhirsch ESGE die Stirn bieten kann – und mit Akkubetrieb sogar noch viel einfacher zu handhaben ist.Wer braucht das? Jeder, der einen der besten Zauberstäbe der Welt in der Hand haben will.Was kostet das? Der Stilo 7 kostet laut Hersteller etwa 300 Euro, doch erst 50 Euro Aufpreis für die »Plus«-Ausführung bringen das gesamte Aufsatzsortiment in die Küche.

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    Rösle Spiralbesen

    Wenige alltäglich benutzte Küchengeräte tragen Namen, die derart aus der Zeit gefallen scheinen wie der Schneebesen. Okay, es gibt noch den Soßenpassierer Flotte Lotte, der in dieser Disziplin natürlich unerreicht bleiben wird. Auf Dauer kommt kein Haushalt ohne diesen so simplen wie ergonomisch ausgefuchsten Emulgator aus, mit dem im wortsinnlichen Handumdrehen Pfannkuchenteig glatt gerührt, eine schnelle Mayo gequirlt oder die Soße in der Sauteuse vom drohenden Anbrennen gerettet werden kann. Einen Standardrührer mit Edelstahlgriff und Planetendrähten hatte ich schon lange, bis mir ein wohlmeinender Geburtstagsgratulant einen neumodischen Rührblitz mit kleinen Silikonkugeln am Ende der ellenlangen dünnen Streben mitbrachte und mich belehrte: »Das ist die Zukunft des Schneebesens.«Nun ist bekanntlich die Zukunft schon lange nicht mehr das, was sie früher einmal war, und nachdem ich am nächsten Tag mühsam die halbe Küche bis hinauf zur Decke von den Sahnesoßenspritzern gereinigt hatte, die der Gebrauch des Rührblitzes blitzschnell mit sich brachte, wusste ich: »Cromargan ist nicht alles.« Doch in einem Punkt hatte mich der heiße Besen geflasht – er kam viel besser in den unteren Sauteusenrand hinein als mein Altgerät.Nach längerer Suche fand ich in dem Rösle Spiralbesen mit seinem halb offenen, im flachen Winkel abgespreizten Rührgeflecht eine würdige Alternative zum anbrennfreien Soßenkochen, die ebenso gut in die Untiefen des Kochgeschirrs gelangt, die Soße aber stets dort lässt, wo sie hingehört: im Topf und nicht an der Wand.Was ist das? Ein genial geformter Spiralrührer als perfekte Ergänzung zum konventionellen Schneebesen.Wer braucht das? Soßenfans und alle, die auch mal da rühren wollen, wo andere im Traum nicht hinkommen.Was kostet das? Mit 22 oder (besser) 27 Zentimeter Länge laut Hersteller fast gleich viel: etwa zwanzig Euro

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    Hintergrund: Produkttests im Ressort Tests

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    Über welche Produkte wird berichtet?
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    Über welche Produkte wir im Tests-Ressort berichten und welche wir testen oder nicht, entscheiden wir selbst. Für keinen der Testberichte bekommen wir Geld oder andere Gegenleistungen von den Herstellern. Es kann aus verschiedenen Gründen vorkommen, dass wir über Produkte nicht berichten, obwohl uns entsprechende Testprodukte vorliegen.

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    Woher kommen die Testprodukte?
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    Testgeräte und Rezensionsexemplare von Spielen werden uns in der Regel kostenlos für einen bestimmten Zeitraum vom Hersteller zur Verfügung gestellt, zum Teil auch vor der offiziellen Veröffentlichung. So können unsere Testberichte rechtzeitig oder zeitnah zur Veröffentlichung des Produkts erscheinen. Vorabversionen oder Geräte aus Vorserienproduktionen testen wir nur in Sonderfällen. In der Regel warten wir ab, bis wir Testgeräte oder Spielversionen bekommen können, die mit den Verkaufsversionen identisch sind. Wenn sie bereits im Handel oder online verfügbar sind, kaufen wir in einigen Fällen auf eigene Kosten Testgeräte.

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    Dürfen die Redakteurinnen und Redakteure die Produkte behalten?
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    In der Regel werden Testgeräte nach dem Ende des Tests an die Hersteller zurückgeschickt. Die Ausnahme sind Rezensionsexemplare von Spielen und langfristige Leihgaben: So haben wir zum Beispiel Spielekonsolen und Smartphones in der Redaktion, die wir über längere Zeit nutzen dürfen, bevor sie zurückgegeben werden. So können wir beispielsweise über Softwareupdates, neues Zubehör und neue Spiele berichten oder Langzeiturteile fällen. Oft werden solche Produkte und Rezensionsexemplare zum Beispiel am Ende eines Jahres gesammelt und im Rahmen eines firmeninternen Flohmarktes verkauft, wobei die Erlöse für gemeinnützige Zwecke gespendet werden. Teilweise werden Rezensionsexemplare auch direkt an gemeinnützige Einrichtungen gespendet.

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    Was hat es mit den Affiliate-Anzeigen in manchen Artikeln auf sich?
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  • Nach russischen Angriffen In Kyjiw leiden die Menschen bei Eiseskälte unter Strommangel

    Nach russischen Angriffen In Kyjiw leiden die Menschen bei Eiseskälte unter Strommangel

    Nach russischen Angriffen

    In Kyjiw leiden die Menschen bei Eiseskälte unter Strommangel

    In der ukrainischen Hauptstadt herrscht nach den brutalen russischen Attacken der jüngsten Tage ein Energienotstand. Schulen bleiben bis Anfang Februar geschlossen, die Straßenbeleuchtung wird radikal heruntergedimmt.

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    Stromausfall in einem Teil von Kyjiw

    Foto: Kotenko Yevhen / Ukrinform / ABACAPRESS / IMAGO

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    Die ukrainische Hauptstadt kämpft mit den Folgen der russischen Angriffe gegen die Energieversorgung des Landes. Nach tagelangem Heizungsausfall kommt die Wiederherstellung der Fernwärme in Kyjiw nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko voran. Etwa 50 Wohnblocks seien noch ohne Heizung, schrieb er auf Telegram. Nach einem massiven russischen Luftangriff am 9. Januar war zunächst für 6000 Wohngebäude die Fernwärme ausgefallen.

    »Die kommunalen Mitarbeiter arbeiten rund um die Uhr«, schrieb Klitschko. In Kyjiw herrscht strenger Winter mit bis zu 16 Grad Frost nachts. Viele Häuser sind ausgekühlt.Bereits am Freitag hatte Klitschko bekannt gegeben, dass in der Stadt bis Anfang Februar sämtliche Schulen geschlossen werden. Die Schließung werde am Montag beginnen und bis zum 1. Februar andauern. Die Behörden der Hauptstadt hatten zudem bekannt gegeben, die Straßenbeleuchtung auf ein Fünftel zu dimmen und sämtliche dekorative Beleuchtung abzuschalten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte nach den Angriffen der vergangenen Tage den Energienotstand für die Hauptstadtregion ausgerufen.

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    Das Uno-Kinderhilfswerk Unicef beklagte die prekäre Lage insbesondere von Kindern in der Ukraine. Millionen von Familien müssten in der Ukraine »tagelang ohne Heizung, Strom und Wasserversorgung auskommen«, Kinder und ihre Familien lebten bei Temperaturen von minus 18 Grad ohne Heizung »im ständigen Überlebensmodus«, erklärte der Leiter der Unicef-Programme in der Ukraine, Munir Mammadzade, am Freitag. Unicef forderte erneut »ein Ende der Angriffe auf Wohngebiete und auf die zivile Infrastruktur, auf die Kinder angewiesen sind«.

    Russland attackiert seit Monaten insbesondere die ukrainische Energieinfrastruktur und hat bereits ganze Städte in Dunkelheit und Kälte getaucht. Viele Menschen können nur sporadisch oder gar nicht heizen. Neben Kyjiw sind auch weitere Städte betroffen. Am Donnerstagabend waren laut Präsident Selenskyj nach einem russischen Luftangriff 440.000 Menschen in der Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine ohne Strom.

    sol/AFP/Reuters

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    Schälen Sie mal ein Kilo Möhren. Und dann schauen Sie sich Ihre Hände an. Gelb. Oder Orange. Oder orange-gelb. Egal. In jedem Fall haben Sie das an den Fingern, was in vielen Lebensmitteln wie Softdrinks, Süß- und Backwaren sowie in manchen Gummibärchen anstatt chemischer Farbstoffe eingesetzt wird. Klar, aufregend ist diese Erkenntnis nicht. Aber bevor Sie den Rest, nämlich die Möhrenschalen wegwerfen, sollten Sie vielleicht noch einen zweiten Blick darauf werfen: Denn darin steckt bestes Protein – lecker und gesund.

    Das haben Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen herausgefunden. Wobei die Möhrchenreste erst mal einen Prozess durchlaufen müssen. Dabei verwandelt ein rosafarbener Pilz flüssige Möhrenreste in ein proteinreiches Lebensmittel und macht damit aus dem Abfall von heute das Essen von morgen. Im Fokus steht das Pilzmycel (das feine Fadengeflecht, aus dem der „Körper“ eines Pilzes besteht) von Pleurotus djamor, auch als rosa Austernpilz oder Rosenseitling bekannt. Er wächst in der Flüssigkeit, die zurückbleibt, wenn die Farbstoffe bei der Möhrenverarbeitung entzogen wurden. Sie enthalten zwar noch Zucker und Mineralstoffe, galten bisher aber als kaum nutzbarer Reststoff.

    Der Rosa Austernpilz steht voll auf Möhrchen

    Der Rosa Austernpilz ist eine Schönheit für sich, der man ihren Heißhunger auf Möhrchen gern zugesteht

    Der Zucker dient dem Pilz dabei direkt als Energiequelle. Er wird verbraucht und vollständig in Pilzbiomasse umgewandelt. Das Ergebnis: ein eiweißreiches Produkt. Je nach Medium enthält es etwa 21,6 Gramm Protein pro 100 Gramm bei schwarzer Möhre und bis zu 31,0 Gramm bei orangefarbener Möhre.

    [–>Ernährungsrechtlich gilt das als „hoher Proteingehalt“. Auch der biologische Wert (BW) liegt mit bis zu etwa 83 im Bereich tierischer Proteine: Rindfleisch hat etwa 80 BW, Schweinefleisch 80-85, Kuhmilch 90, ein Hühnerei 100 BW.

    Das Pilzprotein wurde von den Wissenschaftlern in Burgerpatties und vegane Würste eingearbeitet und ersetzte dort Soja- oder Kichererbsenprotein. In Geschmackstests schnitten Patties mit 100 Prozent Pilzprotein sogar besser ab als rein sojabasierte Varianten. Aus flüssigen Möhrenresten entsteht so ein direkt nutzbares Lebensmittel. Möhrchen zu essen könnte also künftig nicht nur für die Augen gut sein. Auch unsere Muskeln hätten etwas davon. Vorausgesetzt: Ein Pilz hätte ihre Reste vorher vernascht.

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    Nur wenige Stunden nach dem Inferno von Crans-Mon­tana suchten Kantonspolizisten die Überlebenden

    Nur wenige Stunden nach dem Inferno von Crans-Mon­tana suchten Kantonspolizisten die Überlebenden auf. Sie alle trugen teils schwere Verletzungen davon. Ihre Berichte lesen sich wie ein Protokoll des Grauens.

    Erfahren Sie mit BILDplus, was die Überlebenden der Polizei sagten, ihre schrecklichen Minuten in der Feuer-Hölle – und was sie über die überforderten Retter berichten.

  • Katastrophenschutz: Bayern-SPD will „konkret einsatzbereite“ Menschen erfassen

    Katastrophenschutz: Bayern-SPD will „konkret einsatzbereite“ Menschen erfassen

    Zur besseren Vorbereitung Bayerns auf mögliche militärische Krisen oder Katastrophenlagen fordert die SPD im Landtag die zentrale Erfassung aller einsatzbereiten Menschen im Freistaat. Dies geht aus dem Entwurf eines Positionspapiers der Fraktion hervor, der bei der Klausur der Landtagsabgeordneten in der kommenden Woche beschlossen werden soll. Das fünfseitige Papier liegt der Nachrichtenagentur dpa in München vor. Mit der Erfassung der „konkret einsatzbereiten“ Personen für den Spannungs-, Verteidigung- oder Katastrophenfall sollten auch Doppelnennungen mehrfach engagierter Menschen ausgeschlossen werden, heißt es darin.

    Sicherheit für die Menschen in Bayern sei „kein Nice-to-have, sondern eine absolute Notwendigkeit – eine Kernaufgabe des Staates“, sagte Fraktionschef Holger Grießhammer der dpa. „Wir leben in unruhigen Zeiten und müssen uns mit klarem Blick auf Gefahren vorbereiten – auch wenn es unangenehm und teuer ist.“ Bayern müsse wegen der aggressiven Haltung Russlands verteidigungsfähig sein. Gleichzeitig bestehe die Gefahr von Terrorattacken oder immer heftigeren Naturkatastrophen.

    Christiane Feichtmeier, die innenpolitische Sprecherin der Fraktion, sagte, Sicherheit dürfe nicht vom Zufall, vom Wohnort oder der sozialen Lage abhängig sein. „Sie muss für alle gewährleistet sein.“ Der Aufbau bayerischer Strukturen für den Spannungs- und Verteidigungsfall stecke noch „in den Kinderschuhen“.In ihrem Papier fordert die Partei darüber hinaus eine Verstärkung der Bundeswehr und den Ausbau von Übungsplätzen und Materialdepots. Zudem müsse die Zusammenarbeit der Armee mit zivilen Organisationen gestärkt, das Sirenen-Warnsystem sowie die Drohnen-Abwehr ausgebaut und in jedem Regierungsbezirk ein überregionales Materiallager errichtet werden. Für die Bevölkerung brauche es auch funktionstüchtige Schutzräume. Ausdrücklich erwähnt das Papier zur Begründung auch die wachsende Gefahr durch Angriffe auf die kritische Infrastruktur wie kürzlich auf das Stromnetz in Berlin oder auf Wasserwerke und Verkehrsknotenpunkte.

    Die Klausur der SPD findet von Dienstag bis Donnerstag in Bad Aibling statt. Erwartet werden hier unter anderem Bundestagsfraktionschef Matthias Miersch und Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück.

  • In vielen Familien wird das Thema Sexualität oft auf später verschoben, dabei

    In vielen Familien wird das Thema Sexualität oft auf später verschoben, dabei

    In vielen Familien wird das Thema Sexualität oft auf später verschoben, dabei ist Offenheit entscheidend.

    Schauspielerin Janine Kunze und ihre Tochter Lili Budach erzählen, wie ihre Familie miteinander über Sexualität spricht. „Es gibt Situationen, da erzählen meine Kinder so offen, dass ich dasitze und denke: Oh Gott, ich bekomme ganz rote Backen“, sagt die Schauspielerin zu BILD. Aber genau diese Offenheit sei etwas Positives.

    Warum es wichtig ist, dass Kinder alle Fragen stellen dürfen und welche Rolle Eltern dabei spielen, erfahren Sie mit BILDplus.

  • Berlin – Lederjacke statt Dienstmarke, Motorrad statt Streifenwagen. Nun wird’s wild, schnell und

    Berlin – Lederjacke statt Dienstmarke, Motorrad statt Streifenwagen. Nun wird’s wild, schnell und

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    Berlin – Lederjacke statt Dienstmarke, Motorrad statt Streifenwagen. Nun wird’s wild, schnell und verdammt persönlich. Im neuen „Helen Dorn“-Krimi „Adrenalin“ (ZDF, 20.15 Uhr) hebt Anna Loos (55) ihre Kult-Ermittlerin auf ein neues Level – und das geht direkt ins Herz.

    So viel Action hatte der Samstagabend selten

    Die Krimi-Heldin mischt sich verdeckt unter eine Biker-Gang, jagt nach einem brutalen Diamantenraub den Verbrechern auf zwei Rädern hinterher – und verliert dabei fast die Kontrolle über ihr Herz. „Helen Dorn war schon immer cool – aber nicht im modischen Sinne“, sagt Anna Loos zu BILD. „Sie war kompromisslos. Dieses Mal kommt Benzingeruch dazu. Und der steht ihr erstaunlich gut.“

    Passt ausgezeichnet: Ermittlerin Helen Dorn (Anna Loos) tauscht die Ermittler-Garnitur in der neuen Episode des Erfolgs-Krimis gegen Lederkluft.

    Passt ausgezeichnet: Ermittlerin Helen Dorn (Anna Loos, hier mit Junis Marlon, 26, als Gang-Mitglied Franco) tauscht die Ermittler-Garnitur in der neuen Episode des Erfolgs-Krimis gegen Lederkluft

    Recht hat sie. Denn wenn Dorn fürs ZDF auf der Maschine sitzt, wird klar: Diese Frau meint es ernst. Die Stunts liefern Adrenalin pur, die Kamera feiert jede Kurve – und trotzdem ist es nicht der Action-Faktor allein, der diesen Film besonders macht. Denn plötzlich wird Helen Dorn weich. Verletzlich. Menschlich.

    Der Tod eines geliebten Menschen liegt wie ein Schatten über ihr. Ein Blick ins Fotoalbum reicht. Loos: „Einen Menschen zu verlieren, der einmal alles für einen war, verändert einen für immer.“ „Dieser Schmerz verschwindet nicht – er wird nur leiser.“ Dorn trägt ihn „wie eine zweite Haut“.

    Verliert sie ihr Herz an diesen Typen?

    Und dann ist da Mo Tudor (Hanno Koffler, 45). Biker-Boss. Täter. Träumer. Kein klassischer Bösewicht. Zwischen ihm und Dorn knistert es gefährlich. „Ja, solche Männer sind die gefährlichsten fürs Herz“, sagt Loos. „Nicht, weil sie manipulieren – sondern weil sie berühren.“

    Was führt er im Schilde? Helen Dorn (Anna Loos) spricht mit Mo (Hanno Koffler, 45)

    Was führt er im Schilde? Helen Dorn (Anna Loos) spricht mit Mo (Hanno Koffler, 45)

    Genau das bringt Helen in einen moralischen Grenzbereich. „Mich reizt, dass sich ihre Koordinaten verschieben. Eine Welt, in der die Guten beginnen, sich wie die Bösen zu verhalten – und Helen gezwungen ist, etwas zu tun, das jenseits der Regeln liegt.“

    Wie viel „Bad Guy“ kann ihr echter Mann?

    Eine Heldin, die sich nicht verbiegt. Sondern brennt. Privat kennt Loos den Reiz starker Typen. Aber hat auch ihr eigener Mann, Jan Josef Liefers (61), ’was von einem „Bad Guy“? Sie schmunzelt: „Klare Haltung, Rückgrat, scharfsinniger Humor und lässige Unabhängigkeit. Das ist Bad Guy genug.“

    Mit Ehemann Jan Josef Liefers (61) war Anna gerade erst deutschlandweit unterwegs. Die beiden lasen Nick Hornby in einer charmanten Art von Theater-Eheberatung

    Mit Ehemann Jan Josef Liefers (61) war Anna gerade erst deutschlandweit unterwegs. Die beiden lasen Nick Hornby in einer charmanten Art von Theater-Eheberatung

    „Adrenalin“ ist Kino im Krimi-Format. Zeitlupen, starke Musik. „Manche Drehtage fühlten sich an wie ein reiner Actionfilm“, sagt der TV-Star und schwärmt von kompromisslosen Frauenfiguren à la Lara Croft.

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    Wo steht Helen Dorn nach 24 Episoden und elf TV-Jahren heute? „Sie ist vor allem eine Frau, die sich nicht verbiegen lässt.“ Wo sie noch hinwill? „Vielleicht endlich dorthin, wo sie nicht mehr weglaufen muss.“

    Und Regisseur Friedemann Fromm (62), der hinter dem Erfolg des Krimis steckt, ergänzt: „Helen ist nicht nur Ermittlerin, sie ist ein Mensch, der sich innere Freiheit und ihre Wahrhaftigkeit bewahrt und dabei keine Kompromisse eingeht. Auf ihrem Weg beginnt sie Frieden zu schließen mit sich und der Welt.“

    Der Anna-Loos-Ritt durch den Samstagabend endet nicht leise. Sondern mit Vollgas.