Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

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Schälen Sie mal ein Kilo Möhren. Und dann schauen Sie sich Ihre Hände an. Gelb. Oder Orange. Oder orange-gelb. Egal. In jedem Fall haben Sie das an den Fingern, was in vielen Lebensmitteln wie Softdrinks, Süß- und Backwaren sowie in manchen Gummibärchen anstatt chemischer Farbstoffe eingesetzt wird. Klar, aufregend ist diese Erkenntnis nicht. Aber bevor Sie den Rest, nämlich die Möhrenschalen wegwerfen, sollten Sie vielleicht noch einen zweiten Blick darauf werfen: Denn darin steckt bestes Protein – lecker und gesund.

Das haben Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen herausgefunden. Wobei die Möhrchenreste erst mal einen Prozess durchlaufen müssen. Dabei verwandelt ein rosafarbener Pilz flüssige Möhrenreste in ein proteinreiches Lebensmittel und macht damit aus dem Abfall von heute das Essen von morgen. Im Fokus steht das Pilzmycel (das feine Fadengeflecht, aus dem der „Körper“ eines Pilzes besteht) von Pleurotus djamor, auch als rosa Austernpilz oder Rosenseitling bekannt. Er wächst in der Flüssigkeit, die zurückbleibt, wenn die Farbstoffe bei der Möhrenverarbeitung entzogen wurden. Sie enthalten zwar noch Zucker und Mineralstoffe, galten bisher aber als kaum nutzbarer Reststoff.

Der Rosa Austernpilz steht voll auf Möhrchen

Der Rosa Austernpilz ist eine Schönheit für sich, der man ihren Heißhunger auf Möhrchen gern zugesteht

Der Zucker dient dem Pilz dabei direkt als Energiequelle. Er wird verbraucht und vollständig in Pilzbiomasse umgewandelt. Das Ergebnis: ein eiweißreiches Produkt. Je nach Medium enthält es etwa 21,6 Gramm Protein pro 100 Gramm bei schwarzer Möhre und bis zu 31,0 Gramm bei orangefarbener Möhre.

[–>Ernährungsrechtlich gilt das als „hoher Proteingehalt“. Auch der biologische Wert (BW) liegt mit bis zu etwa 83 im Bereich tierischer Proteine: Rindfleisch hat etwa 80 BW, Schweinefleisch 80-85, Kuhmilch 90, ein Hühnerei 100 BW.

Das Pilzprotein wurde von den Wissenschaftlern in Burgerpatties und vegane Würste eingearbeitet und ersetzte dort Soja- oder Kichererbsenprotein. In Geschmackstests schnitten Patties mit 100 Prozent Pilzprotein sogar besser ab als rein sojabasierte Varianten. Aus flüssigen Möhrenresten entsteht so ein direkt nutzbares Lebensmittel. Möhrchen zu essen könnte also künftig nicht nur für die Augen gut sein. Auch unsere Muskeln hätten etwas davon. Vorausgesetzt: Ein Pilz hätte ihre Reste vorher vernascht.