Categorie: Nieuws

  • Prantls Blick: American Dream

    Prantls Blick: American Dream

    Wenn Trump einfach nur der Onkel Donald wäre, ein Verwandter in Übersee, dann würde man jetzt beschließen, dass man mit ihm ab sofort nichts mehr zu tun haben will – und sich dann auch konsequent daran halten. Aber: So einfach ist das mit Trump nicht. Trump ist, auch wenn er Recht bricht, Recht missachtet und Recht verachtet, derzeit der Anführer der größten Militär- und Wirtschaftsmacht der Erde. Er ist es auch dann, wenn man ihn für verrückt hält. Europa muss sich darauf einstellen.

  • Unfall in Karlsfeld: Fußgänger angefahren und vier Meter durch die Luft geschleudert

    Unfall in Karlsfeld: Fußgänger angefahren und vier Meter durch die Luft geschleudert

    Ein 75-jähriger Mann ist am Samstagabend in Karlsfeld beim Überqueren einer Straße von einem Auto angefahren und vier Meter weit durch die Luft geschleudert worden. Der Rentner, der laut Polizeiangaben die Bajuwarenstraße an der Kreuzung mit der Falkenstraße offenbar bei Rot queren wollte, wurde bewusstlos und mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus Dachau gebracht.

    Der Unfall ereignete sich gegen 19 Uhr. Nach den ersten Erkenntnissen der Polizei versuchte der 68-jährige Fahrer eines Kleintransporters, für den die Ampel grün zeigte, einen Zusammenstoß mit dem Fußgänger durch eine allerdings erfolglose Vollbremsung noch zu vermeiden.  Der Autofahrer, Mitfahrer sowie Angehörige des Verletzten, die den Unfall miterlebt hatten, wurden nach dem Unfall vom Kriseninterventionsteam betreut.

  • Krise im Museum Penzberg: Sparzwang bringt kleine Museen in Not

    Krise im Museum Penzberg: Sparzwang bringt kleine Museen in Not

    Leiterin des Museums Penzberg – Sammlung Campendonk zu sein, war noch nie eine einfache Sache. Die Fähigkeit, Tiefschläge einzustecken und finanzielle Durststrecken durchzustehen, zählt zu den Grundeigenschaften, die eine Chefin dieses Hauses mitbringen muss. Das galt schon in den Zeiten der ehemaligen Leiterin Gisela Geiger. Dass es ihr trotzdem gelungen ist, die größte Heinrich-Campendonk-Sammlung der Welt in der ehemaligen Bergarbeiterstadt aufzubauen, grenzt an ein Wunder. Aber jetzt wäre schon fast wieder ein Mirakel notwendig, um den Weiterbestand des städtischen Museums zu sichern.

  • Zwischen Oberhaching und Oberbiberg: Motorradfahrer prallt gegen Baum und stirbt

    Zwischen Oberhaching und Oberbiberg: Motorradfahrer prallt gegen Baum und stirbt

    Ein 37-jähriger Motorradfahrer ist in der Nacht auf Sonntag zwischen Oberhaching und Oberbiberg tödlich verunglückt. Laut Polizeibericht kam der Mann aus dem Landkreis München gegen 3 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit seiner Maschine frontal gegen einen Baum neben der Straße.

    Der 37-Jährige wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort starb. Sein Motorrad wurde durch die große Wucht des Aufpralls „komplett deformiert“, heißt es im Polizeibericht. Bislang sind keine Augenzeugen bekannt. Der Unfall wurde um 3.10 Uhr von Verkehrsteilnehmern gemeldet, die nicht selbst gesehen hatten, wie dieser passiert war. Die Ermittlungen der Münchner Verkehrspolizei zur Klärung der Unfallursache „laufen auf Hochtouren“, sagte am Sonntag ein Polizeisprecher.

  • Donald Trumps neue Strafzölle: Das Bündnis des Westens ist faktisch erledigt

    Donald Trumps neue Strafzölle: Das Bündnis des Westens ist faktisch erledigt

    Der Schriftsteller Leo Tolstoi hat einmal sehr schön beschrieben, was es mit der Trägheit der Masse auf sich hat: Eine Billardkugel, so Tolstoi, die auf eine andere trifft, stoppt nicht abrupt und prallt auch nicht zurück. Sondern sie rollt nach der Kollision noch ein Stück in die gleiche Richtung weiter. Aber das ist nur noch ein kraftloses Nachrollen. Ihre ursprüngliche Energie hat die Kugel verloren.

  • Landshuter Allee: Warum hat ein zentraler Tunnel so eklatante Brandschutzmängel?

    Landshuter Allee: Warum hat ein zentraler Tunnel so eklatante Brandschutzmängel?

    75 000 Autos fahren jeden Tag durch den Landshuter Allee Tunnel auf dem Mittleren Ring. Doch das Bauwerk ist so marode, dass Fahrzeuge über 3,5 Tonnen ausgesperrt werden müssen. Wie kann es sein, dass ein so wichtiger Tunnel so verfällt – und wer ist daran schuld?

  • Deutschlands älteste Klosterbrauerei wird geschluckt Nirgendwo auf der Welt gibt es noch

    Deutschlands älteste Klosterbrauerei wird geschluckt Nirgendwo auf der Welt gibt es noch

    Deutschlands älteste Klosterbrauerei wird geschluckt

    Nirgendwo auf der Welt gibt es noch so viele Kloster-Brauereien wie in Deutschland. Jetzt wird die älteste unter ihnen übernommen. Der Vorgang steht symbolisch für eine tiefe Krise der deutschen Bierindustrie.

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    Bier: Der »Gerstensaft« gilt vielen jungen Erwachsenen als Getränk alter Leute

    Foto: Roland Weihrauch / dpa

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    Die im Jahr 1050 gegründete Weltenburger-Brauerei aus dem bayerischen Örtchen Weltenburg bei Kelheim gilt als älteste noch bestehende Klosterbrauerei der Welt, weil sie auf dem Gelände eines noch aktiven Klosters liegt und mittelbar in Kirchenbesitz ist. Bereits seit 1973 rühren aber nicht mehr Mönche die Maische an, sondern Arbeiter, die zur Brauerei Bischofshof gehören. Auch die gehört bisher aber einer Stiftung des Bistums Regensburg. Doch ab Januar 2027 werden die dann noch verbliebenen Brauer auf den Lohnlisten der Münchner Brauerei Schneider stehen und vielleicht auch das Bischofshof-Bier brauen, denn die Regensburger Brauerei wird geschlossen. 56 Arbeitsplätze gehen dabei verloren, während in Weltenburg 21 erhalten bleiben.

    Das sind keine weltbewegenden Zahlen und doch stehen sie symbolisch für einen Trend, der eine ganze Branche in Deutschland gefährdet: In den vergangenen 15 Jahren hat der deutsche Biermarkt ein Viertel seines Absatzes verloren. Selbst für hiesige Verhältnisse große Marken wanken. Das Tempo scheint sich dabei noch zu steigern: 2025 ging der deutsche Bierabsatz um fünf Millionen Hektoliter zurück – der stärkste Rückgang in 75 Jahren.

    Bier ist in Deutschland nach wie vor ein zumeist regional vertriebenes Produkt. Einigen Dutzend verhältnismäßig großer, landesweit und international käuflicher Marken stehen laut Deutscher Brauer Bund rund 1500 oft kleine, mittelständische Brauereien gegenüber. Und trotz erheblichen Rückgangs des Bierabsatzes ist die Zahl der Braustätten bisher nicht merklich gesunken.Ein Getränk mit ImageproblemDer hiesige Markt ist damit noch immer stark traditionell geprägt, anders als im Rest der Welt, wo die großen, internationalen Getränkekonzerne den Biermarkt dominieren. Sie sind oft Nutznießer von Konzentrationsprozessen, denn die Bierabsatzkrise ist ein internationales Phänomen. In den meisten Ländern haben Großmarken inzwischen die regionalen Traditionsbrauereien verdrängt oder geschluckt, anhaltend ist dagegen der kleine Boom der Craft-Biere produzierenden Kleinstbrauereien.

    Unter den Top 10 der führenden Bierbrauereien der Welt findet sich inzwischen keine mehr aus Deutschland. Die Radeberger Gruppe, unter deren Dach rund 60 Biermarken produziert werden, steht als größtes deutsches Brauunternehmen international zurzeit auf Platz 23.Wachstum verzeichnen vor allem Brauereien, die ausdrücklich nicht auf traditionelle Produkte setzen. Treiber sind hier alkoholfreie Sorten, Craft-Biere und »Spin-off-Marken« mit hippem Image. Sie wenden sich gezielt an junge Erwachsene, die traditionelle Biere vor allem als Getränk alter Leute wahrnehmen – Gerstensaft leidet an einem Imageproblem und gilt als altbacken. Für die Brauereien, die bei der älteren Kundschaft gerade wegen ihres Traditionsreichtums punkten können, ist das ein wachsendes Problem.

    Klosterbrauereien: Nirgendwo so viele wie hierDeutschland führt dagegen bei der Zahl der noch bestehenden Klosterbrauereien: Neben Weltenburg gelten auch die Brauereien der Kloster Andechs, Ettal, Kreuzberg, Neuzelle, Marienstatter, Reutberg, Ridenburger und Scheyern noch als echte Klosterbrauereien. Eine weltweite Ausnahmeerscheinung ist darüber hinaus die Hausbrauerei des Klosters Mallersdorf: Dort brauen nicht etwa Mönche oder Arbeiter, sondern Nonnen.

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    Tatsächlich hat das geregelte Brauwesen und Gewerbe in Klöstern seinen Anfang genommen. Bier wurde für den Hausgebrauch wohl schon spätestens ab der Jungsteinzeit gebraut, doch es waren Klöster, die daraus im Mittelalter ein Geschäft machten. Vorreiter unter den brauenden Mönchen waren die Benediktiner, die wohl schon im sechsten Jahrhundert damit begannen, nicht nur für den eigenen Bedarf, sondern auch für die Bewirtung von Gästen und für den Verkauf zu brauen. Der Grund dafür lag in der Ordensregel, die den Mönchen vorschrieb, ihren Lebensunterhalt durch handwerkliche Arbeit zu verdienen – und das Handwerk der Brauerei beherrschten sie.

    Ihnen folgten im 11. Jahrhundert die Zisterzienser, im 13. die Augustiner und im 17. Jahrhundert die Trappisten: Bis heute sind es diese vier Orden, die das Gros der weltweiten Klosterbrauereien betreiben. Auch in dieser Hinsicht sind die brauenden Nonnen von Mallersdorf die Ausnahme: Sie sind Franziskanerinnen, und noch immer brauen sie vorwiegend für den eigenen Bedarf. Der Überschuss der kleinen Produktion wird verkauft. Nur vor Ort und bei regionalen Getränkehändlern versteht sich.

    pat/dpa/KNA

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  • Sanitz (Mecklenburg-Vorpommern) – Der Jugendliche (16) war in stockfinsterer Nacht allein auf

    Sanitz (Mecklenburg-Vorpommern) – Der Jugendliche (16) war in stockfinsterer Nacht allein auf

    Sanitz (Mecklenburg-Vorpommern) – Der Jugendliche (16) war in stockfinsterer Nacht allein auf einer Landstraße in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs, als ein SUV-Fahrer (67) in der Dunkelheit die Silhouette des Mopeds viel zu spät erkannte. Der Teenager starb bei der Kollision.

    Gegen 1.20 Uhr am Samstagmorgen fuhr der Jugendliche auf der B 110 in Richtung Sanitz (Mecklenburg-Vorpommern), er kam aus Rostock. Kurz vor einem Abzweig bei Groß Lüsewitz bemerkte ein nachfolgender SUV-Fahrer das Moped erst viel zu spät und konnte nicht mehr ausweichen. Er rammte das Gefährt. Dabei überschlug sich der Nissan und blieb auf dem Dach liegen.

    Der Nissan überschlug sich im Straßengraben

    Der Nissan überschlug sich im Straßengraben, der Fahrer wurde eingeklemmt

    Einsatzkräfte versuchten, den schwer verletzten Mopedfahrer wiederzubeleben: „Vor Ort eintreffende Rettungskräfte führten umgehend Reanimationsmaßnahmen durch, welche jedoch gegen 02.35 Uhr erfolglos eingestellt werden mussten. Er starb noch am Unfallort“, teilt die Polizei Rostock mit. Bei dem Unfall wurde der Nissan-Fahrer aus der Region im Auto eingeklemmt und musste befreit werden.

    Sachverständiger rekonstruiert Unfall

    Der SUV-Fahrer kam ins Klinikum nach Rostock, gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet, teilt die Polizei weiter mit. Noch in der Nacht rekonstruierte ein Sachverständiger der DEKRA das Unfallgeschehen. Die Straße war deshalb über fünf Stunden gesperrt.

    Geprüft wird noch unter anderem, ob das Moped ausreichend beleuchtet war.

  • Los Angeles (USA) – Hätten Sie’s gewusst? Bevor seine Karriere in Hollywood

    Los Angeles (USA) – Hätten Sie’s gewusst? Bevor seine Karriere in Hollywood

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    Los Angeles (USA) – Hätten Sie’s gewusst? Bevor seine Karriere in Hollywood begann, war US-Schauspieler Ashton Kutcher (47, „Two and a Half Men“) ein erfolgreiches Männermodel. Jetzt hat der Star allerdings verraten, dass ihm ein ganz großer Deal verwehrt blieb. Wegen seiner Maße! Der italienischen Luxusmarke Gucci war der 1,89 Meter große Beau offenbar zu moppelig …

    Wie Kutcher zum Modeln kam? Um sein Biochemie-Studium an der „University of Iowa“ zu finanzieren, hatte er in den späten 90ern als Reinigungskraft gejobbt – und wurde mit 19 Jahren von einem Model-Scout entdeckt. Er holte den Titel „Fresh Faces of Iowa“, schmiss die Uni, zog nach New York. Und modelte sogar für eine Calvin-Klein-Kampagne.

    Lange war der Hollywood-Star auf dem Laufsteg zu sehen, hier 2011 mit Top-Model Alessandra Ambrosio (44) in São Paulo (Brasilien)

    Lange war der Hollywoodstar (damals 33) auch auf dem Laufsteg zu sehen, hier 2011 mit Topmodel Alessandra Ambrosio (damals 30, heute 44) in São Paulo (Brasilien)

    Gucci-Casting wurde für Kutcher zum GAU

    Dann winkte die internationale Modewelt – ein Kampagnenvertrag mit dem Edel-Label Gucci! Kreativchef war Mode-Legende Tom Ford (64). In einem Interview mit „Entertainment Tonight“ schildert Kutcher rückblickend: „Ich bin da hingeflogen, extra für die Modenschau nach Italien, und er steckte mich in so eine pinke Speedo. Ford sagte: ‚Er ist zu dick.‘ Und dann wurde ich gefeuert“.

    Heute können er und Tom Ford über seinen misslungenen Ausflug in die Modewelt schmunzeln. Ashton Kutcher: „Ich lache heute mit ihm darüber. Er meint: ‚Du warst zu dick.‘ Ich so: ‚Alter, ich wog 81 Kilo! Was redest du da?‘“

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    Ashton Kutcher: „Jeder hat eine Unsicherheit“

    Die Entscheidung des damaligen Kreativchefs kann er allerdings verstehen: „Er hatte eine ganz bestimmte Vorstellung davon, was er sehen wollte, was in seinen Augen das Richtige war. Das hieß nicht, dass ich weniger wert war, sondern nur, dass ich in diesem Moment nicht das Richtige für ihn war.“

    Ashton Kutcher (damals 26) 2004 mit Ex-Ehefrau Demi Moore (heute 63, damals 42) und Mode-Legende Tom Ford (heute 64, damals 43)

    2004: Ashton Kutcher (damals 26) mit seiner damaligen Partnerin Demi Moore (42) und Mode-Legende Tom Ford (43, M.)

    Heute spricht der Ex-Mann von Schauspielerin Demi Moore (63) nachdenklich über seine Modelzeit: „Mir wurde sehr schnell klar, dass jeder eine Unsicherheit hat. Jeder. Wenn man lange genug in den Spiegel schaut, findet man etwas, das man nicht mag, das man für besser hält oder das man für anders hält.“ Selbst „einige der schönsten Menschen der Welt“ hätten Unsicherheiten.

    Gutes Aussehen hat dem Star geschadet

    Im Oktober hatte er bei der „New York Comic Con.“-Konferenz erklärt, sein gutes Aussehen habe sogar seiner Schauspielkarriere geschadet: „Es gibt Rollen, die ich aufgrund meines Aussehens bekommen habe, und es gibt Rollen, die ich aufgrund meines Aussehens nicht bekommen habe. Manchmal ist das frustrierend.“

    Gucci hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert.