Leiterin des Museums Penzberg – Sammlung Campendonk zu sein, war noch nie eine einfache Sache. Die Fähigkeit, Tiefschläge einzustecken und finanzielle Durststrecken durchzustehen, zählt zu den Grundeigenschaften, die eine Chefin dieses Hauses mitbringen muss. Das galt schon in den Zeiten der ehemaligen Leiterin Gisela Geiger. Dass es ihr trotzdem gelungen ist, die größte Heinrich-Campendonk-Sammlung der Welt in der ehemaligen Bergarbeiterstadt aufzubauen, grenzt an ein Wunder. Aber jetzt wäre schon fast wieder ein Mirakel notwendig, um den Weiterbestand des städtischen Museums zu sichern.
