Die Angeklagte hat ein auffallend ebenmäßiges Gesicht. Sie hat einen vollen Mund und eine Stupsnase, wegen ihrer schmalen Züge wirken ihre dunklen Augen groß. Die halblangen Haare hat sie zu einem lockeren Zopf gebunden. Ihre altrosafarbene Jacke, die sie auch im Saal des Göttinger Landgerichts nicht auszieht, kontrastiert mit ihren braunen Haaren. Einzig ihr oft…
Sind Komik, Witz und Esprit die schillerndsten Waffen einer wehrhaften Demokratie? Der Kabarettist Philipp Weber würde diese Frage bejahen und betont, dass gerade in Zeiten, in denen Volksvertreter und -verdreher gebetsmühlenartig die Krise der bürgerlichen Gesellschaft beschwören, der Humor die demokratische Leittugend schlechthin ist. In seinem Programm „Power to the Popel“, das er am Donnerstag,…
Der FC Bayern stellt in dieser Saison nahezu sämtliche Bundesligarekorde ein, was die Konkurrenz nicht übermäßig betrüben muss, sind es doch ohnehin meist seine eigenen Rekorde. Aber was die BBC mit dem Datendienstleister Opta ermittelt hat, löst europaweit Erstaunen aus: Mehr als 66 Tore in den ersten 17 Spielen hat in einer europäischen Spitzenliga seit…
Die im Landkreis Freising ansässige Hilfsorganisation Navis hat eine neue Partnerorganisation für Myanmar gefunden. Damit können die Spenden, das Navis nach dem schweren Erdbeben im März 2025 gesammelt hatte, auch in dem von Bürgerkrieg gezeichneten Land eingesetzt werden. Das Erdbeben der Stärke 7,7 hatte vor allem in der Sagaing-Region im Norden Myanmars schwere Schäden verursacht.…
Das Leben von Venus Williams darf man sich, um es in ihrer Sprache zu sagen, sehr busy vorstellen. Ständig ist etwas los. Im vergangenen Jahr jettete sie nach Paris, zur Fashion Week, Mode ist ihre Leidenschaft. Seit dem Spätherbst liefen die Vorbereitungen für ihre Hochzeit auf Hochtouren, im Dezember ehelichte sie den dänisch-italienischen Schauspieler Andrea…
Landkreis Friesland Unbekannter löst Schrauben von Kinderfahrrad – Junge stürzt Während der Zehnjährige in der Schule war, machte sich jemand an seinem Gefährt zu schaffen: In Niedersachsen ist ein Junge beim Sturz von einem manipulierten Fahrrad verletzt worden. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (1 Minute) 1 Min Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren…
Grönländer demonstrieren gegen Trump »Wir wollen keine Amerikaner sein« Auf Grönland sind am Samstag viele Menschen mit einer klaren Botschaft an US-Präsident Donald Trump auf die Straße gegangen. Die Reaktion aus Washington folgte prompt. Zur Merkliste hinzufügen Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen Link kopieren Bereich Lesen Sie hier das Videotranskript aufklappen O-Ton:»Wir wollen keine…
<!–> –> Spannende Einblicke in die Erfolgs-Geheimnisse des FC Bayern! Nach dem Bundesliga-Topspiel bei RB Leipzig staunt Fußball-Deutschland mal wieder über das Team von Trainer Vincent Kompany (39). Den Münchnern war es gegen die Sachsen nicht genug, den 0:1-Rückstand in einen einfachen Sieg zu verwandeln – sie zerlegten das Team um DFB-Verteidiger David Raum (27)…
<!–> –> Der Abstieg rückt für Fürth immer näher! Nach der 0:2-Pleite in Dresden ist das Kleeblatt Tabellenletzter, hat schon vier Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 16. Noch viel schlimmer als die nackten Zahlen war aus Fürther Sicht aber der über weite Strecken blutleere Auftritt der Mannschaft. Mehr zum Thema Es zählen nur 100 Prozent :…
Der 1. FC Saarbrücken kämpft zwar noch gegen den Abstieg, doch das 1:1 gegen den Tabellenführer Cottbus war ein vielversprechender Schritt nach vorne. Mit einer dominanten Leistung und zahlreichen Chancen, inklusive drei Aluminiumtreffer, zeigte das Team von Jürgen Luginger Verbesserungen. Lesen Sie mit BILDplus, welche Spieler besonders überzeugten und warum Trainer Luginger weiterhin an den…
Die Angeklagte hat ein auffallend ebenmäßiges Gesicht. Sie hat einen vollen Mund und eine Stupsnase, wegen ihrer schmalen Züge wirken ihre dunklen Augen groß. Die halblangen Haare hat sie zu einem lockeren Zopf gebunden. Ihre altrosafarbene Jacke, die sie auch im Saal des Göttinger Landgerichts nicht auszieht, kontrastiert mit ihren braunen Haaren. Einzig ihr oft teilnahmsloser Blick, ihr grauer Teint zeugen davon, dass sich Michelle W. auf dem Tiefpunkt ihres 24-jährigen Lebens befindet.
Sind Komik, Witz und Esprit die schillerndsten Waffen einer wehrhaften Demokratie? Der Kabarettist Philipp Weber würde diese Frage bejahen und betont, dass gerade in Zeiten, in denen Volksvertreter und -verdreher gebetsmühlenartig die Krise der bürgerlichen Gesellschaft beschwören, der Humor die demokratische Leittugend schlechthin ist.
In seinem Programm „Power to the Popel“, das er am Donnerstag, 22. Januar, im Bürgerhaus Oberschleißheim präsentiert, widmet er sich der Frage, wie aus den vereinzelten Winzlingen, den „Popeln“, wieder ein souveränes Volk (People) mit Faible für die Staatsform wird, in der er lebt – statt zum Pöbel. Der mutmaßlich rotzfreche Abend beginnt um 20 Uhr. Karten gibt es über www.muenchenticket.de oder bei Schreibwaren am Schloss und in der Gemeindebücherei.
Der FC Bayern stellt in dieser Saison nahezu sämtliche Bundesligarekorde ein, was die Konkurrenz nicht übermäßig betrüben muss, sind es doch ohnehin meist seine eigenen Rekorde. Aber was die BBC mit dem Datendienstleister Opta ermittelt hat, löst europaweit Erstaunen aus: Mehr als 66 Tore in den ersten 17 Spielen hat in einer europäischen Spitzenliga seit der Saison 1930/31 keine Mannschaft mehr erzielt. Athletic Bilbao gelangen damals in Spanien 72 Treffer. Und die Blackburn Rovers kamen in England auf 73 Tore in den ersten 17 Spielen, in der Saison 1889/90 – als der FC Bayern noch nicht einmal existierte.
Die im Landkreis Freising ansässige Hilfsorganisation Navis hat eine neue Partnerorganisation für Myanmar gefunden. Damit können die Spenden, das Navis nach dem schweren Erdbeben im März 2025 gesammelt hatte, auch in dem von Bürgerkrieg gezeichneten Land eingesetzt werden.
Das Erdbeben der Stärke 7,7 hatte vor allem in der Sagaing-Region im Norden Myanmars schwere Schäden verursacht. Mehr als 3300 Menschen starben, unzählige andere verloren ihr Zuhause, die humanitäre Lage entwickelte sich dramatisch.
Die ehrenamtlichen Helfer von Navis, die auf schnelle Hilfe in den ersten kritischen Tagen nach Katastrophenereignissen spezialisiert sind, hatten gleich nach dem Erdbeben zu Spenden aufgerufen. Gemeinsam mit einer Partnerorganisation wollten die Verantwortlichen des Vereins umgehend Hilfe ins Land bringen. Doch die Militärjunta, die seit einem Putsch 2021 in Myanmar herrscht, gestattete weder die Einfuhr von Hilfsgütern noch von Personal. Die ursprünglichen Partner zogen sich von dem geplanten Einsatz zurück, teilt Navis jetzt mit.
Nachdem bereits ein größerer Geldbetrag auf dem Spendenkonto eingegangen sei, der unbedingt den Opfern zugutekommen sollte, habe man einen anderen Partner gesucht. Gefunden hat man ihn in dem ebenfalls deutschen Verein Humedica, der Navis zufolge „hocherfreut war, finanzielle Unterstützung für die mobile medizinische Versorgung der Menschen im Erdbebengebiet zu bekommen“.
Humedica kann beim Einsatz der Navis-Spenden auf einen lokalen Partner zurückgreifen und finanzierte damit zunächst die Überweisungen von einzelnen Patienten an Gesundheitseinrichtungen, deren Behandlungs- und Transportkosten. Seit Anfang Januar werde eine mobile Klinik unterstützt, die mit einem Arzt, zwei Krankenschwestern und einem mobilen Klinikassistenten besetzt sei, berichtet Navis.
Das Leben von Venus Williams darf man sich, um es in ihrer Sprache zu sagen, sehr busy vorstellen. Ständig ist etwas los. Im vergangenen Jahr jettete sie nach Paris, zur Fashion Week, Mode ist ihre Leidenschaft. Seit dem Spätherbst liefen die Vorbereitungen für ihre Hochzeit auf Hochtouren, im Dezember ehelichte sie den dänisch-italienischen Schauspieler Andrea Preti in Palm Beach, sie lebt in Florida. Und Tennisspielerin ist sie tatsächlich auch noch, zwischen ihre vielen Termine galt es, Trainingseinheiten zu schieben. Oft gelang dies, manchmal nicht, wie sie heiter am Samstag in Melbourne berichtete.
Auch wenn sie seit mehr als 31 Jahren als Profi spielt, unvorbereitet wollte sie nicht bei den Australian Open antreten. Der Veranstalter des ersten Grand-Slam-Turniers der Saison hatte ihr ja eine Wildcard zugeteilt, einen fixen Platz im Hauptfeld. So trat Williams am Sonntagabend in der John Cain Arena, dem zweitgrößten Stadion, im Alter von 45 Jahren in der ersten Runde gegen Olga Danilovic an. Als die 24-jährige Serbin geboren wurde, hatte Williams schon in Wimbledon und bei den US Open triumphiert.
Die siebenmalige Grand-Slam-Siegerin überholt mit ihrer Teilnahme die Japanerin Kimiko Date, die zuvor mit 44 Jahren die älteste Spielerin in Melbourne gewesen war. Aber typisch Williams: Sie hat es erst aus der Presse erfahren. Während die Branche stets staunt, warum die ein Jahr ältere Schwester von Serena Williams, mit 23 Grand-Slam-Triumphen eine der Größten ihres Sports, immer noch spielt, macht sie selbst kaum Gewese um sich. Wann sie von der Wildcard erfahren habe, wurde Venus Williams gefragt. Sie wusste es nicht. Irgendwann eben. Dass die Jahre ins Land gezogen sind, machte aber auch sie deutlich. Vor fünf Jahren sei sie das letzte Mal bei den Australian Open gewesen. Die Anlage im Melbourne sehe jetzt völlig anders aus, „ich kenne mich hier nicht mehr aus“, gab sie zu, „ich bin oft falsch abgebogen“. Die Geister von früher, wie die auch an Kunst interessierte Amerikanerin poetisch sagte, spüre sie immerhin noch.
Abtritt mit einem Lächeln: Venus Williams in der John Cain Arena. (Foto: Martin Keep/AFP)
Dass Williams den Ball weiterhin formidabel trifft und fit ist, bewies sie gegen Danilovic, kurz vor dem Sieg stand sie gar. Im dritten Satz führte sie 4:0, zu dem Zeitpunkt war die Weltranglisten-69. aus Belgrad erledigt. Aber sie bäumte sich auf, Williams wurde müder, so siegte Danilovic 6:7 (5), 6:3, 6:4. Ehrfürchtig, als würde sie einer erlauchten Queen gegenüberstehen, streckte Danilovic ihr die Hand am Netz entgegen. „Solche Matches erlebt man nicht jeden Tag“, sagte die Gewinnerin erschöpft beim Interview auf dem Platz. „Es war eine Freude, gegen so eine Legende zu spielen.“
1998, mit 17, hatte Venus Williams erstmals in Melbourne aufgeschlagen, damals erreichte sie das Viertelfinale, als kesses Mädchen, das in einem Problemviertel in Los Angeles aufwuchs und mit Schwester Serena das Frauentennis neu definieren sollte. „Ich bin definitiv dieselbe Person“, versicherte sie vor ihrem Match in Melbourne. Sie habe als Teenager einen klaren Kopf gehabt. Und heute? Habe sie ihn immer noch. Lächelnd verließ sie nach der Niederlage die Arena, ohne Sentimentalitäten. Ob sie wiederkommt? Das weiß nur Williams, die auch als 578. der Weltrangliste einzigartig bleibt.
Unbekannter löst Schrauben von Kinderfahrrad – Junge stürzt
Während der Zehnjährige in der Schule war, machte sich jemand an seinem Gefährt zu schaffen: In Niedersachsen ist ein Junge beim Sturz von einem manipulierten Fahrrad verletzt worden.
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Blaulicht eines Polizeifahrzeuges
Foto: Friso Gentsch / dpa
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In Varel im Landkreis Friesland haben Unbekannte mutmaßlich die Schrauben eines Kinderfahrrades gelöst und den Unfall eines Zehnjährigen verursacht. Der Junge stürzte und verletzte sich leicht, wie die Polizei mitteilte
.Das Kind stellte demnach sein Fahrrad am Freitag an seiner Schule ab, nach Schulschluss fuhr der Zehnjährige nach Hause. Dabei löste sich das Vorderrad, es kam zum Sturz. Es sei davon auszugehen, dass ein unbekannter Täter die Schrauben des Vorderrades während der Schulzeit gelöst habe, teilte die Polizei mit. Die Beamten suchen nach Zeugen.
Auf Grönland sind am Samstag viele Menschen mit einer klaren Botschaft an US-Präsident Donald Trump auf die Straße gegangen. Die Reaktion aus Washington folgte prompt.
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O-Ton:»Wir wollen keine Amerikaner sein.« Die Botschaft an Donald Trump ist deutlich. Die Bilder aus Grönlands Hauptstadt sind es auch: Premierminister Jens-Frederik Nielsen protestiert inmitten seiner Bevölkerung gegen die Übernahmepläne des US-Präsidenten. Tausende Menschen sind am Wochenende in Nuuk auf die Straße gegangen. O-Töne:»Wir sind besorgt und wollen einfach nur wir selbst sein und unser Leben hier leben.« »Und wir wollen, dass das so bleibt.« Laut Umfragen aus dem vergangenen Jahr lehnen 85 Prozent der Grönländer einen Beitritt zu den USA ab. Auch in Dänemark gab es Proteste. Grönland ist ein selbstverwalteter Teil des Königreichs, gehört aber im Gegensatz zu Dänemark nicht zur EU. Einige europäische Länder versuchen währenddessen, Grönland und Dänemark den Rücken zu stärken. So schickten unter anderem Großbritannien, Frankreich und die Niederlande auf Ersuchen Dänemarks Militärteams nach Nuuk. Auch 15 Bundeswehrsoldaten sind am Freitag für eine »Erkundungsmission« auf der Insel angekommen. Das Ziel: Durch die militärische Präsenz soll offenbar Donald Trumps Hauptargument entkräftet werden, dass die europäischen Nato-Länder zur Sicherung Grönlands nicht in der Lage seien. Eine Reaktion aus Washington kam prompt: Trump hat am Samstag Strafzölle in Höhe von 10 Prozent für Deutschland und andere EU-Staaten angekündigt. Und er hat mit einer Erhöhung auf 25 Prozent gedroht, bis eine Einigung über den – Zitat – »vollständigen und umfassenden Kauf Grönlands« erzielt sei. Vom eisigen Gegenwind aus Grönland lässt sich ein Donald Trump ganz offensichtlich nicht aufhalten.
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Moderiert von Markus Feldenkirchen
Eindrücke vor Ort: Wie geht es den Grönländern?
Von Jan Petter und Luana Partimo
Bedrohung aus den USA: »Ich fürchte, er meint es ernst« – das sagen Grönländer über Trumps Drohungen
Spannende Einblicke in die Erfolgs-Geheimnisse des FC Bayern!
Nach dem Bundesliga-Topspiel bei RB Leipzig staunt Fußball-Deutschland mal wieder über das Team von Trainer Vincent Kompany (39). Den Münchnern war es gegen die Sachsen nicht genug, den 0:1-Rückstand in einen einfachen Sieg zu verwandeln – sie zerlegten das Team um DFB-Verteidiger David Raum (27) nach einer schwachen ersten Hälfte noch mit 5:1.
Damit bleibt der Rekordmeister in der Meisterschaft nicht nur ungeschlagen (erst zwei Unentschieden) und verteidigt seinen Mega-Vorsprung auf die zweitplatzierten Dortmunder verteidigt (elf Punkte). Harry Kane (32) und Co. haben auch noch ihr Tore-Konto auf 71 hochgeschraubt – macht nach 18 Spieltagen im Schnitt 3,94 Treffer pro Partie.
Kane plaudert Telefonat mit Kompany aus
Eine gnadenlose Dominanz – die von Coach Kompany von langer Hand geplant wurde! Kane enthüllte nach dem Leipzig-Spiel: „Ich erinnere mich an mein erstes Telefonat mit dem Trainer, als er den Job bei Bayern übernahm. (im Juli 2024; d. Red.). Schon da sagte er mir, dass wir gnadenlos mit allen Gegnern sein würden.“
Der Super-Stürmer erklärte auch, wie das bisher so erfolgreich geklappt hat: „Das ist die Mentalität, die der Coach hierher gebracht hat. Er hat vom ersten Moment an gesagt: Wenn wir ein Tor vorne sind, gehen wir aufs zweite. Und wenn wir drei vorne sind, gehen wir aufs vierte. Das ist unser Mindset. Das zeigt sich schon in der Art, wie wir trainieren. Da gibt es einen richtigen Wettbewerb – und das bringen wir auch in den Spielen auf den Platz.“
Vincent Kompany vor der Reise am vergangenen Mittwoch zum Liga-Spiel beim 1. FC Köln (3:1)
Die Bayern haben sich unter Kompany also antrainiert, unabhängig vom Spielstand immer mehr zu wollen – zum Leidwesen der 17 anderen Bundesligisten.
Interessant: Aufgrund dieser Einstellung fürchtet Kane auch nicht, dass ein extrem früher Meister-Titel zu einem Spannungs-Abfall innerhalb der Mannschaft führen würde, der sich dann wiederum in den späten K.o.-Runden im DFB-Pokal und in der Champions League rächen könnten.
Bayerns Nummer 9 sagt: „Ich würde mich nicht beschweren, wenn wir die Meisterschaft schon im März oder April holen würden. Ich denke, mit unserem aktuellen Mindset, würde das nichts ausmachen. Wir spielen einfach weiter, wie wir eben spielen.“
Nach der 0:2-Pleite in Dresden ist das Kleeblatt Tabellenletzter, hat schon vier Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 16. Noch viel schlimmer als die nackten Zahlen war aus Fürther Sicht aber der über weite Strecken blutleere Auftritt der Mannschaft.
[–>Der erneute sportliche Offenbarungseid brachte nach dem Spiel auch Neu-Trainer Heiko Vogel (50) mächtig auf die Palme. Vogel: „Ich bin sehr wütend, ich muss etwas aufpassen in der Wortwahl“, begann der Trainer seine Analyse, „wir haben nicht das bewegt, was man bewegen muss, um einen Rückstand auszugleichen. Das war in den ersten Spielen anders, und das dulde ich nicht.”
Wie es allerdings besser werden soll, dazu fehlt nicht nur den Fans aktuell jegliche Fantasie. Mit 46 Gegentoren nach 18 Spielen sind die Franken weiterhin die Schießbude der Liga. Und die erhofften Verstärkungen für die Abwehr lassen weiter auf sich warten.
Fürth versinkt immer mehr im Chaos
Zu verantworten hat den sportlichen Niedergang vor allem Boss Holger Schwiewganer (48), der nach der Entlassung von Ex-Sportvorstand Rachid Azzouizi (55) und dem ehemaligen Trainer Alexander Zorniger (57) propagierte Neuanfang im Herbst 2024 mündet immer mehr in einem Voll-Desaster. Der von ihm installierte Sportdirektor Stephan Fürstner (38) wirkt zunehmend überfordert. Auch finanziell ist die Entwicklung des Vereins desaströs. Alleine durch Abfindungen und Vertragsauflösungen (vier Trainer in 13 Monaten) hat der Verein knapp 2 Mio. Euro verbraten.
[–>Am Samstag (13 Uhr) wartet mit Eintracht Braunschweig schon der nächste Abstiegskonkurrent auf das Kleeblatt. Nur ein Sieg hält dabei die Hoffnung auf den Klassenerhalt weiter am Leben.
Der 1. FC Saarbrücken kämpft zwar noch gegen den Abstieg, doch das 1:1 gegen den Tabellenführer Cottbus war ein vielversprechender Schritt nach vorne. Mit einer dominanten Leistung und zahlreichen Chancen, inklusive drei Aluminiumtreffer, zeigte das Team von Jürgen Luginger Verbesserungen. Lesen Sie mit BILDplus, welche Spieler besonders überzeugten und warum Trainer Luginger weiterhin an den richtigen Stellschrauben dreht.