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  • SZ-Podcast „Auf den Punkt“: Trumps Zolldrohungen / AfD im Superwahljahr

    SZ-Podcast „Auf den Punkt“: Trumps Zolldrohungen / AfD im Superwahljahr

    US-Präsident Donald Trump will Grönland haben. Und zwar um jeden Preis. Jetzt droht Trump, mehrere EU-Länder mit Zöllen zu bestrafen, weil sie auf die Unabhängigkeit von Grönland drängen. Auch Deutschland ist betroffen.

    Was kann die EU auf derartige Drohungen entgegnen? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent in Brüssel. Er erklärt, warum es nicht komplett ausgeschlossen ist, dass sich die EU erpressen lassen könnte – und was Trumps Drohungen für die Nato bedeuten.

    Und gibt es in dieser Podcastfolge noch ein zweites Thema, nämlich die AfD, die sich gerade für das Superwahljahr 2026 aufstellt. Dazu spricht Tim Frehler aus der SZ-Parlamentsredaktion. Er berichtet, auf welche Themen die AfD im Wahlkampf setzt, und was die übrigen Parteien dem entgegensetzen können.

    Weitere Nachrichten: Mullah-Regime spricht von 5000 Toten in Iran; Kritik an Trumps Pläne für „Friedensrat“.

    Zum Weiterlesen:

    Wenn Zölle zur geopolitischen Waffe werden: Mehr zu Trumps Zolldrohungen finden Sie hier.

    Europa sollte Trump eine sehr deutliche Antwort geben“, kommentiert SZ-Korrespondent Boris Herrmann aus New York.

    Hier erfahren Sie, was Trumps Zölle für die deutsche Wirtschaft bedeuten könnten.

    Neueste Nachrichten aus den USA finden Sie im SZ-Liveblog.

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Redaktion: Birgit Kruse

    Produktion: Jakob Arnu

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  • Proteste in Iran: „Sie haben mit Maschinengewehren in die Menge geschossen“

    Proteste in Iran: „Sie haben mit Maschinengewehren in die Menge geschossen“

    Aus Iran dringt momentan kaum etwas nach außen. Die SZ hat einen Deutsch-Iraner getroffen, der die Proteste in Teheran selbst erlebt hat. Was Augenzeugen und Ärzte erzählen, deckt sich mit den wenigen Videos und Fotos, die es bisher gibt: Die Revolutionsgarden gehen offenbar mit unvorstellbarer Brutalität vor.

  • »Außergewöhnlich früh« Warum Pollenallergiker jetzt schon leiden Die Nase läuft im Januar?

    »Außergewöhnlich früh« Warum Pollenallergiker jetzt schon leiden Die Nase läuft im Januar?

    »Außergewöhnlich früh«

    Warum Pollenallergiker jetzt schon leiden

    Die Nase läuft im Januar? Vielleicht ist es keine Erkältung, sondern schon die Reaktion auf Frühblüher. Ein bestimmter Strauch ärgert Heuschnupfengeplagte in diesem Jahr besonders zeitig.

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    Frau mit Taschentuch: Der Beginn der Pollensaison verschiebt sich seit Jahren immer weiter nach vorn (Symbolbild)

    Foto: Guido Mieth / Getty Images

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    Es kitzelt in der Nase, die Augen tränen: Ungewöhnlich früh und stark hat im Westen Deutschlands der Flug von Haselpollen begonnen. Der Deutsche Wetterdienst warnt für viele Regionen bereits vor einem mittelstarken Pollenflug. Besonders betroffen sind Nordrhein-Westfalen, das Rhein-Main-Gebiet und der Oberrhein – aber auch Niedersachsen und das Saarland.

    Dass es schon Mitte Januar eine so starke Belastung mit Haselpollen gebe, sei sehr ungewöhnlich, sagt Christina Endler vom Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes (DWD).Den ersten blühenden Haselstrauch hatten die Naturbeobachter des DWD schon am 10. Dezember gemeldet. Zum Jahreswechsel stand etwa in Nordrhein-Westfalen schon fast die Hälfte der Haselsträucher in Blüte. »Das ist außergewöhnlich früh«, sagt Endler.

    In der östlichen Landeshälfte von Deutschland sind die sogenannten Frühblüher in ihrer Entwicklung hingegen noch weiter zurück. Dort habe kühlere Luft die Entwicklung der Haselsträucher gebremst.

    Heuschnupfensaison beginnt immer früherDer Beginn der Pollensaison verschiebt sich durch den Klimawandel seit Jahren immer weiter nach vorn. Dass Pollenallergiker im Januar erste Probleme mit tränenden Augen und laufender Nase haben, sei inzwischen nicht mehr ungewöhnlich. Aber dass es schon Mitte Januar in so vielen Regionen einen so starken Pollenflug gebe, habe man noch nicht oft beobachtet, sagt Endler. Im langjährigen Mittel habe sich der Beginn der Heuschnupfensaison innerhalb von 30 Jahren um 16 Tage nach vorn verschoben. Pollen sind die häufigsten Auslöser allergischer Atemwegserkrankungen.

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    Als Hauptgrund dafür gilt, dass sich die Pflanzen durch die immer milderen Winter früher im Jahr entwickeln. Außerdem legten Studien nahe, dass das vom Menschen ausgestoßene Kohlendioxid die Pollenkonzentration unmittelbar fördere, erklärt Endler. Allerdings werde der Pollenflug sehr stark auch von kurzfristigen Wetterphänomenen wie Regen oder Sturm beeinflusst.»Fast keine Pause mehr«Die Pollenflugsaison reiche inzwischen von Januar bis Oktober, sagt Karl-Christian Bergmann, Professor für Atemwegs- und Lungenkrankheiten an der Berliner Charité und Vorsitzender der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. »Für einige Allergiker gibt es fast keine Pause mehr.«

    Doch auch wenn viele Menschen empfindlicher reagieren, gebe es Studien zufolge keine messbare Zunahme bei den Allergikern. »Etwa 14 Prozent in der gesamten Bevölkerung haben einen Heuschnupfen. Die Zahl hat in den vergangenen 20 Jahren nicht signifikant zugenommen«, sagt Bergmann.Was hilft – und wovor Experten warnenWer jetzt durch die Haselblüte Probleme bekomme, erhalte in der Apotheke schon sehr gut wirksame und frei verkäufliche Arzneimittel. Lediglich mit abschwellenden Nasensprays, die auch im Winter gegen Schnupfen helfen, sollte man vorsichtig sein. Die Gefahr sei groß, dass man sie während des Pollenflugs zu lang einnehme und damit nachhaltig die Nasenschleimhaut schädige.

    In jedem Fall rät der Experte allen Betroffenen, den Gang zum Arzt nicht zu lang aufzuschieben 

    . »Bei jedem dritten Patienten entwickelt sich aus einem Heuschnupfen ein Asthma, wenn man sich nicht behandeln lässt«, mahnt er.Einen Tipp hat Bergmann noch für pollengeplagte Eltern, die Sorge haben, ihre Allergie an die Kinder weiterzuvererben: »Wenn Sie die räumlichen Möglichkeiten haben, schaffen Sie sich einen Hund oder eine Katze an.« Kleinkinder aus Haushalten mit einem Haustier hätten ein messbar niedrigeres Risiko, später einmal an einer Allergie zu erkranken. »Manche Eltern denken, sie müssten alles vermeiden und ihre Kinder von allen Bakterien fernhalten – aber das ist einfach nicht richtig«, betont der Experte.

    Lesen Sie hier, was noch hilft: Der Allergieforscher Torsten Zuberbier erklärt, wie Ernährung und Heuschnupfen zusammenhängen , was das mit dem Mikrobiom im Darm zu tun hat und warum Allergiker eigentlich das bessere Immunsystem haben.

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  • ARD-Sonntagskrimi Der Stuttgart-»Tatort« im Schnellcheck Was vom Glamour bleibt, wenn die Fotografen

    ARD-Sonntagskrimi Der Stuttgart-»Tatort« im Schnellcheck Was vom Glamour bleibt, wenn die Fotografen

    ARD-Sonntagskrimi

    Der Stuttgart-»Tatort« im Schnellcheck

    Was vom Glamour bleibt, wenn die Fotografen weg sind: Der schwäbische »Tatort« leuchtet die Welt einer ehemaligen Internetberühmtheit aus – mit ein bisschen Zärtlichkeit und viel Zynismus.

    Christian Buß

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    Darsteller Klare, Müller: Wie lebt es sich in einem 400-Quadratmeter-Sarkophag?

    Foto: Benoît Linder / SWR

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    Das Szenario:Auf dem Boulevard der Dämmerung. Pony Hübner (Kim Riedle) war einst von ihrem Ehemann (Hans Löw), Besitzer eines kleinen Verlags, zu einem Internetstar der ersten Stunde aufgebaut worden. Ein kleines Nipplegate und gelegentliche Catfights mit anderen YouTube-Stars halfen beim Aufstieg. An die neue Insta-Ära hat das einstige It-Girl nie den Anschluss geschafft. Als Pony mal wieder zu viel getrunken hat, wird ihr das Auto samt Kindern darin gestohlen und im Neckar versenkt – die kleine Tochter stirbt, der Sohn verschwindet spurlos. Bei ihren Untersuchung begegnen die Kommissare Bootz (Felix Klare) und Lannert (Richy Müller) einem Paar, das in wonniger Verachtung aneinanderklebt.

    Der Clou:Was vom Glamour bleibt, wenn die Fotografen weg sind. Dieser »Tatort« erzählt von einer Frau, die sich nur in der medialen Spiegelung wahrnehmen kann und die darauf angewiesen ist, dass ihr Mann diese Spiegelung herstellt; auch um den teuren Lifestyle zu finanzieren, der nur über die Vermarktung via Internet und Presse funktioniert. Die Symbiose wird im Film visuell und rhetorisch klug ausgeleuchtet – der grausame Kindstod gerät dabei aber über Strecken zu sehr in den Hintergrund.

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    Szene mit Kim Riedle und Hans Löw: »Irgendwas zwischen Verleger, Social-Media-Manager und Arschloch«

    Foto: Benoît Linder / SWR

    Der Auftritt:Hans Löw als abgefeimter Sternchen-Macher. Im Film definiert sich die Figur als »irgendwas zwischen Verleger, Social-Media-Manager und Arschloch«. Löw, der mit Spielpartnerin Kim Riedle auch schon in dem Netflix-Hit »Liebes Kind«  

    zu sehen gewesen ist, gelingt es, hinter dem Zynismus des Abzockers immer wieder Zärtlichkeit und Wahrhaftigkeit aufblitzen zu lassen.Das Bild:Daheim in einem 400-Quadratmeter-Sakrophag. Die Villa des Paares ist vollgestellt mit dem schönsten Dekor – und doch wirkt sie, als existiere sie nur, damit man sich auf den schönen Chaiselongues darin zum Sterben hinlegen kann. In der härtesten Szene geht es ganz konkret um Särge: Da muss die Frau entscheiden, wie die Tochter beerdigt werden soll.

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    »Tatort«-Trauerspiel über Influencerin: In welchem Sarg würden Sie Ihr Kind beerdigen?

    Von Christian Buß

    Der Song:»I Feel Cream« von Peaches 

    . In einer halsbrecherischen Aktion versucht sich das Ex-Sternchen in einem Klub ausgerechnet zu diesem kinky Track den Schmerz wegzutanzen. »Pet that cat / Suck that fag / Mack that mag«. Wie geht Trauer, wenn man Gefühle nur im Spiegel eines sensationslüsternen Publikums ausleben kann?Die Bewertung:6 von 10 Punkten. Als Beziehungsdrama aus der Influencerinnen-Welt ist dieser »Tatort« ein Füllhorn an starken Szenen – als Trauerspiel um den Verlust eines Kindes läuft er ins Leere.Die Analyse:Lesen Sie bitte hier weiter!»Tatort: Ex-It«, Sonntag, 20.15 Uhr, Das Erste

    Fotostrecke

    Kommissar-Karussell: Alle »Tatort«-Teams im Überblick

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  • Überfall in New York Räuber klauen Pokémon-Karten im Wert von 100.000 US-Dollar

    Überfall in New York Räuber klauen Pokémon-Karten im Wert von 100.000 US-Dollar

    Überfall in New York

    Räuber klauen Pokémon-Karten im Wert von 100.000 US-Dollar

    Unbekannte haben in einem New Yorker Geschäft wertvolle Pokémon-Karten erbeutet – mit Waffengewalt. Überfälle dieser Art häufen sich derzeit in den USA.

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    Ein Überfall mit vorgehaltener Waffe in einem Geschäft für Pokémon-Karten im New Yorker Stadtteil Manhattan. Der Vorfall ereignete sich bereits am Freitag, jetzt aber haben die Ladenbetreiber das Videomaterial ihrer Überwachungskameras veröffentlicht. Es zeigt, wie gezielt die Täter vorgehen. Sie bedrohen die anwesenden Mitarbeiter und Teilnehmer eines Events und verschaffen sich Zugriff zu den wertvollsten Pokémon-Karten in Vitrinen. Schließlich entkommen sie mit Sammelobjekten und Merchandise-Artikeln im Wert von mehr als 100.000 US-Dollar. Gefasst wurden die Täter bisher nicht.Bereits in den vergangenen Wochen haben Unbekannte in Spezialgeschäften in Kalifornien wertvolle Sport- und Pokémon-Karten geklaut.Pokémon ist seit den Neunzigerjahren eine der weltweit erfolgreichsten Medien- und Spielemarken. Der Handel mit den Sammelkarten ist sehr populär, seltene Exemplare können teils mehrere Hunderttausend Dollar wert sein.

    Mehr Videos zum Thema

    Brennholzdiebstahl: »Wir haben auch schon Leute auf frischer Tat ertappt«

    Von Andreas Landberg

    SPIEGEL Shortcut zum Juwelen-Diebstahl in Paris: Warum der Louvre-Schock bei den Franzosen so tief sitzt

    Moderiert von Regina Steffens

    Einbruch im Louvre: Diebe hatten deutsche Hilfe – zumindest indirekt

    Kriminalität in der Hauptstadt: Die Luxusuhren-Diebe von Berlin

    Ein SPIEGEL-TV-Film von Thomas Heise

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  • Erst die Enttäuschung, jetzt die Hoffnung! NBA-Star Ja Morant (26) steht kurz

    Erst die Enttäuschung, jetzt die Hoffnung! NBA-Star Ja Morant (26) steht kurz

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    Erst die Enttäuschung, jetzt die Hoffnung! NBA-Star Ja Morant (26) steht kurz vor seinem Comeback. Beim London-Game gegen die Orlando Magic soll der Point Guard der Memphis Grizzlies wieder mitwirken. Das haben die Grizzlies eine Stunde vor Tip-Off verkündet.

    Morant hatte zuletzt offiziell wegen Wadenproblemen gefehlt. Zuletzt kam er am 2. Januar bei den Los Angeles Lakers zum Einsatz. Laut US-Berichten wollte er allerdings gar nicht mehr für die Grizzlies spielen und seinen Trade forcieren.

    NBA-Boss Adam Silver zeigte sich vor dem Berlin-Spiel am Donnerstag enttäuscht darüber: „Ich hätte mir gewünscht, dass er spielen kann. Vielleicht kann er in London mitwirken. Aber klar, ich bin enttäuscht. Er hat eine enorme weltweite Fangemeinde.“ Die Liga wollte Morant auf dem Parkett sehen – nicht auf der Bank.

    [–>Auf dem Verletzungsbericht der NBA für das London-Spiel wurde Morant von „fraglich“ auf „wahrscheinlich“ hochgestuft.

    Coach Tuomas Iisalo erklärte am Samstagnachmittag: „Die Chance ist groß, dass er spielt. Er hat voll mittrainiert und nun müssen wir einfach schauen, wie sein Körper auf die Belastung reagiert. Es gibt natürlich keine Garantie und er muss sich gut fühlen.“

    Morant verdient in dieser Saison 39,4 Millionen Dollar, sein Vertrag bei den Grizzlies läuft noch bis 2028. In bislang 18 Einsätzen kam der ehemalige Nummer-2-Pick im Schnitt nur auf 19 Punkte und 7,6 Assists pro Spiel.

  • 74 Eckbälle und unzählige Freistöße. So lange hat es gebraucht, bis Werder

    74 Eckbälle und unzählige Freistöße. So lange hat es gebraucht, bis Werder

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    74 Eckbälle und unzählige Freistöße. So lange hat es gebraucht, bis Werder gegen Frankfurt (3:3) endlich den Standard-Fluch beenden konnte und nach ruhendem Ball traf. Noch nie war Werder seit Beginn der Datenerfassung diesbezüglich so schwach wie in dieser Saison.

    Bisher war Romano Schmid (25) Standard-Schütze Nr. 1 bei Werder. Doch das könnte sich bald ändern. Denn das Standard-Tor durch Jens Stage zum 2:2 wurde nicht vom Ösi vorbereitet. Die Vorlage kam vom eingewechselten Samuel Mbangula (22). Der Freistoß hatte Schärfe, Schnitt und Präzision. Eigenschaften, die den Flanken von Schmid zuletzt oft fehlten.

    Ist Schmid bald wichtigen Werder-Job los?

    „Ich glaube nicht, dass es immer am Schützen lag. Es ist aber trotzdem schön, dass wir jetzt ein Tor nach Standard erzielt haben, um zu zeigen: Auch das können wir“, nimmt Trainer Horst Steffen (56) Schmid in Schutz. Trotzdem ist festzustellen: Die von Schmid getretenen Eckbälle gegen die Eintracht waren allesamt harmlos, mitunter nur kniehoch. Erst bei Mbangula wurden die Hereingaben gefährlich – und erfolgreich.

    Samuel Mbangula (22/r.) könnte bald Werders neuer Standard-Chef werden

    Samuel Mbangula (22/r.) könnte bald Werders neuer Standard-Chef werden

    Daher ist es trotz der Rückendeckung des Trainers nicht unwahrscheinlich, dass bald der Belgier die ruhenden Bälle bei Werder übernimmt, wenn er denn spielt. Denn eines ist klar: So wie es bisher nach Standards bei Werder lief, darf es nicht weitergehen.

  • 931 Tage arbeitete Dino Toppmöller (45) als Trainer von Eintracht Frankfurt, am

    931 Tage arbeitete Dino Toppmöller (45) als Trainer von Eintracht Frankfurt, am

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    931 Tage arbeitete Dino Toppmöller (45) als Trainer von Eintracht Frankfurt, am 932. Tag musste er gehen: Aufgrund der anhaltenden Abwärtsspirale und der nicht endenden Gegentor-Flut zog der Verein am Sonntagvormittag die Reißleine und trennte sich von Toppmöller.

    In einer gemeinsamen Pressemitteilung – und das ist in einem solchen Fall eher ungewöhnlich – äußerte sich der Trainer zu seiner Entlassung: „Ich hätte sehr gerne mit dieser Mannschaft weitergearbeitet und mich weiter den Herausforderungen, die da sind, gestellt. Aber ich akzeptiere die Entscheidung. Ich bin jeden Tag mit großer Leidenschaft und Freude zur Eintracht gegangen und bin, unabhängig der derzeit unbefriedigenden Situation, die zweifelsohne da ist, sehr stolz auf das, was wir gemeinsam in den vergangenen zweieinhalb Jahren erreicht haben.“

    [–>Das kann er auch! Denn er war der erste Trainer, der Eintracht über die Liga in die Champions League führte. Die vergangene Saison war mit teilweise tollem Offensiv-Fußball eine sehr spektakuläre, und sie endete auf Platz 3. Die beste Platzierung seit über 30 Jahren – zuletzt gelang das in der Saison 92/93.

    Toppmöller: „Es war mir eine Ehre“

    Und dann wird Toppmöller emotional: „Danke an alle, die an mich geglaubt haben, die mir diese Chance gegeben haben, mir lange das Vertrauen geschenkt haben. Danke allen Spielern, dem gesamten Trainer- und Funktionsteam, dem Vorstand sowie allen Mitarbeitenden im Klub. Es war mir eine Ehre. Ich wünsche der Eintracht ruhigere und vor allem erfolgreiche Zeiten.“