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  • Zwei verschenkte Punkte!Zwar bleibt der VfB Stuttgart auch im dritten Spiel im

    Zwei verschenkte Punkte!Zwar bleibt der VfB Stuttgart auch im dritten Spiel im

    Zwei verschenkte Punkte!

    Zwar bleibt der VfB Stuttgart auch im dritten Spiel im neuen Jahr ohne Niederlage. Gegen Union Berlin spielt der Pokalsieger 1:1. Und muss sich trotzdem ärgern. In einer lange Zeit müden Partie ging der VfB durch Chris Führich (28) aus dem Nichts in Führung, verpasste in der Folge aber die Entscheidung – und damit den Sprung auf Platz 3.

    Die Einzelkritik zu allen VfB-Stars lesen Sie mit BILDplus.

  • BILD Sport vom 18.01.2026: Bayern-Boss Eberl über Neuer, El Mala & KaneMehr

    BILD Sport vom 18.01.2026: Bayern-Boss Eberl über Neuer, El Mala & KaneMehr

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    BILD Sport vom 18.01.2026: Bayern-Boss Eberl über Neuer, El Mala & Kane

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    Klartext von Max Eberl (52)! Der Sport-Vorstand des FC Bayern war bei BILD Sport bei WELT TV zu Gast – und spricht über die ganz heißen Tuschel-Themen beim Rekordmeister.

    Quelle: BILD

  • Deutschlands Damen sind zum 18. Mal Europameister im Hallenhockey. Der Titelverteidiger gewann

    Deutschlands Damen sind zum 18. Mal Europameister im Hallenhockey. Der Titelverteidiger gewann

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    Deutschlands Damen sind zum 18. Mal Europameister im Hallenhockey. Der Titelverteidiger gewann das Finale in Prag im letzten Spiel von Nationaltorfrau Julia Sonntag mit 5:2 gegen Gastgeber Tschechien.

    Philine Drumm (10. Minute) hatte den frühen 0:1-Rückstand durch ein Siebenmetertor von Natalie Hajkova (2.) ausgeglichen. Im Anschluss erzielte die Mannheimerin Charlotte Gerstenhöfer (17./24.) mit ihrem Doppelpack die erstmalige Führung, ehe Charlotte Hendrix (32.) und Kapitänin Fenja Poppe (39.) auf 5:1 erhöhten. Veronika Pribikova (40.) verkürzte noch einmal für die Gastgeberinnen.

    [–>Kapitänin Poppe sagt: „Ich bin überglücklich und erleichtert, dass wir das Finale gewonnen haben, nachdem wir durch alle Höhen und Tiefen in diesem EM-Turnier gegangen sind. Gefühlt waren wir schon draußen und sind dann doch ins Halbfinale eingezogen. Jetzt haben wir am Ende gewonnen und gezeigt, wie schnell und wie eng wir als Team zusammengewachsen sind. Deshalb bin ich unfassbar stolz auf die Mannschaft.“

    Deutschland ist mit 18 Titeln Rekord-Europameister in der Halle. Für Torfrau Julia Sonntag war es ihr letzter Auftritt im Nationalteam. Die 34-Jährige absolvierte 105 Feld-Länderspiele und wurde zudem 2018 mit dem Hallenteam Weltmeisterin in Berlin.

    Sonntag sagt: „Wir stehen jetzt hier mit einem Ergebnis, mit dem wir über den Turnierverlauf nicht gerechnet haben. Das war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, nicht nur was Hockey angeht. Dass wir das krönen konnten mit so einem deutlichen Sieg und tollem Hockey, ist toll.“

    Im Halbfinale am Samstagabend hatte sich Deutschland mit 3:2 im Penaltyschießen gegen Spanien durchgesetzt. Für die Entscheidung sorgte Gerstenhöfer als insgesamt zehnte Schützin. Zuvor hatte die DHB-Auswahl die Gruppenphase mit 6:0- und 5:3-Siegen gegen Irland und Belgien, einem 5:5 gegen die Schweiz und einer 3:4-Niederlage gegen Österreich als Zweiter beendet.

  • Im Februar 2025 wurde Janina Hettich-Walz (29) Mutter der kleinen Karlotta. 12

    Im Februar 2025 wurde Janina Hettich-Walz (29) Mutter der kleinen Karlotta. 12

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    Im Februar 2025 wurde Janina Hettich-Walz (29) Mutter der kleinen Karlotta. 12 Monate später feiert sie bei den Spielen in Antholz (Italien) ihre Olympia-Premiere. In BILD spricht die WM-Zweite von 2024 über ihr Comeback im Profisport, den Weltcup-Alltag mit Tochter und den Traum von einer Medaille.

    BILD: Liegendschießen oder doch Mama – was war Karlottas erstes Wort?

    JANINA HETTICH-WALZ: Mama und Papa tatsächlich noch nicht. Sie liebt Kühe, und die nennt sie Wuh.

    Und was geht schneller: Windeln wechseln oder schießen?

    Aktuell schießen. Karlotta ist gerade in der Phase, dass sie sich beim Windelwechseln immer umdreht und aufstehen will. Das macht es etwas schwierig. (lacht)

    Erinnern Sie sich noch an den 3. Juni 2024, den Tag, an dem Sie erfuhren, dass Sie schwanger sind?

    Auf jeden Fall! Das war etwas ganz Bewegendes und am Anfang auch total surreal. Man hat zwar einen positiven Test, kann aber noch gar nicht richtig greifen, was da auf einen zukommt. Das kam erst nach und nach.

    Pures Mutterglück! Hettich-Walz mit ihrer Tochter Karlotta auf dem Arm

    Pures Mutterglück! Hettich-Walz mit ihrer Tochter Karlotta auf dem Arm

    Wie hat sich Ihr Leben seitdem verändert?

    Es ist was ganz anderes. Man hat da auf einmal einen kleinen Zwerg, für den man verantwortlich ist. Da rückt der Sport auch manchmal etwas in den Hintergrund, weil das Allerwichtigste ist natürlich, dass es der Kleinen gut geht. Es ist eine Herausforderung, aber ich mag Herausforderungen. Die Schwangerschaft verlief gut, die Geburt auch. Ich habe aber relativ schnell gemerkt, dass ich wieder Lust habe, zu trainieren und meiner Leidenschaft, dem Biathlon, nachzugehen. Aber ohne meinen Mann Kai und die Omas und Opas wäre das auf keinen Fall möglich. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt.

    Hettich-Walz: „Ich versuche, Karlotta viel in mein Training zu integrieren“

    Wie sah Ihr Training während der Schwangerschaft konkret aus?

    Normal trainiert habe ich etwa bis in den 5. Monat. Danach deutlich weniger intensiv. Liegendschießen konnte ich schon relativ schnell nicht mehr machen, den Stehendanschlag dafür fast bis zum Ende – das war dann aber auch eher ein Spaßschießen, weil der Bauch etwas im Weg war. Langlauf ging auch zwei Monate vor der Geburt noch recht gut. Die letzten vier bis sechs Wochen war ich noch im Kraftraum, auf dem Ergometer, viel spazieren und Nordic Walking auf dem Laufband.

    Wann haben Sie nach der Geburt mit dem Training begonnen?

    Ungefähr 10 Tage danach bin ich wieder leicht eingestiegen: Beckenbodenübungen, Spazierengehen, leichtes Rollen auf Inlinern.

    [–>Was war das Schwierigste nach der Geburt im Hinblick auf eine Rückkehr in den Leistungssport?

    Der Glaube daran, dass ich es schaffen kann. Man ist schon weit weg vom Leistungsniveau. Und natürlich auch das Organisatorische. Wer nimmt die Kleine? Wann kann ich trainieren?

    Sie haben Karlotta oft beim Training dabei. Wie kann man sich das vorstellen?

    Ich habe versucht, sie viel in mein Training zu integrieren. Ich habe einen Joggingwagen, damit ich sie beim Laufen oder Rollern mitnehmen kann. Beim Langlauf habe ich sie teilweise hinter mir hergezogen. Zu Hause habe ich im Kraftraum auch eine Spielecke für sie.

    Wer übernimmt zu Hause die Nachtschichten?

    Wenn ich Wettkämpfe habe, steht mein Mann nachts auf. Wenn er arbeiten muss, stehe ich auf. Das teilen wir uns. Über Schlafmangel kann ich mich aber zum Glück nicht beklagen.

    Hettich-Walz freut sich auf ihre ersten Olympischen Spiele

    Kommt die Familie mit zu Olympia?

    Ja, aber für uns ist es Pflicht, im Mannschaftshotel zu wohnen. Wir dürfen die Familien dann wegen des Infektionsschutzes nur im Freien treffen. Aber meine Eltern und mein Mann mit Kind haben in der Nähe von Antholz eine Unterkunft, werden also vor Ort sein, sodass ich sie dann auch hin und wieder sehen kann.

    Was sind Ihre Ziele für die Olympischen Spiele?

    Ich hoffe überhaupt auf Einsätze, weil wir ja nur vier Startplätze haben, anders als im Weltcup – da haben wir sechs. Aber das große Ziel ist natürlich eine Medaille.

    Der Start in die Saison war sehr emotional. Wie sehr ist der Tod von Laura Dahlmeier (†31) noch im deutschen Team spürbar?

    Es ist immer noch krass. Sie war die letzten Jahre ja immer als Expertin dabei und jetzt ist sie nicht mehr da. Ich habe es auch noch immer nicht 100-prozentig realisiert, dass sie gar nicht mehr da ist.

  • Abstiegskampf in der Bundesliga: Zeitenwende im Schnelldurchlauf

    Abstiegskampf in der Bundesliga: Zeitenwende im Schnelldurchlauf

    Fünf Minuten Nachspielzeit ordnete Schiedsrichter Felix Zwayer an, bevor er die Partie zwischen dem 1. FC Köln und Mainz 05 beenden würde. An einem gewöhnlichen Vor- oder Nachmittag sind fünf Minuten eine nichtige Zeiteinheit, aber als Verlängerung eines Fußballspiels im Abstiegskampf können fünf Minuten den Betroffenen so lang vorkommen wie der gewichtige Kinoschinken „Doktor Schiwago“, der 197 Minuten dauert. Dieser dramatische Film hat fünf Oscars erhalten, steht allerdings auch im Ruf eines intensiv wirkenden Schlafmittels. Bei der Partie in Köln-Müngersdorf ergab sich ein ähnlicher und dennoch ganz anderer Gegensatz: Als alle glaubten, der Nervenkitzel dieser aufregenden Begegnung werde in der Nachspielzeit auf einen noch höheren Höhepunkt steigen, erstarb er in einer zähen Inszenierung.

    Zur Pause hatten die Kölner nach miserablem Spiel 0:1 hinten gelegen und waren von ihren Fans ausgepfiffen worden. Jetzt führten sie seit wenigen Minuten 2:1, und nichts anderes war zu erwarten, als dass die Mainzer mit der Brechstange kämen, um mit Gewalt den Ausgleich zu erzwingen. Stattdessen blieb Kölns Torwart Marvin Schwäbe der einsamste Mann im Stadion, niemand betrat mehr seinen Strafraum. Den größten Teil der fünf Minuten schaute er zu, wie seine Mitspieler die Mainzer in deren Hälfte festsetzten, indem sie den Ball an der Eckfahne fixierten. Schwäbe war begeistert: „Ich finde, wir haben’s überragend gemacht: abgezockt, clever, erwachsen.“ Die einzige Torchance in der Nachspielzeit hatten die Kölner: Saïd El Mala schoss, Daniel Batz wehrte hervorragend ab.

    „Nicht ganz unverdient“ hätten die Kölner gewonnen, sagte nach der Partie der wie immer vorbildlich faire FSV-Coach Urs Fischer einen Satz, den zur Pause kaum ein Anhänger des FC für möglich gehalten hätte. Ständige Beobachter waren sich später nicht einig darüber, ob diese Halbzeit die schlechteste oder die zweitschlechteste der Saison gewesen sei. Gut war aus Kölner Sicht lediglich der Spielstand: Außer Marvin Schwäbe hatten sie es allein der Mainzer Abschlussschwäche zu verdanken, dass sie nicht höher zurücklagen. An der Diskussion über den tiefsten oder zweittiefsten Tiefpunkt der Saison hat sich Lukas Kwasniok jedoch ausdrücklich nicht beteiligt. Dem Kölner Trainer war hinterher sehr daran gelegen, Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen, doch gegen 16.20 Uhr am Samstagnachmittag dürfte ihm schon bewusst gewesen sein, was außer für das Team und den Klub auch für ihn persönlich auf dem Spiel gestanden hatte. Der Stand seiner Reputation in Köln war zuletzt merklich gesunken.

    Mutige Lösung: Auch mit der Hereinnahme von Ragnar Ache (vorne) veränderten sich Spiel und Atmosphäre.
    Mutige Lösung: Auch mit der Hereinnahme von Ragnar Ache (vorne) veränderten sich Spiel und Atmosphäre. (Foto: Steffie Wunderl/Beautiful Sports/Imago)

    Was tun? Kwasniok wählte die mutige Lösung, indem er energisch in die eigene Aufstellung und Systematik eingriff, und er wählte damit die richtige Lösung. Die Einwechslung von Ragnar Ache, Tom Krauß und Kristoffer Lund veränderte das Spiel und die Atmosphäre im Haus. Wo eben noch zornig gepfiffen wurde, wurden die Kölner Spieler auf einmal fanatisch angefeuert. „Das Stadion war ganz klar der spielentscheidende Faktor, wir haben zwölf gegen elf gespielt“, sagte Kwasniok rückblickend, und wenn das auch eine gezielte Schmeichelei gegenüber jenen Fans war, die ihm vor einer Woche in Heidenheim quasi offiziell den Rückhalt aufgekündigt hatten – ein gutes Stück Wahrheit war in dem Lob allemal enthalten.

    Besonders mitreißende Wirkung aufs Publikum ging von den zwei Sommerzugängen aus, die Kwasniok zur Pause eingewechselt hatte und die in der bisherigen Saison noch etwas im Halbschatten gestanden hatten: Vom eingewechselten Mittelfeldspieler Krauß‚ 24, der durch jeden gewonnenen Zweikampf – und davon gab es einige – die Unterstützung auf den Tribünen steigerte. Und von Angreifer Ache, 27, der beide Tore erzielte und den Mainzern auch sonst ständig Probleme bereitete. Ache überzeugte außerdem durch neue Haarmode. Nachdem er sich die Haare gefärbt hat, ist er jetzt auf dem Kopf so blond, dass man ihn vielleicht noch nicht aus dem Weltraum, aber aus allen Blickwinkeln des Spielfeldes erkennen kann. So lässt sich der sprunggewaltige Ache für hohe Zuspiele noch besser anvisieren, was dem Belgier Alessio Castro-Montes nach 57 Minuten perfekt gelang. Dabei hatte Urs Fischer seine Leute eindringlich vor Ache und dessen Kopfballstärke gewarnt – vergeblich.

    „Sehr viel“ Last sei von ihm gefallen, „sehr erlösend“ sei dieser Erfolg, sagte Ache. Achtmal hatten die Kölner bis zu diesem Samstag nicht mehr gewonnen, jetzt schaut man wieder gern auf die Tabelle, und Sportchef Thomas Kessler durfte außer der Ergebniskrise auch die Trainerkrise für beendet erklären: Der Coach habe „die richtigen Ideen gehabt, um die Missstände der ersten Halbzeit zu drehen“, sagte Kessler, „er hat gute Entscheidungen getroffen“.  Lukas Kwasniok genieße „vollstes Vertrauen“.

  • Wintersport-Meldungen: Eine Überraschungs-Europameisterin – und ein enttäuschter Karl Geiger

    Wintersport-Meldungen: Eine Überraschungs-Europameisterin – und ein enttäuschter Karl Geiger

    Rennrodlerin Fräbel gewinnt ersten großen Titel

    Rennrodlerin Merle Fräbel hat ihren ersten großen Titel gewonnen. Die 22-Jährige wurde auf ihrer Heimbahn in Oberhof Europameisterin. Fräbel setzte sich überlegen vor der Österreicherin Lisa Schulte und der Schweizerin Natalie Maag durch. „Europameisterin jetzt auch zu sein, ist mega. Jetzt kann ich wieder was Neues auf die Autogrammkarte schreiben“, sagte Fräbel im ZDF. Rekordweltmeister Felix Loch hat seinen vierten EM-Titel im Einsitzer dagegen knapp verpasst. Der 36-Jährige aus Berchtesgaden wurde mit 0,091 Sekunden Rückstand auf den neuen Europameister Jonas Müller aus Österreich Zweiter.

    Fünftes EM-Gold für Wendl/Arlt

    Doppelfreude: Die Doppelsitzer-Europameister Tobias Wendl (re.) und Tobias Arlt.
    Doppelfreude: Die Doppelsitzer-Europameister Tobias Wendl (re.) und Tobias Arlt. (Foto: Martin Schutt/dpa)

    Die Rekordolympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt sind zum fünften Mal Europameister geworden. Die beiden 38 Jahre alten Rennrodler aus Bayern holten sich den ersten EM-Titel seit 2019 vor Toni Eggert und Florian Müller. Die WM-Dritten setzten sich bei den auch als Weltcup ausgetragenen Titelkämpfen souverän durch. „Unvorstellbar. Mir fehlen die Worte“, sagt Tobias Wendl im ZDF. Die sechsmaligen Olympiasieger bauten mit ihrem 59. Weltcup-Sieg auch ihren Vorsprung in der Doppelsitzer-Gesamtwertung aus. Die amtierenden Weltmeister Hannes Orlamünder und Paul Gubitz, für Olympia nicht qualifiziert, schafften als Vierte ihr bestes Saisonresultat. Dreitausendstel Sekunden fehlten dem Duo auf die drittplatzierten Österreicher Juri Gatt und Riccardo Schöpf.

    Bei den Frauen haben sich Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal im Doppelsitzer in Oberhof ebenfalls den EM-Titel gewonnen, und das mit Bahnrekord. Bei der anstehenden Olympiapremiere im Damen-Doppelsitzer darf nur ein Schlitten pro Nation starten. Degenhardt, 23, und Rosenthal, 25 hatten in der nationalen Qualifikation den Kürzeren gegen Dajana Eitberger, 35, und Magdalena Matschina, 20, gezogen, die in Oberhof Dritte wurden.

    Karl Geiger verpasst Olympia

    Er reist nicht zu den Olympischen Spielen: Karl Geiger.
    Er reist nicht zu den Olympischen Spielen: Karl Geiger. (Foto: Daniel Karmann/dpa)

    Skispringer Karl Geiger hat die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele verpasst. Der 32-Jährige schaffte mit Platz 14 in Sapporo zwar sein bis dato bestes Saisonresultat. Um die interne deutsche Norm zu schaffen, hätte der Oberstdorfer aber mindestens Achter werden müssen. Den Sieg in Japan sicherte sich der slowenische Vierschanzentourneesieger Domen Prevc. Er gewann vor Lokalmatador Ryoyu Kobayashi und dem Österreicher Daniel Tschofenig. Philipp Raimund belegte als bester Deutscher den neunten Platz. Felix Hoffmann, Andreas Wellinger und Pius Paschke verzichten auf die Wettkämpfe im Ort der Winterspiele von 1972.

    Für Aufmerksamkeit sorgte zudem die Disqualifikation des Österreichers Stefan Kraft. Der dreimalige Gesamtweltcupsieger wurde bereits in der Qualifikation wegen eines nicht regelkonformen Sprunganzugs aus dem Wettbewerb genommen. „Es ist ein bisschen blöd gelaufen“, wurde Österreichs Cheftrainer AndreasWidhölzl von der Nachrichtenagentur APA zitiert. Das Team sei davon ausgegangen, dass beim zuletzt im Sommer verwendeten Anzug alles in Ordnung sei. „Kann passieren, sollte aber nicht passieren“, sagte Widhölzl. „Es ist uns eine Lehre gewesen, dass wir noch genauer darauf schauen müssen.“

    Gesamtweltcup für Lochner und Nolte

    Zwei Frauen, drei Kugeln: Laura Nolte (links) und Deborah Levi mit der Trophäe für den Gesamtweltcup-Sieg - und mit der Kristallkugel für den Einzelwettbewerb.
    Zwei Frauen, drei Kugeln: Laura Nolte (links) und Deborah Levi mit der Trophäe für den Gesamtweltcup-Sieg – und mit der Kristallkugel für den Einzelwettbewerb. (Foto: Eibner-Pressefoto/Memmler/Imago)

    Johannes Lochner hat das letzte Weltcup-Duell im Zweierbob gegen Francesco Friedrich souverän für sich entschieden. Der Berchtesgadener nahm seinem langjährigen Kontrahenten auf dessen Heimbahn in Altenberg in zwei Läufen insgesamt 0,51 Sekunden ab – und sicherte sich souverän den Gesamtsieg im Zweierbob-Weltcup. Unterdessen hat Laura Nolte das Double im Gesamtweltcup perfekt gemacht. Nach dem Erfolg im Monobob holte die 27-Jährige aus Winterberg auch im Zweierbob die große Kristallkugel. Mit Anschieberin Deborah Levi gewann die Olympiasiegerin dank Start- und Bahnrekord in jeweils 5,50 und 55,96 Sekunden.

    Armbruster nach Disqualifikation mit zwei Podestplätzen

    Nathalie Armbruster kann wieder lächel. In Oberhof kam sie zweimal aufs Podest.
    Nathalie Armbruster kann wieder lächel. In Oberhof kam sie zweimal aufs Podest. (Foto: Florian Wiegand/Eibner-Pressefoto/Imago)

    Die am vergangenen Wochenende noch disqualifizierte Nathalie Armbruster hat ein starkes Comeback in der Nordischen Kombination gezeigt. Die 20-Jährige ließ ihrem zweiten Rang vom Vortag einen weiteren Podestplatz beim Heimspiel in Oberhof folgen.Armbruster musste sich am Sonntag auf Rang drei nur der norwegischen Dauersiegerin Ida Marie Hagen sowie der zweitplatzierten Finnin Minja Korhonen geschlagen geben. Für Hagen war es der 25. Sieg im Einzel-Weltcup. Keine Kombiniererin schaffte das öfter. Nach dem Skispringen hatte Armbruster auf Rang vier gelegen. Im entscheidenden Langlaufrennen über fünf Kilometer spielte die Schwarzwälderin dann ihre Laufstärke aus. „Hut ab vor Nathalie. Sie ist das taktisch clever gelaufen“, sagte Bundestrainer Florian Aichinger im ZDF.

    Tags zuvor hatte Armbruster noch mit Tränen in den Augen von einer harten Erfahrung berichtet. „Das Ende des letzten Wochenendes war nicht leicht für mich. Es hat mich sehr, sehr, sehr viel Energie gekostet“, hatte sie gesagt. Am vergangenen Wochenende war die Gesamtweltcup-Siegerin im estnischen Otepää beim Skispringen aus dem Wettbewerb genommen worden, weil ihr Anzug nicht regelkonform war. Ihr zweiter Platz vom Samstag hatte nun einen besonderen Stellenwert. „Es war so, so wichtig – speziell nach dem letzten Sonntag. Ich würde so viel zu erzählen haben, aber ich denke, ich muss ein bisschen warten, bis ich die Wahrheit sagen kann“, sagte Armbruster. Bei den Männern sorgte Julian Schmid am Sonntag zum Abschluss als Dritter ebenfalls für einen Podestplatz.„Es war ein mega spannendes Rennen mit vielem Auf und Ab. Es war ein cleveres Rennen von Julian, Chapeau“, sagte Bundestrainer Eric Frenzel nach den ersten Wettkämpfen in Oberhof seit 16 Jahren. Schmid war nach einem ordentlichen Sprung auf 95,0 Meter von Platz 14 in die Loipe gegangen, zeigte eine starke Aufholjagd und gewann auf der Zielgeraden den Sprint um Platz drei gegen Johannes Lamparter aus Österreich.

  • SZ am Abend: Nachrichten vom 18. Januar 2026

    SZ am Abend: Nachrichten vom 18. Januar 2026

    Streit um Grönland

    Europäer stemmen sich gegen US-Zölle. Der US-Präsident will mittels Zöllen mehrere EU-Länder bestrafen, weil diese auf die Unabhängigkeit Grönlands dringen. Auch Deutschland ist betroffen – ausgerechnet in einer Phase, in der die Rezession gerade als überwunden gilt. Zum Artikel

    Grönland wird zur Existenzfrage für die EU. Der französische Präsident Macron vergleicht Trumps Grönland-Politik mit dem russischen Angriff auf die Ukraine. Auch die Bundesregierung scheint bereit zu sein für harte Gegenmaßnahmen. In der EU geht es nun darum, ob und wie hart sie im Zollstreit zurückschlagen wird. Zum Artikel

    Immer mehr Amerikanern gefällt nicht, was Trump macht. Sogar unter den Republikanern wächst der Unmut. Ihr Vorwurf: Der Präsident kümmere sich zu viel um seine außenpolitischen Abenteuer und zu wenig um die heimische Wirtschaft. Zum Artikel

    Was heute wichtig war

    Weltweit gibt es Solidaritätsbekundungen für das iranische Volk (Symbolbild).
    Weltweit gibt es Solidaritätsbekundungen für das iranische Volk (Symbolbild). (Foto: Isabel Infantes/REUTERS)

    Mullah-Regime spricht von „mindestens 5000 Toten“ bei Protesten in Iran. Einem Vertreter der iranischen Führung zufolge soll es die meisten Todesopfer in den kurdischen Gebieten im Nordwesten des Landes gegeben haben. Zum Liveblog zu Iran

    Acht Lawinen-Opfer am Wochenende in Österreich. In vielen Teilen der Alpen ist die Lawinengefahr derzeit hoch. Es gab bereits mehrere Unglücke. Auch in einem Alpenvereins-Kurs gibt es Todesopfer. Zum Artikel

    Dauerhafter Sitz in Trumps Gaza-„Friedensrat“ soll eine Milliarde Dollar kosten. Der Rat soll sich eigentlich mit dem Wiederaufbau Gazas beschäftigen, jetzt scheinen die Ziele doch breiter gestreut zu sein. Mehrere Staatschefs haben Einladungen erhalten. Die Besetzung eines untergeordneten Exekutiv-Gremiums verärgert Israels Premier Netanjahu. Zum Artikel

    CSU fordert Rücktritt des Grüne-Jugend-Chefs nach Söder-Beschimpfung. In einem Video rappt Luis Bobga mit beleidigender Wortwahl gegen den bayerischen Ministerpräsidenten. Die CSU reagiert empört, der junge Grüne drückt Bedauern aus. Zum Liveblog zur Bundespolitik

    Weitere wichtige Themen

  • Die Unzufriedenheit ist seit Jahren groß, Auftraggeber und Politik versuchen auf allen

    Die Unzufriedenheit ist seit Jahren groß, Auftraggeber und Politik versuchen auf allen


    Die Unzufriedenheit ist seit Jahren groß, Auftraggeber und Politik versuchen auf allen Ebenen, die Situation rund um den RE 10 zu verbessern. Bislang erfolglos. Was der VRR jetzt vom Auftragnehmer verlangt.
  • Start ins Wahljahr: Die AfD ist siegesgewiss – trotz interner Konflikte

    Start ins Wahljahr: Die AfD ist siegesgewiss – trotz interner Konflikte

    Eigentlich sollte die Wahlkampfveranstaltung der AfD im rheinland-pfälzischen Bad Dürkheim am Samstag um 15 Uhr beginnen. Doch Alice Weidel steht schon gut eineinhalb Stunden früher auf der Bühne der Salierhalle, in der das Publikum bereits wartet, das Vorprogramm war schließlich für 12 Uhr angekündigt. Zahlreiche Plätze in den hinteren Stuhlreihen sind aber noch frei. Sie müsse „rechtzeitig abfahren“, entschuldigt sich die AfD-Chefin und bedankt sich bei Jan Bollinger dafür, dass er ihr den Vortritt gelassen hat. Bollinger, immerhin Spitzenkandidat der AfD bei der Landtagswahl, kommt die undankbare Aufgabe zu, nach Weidel zu sprechen – als viele den Saal schon wieder verlassen haben.