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931 Tage arbeitete Dino Toppmöller (45) als Trainer von Eintracht Frankfurt, am 932. Tag musste er gehen: Aufgrund der anhaltenden Abwärtsspirale und der nicht endenden Gegentor-Flut zog der Verein am Sonntagvormittag die Reißleine und trennte sich von Toppmöller.
In einer gemeinsamen Pressemitteilung – und das ist in einem solchen Fall eher ungewöhnlich – äußerte sich der Trainer zu seiner Entlassung: „Ich hätte sehr gerne mit dieser Mannschaft weitergearbeitet und mich weiter den Herausforderungen, die da sind, gestellt. Aber ich akzeptiere die Entscheidung. Ich bin jeden Tag mit großer Leidenschaft und Freude zur Eintracht gegangen und bin, unabhängig der derzeit unbefriedigenden Situation, die zweifelsohne da ist, sehr stolz auf das, was wir gemeinsam in den vergangenen zweieinhalb Jahren erreicht haben.“
[–>Das kann er auch! Denn er war der erste Trainer, der Eintracht über die Liga in die Champions League führte. Die vergangene Saison war mit teilweise tollem Offensiv-Fußball eine sehr spektakuläre, und sie endete auf Platz 3. Die beste Platzierung seit über 30 Jahren – zuletzt gelang das in der Saison 92/93.
Toppmöller: „Es war mir eine Ehre“
Und dann wird Toppmöller emotional: „Danke an alle, die an mich geglaubt haben, die mir diese Chance gegeben haben, mir lange das Vertrauen geschenkt haben. Danke allen Spielern, dem gesamten Trainer- und Funktionsteam, dem Vorstand sowie allen Mitarbeitenden im Klub. Es war mir eine Ehre. Ich wünsche der Eintracht ruhigere und vor allem erfolgreiche Zeiten.“

