Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Categorie: Nieuws

  • Liebe, Drama und große Gefühle: „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ sorgt täglich für

    Liebe, Drama und große Gefühle: „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ sorgt täglich für

    <!–>

    –>

    Liebe, Drama und große Gefühle: „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ sorgt täglich für Gesprächsstoff und jede Menge Spannung.

    Doch was passiert in der neuen Folge? Wer findet sein Glück, bei wem herrscht Liebeschaos und welche Geheimnisse kommen heute ans Licht?

    Die neue Folge GZSZ im TV

    Hier ist die Vorschau zur neuen GZSZ-Folge 8441 am Montag, dem 19. Januar 2026, im Free-TV:

    Zoe (Lara Dandelion Seibert, 32) will ihr Wissen über Gerners (Wolfgang Bahro, 65) inszenierte Entführung für sich behalten – doch ihr Schweigen hat seinen Preis. Nachdem das Geständnis verbrannt ist, hat sie die Oberhand und setzt ihre Bedingung durch. Jo zeigt sofort, wie er damit umgeht.

    Als Billy Sunset (Christian Bojidar, 40) plötzlich im Kiez auftaucht, gerät Nina (Maria Wedig, 41) völlig aus dem Gleichgewicht. Jede Bewegung von ihm könnte das große Geheimnis auffliegen lassen. Gemeinsam mit Jessica (Nina Ensmann) beobachtet sie ihn genau – voller Angst, dass sie entdeckt wird. Doch Billy verhält sich völlig anders, als sie erwartet.

    Julius (Onno Buß, 31) ermutigt Matilda (Anna-Katharina Fecher, 37), auf ihr Herz zu hören

    Julius (Onno Buß, 31) ermutigt Matilda (Anna-Katharina Fecher, 37), auf ihr Herz zu hören

    Erik (Patrick Heinrich, 40) ist entschlossen, Abstand von Matilda (Anna-Katharina Fecher, 37) zu halten. Doch als er ihr gegenübersteht, gewinnen alte Gefühle die Oberhand. Für einen Moment gibt es nur sie beide. Dabei bemerken sie nicht, dass Julian (Onno Buß, 31) plötzlich in der Tür steht.

    Wie es weitergeht, sehen Sie in der neuen Folge von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ heute auf RTL im TV.

    Wo und wann läuft GZSZ?

    Neue Folgen von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ) erscheinen montags bis freitags bereits 7 Tage vorab auf RTL+ (ANZEIGE) und eine Woche später im Free-TV.

  • Bad Herrenalb (Baden-Württemberg) – Entsetzen im Nordschwarzwald. Unter den 7500 Seelen eines

    Bad Herrenalb (Baden-Württemberg) – Entsetzen im Nordschwarzwald. Unter den 7500 Seelen eines

    Bad Herrenalb (Baden-Württemberg) – Entsetzen im Nordschwarzwald. Unter den 7500 Seelen eines beschaulichen Kurorts lebt und agiert offenbar ein Mitglied eines gefürchteten Sadisten-Netzwerks. Aktuellen Ermittlungen zufolge ist ihm ein zur Tatzeit erst 13 Jahre altes Mädchen zum Opfer gefallen.

    Polizei und Generalstaatsanwaltschaft ermitteln seit rund einem Jahr in Bad Herrenalb (Landkreis Calw) in Baden-Württemberg, nachdem dort zunächst Schmierereien aufgetaucht waren, die der sadistischen Onlinegruppierung „No Lives Matter“ (Leben zählen nicht) zugeschrieben werden.

    Erpressung mittels Nacktaufnahmen

    Angebracht hatte die Graffiti offenbar ein Jugendlicher – und laut den Beamten ging er noch viel weiter. 2025 soll er ein 13-jähriges Mädchen aus dem Ausland erst dazu gebracht haben, ihm kinderpornografische Inhalte zuzusenden. Damit soll er die Kleine dann erpresst haben, um weitere Aufnahmen zu bekommen. Außerdem soll der junge Verdächtige gegen das Waffengesetz verstoßen haben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.

    Polizei und Generalstaatsanwaltschaft ermitteln in dem idyllischen Kurort Bad Herrenalb

    Polizei und Generalstaatsanwaltschaft ermitteln in dem idyllischen Kurort Bad Herrenalb

    Sadisten rufen Opfer zu Selbstverletzungen auf

    Das Sadisten-Netzwerk „No Lives Matter“ fordert seine Opfer unter anderem zu Selbstverletzungen und dem Missbrauch von Tieren auf. Nach früheren Angaben gehören die Täter zum weltweit operierenden „Com-Netzwerk“. Ähnlich wie beim Netzwerk „764“, dem auch „White Tiger“ angehörte, werden die Mitglieder mit Erpressung, Kinderpornografie und Gewaltexzessen in Verbindung gebracht.

    Der Fall aus Bad Herrenalb erinnert an „White Tiger“ Shahriar J., dem derzeit der Prozess gemacht wird

    Der Fall aus Bad Herrenalb erinnert an „White Tiger“ Shahriar J., dem derzeit der Prozess gemacht wird

    Faszination für extreme Gewalt

    Zuletzt hatten das Landeskriminalamt und Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) vor den Kanälen und Chat-Gruppen der sogenannten Terrorgram-Szene gewarnt. Ihr verbindendes Element sei die Faszination für extreme Gewalt, Terror und gesellschaftlichen Zusammenbruch. Laut LKA handelt es sich um ein jugendlich geprägtes, gewaltbereites, neofaschistisch und rechtsextremistisch beeinflusstes Netzwerk, das allein in Deutschland hunderte aktive Mitglieder haben soll – oftmals Einzelgänger.

    [–>In Rotterdam läuft derzeit ein Verfahren gegen einen Niederländer, der eingeräumt hat, „No Lives Matter“ gegründet zu haben. Die Anklage spricht von einer terroristischen Vereinigung mit dem Ziel, Jugendliche zu schweren Gewalttaten und sogar Mord anzustacheln. Gegen das mutmaßliche Mitglied aus Bad Herrenalb wurde bislang kein Haftbefehl erlassen.

  • Arizona (USA) — Omas sind die stillen Anker unseres Lebens. Sie sind

    Arizona (USA) — Omas sind die stillen Anker unseres Lebens. Sie sind

    <!–>

    –>

    Arizona (USA) — Omas sind die stillen Anker unseres Lebens. Sie sind da, wenn die Welt wackelt, trösten bei kleinen Sorgen und halten uns auch in den dunkelsten Stunden fest. Für die 81-jährige Sue Jacquot aus Arizona wurde genau diese Rolle zur Herzensmission, als ihr Enkel die erschütternde Diagnose Krebs erhielt. Statt sich von Angst und Hilflosigkeit überwältigen zu lassen, suchte sie einen Weg, ihm Nähe, Hoffnung und Ablenkung zu schenken. Und so griff sie – mutig und neugierig – zum Computer und betrat eine für sie neue Welt: Minecraft.

    Sue Jacquot hatte einen Großteil ihres Lebens kaum Berührungspunkte mit Videospielen. Doch 2024 erhielt ihr damals 17-jähriger Enkel Jack Self die Horrordiagnose Sarkom – eine seltene und oft aggressive Krebsart des Binde- und Stützgewebes. Um Jack in dieser schweren Zeit eine Freude zu bereiten, begann sie auf seinen Wunsch, das Videospiel „Minecraft“ zu spielen. Daraus entstand später ihr eigener YouTube-Kanal „GrammaCrackers“.

    Mit 81 Jahren gegen den Krebs: Sue Jacquot (r.) spielt Minecraft auf YouTube, um die Behandlung ihres Enkels Jack Self (18) zu unterstützen

    Jack Self (damals 17) bei einer seiner etlichen Krebsbehandlungen

    Oma Sue sammelte über 40.000 Euro für kranken Enkel

    Die 81-Jährige setzte von Beginn an auf Transparenz. In jedem Video ist ein Spenden-Link der Plattform GoFundMe eingebunden, der speziell für die Behandlung ihres Enkels eingerichtet wurde. Allein über diesen Link kamen über 47.291 US-Dollar (rund 40.690 Euro) zusammen. Zusätzlich trugen YouTube-Werbeeinnahmen des Kanals direkt zur Behandlung ihres Enkels bei. Innerhalb von zwei Monaten wuchs der Kanal auf mehr als 260.000 Abonnenten, und viele der Videos erreichten Hunderttausende Aufrufe. Ihr erstes Video erzielte in kürzester Zeit über 500.000 Klicks, obwohl Sue zuvor kaum gespielt hatte. Aber genau das liebten die Fans.

    Schwere Stunden im Krankenhaus sind jetzt Vergangenheit: Jacks Mama unterstützte ihn während der Chemotherapie vor Ort, während Oma Sue zu Hause für die finanzielle Unterstützung sorgte

    Schwere Stunden im Krankenhaus sind jetzt Vergangenheit: Jacks Mama unterstützte ihn während der Chemotherapie vor Ort, während Oma Sue zu Hause für die finanzielle Unterstützung sorgte

    „Minecraft“: Ein kreatives Bau- und Entdeckerspiel, in dem man aus einfachen Klötzchen Landschaften, Häuser oder ganze Welten erschaffen kann – und das Lieblingsspiel von Jack Self

    „Minecraft“ ist das Lieblingsspiel von Jack Self: ein kreatives Bau- und Entdeckerspiel, in dem man aus einfachen Klötzchen Landschaften, Häuser oder ganze Welten erschaffen kann

    Enkel Jack ist heute krebsfrei

    Seit seiner Erkrankung verbrachte Jack viele Stunden im Krankenhaus und musste sich mehr als 200 Chemo-Behandlungen unterziehen. Die Therapie war körperlich und psychisch extrem belastend. Für Jack war Minecraft nicht nur ein Spiel, sondern ein Ort der Normalität und Ablenkung während dieser monatelangen Krankenhausaufenthalte. Heute hat die Familie Grund zur Erleichterung: Jack ist krebsfrei und berichtet, dass er sich „sehr gut fühlt“. Die Behandlung gilt als erfolgreich abgeschlossen – trotzdem spenden die Menschen weiter.

    Jack Self ist heute krebsfrei. Hier besucht er die Organisation Make-A-Wish in Arizona, die Kindern mit schweren Erkrankungen besondere Wünsche erfüllt

    Jack Self ist heute krebsfrei. Hier besucht er die Organisation Make-A-Wish in Arizona, die Kindern mit schweren Erkrankungen besondere Wünsche erfüllt

    Auch nach dem Ende von Jacks Behandlung hat Sue weiterhin Spaß an ihrem YouTube-Kanal: Sie postet in regelmäßigen Abständen Videos und verdient sich so neben der Rente noch Geld dazu.

  • Überraschungs-Besuch!: Alica Schmidt plötzlich bei Bundesliga-Team aufgetauchtMehr zum Video anzeigen Plötzlich taucht

    Überraschungs-Besuch!: Alica Schmidt plötzlich bei Bundesliga-Team aufgetauchtMehr zum Video anzeigen Plötzlich taucht

    <!–>

    [–>

    Überraschungs-Besuch!: Alica Schmidt plötzlich bei Bundesliga-Team aufgetaucht

    Mehr zum Video anzeigen

    Plötzlich taucht Alica Schmidt bei einem Bundesligisten auf – und bekommt sogar ein Trikot geschenkt!

    Quelle: BILD

  • Meine Meinung! Die neue Kolumne von Julia Ruhs: Medienschelte? Politiker sollten sich

    Meine Meinung! Die neue Kolumne von Julia Ruhs: Medienschelte? Politiker sollten sich

    <!–>

    [–>

    Meine Meinung! Die neue Kolumne von Julia Ruhs: Medienschelte? Politiker sollten sich da raushalten

    Mehr zum Video anzeigen

    BILD-Kolumnistin Julia Ruhs erklärt, warum Journalismus nicht bedeutet, Politikern zu gefallen.

    Quelle: BILD

  • Moosburg: Pfarrer Föckersperger geht in Ruhestand

    Moosburg: Pfarrer Föckersperger geht in Ruhestand

    Der Pfarrverband Moosburg-Pfrombach bekommt im Herbst einen neuen Leiter. Domkapitular Reinhold Föckersperger wird im März 70 Jahre alt und geht Ende Juli, wie in den diözesanen Richtlinien vorgesehen, in den Ruhestand. Sein Nachfolger steht bereits fest: Zum 1. Oktober wechselt Pfarrer Fabian Orsetti nach Moosburg, er leitet derzeit den Pfarrverband Stephanskirchen. In der Zeit der mehrwöchigen Vakanz springt der Freisinger Stadtpfarrer Daniel Reichel ein.

    Föckersperger ist in der Region tief verwurzelt. Der 69-Jährige ist seit September 2015 in Moosburg tätig. Davor war er 16 Jahre lang Stadtpfarrer in Erding. Seine erste Station als Priester war Wörth, ebenfalls im Landkreis Erding. Aufgewachsen ist er in Altdorf bei Landshut. Nach dem Abitur studierte er katholische Theologie in Regensburg, Rom und Passau. Nach dem Abschluss verbrachte er zwei Jahre im Zisterzienser-Kloster Stift Heiligenkreuz bei Wien. 1985 wurde Föckersperger im Freisinger Dom zum Priester geweiht.

    Mit Orsetti wechselt bereits der zweite Pfarrer aus dem Landkreis Rosenheim in die Region Freising. Daniel Reichel war bis Ende 2022 Stadtpfarrer in Rosenheim.

  • News-Überblick: Das sind die Nachrichten des Tages

    News-Überblick: Das sind die Nachrichten des Tages

    DER TAG IN MÜNCHEN

    Polizisten schildern die entscheidenden Sekunden – und was sie danach sahen Wie konnte der Attentäter mit seinem Mini an fünf Streifenwagen vorbei in die Verdi-Demo fahren? Im Prozess berichten Beamte von grausamen Szenen, die sie bis heute beschäftigen, und selbstlosen Schwerverletzten.

    Bürgerentscheid abgelehnt – Hochhäuser dürfen gebaut werden Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof weist eine Klage des Vereins „Hochhausstop“ zurück. Das Baurecht für das Paketpost-Areal mit den zwei 155 Meter hohen Türmen wird damit rechtskräftig. Ein letztes juristisches Mittel bleibt aber noch. 

    Was die neuen Investoren mit der Alten Akademie vorhaben Die neuen Investoren bringen neue Pläne zur Umgestaltung der Alten Akademie ein. Sie möchten einen Teil der denkmalgeschützten Fassade abreißen und Appartements für Kurzzeitvermietungen bauen. (SZ Plus)

    Ein neuer Bahnhof mitten in der Stadt Über die Gleise südlich der Münchner Innenstadt sollen wieder mehr Regionalzüge rollen. An der Poccistraße wird eine Station gebaut. Pendler sollen so schneller ins Zentrum kommen.

    WEITERE NACHRICHTEN

    Verwaltungsgericht:Kirche will Wohnhäuser aufstocken – Nachbarn klagen (SZ Plus)

    Luftverschmutzung:Warum Umweltschützer gegen Tempo 50 am Mittleren Ring klagen

    Festnahme:24-Jähriger greift nach Dienstwaffe von Polizisten

    MÜNCHEN ERLESEN

    Talbot Runhof Couture

    :Made in Munich für die Lady Gagas dieser Welt

    Prêt-à-porter von Talbot Runhof ist bei Celebrities weltweit beliebt. Nun übernimmt das Textilmuseum in Augsburg 150 Kreationen der Münchner Designer. Wie es dazu kam.

    Von Evelyn Vogel

    Eher-Verlag in München

    :Die publizistische Waffe des NS-Regimes

    Ende 1920 übernimmt die NSDAP den Münchner Eher-Verlag. Hier erscheinen der „Völkische Beobachter“ und Hitlers „Mein Kampf“. Leiter Max Amann baut das Unternehmen zum NS-Propaganda-Imperium aus, dessen antisemitische und kriegstreiberische Töne bis in die hintersten Dörfer vordringen.

    Von Wolfgang Görl

    UNSER KULTURTIPP

    Ausstellung in München

    :Die Faszination von Gladiatoren

    Gladiatoren sind noch heute populär. Wie aber sah ihre Realität vor 2000 Jahren aus? Eine Ausstellung in der Archäologischen Staatssammlung München zeichnet eine raue Wirklichkeit zwischen staatstragender Zeremonie und Blutrausch.

    Von Reinhard J. Brembeck

    Restaurants in München | Bars in München | Frühstück und BrunchZu den Landkreisen:Bad Tölz-Wolfratshausen | Dachau | Ebersberg | Erding | Freising | Fürstenfeldbruck | München | Starnberg

  • Großes Projekt an der Poccistraße: Ein neuer Bahnhof mitten in der Stadt

    Großes Projekt an der Poccistraße: Ein neuer Bahnhof mitten in der Stadt

    Bereits in fünf Jahren sollen Pendlerinnen und Pendler aus dem Oberland, Chiemgau und Bayerns Osten die Münchner Innenstadt deutlich schneller und komfortabler erreichen als bisher. Am Montag haben Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Ulrich Lange (beide CSU) sowie Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für den Freistaat, einen Planungs- und Realisierungsvertrag für den Bau des Regionalzughalts Poccistraße geschlossen. Mit dieser Vereinbarung soll der Personenverkehr auf dem Südring reaktiviert und insbesondere die Stammstrecke mit den stark frequentierten Stationen Hauptbahnhof, Marienplatz und Ostbahnhof entlastet werden.

    Seit den Achtzigerjahren fahren auf der Trasse südlich der Münchner Innenstadt keine Regionalzüge mehr – wohl aber Güterzüge auf dem Weg nach Südeuropa und in umgekehrter Richtung zu den Nordseehäfen. Diese aber sollen langfristig – und mit dem Bau des Brenner-Nordzulaufs im Inntal – auf den Nordring verlagert werden. Dann sollen auf dem Südring vornehmlich wieder Personenzüge unterwegs sein.

    Verkehrsminister Bernreiter wertet die Vereinbarung zwischen Bund, Freistaat und DB über den Bau des neuen Regionalzughalts Poccistraße daher als „starkes Signal für die moderne und umweltfreundliche Mobilität in der bayerischen Landeshauptstadt“. Gebaut wird die neue Station als Bestandteil des Bahn-Programms „Starke S-Bahn München – Programm 14plus“.

    Dieser Name aber bedeutet nicht, dass künftig auf dem Südring auch wieder S-Bahnen fahren werden und der Regionalzughalt ans S-Bahn-Netz angebunden wird. Dies sei zwar „grundsätzlich“ möglich, so Bernreiter, aber immer auch eine Frage des Geldes und der Priorisierung beim Ausbau der Infrastruktur.

    (Foto: SZ-Grafik)

    Denn das Geld sei eben begrenzt. Die sogenannten Realisierungsmittel, die der Bund den Ländern jährlich zur Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs zur Verfügung stellt, reichten nicht aus, so Bayerns Verkehrsminister, der zudem eine Warnung hinterherschickte: „Wir müssen schauen, wie die Mittel in Zukunft gestaltet werden. Wenn nicht mehr kommt, werden vier auch in Bayern Verkehre abbestellen müssen.“

    Die Finanzierung des neuen Regionalzughalts Poccistraße indes ist mit der Vertragsunterzeichnung gesichert. Geplant ist ein etwa 340 Meter langer Mittelbahnsteig, der über zwei Zugänge erreichbar sein wird: über eine neue Unterführung von der Lindwurmstraße aus sowie östlich des Kreisverwaltungsreferats über die Ruppertstraße, wie vom Stadtrat gewünscht. Die Gesamtkosten für den Bau des neuen Regionalzughalts liegen laut Verkehrsministerium bei etwa 96 Millionen Euro – und da das Nutzen-Kosten-Verhältnis des Projekts äußerst positiv ausfällt, könnte einen Großteil dieser Summe der Bund aus seinen Fördertöpfen bezahlen.

    In unmittelbarer Nähe zum neuen Regionalzughalt plant die Stadt ein weiteres Infrastrukturvorhaben, das die Poccistraße zum neuen Verkehrsknotenpunkt südlich der Innenstadt werden lassen könnte. Zwischen den U-Bahnhöfen Poccistraße und Implerstraße soll ein neuer Bahnhof für die geplante U9 von Sendling nach Schwabing entstehen. Auch mit dieser neuen Trasse sollen primär die Knotenpunkte der S-Bahn auf der Stammstrecke sowie die stark frequentierten U-Bahnlinien U3 und U6 entlastet werden.

    Für Heike Büttner, der auch Chef der Münchner S-Bahn ist, geht es mit dem Regionalzughalt Poccistraße darum, die Leistungsfähigkeit des Münchner Bahnnetzes aufrechtzuerhalten und auszubauen sowie einen verlässlichen Schienenpersonennahverkehr garantieren zu können. Und für Reisende aus dem Chiemgau oder Mühldorf, verbessere die Station Poccistraße nicht nur die Qualität, sondern werde auch die Reisezeiten verkürzen. „Wir schaffen eine leistungsfähige Verbindung und verteilen die Reisenden anschließend direkt auf die U-Bahn“, so Büttner.

  • Kommunalwahl 2026: Ausschluss Pötkes von der Wahl abgewendet

    Kommunalwahl 2026: Ausschluss Pötkes von der Wahl abgewendet

    Sieben Wochen vor der Bürgermeisterwahl ist in Taufkirchen eine Auseinandersetzung darüber entbrannt, was bei der Abstimmung am 8. März in einem Fall genau auf dem Wahlzettel stehen wird. Strittig war bis Montag nicht etwa der Name einer Kandidatin oder eines Kandidaten, sondern vielmehr eine Berufsbezeichnung. Diese ist – anders als das Alter, das bei dieser Kommunalwahl erstmals auch weggelassen werden kann – laut bayerischer Gemeinde- und Landkreiswahlordnung ein unabdingbarer Bestandteil des sogenannten Wahlvorschlags. Genau an diesem Punkt entspann sich ein Streit zwischen der Gemeinde und Jörg Pötke, dem Bürgermeisterkandidaten der Initiative Lebenswertes Taufkirchen (ILT). Im Zweifelsfall hätte diesem sogar ein Ausschluss von der Wahl gedroht, teilte das Rathaus mit. Am Montagnachmittag erzielten beide Seiten jedoch eine Einigung.

    Anstoß für den Disput war Pötkes ursprüngliches Ansinnen, wonach auf dem Wahlzettel neben seinem Namen die Berufsbezeichnung „Erster Bürgermeister“ stehen sollte. Schließlich sei es bei aktuell Berufslosen ausdrücklich zulässig, den zuletzt ausgeübten Beruf zu benennen, schrieb der ILT-Politiker in einer Mail ans Rathaus. „Unstreitig ist dieser bei mir ‚Erster Bürgermeister‘.“ Tatsächlich wurde Pötke 2008 ins Taufkirchner Rathaus gewählt, wo er bis zu einer Suspendierung aufgrund von Mobbingvorwürfen 2012 den Chefsessel innehatte. Das Verfahren gegen ihn wurde am Ende ohne jegliche Sanktionen eingestellt. In der Folge wurde es längere Zeit ruhiger um den ehemaligen Zahnarzt. In der laufenden Wahlperiode jedoch trat der 79-Jährige wieder häufiger in Erscheinung, mischte sich zunehmend in politische Debatten ein und wurde von seiner ILT auf Platz zwei der Gemeinderatsliste sowie als Bürgermeisterkandidat nominiert.

    Nach der Einigung von Montagnachmittag steht nun fest: Neben Sebastian Thoma (CSU), Uwe Görler (AfD), Christoph Nadler (Grüne), Naciye Özsu (SPD), Maike Vatheuer-Seele (UWT) sowie womöglich Harald Eggers (FDP) wird Pötkes Name am 8. März also auf dem Wahlzettel stehen. Jedoch wird daneben nicht die Berufsbezeichnung „Erster Bürgermeister“ verwendet werden, wie Pötke es zunächst gerne gehabt hätte. Warum, erklärt Fabian Sass. Er ist Ordnungsamtsleiter der Gemeinde Taufkirchen, obendrein deren Wahlleiter und somit Mitglied im Wahlausschuss, der an diesem Dienstag zusammenkommt, um über die Gültigkeit der eingereichten Wahlvorschläge zu entscheiden. Sass zufolge stellt die Tätigkeit als Bürgermeister keinen Beruf dar; vielmehr handle es sich um ein Amt, in das man gewählt werde. Der Wahlvorschlag jedoch müsse die Angabe eines zulässigen Berufs oder Stands beinhalten, betont Sass.

    Als Kompromiss bot Jörg Pötke am Sonntag in einer Mail ans Rathaus seinen Verzicht auf die „korrekte Bezeichnung meines letzten Berufes Erster Bürgermeister“ an. Alternativ schlug er die Formulierungen „ehemaliger Bürgermeister“, „Bürgermeister im Ruhestand (i. R.)“ oder „Bürgermeister außer Dienst (a. D.)“ vor – Letzteres freilich nur, „falls dies der Gemeinderat am Donnerstag beschließen sollte“. Denn an diesem Tag behandelt das Gremium einen Antrag Pötkes, wonach er diese Bezeichnung künftig führen dürfe. Bürgermeisterinnen oder Bürgermeistern, die mindestens zehn Jahre im Amt waren, ist dies automatisch gestattet. Da Pötkes Dienstzeit jedoch kürzer war, benötigt er hierfür einen Gemeinderatsbeschluss.

    Laut Wahlleiter hätte die Gefahr einer Wahlanfechtung bestanden

    Im Taufkirchner Rathaus ist man jedoch der Auffassung, dass auch „Bürgermeister a. D.“ eine unzulässige Berufsbezeichnung auf dem Wahlzettel ist. Hätte Jörg Pötke auf seinen Vorschlägen beharrt, wäre der Wahlvorschlag vom Wahlausschuss laut Sass zurückzuweisen gewesen – der ILT-Kandidat wäre also von der Abstimmung ausgeschlossen worden. Schließlich könnten bestimmte Berufsbezeichnungen einem Bewerber zum Vorteil gereichen, erläutert der Wahlleiter. Und im Falle einer unzulässigen Formulierung bestehe die Gefahr, dass die Wahl im Nachgang erfolgreich angefochten werde.

    Indes sei das Rathaus bemüht, gemeinsam mit Pötke eine Lösung zu finden, betonte Fabian Sass. Diese wurde laut dem Ex-Bürgermeister schließlich am späten Montagnachmittag gefunden. Demnach wird neben seinem Namen als Berufsbezeichnung „Kommunaler Wahlbeamter i. R.“ auf dem Wahlzettel stehen. Dies war einer der Vorschläge, die der Wahlleiter Pötke am Montag in einer Mail unterbreitet hatte. Jene Formulierung sei eine Lösung, schreibt der ILT-Kandidat, „mit der beide Seiten leben können“.