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Immer wieder hatten ihn längere Auszeiten aufgrund von muskulären Problemen am Fuß und Krankheiten zurückgeworfen. Jetzt ist Cedric Harenbrock (27) bei Hansa Rostock zurück! Beim dramatischen 2:1-Sieg gegen Erzgebirge Aue war er in der Schlussphase dabei. „Es war eine Gefühlsexplosion“, so Harenbrock über den entscheidenden Treffer von Ryan Naderi in der 94. Minute.
Selbstkritik trotz des Sieges
Trotz des Sieges übte der Mittelfeldspieler auch Selbstkritik. „Das Spiel war schwieriger als erwartet. Wir haben uns schwergetan, Chancen zu erspielen. Ich denke, auch die Positionierung in den Räumen hat nicht wie geplant funktioniert“, reflektierte Harenbrock. In der 81. Minute kam der gebürtige Wuppertaler ins Spiel, ersetzte Benno Dietze.
[–>Der lange Weg zurück
Der Einsatz nach der langen Verletzungspause war für Harenbrock besonders bedeutungsvoll. Trotz der kurzen Spielzeit hatte er einen klaren Plan: „Das Trainerteam hat mir gesagt, ich soll mich in den Zwischenräumen aufhalten – das ist genau mein Spiel.“ Und das setzte er konsequent um.
Doch der Weg zurück war nicht einfach. Die Vorbereitung auf die Saison hatte er aufgrund einer Krankheit nahezu vollständig verpasst. Auch in den letzten drei Spielen vor der Winterpause gegen Alemannia Aachen, Stuttgart II und den FC Saarbrücken musste er aufgrund von Verletzungen zuschauen.
„Cedi“ ist erleichtert, endlich wieder mittendrin zu sein und auch direkt spielen zu können. „Der Trainer hat mich gefragt, wie ich mich fühle, und ich habe mich eigentlich ganz gut gefühlt, auch über die Woche hinweg. Deshalb war ich froh, dass ich direkt spielen konnte. Ich hoffe, dass es bald wieder mehr Einsätze gibt.“
Nach den ersten Trainingseinheiten in der Wintervorbereitung musste Harenbrock (Mitte) pausieren
Hansa jetzt ein Spitzenteam?
Die Rostocker taten sich in diesem Spiel schwer, ins Spiel zu finden. Doch genau solche knappen Siege gelten als Zeichen einer Spitzenmannschaft. Auf die Frage, ob er Hansa als Spitzenteam sieht, antwortete der 27-Jährige mit einem Lächeln: „Das hört man manchmal so. Aber wir ackern ohne Ende, und das macht uns schon aus.“

