<!–> –> Dieser Sieg kann ein echter Brustlöser sein! Deutschland siegt bei der Handball-Europameisterschaft im letzten Vorrundenspiel gegen Spanien mit 34:32 und qualifiziert sich doch noch für die Hauptrunde. Nach der Serben-Pleite (27:30) und dem dadurch drohenden Aus eine starke Reaktion. Ein Grund für den Erfolg im maximalen Druck-Spiel: eine nächtliche Krisensitzung der Spieler im…
Drei Haiattacken in 26 Stunden – Sydney sperrt sämtliche Strände im Norden Das Meer vor Sydney ist derzeit warm, nach heftigen Regenfällen auch trüb und schmutzig – ideal für einige Haie. Nun kam es binnen weniger Stunden zu drei Angriffen. Zwei Menschen kämpfen ums Überleben, darunter ein Kind. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten)…
<!–> –> Los Angeles – Breitseite gegen die Beckhams! Brooklyn (26) brach am Montagabend auf Instagram öffentlich mit seiner berühmten Familie. Hier können Sie den gesamten Post von David Beckhams Sohn nachlesen. „Ich habe jahrelang geschwiegen und alles darangesetzt, diese Angelegenheiten privat zu halten. Leider gehen meine Eltern und ihr Team immer wieder an die…
<!–> –> Der Oberschenkel macht dicht – und plötzlich liegt ein Schatten über dem emotionalen Abend. Beim EM-Krimi am Montag gegen Spanien (34:32) feiert die deutsche Handball-Nationalmannschaft den Einzug in die Hauptrunde. Ein starker Sieg, eine couragierte Leistung, große Erleichterung. Doch es gibt Sorgenfalten. Denn für einen Spieler im Kader könnte es der letzte EM-Auftritt…
<!–> –> Von der Russin zur Österreicherin – das sorgte für Aufmerksamkeit! Anastassija Potapova (24) wechselte wie viele Russinnen im Tennis-Zirkus die Staatsbürgerschaft. Seit 1. Januar spielt sie unter österreichischer Flagge. Bei den Australian Open in Melbourne steht sie zum ersten Mal für ihre neue Heimat auf der ganz großen Bühne. Die Fans in der Alpen-Republik…
<!–> –> Auch nach dem Abpfiff des Endspiels des Afrika-Cups reißen die Diskussionen um das Spiel zwischen dem Senegal und Marokko (0:1) nicht ab. Besonders ein Schiedsrichter-Eklat kurz vor Schluss sorgt für Ärger. Schauspiel-Star Charles M. Huber (69) lebte jahrelang im Senegal – und redet offen von Bestechung. Charles M. Huber: „Der AFCON ist immer…
<!–> –> Die einen hecheln einem Grand-Slam-Sieg hinterher, die anderen wollen überhaupt erstmal die 2. Runde eines Majors erreichen. Zu letzteren gehört Yannick Hanfmann (34). Der Karlsruher kam bei Grand-Slam-Turnieren noch nie über die 2. Runde hinaus. Auch dieses Jahr bei den Australian Open in Melbourne sieht es schlecht aus. Denn sein Gegner am Mittwoch…
Dieser Sieg kann ein echter Brustlöser sein! Deutschland siegt bei der Handball-Europameisterschaft im letzten Vorrundenspiel gegen Spanien mit 34:32 und qualifiziert sich doch noch für die Hauptrunde. Nach der Serben-Pleite (27:30) und dem dadurch drohenden Aus eine starke Reaktion. Ein Grund für den Erfolg im maximalen Druck-Spiel: eine nächtliche Krisensitzung der Spieler im Teamhotel! Nach der Niederlage gegen Serbien geigten sich unsere EM-Profis im Radisson in Silkeborg die Meinung.
Linksaußen Lukas Mertens (29/SC Magdeburg): „Wir haben Tacheles geredet. Wir haben uns zusammengesetzt und die Einzelheiten vom Serbien-Spiel besprochen. Das haben wir heute wirklich sehr, sehr gut umgesetzt. Wir haben sowohl im Angriff als auch in der Abwehr eine gute Struktur gehabt. Man hat gesehen, dass mit dem deutschen Handball wieder zu rechnen ist.“
Und weiter: „Einige sind nach dem Serbien-Spiel, ich unter anderem auch, gegen 3 Uhr ins Bett gegangen. Wir haben uns aber noch mal zusammengerauft, und meistens ist es dann so, dass sich im Physioraum noch einige befinden. Und da haben wir halt die Dinge angesprochen, haben Kritik geäußert, haben auch Einzelkritik geäußert. Das gehört zum Sport dazu.“
[–>Ein ehrliches Gespräch unter Teamkollegen, das offenbar half. Gummersbachs Julian Köster (25): „Wir haben insgesamt sehr offen kommuniziert, was auch wichtig war. Das haben wir uns auch vorgenommen nach dem Serbien-Spiel. Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir offen und ehrlich sein. Ich glaube, heute haben wir eine gute Reaktion gezeigt.“
Neben dem mannschaftsinternen Austausch halfen auch Sitzungen mit Bundestrainer Alfred Gíslason (66). Dieser habe laut Kapitän Johannes Golla (28) die richtigen Worte gefunden. Der Isländer selbst sagt: „Ich habe eigentlich nur an ihre Stärken appelliert und dass sie an sich glauben sollen. Egal was passiert, sie sollen das auch genießen, einfach zusammen zu sein in so einem Turnier.“
Handball-EM: Deutschland trifft auf weitere Top-Teams
Die EM-Wende ist gelungen, der Fokus wird auf die Hauptrunde mit Top-Teams wie Dänemark, Frankreich und Norwegen gerichtet. Klar ist aber: Wenn die deutsche Mannschaft die Leistung aus dem Spanien-Spiel konstant abrufen kann, braucht sie sich vor keinem Gegner zu verstecken …
Drei Haiattacken in 26 Stunden – Sydney sperrt sämtliche Strände im Norden
Das Meer vor Sydney ist derzeit warm, nach heftigen Regenfällen auch trüb und schmutzig – ideal für einige Haie. Nun kam es binnen weniger Stunden zu drei Angriffen. Zwei Menschen kämpfen ums Überleben, darunter ein Kind.
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Schilder am Manly Beach weisen darauf hin, dass ein Hai gesichtet wurde – und dass der Strand gesperrt ist
Foto: Steven Markham / AFP
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Der Mann war erst wenige Minuten im Wasser, als er angegriffen wurde. Auf seinem Surfbrett war der 27-Jährige am berühmten Manly Beach in Sydney losgepaddelt, es ist Sonntagabend, kurz vor 18.30 Uhr. Die vergangenen Tage hat es heftig geregnet, das Wasser ist trüb und mitten im australischen Sommer warm. Der Mann taucht unter den ersten Wellen hindurch und macht Halt in der Nähe von zwei anderen Surfern, die wie er auf den perfekten Moment warten. Dann gibt es plötzlich eine heftige Bewegung im Wasser direkt neben ihm – er wird von einem Hai attackiert.
Eine Strandkamera hat die Szene festgehalten. Die zwei anderen Surfer helfen dem 27-Jährigen, zurück an den Strand zu kommen. »Der Mann war vor Schmerz wie gelähmt, aber noch bei Bewusstsein, und ich habe ihm immer wieder gesagt, er solle nicht auf sein Bein schauen«, sagte einer der Helfer der lokalen Nachrichtenseite »Manly Observer«
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Am Strand wird der verletzte Surfer von Ersthelfern versorgt, darunter Rettungsschwimmer und zufällig anwesende Ärzte. Kurz darauf erreichen mehrere Krankenwagen und ein Helikopter den Strandabschnitt North Steyne. Die Helfer führen über einen längeren Zeitraum eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch, auch ein Defibrillator kommt zum Einsatz. Der Mann hat viel Blut verloren, noch am Strand wird er mit Spenderblut versorgt, von Krankenwagen und der Polizei eilig herbeigeschafft. »13 Einheiten Blut sind eine Menge Blut für einen Patienten«, sagte Christie Marks, stellvertretende Leiterin des Rettungsdienstes im Bundesstaat New South Wales, der Tageszeitung »Sydney Morning Herald« (»SMH«).
Der Surfer wird schließlich ins Krankenhaus gebracht und am Bein operiert. Am Dienstagmorgen (Ortszeit) ist sein Zustand Berichten zufolge noch immer kritisch.Eine Attacke in Dee Why, eine weitere am Shark BeachDer Fall sorgt derzeit in Sydney für große Aufregung. Auch, weil die Haiattacke von Manly die dritte in nur 26 Stunden war:Ebenfalls am Montag wurde nur etwa sechs Kilometer weiter nördlich in Dee Why ein Elfjähriger im Meer von seinem Surfbrett gestoßen – das Brett wies zahlreiche Bissspuren auf, ein Teil fehlte komplett. Der Junge blieb unverletzt. »Körperlich geht es mir gut, aber ich bin natürlich ziemlich erschüttert, und das Brett hat eine große Delle und ein paar Bissspuren abbekommen«, sagte er dem »Manly Observer« . Experten gehen nach ersten Untersuchungen davon aus, dass die Bissspuren von einem Bullenhai stammen. Das stimmt auch mit Berichten von Augenzeugen überein.In unmittelbarer Nähe war erst im vergangenen September ein Surfer von einem Hai getötet worden.Am Sonntagnachmittag wurde ein Zwölfjähriger am Shark Beach im östlichen Stadtteil Vaucluse von einem Hai angegriffen und schwer an seinen Beinen verletzt. Seine Freunde halfen ihm, zurück zum Strand zu kommen. Er liegt derzeit im Krankenhaus, sein Zustand ist weiter kritisch. Berichten zufolge war er von einem beliebten Felsvorsprung etwa sechs Meter tief ins Wasser gesprungen und wurde dann von einem Bullenhai angegriffen.»Diese Häufung von Angriffen, drei Angriffe innerhalb von rund 24 Stunden, das ist in Sydney beispiellos«, sagte Steve Pearce, Geschäftsführer von Surf Life Saving NSW dem »SMH«.
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Der Felsvorsprung am Shark Beach, von dem aus Jugendliche gern ins Wasser springen
Foto: Sitthixay Ditthavong / AAP / dpa
Dee Why gehört wie Manly zu den sogenannten Northern Beaches , die Region liegt nördlich der Innenstadt und umfasst mehr als die Hälfte aller Strände Sydneys. Nach den Haiattacken wurden sämtliche dieser Strände für 48 Stunden gesperrt. »Die Strände sind unsicher«, sagte Pearce. »Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie in den nächsten 48 Stunden nicht schwimmen gehen.«
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Von Alina Schadwinkel
In den vergangenen zehn Jahren gab es offiziellen Angaben zufolge in Australien durchschnittlich 20 Hai-Zwischenfälle pro Jahr, bei denen Menschen verletzt wurden; und durchschnittlich 2,8 Todesfälle pro Jahr. Für den Menschen sind vor allem drei in der Region heimische Arten gefährlich: Tigerhaie, Bullenhaie und Weiße Haie.
Mitte 2025 ergab eine Studie der James Cook University in Queensland, dass Bullenhaie im Sommer etwa 15 Tage mehr vor der Küste Sydneys verbringen als noch vor 15 Jahren. Die steigenden Meerestemperaturen laden die Haie zum Bleiben ein – sie stellen damit zunehmend eine Gefahr für Schwimmer und Surfer in der Region dar (mehr dazu hier). Zu den wärmeren Temperaturen kommen in Sydney derzeit noch ein weiterer Faktor hinzu, der die Haiaktivitäten verstärkt: Nach Rekord-Regenfällen ist das Wasser trüb und teilweise dreckig. In der Kombination sind das ideale Jagdbedingungen für Bullenhaie.
Los Angeles – Breitseite gegen die Beckhams! Brooklyn (26) brach am Montagabend auf Instagram öffentlich mit seiner berühmten Familie. Hier können Sie den gesamten Post von David Beckhams Sohn nachlesen.
„Ich habe jahrelang geschwiegen und alles darangesetzt, diese Angelegenheiten privat zu halten. Leider gehen meine Eltern und ihr Team immer wieder an die Presse, sodass mir nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu sprechen und die Wahrheit über einige der verbreiteten Lügen zu sagen. Ich will mich nicht mit meiner Familie versöhnen. Ich lasse mich nicht kontrollieren, ich stehe zum ersten Mal in meinem Leben für mich selbst ein. Mein ganzes Leben lang haben meine Eltern die Berichterstattung über unsere Familie in den Medien kontrolliert. Die inszenierten Social-Media-Posts, Familienfeste und unechten Beziehungen waren fester Bestandteil meines Lebens. In letzter Zeit habe ich mit eigenen Augen gesehen, wie weit sie gehen, um unzählige Lügen in den Medien zu verbreiten, meist auf Kosten unschuldiger Menschen, um ihre eigene Fassade aufrechtzuerhalten. Aber ich glaube, die Wahrheit kommt immer ans Licht.
Meine Eltern versuchen schon seit vor meiner Hochzeit unaufhörlich, meine Beziehung zu zerstören, und es hört einfach nicht auf. Meine Mutter hat in letzter Minute abgesagt, Nicolas Kleid zu nähen – obwohl Nicola sich so sehr darauf gefreut hatte, ihren Entwurf zu tragen. Dadurch musste Nicola dringend ein neues Kleid finden. Wochen vor unserem großen Tag haben meine Eltern mich immer wieder unter Druck gesetzt und versucht, mich mit Bestechungsversuchen dazu zu bringen, die Rechte an meinem Namen abzutreten. Das hätte mich, meine Frau und unsere zukünftigen Kinder betroffen.
Sie bestanden darauf, dass ich vor dem Hochzeitstermin unterschreibe, weil dann die Vereinbarung in Kraft treten würde. Mein Zögern hat sich auf die Bezahlung ausgewirkt, und seitdem behandeln sie mich nicht mehr so wie vorher. Während der Hochzeitsplanung ging meine Mutter sogar so weit, mich als „böse“ zu bezeichnen, weil Nicola und ich beschlossen hatten, meine Nanny Sandra und Nicolas Oma an unseren Tisch einzuladen, da beide keinen Ehemann hatten. Unsere Eltern hatten jeweils einen eigenen Tisch direkt neben unserem.
Am Abend vor unserer Hochzeit sagten mir Familienmitglieder, Nicola sei ‚nicht blutsverwandt‘ und ‚nicht zur Familie‘. Seit ich mich gegen meine Familie wehre, werde ich von meinen Eltern unaufhörlich angegriffen, sowohl privat als auch öffentlich. Auf ihren Befehl hin wurden die Angriffe an die Presse weitergeleitet.
Sogar meine Brüder hetzten mich in den sozialen Medien an, bevor sie mich letzten Sommer schließlich völlig unerwartet blockierten. Meine Mutter kaperte meinen Hochzeitstanz mit meiner Frau, der Wochen im Voraus zu einem romantischen Liebeslied geplant war. Vor unseren 500 Hochzeitsgästen rief mich Marc Anthony auf die Bühne. Dort sollte laut Programm mein romantischer Tanz mit meiner Frau stattfinden, doch stattdessen wartete meine Mutter darauf, mit mir zu tanzen. Sie tanzte vor allen Anwesenden völlig unangemessen auf mir herum. Ich habe mich noch nie in meinem Leben so unwohl und gedemütigt gefühlt. Wir wollten unser Eheversprechen erneuern, um neue Erinnerungen an unseren Hochzeitstag zu schaffen, die uns Freude und Glück bringen, nicht Angst und Scham.
Meine Frau wurde von meiner Familie immer wieder respektlos behandelt, egal wie sehr wir uns bemüht haben, zusammenzuhalten. Meine Mutter hat wiederholt Frauen aus meiner Vergangenheit in unser Leben eingeladen, und zwar auf eine Weise, die ganz klar darauf abzielte, uns beide in Verlegenheit zu bringen.
Trotzdem reisten wir zu Papas Geburtstag nach London und wurden eine Woche lang abgewiesen, während wir in unserem Hotelzimmer saßen und versuchten, Zeit mit ihm zu verbringen. Er lehnte alle unsere Versuche ab, außer auf seiner großen Geburtstagsfeier mit hundert Gästen und Kameras an jeder Ecke.
Als er sich schließlich bereit erklärte, mich zu empfangen, tat er dies unter der Bedingung, dass Nicola nicht eingeladen wurde. Das war ein Schlag ins Gesicht. Später, als meine Familie nach Los Angeles reiste, weigerten sie sich, mich überhaupt zu sehen.
Meine Familie legt größten Wert auf öffentliche Werbung und Empfehlungen. Die Marke Beckham steht an erster Stelle. Familienliebe definiert sich darüber, wie viel man in den sozialen Medien postet oder wie schnell man alles stehen und liegen lässt, um für ein Familienfoto zu posieren – selbst wenn das unsere beruflichen Verpflichtungen beeinträchtigt.
Jahrelang haben wir uns alle Mühe gegeben, bei jeder Modenschau, jeder Party und jedem Pressetermin dabei zu sein und unsere ‚perfekte Familie‘ zu präsentieren. Doch als meine Frau meine Mutter einmal bat, während der Waldbrände in Los Angeles obdachlose Hunde zu retten, lehnte sie ab.
Die Behauptung, meine Frau würde mich kontrollieren, ist völlig falsch. Ich wurde fast mein ganzes Leben lang von meinen Eltern kontrolliert. Ich bin mit überwältigenden Angstzuständen aufgewachsen. Zum ersten Mal, seit ich mich von meiner Familie gelöst habe, sind diese Angstzustände verschwunden.
Ich wache jeden Morgen dankbar für das Leben auf, das ich gewählt habe, und habe Frieden und Erleichterung gefunden. Meine Frau und ich wollen kein Leben, das von Image, Presse oder Manipulation bestimmt wird. Wir wünschen uns nichts weiter als Frieden, Privatsphäre und Glück für uns und unsere zukünftige Familie.“
Der Oberschenkel macht dicht – und plötzlich liegt ein Schatten über dem emotionalen Abend. Beim EM-Krimi am Montag gegen Spanien (34:32) feiert die deutsche Handball-Nationalmannschaft den Einzug in die Hauptrunde. Ein starker Sieg, eine couragierte Leistung, große Erleichterung. Doch es gibt Sorgenfalten. Denn für einen Spieler im Kader könnte es der letzte EM-Auftritt gewesen sein.
Es geht um Lukas Zerbe, Rechtsaußen vom THW Kiel und Siebenmeterschütze Nr. 1. Zerbe hatte erst am Samstag seinen 30. Geburtstag gefeiert, zwei Tage später musste er gegen Spanien nach rund 40 Minuten vom Feld. Hinter der Bank kümmerte sich DHB-Physiotherapeut Dennis Finke (51) um ihn. Zerbe kehrte nicht mehr auf die Platte zurück.
Bundestrainer Alfred Gíslason (66) machte nach dem Spiel kein Geheimnis aus seiner Sorge – und wählte ungewöhnlich deutliche Worte: „Die beiden Außen mussten eine Weile raus. Lukas Mertens, der ein überragendes Spiel gemacht hatte, musste raus, weil er am Ende war. Kohli kam da rein. Es war schon geplant, dass er gewisse Taktiken mit ihm spielen darf. Sorgen macht mir aber Lukas Zerbe. Er kam raus. Sein Oberschenkel hat zugemacht. Häseler kam dann rein und spielt super.“
Zerbe durfte gegen Spanien drei Treffer bejubeln, musste dann aber von der Platte
Wenn sich ein Bundestrainer öffentlich so äußert, sagt das viel. Auf der Tribüne verfolgten THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi (47) und THW-Coach Filip Jicha (43) die Szene mit sichtbarer Anspannung. Beide waren in der Halle.
[–>Sportlich ließ sich das DHB-Team nicht bremsen, zog mit 34:32 gegen Spanien davon und qualifizierte sich für die Hauptrunde. Für Zerbe kam Mathis Häseler (23/VfL Gummersbach) – und der nutzte seine Chance, machte sein erstes EM-Tor. Der U21-Weltmeister von 2023 spielte mutig in seinem erst neunten Länderspiel.
Handball-EM: Groetzki und Kastening möglicher Ersatz
Trotz des Sieges bleibt die Unsicherheit. Auf dem 35er-Kader, den der DHB im November bei der Europäischen Handballföderation (EHF) gemeldet hat, stehen für die Position Rechtsaußen noch zwei Spieler auf Abruf: die Routiniers Patrick Groetzki (36/Rhein-Neckar Löwen) und Timo Kastening (30/MT Melsungen).
Nach Vor- und Hauptrunde darf der DHB seinen 18er-EM-Kader auf zwei Positionen verändern. Viel spricht dafür, dass die medizinische Abteilung am Dienstag in Silkeborg ein MRT ansetzt, um eine genaue Diagnose bei Lukas Zerbe zu bekommen. Anschließend wird mit der sportlichen Führung entschieden. Sollte es für Zerbe nicht weitergehen, ist davon auszugehen, dass der DHB einen Wechsel vornimmt, um sich abzusichern.
Von der Russin zur Österreicherin – das sorgte für Aufmerksamkeit!
Anastassija Potapova (24) wechselte wie viele Russinnen im Tennis-Zirkus die Staatsbürgerschaft. Seit 1. Januar spielt sie unter österreichischer Flagge. Bei den Australian Open in Melbourne steht sie zum ersten Mal für ihre neue Heimat auf der ganz großen Bühne. Die Fans in der Alpen-Republik scheinen sie auch schon gut aufzunehmen.
So waren bei ihrem Erstrunden-Sieg gegen die Niederländerin Suzan Lamens (26) rot-weiß-rote Fahnen zu sehen. Potapova emotional: „Als ich die sah, bekam ich auf dem Platz eine leichte Gänsehaut. Es ist ein unglaubliches Gefühl! Ich spüre wirklich die Unterstützung der Menschen. Ich bekomme auch viele Nachrichten aus Österreich und bin sehr stolz darauf, dieses Land jetzt zu vertreten.“
[–>Vorwürfe gegen Potapova
Das war in den vergangenen Wochen nicht immer so. So gab es eine Art Plagiatsvorwurf, den sie auch gar nicht entkräften will. Ihre frühere Landsfrau Daria Kassatkina (28) erhob diesen. Demnach habe Potapova bei der Bekanntgabe ihres Nationenwechsels nahezu dieselben Worte in ihrem Post in den sozialen Netzwerken verwendet wie Kassatkina im vergangenen Jahr, als sie Australierin wurde. Das warfen ihr dann hunderte Leute vor. Potapova ehrlich: „Ich finde daran nichts auszusetzen, denn man kann es nicht besser ausdrücken, als sie es tat. Warum also nicht? Ja, es waren die perfekten Worte. Ich fand es großartig. Wir alle, mein Team und alle anderen auch.“ Darüber gesprochen haben beide nicht. „Das interessiert ja auch niemanden.“
Aber warum gerade Österreich? Ihr Ex-Mann Alexander Shevchenko (25), Tennis-Profi wie sie, wechselte schon vor ihr nach Kasachstan. Doch beide wohnten lange zusammen in Wien, wo Shevchenko bei Günter Bresnik (64) trainierte. „Ich wohne tatsächlich schon seit ein paar Jahren dort. Das ist nicht plötzlich passiert. Ehrlich gesagt haben wir lange an der Einbürgerung gearbeitet“, so Potapova, die auf Platz 55 der Welt nun Österreichs Nummer 1 ist. Ob ihr neuer Freund, der niederländische Tennis-Profi Tallon Griekspoor (29), zu ihr zieht, ist noch offen.
Anastassija Potapova gelangen bislang drei Turniersiege
Dass sie ihr neues Land tatsächlich mag, kann man ihr abnehmen, da sie nicht Hals über Kopf ihre Sachen packte und dorthin zog. „Ich mag Österreich wirklich sehr, und Wien ganz besonders. Ja, es ist wie eine zweite Heimat für mich, wobei es eigentlich jetzt meine erste Heimat ist.“ Bislang trainierte sie in Chimki bei Moskau oder in Dubai.
Wann sie allerdings für Österreich im Billie-Jean-King-Cup spielen darf, ist noch offen. Da müssen die Verbände aus Russland, Österreich und der Weltverband ITF eine Lösung finden. „Wir stehen in Kontakt. Ich spreche persönlich mit dem österreichischen Verband, auch über meinen Agenten. Wir haben ein ziemlich gutes Verhältnis, wenn ich das so sagen darf. Es gibt absolut keine Probleme oder Unstimmigkeiten. Wir arbeiten daran, dass ich spielen kann.“
In Melbourne wird es aber erstmal nicht leichter. Am Mittwoch wartet Emma Raducanu (23), die US-Open-Siegerin von 2021.
Auch nach dem Abpfiff des Endspiels des Afrika-Cups reißen die Diskussionen um das Spiel zwischen dem Senegal und Marokko (0:1) nicht ab. Besonders ein Schiedsrichter-Eklat kurz vor Schluss sorgt für Ärger. Schauspiel-Star Charles M. Huber (69) lebte jahrelang im Senegal – und redet offen von Bestechung.
Charles M. Huber: „Der AFCON ist immer berühmt dafür, dass für emotionalen Gesprächsstoff gesorgt wird. Die Diskussionen, dass Schiedsrichter bezahlt werden, sind ja bekannt und offensichtlich.“
Kabinenflucht im Finale: Der Afrika-Cup-Wahnsinn im VIDEO
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Schon vor dem Finale: Verband Senegals schlägt Alarm
Schon vor dem Endspiel hatte der senegalesische Verband FSF scharfe Kritik an den Organisatoren in Marokko geübt und von „erheblicher Besorgnis über mehrere Missstände“ gesprochen.
Ein zurückgepfiffenes Tor des Senegals, das nicht noch einmal überprüft werden konnte, sowie ein strittiger Elfmeter für Marokko sorgten im Finale für zusätzlichen Zündstoff.
Aus Protest verließ die senegalesische Mannschaft kurzzeitig das Spielfeld. Erst nach einer Intervention von Sadio Mané kehrte das Team zurück, und das Spiel wurde fortgesetzt.
Die Nationalmannschaft Senegals um Sadio Mané (33) feiert den Sieg des Afrika-Cups
Huber: „Wer nur die Grundzüge des Fußballs und des Schiedsrichterwesens versteht, kann schnell vermuten, dass es da einen Plan schon ab der Schlussrunde gab. Die Marokkaner sind auf alle Fälle in der Kommunikation stärker und finden auch Widerhall dadurch, dass jetzt die Schuld an den Senegal geschoben wird, indem gesagt wird, sie haben das Spiel verlassen.“
Der Schauspieler Charles M. Huber ist der Sohn eines ehemaligen senegalesischen Diplomaten und besitzt seit 2004 ein Haus im Küstenort M’bour. Viele Jahre war er zudem Berater des ehemaligen Präsidenten der Republik Senegal, Macky Sall. In Deutschland kennt man Huber vor allem durch seine Rolle in der Fernsehserie „Der Alte“.
Huber sieht Verantwortung bei Gastgeber Marokko
Für Huber ist die mögliche Bestechung des Schiedsrichterteams ein Aufreger – und die Verantwortung liegt seiner Meinung nach beim Gastgeber Marokko.
Huber: „Wenn so etwas passiert. Dann hat der Schiedsrichter das Geschäft seines Lebens gemacht, der braucht in so einem Fall dann kein Spiel mehr pfeifen.“
Am Ende kann es dem Senegal und auch dem in München geborenen Schauspieler egal sein – die Mannschaft um ihren Starspieler Sadio Mané (33) holt sich den Titel dennoch durch den Siegtreffer von Pape Gueye (94.).
Huber: „Es lebe der Senegal – ganz Subsahara-Afrika fühlt sich geehrt und freut sich über den Sieg einer ihrer Mannschaften. (…) Hier ist die Hölle los und wir sind alle happy.“
Die einen hecheln einem Grand-Slam-Sieg hinterher, die anderen wollen überhaupt erstmal die 2. Runde eines Majors erreichen.
Zu letzteren gehört Yannick Hanfmann (34). Der Karlsruher kam bei Grand-Slam-Turnieren noch nie über die 2. Runde hinaus. Auch dieses Jahr bei den Australian Open in Melbourne sieht es schlecht aus. Denn sein Gegner am Mittwoch ist Carlos Alcaraz (22). Der Weltranglisten-Erste will in Down Under seinen Karriere-Grand-Slam vervollständigen. Die anderen drei Majors hat der Spanier bereits jeweils zweimal gewonnen.
[–>Entsprechend schwärmt Hanfmann von seinem Kontrahenten: „Er ist ganz großes Entertainment, Finesse. Ich habe gegen ihn schon verloren, als er 16 war. Da sagte ich schon zu meiner Freundin: ‚Der wird mal gut!‘“ Zuletzt trafen sich beide 2023 in Peking. Es war die bislang einzige Begegnung auf ATP-Tour-Niveau. Natürlich gewann Alcaraz klar. Damit das Wunder gelingt, hat die Nummer 102 der Welt einiges getan. So hat er mit Petar Popovic den Ex-Coach von Andrea Petkovic (38) engagiert. „Ich habe sie gefragt und sie sagte dann: ‚Er macht’s!‘“
Die Zusammenarbeit trägt aus seiner Sicht früh Früchte. „Ein Serbe alter Schule, ein harter Arbeiter. Der hat meinen Aufschlag sowas von verbessert! Der ist jetzt auf einem anderen Level“, sagt Hanfmann. Was er besonders schätzt: „Er glaubt an mich und gab mir einen neuen Push.“ Daher ist seine Überzeugung vor dem Match gegen Alcaraz: „Wenn ich mein bestes Tennis spiele, kann ich Nadelstiche setzen. Carlos hat auch mal Schwankungen.“
Yannick Hanfmann ist bei den Fans in Australien sehr beliebt
Frauen-Power für Hanfmann
Sein großes Ziel aber bleibt ein anderes: „Ich will auch mal die zweite Woche bei einem Grand Slam erreichen, aber dafür muss die Auslosung passen.“ Die ist in Melbourne wieder schlecht. Die 1. Runde gegen den Amerikaner Zachary Svajda (23) hat er schon mal überstanden. „Grand-Slam-Erfolge sind immer besonders. Ich hatte noch nicht so viele Erstrunden-Siege. Jeder, der dazu kommt, bedeutet mir viel.“
Dann frohlockt er: „Meine Schwester und meine Verlobte sind da. Es ist ein geiles Match! Vielleicht wird es mal Zeit, einen der großen Namen zu schlagen.“ Wenn es einem zu gönnen ist, dann ihm!