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  • Viele Bürger zahlen den Rundfunkbeitrag von 18,36 Euro monatlich zu Unrecht –

    Viele Bürger zahlen den Rundfunkbeitrag von 18,36 Euro monatlich zu Unrecht –

    Viele Bürger zahlen den Rundfunkbeitrag von 18,36 Euro monatlich zu Unrecht – und wissen es nicht einmal.

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  • Das historische Debakel abgewendet und plötzlich wieder voll im Titelrennen! Die deutschen

    Das historische Debakel abgewendet und plötzlich wieder voll im Titelrennen! Die deutschen

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    Das historische Debakel abgewendet und plötzlich wieder voll im Titelrennen! Die deutschen Handballer gewinnen 34:32 gegen Spanien. Durch den Erfolg zieht unsere DHB-Auswahl sogar als Gruppensieger verlustpunktfrei in die Hauptrunde ein.

    Kapitän Johannes Golla (28) im ZDF: „Wir hatten den klaren Glauben an uns, dass wir mit einem Sieg weiterkommen. Wir bewerten das aber auch nicht über. Wir müssen immer noch vieles besser machen.“

    Eine Pleite hätte das frühe Aus und damit das schlechteste EM-Ergebnis aller Zeiten bedeutet. Seit der Einführung des Vor- und Hauptrunden-Modus vor 24 Jahren war für eine deutsche Handballauswahl noch nie nach der ersten Turnierphase Schluss.

    Aber unter dem Mega-Druck des drohenden Debakels zeigen unsere Jungs vor 9526 Zuschauern in Herning (Dänemark) von Beginn an eine Top-Leistung. Nach etwas mehr als vier Minuten Spielzeit bringt Spielmacher Juri Knorr (25) sein Team in Führung (3:2). Renars Uscins (23) erhöht kurz danach auf 5:3. Und auch Torwart Andreas Wolff (34) glänzt mit seiner ersten von insgesamt fünf Paraden im ersten Durchgang.

    Auffällig: Trainer Alfred Gislason (66) lässt im Alles-oder-Nichts-Spiel deutlich mehr rotieren lässt, als bei der Serbien-Pleite. 14 deutsche Spieler stehen insgesamt auf der Platte, acht davon tragen sich in die Torschützenliste ein. Nach 20 Minuten stellt Justus Fischer (22) erstmals eine 3-Tore-Führung her (12:9). Gislason lobt während einer Spanien-Auszeit: „Das läuft richtig gut. Auf geht’s weiter, Männer.“

    Uscins gelingen drei Treffer in Folge (16:12), in die Kabine geht es aber „nur“ mit einem 17:15. Trotzdem: Es ist die beste deutsche Halbzeit des Turniers.

    Unsere DHB-Auswahl bleibt auch im zweiten Durchgang am Drücker, bricht nicht ein wie gegen Serbien. Der starke Uscins (8 Tore insgesamt) trifft weiter, wie er will. Trotzdem verkürzt Spanien nach 39 Minuten auf nur ein Tor Rückstand. Gislason zockt, bringt Späth für Wolff im Tor – und der zahlt das Vertrauen mit zwei schnellen Paraden direkt zurück. Der Wechsel geht voll auf.

    In der Offensive stellt Knorr auf 24:20. Wieder kommt Spanien zurück, nur noch 25:24. Aber Deutschland hat immer eine Antwort, glänzt in der Schlussphase mit viel Spielfreude. Uscins macht nach einem Kempa-Trick das 29:26. Späth pariert erneut und als Uscins auf 33:29 erhöht, ist schließlich alles klar.

    Jetzt hat das DHB-Team erst mal zwei Tage Pause. Ab Donnerstag geht es dann mit der Hauptrunde weiter. Dort warten insgesamt 4 Spiele auf die Deutschen. Zum Auftakt geht es gegen den Ersten der Gruppe B (Dänemark oder Portugal).

  • Deutsche Handballer bei der EM: Trotzreaktion der spektakulären Art

    Deutsche Handballer bei der EM: Trotzreaktion der spektakulären Art

    Um 19.37 Uhr Ortszeit in Herning war die Welt für die deutsche Handball-Nationalmannschaft urplötzlich wieder in Ordnung. Gerade hatten die Österreicher nach einer feinen Leistung die Serben mit 26:25 Toren geschlagen – und waren dennoch aus dem Turnier ausgeschieden. Doch für die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason war dieses Resultat die optimale Vorlage, um die bis dahin wenig erbauliche Vorrunde der EM zu einem guten Ende zu führen. Und seine Mannschaft nahm die nachbarliche Schützenhilfe nicht nur an, sie wusste beim 34:32-Sieg auf der ganzen Linie zu überzeugen.

  • Die Handball-Party in Dänemark geht für die deutsche Nationalmannschaft weiter. Mit dem

    Die Handball-Party in Dänemark geht für die deutsche Nationalmannschaft weiter. Mit dem

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    Die Handball-Party in Dänemark geht für die deutsche Nationalmannschaft weiter. Mit dem 34:32 gegen Spanien qualifizierte sich die Truppe um Kapitän Johannes Golla (28/Flensburg) für die EM-Hauptrunde. Schon vor dem Duell gegen Spanien war für die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gíslason (66) klar: Nach dem Erfolg der Österreicher gegen Serbien (26:25) reicht ein Remis, für den Einzug in die Hauptrunde.

    BILD sagt, wer wie in Form war. Die Einzelkritik.

    • Späth (3 Paraden): Kam in der zweiten Halbzeit für Wolff, fischte mit der ersten Aktion direkt einen freien Wurf von Fis weg. Hielt danach, was er halten musste. Note: 3
    • Wolff (6 Paraden): Kein spektakuläres, aber ein solides Spiel unseres Torwart-Stars. Holte in Durchgang eins ein paar freie Würfe raus. Note: 3
    • Lichtlein (0 Tore): Wurde von Füchse-Boss Hanning wegen seines Tempos gegen Spaniens offensive Deckung gefordert. Bekam ein paar Minuten und leitete zwei Tore ein. Note: 3
    • Golla (2 Tore): Der Kapitän deckte zu Beginn gewohnt gut, saß in der zweiten Halbzeit aber größtenteils auf der Bank, weil Fischer heißlief. Note: 3
    • Schluroff (0 Tore): Blieb nach zwei guten Auftritten gegen Österreich und Serbien dieses Mal unsichtbar. Nahm sich nur einen Aufsetzer, der drüberflog. Note: 4
    • Langhoff (0 Tore): Stand in der Startsieben. Defensiv stark, offensiv aber schwach und mit einigen Fehlern und Offensiv-Fouls. Note: 3
    • Häseler (1 Tor):Durfte erste Turnier-Minuten absolvieren, verwandelte seinen ersten und einzigen Versuch. Note: 3
    • Knorr (5 Tore): Brachte wie schon gegen Serbien Tempo rein, durfte diesmal auch frühzeitig im zweiten Durchgang mitwirken. Starke Abschlüsse, nur wenige Fehler. Genau diesen Knorr braucht die Mannschaft. Note: 2
    • Zerbe (3 Tore): Der Rechtsaußen scheiterte zweimal frei stehend an den spanischen Schlussmännern, verwandelte aber seine restlichen Versuche. Note: 3
    • Köster (6 Tore): Auf beiden Seiten ein sehr solider Auftritt des Gummersbachers. Vorn mit überlegten Aktionen und Würfen, hinten im Innenblock mit Zugriff. Note: 2
    • Uscins (8 Tore): Deutschlands Handballer des Jahres übernahm Verantwortung, leistete sich nur zwei Fehlwürfe und wurde am Ende bester DHB-Werfer. Er scheint nach seiner Bänderzerrung wieder bei 100 Prozent zu sein. Note: 2
    • Kiesler (0 Tore): Überzeugt weiter als Abwehr-Monster. Bestand sämtliche Duelle mit Dujshebaev, Fis und Co. Ist in der Deckung kaum noch wegzudenken. Kassierte eine ungerechtfertigte Zwei-Minuten-Strafe. Note: 2
    • Mertens (4 Tore): Wurde allein in der ersten Halbzeit häufiger freigespielt, als in den vorherigen Spielen. Nutze jede seiner Wurfchancen. Note: 2
    • Fischer (5 Tore): Er brachte Power und Emotion! Erzielte im ersten Durchgang zwei Treffer hintereinander, packte auch hinten zu und sorgte dafür, dass Kapitän Golla in der zweiten Halbzeit mal eine Pause bekam. Vor dem Spiel kam er nur auf zwölf Einsatzminuten im Turnier. Dürfte mehr werden. Note: 1
    • Grgic (-): Note: –
    • Kohlbacher (0 Tore): Kam in der 53. Minute, blieb in kurzer Einsatzzeit aber ohne nennenswerte Aktion. Note: 3

  • Weiter oder weg! Für Alfred Gislason (66) geht es um alles –

    Weiter oder weg! Für Alfred Gislason (66) geht es um alles –

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    Weiter oder weg! Für Alfred Gislason (66) geht es um alles – das habe ich vor dem Schicksalsspiel gegen Spanien geschrieben. Und der Bundestrainer hat mit seiner Mannschaft geliefert!

    Überzeugender 34:32-Sieg. Hauptrunde als Erster erreicht. Die herausragende Qualität des Teams war endlich in jeder Minute zu sehen, und auch der Trainer hat alles besser gemacht als zuvor gegen Serbien (27:30): Ansagen, Wechsel, Taktik – top. Genauso muss es jetzt weitergehen.

    Brust raus, Medaille holen!

    Mit Weltklasse-Keeper Wolff, Kreis-Kante Golla, Spielmacher Knorr und der talentiertesten Mannschaft seit Jahrzehnten ist alles drin.

    Einmal auf die Schnauze zu fallen – kann am Ende auch die entscheidende Vorwärtsbewegung bei dieser EM gewesen sein.

  • Diane Kruger, die deutsche Schauspielerin mit Weltkarriere, fasziniert in der neuen HBO-Max-Serie

    Diane Kruger, die deutsche Schauspielerin mit Weltkarriere, fasziniert in der neuen HBO-Max-Serie

    Diane Kruger, die deutsche Schauspielerin mit Weltkarriere, fasziniert in der neuen HBO-Max-Serie „The Seduction“ als Madame de Rosemonde im Paris des 18. Jahrhunderts. Jetzt sprach unser Hollywood-Star mit BILD.

    Lesen Sie mit BILDplus, wie sie sich an die Anfänge ihrer Karriere zurückerinnert, was Schauspielerinnen sich von männlichen Kollegen abschauen sollten und was für sie der großte Irrtum der Jugend ist.

  • Marl (NRW) – Schweres Unglück in einem Mehrfamilienhaus am frühen Abend.Gegen 17

    Marl (NRW) – Schweres Unglück in einem Mehrfamilienhaus am frühen Abend.Gegen 17

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    Marl (NRW) – Schweres Unglück in einem Mehrfamilienhaus am frühen Abend.

    Gegen 17 Uhr stürzte ein etwa einjähriges Kind aus dem 2. Stock eines Mehrfamilienhauses in Marl im Landkreis Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen), wie ein Polizeisprecher auf BILD-Anfrage erklärte. Demnach war das Mädchen aus einem offenen Fenster gefallen.

    Das Kind fiel auf ein Vordach vor dem Gebäude und blieb verletzt liegen. Anwohner riefen daraufhin den Notruf. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit einem Großaufgebot in der Trogemannstraße an.

    Augenzeuge sah das Mädchen auf dem Vordach liegen

    Augenzeuge Sahli M., der sich zum Zeitpunkt des Unglücks mit seiner Tochter in der Wohnung befand, schilderte später gegenüber der Nachrichtenagentur 7aktuell.media, er habe Schreie gehört und das verletzte Kind nach dem Sturz auf dem Vordach gesehen.

    Augenzeuge Salhi M. kümmerte sich um das weinende Kind bis zum Eintreffen der Rettungskräfte

    Augenzeuge Sahli M. kümmerte sich um das weinende Kind bis zum Eintreffen der Rettungskräfte

    Kind weinte und hatte Nasenbluten

    Er sei daraufhin über das Nachbarhaus nach unten gelangt und habe das Kind bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreut. Das Kind habe geweint und Nasenbluten gehabt. Rettungskräfte übernahmen die medizinische Versorgung vor Ort.

    Das Mädchen musste mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden

    Das Mädchen musste mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden

    Das Kind wurde laut Polizei mit dem Rettungshubschrauber ins Uniklinikum Essen geflogen. Nach eingehender Untersuchung im Schockraum dann die erlösende Nachricht. Das Kind hatte durch den Sturz wohl keine lebensgefährlichen oder schwerwiegenden Verletzungen erlitten und konnte noch am Abend aus dem Krankenhaus entlassen werden.

    Nach ersten Hinweisen hielt sich das Mädchen zum Zeitpunkt des Unglücks alleine im Wohnzimmer auf, als das Fenster geöffnet war. Wer dafür verantwortlich ist, müssen jetzt die Ermittlungen der Polizei ergeben.

  • Attacke auf See Berliner Segler wegen heimtückischen Mord zu lebenslanger Haft verurteilt

    Attacke auf See Berliner Segler wegen heimtückischen Mord zu lebenslanger Haft verurteilt

    Attacke auf See

    Berliner Segler wegen heimtückischen Mord zu lebenslanger Haft verurteilt

    Nach einem Streit auf einem Segelboot treibt ein 71-Jähriger leblos im Wasser. Sein Segelpartner soll ihn ertränkt haben. Das Berliner Landgericht hat den 66-Jährigen nun verurteilt.

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    Ein Segelboot liegt an der schwedischen Insel Öckerö 2024, nachdem der Mann aus dem Kattegat geborgen und später für tot erklärt wurde.

    Foto: Björn Larsson Rosvall / TT News Agency / dpa

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    Ein Streit auf hoher See ist tödlich geendet: Zwei Segel-Partner kamen gerade von einer Regatta vor Norwegen, als es wohl zum Streit kam. An dessen Ende trieb ein 71-Jähriger leblos im Wasser. Sein Mitsegler wurde nach sechsmonatigem Prozess nun zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Berliner Landgericht sprach den 66-Jährigen des heimtückischen Mordes schuldig. Er habe seinen langjährigen Freund nach einem Streit zweimal unter Wasser gedrückt. »Er hat den Mann bewusst und gewollt ertränkt«, sagte der Vorsitzende Richter Thomas Groß.

    Die Männer hatten rund zwei Wochen in der Enge auf einem acht Meter langen Trimaran verbracht, als die Situation am 1. August 2024 eskalierte. Was der genaue Anlass für den Streit der beiden Deutschen war, steht nicht fest, hieß es im Urteil. Möglicherweise sei es um Kritik des Angeklagten an Sicherheits- und Ausstattungsmängeln des Bootes gegangen – »es muss etwas gegeben haben, was unter der Decke brodelte«.

    Videoaufnahmen aus einem FlugzeugZunächst sei es zu einem Gerangel an Bord gekommen und zu wechselseitigen Handgreiflichkeiten. Mit einer Verletzung am Kopf sei der 71-jährige Berliner Rechtsanwalt ins Wasser geraten. Die Besatzung eines anderen Segelbootes habe etwa eine halbe Stunde später den Mann im Wasser gesehen und den Angeklagten aufgefordert, ihn an Bord zu holen.Was dann geschah, habe sich nur aufgrund von Videoaufnahmen aus einem Flugzeug der schwedischen Küstenwache belegen lassen. Als der 71-Jährige dann im vorderen Bereich des Bootes lag, habe der Angeklagte seinen Arm um den Hals des anderen Seglers gelegt. »Dieser konnte sich freimachen von dem Würgegriff und ins Wasser gleiten«, sagte der Richter. Die Besatzung des anderen Segelbootes habe einen Rettungsring werfen wollen. In dem Moment sei der Angeklagte ins Wasser gesprungen. Von hinten habe er sich dem 71-Jährigen genähert, der den Bildern zufolge »mit gleichmäßigen Bewegungen« im Wasser trieb. Er sei arglos gewesen.

    »12 bis 13 Sekunden unter Wasser gedrückt«Der Angeklagte habe ihn »12 bis 13 Sekunden massiv unter Wasser gehalten«, sagte Richter Groß. Von dem ersten Angriff habe sich der Mann freimachen können. Doch der Angeklagte habe ihn erneut mit beiden Händen unter Wasser gepresst, dann den leblosen Körper hinter sich hergezogen. Ohne die Aufnahmen aus etwa 1.000 Metern Höhe wäre es »extrem schwer gewesen, etwas festzustellen«, sagte der Richter.

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    Mit dem Urteil folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidiger plädierten auf Freispruch. Der 66-Jährige habe seinen Freund retten wollen, der Versuch sei »tragisch fehlgeschlagen«.

    Die beiden Männer wurden schließlich von der Seenotrettung geborgen. Für den Vater eines 17-jährigen Sohnes kam jede Hilfe zu spät. Der Angeklagte wurde kurz nach dem Geschehen in Schweden festgenommen. Parallel wurde wegen der sogenannten Wohnortzuständigkeit ein Ermittlungsverfahren in Berlin eingeleitet. Seit November 2024 befindet sich der Mann in der Justizvollzugsanstalt Moabit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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  • Wegen illegalen Waffenbesitzes US-Amerikaner in Russland zu fünf Jahren Haft verurteilt Er

    Wegen illegalen Waffenbesitzes US-Amerikaner in Russland zu fünf Jahren Haft verurteilt Er

    Wegen illegalen Waffenbesitzes

    US-Amerikaner in Russland zu fünf Jahren Haft verurteilt

    Er hatte eine Waffe auf seinem Boot: Ein Mann aus den USA soll deshalb in Russland ins Gefängnis. Seine Schwester behauptet, er sei auf offener See abgefangen worden.

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    Blick auf den Hafen von Sotschi (2013, Symbolbild)

    Foto: MAXIM SHEMETOV/ REUTERS

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    Ein US-Amerikaner soll in Russland offenbar fünf Jahre ins Gefängnis, weil auf seiner Segeljacht eine Schusswaffe gefunden wurde. Das berichten die Nachrichtenagentur AP sowie mehrere US-Medien unter Bezug auf die Mitteilung eines Gerichts. Demnach sei die Waffe bei einer Kontrolle in Sotschi gefunden worden, als der Mann namens Chuck Zimmerman dort anlegte.

    Seine Schwester widerspricht dieser Darstellung. Sie sagte der AP, ihr Bruder sei beim Segeln in internationalen Gewässern abgefangen worden, ohne »die geringste Absicht, nach Russland einzureisen.« Er sei auf dem Weg von den USA nach Neuseeland gewesen, »daher hatte er natürlich eine Schusswaffe an Bord. Man kann nicht einfach den Notruf wählen, wenn auf See etwas schiefgeht.« Das habe Zimmerman den Behörden »freiwillig offenbart, und sie haben ihn angeklagt.«

    Russland wirft Zimmerman illegalen Waffentransport vor. In den Gerichtsakten, die der AP eigenen Angaben zufolge vorliegen, stehe, dass er erstmals im Oktober in Sotschi verurteilt worden sei. Später habe ein Gericht in Krasnodar das Urteil bestätigt.

    Der Fernsehsender CBS berichtet 

    , Zimmerman habe vor Gericht ausgesagt, dass er auf dem Weg zu einer Frau gewesen sei. Diese habe er im Internet kennengelernt. Er habe nicht gewusst, dass es verboten sei, während des Anlegens Waffen an Bord zu haben.

    Zimmermans Schwester beklagt, dass er sich nach seiner Verhaftung nicht mit Vertretern der US-Botschaft austauschen oder treffen konnte. »Ich würde keinem ›Geständnis‹ glauben, das er laut den Russen abgelegt haben soll.«

    Um ihren Bruder zu unterstützen, wurde eine Website eingerichtet. Darin wird er als Elektriker, Ex-Marinesoldat und zweifacher Vater beschrieben.

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    In Russland sitzen nur noch wenige US-Amerikaner in Haft. Nach der russischen Vollinvasion der Ukraine im Februar 2022 gab es zahlreiche Verhaftungen, im Tausch gegen russische Gefangene aus den USA kamen aber viele von ihnen frei.

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