Wird ER der neue HSV-Torwart?
Nach dem Abgang von Daniel Peretz (Southampton) sind die Hamburger auf der Suche nach einem neuen Keeper. Den scheinen sie jetzt in Norwegen gefunden zu haben.
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Streit mit David und Victoria Beckham Emotionaler Ausbruch – Brooklyn Beckham will sich nicht mit seiner Familie versöhnen Lange brodelte es zwischen den Beckhams und ihrem Sohn. Jetzt bricht der 26-Jährige öffentlich mit seiner Familie. Auf Instagram geißelt er angebliche Lügen und das inszenierte Familienleben – besonders Mutter Victoria geht er hart an. Zur Merkliste…

Proteste in Iran Iranischer Polizeichef stellt Demonstranten ein Ultimatum Nach der brutalen Niederschlagung der Proteste in Iran ruft die Polizei junge Menschen auf, sich binnen drei Tagen zu stellen. Sie würden als »verwirrte Personen« betrachtet, während die »Anstifter« hart bestraft werden sollen. Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min Link kopieren Weitere Optionen…

<!–> –> Nach dem Einbruch kam der Aufbruch! Die deutschen Handballer stehen nach einem 34:32-Erfolg gegen Spanien als Gruppensieger verlustpunktfrei in der EM-Hauptrunde. Dabei hatte vor dem Spiel und im Falle einer Pleite noch das frühe Aus und damit die schlechteste EM aller Zeiten gedroht. Trainer Alfred Gislason (66) im ZDF: „Ich bin erleichtert und…

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Vor dem Landgericht Hof wird eines der größten Steuer- und Betrugsverfahren der letzten Jahre verhandelt. Im Mittelpunkt steht der Mineralölhändler Thomas H., der gepanschten Diesel verkauft haben soll. Im Zuschauerraum sitzt Kraftfahrer Markus K., für den es um etwas ganz anderes geht als hinterzogene Steuern: um sein zerstörtes Auto. Er tankte nichtsahnend an seiner Stammtankstelle…

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Deutsche Handballer siegen bei der EM gegen Spanien Es drohte die Blamage. Jetzt haben sie wieder gute Laune Die Kritik war harsch, doch das DHB-Team hat bei der Handball-EM eine starke Reaktion gezeigt. Torhüter Andreas Wolff erwischte gegen Spanien nicht seinen besten Tag, in der Hauptrunde warten nun vier harte Gegner. Marcus Krämer Zur Merkliste…

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Nach dem Abgang von Daniel Peretz (Southampton) sind die Hamburger auf der Suche nach einem neuen Keeper. Den scheinen sie jetzt in Norwegen gefunden zu haben.
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Streit mit David und Victoria Beckham
Emotionaler Ausbruch – Brooklyn Beckham will sich nicht mit seiner Familie versöhnen
Lange brodelte es zwischen den Beckhams und ihrem Sohn. Jetzt bricht der 26-Jährige öffentlich mit seiner Familie. Auf Instagram geißelt er angebliche Lügen und das inszenierte Familienleben – besonders Mutter Victoria geht er hart an.
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Brooklyn Beckham (links) mit seinen Eltern, Victoria und David Beckham 2019 in London: »Unermüdlich versucht, meine Beziehung zu ruinieren«
Foto: FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA-EFE/REX
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»Ich habe jahrelang geschwiegen und alles darangesetzt, diese Angelegenheiten privat zu halten«, so beginnt die erste von sechs Instagram-Storys, die Brooklyn Beckham am Montagabend auf seinem Instagram-Kanal
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Instagram-Story von Brooklyn Beckham
Foto: instagram.com / brooklynpeltzbeckham
Der Sohn von Ex-Fußballstar David Beckham und Ex-Spice-Girl Victoria Beckham soll seit Jahren ein angespanntes Verhältnis zu seinen berühmten Eltern haben. Vor einigen Wochen erst blockierte er seine Familie auf Instagram. Jetzt bricht er öffentlich mit ihnen: »Ich habe nicht vor, mich mit meiner Familie zu versöhnen. Ich werde nicht kontrolliert, sondern stehe zum ersten Mal in meinem Leben für mich selbst ein«, schreibt der 26-Jährige.
Das Ende einer Vorzeigefamilie?Die Situation soll sich besonders seit seiner Hochzeit mit Model Nicola Peltz 2022 zugespitzt haben. Laut »Daily Mail« waren David und Victoria Beckham wegen der Verbindung besorgt, immer wieder gab es Sticheleien und Vorwürfe. Das spricht Brooklyn nun auch in seiner Abrechnung an:
»Meine Eltern haben unermüdlich versucht, meine Beziehung zu ruinieren, schon vor meiner Hochzeit«, schreibt der 26-Jährige auf Instagram. Dabei erhebt er besonders seiner Mutter Victoria gegenüber harte Vorwürfe. So soll sie wiederholt Frauen aus seiner Vergangenheit eingeladen haben, um das Paar zu entzweien. Außerdem soll sich die Designerin »in letzter Minute« geweigert haben, das Hochzeitskleid für Peltz zu entwerfen – obwohl es anders abgesprochen gewesen sei.
Auch bei der Hochzeit selbst habe sich Victoria laut ihrem Sohn zwischen das Paar gedrängt. Brooklyn wirft seiner Mutter vor, ihm den Hochzeitstanz mit seiner Braut gestohlen zu haben. Und nicht nur das: »Meine Mutter tanzte sehr unangebracht vor mir, vor allen. Ich habe mich noch nie so unwohl und gedemütigt in meinem Leben gefühlt«, schreibt er weiter. Auch deshalb wollte das Paar die Trauung wiederholen.
Instagram-Posts von David und Victoria: Brooklyn Beckham ignoriert Versöhnungsversuche seiner Eltern
Gerüchte über Familienstreit: Brooklyn Beckham heiratet ein zweites Mal – diesmal ohne seine Eltern
Brooklyn stellte weiter klar, dass seine Frau ihn nicht kontrollieren würde – wie in der Vergangenheit immer wieder suggeriert worden war. Im Gegenteil: »Mein ganzes Leben lang haben meine Eltern die Darstellung unserer Familie in der Presse kontrolliert. Die inszenierten Social-Media-Posts, Familienfeste und unechten Beziehungen waren von Anfang an ein fester Bestandteil meines Lebens«, schrieb der 26-Jährige.
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Proteste in Iran
Iranischer Polizeichef stellt Demonstranten ein Ultimatum
Nach der brutalen Niederschlagung der Proteste in Iran ruft die Polizei junge Menschen auf, sich binnen drei Tagen zu stellen. Sie würden als »verwirrte Personen« betrachtet, während die »Anstifter« hart bestraft werden sollen.
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Iranische Frauen gehen am 19. Januar 2026 auf einer Straße in Teheran, Iran, spazieren.
Foto: Majid Asgaripour / REUTERS
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Nach der brutalen Niederschlagung der Proteste gegen die Führung Irans hat der Polizeichef des Landes Demonstranten aufgerufen, sich binnen drei Tagen den Behörden zu stellen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Junge Menschen, die »unwissentlich in die Unruhen verwickelt« worden seien, würden als »getäuschte Personen und nicht als feindliche Soldaten« betrachtet und »mit Nachsicht vom System der islamischen Republik« behandelt, sagte der Behördenchef Ahmad-Resa Radan am Montag im iranischen Staatsfernsehen.
Die Islamische Republik will »den Aufrührern das Rückgrat brechen«Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian, sein Justizchef und der Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf kündigten in einer gemeinsamen Erklärung an, dass die »Anstifter ›terroristischer Vorfälle‹ entschlossen bestraft« werden würden.Die politische und geistliche Führung Irans stellt die Ende Dezember begonnenen Proteste als Komplott ihrer Erzfeinde USA und Israel dar. Das geistliche Oberhaupt der islamischen Republik, Ajatollah Ali Khamenei, hatte am Samstag von einer »amerikanischen Verschwörung« gesprochen und gefordert, die »iranische Nation« müsse »den Aufrührern das Rückgrat brechen«.
Die Proteste in Iran hatten am 28. Dezember begonnen. Sie entzündeten sich an der schlechten Wirtschaftslage, weiteten sich aber rasch zu einer Massenbewegung gegen die religiöse und politische Führung der Islamischen Republik aus. Die Behörden gingen brutal gegen die Demonstranten vor. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) wurden mindestens 3428 Demonstrierende getötet, einige Schätzungen gehen demnach sogar von 5000 bis 20.000 Toten aus.
Proteste gegen das Regime: Trump kann den Wandel in Iran nicht herbeibomben
Ein Essay von Susanne Koelbl
Mit Iran verbündete Hisbollah: »Die Hisbollah war noch nie so schwach wie jetzt«
Ein Interview von Fritz Schaap
Ajatollah Mohsen Kadivar über die Zukunft Irans: »Wir brauchen keinen Obersten Führer«
Ein SPIEGEL-Gespräch von Bernhard Zand, North Carolina
Im Zuge der Proteste wurde im Land das Internet blockiert. Am elften Tag der Sperre kündigte der stellvertretende Leiter der iranischen Behörde für Wissenschaft, Technologie und Wissensökonomie an, der Netzzugang werde »nach und nach zum Normalbetrieb zurückgebracht«. Am Sonntag waren in Iran ausländische Webseiten wie Google kurzzeitig aufrufbar gewesen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Zuletzt war es jedoch erneut unmöglich, Links aus Suchergebnissen zu öffnen.
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Nach dem Einbruch kam der Aufbruch!
Die deutschen Handballer stehen nach einem 34:32-Erfolg gegen Spanien als Gruppensieger verlustpunktfrei in der EM-Hauptrunde. Dabei hatte vor dem Spiel und im Falle einer Pleite noch das frühe Aus und damit die schlechteste EM aller Zeiten gedroht.
Trainer Alfred Gislason (66) im ZDF: „Ich bin erleichtert und sehr stolz auf die Jungs, dass sie dieses Spiel gewinnen konnten und vor allem auch, wie. Wir haben eine super Abwehr hingekriegt und die Torhüter waren gut. Vorne lief es super, wir haben mit viel mehr Kreuzungen gespielt. Die Spieler haben sehr, sehr gut geworfen aus dem Rückraum und auch die Außen haben viele Bälle bekommen.“
In dem Analyse-Gespräch mit ZDF-Moderator Florian Zschiedrich geht es dann auch um die Kritik von Juri Knorr (25). Der Spielmacher hatte nach der Serbien-Pleite (27:30) seinen Unmut über die taktischen Gislason-Änderungen geäußert. Knorr: „Wir müssen diesen Frust jetzt mitnehmen und in Energie umwandeln. Und auch in die Begeisterung, die wir in der ersten Halbzeit haben. Wir haben die Serben niedergerannt und dann ändern wir alles. Das verstehe ich nicht.“
Zschiedrich fragt Gislason nach dem Spanien-Sieg: „Wir haben gesehen, wie sie jeden in der Mannschaft noch einmal abgeklatscht haben. Am Ende war Juri Knorr dran. Was haben Sie ihm gesagt, Ihrem Chefkritiker, nach den vergangenen Spielen?“
[–>Die Antwort von Gislason: „Das ist wie immer bei euch. Er sagt mehrere Sätze und dann wird ein halber davon herausgenommen, wie es euch passt. Ich habe damit überhaupt kein Problem gehabt. Wir tauschen uns regelmäßig aus. Es wird in dieser Mannschaft gefordert, dass sie ihre Meinung sagen. Und von daher war das nie ein Problem. Wir haben es geschafft, den Druck von der Mannschaft wegzunehmen. Dabei habt ihr uns geholfen.“
Der Bundestrainer stichelt gegen das ZDF zurück und verabschiedet sich dann mit einem Grinsen. Ab Donnerstag geht es mit der Hauptrunde weiter. Dort warten insgesamt 4 Spiele auf die Deutschen. Zum Auftakt geht es gegen den Ersten der Gruppe B (Dänemark oder Portugal).

Die EM-Highlights der Partie Deutschland – Spanien.

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Applaus von den Handball-Legenden! Montagabend, 22.06 Uhr: Spielende — Deutschland schlägt Spanien bei der Handball-EM und zieht als Gruppensieger in die Hauptrunde ein. Im TV-Studio von Dyn klatschen Michael „Mimi“ Kraus (42), Pascal „Pommes“ Hens (45) und Stefan „Kretzsche“ Kretzschmar (52) begeistert Beifall.
Das emotionale Ende einer ganz besonderen Handball-Sondersendung! Das Trio hat das Spiel im Rahmen von „Harzblut-Talk Live“, also ihrem bekannten Podcast-Format, bei Dyn in einem Extra-Kanal live kommentiert – und ein echtes Sprüche-Feuerwerk rausgehauen!
Deutschland weiter! Alles gut? Nein! Nicht alles! Hens-Urteil nach Abpfiff: „Wir dürfen nicht außer Acht lassen: Da war ein bisschen Gewürge dabei! Da haben wir zum Glück Würfe eingemacht, die zum Teil im letzten Spiel nicht reingegangen sind. Aber: Wir haben uns viel, viel besser bewegt. Das war sehr zufriedenstellend. Wir haben die letzten zwei Nächte nicht so ruhig geschlafen.“
Kretzsche: „Renars Uscins ist Spieler des Spiels.“
Kraus: „Spieler des Spiels hätte auch Justus Fischer sein können, der den Ball sehr gut gecatcht hat. Mir hat das Angriffsspiel heute gefallen. Wir kamen dann am Ende über die Individualität.“
Kretzsche: „Stand heute die Zukunft des deutschen Handballs auf dem Spiel?“
Kraus: „Bisschen überzogen. Aber vor der Heim-WM wäre das ein Brett gewesen, wenn wir ausgeschieden wären. Ich habe ja immer eine große Klappe, heute war mir die Anspannung anzumerken. Ich bin jetzt sowas von erleichtert. Danke, Jungs! Das war bockstark!“
Hens: „Meine Güte, auch wenn wir ausgeschieden wären, hätte doch nicht die Zukunft des deutschen Handballs auf dem Spiel gestanden. Dann hätten wir das Turnier voll verkackt, damit hätte keiner gerechnet.“
Kretzsche: „Dann wäre die nähere Zukunft erst mal scheiße gelaufen.“
Torwart Andreas Wolff (34, THW Kiel) wurde 2016 als Teil der „Bad Boys“ Europameister
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Quelle: WITTERS
01 | 18

Vor dem Landgericht Hof wird eines der größten Steuer- und Betrugsverfahren der letzten Jahre verhandelt. Im Mittelpunkt steht der Mineralölhändler Thomas H., der gepanschten Diesel verkauft haben soll.
Im Zuschauerraum sitzt Kraftfahrer Markus K., für den es um etwas ganz anderes geht als hinterzogene Steuern: um sein zerstörtes Auto. Er tankte nichtsahnend an seiner Stammtankstelle und plötzlich war sein Wagen Schrott.
Wie viele Autofahrer noch betroffen sind und welche brisanten Details der Prozess ans Licht bringt, erfahren Sie mit BILDplus.

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Berlin – Was für ein seltener Anblick! In Berlin und Brandenburg waren am Abend tatsächlich Polarlichter zu sehen.
Das Naturspektakel war im Berliner Osten von Marzahn bis Lichtenberg, aber auch in Stegliltz sichtbar. Ungewöhnlich und in dieser Region eher selten. Nur in Phasen erhöhter Sonnenaktivität können sich Polarlichter bis nach Süden ausdehnen.´
Auch in Brandenburg zeigte sich das Naturspektakel
Besonders oft sind sie am Nord- und am Südpol der Erde zu sehen. Deswegen werden sie auch häufig als Nord- oder Südlichter bezeichnet – je nachdem wo sie zu sehen sind. Doch vermehrt werden sie auch in Deutschland gesichtet. Und jetzt sogar in der Hauptstadt!
Polarlichter am Himmel entstehen durch atmosphärische Wechselwirkungen zwischen geladenen Teilchen aus der Sonne und der Magnetosphäre der Erde.
Dieses farbige Licht sehen wir als Nordlicht. Die verschiedenen Farben entstehen durch die unterschiedlichen Gase in der Atmosphäre, die von den geladenen Teilchen angeregt werden.

Deutsche Handballer siegen bei der EM gegen Spanien
Es drohte die Blamage. Jetzt haben sie wieder gute Laune
Die Kritik war harsch, doch das DHB-Team hat bei der Handball-EM eine starke Reaktion gezeigt. Torhüter Andreas Wolff erwischte gegen Spanien nicht seinen besten Tag, in der Hauptrunde warten nun vier harte Gegner.
Marcus Krämer
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Sechsfacher Torschütze Köster: Pleite gegen Serbien ist vergessen
Foto: Maximilian Koch / IMAGO
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Ein Kempa, wenn es eng ist: Die deutschen Handballer haben bei der Europameisterschaft in Dänemark die Hauptrunde erreicht. Das Team von Bundestrainer Alfred Gíslason zeigte gegen Spanien eine erstaunliche Reaktion auf die Pleite gegen Serbien – es drohte erstmals in der Geschichte das Vorrundenaus bei einer EM – und lässt die Kritiker vorerst verstummen. Dabei glänzte das deutsche Team in der Schlussphase, als es eng war und jeder Treffer wichtig war, mit einem sogenannten Kempa-Trick. Bei diesem Show-Spielzug, benannt nach Erfinder Bernhard Kempa, nutzt ein freigespielter Spieler – in diesem Fall Linksaußen Lukas Mertens – die Wurfchance nicht und passt durch den Kreis auf einen einspringenden Kollegen. Olympia-Held Renārs Uščins ließ sich diese Chance nicht nehmen, Deutschland führte 29:26 (51. Minute) und für die vielen deutschen Zuschauer in Herning rückte der Sieg immer näher.
Das Ergebnis: Das Ergebnis: Deutschland zieht durch einen 34:32-Sieg gegen Spanien in die Hauptrunde der EM ein. Bester Werfer auf deutscher Seite waren Uščins mit acht und Julian Köster mit sechs Treffern. Auf spanischer Seite überzeugten Jan Gurri (7) und das erst 18 Jahre alte Toptalent Marcos Fis mit vier Toren.
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Rückraumspieler Uščins: Spieler des Spiels
Foto: Sina Schuldt / dpa
Vorne gute Laune: In der Jsyske Bank Boxen läuft bei Spielen mit deutscher – oder österreichischer – Beteiligung häufig das Lied »Good Mood« der Band GroßstadtEngel mit der viel besungenen (und von ARD-Experte Dominik Klein betanzten
) guten Laune. Und bei der deutschen Mannschaft herrschte schon vor Anpfiff sehr gute Laune, denn durch den 26:25-Sieg der Österreicher gegen Serbien war klar, dass dem DHB-Team ein Remis gegen Spanien zum Weiterkommen gereicht hätte. Bei einem serbischen Sieg hätte es einen Erfolg mit drei Toren Differenz geben müssen.
Schweigeminute: Bevor das letzte Spiel der Gruppe A angepfiffen wurde, verstummte die von deutschen Fans dominierte Halle in Herning. Die beiden Teams gedachten den Opfern des verheerenden Zugunglücks
in der Nähe der spanischen Stadt Córdoba mit 39 Toten und mindestens 159 Verletzten.Voll abwehrbereit: Nach dem knappen Sieg gegen Österreich und der überraschenden Niederlage gegen Serbien war auch die vor der EM so gelobte deutsche Abwehr in den Fokus der Kritik geraten. In den Anfangsminuten gegen Spanien war klar zu erkennen, dass das DHB-Team diesmal besonders großen Wert auf die Defensive legen wollte. Neu-Nationalspieler Tom Kiesler bildete mit Kapitän Johannes Golla den Mittelblock, alle Spieler zeigten sich sehr beweglich und auch in der Rückwärtsbewegung wurden die gefürchteten Schnellangriffe der Spanier unterbunden. Absetzen konnte sich Deutschland nicht, aber es ging mit einer 17:15-Führung in die Pause.
Handball-EM 2026: Großfamilie feiert historischen Sieg für Färöer
Handball-Superstar Gidsel: »Hinter meinem Glücklichsein steckt eine Wahnsinnsarbeit«
Von Ron Ulrich
Handball-EM 2026: Spielplan, Gruppen und Ergebnisse
Der Wolff im Tor: Zu einer funktionierenden Defensive gehört im Handball stets eine starke Torwartleistung, die sich auch über eine gute Zusammenarbeit mit den Abwehrspielern definiert. An diesem Montagabend dauerte es jedoch bis zur elften Minute, ehe Andreas Wolff seine erste Parade zeigen konnte. Bei dem Routinier des THW Kiel ist das aber selten ein Grund zur Besorgnis. Die deutsche Nummer war im Anschluss im Spiel und entschied das Duell mit dem spanischen Keeper Sergey Hernández vom SC Magdeburg in der ersten Hälfte knapp für sich.Sie verstehen sich wieder: Nach der Pleite gegen Serbien hatte sich Juri Knorr ungewohnt kritisch geäußert und dabei indirekt Bundestrainer Gíslason angegriffen. »Wir haben die Serben in der ersten Halbzeit niedergerannt – und dann ändern wir alles. Das verstehe ich nicht«, hatte Knorr direkt nach dem Spiel gesagt. Gislason musste sich wegen seiner schlecht getimten Auszeit ohnehin viel anhören. Am spielfreien Tag behauptete der Isländer, er habe »keine Ahnung«, was Knorr gesagt habe. Nachtragend ist der Coach jedenfalls nicht, Knorr stand in der Startformation, dirigierte die Angriffe und Gíslason diskutierte zwischenzeitlich ganz entspannt mit seinem Spielmacher auf der Ersatzbank.
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Bundestrainer Gíslason: Jetzt gegen Dänemark
Foto: Sina Schuldt / dpa
Dann doch ein Torwartwechsel: In der Anfangsphase der zweiten Hälfte drohte die deutsche Führung zu schmelzen. Im Angriff ging die Effektivität verloren und Wolff bekam keine Bälle mehr zu greifen. Doch anders als gegen Serbien, als Gislason keine Ruhe ausstrahlte und seine Spieler mit hektischen Wechseln verunsicherte, kam Spanien nicht näher heran. Für Wolff kam Ersatzmann David Späth und der Torhüter hielt direkt die ersten beiden Würfe. Die viel beschworene Breite im deutschen Kader – Justus Fischer (fünf Tore) als zweiter Kreisläufer sei ebenfalls genannt – wurde so zur Stärke.Hauptrunde: Der Deutsche Handballbund hatte im Vorfeld der EM das Halbfinale als Ziel ausgegeben. Dafür müssen in der nun anstehenden Hauptrunde wohl drei Siege her, was gegen Dänemark, Frankreich, Norwegen und wahrscheinlich Portugal nicht einfach wird. Am Donnerstag geht es weiter, dann steht direkt das Duell gegen Gastgeber und Übermannschaft Dänemark (20.30 Uhr) an.
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