Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

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Auch nach dem Abpfiff des Endspiels des Afrika-Cups reißen die Diskussionen um

Auch nach dem Abpfiff des Endspiels des Afrika-Cups reißen die Diskussionen um - Fetchub

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Auch nach dem Abpfiff des Endspiels des Afrika-Cups reißen die Diskussionen um das Spiel zwischen dem Senegal und Marokko (0:1) nicht ab. Besonders ein Schiedsrichter-Eklat kurz vor Schluss sorgt für Ärger. Schauspiel-Star Charles M. Huber (69) lebte jahrelang im Senegal – und redet offen von Bestechung.

Charles M. Huber: „Der AFCON ist immer berühmt dafür, dass für emotionalen Gesprächsstoff gesorgt wird. Die Diskussionen, dass Schiedsrichter bezahlt werden, sind ja bekannt und offensichtlich.“

Kabinenflucht im Finale: Der Afrika-Cup-Wahnsinn im VIDEO

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Schon vor dem Finale: Verband Senegals schlägt Alarm

Schon vor dem Endspiel hatte der senegalesische Verband FSF scharfe Kritik an den Organisatoren in Marokko geübt und von „erheblicher Besorgnis über mehrere Missstände“ gesprochen.

Ein zurückgepfiffenes Tor des Senegals, das nicht noch einmal überprüft werden konnte, sowie ein strittiger Elfmeter für Marokko sorgten im Finale für zusätzlichen Zündstoff.

Aus Protest verließ die senegalesische Mannschaft kurzzeitig das Spielfeld. Erst nach einer Intervention von Sadio Mané kehrte das Team zurück, und das Spiel wurde fortgesetzt.

Die Nationalmannschaft Senegals um Sadio Mané (33) feiert den Sieg des Afrika-Cups

Die Nationalmannschaft Senegals um Sadio Mané (33) feiert den Sieg des Afrika-Cups

Huber: „Wer nur die Grundzüge des Fußballs und des Schiedsrichterwesens versteht, kann schnell vermuten, dass es da einen Plan schon ab der Schlussrunde gab. Die Marokkaner sind auf alle Fälle in der Kommunikation stärker und finden auch Widerhall dadurch, dass jetzt die Schuld an den Senegal geschoben wird, indem gesagt wird, sie haben das Spiel verlassen.“

Der Schauspieler Charles M. Huber ist der Sohn eines ehemaligen senegalesischen Diplomaten und besitzt seit 2004 ein Haus im Küstenort M’bour. Viele Jahre war er zudem Berater des ehemaligen Präsidenten der Republik Senegal, Macky Sall. In Deutschland kennt man Huber vor allem durch seine Rolle in der Fernsehserie „Der Alte“.

Huber sieht Verantwortung bei Gastgeber Marokko

Für Huber ist die mögliche Bestechung des Schiedsrichterteams ein Aufreger – und die Verantwortung liegt seiner Meinung nach beim Gastgeber Marokko.

Huber: „Wenn so etwas passiert. Dann hat der Schiedsrichter das Geschäft seines Lebens gemacht, der braucht in so einem Fall dann kein Spiel mehr pfeifen.“

Am Ende kann es dem Senegal und auch dem in München geborenen Schauspieler egal sein – die Mannschaft um ihren Starspieler Sadio Mané (33) holt sich den Titel dennoch durch den Siegtreffer von Pape Gueye (94.).

Huber: „Es lebe der Senegal – ganz Subsahara-Afrika fühlt sich geehrt und freut sich über den Sieg einer ihrer Mannschaften. (…) Hier ist die Hölle los und wir sind alle happy.“