Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Categorie: Nieuws

  • Mainz (Rheinland-Pfalz) — Wetten, dass die Kaulitz-Brüder schon länger über diesem möglichen

    Mainz (Rheinland-Pfalz) — Wetten, dass die Kaulitz-Brüder schon länger über diesem möglichen

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    Mainz (Rheinland-Pfalz) — Wetten, dass die Kaulitz-Brüder schon länger über diesem möglichen Show-Hammer brüten? Es ist die große TV-Überraschung. Offenbar plant das ZDF seine Erfolgsshow „Wetten, dass .. ?“ mit Bill (36) und Tom Kaulitz (36) als Moderatoren-Duo wiederzubeleben, wie der Mediendienst DWDL.de berichtet.

    Der TV-Klassiker lief im November 2023 eigentlich zum letzten Mal, moderiert von Thomas Gottschalk (75). Interessant: Schon im November 2023 verkündeten Bill und Tom die „Wetten, dass ..?“-Übernahme bei einer Dankesrede der 1LIVE-Krone.

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    Tom Kaulitz: „Ja, es ist wahr. Die Gerüchte stimmen. Bill und ich übernehmen ‚Wetten dass ..?‘.“ Was damals viele eher als Scherz abtaten, scheint jetzt wahr zu werden.

    Im Podcast verrieten sie: „Wir werden vieles ändern …“

    Danach quatschten die beiden in ihrem „Kaulitz Hills“-Podcast über die Sendungsübernahme. Tom verriet, beide hätten extrem viele Fan-Zuschriften zum Thema erhalten: „Die Leute sind anscheinend immer noch nicht ganz offen für einen Wechsel. Viele hängen anscheinend noch an Thommy.“

    Thomas Gottschalk (75) bei seiner letzten „Wetten dass ..?!“-Sendung am 25. November in Offenburg

    Thomas Gottschalk (75) bei seiner letzten „Wetten dass ..?“-Sendung am 25. November 2023 in Offenburg. 154-mal führte er durch die Sendung, von 1987 bis 1992 und von 1994 bis 2011. Nach seinem Abschied kehrte er 2011, 2021, 2022 und 2023 für einzelne Ausgaben zurück

    Tom Kaulitz: „Wir treten in große Fußstapfen“

    Tom habe die letzte „Wetten dass ..?“-Sendung mit Gottschalk angeschaut. Sein Fazit im Podcast: „Wir treten in große Fußstapfen. Das kann man trotzdem sagen. Er hat es viele, viele Jahre gemacht. Und die Leute haben es sehr geliebt, das ist einfach so. Von daher ist das eine große Aufgabe für uns und ich bin sehr gespannt, was auf uns zukommt.“

    Bill dachte schon damals an ein neues Konzept, überlegte: „Vielleicht benennen wir ‚Wetten dass ..?‘ auch einfach um.“ Tom sprach sich dagegen aus.

    Tom (l., damals 16) und Bill (damals 16) waren selbst mehrfach zu Gast bei „Wetten, dass ..?“. Am 1. April 2006 begrüßte Thomas Gottschalk (damals 55) sie zum 25. jährigen Sendungsjubiläum in Halle an der Saale

    Tom (damals 16, l.) und Bill (damals 16) waren selbst mehrfach zu Gast bei „Wetten, dass ..?“. Am 1. April 2006 begrüßte sie Thomas Gottschalk (damals 55) zum 25-jährigen Sendungsjubiläum in Halle an der Saale

    Schon damals kündigten Bill und Tom kreative Pause an

    Bills Plan, um das Format zu verändern: „Das Ding ist, die Leute haben ‚Wetten dass ..?‘ ja so geliebt, wie es war. Wenn man es jetzt total verändert und alles anders macht, wird’s frisch.“ Tom hielt dagegen: „Nein, es braucht eine Pause. Und ich kann so viel sagen: Es gibt jetzt wirklich eine lange Pause. Wir kommen, glaube ich, erst 2025 zurück. Also, bis dahin wird viel passieren, wir werden vieles ändern. Wir setzen uns mit dem ZDF zusammen.“ 

    Im Oktober nahm Bill Kaulitz (l., damals 25) neben Modeschöpfer Wolfgang Joop (81, damals 69) auf dem „Wetten, dass ..?“-Sofa Platz. Die Sendung moderierte damals Markus Lanz (56) in der Erfurter Messehalle

    Im Oktober 2014 nahm Bill Kaulitz (damals 25, l.) neben Modeschöpfer Wolfgang Joop (81, damals 69) auf dem „Wetten, dass ..?“-Sofa Platz. Die Sendung moderierte damals Markus Lanz (56) in der Erfurter Messehalle

    Das haben sie jetzt offenbar getan. Auch das ZDF kündigte über Instagram eine Zusammenarbeit an. Wie DWDL.de berichtet, soll die erste Show mit Bill und Tom am Samstag, dem 5. Dezember 2026, laufen.

    Das sagte Gottschalk 2023

    In seinem „Supernasen“-Podcast reagierte er 2023 auf die Gerüchte, sagte damals: „Das ZDF führt keinerlei Gespräche, weder mit dem einen noch mit dem anderen Kaulitz. Auch nicht mit Heidi Klum (52), die ja sozusagen Erziehungsberechtigte ist für die beiden.“

    [–>Und weiter: „Die haben es ja nicht mal geschafft, ihre eigene Sendung weiterzumachen. Die haben doch irgendeine Show gehabt, die aber mangels Zuschauer eingestellt wurde.“ Damit meint er die Musik-Gameshow „That’s My Jam“, die RTL aus dem Programm nahm.

    BILD-Showchefin zu Kaulitz-Hammer: „Wetten, dass DAS nicht klappt?“

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    Diese Moderatoren führten durch „Wetten, dass ..?“

    Frank Elstner (83) ist der Erfinder der Show, er moderierte die ersten Folgen von 1981 bis 1987 und hatte später einige Gastauftritte

    Frank Elstner (83, damals 44) ist der Erfinder der Show, er moderierte die ersten Folgen von 1981 bis 1987 und hatte später einige Gastauftritte (hier im Februar 1987 in Bremerhaven)

    Thomas Gottschalk (75) ist der bekannteste Moderator des Erfolgs-Formates. Er übernahm 1987 die Sendung und führte bis 2011 regelmäßig durch die Live-Sendung.

    Thomas Gottschalk (75) ist der bekannteste Moderator des Erfolgsformats. Er übernahm 1987 die Sendung. Seinen endgültigen Abschied feierte er am 25. November 2023 in Offenburg

    Wolfgang Lippert (73, damals 41) übernahm nach Gottschalk und wurde dann wieder von ihm abgelöst. Lippert moderierte von 1992 bis 1993 neun Ausgaben der Show (hier am 23.10.1993 in der Emdener Nordseehalle)

    Wolfgang Lippert (73, damals 41) übernahm nach Gottschalk und wurde dann wieder von ihm abgelöst. Lippert moderierte von 1992 bis 1993 neun Ausgaben der Show (hier am 23.10.1993 in der Emdener Nordseehalle)

    Markus Lanz (56) führte von Oktober 2012 bis Dezember 2014 durch die Sendung. Er übernahm die Nachfolge von Thomas Gottschalk. Seine letzte Sendung war im Dezember 2014, als das ZDF zunächst das Ende der Show verkündete.

    Markus Lanz (56, damals 43) führte von Oktober 2012 bis Dezember 2014 durch die Show. Er übernahm die Nachfolge von Thomas Gottschalk. Seine letzte Sendung war im Dezember 2014, da das ZDF die Sendung zunächst einstellte (hier im Oktober 2006 in Düsseldorf)

    Michelle Hunziker (48, damals 29) moderierte von 2009 bis 2011 an der Seite von Thomas Gottschalk (damals 56). Auch 2013, 2021 und 2022 war sie dabei, und vor allem als Moderatorin für die Wetten zuständig. Hier sind beide beim 40. Jubiläum der Sendung im November 2006 zu sehen. Gesendet wurde damals aus Nürnberg

    Michelle Hunziker (48, damals 29) moderierte von 2009 bis 2011 an der Seite von Thomas Gottschalk (damals 56). Auch 2013, 2021 und 2022 war sie dabei, und vor allem als Moderatorin für die Wetten zuständig. Hier sind beide beim 40. Jubiläum der Sendung im November 2006 zu sehen. Gesendet wurde damals aus Nürnberg

  • Schwandorf (Bayern) – Der kleine Oberpfälzer hielt sich für oberschlau, wollte mit

    Schwandorf (Bayern) – Der kleine Oberpfälzer hielt sich für oberschlau, wollte mit

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    Schwandorf (Bayern) – Der kleine Oberpfälzer hielt sich für oberschlau, wollte mit einem Trick um die Schule herumkommen. Jetzt dürfte sich der Neunjährige nichts sehnlicher wünschen, als doch im Unterricht zu sitzen.

    Denn der Junge aus Schwandorf (Bayern) wollte am Dienstag daheimbleiben, hatte sich deshalb am Montagabend einen Trick ausgedacht. Er wollte seiner Mutter Fieber vortäuschen. Indem er das Fieberthermometer im Backofen auf Temperatur brachte.

    Backofen viel zu heiß für Fieberthermometer

    Dumm nur: Er stellte den Ofen nicht auf fiebrige 39 oder 40 Grad ein, sondern auf 200! Dabei verdampft das Quecksilber im Fieberthermometer schon bei Raumtemperatur. Auf dieser Eigenschaft beruht die Funktionsweise klassischer Thermometer. Bei 200 Grad dehnte sich das Element so sehr aus, dass es gegen 19 Uhr im Ofen einen Schlag tat. Das Thermometer war explodiert. Notruf, Polizei- und Feuerwehreinsatz.

    Seit 2009 dürfen solche klassischen Quecksilber-Fieberthermometer in der EU nicht mehr verkauft werden

    Seit 2009 dürfen solche klassischen Quecksilber-Fieberthermometer in der EU nicht mehr verkauft werden

    Zum Glück gab es keine Verletzten und auch keinen Brand. Aber die Einsatzkräfte mussten der Familie klarmachen, dass der äußerlich praktisch unbeschädigte Backofen wegen der Kontamination mit dem Gefahrstoff ausgetauscht werden muss. Es ist so toxisch, dass Quecksilber-Fieberthermometer seit 2009 nicht mehr in der EU vertrieben werden dürfen.

  • Berlin – Dort, wo Eltern ihre Kinder in Sicherheit glauben, ist ein

    Berlin – Dort, wo Eltern ihre Kinder in Sicherheit glauben, ist ein

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    Berlin – Dort, wo Eltern ihre Kinder in Sicherheit glauben, ist ein Junge (5) ums Leben gekommen. Nach dem tödlichen Unfall in einer Berliner Kita ermittelt jetzt die Polizei.

    Der Unfall ereignete sich am Montagvormittag im Ortsteil Niederschöneweide. In der Kita soll das Kind gegen 10.15 Uhr von einer Tür erschlagen worden sein.

    Polizei prüft Ursache des Unglücks

    Nun muss geklärt werden, wie es dazu kommen konnte. Es laufe ein Todesermittlungsverfahren, sagte ein Polizeisprecher. Untersucht wird, ob ein Handhabungsfehler oder ein technischer Defekt dafür verantwortlich war, dass die Tür stürzte.

    Trauer vor der Kita nach dem tödlichen Unfall

    Kerzen, Blumen und Kuscheltiere wurden vor der Kita von Trauernden niedergelegt

    Die Berliner Kita bleibt nach dem Unfall noch bis einschließlich Mittwoch geschlossen. Das teilte Susanne Gonswa, Sprecherin der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, mit.

    Kita äußert sich mit Statement

    Die Kita veröffentlichte auf ihrer Website eine Stellungnahme. „Wir sind fassungslos, tief traurig und tragen selbstverständlich zur lückenlosen Aufklärung dieses Unfalls bei“, heißt es darin. „In Gedanken sind wir bei der Familie und allen Angehörigen des Kindes und drücken unser tief empfundenes Mitgefühl aus.“ Zudem teilte die Einrichtung mit, man stehe im engen Austausch mit der Senatsverwaltung, um die Betreuung der Kinder weiterhin sicherzustellen.

    Die genauen Umstände des Kita-Unglücks müssen noch geklärt werden

    Der Unglücksort: Noch ist unklar, ob ein technischer Defekt an der Tür die Ursache für die Tragödie war

    Notfall-Nachsorge für Betroffene

    Auch Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick: „Der Tod eines Kindes in einer Kita in Niederschöneweide erschüttert uns und erfüllt uns mit tiefer Trauer. Den Angehörigen möchten wir unser Mitgefühl aussprechen. Wir sind in Gedanken bei ihnen, aber auch bei allen Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der betroffenen Kita.“ Für alle Betroffenen werde eine Notfall-Nachsorge angeboten. „Es muss alles dafür getan werden, dass sich so etwas nicht wiederholen kann“, sagte der SPD-Politiker.

  • Lwiw (Ukraine): Kinder sitzen und spielen in einem bunt beleuchteten Iglu aus

    Lwiw (Ukraine): Kinder sitzen und spielen in einem bunt beleuchteten Iglu aus

    Deutsche Soldaten besteigen am Flughafen von Nuuk (Grönland) ein Linienflugzeug nach Keflavik (Island). Nach zwei Tagen endet überraschend der Erkundungseinsatz der Bundeswehr auf Grönland

    Lwiw (Ukraine): Kinder sitzen und spielen in einem bunt beleuchteten Iglu aus Eis, das Anwohner im Innenhof eines Wohnhauses gebaut haben. Mitten im Winter und trotz des anhaltenden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine entsteht so ein kurzer Moment von Alltag, Gemeinschaft und kindlicher Unbeschwertheit

    Am Vortag demonstrieren Tausende in Nuuk (Grönland) gegen die Pläne von US-Präsident Trump, ihr Land zu annektieren

    Grönland: Ein Soldat der dänischen Streitkräfte steht während einer Schießübung in winterlicher Landschaft an einem nicht näher benannten Ort. Die vom dänischen Verteidigungsministerium veröffentlichte Aufnahme entstand vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen um die strategisch und rohstoffreiche Insel, nachdem US-Präsident Donald Trump erneut mit Strafzöllen gegen europäische Staaten gedroht und seinen Anspruch auf den Erwerb Grönlands bekräftigt hatte

    Kein schwarzes Schaf, sondern ein Esel steht in Riedlingen (Baden-Württemberg) in einer Schafherde

    Adamuz ,(Spanien): Einsatzkräfte der Feuerwehr und der spanischen Guardia Civil arbeiten an den zerstörten Waggons zweier Hochgeschwindigkeitszüge, die nahe der Ortschaft Adamuz entgleist und kollidiert sind. Bei dem schweren Eisenbahnunglück kamen nach offiziellen Angaben mindestens 39 Menschen ums Leben; zudem wurden mehr als 150 Personen verletzt, von denen viele noch im Krankenhaus behandelt werden. Die Unfallursache wird noch untersucht

    Ober-Mullah Khamenei lässt sich von seinen Anhängern in Teheran (Iran) bejubeln. Das Foto wurde mit weiteren Aufnahmen offiziell von der Islamischen Republik verbreitet

    Skopje (Nordmazedonien): Zahlreiche junge Männer springen im Rahmen der orthodoxen Epiphanias-Feierlichkeiten in den eiskalten Fluss Vardar, um das Kreuz zu fangen, das vom Oberhaupt der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche, Erzbischof Stefan, ins Wasser geworfen wurde. Nach dem Glauben der orthodoxen Kirche soll derjenige, der das Kreuz ergreift, im kommenden Jahr Gesundheit und Glück erfahren. Tausende Schaulustige verfolgen das traditionelle Ritual vom Ufer und von einer Brücke aus

    Teilnehmer versuchen, während des jährlichen Bullenbändigungsfestes „Jallikattu“ im Dorf Palamedu nahe Madurai (Indien) einen Stier zu kontrollieren

    London (Großbritannien): Prinz Harry trifft am Londoner High Court ein, wo der neuntägige Prozessauftakt zu einer auf neun Wochen angesetzten Klage gegen den Zeitungsverlag Associated Newspapers beginnt. Der Verlag der Daily Mail wird von Prinz Harry und weiteren Klägern wegen mutmaßlicher Verletzungen der Privatsphäre verklagt, die sich über einen Zeitraum von rund 30 Jahren erstrecken sollen

    Zwei Frauen in traditioneller Kleidung lachen beim Betrachten von Fotos während des Besuchs der Verbotenen Stadt im verschneiten Peking (China)

    Melbourne (Australien): Der Franzose Arthur Gea jubelt nach seinem Sieg in der ersten Runde der Australian Open gegen Jiří Lehečka aus Tschechien. Gea setzt sich am 19. Januar 2026 im Melbourne Park durch und feiert den Erfolg mit einer emotionalen Geste auf dem Court

    Im argentinischen Hochsommer kühlt sich Sofia mit ihren Brüdern in einem Vorort von Buenos Aires in einem aufblasbaren Pool ab, aus dem gerade auch zwei Pferde trinken

    Taunus bei Frankfurt, (Hessen): Nebel zieht am Montag über gefrorene Baumkronen hinweg und hüllt den winterlichen Mittelgebirgswald in eine stille, fast märchenhafte Atmosphäre. Die vereisten Bäume ragen aus dem Dunst hervor, während sich die Landschaft im ersten Licht des Tages nur schemenhaft abzeichnet

    Eine Drohnenaufnahme zeigt zerstörte Gebäude nach einem Waldbrand in der Region Biobío bei Concepción (Chile). Mehrere Brände führten laut lokalen Medien zu Notfall-Evakuierungen und verursachten erhebliche Schäden an Wohngebieten und Infrastruktur

    Leer, (Niedersachsen): Eine Seniorin berührt während einer Vorführung im Alten- und Pflegeheim Haus Friede vorsichtig die silikonene Hand des humanoiden Roboters „Ameca“. Der von der britischen Firma Engineered Arts entwickelte Roboter wird im Rahmen eines Forschungsprojekts vom OFFIS Institut für Informatik in Oldenburg eingesetzt, das die Interaktion zwischen Mensch und Maschine in Pflegeeinrichtungen im Nordwesten Deutschlands untersucht

  • Ein Japaner soll die Wolfsburg-Saison retten. Die abstiegsbedrohten Niedersachsen schnappen sich Kento

    Ein Japaner soll die Wolfsburg-Saison retten. Die abstiegsbedrohten Niedersachsen schnappen sich Kento

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    Ein Japaner soll die Wolfsburg-Saison retten. Die abstiegsbedrohten Niedersachsen schnappen sich Kento Shiogai (20). Der Deal ist jetzt offiziell. Die Wölfe machen von der Ausstiegsklausel des dreimaligen U23-Nationalspielers Gebrauch und überweisen die dort verankerten 10 Mio. Euro an Holland-Klub NEC Nijmegen.

    Der Top-Angreifer (neun Treffer in 14 Pflichtspielen) soll am Samstag (15.30 Uhr, Sky) in Mainz seine Bundesliga-Premiere feiern und helfen, den Krisen-Klub aus dem Tabellenkeller zu führen und die verkorkste Spielzeit noch versöhnlich zu beenden.

    VfL Wolfsburg holt Kento Shiogai

    Shiogai unterschreibt einen Vertrag bis 2030 und sagt: „Ich freue mich riesig darüber, dass ich nun in Wolfsburg bin. Der Wechsel in die Bundesliga ist für mich ein großer Schritt, und ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung. Ich möchte mich weiterentwickeln und bin bereit, hundert Prozent für das Team zu geben, um gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft zu gehen. Ich kann es kaum erwarten, endlich als Wolf loszulegen.“

    Der Rechtsfuß ist gelernter Mittelstürmer und wird dringend gebraucht. Dänen-Angreifer Jonas Wind (26) fällt nach seiner Oberschenkel-Verletzung noch länger aus und will ohnehin die Wolfsburger schnellstmöglich verlassen. Sein Vertrag läuft nach dieser Spielzeit aus. Zudem fehlte mit Dzenan Pejcinovic (20) der einzig verbleibende Zentrum-Angreifer zuletzt mit einer Fuß-Verletzung. Shiogai ist fit und kann sofort helfen. Vielleicht sogar als Starter in Mainz?

    [–>Sportdirektor Pirmin Schwegler (38) lobt jedenfalls: „Kento ist ein junger und talentierter Spieler, der viel Potenzial mitbringt. Er zeichnet sich auf dem Platz durch Tempo, Intensität und starkes Pressing aus und verfügt über Tugenden, die sehr gut zum VfL Wolfsburg passen. Wir freuen uns, dass wir ihn vom VfL überzeugen konnten und werden ihn dabei unterstützen, sich schnellstmöglich in seiner neuen Umgebung und in der Bundesliga zurechtzufinden.“

    Einen bitteren Ausfall muss der VfL Wolfsburg in Mainz auf jeden Fall verkraften. Kapitän Maximilian Arnold (31) kassierte gegen Heidenheim (1:1) seine fünfte Gelbe Karte. Für den Führungsspieler stehen Brasilien-Flop Vini Souza (26) und bei rechtzeitiger Genesung Schweden-Stratege Mattias Svanberg (27/fehlte zuletzt krank) bereit.

  • Fans beeindruckt: SO froh hat man diesen gefeuerten Trainer selten gesehenMehr zum

    Fans beeindruckt: SO froh hat man diesen gefeuerten Trainer selten gesehenMehr zum

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    Fans beeindruckt: SO froh hat man diesen gefeuerten Trainer selten gesehen

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    Mike Tomlin genießt die neu gewonnene freie Zeit in vollen Zügen. Vergangene Woche verkündet Tomlin seinen Rücktritt nach 19 Jahren als Steelers Head Coach. Jetzt legt er den Fokus auf die wichtigen Dinge im Leben. Alles zur Divisional Round in der NFL in einer neuen Folge Playbook.

    Quelle: BILD / NFL

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    Klirrende Kälte bei strahlendem Sonnenschein: Ein Hoch aus Osteuropa bringt eiskalte Luft nach Deutschland. Laut Deutschem Wetterdienst sind in vielen Regionen nachts Tiefstwerte von minus fünf bis minus zehn Grad möglich. Wer die Kälte nutzen will, kommt vielleicht auf die Idee, Eisbaden zu gehen. Der Sprung ins eiskalte Wasser klingt für viele nach einer bekloppten Mutprobe, für andere ist es ein Ritual mit vielen gesundheitlichen Vorteilen. Ob zur Stärkung des Immunsystems, zur Stressreduktion oder für den besonderen Kick – Eisbaden erfreut sich großer Beliebtheit. Doch Eisbaden kann auch richtig gefährlich werden: Anfang Januar starb ein 40-Jähriger beim Eisbaden in Wismar.

    Ab wann wird Eisbaden gefährlich? Was sollte man beachten? Und was passiert in eiskaltem Wasser eigentlich im Körper?

    [–>Vorsicht bei dieser Vorerkrankung

    Wer im eisigen Wasser baden möchte, sollte vorher mit dem Hausarzt sprechen, um Vorerkrankungen auszuschließen. Wer nämlich Herz-Kreislauf-Probleme hat, sollte es lieber sein lassen. Allgemeinmediziner Dr. Thomas Aßmann: „Beim Eisbaden ziehen sich die Adern sekundenschnell zusammen – und das ist im Prinzip auch der Sinn des Ganzen.“ Bei Gesunden gilt: Wie beim Saunieren trainiert die Temperatur das Immunsystem. „Beim Eisbaden alarmiert der Kältereiz die Abwehrkräfte“, erklärt der Mediziner. Der Körper schaltet in eine Art Notfallmodus und zentriert die Wärme so, dass man überlebt. „Es werden im Prinzip nur noch Hirn, Herz und Eingeweide, besonders die Nieren, durchblutet.“

    Es werden aber auch Glückshormone ausgeschüttet – wie beim Bungee-Jumping oder auf der Achterbahn. „Extremsituationen signalisieren dem Körper: Gefahr! Und dann schüttet er Hormone aus, um das Ganze erträglich zu machen.“ Darum strahlen viele Eisbader vor Glück. Aber: Bei entsprechenden Vorerkrankungen ist das plötzliche Zusammenziehen der Blutgefäße ein Schock für den Körper, vergleichbar mit einem Herzinfarkt oder Hirnschlag.

    Das sollten Sie beim Eisbaden beachten

    • Baden Sie nur dort, wo es erlaubt ist, etwa an Badeseen oder öffentlichen Ständen. Tabu sind in der Regel alle Flüsse wegen ihrer Strömung und des Schiffsverkehrs.
    • Schlagen Sie kein Loch in einen zugefrorenen See. Halten Sie sich vom Inneren des Sees fern. Die Gefahr, dass Sie einbrechen und unter die Eisdecke geraten, ist zu groß.
    • Springen Sie niemals ins Wasser! Der plötzliche Kälteschock kann lebensgefährlich sein. Besser: Gehen Sie vorsichtig ins Wasser, bis zum Oberkörper.
    • Tauchen Sie nicht mit dem Kopf unter Wasser! Es droht Lebensgefahr, wenn feine Äderchen sich zusammenziehen und das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.
    • Bleiben Sie nicht zu lang im Wasser. Ein paar Minuten reichen. Hören Sie auf Ihren Körper. Wenn Sie merken, dass Sie frösteln – raus aus dem Wasser!
    • Nach dem Eisbaden: Aufwärmen! Ordentlich abtrocknen, die Sitzheizung im Auto anstellen oder schnell nach Hause: Ihr Körper muss wieder auf Temperatur kommen!

  • Jetzt also doch: Volle Attacke auf den Aufstieg! Drittligist Hansa Rostock schlägt

    Jetzt also doch: Volle Attacke auf den Aufstieg! Drittligist Hansa Rostock schlägt

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    Jetzt also doch: Volle Attacke auf den Aufstieg! Drittligist Hansa Rostock schlägt doch noch auf dem Transfermarkt zu. Die Hanseaten leihen Lukas Kunze von Zweitligist Arminia Bielefeld aus. Der 27-jährige Mittelfeldspieler kommt bis zum Ende der laufenden Saison an die Ostsee.

    Damit setzt Hansa exakt um, was Sportdirektor Amir Shapourzadeh Anfang Januar angekündigt hatte. „Wenn überhaupt, dann wird noch ein Mittelfeldspieler kommen“, sagte er damals. Jetzt ist klar: Er behielt recht.

    Hansa holt Wunschspieler

    Kunze übernimmt bei Hansa die Rückennummer 13. Für den Rechtsfuß ist es eine Rückkehr in vertraute Gefilde. Er kennt die 3. Liga, er kennt den Druck – und er bringt viel Erfahrung mit.

    [–>Der Neuzugang brennt: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Der Verein hat eine klare Zielsetzung, und ich möchte das Team mit meiner Erfahrung und Einsatzbereitschaft bestmöglich unterstützen. Es fühlt sich gut an, wieder in dieser Liga zu spielen, und ich kann es kaum erwarten, auf dem Platz anzupacken und mit meinen neuen Mitspielern zusammen erfolgreich zu sein.“

    Erfahrung für den Aufstieg

    Kunzes Zahlen sprechen für sich. In der Regionalliga West absolvierte er 115 Spiele, erzielte sechs Tore und bereitete fünf weitere vor. In der 3. Liga stehen 100 Partien mit zehn Treffern und neun Assists zu Buche.

    Dazu kommen 25 Einsätze in der 2. Bundesliga mit einem Tor. Seit der Saison 2024/25 steht der 1,91 Meter große Mittelfeldmann bei Arminia Bielefeld unter Vertrag.

    Hansa-Trainer Daniel Brinkmann (39) bekommt Verstärkung im Mittelfeld.

    Hansa-Trainer Daniel Brinkmann (39) bekommt Verstärkung im Mittelfeld

    Shapourzadeh schwärmt von Kunze

    Mit den Arminen feierte Kunze in der vergangenen Spielzeit den Aufstieg in die 2. Bundesliga und erreichte das DFB-Pokalfinale. Auch zuvor wusste er, wie Aufstieg geht. Drei Jahre lang spielte Kunze für den VfL Osnabrück. In der Saison 2022/23 ging es auch dort hoch in die 2. Liga.

    Sportdirektor Amir Shapourzadeh kennt den Neuzugang bestens. „Ich kenne Lukas noch aus unserer gemeinsamen Zeit in Osnabrück, wo er ein wichtiger Bestandteil der Aufstiegsmannschaft war“, sagt er. Der Sportchef beschreibt Kunze als dynamischen Mittelfeldspieler, der defensiv wie offensiv überzeugt, sehr laufstark ist und dank seiner körperlichen Präsenz viele Zweikämpfe gewinnt. Besonders gegen den Ball sei Kunze „äußerst unangenehm für den Gegner“. Bereits am Mittwoch steigt er bei den Rostockern ein.

  • Deutsche Bahn: Wenn schon nicht pünktlich, dann wenigstens sauber

    Deutsche Bahn: Wenn schon nicht pünktlich, dann wenigstens sauber

    Eines hat Evelyn Palla sich vorgenommen: Nichts versprechen, was sie ohnehin nicht halten kann. Die Pünktlichkeit im Fernverkehr wird wohl noch ein paar Jahre zwischen 60 und 70 Prozent herumdümpeln, Stellwerksprobleme und Weichenstörungen noch ein paar Jahre dafür sorgen, dass Fahrgäste Umwege in Kauf nehmen müssen. Anders als ihr Vorgänger Richard Lutz tut die neue Bahnchefin gar nicht erst so, als ließe sich das kurzfristig ändern. „Aber wir können eine ganze Menge tun, um die Bahn für unsere Kunden jetzt schon besser zu machen“, sagt Palla.

  • Olympia-Nominierung: Mehr deutsche Wintersportler denn je – und hohe Ziele

    Olympia-Nominierung: Mehr deutsche Wintersportler denn je – und hohe Ziele

    Auf rund 52 000 Quadratmetern erstreckt sich das MTC – World of Fashion im Münchner Norden, das nach eigenen Angaben das „größte Mode-Order- und Prompt Fashion Center in Süddeutschland“ ist. Und die Aufschrift über dem Eingang eines der schmucklosen Bürogebäude an der Taunusstraße wies gleich den Weg: „Team D Einkleidung“ stand dort in Versalien, umrahmt von auf Klebefolie aufgedruckten Bergen und Schneeflocken. Wer in diesen Tagen die Rolltreppe respektive die Stufen dahinter in den ersten Stock nahm („am Start für große Ziele“), hatte es also geschafft. Denn hier durften sich die deutschen Sportler ihre Ausrüstung für die Winterspiele 2026 in Mailand und in den italienischen Alpen abholen, die in etwas mehr als zwei Wochen beginnen. Und auch für die Paralympics im März.

    183 Athletinnen und Athleten (85 Frauen und 98 Männer) umfasst die deutsche Delegation bei den Wettbewerben in Norditalien, die am 6. Februar im San-Siro-Stadion in Mailand eröffnet werden. Ein größeres Aufgebot hat das Team D noch nie zu Winterspielen geschickt, der bisherige Rekord (161) datiert von 2006 in Turin. Vor vier Jahren in Peking gehörten – auch pandemiebedingt – nur 148 Sportlerinnen und Sportler zum deutschen Team. Die beiden Eishockey-Mannschaften stellen mehr als ein Viertel der Gruppe. Die schiere Dimension weckt natürlich immense Erwartungen, die Olaf Tabor bei der abschließenden Pressekonferenz am Dienstag in der mit sehr viel Weiß ausgekleideten großen Halle des MTC gar nicht erst zu dämpfen versuchte: „Es wird in der Spitze immer enger. Aber wir wollen aufs Stockerl. Das Medaillenpotenzial ist vergleichbar mit Peking, vielleicht sogar noch größer. Wir sind und bleiben eine Sportnation und wollen dort erfolgreich sein“, sagte der Vorstand Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes und zugleich Chef de Mission für diese Winterspiele.

    Dopingkontrollen im deutschen Team vor Olympia

    :Ganz schön viele Schusseligkeiten

    Bobanschieber Simon Wulff, Langlauf-Olympiasiegerin Victoria Carl, nun Skicrosser Florian Wilmsmann: Der deutsche Wintersport verzeichnet kurz vor Olympia den nächsten Anti-Doping-Verstoß. Doch auch das Verhalten der Dopingjäger erscheint merkwürdig.

    Von Johannes Knuth und Ralf Tögel

    In Peking waren die Deutschen im Medaillenspiegel mit zwölfmal Gold, zehnmal Silber und fünfmal Bronze auf Rang zwei hinter Norwegen und vor China gelandet. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sie, was die Anzahl der Medaillen angeht, damals nur auf Rang drei lagen, hinter Norwegen und Russland und nur knapp vor Kanada und den USA. Auf dem Treppchen zu bleiben, das dürfte eine Mammutaufgabe werden für die Deutschen.

    Gerade in Zeiten, in denen ihre Erfolgsfaktoren mehr denn je infrage stehen. Im Biathlon enttäuschte das Team um Weltmeisterin Franziska Preuß in diesem Winter bislang eher, im Skispringen manifestierte sich die Krise der Etablierten Andreas Wellinger und Karl Geiger, letzterer hat die Olympia-Qualifikation verpasst. Und im Eishockey bauen die DEB-Männer zwar auf ihren NHL-Star Leon Draisaitl, sie zählen aber nicht zu den Favoriten. Bei der Wahl zum Fahnenträger-Duett dürften sie aber ein Wörtchen mitreden. In der Woche vom 26. Januar bis zum 3. Februar stimmen die Athleten des Teams D und auch die ganz normalen Bürger ab, ihre Voten werden zu je 50 Prozent gewertet. Die Fahnenträgerin und der Fahnenträger werden am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnung, in Mailand verkündet.

    Ski-Ass Emma Aicher hat sich zur Mitfavoritin aufgeschwungen, Snowboarderin Ramona Hofmeister gelang ein starkes Comeback

    Wie so oft liegen die größten Hoffnungen im Eiskanal, Cortina könnte Tabor zufolge „zu einer goldenen Eisbahn für uns werden“. Die sechsmaligen Rodel-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt haben die besten Chancen, die Bob- und Skeleton-Piloten wollen ebenfalls ganz oben aufs Treppchen. Emma Aicher hat sich bei den Alpinen zur Mitfavoritin aufgeschwungen, Snowboarderin Ramona Hofmeister gelang kürzlich nur viereinhalb Monate nach ihrer Sprunggelenksfraktur ein umjubeltes Comeback. Ansonsten haben die deutschen Teams und Staffeln gute Chancen aufs Podest, ob nun im Biathlon, Skisprung, in der Nordischen Kombination oder im Langlauf. Auch das Eiskunstlaufpaar Minerva Hase und Nikita Volodin hofft nach WM-Silber und EM-Gold 2025 auf weitere Erfolge.

    Sie alle kämpfen nun auch um die Zukunft Deutschlands als Sportnation. In Disziplinen, die aufgrund neuer Fernseh- und Streaming-Bedürfnisse und wegen des Klimawandels mehr denn je hinterfragt werden. So sind in der Nordischen Kombination als einziger Disziplin der Winterspiele keine Frauen am Start, was die beste Deutsche Nathalie Armbruster ratlos zu Hause auf dem Sofa zurücklässt. Der Traditionssport steht, wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) meint, mangels spannender Formate und konkurrierender Nationen für die Winterspiele 2030 insgesamt auf der Kippe. „Es geht darum, diese Traditionssportart im Programm zu halten. Wir waren überrascht, dass die Damen nicht integriert wurden. Das wäre eine gute Idee gewesen“, sagte Tabor, der sich auch ums große Ganze sorgt.

    Denn die Winterspiele stehen generell in Zeiten der Erderwärmung unter Beobachtung, das Eis schmilzt, der Schnee auch. Längst hat das IOC Arbeitsgruppen installiert, die die Zukunft ausloten sollen. Winterspiele in riesigen Hallen auf der arabischen Halbinsel: Warum eigentlich nicht? „Die Faszination, die von diesen Wintersportarten ausgeht, werden wir in 14 Tagen wieder live erleben können“, sagt Tabor, er sagt aber auch: „Dass sich das Gesicht der Winterspiele verändert, darf man erwarten.“ Möglicherweise müsse es bei „schwindendem Schnee“ auch andere Organisationsformen geben, „die Anzahl der Standorte und Ausrichterländer, die das in zehn oder 20 Jahren noch machen können“, werde sich verändern.

    Insofern passt Tabors Schlusswort an diesem überaus sonnigen Dienstag in der World of Fashion ganz gut, auch wenn er es längst nicht so doppeldeutig meinte: „Man merkt das Kribbeln, die Temperatur steigt an.“