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  • Schwarz-rote Migrationspolitik Bundesregierung widerruft fast zweite Aufnahmezusage für afghanische Ortskräfte Die Ampelregierung

    Schwarz-rote Migrationspolitik Bundesregierung widerruft fast zweite Aufnahmezusage für afghanische Ortskräfte Die Ampelregierung

    Schwarz-rote Migrationspolitik

    Bundesregierung widerruft fast zweite Aufnahmezusage für afghanische Ortskräfte

    Die Ampelregierung hatte rund 2000 Afghanen eine Aufnahmezusage gegeben. Unter Kanzler Merz soll nur etwa die Hälfte nach Deutschland kommen dürfen. Hunderten Menschen wurde die Einreise verweigert.

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    Ein Charterflug für Ortskräfte auf dem Flughafen Leipzig im April 2025

    Foto: Hendrik Schmidt / dpa

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    2308 afghanische Ortskräfte hatten zum Start der schwarz-roten Bundesregierung eine Zusage, nach Deutschland kommen zu dürfen. Doch diese Aufnahmezusage wird nur bei der Hälfte der in Pakistan lebenden Menschen auch eingehalten. Die Regierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zieht somit jede zweite erteilte Zusage zurück.

    Das geht aus Antworten der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervor, über die die »Neue Osnabrücker Zeitung« 

    berichtet.Demnach sind seit Antritt der jetzigen Bundesregierung im Mai vergangenen Jahres 788 Afghanen nach Deutschland gekommen, rund 410 weitere Personen befinden sich noch im Ausreiseverfahren. Die persönlichen Anhörungen, mit denen mögliche Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden sollen, sind laut Regierung bis auf wenige Einzelfälle abgeschlossen.

    Bundesregierung stoppte AufnahmeprogrammAnfang Mai hatte die Bundesregierung von Union und SPD nach Amtsantritt die Aufnahmeprogramme für Menschen aus Afghanistan vorerst gestoppt. Einige der Betroffenen klagten, in den vergangenen Wochen kamen mehrere Hundert Afghaninnen und Afghanen mit Aufnahmezusage per Flugzeug von Pakistan nach Deutschland. Sie mussten aber Sicherheitsüberprüfungen durchlaufen. Hunderte Afghaninnen und Afghanen erhielten hingegen Absagen für eine Einreise.

    Die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Clara Bünger, kritisierte das Vorgehen der Regierung. »Dass die Bundesregierung die Hälfte der gefährdeten Afghaninnen und Afghanen, denen eine Aufnahme durch die Bundesrepublik Deutschland versprochen worden war, einfach fallen lässt, ist verantwortungslos, schäbig und menschlich unerträglich«, sagte sie der »Neuen Osnabrücker Zeitung«.

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    Die Betroffenen seien seit Jahren vor dem Hintergrund der geplanten Aufnahme in Pakistan mit deutscher Unterstützung untergebracht und versorgt worden, sagte Bünger. »Da kann die Bundesregierung doch nicht einfach behaupten, sie trage keine Verantwortung und die Menschen dem menschen- und frauenverachtenden Willkürregime der Taliban überlassen.«

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  • Mainz (Rheinland-Pfalz) — Show-Hammer beim ZDF! Mit einem kryptischen Instagram-Post brachte der

    Mainz (Rheinland-Pfalz) — Show-Hammer beim ZDF! Mit einem kryptischen Instagram-Post brachte der

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    Mainz (Rheinland-Pfalz) — Show-Hammer beim ZDF! Mit einem kryptischen Instagram-Post brachte der Sender die TV-Gerüchte selbst ins Rollen. Bill und Tom Kaulitz sollen den 2023 zuletzt gesendeten Show-Klassiker „Wetten, dass..?“ auferstehen lassen.

    Erste Hinweise auf den Kaulitz-Hammer gab es bereits am Montag: Eine auffällige ZDF-Video-Werbung am Hamburger Hauptbahnhof sorgte für Aufsehen. Kurz darauf postete der Sender ein Foto mit den Kaulitz-Zwillingen auf Instagram: „Die Katze hat uns ein paar Mäuse vor die Tür gelegt! Wir überlegen gerade, wo uns die beiden unterstützen können! Werden sie die neuen Experten bei Bares für Rares? Übernehmen sie den Gruberhof beim Bergdoktor? Ermitteln sie bei Aktenzeichen XY … ungelöst? Oder gehen sie als Chefstewards auf dem Traumschiff an Bord? Habt ihr noch einen Vorschlag?“, heißt es in einem Post des Mainzer Senders.

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    Erste Ausgabe mit Bill und Tom am 5. Dezember

    Schon seit Langem wurde spekuliert, jetzt soll es nach Informationen von DWDL.de feststehen: Bill und Tom Kaulitz übernehmen „Wetten, dass..?“. Sie treten somit in die Fußstapfen von Thomas Gottschalk, der im November 2023 die letzte Show moderierte.

    Tom und Bill sollen dem Show-Dino eine Verjüngungskur verpassen. Nach drei Jahren Pause soll die erste Show mit den Kaulitz-Brüdern am 5. Dezember gesendet werden. Bis dahin sind die beiden noch mit ihrer Band Tokio Hotel auf großer Europatournee.

    Entertainer Thomas Gottschalk prägte „Wetten, dass..?“ über Jahrzehnte. Seine letzte Sendung moderierte er im November 2023

    Entertainer Thomas Gottschalk (75) prägte „Wetten, dass..?“ über Jahrzehnte. Seine letzte Sendung moderierte er im November 2023

    Kaulitz-Brüder sind Entertainment-Profis

    Dass Tom und Bill Interesse an dem Format hätten, darüber sprachen sie schon in ihrem Podcast, sagten vor rund zwei Jahren, dass sie selbst gerne einmal „Wetten, dass..?“ moderieren wollen würden.

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    Am Konzept soll sich wenig ändern – aber die neue Moderation verspricht frischen Wind, und die beiden sind Entertainment-Profis. Neben ihrer internationalen Musikkarriere sind sie feste Größen in der Unterhaltungsbranche. Ihr Podcast „Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood“ gehört zu den erfolgreichsten in Deutschland. Ihre Netflix-Dokusoap „Kaulitz & Kaulitz“ wurde ein Hit – Staffel drei ist bereits in Arbeit.

    Auch im klassischen TV sammelten sie Erfahrung, unter anderem bei ProSieben mit der „Super Duper Show“ sowie bei RTL und RTL+ mit „That’s My Jam“. Die Formate waren kurzlebig – die Preise blieben: Deutscher Fernsehpreis für Beste Unterhaltung Reality und Beste Unterhaltung Show.

  • Der Silvesterabend in der Bar „Le Constellation“ im noblen Schweizer Ski-Ort Crans-Montana

    Der Silvesterabend in der Bar „Le Constellation“ im noblen Schweizer Ski-Ort Crans-Montana

    Der Silvesterabend in der Bar „Le Constellation“ im noblen Schweizer Ski-Ort Crans-Montana endete in einer Katastrophe: Feuer brach aus, 40 Menschen verlieren ihr Leben, 116 werden verletzt.

    Wie konnte es zu diesem Inferno kommen? BILD rekonstruiert minutiös die Ereignisse dieser schicksalhaften Nacht anhand von Einsatzprotokollen und Zeugenaussagen.

    Erfahren Sie mit BILDplus, was wirklich geschah – und welche dramatischen Momente die Gäste und Mitarbeiter erlebten und was die Chefin Jessica Moretti machte.

  • Galaktisches Farbenspiel am Nachthimmel: Polarlichter tanzen über DeutschlandMehr zum Video anzeigen In

    Galaktisches Farbenspiel am Nachthimmel: Polarlichter tanzen über DeutschlandMehr zum Video anzeigen In

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    Galaktisches Farbenspiel am Nachthimmel: Polarlichter tanzen über Deutschland

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    In mehreren Regionen Deutschlands waren Polarlichter zu beobachten. Auslöser war ein starker Sonnensturm, bei dem geladene Teilchen auf das Erdmagnetfeld trafen. Dabei wurden Gase in der oberen Atmosphäre angeregt und zum Leuchten gebracht.

    Quelle: DPA, TNN

  • Grönlandstreit und Nato-Krise Wirtschaftsweiser fordert harte europäische Antwort auf Trumps Drohungen Donald

    Grönlandstreit und Nato-Krise Wirtschaftsweiser fordert harte europäische Antwort auf Trumps Drohungen Donald

    Grönlandstreit und Nato-Krise

    Wirtschaftsweiser fordert harte europäische Antwort auf Trumps Drohungen

    Donald Trump will Grönland haben, auf Biegen und Brechen. Während die Regierungen der EU-Staaten noch beraten, wie sie damit umgehen, fordert ein Mitglied des Sachverständigenrates, dass sie nicht einknicken.

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    Grönlands Hauptstadt Nuuk

    Foto: Mads Claus Rasmussen / EPA

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    Martin Werding, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, hat die Europäische ‌Union aufgefordert, auf die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit Grönland mit einer harten Antwort zu reagieren. Der »Rheinischen Post« sagte Werding, alle Gegenmaßnahmen gehörten wieder auf ‌den Tisch, die in den Diskussionen ⁠über ‍Trumps Zölle im vergangenen Jahr vorbereitet worden seien.

    Trump lasse klar ​erkennen, dass es ‌ihm ⁠in Grönland nicht um Sicherheitsinteressen gehe, sondern um Gebietsansprüche. Damit verletze er die Souveränität von Partnerländern und ⁠gefährde die Funktionsfähigkeit und damit den Fortbestand der Nato.

    Martin Werding

    Foto: Britta Pedersen / dpa

    Die Zollfrage ‌sei dabei nur ‍ein Nebenkriegsschauplatz, erklärte der Ökonom. Genau darum ‍dürfe die EU in diesem Streit jedoch nicht einknicken.Trump hat seit seinem erneuten Amtsantritt im Januar 2025 immer wieder Besitzansprüche auf Grönland angemeldet. Die strategische Lage der Insel macht ‌sie zu einem wichtigen Standort für das ‍US-Raketenabwehrsystem. Zudem dürfte der Reichtum an Bodenschätzen das Interesse der USA wecken, da sie anstreben, ihre Abhängigkeit von chinesischen Exporten zu ‍verringern. Allerdings erlauben internationale Vereinbarungen den USA bereits jetzt, ihre Präsenz auf Grönland deutlich auszubauen.

    Wären Gegenzölle auf US‑Waren die richtige Reaktion?

    Zur Debatte

    Zuletzt hatte Trump den Druck erhöht und militärische Mittel zur Übernahme Grönlands nicht ausgeschlossen. Meist ist dabei aber von einem Erwerb der Insel die Rede. Sieben europäische Länder haben sich mit der Arktisinsel Grönland solidarisiert. »Es ist allein Sache Dänemarks und Grönlands, über Angelegenheiten zu entscheiden, die Dänemark und Grönland betreffen«, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung einer Reihe europäischer Staaten.

    Nun droht Trump mit Strafzöllen, wenn er Dänemark nicht bekommen sollte. Neben Deutschland träfe dies Dänemark, Schweden, Finnland, die Niederlande und Frankreich.Die Europäische Union kündigte am Sonntag an, Vergeltungsmaßnahmen gegen die USA zu prüfen. Konkret geht es um Strafzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro oder Einschränkungen für US-amerikanische Unternehmen auf dem europäischen Markt. Das Paket für diese Strafzölle war bereits während eines Zollstreits mit Trump im vorigen Jahr geschnürt, aber nicht aktiviert worden.Ratspräsident António Costa lud nun die Staats- und Regierungschefs zu einem Sondergipfel ein. Dieser soll voraussichtlich am Donnerstag stattfinden.

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    Kampf um Grönland: Donald Trump erpresst die EU. Die hat jetzt fünf Optionen, um zurückzuschlagen

    Von Timo Lehmann und Benedikt Müller-Arnold, Brüssel

    Reaktion auf angekündigte US-Zölle: Von der Leyen betont Solidarität mit Grönland und trotzt Trumps Drohungen

    mamk/Reuters/dpa

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  • Mysteriöser Fund in Speyer Knochenvitrine vor Behördengebäude abgestellt – Staatsanwaltschaft geht nicht

    Mysteriöser Fund in Speyer Knochenvitrine vor Behördengebäude abgestellt – Staatsanwaltschaft geht nicht

    Mysteriöser Fund in Speyer

    Knochenvitrine vor Behördengebäude abgestellt – Staatsanwaltschaft geht nicht von Straftat aus

    Im Fall der mehr als tausend Jahre alten menschlichen Überreste, die in Speyer gefunden wurden, sind die Ermittlungen eingestellt worden. Nun soll der kulturhistorische Wert der Knochen geklärt werden.

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    Vitrine mit menschlichen Überresten

    Foto: Polizeipräsidium Rheinpfalz / dpa

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    Nach dem Fund einer Vitrine mit mehr als tausend Jahre alten menschlichen Überresten vor einem Bürogebäude in Speyer hat die Staatsanwaltschaft das Todesermittlungsverfahren eingestellt. Es hätten sich keine Anhaltspunkte für eine Straftat ergeben, teilte die Anklagebehörde in Frankenthal der Nachrichtenagentur dpa mit.

    Der Fund des Glaskastens hatte zunächst überregional Fragen zur Herkunft der menschlichen Überreste ausgelöst. Die Vitrine war in der Nacht auf den 4. Oktober 2025 von Unbekannten vor der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz in Speyer hinterlassen worden. Die Knochen, Kleidungsreste und Weiteres können Experten zufolge mindestens 1000 Jahre alt sein.Staatsanwaltschaft gibt Knochen freiNach dem Fund hatte sich der Polizei zufolge ein Mann gemeldet und mitgeteilt, dass seine mittlerweile gestorbene Mutter die Objekte vor Jahrzehnten in Südamerika gefunden und nach Deutschland gebracht habe. »Bei einer Entrümpelungsaktion habe man sich nun entschieden, die Gegenstände nicht zu entsorgen und die Vitrine deshalb vor dem Archäologischen Schaufenster abgestellt«, hatte das Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen mitgeteilt.

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    Von Guido Kleinhubbert

    Deutschlands düstere Geheimnisse: Die Knochenreste des Dr. Stosch

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    In der zweitgrößten Stadt des Landes war der Fund bisher gelagert worden. Nun teilte die Staatsanwaltschaft mit, Knochen und Vitrine seien als Beweismittel nicht erforderlich und vom Staatsanwalt freigegeben worden. »Dieser hat gegenüber der Polizei angeregt, sich im Hinblick auf den kulturhistorischen Wert der Gegenstände mit der Landesarchäologie in Verbindung zu setzen und den weiteren Verbleib mit dieser zu klären.«

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  • SZ am Morgen: Nachrichten des Tages – die Übersicht für Eilige

    SZ am Morgen: Nachrichten des Tages – die Übersicht für Eilige

    Heute ist es genau ein Jahr her, dass Donald Trump zum zweiten Mal als Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt wurde, am 20. Januar 2025 in der Rotunde des Kapitols in Washington. Kaum ein politischer Beobachter (auch nicht diejenigen, die skeptisch bis sehr besorgt auf diese zweite Amtszeit geblickt hatten) dürfte die schiere Wucht vorausgesehen haben, mit der der US-Präsident die amerikanische Demokratie zurückbauen und das transatlantische Verhältnis in Frage stellen würde.

    In unserer morgendlichen Ressort-Konferenz haben wir zuletzt oft über die Frage diskutiert: Führt Trump die USA in ein neues faschistisches Zeitalter? Oder sind solche Vergleiche schief? Zum Jahrestag der Inauguration haben Johan Schloemann und Tobias Zick den Historiker Sven Reichardt gefragt – der seine Meinung darüber in den vergangenen Monaten geändert hat. Und unsere US-Korrespondenten lassen in neun Protokollen Menschen zu Wort kommen, die das Erlöschen der amerikanischen Demokratie aus nächster Nähe erleben.

    Europa bekommt zu diesem Jahrestag einmal mehr (und vielleicht so deutlich wie nie) die neue US-Realität zu spüren. Trumps Drohungen, dem Nato-Partner Dänemark mit Zöllen oder sonstwie die Insel Grönland abzupressen, stellen die Europäische Union, das transatlantische Verteidigungsbündnis und auch den deutschen Bundeskanzler vor eine fast unlösbare Aufgabe: Kante zeigen, einerseits, und den Präsidenten andererseits nicht zu sehr vor den Kopf stoßen. Denn, so kommentiert Jan Diesteldorf: „Mit der Sicherheitsgarantie und der atomaren Teilhabe haben die USA die ultimativen Druckmittel in der Hand. Ein wütender Trump kann Europa einfach den Stecker ziehen.“

    Was heute wichtig ist

    Die EU setzt in Davos auf Krisendiplomatie. Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen eine Eskalation im Streit um Grönland abwenden. Am morgigen Mittwoch soll US-Präsident Trump nach Davos kommen. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen setzt auf Diplomatie. Ihre Priorität sei, „nicht zu eskalieren und die Verhängung von Zöllen zu vermeiden“, sagte ein Sprecher. Das EU-Parlament hat eine Abstimmung zu dem Handelsdeal mit den USA auf unbestimmte Zeit verschoben. Zum Artikel

    Merz weist Spekulationen zu Personalrochade zurück. Die CDU hat ein Papier verabschiedet, das die Richtung der Union für 2026 vorgeben soll. Darin finden sich nur wenig neue Ideen. Dafür nutzt Kanzler Merz die Pressekonferenz, um seinen Fraktionschef Spahn zu loben. Mit ihm verbinde er eine „gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“. Der Spiegel hatte berichtet, Merz denke über eine Neubesetzung nach. Zum Artikel

    Wer die neue E-Auto-Förderung bekommt. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) hat die neue Kaufprämie für Elektroautos vorgestellt. Familien ohne höheres Einkommen sollen profitieren. Förderfähig sind Privathaushalte mit einem zu versteuernden Einkommen bis zu 80 000 Euro im Jahr, für bis zu zwei Kinder kommen noch einmal je 5000 Euro hinzu. Gebrauchtwagen werden nicht gefödert. Die wichtigsten Fragen und Antworten. Zum Artikel

    Limburger Bischof Bätzing gibt Vorsitz der Bischofskonferenz ab. Bätzing hat sich als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz für einen Reformkurs der katholischen Kirche eingesetzt. Nun tritt er nicht nochmal an. Bätzing hatte von seinem Vorgänger Erzbischof Kardinal Marx den „Synodalen Weg“ geerbt – einen Prozess zur Einleitung von Kirchenreformen, mit dem Lehren aus dem Missbrauchsskandal gezogen werden sollten. Zum Artikel

    Weitere wichtige Themen

    Die Fachbriefings von SZ Dossier  – mit SZ Pro-Abo

    Dossier Digitalwende: Wer gewinnt das globale KI-Rennen? Eine neue Studie untersucht den Wettbewerb auf dem Markt für generative KI. Sie zeigt unter anderem, dass der Platzhirsch Open AI an Vorsprung verloren hat. Auch wichtig: Das Digitalministerium übernimmt die Federführung bei der deutsch-französischen Taskforce zur digitalen Souveränität. Zum Briefing

    Dossier Geoökonomie: Europas stille Macht über Amerikas Staatsschulden. Im Streit um Grönland könnte die EU die USA an ihrer empfindlichsten Stelle treffen: den Staatsfinanzen. Europa hält Billionen in US-Staatsanleihen und könnte Trump theoretisch den Geldhahn zudrehen. Eine schleichende Abkehr von US-Papieren hat schon begonnen. Doch Ökonomen sehen erhebliche Probleme bei einem Anleihe-Boykott gegen Trump. Zum Briefing

  • Schwere Krise der Nato Trump will sich Grönland »holen«. Was sagen denn

    Schwere Krise der Nato Trump will sich Grönland »holen«. Was sagen denn

    Schwere Krise der Nato

    Trump will sich Grönland »holen«. Was sagen denn seine Wähler dazu?

    Donald Trump greift nach Grönland und bringt nicht nur die Europäer gegen sich auf. Auch im eigenen Land macht er sich damit unbeliebt, selbst Parteikollegen sind skeptisch. Aber wagen sie den Bruch mit dem Präsidenten?

    Eine Analyse von

    Alexander Sarovic, New York

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    US-Präsident Trump: »Nicht mehr verpflichtet, allein an Frieden zu denken«

    Foto: Aaron Schwartz / EPA

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  • Kampf gegen russische Drohnen Selenskyj will ukrainische Flugabwehr neu aufstellen Russlands Drohnenangriffe

    Kampf gegen russische Drohnen Selenskyj will ukrainische Flugabwehr neu aufstellen Russlands Drohnenangriffe

    Kampf gegen russische Drohnen

    Selenskyj will ukrainische Flugabwehr neu aufstellen

    Russlands Drohnenangriffe sorgen für schwere Schäden an der ukrainischen Energieinfrastruktur. Nun will Präsident Selenskyj die Flugabwehr des Landes neu organisieren. Ziel ist ein »Anti-Drohnen-Schutzschild«.

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    Inspektion einer russischen Drohne durch ukrainische Einheiten in Charkiw

    Foto: Andrii Marienko / AP

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    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Flugabwehr des Landes neu organisieren. Es gehe um einen verbesserten Einsatz der mobilen Flugabwehrtrupps und Anti-Drohnen-Einheiten im Nahbereich, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache.Künftig soll sich darum der Kommandeur einer Drohneneinheit, Pawlo Jelisarow, kümmern. Präsident Selenskyj betraut ihne mit dieser Aufgabe und machte ihn zum Vizekommandeur der Luftwaffe.

    Kyjiw ohne Strom und Wärme: »Man zieht sich warm an und zieht durch«

    Offenbar soll mit der Umstrukturierung auch der Schutz vor russischen Drohnen besser funktionieren. Im Angriffskrieg gegen die Ukraine hatten heftige Raketen- und Drohnenangriffe des russischen Militärs vor Kurzem die Wärmeversorgung in Kyjiw stark beschädigt. Seitdem kämpfen die Menschen in der Hauptstadt gegen die Kälte 

    .»Unsere Aufgabe ist es, einen Anti-Drohnen-Schutzschild über der Ukraine zu errichten«, erläuterte Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. »Ein System, das nicht erst nachträglich reagiert, sondern die Bedrohung bereits im Anflug zerstört.« Die Flugabwehr dürfe nicht nur punktuell wirken, sie müsse als Netz über das ganze Land gespannt werden.

    Der Minister, selbst erst seit Kurzem im Amt, lobte die militärischen Erfolge des neuen Vizekommandeurs der Luftwaffe, der vor dem Krieg Geschäftsmann und Produzent einer Polit-Talkshow im Fernsehen war. Die von Jelisarow aufgebaute Drohnentruppe habe russisches Kriegsgerät im Wert von elf Milliarden Euro zerstört, schrieb Fedorow auf Telegram. Jeder fünfte ausgeschaltete russische Panzer gehe auf das Konto dieser Einheit.

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    Russlands Angriff auf die Ukraine: Die Kyjiwer im Kältekrieg

    Von Christian Esch, Kyjiw

    Russland hat seit dem vergangenen Jahr seine Angriffe mit Langstreckendrohnen verstärkt und setzt manchmal mehrere hundert Stück zugleich ein. Die Waffen richten große Schäden im ukrainischen Hinterland an.Wie die Menschen in Kyjiw mit Putins Angriffen auf die Wärmeversorgung aushalten, erfahren Sie hier .

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  • Die nächste Runde im Wechsel-Zoff zwischen Borussia Mönchengladbach und Nachwuchs-Talent Can Armando

    Die nächste Runde im Wechsel-Zoff zwischen Borussia Mönchengladbach und Nachwuchs-Talent Can Armando

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    Die nächste Runde im Wechsel-Zoff zwischen Borussia Mönchengladbach und Nachwuchs-Talent Can Armando Güner (18), der laut Borussia ohne Wissen des Klubs vor zwei Wochen zu Vertrags-Verhandlungen mit Galatasaray nach Istanbul gedüst war. Nun hat sich Güner-Berater Mehmet Eser bei „Sky“ zu dem Thema zu Wort gemeldet.

    [–>Eser bei dem Pay-TV-Sender: „Armando wurde bereits am Montag von einem Arzt von Borussia Mönchengladbach bis zum betreffenden Freitag aufgrund einer Erkältung krankgeschrieben. Zum Zeitpunkt der Reise war er wieder komplett gesund, ansonsten wären wir nicht dorthin.“ Zudem behauptete Eser, dass er mehrfach versucht habe, die Gladbacher Verantwortlichen über die Reise zu informieren – diese aber nicht zurückgerufen hätten.

    Eser weiter: „Ich bin nicht glücklich darüber, wie der Verein mit einem so jungen Menschen umgegangen ist. Ich kann nicht dabei zusehen, wie falsche Behauptungen über einen jungen Spieler in die Welt gesetzt werden.“

    Da stehen wohl Aussage gegen Aussage. Fakt: Eine Zukunft hat Güner in Gladbach jetzt kaum noch, obwohl er wieder in das Training der U19 integriert werden soll. Ein Abgang im Januar ist eigentlich unumgänglich. Es geht nun aber noch um die Ablöse für den Linksfuß, der Borussias U17 letzten Sommer mit seinem Doppelpack im Finale gegen RB Leipzig zum Deutschen Meistertitel geballert hatte.

    Galatasaray soll nur 200.000 Euro bieten

    Laut „Sky“ bot der türkische Meister, mit dem sich Güner bereits über einen Vertrag bis 2030 einig sein soll, zuletzt wohl 200.000 Euro Ablöse plus 50.000 Euro an Bonuszahlungen, dazu  eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent. Dieses Winter-Angebot für Gladbach aber wohl kein Thema – weil Galatasaray im Sommer ohnehin rund 150 000 Euro Ausbildungsentschädigung an Borussia zahlen müsste.  Die Fohlen stellen sich offenbar eine Ablöse in Höhe von 500 000 Euro und eine 25-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung vor, wollen sich auch nicht unter Druck setzen lassen. Galatasaray muss also noch nachbessern …