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  • Nach Macrons Absage zu Friedensrat Trump droht Frankreich mit Zöllen von 200

    Nach Macrons Absage zu Friedensrat Trump droht Frankreich mit Zöllen von 200

    Nach Macrons Absage zu Friedensrat

    Trump droht Frankreich mit Zöllen von 200 Prozent auf Champagner und Wein

    Emmanuel Macron will nicht Teil von Donald Trumps geplantem »Friedensrat« werden. Der US-Präsident reagiert mit hohen Zolldrohungen gegen Wein und Champagner. Es ist nicht das erste Mal.

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    Weinanbau in Bordeaux

    Foto: Thierry David / MAXPPP / IMAGO

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    Donald Trump will Champagner und Wein mit hohen Strafzöllen belegen, da Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sich nicht an seinem sogenannten »Friedensrat« beteiligen möchte. Frankreich hatte zuvor eine entsprechende Einladung abgelehnt. »Ich werde seine Weine und seinen Champagner mit Zöllen von 200 Prozent belegen«, sagte Trump an Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron gerichtet. Macron werde Teil des von Trump ins Leben gerufenen Gremiums werden, »aber er muss nicht teilnehmen«, fügte Trump hinzu.

    Schon im März 2025 hatte Trump mit Zöllen von 200 Prozent für Wein und Champagner gedroht – als Reaktion auf EU-Zölle auf Whiskey. Die US-Maßnahme ist jedoch nicht in Kraft getreten.Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot hatte Trumps Einladung am Montag vorerst abgelehnt. Frankreich müsse »nein sagen, weil die Charta dieses ›Friedensrates‹ über den Gazastreifen und damit über den von den Vereinten Nationen unterstützten Friedensplan hinausgeht«, sagte Barrot vor Abgeordneten.

    Die Trump-Initiative werfe Fragen, insbesondere in Bezug auf die »Achtung der Prinzipien und der Struktur der Vereinten Nationen« auf, hieß es zudem aus dem Umkreis von Macron. Diese Prinzipien dürften auf gar keinen Fall infrage gestellt werden. Frankreich gehört als ständiges Mitglied dem Sicherheitsrat der Uno an.

    DER SPIEGEL

    Indes bestätigte Trump am Montag, dass auch Russlands Präsident Wladimir Putin Teil des sogenannten Friedensrates werden soll. »Ja, er wurde eingeladen«, sagte Trump.

    Trump will mit dem »Friedensrat«, den er selbst leiten will, ein Gremium schaffen, das in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen weltweit Konflikte lösen soll. Der US-Präsident hatte die Uno regelmäßig kritisiert und in diesem Monat den Rückzug der USA aus 66 internationalen Organisationen verkündet.Mehrere Länder, darunter Deutschland, erhielten bereits eine Einladung für eine Mitgliedschaft im »Friedensrat«. Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte, die Bundesregierung werde in Absprache mit ihren Partnern darüber beraten, wie sie mit dieser Einladung umgehe. Eine Zusage für die Teilnahme Deutschlands gab er noch nicht ab.

    Mehr zum Thema

    Mögliche Gegen-Uno: Putin offenbar in Trumps »Friedensrat« eingeladen

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    US-Politik: Ein Jahr Trump II – die Bilanz

    Eine Analyse von Mathieu von Rohr

    Der »Friedensrat« war ursprünglich zur Überwachung des Wiederaufbaus im Gazastreifen ins Leben gerufen worden. In der achtseitigen Charta der Initiative wird das Palästinensergebiet jedoch nicht ausdrücklich genannt.Für einen ständigen Sitz in Trumps »Friedensrat« sollen Mitgliedstaaten eine Gebühr in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar zahlen. Wer sie nicht bezahlt, hat nur Anrecht auf einen dreijährigen Sitz in dem Gremium.Wie die Bilanz von Donald Trump ein Jahr nach seinem Amtsantritt ausfällt, lesen Sie hier 

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  • Weiter!Durch den 43:32-Sieg gegen Spanien bei der Handball-EM 2026 in Dänemark, Schweden

    Weiter!Durch den 43:32-Sieg gegen Spanien bei der Handball-EM 2026 in Dänemark, Schweden

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    Weiter!

    Durch den 43:32-Sieg gegen Spanien bei der Handball-EM 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen steht Deutschland als Gruppensieger in der Hauptrunde. Dank der Schützenhilfe von Österreich gegen Serbien (26:25) und dem eigenen Sieg hat das DHB-Team das drohende Vorrunden-Debakel abgewendet.

    [–>Wie geht es jetzt aber weiter? Deutschland hat jetzt echte Kracher vor der Brust!

    Klar ist: Der Weg ins Halbfinale wird hart. Die vier Gegner stehen bereits fest, nur die Reihenfolge ist noch nicht sicher.

    Handball-EM: Die deutschen Gegner in der Hauptrunde

    • Donnerstag, 22. Januar (Uhrzeit offen)

    Gegner: Erster Vorrundengruppe B (Dänemark/Portugal)

    • Samstag, 24. Januar (Uhrzeit offen)

    Gegner: Norwegen

    Das Team wurde bei den Olympischen Spiel 2024 Sechster, ihr bisher bestes EM-Ergebnis holten sie 2020 mit Platz 3. Norwegens Torbjørn Bergerud (31) nach der Niederlage im letzten Vorrundenspiel gegen Frankreich (34:38) gegenüber „VG“: „Der Handball hat sich verändert, und es fallen mehr Tore als noch vor zehn Jahren. Konkretere Antworten darauf habe ich leider auch nicht.“ Jonas Wille kündigte vor der Hauptrunde außerdem an, technische Fehler reduzieren zu wollen.

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    • Montag, 26. Januar (Uhrzeit offen)

    Gegner: Zweiter Vorrundengruppe B (Dänemark/Portugal)

    Zwar steht noch nicht fest, gegen wen wir ran müssen. Klar ist aber bereits, dass es eine harte Partie wird. Dänemark gewann im vergangenen Jahr die WM, zum vierten Mal in Folge! Portugal schaffte es bei dem Turnier 2025 immerhin auf Platz 4, nachdem sie uns im Viertelfinale 31:30 n.V. geschlagen hatten.

    • Mittwoch, 28. Januar (Uhrzeit offen)

    Gegner: Frankreich

    Frankreich ging als Titelverteidiger ins Turnier, siegte auch im letzten Gruppenspiel 38:34 gegen Norwegen. Aymeric Minne (38/Nantes) nach dem Duell auf die Frage, ob er bereits sei für die Hauptrunde: „Ja, absolut. Das Niveau der Konkurrenz wird nur noch steigen. Wir sind bereit, es mit dieser Todesgruppe aufzunehmen.“

    Wir sind weiter!: Deutschlands Handball-Party gegen Spanien im Video

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    Frankreichs Trainer Guillaume Gille (49): „Wir haben ein anspruchsvolles Programm vor uns. Wir wissen, dass die Konkurrenz hochkarätig sein wird, und um diese Hauptrunde zu überstehen, müssen wir unbedingt unser Bestes geben und mehrere starke Leistungen abliefern. Es wird eine unglaubliche Herausforderung.“

    Wo Sie die Spiele live im Free-TV verfolgen können, ist noch nicht bekannt. Der Streamingdienst Dyn hat sich die kompletten Rechte der Europameisterschaft gesichert und zeigt ALLE Spiele live.

    Die Dyn Media GmbH ist eine Beteiligung der Axel Springer SE, zu der auch SPORT BILD gehört.

  • Donald Trump: Jeden Tag ein neuer Unsinn, auf den man leider starren muss

    Donald Trump: Jeden Tag ein neuer Unsinn, auf den man leider starren muss

    Man muss Verständnis haben für Donald Trump. Er wurde aufs Schäbigste übergangen. Und das ja nicht nur einmal. Der Friedensnobelpreis war nur einer der Nobelpreise, der ihm im vergangenen Herbst verwehrt wurde. Außerdem war er schon bei den Auszeichnungen für Physik, Chemie, Literatur und Wirtschaft leer ausgegangen. Vier verschiedene Preise, jeweils dotiert mit elf Millionen schwedischen Kronen, einer schön großen Goldmedaille und einer Urkunde. Keiner dieser Preise für ihn. Selbst als er bei Medizin ignoriert wurde, hat er nichts gesagt, obwohl er doch derjenige war, der auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie das Spritzen von Desinfektionsmitteln empfahl. Aber hat Trump sich beschwert, als der Preis an irgendjemand anderen ging, ist ja vollkommen egal an wen, jedenfalls nicht an ihn? Nichts. Kein Wort. Da ist es nur folgerichtig, wenn er beim sechsten Preis dann doch mal aufbegehrt.

  • Hype um Pokémon-Karten »Unsere teuersten Karten sind besonders gut gesichert« In New

    Hype um Pokémon-Karten »Unsere teuersten Karten sind besonders gut gesichert« In New

    Hype um Pokémon-Karten

    »Unsere teuersten Karten sind besonders gut gesichert«

    In New York haben Diebe bei einem Überfall Pokémon-Spielkarten im Wert von mehr als 100.000 Dollar erbeutet. Simon Kollek betreibt ein Geschäft für Sammelkarten in Norderstedt – und sagt, wie er sich schützt.

    Ein Interview von

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    Ladeninhaber Kollek in seinem Geschäft in Norderstedt

    Foto: Lisa Duhm / DER SPIEGEL

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  • Djokovic-Scherz über Aufschlagskopie von Alcaraz »Ich erwarte für jedes Ass eine Beteiligung

    Djokovic-Scherz über Aufschlagskopie von Alcaraz »Ich erwarte für jedes Ass eine Beteiligung

    Djokovic-Scherz über Aufschlagskopie von Alcaraz

    »Ich erwarte für jedes Ass eine Beteiligung an mich«

    Nanu, das sieht ziemlich ähnlich aus: Bei den Australian Open zeigt Tennisstar Carlos Alcaraz eine neue Aufschlagstechnik. Die ist der von Novak Djokovic verblüffend ähnlich – und sorgt für Schmunzeln beim Altmeister.

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    Carlos Alcaraz

    Foto: Dita Alangkara / AP

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    Der Griff an den Schläger, das gleichmäßige Tempo und die kompakte Ausholbewegung: Der neue, leicht veränderte Aufschlag des Weltranglistenersten Carlos Alcaraz sorgt in der Tennis-Welt für Gesprächsstoff. Der Grund? Es handele sich um eine Kopie von Novak Djokovic.

    Der Altmeister aus Serbien reagierte nun. »Gleich als ich es gesehen habe, habe ich ihm eine Nachricht geschickt. Ich sagte, ›Wir müssen über die Urheberrechte sprechen‹«, scherzte Djokovic.

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    Djokovic and Alcaraz serves, side by side pic.twitter.com/WdzgBixP09— The Big Three (@Big3Tennis) January 13, 2026

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    Mit einem Lächeln fuhr der 38-Jährige nach seinem Auftaktsieg über den Spanier Pedro Martinez fort. »Ich habe ihm gesagt, wir müssen über einen Prozentsatz seiner Gewinne sprechen«, sagte Djokovic: »Ich erwarte für jedes Ass eine Beteiligung an mich. Mal sehen, ob er sich an die Vereinbarung hält.«

    »Letztlich sehe ich sogar die Ähnlichkeiten«Alcaraz hatte zuvor selbst eingeräumt, dass es eine gewisse Übereinstimmung gebe. »Ich hatte nicht vor, denselben Aufschlag wie Djokovic zu machen. Aber letztlich sehe ich sogar die Ähnlichkeiten«, hatte der Spanier vor dem Turnierstart gesagt. Doch es gehe ihm schlicht darum, seinen Aufschlag stetig zu verbessern – kleine Anpassungen inklusive.

    Zu lockeren Auftaktsiegen hat der Aufschlag sowohl ihm als auch Djokovic verholfen. Alcaraz setzte sich am Sonntag 6:3, 7:6 (7:2), 6:2 gegen den Australier Adam Walton durch und trifft nun in der zweiten Runde auf Davis-Cup-Spieler Yannick Hanfmann. Nach insgesamt sechs Grand-Slam-Titeln in Wimbledon, sowie bei den French Open und den US Open will Alcaraz nun auch in Melbourne triumphieren.

    Der Grand-Slam-Rekordsieger Djokovic jagt weiter seinen 25. Titel und schlug in der ersten Runde Martinez 6:3, 6:2, 6:2. Nächster Gegner des aktuellen Weltranglistenvierten ist der italienische Qualifikant Francesco Maestrelli.

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  • Ver.di im Tarifstreit Diese Brücken und Tunnel sind im Norden und in

    Ver.di im Tarifstreit Diese Brücken und Tunnel sind im Norden und in

    Ver.di im Tarifstreit

    Diese Brücken und Tunnel sind im Norden und in Nordrhein-Westfalen wegen Warnstreiks gesperrt

    Ver.di und die Tarifgemeinschaft der Länder konnten sich nicht einigen – nun gibt es Warnstreiks in großen Tunneln und Brücken. Autofahrer müssen sich auf Umleitungen und Staus einstellen.

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    Gesperrte Jann-Berghaus-Brücke (Foto vom November 2023)

    Foto: Lars Penning / dpa

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    Auf Autobahnen, Landstraßen sowie an Brücken und Tunneln müssen Autofahrer heute mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Der Grund sind Warnstreiks im öffentlichen Dienst. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat zeitgleich zu gemeinsamen Arbeitsniederlegungen in zwei großen Tarifrunden aufgerufen, bei den bundesweit rund 14.000 Beschäftigten der Autobahn GmbH sowie bei den Tausenden Beschäftigten der Landesstraßenbauverwaltungen, also zum Beispiel Straßenmeistereien.

    Anlass der Warnstreiks sei der »jeweils zähe bis inakzeptable Verlauf« der Tarifrunden zur Autobahn GmbH und zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder, teilte die Gewerkschaft mit. Verdi fordert in beiden Tarifrunden sieben Prozent mehr Gehalt pro Monat, mindestens aber 300 Euro, um die unteren Lohngruppen zu stützen. Auch die Nachwuchskräfte sollten deutlich besser entlohnt werden.Ein Schwerpunkt der Aktionen ist Nordrhein-Westfalen, dort sollen am Nachmittag alle 28 Tunnelleitzentralen des Landes bestreikt werden, wie Verdi bereits am Sonntag mitgeteilt hatte. Für Autofahrer könnte es auch darüber hinaus ein harter Tag werden:

    Störungen in NorddeutschlandDer Hamburger Elbtunnel soll wegen des Warnstreiks nur eingeschränkt befahrbar sein. Je Richtung wird einer von drei Fahrstreifen des Autobahntunnels geschlossen, wie die Autobahn GmbH mitteilte. Die Teilsperrung, die die A7 betrifft, soll bis Dienstagabend dauern.In Ostfriesland wird infolge des Warnstreiks die Jann-Berghaus-Brücke über die Ems in Leer für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger gesperrt. Die Sperrung betreffe den Zeitraum zwischen 6 und 23 Uhr, kündigte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr an. Autos und Lastwagen können eine Umleitung über den Emstunnel der Autobahn 31 nehmen, müssen dort aber mit entsprechend mehr Verkehr rechnen.Auch in der Wesermarsch müssen sich Pendler und andere Reisende auf Probleme einstellen. Dort werde der Wesertunnel für den Verkehr infolge des Warnstreiks gesperrt, sagte ein Verdi-Sprecher.Anders ist es dagegen bei der Hunteklappbrücke bei Berne. Die wichtige Brücke an der Bundesstraße 212 soll diesmal geöffnet bleiben, anders als beim Warnstreik im Dezember.

    Die Weserfähre Bremerhaven-Nordenham kündigte zwar an, wegen der Sperrung des Wesertunnels häufiger zu fahren. In der Zeit von 5 Uhr bis 23 Uhr seien zwei Fähren im Pendelbetrieb unterwegs, teilte der Betreiber mit. Trotzdem: »Es ist mit Wartezeiten an den Anlegern und Fahrplanabweichungen zu rechnen«, hieß es.Außerdem: B3, Tunnel Bovenden (Landkreis Göttingen)B241 Butterbergtunnel (Landkreis Göttingen)L111, Schwingeklappbrücke bei StadeStörungen in Nordrhein-WestfalenAllein in Nordrhein-Westfalen müssen Auto- und Lkw-Fahrer bei elf langen Tunneln im Verlauf von Bundes- und Landesstraßen mit Sperrungen rechnen, wie der Landesbetrieb Straßen.NRW bekanntgab. Demnach betrifft es (Stand 7:30 Uhr):

    B42 Oberdollendorf Tunnel Königswinter, Fahrtrichtung NordB42 Oberdollendorf Galerie Königswinter; offen ist hier die Fahrtrichtung NordB42 Tunnel Oberkassel Bonn, Fahrtrichtung NordB61 Weserauentunnel Porta WestfalicaB62 Bühltunnel SiegenL70 Kiesbergtunnel WuppertalL107 Tunnel Velbert-Langenberg VelbertL614 Emmerauentunnel LügdeL697 Hestenbergtunnel PlettenbergL751 Tunnel Menkhauser Berg OerlinghausenL666n Tunnel Engelbert GevelsbergAktionen auch in SüddeutschlandDie Gewerkschaft betont, dass durch Notdienstvereinbarungen die »Verkehrssicherheit jederzeit gewährleistet« sei. Es dürfte allerdings noch mehr Verkehrsknotenpunkte treffen. Folgende Standorte will Verdi an diesem Dienstag bestreiken:

    Hannover (Niederlassung Nordwest und Niedersächsischer Landesbetrieb Straßen)Leer (Jan-Berghaus-Brücke)Hamm (Niederlassung Westfalen)Gelsenkirchen (Betriebssitz Straßen.NRW)Köln (Außenstelle Köln und Straßen.NRW/NL Rheinland)Hamburg (Niederlassung Nord und Elbtunnel)Stuttgart(gemeinsame Streik-Demo),Mannheim und KarlsruheFreiburg (Gewerkschaftshaus)Nürnberg (Niederlassung Nordbayern)Halle (Niederlassung Ost)Berlin (Zentrale der Autobahn GmbH, Europacity)Rostock (Außenstelle Güstrow)Montabaur (Niederlassung West)Rosenheim und Regensburg (Niederlassung Südbayern)Kiel (gemeinsame Demo LBV und Autobahn Außenstellen Lübeck und Rendsburg)IHK kritisiert ganztägige TunnelsperrungDass der Wesertunnel streikbedingt den ganzen Tag geschlossen bleibt, kritisiert die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK). »Gerade in einer wirtschaftlich unsicheren Zeit sendet eine ganztägige Sperrung einer Schlüsselinfrastruktur das falsche Signal an Unternehmen«, sagte der Vorsitzende des IHK-Verkehrsausschusses, Fokke Fels. Die Sperrung zwinge den Berufs- und Lieferverkehr zu weiträumigen Umleitungen über andere Weserquerungen und verlängere Fahrzeiten erheblich, hieß es.

    Verdi will mit dem Warnstreik den Druck auf die Arbeitgeberseite in dem Tarifkonflikt erhören. »Straßen sind der Verkehrsträger Nummer 1 in Deutschland – jeden Tag kümmern sich Abertausende Beschäftigte um einen möglichst reibungslosen Verkehr auf Autobahnen, auf Bundes- und Landesstraßen, auf Brücken und in Tunneln«, sagt Christine Behle, stellvertretende Ver.di-Vorsitzende in einer Mitteilung. »Und sie wollen mit diesem gemeinsamen Streiktag zeigen, dass ihre Arbeit besser bezahlt gehört.«Nachdem ein Durchbruch in den Tarifverhandlungen nach der zweiten Runde am vergangenen Freitag ausgeblieben war, hatten die Gewerkschaften angekündigt, ihre Warnstreiks im öffentlichen Dienst deutlich auszuweiten.

    Der Verhandlungsführer der Länder, Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD), hatte die Gewerkschaftsforderungen wegen knapper Länderhaushalte zuletzt wiederholt als überzogen zurückgewiesen. Er zeigte sich am Freitag aber zuversichtlich, dass ein Abschluss der Tarifverhandlungen im Februar zustande kommt. Man spüre die »gemeinsame staatspolitische Verantwortung« und sei an mehreren Punkten »trotz großer Differenzen« vorangekommen.Verdi kritisiert die Position der Tarifgemeinschaft deutscher Länder danach dagegen als ungenügend und unkonkret. »Da muss definitiv mehr kommen«, sagte Verdi-Vize Behle. »Und das wissen die Arbeitgeber auch: Wir brauchen attraktive Arbeitsbedingungen, um Menschen für diese extrem wichtigen Aufgaben zu halten und zu gewinnen.«

    mamk/dpa-AFX

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