Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.



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Categorie: Nieuws

  • Kaulitz-Brüder im ZDF: Top, die Wette gilt

    Kaulitz-Brüder im ZDF: Top, die Wette gilt

    Trump hin, Grönland her – diese Nachricht war für die Bild am Dienstagmorgen die allerwichtigste: Die Kaulitz-Brüder sollen „Wetten, dass..?“ übernehmen. Ja, richtig gelesen, die ungleichen Zwillinge, die mit Tokio Hotel berühmt wurden und sich mit ihrem Podcast und einer Netflix-Reality-Serie einen festen Platz in der Welt des deutschen Entertainments erarbeitet haben; und ja, richtig: Es geht um „Wetten, dass..?“. Wie mehrere Medien berichten, aber das ZDF am Dienstag nur andeuten, nicht bestätigen will, sollen Bill und Tom die erste Ausgabe der Sendung am 5. Dezember, kurz nach ihrer Europatour mit Tokio Hotel, moderieren.

    Aus Sicht des ZDF wäre die Liaison ihres Show-Untoten mit den Kaulitz-Brüdern auf jeden Fall nachvollziehbar: Es ist lange her, dass das halbe Land am Sonntagmorgen über eine Fernsehsendung sprach. In Zeiten, in denen Followerzahlen wichtiger sind als ein Schulabschluss, den die beiden nicht haben, dürfte sich der Mainzer Sender deshalb einiges an Anziehungskraft auch für ein junges Publikum erhoffen. Ihre Reality-Show „Kaulitz & Kaulitz“, für die sie mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurden, läuft auf Netflix in der zweiten Staffel, eine dritte ist bereits in Arbeit. Der Podcast „Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood“ rangiert weit oben in den deutschen Podcast-Charts.

    Dem eingeschlafenen Showfernsehen täten zwei frische Gesichter gut. Doch warum ausgerechnet „Wetten, dass..?“?

    Das Erfolgsrezept der Brüder: Sie nehmen sich selbst augenscheinlich nicht zu ernst, geben ausreichend Persönliches von sich preis und wirken dadurch auf viele Menschen authentisch. Auf Netflix zeigen sie eine Mischung aus Hollywood-Glamour und langweiligem Alltag. Gut gelaunter, flauschiger Eskapismus in Reinform. Ein breites Publikum hört und schaut ihnen gern zu, vor allem Bill, der am liebsten über alles Glitzer streut und den sein Bruder immer wieder zur Vernunft ruft. Und ja, man kann sich schon vorstellen, wie die beiden in womöglich ähnlich oder noch exaltierteren Anzügen wie einst Thomas Gottschalk auf der großen Bühne stehen. Show können sie.

    Außerdem täten dem eingeschlafenen öffentlich-rechtlichen Showfernsehen zwei frische Gesichter gut. Doch warum soll es ausgerechnet „Wetten, dass..?“ sein, die Legende unter den Samstagabendshows, über die man sich Jahrzehntelang freuen, aufregen, wundern oder alles gleichzeitig konnte? Von 1981 bis 2014 lief die Sendung quasi ununterbrochen, bis sie mit Markus Lanz nur scheinbar ein friedliches Ende fand. Gottschalk sollte sie von 2021 bis 2023 wiederaufleben – und dann erneut enden lassen.

    Thomas Gottschalk

    :Der unprätentiöse Abschied einer Legende

    Mit einem letzten Auftritt auf der heiligen Samstagabend-Bühne verabschiedet sich Thomas Gottschalk aus dem deutschen Fernsehen. Es ist ein gelungenes Adieu – auch weil sich der Entertainer und die anderen Studiogäste zu viel Melancholie verkneifen.

    SZ PlusVon Holger Gertz

    Man hätte es dabei belassen, ein langes Kapitel deutscher Fernsehgeschichte abschließen können. Und mit den Kaulitz-Brüdern ein neues Format für ein neues Zeitalter entwickeln, wenn man mit ihnen schon die jungen Zuschauer erreichen möchte. Aber weil gerade eine kraftvolle Nostalgiewelle durch die Medien- und Kulturlandschaft rollt und man sich nicht nur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gern auf alte Tugenden und Erfolge beruft, lag die Entscheidung offenbar nur eine Ecke weiter. Es ist ja auch aus Zuschauersicht verlockend: sich zumindest kurzzeitig in die guten alten Zeiten zurückzuversetzen, als die Frage, was abends angeschaut wird, keine Frage des Streamingabos war, sondern des linearen Fernsehprogramms. Aber ob diese Nostalgie auch jene Kaulitz-Fans anspricht, die selbst nie auf dem Sofa vor der Außenwette einschlummerten – weil sie schlicht zu jung sind?

    Beim ZDF fällt die Werbung bislang kryptisch aus

    Bemerkenswert und etwas bemüht jung ist auch die Werbekampagne des ZDF in dieser Angelegenheit. Bis Dienstagnachmittag vertröstete der Sender auf Anfrage immer wieder, man werde sich möglichst bald äußern. Dabei hatte er am Montag bereits auf Instagram ein Foto der Kaulitz-Brüder in Hochglanzoptik geteilt, mit dem kryptischen Text: „Die Katze hat uns ein paar Mäuse vor die Tür gelegt! Wir überlegen gerade, wo uns die beiden unterstützen können! Werden sie die neuen Experten bei Bares für Rares? Übernehmen sie den Gruberhof beim Bergdoktor? Ermitteln sie bei Aktenzeichen XY … ungelöst? Oder gehen sie als Chefstewards auf dem Traumschiff an Bord? Habt ihr noch einen Vorschlag?“ Zu den prominentesten ZDF-Followern, die das Bild geteilt haben, gehört auch Heidi Klum, Ehefrau von Tom Kaulitz.

    Instagram

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    Ebenfalls am Montag lief am Hamburger Hauptbahnhof eine riesige Videowerbung, in der die Zwillinge in derselben Optik wie aus dem ZDF-Instagram-Post durchs Bild laufen. Um einen Scherz dürfte es sich dabei jedenfalls nicht handeln. Nur das teilt der Sender bislang mit: „Das ZDF und Bill und Tom Kaulitz haben große Pläne.“ Top, die Wette gilt.

  • Serie: Neues vom Mittelaltermarkt

    Serie: Neues vom Mittelaltermarkt

    Ein Knappe begräbt seinen Mentor an einem Wegesrand. Regen, schlammige Erde, dazu drängen die edlen Streicher von Ramin Djawadis ikonischer „Game of Thrones“-Titelmelodie ins Ohr und man erinnert sich an die Drachen, die Intrigen, den Kampf gegen das Ende der Welt, den ewigen Winter. Die Melodie verstummt und die Gedanken werden unterbrochen von einem Schnitt, man sieht erneut den Knappen, der nun beachtliche Mengen an Durchfall hinter einem Baum scheißt. Deutlicher kann man sich nicht von seinem Vorgänger abgrenzen.

  • Forderungen zur Kommunalwahl: 80 Organisationen schließen sich zusammen, um München besser zu machen

    Forderungen zur Kommunalwahl: 80 Organisationen schließen sich zusammen, um München besser zu machen

    Die künstliche Intelligenz weiß, wie die Zukunft in der „Stadt für alle“ aussehen wird. Sie hat Bilder geschaffen mit spielenden Kindern auf einem begrünten, schattigen Stadtplatz, Trinkwasserbrunnen und flanierende Erwachsene inklusive. Sie präsentiert üppige Bäume inmitten der City, vor Frauenkirche und Rathausturm, und Häuser mit begrünten Balkonen und Terrassen, auf die ein paar Stockwerke draufgesetzt wurden. Eine in warmes Morgenlicht getauchte Wohlfühlwelt. Wie realistisch ist ein derart „lebenswertes München“?

    Das künstliche Fotoflair solle bald Realität werden, dafür setzt sich „Stadt für alle“ ein. So nennt sich ein Bündnis aus etwa 80 Organisationen und Firmen, das Themen der Nachhaltigkeit, soziale und ökologische, in den Kommunalwahlkampf tragen will und anschließend auch ins Rathaus. Mit dabei sind Vereine wie Green City und Foodsharing, Gruppen wie Radentscheid und Architects for Future, Firmen wie Vollcorner und Diakonie.

    Einen kleinen Teil der Forderungen hat die KI im Auftrag des Bündnisses visualisiert. Sie erinnern an Städte wie Barcelona und Paris, die in den vergangenen Jahren große Schritte gemacht haben in Richtung einer grüneren, ruhigeren, sozialeren Stadt. Diesen Zustand wünschen sich die Bündnis-Aktivisten auch für München.

    „Määähh!“ Bei der Präsentation der Forderungen klingt das Schaf, als begrüße es die vielen Menschen in seinem Zuhause, auf der Dach-Alm im Werksviertel, sechste Etage. Das Bündnis hat diesen besonderen Ort nach eigenen Angaben bewusst für die Pressekonferenz gewählt, um ein positives Gefühl bei Vertretern der beteiligten Gruppen und Journalisten zu erzeugen. Die Botschaft: Werden unsere Wünsche wahr, wird das schöne München noch schöner, eine Wohlfühlstadt. Man verstehe sich nicht als Protestbündnis, sagt Jana Häfner von Fridays for Future, sondern als „Zukunftsbündnis“ und wolle Klimaschutz und soziale Politik zusammenbringen. Erreichen wolle das Bündnis seine Ziele im „Dialog mit Stadtpolitik und Verwaltung“.

    Sechs Themenfelder sind aus Sicht des Bündnisses entscheidend für eine ökologisch und sozial nachhaltige Zukunft: Wohnen und Bauen, Stadtplanung, Energie, Ernährung, Mobilität sowie Freiflächen, Naturschutz und Biodiversität. Spezielle Forderungen dazu habe man in einem monatelangen „kollaborativen Prozess“ vieler Bündnisgruppen erarbeitet.

    Sabine Krieger, Vize-Vorsitzende des Bund Naturschutz in München und lange Jahre für die Grünen im Stadtrat, nennt einige: Um mehr Wohnraum zu schaffen, sollen Häuser aufgestockt und leer stehende Büros in Wohnungen umgewandelt werden. Mehr Bäume sollen mehr Schatten spenden. Es sollen Superblocks wie in Barcelona entstehen, Quartiere mit wenig oder keinem Autoverkehr, wo Kinder auf den Straßen spielen.

    Anwohner zu Candidplatz-Plänen

    :„Wir brauchen keine Bürotürme!“

    Am Candidplatz prallen gerade Interessen aufeinander: Stadt und Investor wollen bauen – Anwohner und Löwenfans fürchten um den Charakter ihres Viertels. Lässt sich hier ein Ausgleich finden? Über eine grundlegende Münchner Frage.

    SZ PlusVon Linus Freymark

    Im Forderungspapier des Bündnisses heißt es: „Der öffentliche Raum wird neu aufgeteilt. Straßen werden wieder Orte des Gehens, der Begegnung und des Verweilens.“ Und etwas konkreter: Die Sonnenstraße soll zum Boulevard umgebaut werden. Die Idee dazu geistert seit Jahren durch Rathaus und Verwaltung.

    Fenya Kirst von Protect the Planet beschreibt ein paar der Wünsche noch detaillierter, etwa für einen entspannteren Wohnungsmarkt: In einem öffentlichen Register sollten Wohnungsleerstände einsehbar sein. Für neue Wohnungen, mit denen bestehende Häuser aufgestockt werden, solle die Pflicht entfallen, Autostellplätze zu schaffen, was den Anreiz für Aufstockungen erhöhe. Im Bereich der Ernährung solle die Stadt mehr gegen Verschwendung tun und den Lebensmittelabfall in ihren Einrichtungen um die Hälfte reduzieren. Kirst betont, dass die Forderungen für eine „Stadt für alle“ realistisch seien: „Alles, was wir fordern, ist umsetzbar.“ Auch nach der Wahl wolle das Bündnis den neuen Stadtrat begleiten und an die Forderungen erinnern.

    Ein wenig Kritik an der aktuellen, grün-roten Stadtregierung unter Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) kommt dann doch noch zur Sprache. Die Hoffnung auf dieses Bündnis, sagt die ehemalige grüne Fraktionschefin Krieger, sei groß gewesen. Doch es hapere an der Umsetzung, die sei teilweise „sehr mäßig“, gerade im Bereich des Naturschutzes sei „sehr wenig passiert“. Sollten die Grünen nach der Wahl nicht mehr Teil der Stadtregierung sein, würde womöglich noch weniger umgesetzt. Deshalb wolle das Bündnis vorbauen und Klima- und Sozialthemen stärken. Sie wisse, sagt Krieger, dass OB Reiter Klima- und Umweltthemen „nicht für sehr wichtig“ halte und sie deshalb nicht so gefördert habe, wie es nötig wäre.

    Und welche Erwartungen hat das Bündnis an Reiter, sollte er im Amt bestätigt werden? „Ich hoffe“, sagt Jana Häfner, „dass er uns wahrnimmt und ernst nimmt.“

  • Fahrradunfall: Pullacher Bürgermeisterin fällt verletzt aus

    Fahrradunfall: Pullacher Bürgermeisterin fällt verletzt aus

    Die Pullacher Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund wird in den kommenden Tagen die Geschäfte im Rathaus der Isartalgemeinde nicht führen können. Die Grünen-Politikerin hat sich bei einem Sturz mit dem Fahrrad das Schienbein gebrochen und liegt in einem Münchner Krankenhaus, die Leitung der Amtsgeschäfte hat derzeit ihr Stellvertreter Andreas Most (Pullach Plus) übernommen.

    Passiert ist das Malheur vor einigen Tagen, als die 62-Jährige im Sattel auf eisigem Untergrund wegrutschte. Es gehe ihr „den Umständen entsprechend gut“, erklärte Martin Rösch, der bei der Gemeinde zuständig ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Eine Operation habe sie bereits hinter sich, eine zweite sei allerdings nötig und noch in dieser Woche geplant. „Sie hofft, im Lauf der nächsten Woche entlassen zu werden“, sagt Rösch.

    Fehlen wird Tausendfreund, die bei der Kommunalwahl mit Christine Eisenmann (CSU), Rathaus-Geschäftsleiter Heinrich Klein (Wir in Pullach), Ulrike Barth (parteilos, für die SPD) und Martin Reich (FDP) um das Bürgermeisteramt konkurriert, auch bei der Kandidatenvorstellung der Pullacher Grünen an diesem Mittwoch im Bürgerhaus, zu der aber Marion Seitz, die Landratskandidatin der Partei für den Landkreis München kommen wird (Beginn 19.30 Uhr).

    „Das ist natürlich sehr bedauerlich, dass Susanna Tausendfreund nicht präsent sein kann und der Wahlkampf beeinträchtigt ist“, erklärt Grünen-Ortsvorsitzende und Gemeinderätin Renate Grasse. Die Bürgermeisterin, die seit 2014 im Amt ist, scheint sich jedoch nicht unterkriegen zu lassen. „Sie hat ihr Schicksal angenommen und gesagt: Es ist, wie es ist“, erklärt Grasse.             

  • Messerattacke in Allach: Sie tranken Literweise Wodka, dann stach Marcin B. plötzlich zu

    Messerattacke in Allach: Sie tranken Literweise Wodka, dann stach Marcin B. plötzlich zu

    Die einzige Konstante im Leben von Marcin B. ist Alkohol. Er sei Alkoholiker, sagt der 50-Jährige. Bis vor Kurzem trank er jeden Tag, obwohl er Medikamente nehmen muss. Zum Beispiel gegen Bluthochdruck und Depressionen. Durch Alkohol hat Marcin B. schon viel verloren in seinem Leben. Seine Familie, Jobs und zuletzt auch seine Freiheit. Seit fast einem Jahr sitzt er nun schon in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim, weil er versucht haben soll, zwei Bekannte aus dem Obdachlosenmilieu zu ermorden. Marcin B. muss sich deshalb seit Dienstag vor der 19. Strafkammer am Landgericht München I verantworten. Die angebliche Messerattacke auf die beiden mutmaßlichen Opfer wies er zum Prozessauftakt weit von sich.

  • Überfall in Ottobrunn: Zwei maskierte Männer wollen Wettbüro berauben

    Überfall in Ottobrunn: Zwei maskierte Männer wollen Wettbüro berauben

    Zwei maskierte Männer haben am späten Samstagabend versucht, ein Wettbüro in der Ortsmitte Ottobrunn zu überfallen. Laut dem Polizeibericht war eine Angestellte gegen 23.20 Uhr gerade dabei, das Geschäft abzuschließen, als sie von den zwei bislang unbekannten Tätern angegriffen und gewaltsam zurück ins Wettbüro gedrängt wurde. Als automatisch ein akustischer Alarm ausgelöst wurde, flüchteten die Räuber ohne Beute. Die Frau, die selbst die Polizei alarmierte, wurde bei dem Überfall verletzt.

    Mehrere Streifen der Münchner Polizei begannen umgehend nach den Flüchtigen zu fahnden, konnten sie aber nicht aufspüren. Die Täter werden wie folgt beschrieben: Einer der beiden war etwa 1,75 Meter groß und dunkel gekleidet, sein Komplize war etwa 1,70 Meter groß, schlank und trug ebenfalls dunkle Kleidung.

  • Umfrage zur Münchner Innenstadt: „Am Samstag wird es sehr kuschelig in der Altstadt“

    Umfrage zur Münchner Innenstadt: „Am Samstag wird es sehr kuschelig in der Altstadt“

    Die Münchner Innenstadt wird häufiger besucht denn je – gleichzeitig aber kritischer beurteilt. Das zeigt eine neue Befragung zur Attraktivität der City, deren Ergebnisse am Dienstag vorgestellt wurden. Initiatoren der Studie sind der Handelsverband Bayern, die Günther Rid Stiftung und Citypartner München. Durchgeführt wurde die Umfrage von der BBE Handelsberatung, die insgesamt 1016 Innenstadtbesucher sowie 84 Händler befragte. Die Stadt München förderte die Untersuchung mit 10 000 Euro.

    83 Prozent der Besucherinnen und Besucher waren mit ihrem letzten Aufenthalt in die Innenstadt „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“. Damit liegt der Wert jedoch deutlich unter dem Ergebnis von 2022, als noch 89 Prozent Zufriedenheit gemessen wurde. Besonders auffällig ist die wachsende Lücke zwischen Erwartungen und Realität. In allen abgefragten Bereichen – vom sauberen Stadtbild über Grünflächen bis zu Sitzgelegenheiten und öffentlichen Toiletten – klafft die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander.

    „Die Konsumenten sind anspruchsvoller und zugleich kritischer geworden“, sagt Johannes Berentzen, Geschäftsführer der BBE Handelsberatung. Sein Team befragte sowohl Besucher als auch den stationären Einzelhandel. Sein Befund: Die Innenstadt wird weiterhin intensiv genutzt. 57 Prozent der Befragten kommen mindestens einmal pro Woche. Shopping ist mit 55 Prozent der wichtigste Grund, gefolgt von Treffen mit Freunden (41 Prozent) und Gastronomiebesuchen (37 Prozent).

    Besonders erfreulich für den Handel: Junge Menschen kehren zurück. 58 Prozent der unter 24-Jährigen fahren heute häufiger in die Innenstadt als noch vor fünf Jahren – ein deutlicher Anstieg gegenüber der vergangenen Befragung. Gleichzeitig wächst jedoch die Gruppe, die seltener kommt. 40 Prozent besuchen die Innenstadt weniger häufig als vor fünf Jahren. Hauptgründe sind eine als sinkend empfundene Attraktivität (58 Prozent), zunehmender Onlinehandel (48 Prozent) und veränderte Arbeitsgewohnheiten durch Home-Office (21 Prozent).

    Jeder Kunde, der mit dem Pkw kommt, lässt im Schnitt mehr Geld da.

    Wirtschaftsreferent Christian Scharpf

    Als besonders störend empfinden Besucher große Menschenmassen, mangelnde Sauberkeit, Bettler und Obdachlose sowie die hohen Preise in München. Brisant für den Einzelhandel: Jeder zweite Befragte aus dem Umland kommt heute seltener in die City. Noch kritischer fällt das Urteil der Händler aus. Zwar sind 65 Prozent mit ihrem Standort insgesamt zufrieden, doch auch dieser Wert ist rückläufig. 65 Prozent bewerten die Entwicklung ihres Standortumfelds als „weniger gut“ oder „schlecht“. Als größte Probleme nennen sie Baustellen und Sperrungen, die Parkplatzsituation, Obdachlose und Bettler sowie ein unattraktives Straßenbild.

    Wirtschaftsreferent Christian Scharpf spricht von einem „klaren Arbeitsauftrag“. München verfüge weiterhin über hohe Passantenfrequenzen, internationale Strahlkraft und einen vielfältigen Einzelhandel. Doch die Belastungen nähmen zu. In den vergangenen 25 Jahren sei München um rund 400 000 Einwohner gewachsen, gleichzeitig erreiche der Tourismus Rekordwerte. „Am Samstag wird es sehr kuschelig in der Altstadt“, sagte Scharpf.

    Großbaustellen wie der Hauptbahnhof oder die zweite S-Bahn-Stammstrecke seien notwendig, dauerten aber zu lange. Die Stadt habe reagiert, unter anderem mit strengeren Regeln für Baustelleneinrichtungen. Auch bei Sauberkeit und Sicherheit müsse weiter nachgeschärft werden. Positiv bewertete Scharpf, dass Händler den Kontakt mit der Stadtverwaltung heute als deutlich lösungsorientierter wahrnehmen als noch vor einigen Jahren.

    Beim Thema Erreichbarkeit setzte Scharpf auf Pragmatismus. Der öffentliche Verkehr sei gut – „wenn die S-Bahn fährt“. Zugleich müsse die Innenstadt auch für Autofahrer erreichbar bleiben. „Jeder Kunde, der mit dem Pkw kommt, lässt im Schnitt mehr Geld da“, sagte er. Oberirdisches Parken werde dennoch zurückgehen – zugunsten von Aufenthaltsqualität, Lieferzonen und Tiefgaragen.

    Die Botschaft der Zahlen ist eindeutig: Münchens Innenstadt bleibt Bayerns wichtigstes Einkaufszentrum. Doch Selbstzufriedenheit wäre fehl am Platz.

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    Bruch zwischen Sohn und Eltern

    So eskalierte der Streit in der Beckham-Familie

    Brooklyn Beckham bricht öffentlich mit seinen Eltern David und Victoria, Beobachter sehen jahrelange Gerüchte über die britische Vorzeigefamilie bestätigt. Wie es dazu kommen konnte.

    Jonas Mielke

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    Brooklyn Beckham (l.) mit seinen Eltern Victoria und David 2019 in London

    Foto: FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA-EFE/REX

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  • Trumps Antwort auf steigende Preise 2000 Dollar für jeden Amerikaner. Finanziert (natürlich)

    Trumps Antwort auf steigende Preise 2000 Dollar für jeden Amerikaner. Finanziert (natürlich)

    Trumps Antwort auf steigende Preise

    2000 Dollar für jeden Amerikaner. Finanziert (natürlich) aus Zolleinnahmen

    Inflation? Pff, lange hat Donald Trump das Problem geleugnet. Jetzt will der US-Präsident die steigenden Preise mit einer Serie an Maßnahmen bekämpfen. Dabei legt er sich mit Banken, Investoren, Tech- und Ölkonzernen an.

    Katharina Kort, New York

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    Lebensmittelgeschäft in New York City: Steigende Lebenshaltungskosten

    Foto: Spencer Platt / Getty Images

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  • »Wetten, dass..?« und die Kaulitz-Brüder Hurra, es werden Zwillinge! Ein Kommentar von

    »Wetten, dass..?« und die Kaulitz-Brüder Hurra, es werden Zwillinge! Ein Kommentar von

    »Wetten, dass..?« und die Kaulitz-Brüder

    Hurra, es werden Zwillinge!

    Ein Kommentar von

    Vicky Bargel

    Bill und Tom Kaulitz sollen offenbar die nächsten Moderatoren von »Wetten, dass..?« werden. Nichts ist offiziell, freuen sollte man sich dennoch. Denn für den Samstagabend gäbe es keine bessere Wahl.

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    Brüder Tom, Bill, 2024: Leuchtender und vielseitiger als zuvor

    Foto: Joshua Sammer / Getty Images

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