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  • „An diesen Auftritt werde ich mich bis ans Ende meines Lebens erinnern.“Mutiger

    „An diesen Auftritt werde ich mich bis ans Ende meines Lebens erinnern.“Mutiger

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    „An diesen Auftritt werde ich mich bis ans Ende meines Lebens erinnern.“

    Mutiger Auftritt einer mutigen Frau! Bei den Australian Open in Melbourne verliert Oleksandra Oliynykova (25) in der 1. Runde gegen Titelverteidigerin Madison Keys (30/USA) 6:7, 1:6. Aber das ist für die Ukrainerin nur Nebensache. Die. Nummer 92 der Welt war krasse Außenseiterin bei ihrem ersten Auftritt im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers überhaupt. Und dann gleich in der weltberühmten Rod-Laver-Arena!

    „Seit mein Vater im Krieg ist, reise ich allein. Er hat mir nach der Partie sofort geschrieben. Ich bin so stolz auf ihn, er ist mein größter Fan, und das ist meine größte Motivation. Er hat davon geträumt, mich auf diesem Platz zu sehen. Ich werde alles tun, um ihn noch stolzer zu machen. Aber sein Traum wurde wahr“, sagte sie.

    Oleksandra Oliynykova ist Tattoo-Fan. Die Punkte im Gesicht sind nur temporär

    Oleksandra Oliynykova ist Tattoo-Fan. Die Punkte im Gesicht sind nur temporär

    Oliynykova ist mehr als nur Tennisspielerin. Sie kämpft für die Ukraine, ihre Heimat. Schon ihr Profilname auf Instagram verrät es: „_drones4ua.org_“ heißt der. Oliynykova sammelt Geld für Drohnen, ist Botschafterin einer unbemannten Drohnen-Einheit, der 412. Nemesis-Brigade der ukrainischen Armee. Deren Drohnen vernichten Ziele in Russland. Videos von den Angriffen postet sie. 20 Millionen Euro will sie mit Freunden zusammenbekommen. „Ich spende auch selbst, je nachdem, wie viel ich verdiene“, sagt sie. 2024 hätten diese Drohnen nach ihren Angaben militärische Ziele von über einer Milliarde Euro in Russland zerstört.

    Kein Strom, keine Heizung, kein Wasser

    Ihr Vater ist Offizier. 2011 ging die Familie nach Kroatien, weil Papa Oliynykov gegen den prorussischen Präsidenten Viktor Janukovych (74) war und er Probleme bekam. „Wir waren politische Flüchtlinge, aber ich habe mich nie als Kroatin gefühlt“, sagt sie. So ging sie im vergangenen Jahr wieder zurück in ihre Heimatstadt Kiew. Mit verheerenden Folgen. „Ich habe dort zurzeit keinen Strom, keine Heizung, kein Wasser. Ich dusche im Tennis-Klub.“ Minus 15 Grad herrschen derzeit in der Stadt.

    In der Nacht vor ihrer Abreise nach Melbourne schlug eine Rakete in unmittelbarer Nachbarschaft ein. „Ich war zu Hause; die ganze Wohnung wackelte.“ Klar, dass Tennis da nur Nebensache ist. Ihre Wege nach dem Match absolvierte sie in einem T-Shirt. „Ich brauche eure Hilfe, um ukrainische Kinder und Frauen zu schützen. Aber ich kann darüber hier nicht reden“, stand drauf. Politische Äußerungen sind bei den Turnieren verboten. Sie sagte mehrmals, man könne sich über das Thema unterhalten, aber außerhalb, wo der Veranstalter nichts zu sagen habe.

    [–>So viel verriet sie aber: „Wir brauchen diese Hilfe. Wir wollen Wege zeigen, wie man unterstützen kann. Auf ihrem Profil findet sich der Link zu einer Art Crowdfunding. „Das Geld geht sofort zur Armee, nicht erst, wenn die Summe erreicht ist“, ist da zu lesen. In Wimbledon, wo sie in der Qualifikation spielte, zeigte sie sich mit der Flagge der Drohnen-Einheit, die sie unterstützt. Ein klares Signal, anders, als die Punkte in ihrem Gesicht im Match gegen Keys. „Das ist nur temporär, weil sie gut zum Outfit passten. Eine Bedeutung haben sie nicht“, erklärte sie, die Tattoos liebt. An Hals, Armen und Bauch hat sie sich welche stechen lassen.

    Angriff auf Sabalenka

    In ihrem Kampf für die Ukraine macht sie auch vor großen Namen nicht Halt. „Das brutale Verhalten der Weltranglistenersten, Aryna Sabalenka, hat viele empört. Trotzdem tut die Belarussin, die ohne Flagge spielt, weiterhin so, als wisse sie nichts vom Krieg in der Ukraine. Sie verstehe nicht, warum ihr die ukrainischen Spielerinnen nach dem Match nicht die Hand geben. Und, wie man sagt, existiere für sie nur der Sport, alles andere sei ihr egal.“ Zudem habe sie Aufrufe von Präsident Alexander Lukaschenko (71) unterzeichnet. Auch die Russinnen Diana Shnaider (21) und Mirra Andreeva (18) kritisierte sie dafür, dass sie sich von Präsident Wladimir Putin (73) auszeichnen ließen.

    Profi-Trainingspartner fehlen Oleksandra Oliynykova in Kiew. Sie übt mit Junioren-Spielern

    Profi-Trainingspartner fehlen Oleksandra Oliynykova in Kiew. Sie übt mit Junioren-Spielern

    „Sport ist mehr als nur ein Resultat“, sagt sie. Und bringt wieder ihren Vater ins Spiel. „Nachdem er zur Armee gegangen war, sah ich es als Herausforderung: Ich gehe allein auf Tour. Mir ist klar, dass ich so widerstandsfähig wie möglich sein muss. Dieser psychologische Ansatz hilft mir sehr. Ich verstehe, dass man sich keine Sorgen machen darf. Wir haben beschlossen, etwas zu unternehmen, und mein Vater und ich sind ein Team. Wir sehen unsere Zukunft in der Ukraine und wollen in Zukunft etwas für den ukrainischen Sport tun.“

    Und ihre Bühne dafür sind die Tennis-Turniere. Die wird sie weiter nutzen. Ob auf dem Court oder außerhalb.

  • Diesen Top-Platz in der 2. Liga will keiner. Aber Hannover 96 hat ihn…

    Diesen Top-Platz in der 2. Liga will keiner. Aber Hannover 96 hat ihn…

    Diesen Top-Platz in der 2. Liga will keiner. Aber Hannover 96 hat ihn… 15 Punkte sind deshalb bei der Truppe von Trainer Christian Titz schon futsch. Diese Hannover-Schwäche ist unglaublich!

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  • SZ-Podcast „Das Thema“: Ein Jahr Trump: So gefährlich ist die Welt geworden

    SZ-Podcast „Das Thema“: Ein Jahr Trump: So gefährlich ist die Welt geworden

    Am Dienstag ist es ein Jahr her, dass Donald Trump zum zweiten Mal als Präsidenten der USA vereidigt wurde.

    Außenpolitisch so richtig Fahrt aufgenommen haben er und seine Administration in den vergangenen Wochen und Monaten. Es wird viel gedroht, viel geschossen und sogar ein Staatschef entführt. Das alles erinnert an imperialistische Zeiten, also an die Welt vor 100, 150 Jahren, in der wenige Großmächte tun und lassen konnten, was sie wollten, solange sie den anderen Großmächten nicht auf die Füße treten.

    Ist das die neue Realität? Leben wir wieder in einer Zeit, in der das Völkerrecht egal ist und es nur darauf ankommt, wer das größte Kanonenboot, den dicksten Flugzeugträger und die mächtigste Rakete hat? Darüber spricht Timo Nicolas im Podcast „Das Thema“ mit dem USA-Korrespondenten der SZ, Peter Burghardt in Washington.

    Zum Weiterhören und -lesen:

    Den Text „Wie eine Demokratie erlischt“ über das erste Jahr von Trumps zweiter Amtszeit lesen Sie hier.

    Ein Porträt über den US-Außenminister Marco Rubio lesen Sie hier.

    Und die Reportage aus Grönlands Hauptstadt Nuuk zusammen mit Michael Neudecker hier.

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    „Das Thema“ ist der Recherchepodcast der Süddeutschen Zeitung. Der Podcast erscheint in der Regel alle zwei Wochen. Sie finden alle Folgen bei sz.de/dasthema. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes, Spotify, RTL+. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.

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  • Die Lage am Morgen Trump tut, wovon Putin träumt Marina Kormbaki Heute

    Die Lage am Morgen Trump tut, wovon Putin träumt Marina Kormbaki Heute

    Die Lage am Morgen

    Trump tut, wovon Putin träumt

    Marina Kormbaki

    Heute geht es um das erste Jahr von Trumps zweiter Amtszeit. Um Putin als Profiteur der Grönlandkrise. Und um die Frage, ob sich die Deutschen zu oft krankmelden.

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    Im Jahr des TrumpHeute vor einem Jahr wurde Donald Trump zum zweiten Mal Präsident der USA. Seine Antrittsrede handelte von einem angeblich anbrechenden »Goldenen Zeitalter« für Amerika, hinter ihm standen Techmilliardäre und grinsten, seine Ehefrau Melania verbarg ihr Gesicht unter einem dunklen Hut mit breiter Krempe. Oder war es ein Trauerschleier? Meine Erinnerung an diesen Tag ist verblasst, so viel ist seitdem passiert.

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    Trump beim Amtseid mit Ehefrau Melania am 20. Januar 2025: Alles nur Effekt

    Foto: Morry Gash / AP / dpa

    Strafzölle, Massenabschiebungen, Militär im Inland, Bomben im Ausland, eine Autofahrt mit Putin, eine Invasion in Venezuela… Ist der Mann wirklich erst seit einem Jahr wieder an der Macht?Trump setzt auf Tempo, ständigen Szenenwechsel und Grausamkeit. Was ihn leitet, ist ein narzisstischer Trieb. Seinen Anspruch auf Grönland zum Beispiel begründet er auch damit, dass ihm der Friedensnobelpreis verwehrt wurde (hier lesen Sie mehr dazu).Trumps Politik hat keine belastbaren Ergebnisse zum Ziel, es geht ihm um den Effekt, um Aufmerksamkeit. Und weil Trump der mächtigste Mann des Planeten ist, bekommt er viel davon, selbst für die dämlichsten Einfälle. Jüngstes Beispiel: ein globaler Friedensrat als Konkurrenz-Klub zu den Vereinten Nationen, der Krisen und Kriege beilegen soll (hier erfahren Sie mehr).Trump hat rund 60 Staats- und Regierungschefs dazu eingeladen, er selbst beansprucht den Vorsitz auf Lebenszeit. Mitgliedstaaten sollen eine dreijährige Amtszeit erhalten, sofern sie nicht eine Milliarde Dollar für einen ständigen Sitz zahlen. Es klingt wie ein Scherz, ist aber ein weiterer Angriff auf die internationale Ordnung.Mehr Hintergründe hier: Ein Jahr Trump II – die Bilanz 

    Ein Geschenk für MoskauMit seinem Griff nach Grönland spaltet Trump den Westen. So führt der US-Präsident aus, was Wladimir Putin bisher vergeblich versuchte. In Moskau können sie ihr Glück bestimmt kaum fassen.

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    Machthaber Putin in Moskau: Trump bloß nicht verprellen

    Foto: Vyacheslav Prokofyev / SPUTNIK / KREMLIN / EPA

    Putins Entourage zeigt erwartbar viel Verständnis für Trumps Lust auf Land und spottet über die Europäer. Kirill Dmitrijew, Putins Chefunterhändler in den Ukrainegesprächen mit den USA, schreibt auf X: »Ihr vermisst jetzt Nord Stream, oder?« So, als bedrohte der Konflikt mit Washington die europäische Energieversorgung. Und Ex-Präsident Dmitrij Medwedew stellt die mathematisch wie orthografisch fragwürdige Gleichung auf: »Make America Great Again (MAGA) = Make Danmark Small Again (MDSA) = Make Europe Poor Again (MEPA)«; großes Amerika, kleines Dänemark, armes Europa. Moskau und Washington scheinen vereint im schamlos-vulgären Chauvinismus.»Trumps Grönland-Eskalation ist für den Kreml ein Geschenk«, sagt meine Kollegin Christina Hebel, die für den SPIEGEL aus Moskau berichtet. Dass von dort keine Kritik am neuen US-Imperialismus kommt, erklärt sie so: »Für Putin zählt vor allem eines: Er will Trump nicht verprellen – er will sich den US-Präsidenten für die Verhandlungen zur Ukraine gewogen halten.« Putin sehe seine Truppen im Vorteil an der Front, er spiele auf Zeit. »Ein mit Grönland beschäftigter Trump ist da nur von Vorteil für ihn«, sagt Christina.Mehr Hintergründe hier: Die Kyjiwer im Kältekrieg 

    Melden sich die Deutschen zu oft krank?Es war ein gewagter Wahlkampfaufschlag vom Kanzler. Vor einigen Tagen war CDU-Chef Friedrich Merz im baden-württembergischen Bad Rappenau zu Besuch, um seinem Parteifreund Manuel Hagel dabei zu helfen, nach der Landtagswahl im März Ministerpräsident zu werden. Merz hielt eine Rede, in der er den Deutschen attestierte, sie würden sich zu oft krankmelden, im Schnitt kämen sie auf 14,5 Krankentage pro Jahr.

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    Merz bei Wahlkampfauftritt in Bad Rappenau: »Ist das wirklich notwendig?«

    Foto: Bernd Weißbrod / dpa

    »Das sind fast drei Wochen, in denen die Menschen in Deutschland aus Krankheitsgründen nicht arbeiten«, klagte Merz. »Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?« Was als Frage daherkam, ist natürlich ein Vorwurf. Ob Wählerinnen und Wähler solche Pauschalurteile belohnen?Merz legte am Montag nach. Bei den durchschnittlich 14,5 Krankentagen, die er am Wochenende genannt habe, seien die kurzfristigen Krankmeldungen von ein oder zwei Tagen noch gar nicht mitgerechnet, sagte er. »Wenn die einbezogen würden, dann läge die Zahl noch deutlich höher. Und damit ist der Krankenstand im Durchschnitt in den Unternehmen in Deutschland zu hoch.« Das war dann keine rhetorische Frage mehr, sondern ein klarer Befund, aus dem Gesundheitsministerin Nina Warken einen Arbeitsauftrag ableitet.Sie wolle die Regelungen zur telefonischen Krankschreibung überprüfen, sagte die CDU-Politikerin dem »Tagesspiegel«. Die niedrigschwellige Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung werde missbräuchlich ausgenutzt.Im Koalitionsvertrag bekennt sich auch die SPD zu Korrekturen bei der telefonischen Krankschreibung. Dem Kanzler scheint allerdings eine grundsätzliche Verschärfung vorzuschweben.Mehr Hintergründe hier: Kassenärztechef Gassen springt Merz in Debatte über Krankenstand bei

    Hier geht’s zum aktuellen Tagesquiz

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    Gewinner des Tages……ist der CDU-Politiker Johannes Winkel. Als Chef der Jungen Union (JU), des Parteinachwuchses von CDU und CSU, ist es zwar Winkels Job, die Mutterparteien zu ärgern, sie zu einer generationengerechten Politik zu drängen. Doch Winkels Konfliktfreude sticht im Vergleich mit seinen Vorgängern heraus. Offenkundig hat der 34-jährige Westfale keine Angst davor, dass er sich mit seiner Kritik Karrierechancen verbaut.

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    Johannes Winkel beim »Deutschlandtag« der Jungen Union im November

    Foto: Philipp von Ditfurth / dpa

    Vor einigen Monaten legte sich Winkel mit Kanzler Merz an, weil ihm die schwarz-roten Rentenpläne nicht passten. Winkel unterlag, was ihn aber nicht davon abhält, jetzt einen neuen Vorstoß zu unternehmen. Dieses Mal geht es um die schwindenden Jobchancen von Berufseinsteigern. Winkel findet, die Regierung müsse sich für sie deutlich mehr ins Zeug legen.Mehr Hintergründe: Steigende Jugendarbeitslosigkeit – JU-Chef Winkel schlägt Alarm 

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    Die jüngsten Meldungen aus der NachtIranischer Polizeichef stellt Demonstranten ein Ultimatum: Nach der brutalen Niederschlagung der Proteste in Iran ruft die Polizei junge Menschen auf, sich binnen drei Tagen zu stellen. Sie würden als »verwirrte Personen« betrachtet, während die »Anstifter« hart bestraft werden sollen.Über Deutschland leuchten Polarlichter: In vielen Teilen Deutschlands hat es am Nachthimmel ein Farbschauspiel gegeben. Auslöser war eine Eruptionswolke der Sonne, die sich extrem schnell Richtung Erde bewegte.Drei Haiattacken in 26 Stunden – Sydney sperrt sämtliche Strände im Norden: Das Meer vor Sydney ist derzeit warm, nach heftigen Regenfällen auch trüb und schmutzig – ideal für einige Haie. Nun kam es binnen weniger Stunden zu drei Angriffen. Zwei Menschen kämpfen ums Überleben, darunter ein Kind.

    Heute bei SPIEGEL Extra: Die Komplettlösung für Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit – so geht Functional Fitness

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    Foto: Sofia Brandes

    Liegestütz im Schlingentrainer oder die Kettlebell schwingen: Functional Fitness gilt als All-in-one-Training mit Bewegung im Fokus. Wir zeigen Ihnen im Video, wie Sie ins Training einsteigen. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag.Ihre Marina Kormbaki, stellvertretende Leiterin des SPIEGEL-Hauptstadtbüros

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    Schlangen sind vor allem wegen ihres Giftes gefürchtet. Doch es gibt einige Arten, die eine ganz andere Jagdstrategie verfolgen – und auch ohne den Einsatz von Giftzähnen erfolgreich töten. Lautlos und präzise, wie PETBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer) berichtet.

    Schlangen zählen zu den erfolgreichsten Jägern der Erdgeschichte. Seit mehr als 100 Millionen Jahren haben sie unterschiedliche Methoden entwickelt, um Beute zu überwältigen. Zwei Strategien dominieren bis heute: Gift oder pure Muskelkraft.

    Jagen mit Muskelkraft

    Während Giftschlangen ein hochwirksames Sekret in ihre Beute injizieren, kommen andere Arten ganz ohne Gift aus. Sie beißen zwar auch zu, ihre Zähne enthalten aber kein Toxin. Stattdessen umschlingen sie ihre Beute mit dem ganzen Körper. Diese Technik nennt sich Würgen. Sie wirkt archaisch, ist aber extrem effektiv.

    Lange glaubten Forscher, Würgeschlangen würden ihre Opfer ersticken. Das stimmt nicht. Beim Würgen wird vor allem der Blutfluss gestört. Das Blut kann nicht mehr zum Herzen zurückkehren. Der Kreislauf bricht zusammen, lebenswichtige Organe werden nicht mehr versorgt. Die Beute stirbt durch ein rasches Herz-Kreislauf-Versagen.

    Diese Schlangen töten ohne Gift

    „Würgeschlange“ ist kein biologischer Fachbegriff, sondern beschreibt nur die Jagdmethode. Zu den bekanntesten Arten gehören Pythons wie der Königspython oder der Grüne Baumpython in Afrika, Asien und Australien. Auch Boas und Anakondas aus Mittel- und Südamerika töten so, darunter der Boa constrictor und die Große Anakonda. Doch auch viele kleinere Nattern nutzen diese Technik – teils sogar heimische Arten.

    Evolutionär ist diese Methode sogar älter als das Schlangengift. Die ersten Schlangen hatten kein Gift und waren auf Muskelkraft angewiesen. Für viele Arten ist das bis heute sinnvoll. Würgen funktioniert zuverlässig, kostet weniger Energie als die Giftproduktion und reicht völlig aus, wenn die Beute kleiner oder wehrlos ist.

  • Rund 22.000 deutsche Studierende waren zuletzt an Universitäten oder Hochschulen in den

    Rund 22.000 deutsche Studierende waren zuletzt an Universitäten oder Hochschulen in den


    Rund 22.000 deutsche Studierende waren zuletzt an Universitäten oder Hochschulen in den Niederlanden eingeschrieben. Welche Städte besonders beliebt sind – und wie viele angehende Akademiker aus den Niederlanden in Deutschland studieren.
  • Tanken ist im Nachbarland schon lange deutlich teurer als in Deutschland. Nun

    Tanken ist im Nachbarland schon lange deutlich teurer als in Deutschland. Nun


    Tanken ist im Nachbarland schon lange deutlich teurer als in Deutschland. Nun aber wurde die Mineralölsteuer in den Niederlanden erhöht. Betreiber von Tankstellen in der Grenzregion gehen davon aus, dass es demnächst zu einem Ansturm kommen wird.
  • Nach einem fulminanten Einzug in das Bürgerhaus Griethausen feierten die „Viethen‘s Bullen“

    Nach einem fulminanten Einzug in das Bürgerhaus Griethausen feierten die „Viethen‘s Bullen“


    Nach einem fulminanten Einzug in das Bürgerhaus Griethausen feierten die „Viethen‘s Bullen“ mit Tanz, Musik und Humor. Die bunte Sitzung hielt Bühnenteams und Publikum bis Mitternacht in Bewegung.