Israels Premier
Netanyahu nimmt Trumps Einladung zum »Friedensrat« an
Es klingt wie der Plan für eine Gegen-Uno: Donald Trump will einen »Friedensrat« etablieren, bestimmen soll vor allem er selbst. Mehrere Eingeladene reagieren skeptisch, Israels Premier Netanyahu hat dagegen zugesagt.
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Israels Ministerpräsident Netanyahu
Foto: Alex Brandon / AP / dpa
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Donald Trump hat ihn eingeladen, Benjamin Netanyahu hat die Einladung angenommen. Israels Ministerpräsident will am sogenannten »Friedensrat« des US-Präsidenten teilnehmen. Das gab sein Büro auf der Onlineplattform X bekannt.Der »Friedensrat« ist Teil der zweiten Phase von Trumps Friedensplan für das vom Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas weitgehend zerstörte Küstengebiet. Diese sieht ein dauerhaftes Kriegsende und die Entwaffnung der Terrororganisation vor, was diese ablehnt. Es gibt aber Hinweise, dass die US-Regierung das Mandat des Rats stark erweitern möchte und sich der »Friedensrat« um Krisen und Konflikte weltweit kümmern soll.
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לשכת ראש הממשלה:ראש הממשלה בנימין נתניהו הודיע כי הוא נעתר להזמנת נשיא ארה״ב דונלד טראמפ, ויצטרף כחבר במועצת השלום העליונה שתורכב ממנהיגי מדינות העולם.— ראש ממשלת ישראל (@IsraeliPM_heb) January 21, 2026
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Auch andere Staaten haben bereits Einladungen für den »Friedensrat« erhalten. Darunter sind etwa Russland und China. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lehnte die Teilnahme ab. Die Bundesregierung prüft derzeit den Umgang mit dem Gremium.
Israel hatte sich erst kürzlich wegen der Besetzung eines wichtigen internationalen Aufsichtsgremiums für den Gazastreifen durch das Weiße Haus verärgert gezeigt. Die Ankündigung bezüglich der Zusammensetzung des sogenannten »Gaza Executive Board«, der dem »Friedensrat» unterstellt ist, sei »nicht mit Israel abgestimmt und widerspricht dessen Politik«, hieß es in einer Stellungnahme von Netanyahus Büros.
Kritik am »Friedensrat«Der israelische Regierungschef stößt sich offensichtlich daran, dass dem Gremium der türkische Außenminister Hakan Fidan und der ranghohe katarische Diplomat Ali Thawadi angehören. Die Türkei und Katar hatten Israels Krieg im Gazastreifen gegen die islamistische Palästinenserorganisation Hamas scharf kritisiert. Katar und die Türkei spielen in der Region unter anderem eine zentrale Rolle als Unterstützer islamistischer Bewegungen wie der Muslimbruderschaft und der Hamas.
»Friedensrat« für internationale Konflikte: Für eine Milliarde Dollar wird man Dauermitglied in Trumps Gegen-Uno
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Nahostkonflikt: Trump präsentiert »Friedensrat« für Gaza – Israel fliegt erneut Angriffe auf Hisbollah
Ungeachtet zurückhaltender Rückmeldungen europäischer Verbündeter plant US-Präsident Trump für diesen Donnerstag eine Ankündigung zu seinem »Friedensrat». Medienberichten zufolge will er dann die sogenannte »Charta des Friedensrates« unterzeichnen. Das Format dürfte am Rande des derzeitigen Weltwirtschaftsforums in Davos stattfinden. Dort wird Trump heute zu einer Rede vor internationalem Publikum erwartet.
Kritiker sprechen daher davon, dass es Trump darum gehen könnte, eine Konkurrenz zu den Vereinten Nationen zu schaffen, die er immer wieder als dysfunktional kritisiert.Mehr zur Ein-Jahres-Bilanz von Donald Trump nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus lesen Sie hier
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