Ondertussen bij de Buren (bèta/AI-testfase)

Ondertussen bij de Buren is een experimentele website met focus op Duits nieuws. Via artificiële intelligentie (AI) wordt geprobeerd het nieuws van Duitsland te selecteren. Er wordt veel geëxperimenteerd, waardoor deze site regelmatig nogal veranderd. Zo wordt getracht consistente vertalingen te realiseren. Ook de kwaliteit van de afbeeldingen wisselt door experimenten. Als bronnen dienen geselecteerde RSS-feeds van diverse Duitse nieuwsbronnen. RSS-feeds worden door de bronnen zelf beschikbaar gesteld en bevatten nooit het gehele artikel, maar in kop, introductietekst of samenvatting en waar mogelijk een afbeelding. Hierdoor is het risico op rechtenschending nagenoeg nihil.

„Ondertussen bij de Buren“ (Mitlerweile bei den Nachbarn) ist eine experimentelle Website, die sich auf deutsche Nachrichten konzentriert. Sie nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Nachrichten aus Deutschland auszuwählen. Aufgrund laufender Experimente – etwa bei dem Versuch, konsistente Übersetzungen zu erzielen – unterliegt die Seite häufigen Änderungen; auch die Bildqualität variiert infolge dieser Versuche. Als Quellen dienen ausgewählte RSS-Feeds verschiedener deutscher Nachrichtenanbieter. Diese Feeds werden von den Anbietern selbst bereitgestellt und enthalten niemals den vollständigen Artikel, sondern lediglich eine Überschrift, einen Einleitungstext oder eine Zusammenfassung sowie – sofern verfügbar – ein Bild. Der vollständige Artikel lässt sich über einen Link bei der jeweiligen Quelle abrufen, wodurch das Risiko einer Urheberrechtsverletzung praktisch ausgeschlossen ist.

Categorie: Nieuws

  • Alle waren ungesichert Mann ohne Führerschein fährt neun Kinder in überfülltem Auto

    Alle waren ungesichert Mann ohne Führerschein fährt neun Kinder in überfülltem Auto

    Alle waren ungesichert

    Mann ohne Führerschein fährt neun Kinder in überfülltem Auto zur Schule

    Auf dem Weg zur Schule hat die Polizei in Schleswig-Holstein einen 21-Jährigen aufgehalten. Er hatte keinen Führerschein, aber das Auto voller Kinder – allesamt ungesichert. Sie mussten zu Fuß weiter.

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    Polizeiauto im Einsatz

    Foto: Daniel Vogl / dpa

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    In Neustadt in Schleswig-Holstein hat die Polizei einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der mit neun ungesicherten Kindern in seinem Kombi auf dem Weg zur Schule war. Bei der Überprüfung des 21-Jährigen stellten die Beamten zudem fest, dass er keinen Führerschein besitzt, wie die Polizei mitteilte. Angehalten hatten sie das Auto wegen eines defekten Rücklichts.

    Die Schulkinder im Alter von sechs bis 14 Jahren waren weder angeschnallt noch waren die zum Teil erforderlichen Sitzerhöhungen vorhanden. Einige Kinder saßen im Fußraum des Beifahrersitzes, andere im Rückraum des Kombis.

    Mehr zum Thema

    Vorfall in den Niederlanden: Dieb klaut Auto mit kleinen Kindern auf dem Rücksitz

    Einsatz auf der A6: Polizei entdeckt einjähriges Kind am Steuer eines Pkw

    Alle Beteiligten mussten aussteigen, die Polizisten beschlagnahmten den Autoschlüssel und untersagten dem Mann die Nutzung führerscheinpflichtiger Fahrzeuge. Die Kinder mussten ihren Weg zur Schule daraufhin zu Fuß fortsetzen. Ermittelt wird nun wegen einer Straftat und einer Ordnungswidrigkeit.

    mkh/AFP/dpa

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  • Bundesligist in der Krise Eintracht Frankfurt fliegt aus der Champions League In

    Bundesligist in der Krise Eintracht Frankfurt fliegt aus der Champions League In

    Bundesligist in der Krise

    Eintracht Frankfurt fliegt aus der Champions League

    In der Bundesliga läuft es nicht mehr rund, Trainer Dino Toppmöller musste gehen. Nun hat Eintracht Frankfurt in der Schlussphase bei Qarabağ FK aus Aserbaidschan auch die Champions League hergeschenkt.

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    Enttäuschte Eintracht-Profis

    Foto: HMB Media / Claus / HMB-Media / IMAGO

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    Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ist als erster deutscher Verein aus der Champions League ausgeschieden. Am vorletzten Spieltag der Ligaphase verlor die SGE 2:3 (1:1) bei Qarabağ Ağdam in Aserbaidschan und hat damit rechnerisch schon vor dem abschließenden Spiel kommende Woche keine Chance mehr aufs Weiterkommen. Beim Debüt von Interimstrainer Dennis Schmitt hätte mindestens ein Punkt hergemusst, um die theoretische Chance zu erhalten.

    Drei Tage nach der Trennung von Coach Dino Toppmöller traf Camilo Duràn (4. Minute/80.) doppelt für die Gastgeber, Bahlul Mustafazada (90.+4) besiegelte das Schicksal der Eintracht, für die Can Uzun (10.) und Farès Chaïbi (78./Foulelfmeter) trafen. Mit nur vier Punkten aus sieben Spielen liegt die Eintracht vier Punkte hinter Platz 24, der zur Play-off-Teilnahme berechtigt.Das Heimspiel am letzten Spieltag gegen Europa-League-Sieger Tottenham Hotspur ist damit sportlich unbedeutend für die Frankfurter, die Londoner spielen hingegen noch um den direkten Einzug ins Achtelfinale. Qarabağ darf als eine der Mannschaften mit zehn Punkten träumen, kommende Woche geht es zum FC Liverpool.

    Unsere große Übersichtsseite zur Champions League mit allen Spieltagen und der Tabelle finden Sie hier.

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  • Annalena Baerbock auf vielen Kanälen So sieht man sich wieder Die frühere

    Annalena Baerbock auf vielen Kanälen So sieht man sich wieder Die frühere

    Annalena Baerbock auf vielen Kanälen

    So sieht man sich wieder

    Die frühere Außenministerin Annalena Baerbock meldete sich zuletzt auffallend oft zu Wort. Plant die Uno-Vertreterin etwa eine Rückkehr in die deutsche Politik? Baerbocks Einwürfe haben wohl einen anderen Grund.

    Severin Weiland

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    Uno-Vertreterin Annalena Baerbock auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos: »Die Uno steht nicht nur unter Druck, sondern wird regelrecht angegriffen«

    Foto: ©World Economic Forum / Faruk Pinjo / Avalon / Avalon.red / IMAGO

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  • Dortmund – Fassungslos hält Tamam (26) einen dicken Pflasterstein in der linken

    Dortmund – Fassungslos hält Tamam (26) einen dicken Pflasterstein in der linken

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    Dortmund – Fassungslos hält Tamam (26) einen dicken Pflasterstein in der linken Hand. Der junge Syrer steht hinter der Theke seines Restaurants in den Trümmern seiner Existenz. Die Scheiben sind zerschmettert, die Schubladen verbeult. Bei einer prokurdischen Demo verwüstete eine wütende Horde das Geschäft, dann plünderte die hemmungslose Meute seine Kasse.

    Ein Video zeigt die Gewaltorgie von Dienstagabend. Aufgebrachte Demonstranten zertrümmern mit Steinen, Tischen und Stühlen das Restaurant in der Innenstadt von Dortmund. Es ist der blanke Hass auf Syrer, der sie antreibt. Weil sich tausende Kilometer weit entfernt syrische Regierungstruppen blutige Gefechte mit kurdischen Milizen liefern. Es ist ein ferner Konflikt, der jetzt auf deutschen Straßen ausgetragen wird.

    Hier versuchen kurdische Demonstranten, das syrische Restaurant zu stürmen. Der Boden ist übersät mit Splittern und Trümmern

    Hier versuchen kurdische Demonstranten, das syrische Restaurant zu stürmen. Der Boden ist übersät mit Splittern und Trümmern

    „Jahrelang habe ich von diesem Restaurant geträumt“, sagt Tamam geschockt zu BILD. „Innerhalb von Minuten haben diese Leute alles zerstört. Keine Minute habe ich seit gestern geschlafen. Ich bin mit nichts nach Deutschland gekommen und habe mir alles hart erarbeitet und aufgebaut. Der Laden ist meine Existenz.“ 2020 flüchtete der Syrer vor dem Krieg in seiner Heimat über die Balkanroute bis nach Deutschland. „Weniger als einen Monat lebte ich vom Jobcenter“, erzählt er. „Ich wollte mir hier immer etwas aufbauen und niemandem auf der Tasche liegen.“

    Am Abend des Angriffs ist das ganze Ausmaß der Zerstörung sichtbar

    Am Abend des Angriffs ist das ganze Ausmaß der Zerstörung sichtbar

    Am Dienstagabend war in der Dortmunder City kurzfristig eine Demonstration für 400 Teilnehmer angemeldet worden. Es kamen 4000, die Polizei war überfordert. Hundertschaften und BFE-Einheiten mussten nachalarmiert werden. Es kam zu hässlichen Jagdszenen und schweren Ausschreitungen, bei denen sieben Polizeibeamte verletzt wurden. Schon am Freitag soll es die nächste Kurden-Demo in Dortmund geben.

    [–>„Ich habe Angst“, gesteht Tamam ganz offen. „Ich will mich in Deutschland sicher fühlen, deshalb bin ich hergekommen. Und jetzt? Ich habe das Gefühl, dass jeden Moment wieder etwas passieren kann.“ Am Freitag wird die Polizei besser auf die Demo vorbereitet sein. Trotzdem: Die Bilder von Dienstagabend haben sich tief in Tamams Gedächtnis eingebrannt. „Warum habt ihr das getan?“, fragt er geschockt. „Ihr seid selber nach Deutschland geflüchtet, um hier in Sicherheit zu leben. Und jetzt macht ihr anderen Menschen Angst.“

  • Mainz (Rheinland-Pfalz) – Frank Elstner (83) hat die größte Samstagabendshow Europas erfunden

    Mainz (Rheinland-Pfalz) – Frank Elstner (83) hat die größte Samstagabendshow Europas erfunden

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    Mainz (Rheinland-Pfalz) – Frank Elstner (83) hat die größte Samstagabendshow Europas erfunden und „Wetten, dass..?“ von 1981 bis 1987 selbst moderiert. Jetzt schaut der Show-Erfinder zu, wie es nach vier Jahren „Wetten, dass..?“-Pause zum offiziellen Staffelstab-Wechsel kommt: Die Kaulitz-Zwillinge übernehmen die Moderation – und Elstner verrät, was er davon hält.

    Die TV-Legende ist überzeugt: „Bill und Tom sind zwei moderne Jungs, die genau im richtigen Alter sind, um im Fernsehen Verantwortung zu übernehmen. Dass sie besonders bei jungen Leuten gut ankommen, haben sie auf Netflix längst bewiesen.“ Elstner weiter zu BILD: „Auch wenn jetzt viele im Vorfeld zu ,Wetten, dass..?’ sagen: Das wird nichts. Ich sage: Das wird was!“

    Als TV-Legende Frank Elstner 1987 „Wetten, dass..?“ moderierte, waren die Kaulitz-Zwillinge noch nicht einmal geboren

    Als TV-Legende Frank Elstner 1987 „Wetten, dass..?“ moderierte, waren die Kaulitz-Zwillinge noch nicht einmal geboren

    „Ich hatte sie nicht auf dem Schirm“

    Im „Spiegel“-Interview spricht Frank Elstner offen über die neuen „Wetten, dass..?“-Moderatoren: „Ich hatte die beiden nicht auf dem Schirm.“ Trotzdem freut sich die Show-Legende für die Sendung. „Es ist ein mutiges Experiment, das gelingen kann“, sagt Elstner. Bereits vor sechs Wochen habe er von der neuen Besetzung erfahren – und Bill und Tom Kaulitz gratuliert.

    [–>Bis die erfolgreichen Musiker am 5. Dezember die Neuauflage der Show moderieren, ist noch etwas Zeit – genug für die Fans, sich gedanklich an die beiden zu gewöhnen. Denn nach der Verkündung gab es nicht nur Zuspruch. Schließlich treten die Kaulitz-Zwillinge in riesige Fußstapfen.

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    Frank Elstner wünscht sich dennoch, „dass die Entscheidung nicht zerredet wird und alle sagen: Das kann nichts werden.“ Und weiter: „Wenn wir die Samstagabendunterhaltung am Leben erhalten wollen, müssen wir etwas Neues wagen. Es ist Zeit für die nächste Generation.“

    Für Frank Elstner spricht auch das Alter für Bill und Tom Kaulitz. „Sie sind 36 – ein Jahr jünger als Thomas Gottschalk bei seiner ersten Sendung, drei Jahre jünger als ich bei meiner Premiere.“

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    An den Kaulitz-Zwillingen schätzt Frank Elstner vor allem eines: „Dass die beiden trotz ihrer Weltkarriere mit Tokio Hotel natürlich geblieben sind.“ Schon in seiner ARD-Show „Verstehen Sie Spaß?“ habe er Bill und Tom erlebt – „ich mochte sie.“ Jetzt sei er gespannt, was die Kaulitz-Brüder an „Wetten, dass..?“ verändern werden. Elstner: „Der alte Elstner drückt den beiden ganz fest die Daumen. Jetzt brauchen sie nur noch gute Wetten.“

  • DAS fühlen alle Eltern: Chicken-Nugget-Dieb bringt Kind zum HeulenMehr zum Video anzeigen

    DAS fühlen alle Eltern: Chicken-Nugget-Dieb bringt Kind zum HeulenMehr zum Video anzeigen

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    DAS fühlen alle Eltern: Chicken-Nugget-Dieb bringt Kind zum Heulen

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    Dieser dreiste Chicken-Nugget-Dieb bringt doch nicht tatsächlich sein Kind zum Weinen! Das und mehr in einer neuen Folge „Viral Daneben“ mit Moderator Simon Dallmeier.

    Quelle: BILD/Sportdigital/Instagram/X

  • Finanzmärkte: Kapital als Waffe? Warum der Anleihemarkt selbst Trump Angst macht

    Finanzmärkte: Kapital als Waffe? Warum der Anleihemarkt selbst Trump Angst macht

    Eigentlich hatten sie sich bei der Deutschen Bank zuletzt bemüht, nicht unangenehm aufzufallen, um bei US-Präsident Donald Trump nicht in Ungnade zu fallen. Zwar hatte das größte deutsche Geldhaus einst dazu beigetragen, Trump mit Krediten als Immobilienmogul groß herauszubringen. Doch selbst ehemalige Verbündete können schnell ins Visier der US-Regierung geraten, und das mitunter wegen scheinbar harmloser Dinge: etwa einer Analyse zu Anleihen und Devisen. Normalerweise spannend nur für die Fachwelt, diese Woche jedoch reichte so etwas, um Washington gegen die Deutsche Bank aufzubringen.

    Dabei verwies der Bericht eigentlich nur auf das Offensichtliche: Die USA hätten „eine zentrale Schwäche“, weil sie auf ausländische Investoren angewiesen seien, um ihr Handelsbilanzdefizit zu finanzieren, das nun mal mit großem Abstand die Europäer stemmen: Insgesamt halten die Europäer Aktien und US-Anleihen im Wert von rund acht Billionen Dollar – fast doppelt so viel wie der Rest der Welt zusammen. Davon entfallen knapp sechzig Prozent auf Aktien und vierzig Prozent auf Staats- und Unternehmensanleihen, also Schuldtitel. „Europa besitzt Grönland – und sehr viele US-Staatsanleihen“, schrieb der Deutsche-Bank-Analyst und deutete an, dass die Europäer sich angesichts der „Grönland-Pläne“ eben auch weigern könnten, das US-Defizit weiterhin zu finanzieren. So etwas kann vorkommen in einer freien Marktwirtschaft.

    Tatsächlich könnten die Europäer auf diese Weise versuchen, einen Anstieg der US-Renditen zu erzwingen. Wenn Anleihekurse fallen, weil Anleger vermehrt verkaufen, steigen die Renditen. Einige europäische Länder – darunter Deutschland, Frankreich und Belgien – halten die Staatsanleihen ihres früheren Verbündeten jenseits des Atlantiks direkt als Teil ihrer offiziellen Devisenreserven. Privatanleger in Europa hingegen besitzen nur vergleichsweise geringe Bestände an sogenannten US-Treasuries. Derzeit müssen die USA 4,3 Prozent Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen zahlen; Probleme durch zu hohe Zinslast drohen bereits ab 4,5 Prozent. Wäre das also ein Druckmittel gegen Trumps Drohungen, Grönland zu besetzen und bei Widerstand der Europäer neue Zölle zu erheben? Bereits im April vergangenen Jahres, als Trump seine „ungewöhnlichen“ Zollpläne präsentierte, waren die Anleiherenditen in die Höhe geschossen – woraufhin er einen Teil seiner Pläne rasch wieder zurücknahm.

    Dass Analysten wie derjenige der Deutschen Bank solche politischen Szenarien durchspielen, ist absolut üblich – ohne sie könnten sie keine seriösen Prognosen für Aktien, Anleihen oder Devisen erstellen. Ein Analyst der Commerzbank wies sogar darauf hin, dass eine Eskalation der US-europäischen Spannungen dazu führen könnte, dass europäische Inhaber von US-Staatsanleihen „sanktioniert“ würden, in welcher Form auch immer, und ihre Bestände womöglich nicht mehr verkaufen könnten. Man muss in diesen Tagen nun mal in alle Richtungen denken.

    Da die Aussagen der Deutschen Bank ihren Weg am Dienstag aber in die Nachrichtenagenturen gefunden hatten und auch US-Finanzminister Scott Bessent erreichten, ließ er es sich nicht nehmen, in Davos gegen die Bank auszuteilen. Auf die Frage, ob Europa als mögliche Gegenmaßnahme zu Trumps Grönland-Plänen US-Staatsanleihen verkaufen könnte, stänkerte er, dies sei ein „falsches Narrativ“. In europäischen Regierungen gebe es „keinerlei Gespräche“ über eine derartige Maßnahme; die Medien hätten sich lediglich an einen Bericht der Deutschen Bank „drangehängt“. Der Vorstandschef der Deutschen Bank habe ihn daher angerufen, „um klarzustellen, dass die Bank diesen Analystenbericht nicht unterstützt.“

    Dänischer Pensionsfonds verkauft seine US-Staatsanleihen

    Was Christian Sewing, der Chef der Deutschen Bank, tatsächlich gesagt hat in diesem Telefonat, wird man wohl nicht erfahren. Es scheint jedoch zu stimmen, dass er eigens wegen des Vorfalls zum Hörer gegriffen hat. Die Deutsche Bank – die sich gern als europäische Alternative zu den US-Großbanken positioniert – dementierte den Vorgang jedenfalls nicht. Sie betonte, ihre Analyse sei unabhängig, spiegele aber nicht zwangsläufig die Sicht des Managements wider. Auf Nachfrage wollte ein Sprecher das Dokument noch nicht einmal offiziell zur Verfügung stellen.

    Dass die US-Regierung so deutlich reagierte, liegt aber wohl vor allem daran, dass der Bericht klar auf die Rolle Europas als Financier des US-Handelsbilanz-Defizits hinweist. „In einem Umfeld, in dem die geoökonomische Stabilität des westlichen Bündnisses existenziell erschüttert wird, ist nicht klar, warum die Europäer bereit sein sollten, diese Rolle zu übernehmen.“ Man denke an die Münchner Sicherheitskonferenz, die sich zuletzt als „Beschleuniger der europäischen Verteidigungsausgaben“ erwiesen hat, so der Analyst. Könnte in diesem Jahr Grönland der Auslöser für eine stärkere politische Geschlossenheit Europas sein?

    Die ersten Investoren trennen sich bereits von US-Staatsanleihen, wenn auch nicht explizit wegen Grönland, sondern wegen der hohen Verschuldung der USA. Nach einem dänischen Pensionsfonds vermeldete am Mittwoch auch ein schwedischer Vermögensverwalter den Verkauf seiner US-Staatsanleihen. Der Pensionsfonds Alecta begründete dies gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters mit großen politischen Risiken in ‍den Vereinigten Staaten, während der dänische Pensionsfonds generell die schlechten Staatsfinanzen in den USA nannte.

    Der norwegische Staatsfonds hingegen, der die Erträge aus den Öleinnahmen des Landes verwaltet, und damit einer der mächtigsten Investoren auf den internationalen Kapitalmärkten ist, hält sich derweil noch zurück. Norwegens Finanzminister Jens Stoltenberg sagte, er sehe derzeit keinen Anlass, dass der norwegische Staatsfonds angesichts geopolitischer Turbulenzen aus den US-Märkten aussteige. Ohnehin gilt: Ein massiver Ausverkauf von US-Staatsanleihen würde natürlich auch das europäische Finanzsystem empfindlich treffen. „Kapital als Waffe einzusetzen – und nicht Handelsströme – wäre das mit Abstand Destabilisierendste für die Märkte“, schreibt insofern auch der Analyst der Deutschen Bank.

    Tatsächlich ist der Staatsanleihemarkt – auch Bond- oder Rentenmarkt genannt – für Volkswirtschaften sehr viel wichtiger als die Aktienmärkte. Kleinste Bewegungen am Anleihemarkt haben große Folgen: Am Staatsanleihemarkt orientieren sich die Kreditkosten für Staaten, Firmen, Verbraucher. Allein für die Zinsen mussten die hoch verschuldeten USA im vergangenen Jahr fast eine Billion Dollar zahlen – mehr als für die staatliche Gesundheitsversicherung Medicare oder für die Verteidigung. Der Bondmarkt gilt daher als Macht, vor der selbst Donald Trump zurückschreckt. Ein Bonmot von James Carville, Wahlkampfstratege und politischer Berater des früheren US-Präsidenten Bill Clinton, besagt, sollte er wiedergeboren werden, würde er als Anleihemarkt zurückkommen, denn: „Man kann jeden einschüchtern.“

    Möglicherweise hat das in diesen Tagen wieder funktioniert: Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterten nach den Grönland-Drohungen auf den höchsten Stand seit August – wohl eben auch wegen der Meldungen, die Europäer könnten ihre Bestände umschichten. Erst als Trump am Mittwoch in Davos andeutete, er werde keine Gewalt in Grönland anwenden, beruhigten sich „die Märkte“ wieder. Am Abend kam dann die Meldung, er wolle seine Drohung von Strafzöllen gegen Deutschland und andere europäische Länder zum 1. Februar doch nicht wahr machen.

  • Frankfurt in der Champions League: Die Eintracht scheitert in letzter Minute

    Frankfurt in der Champions League: Die Eintracht scheitert in letzter Minute

    Neuer Trainer, alte Sorgen: Eintracht Frankfurt bleibt im Jahr 2026 sieglos und ist damit vorzeitig in der Champions League gescheitert. Das Team von Interimstrainer Dennis Schmitt verlor am Abend in Baku trotz einer 2:1-Führung noch in letzter Minute mit 2:3 (1:1) bei FK Karabach Agdam und hat vor dem letzten Spieltag keine Chance mehr, einen Platz unter den ersten 24 der Königsklassen-Tabelle zu erreichen.

    Vor rund 30.000 Zuschauern trafen Can Uzun (10. Minute) und Joker Fares Chaibi (78./Foulelfmeter) aufseiten der Gäste, die erstmals seit der Trennung von Dino Toppmöller wieder aufliefen. Der starke Doppeltorschütze Camilo Duran (4./80.) und Bahlul Mustafazada (90.+4) ließen die Gastgeber aber am Ende jubeln.Damit ist das letzte Spiel der Eintracht in der Liga-Phase am nächsten Mittwoch (21.00 Uhr) gegen Tottenham Hotspur ohne Relevanz, mit nur vier Punkten ist der Rückstand zu groß.

    MeinungTrainer-Entlassung bei der Eintracht

    :Toppmöller ist am immer gleichen Gegentor gescheitert – und am Frankfurter Import/Export-Betrieb

    SZ PlusKommentar von Christof Kneer

    Die reiselustigen Fans der Eintracht konnten sich den Fünf-Stunden-Flug Richtung Osten sparen und mussten diesmal zu Hause bleiben. Hintergrund ist ein von der Uefa verhängter Fan-Ausschluss nach den Vorfällen beim Gastspiel beim FC Barcelona im Dezember. Dabei hatten die Eintracht-Fans nach Uefa-Angaben Gegenstände geworfen, Feuerwerkskörper gezündet und Sachbeschädigungen begangen.

    Krass war der Kontrast auch auf der Trainerbank, wo Neuling Schmitt (seit drei Tagen in neuer Funktion) auf Routinier Gurban Gurbanov mit einer Amtszeit von 18 Jahren beim Klub aus Aserbaidschan traf. Auf die Frage, was Schmitt und Co-Trainer Alex Meier seit der Trennung von Toppmöller am Sonntag ändern konnten, sagte Sportvorstand Markus Krösche bei DAZN: „Du kannst in so kurzer Zeit nicht wirklich was machen. Es ist wichtig, dass wir die Balance besser hinbekommen.“ Wer dauerhaft Nachfolger von Toppmöller wird, ist bislang offen. Als heißer Kandidat gilt Marco Rose.Die Balance bekam die Eintracht auch in Baku nicht hin, wie so oft in dieser Saison. Die Frankfurter Defensive wirkte kollektiv im Tiefschlaf, als Stürmer Duran mit der ersten Torraumszene zur Führung traf. Duran verwandelte im Nachschuss, nachdem Leandro Andrade zunächst an Eintracht-Schlussmann Kauã Santos gescheitert war. Dieser erhielt wie zuletzt unter Toppmöller auch unter Interimscoach Schmitt das Vertrauen.

    Hitzige Stimmung, eisiges Wetter in Baku beim Eintracht-Aus

    Doch die Gäste ließen sich von der hitzigen Stimmung und dem eisigen Winterwetter in Baku nicht einschüchtern – und glichen schnell aus. Der junge Uzun luchste einem Gegenspieler im Strafraum den Ball ab und schoss mit links platziert ins Eck. In Abwesenheit diverser Stürmer (Jonathan Burkardt fehlt verletzt, Arnaud Kalimuendo ist nicht für die Königsklasse gemeldet) spielte der 20-Jährige diesmal in der vordersten Spitze.Nach den zwei schnellen Toren hatte Uzun zwar eine weitere Schusschance (15.), doch dabei blieb es vorerst auch. Stattdessen spielten hauptsächlich die Gastgeber, die in dieser Königsklassen-Saison schon einen Sieg bei Benfica Lissabon eingefahren und dem FC Chelsea ein Remis abgetrotzt hatten. Einen Flachschuss von Duran (37.) konnte der Brasilianer Santos mit exzellenter Reaktion entschärfen.

    Der Torwart, der zum Jahreswechsel wieder Michael Zetterer als Nummer eins ablöste, stand immer wieder auf dem Prüfstand. Zwar leistete sich Kauã die eine oder andere Nachlässigkeit, doch auf der Linie agierte er zunächst stark. Auch einen Versuch von Joni Montiel entschärfte der Schlussmann.Nach dem Wechsel mussten die Gäste leiden: Nathaniel Brown bekam einen Schlag aufs Knie ab, beim ohnehin schon mit Maske spielenden Rasmus Kristensen blutete die Nase. Die Partie wurde ruppiger, Chancen gab es kaum noch. Bis Schiedsrichter Sandro Schärer nach etwa 75 Minuten einen Zweikampf zwischen Mustafazada und Ansgar Knauff für elfmeterwürdig erachtete. Der eingewechselte Chaibi verwandelte souverän. Doch Frankfurts Freude hielt nicht lange, weil Duran zum 2:2 ausglich. Mit dem letzten Angriff der Partie traf Mustafazada zum Sieg – und zum Aus des Bundesliga-Vertreters.

  • Trumps Auftritt in Davos »Voll von Unverschämtheiten« Es war nicht leicht, Donald

    Trumps Auftritt in Davos »Voll von Unverschämtheiten« Es war nicht leicht, Donald

    Trumps Auftritt in Davos

    »Voll von Unverschämtheiten«

    Es war nicht leicht, Donald Trump 75 Minuten lang durch seine oft sehr eigene Gedankenwelt zu folgen. Was waren die wichtigsten Botschaften? Eine Zusammenfassung von SPIEGEL-Redakteur Stefan Kaiser.

    Stefan Kaiser und

    Luana Partimo

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    Donald Trumps Rede hier in Davos war gewohnt voll von Unverschämtheiten. Er hat über den französischen Präsidenten Emmanuel Macron gespottet. Donald Trump, US-Präsident»Emmanuel Macron habe ich gestern gesehen, er trug diese schöne Sonnenbrille. Was zur Hölle ist passiert?«Er hat den NATO-Generalsekretär Mark Rutte wie einen Schuljungen aufgerufen und nach Gusto Lob und Tadel verteilt. Donald Trump, US-Präsident»Kanada bekommt übrigens eine Menge umsonst von uns. Eigentlich sollten sie dankbar sein, aber das sind sie nicht.«Und er hat im innenpolitischen Teil seiner Rede Somalier in den USA rassistisch beleidigt. Aber über all das ist man hier offenbar bereit hinwegzusehen, solange Trump den Konflikt um Grönland nicht weiter eskaliert. Und da hat er heute zwar gesagt, dass er dieses riesige Stück Eis, wie er Grönland nennt, unbedingt haben will. Aber er hat auch versichert, dass er es sich nicht mit Gewalt nehmen will.Donald Trump, US-Präsident»Vermutlich werden wir nichts erreichen, außer ich entscheide mich für den Einsatz übermäßiger Stärke und militärischer Gewalt; dann wären wir nicht aufzuhalten. Aber das werde ich nicht tun.«Ob man sich darauf am Ende wird verlassen können, ist natürlich eine andere Frage.

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    Ein Rückblick von Mathis Schneider

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    Trotz Hausverbot Mann attackiert Sicherheitsmann in Emdener Stadtverwaltung Er hatte in der

    Trotz Hausverbot

    Mann attackiert Sicherheitsmann in Emdener Stadtverwaltung

    Er hatte in der Emdener Stadtverwaltung eigentlich Hausverbot – trotzdem soll ein 54-Jähriger dort mit einem Messer auf einen Security-Mitarbeiter losgegangen sein. Das Gebäude wurde zeitweise geschlossen.

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    Blick auf Emden

    Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

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    Mit einem Messer in der Hand hat ein Mann in Emden in Ostfriesland einen Sicherheitsmitarbeiter der Stadtverwaltung angegriffen und leicht verletzt. Der mutmaßliche Täter, ein 54 Jahre alter Mann, befinde sich in Polizeigewahrsam, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Aurich mit. Das Opfer, das den Angaben zufolge an der Hand verletzt wurde, kam in ärztliche Behandlung.

    Warum es zu dem Angriff kam, war zunächst unbekannt. Ob der Mann in Untersuchungshaft kommen soll, werde aktuell geprüft, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Ermittelt werde wegen gefährlicher Körperverletzung.Verdächtiger hatte HausverbotNach Angaben der Stadt Emden und der Staatsanwaltschaft lag gegen den 54-Jährigen ein Hausverbot vor. Es habe zuvor »entsprechende Vorfälle gegeben«, sagte ein Stadtsprecher, ohne Hintergründe zu nennen.

    Der Mann habe das Gebäude am Morgen dennoch betreten und sich aggressiv verhalten, teilte die Staatsanwaltschaft mit. »Als ein zur Situation gerufener Wachmann den Mann ansprach und auf ein bestehendes Hausverbot hinwies, soll der Tatverdächtige den Mitarbeiter mit einem Messer an der Hand verletzt haben.« Weitere Angaben zum Gesundheitszustand des Opfers und zum Tathergang lagen zunächst nicht vor.

    Verwaltungsgebäude geschlossenDas Verwaltungsgebäude der ostfriesischen Hafenstadt, in dem es zu dem Angriff kam, wurde geschlossen. Es sollte am Donnerstag wieder für den Publikumsverkehr öffnen, wie der Stadtsprecher sagte. In dem Gebäude sind verschiedene Fachdienste untergebracht – darunter etwa die Fachdienste für Sozialhilfe, Jugendhilfe sowie Schule und Sport.

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    In Emden gibt es nach Angaben der Stadt seit der Coronazeit Sicherheitsmitarbeitende in Gebäuden der Stadtverwaltung. Einen Messerangriff habe es bislang nicht gegeben, sagte der Stadtsprecher. Er sprach angesichts der Tat von einer »enormen Steigerung« der Gewaltbereitschaft gegenüber Angestellten der Verwaltung.

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