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Der Schlag saß – und traf Marco Schuster mitten ins Gesicht. Gleich im ersten Training des Jahres am 2. Januar kassierte der Mittelfeldmotor von Hansa Rostock einen Ellenbogen. Die Nase schwoll sofort an, die Einheit war beendet. Die Diagnose folgte kurz darauf: Nasenbruch.
Doch Schuster biss auf die Zähne. Nur drei Tage später stand er wieder auf dem Platz. Mit Gesichtsmaske. Der Assistenz-Kapitän wollte keine Zeit verlieren, trotz der schmerzhaften Verletzung.
Schuster wird zum Maskenmann
Nase kaputt, aber Kampfgeist ungebrochen – Schuster startete direkt mit dem Comeback. Beschwerlich? Ja. Angst? Nein. „Es ist nicht optimal mit der Maske, aber es geht – ich habe keine Angst. Ich kann in die Kopfballduelle hineinfliegen“, sagt Schuster. Der Mittelfeldspieler wirkt entschlossen, lässt sich nicht bremsen.
[–>Wie lange er noch mit der Maske spielen muss, ist offen. „Vielleicht noch ein Spiel, vielleicht noch zwei. Es wird nicht mehr ewig dauern, bis ich sie absetzen kann.“ Klar: Schuster will so schnell wie möglich wieder ohne Schutz spielen.
Rückkehr nach Mannheim emotional
Am Sonntag wartet ein besonderes Spiel auf ihn. Schuster läuft erstmals im Dress der Kogge in Mannheim auf – bei seinem Ex-Klub. Vier Jahre trug er das Trikot des SVW – absolvierte dort 113 Spiele. Das Spiel beim Waldhof in der Vorsaison (15. Februar 2025/0:5) verpasste er wegen Krankheit.
Im Hinspiel sorgte er mit einem Distanz-Hammer für den späten 1:0‑Treffer (78.)
Im Hinspiel der laufenden Saison erzielte der 30-Jährige per Distanzschuss das entscheidende Tor zum 1:0. Rückblickend sagt er: „Das Spiel war vergleichbar mit dem vergangenen Samstag gegen Aue.“ Hart umkämpft und knapp.
Und der Kontakt zu den Mannheimern? Teilweise noch da. „In der dritten Liga verändert sich der Kader schnell. Zu einigen Funktionären habe ich noch Kontakt. Auch ein paar Freunde werden vor Ort sein.“

