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Großer Premier-League-Frust vor Anpfiff der Champions-League-Partie des BVB bei Tottenham. Die Amazon-Experten Mats Hummels und Christoph Kramer kritisieren die englischen Klubs hart.
Im Vorlauf auf das Dortmund-Spiel werden die beiden auf die Bedeutung der Premier League angesprochen.
Hummels erklärt: „Ich sehe die Premier League kritischer. In der Breite ist es die stärkste Liga der Welt. Für das Geld, was da vorhanden ist und was in der Spitze verpulvert wird, ist es nicht dominant genug. Viele Spiele enttäuschen mich ein bisschen.“
Und weiter: „Sie dominieren nicht. Die Champions League wird nicht englisch-dominiert. Auch da müsste es, für das Geld, was hier vorhanden ist, dominanter sein.“
[–>Tottenham pulverte 250 Millionen Euro raus
Nachdem Hummels seinen Frust losgeworden ist, legt Kramer los.
Der ehemalige Profi sagt: „Wir müssen immer Preis-Leistung bewerten. Wenn man mich für zwei Millionen holt, sagt man: Was für ein geiler Spieler. Wenn man mich für 25 Millionen holt, sagt man: Was für eine Wurst. Wenn ich die Preis-Leistung bewerte, dann ist es schon einmalig schlecht auf der Welt, was hier bei Tottenham und United passiert.“
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Kramer weiter: „Für das, was hier im englischen Fußball für Geld reinfließt, ist es nicht gut genug. Wenn Geld auf Ahnung trifft, dann passiert so etwas wie bei Arsenal oder Liverpool. Aber in der Breite ist die englische Liga nicht gut genug.“
Allein in diesem Sommer hatte Tottenham rund 250 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben. Das Ergebnis ist aber mau. In der Liga liegen die Spurs aber nur auf Rang 14.

