Die an Hochspannungsleitungen in Sachsen gefundenen Sprengvorrichtungen hätten laut Innenminister Armin Schuster zu regionalen Stromausfällen führen können. Wenn der inzwischen festgenommene mutmaßliche Täter erfolgreich gewesen wäre, hätte die Dimension regionale Blackout-Qualitäten erreichen können, sagte der CDU-Politiker. »Das wäre schon möglich gewesen.«
In Ostsachsen hatte die Polizei am Freitag und Samstag insgesamt 21 pyrotechnische Sprengvorrichtungen an Hochspannungstrassen entdeckt. Diese waren laut Schuster so angelegt, dass sie einen Draht über die Hochspannungskabel ziehen konnten, um dadurch Kurzschlüsse zu erzeugen. Einige der Vorrichtungen waren demnach bereits gezündet. Es sei aber außer etwas verbranntem Gras kein nennenswerter Schaden entstanden.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.

