Die Flucht von Daniel V. endet am Dienstagvormittag nahe eines Tatortes, ein Stück nördlich von Weisweiler bei Aachen. Über kleinen Waldstücken und Feldern ragen hier die beiden Türme des Braunkohlekraftwerks auf, der Verkehr der Autobahn 4 donnert durch die Landschaft. Bis zur niederländischen Grenze sind es nur knapp 30 Kilometer.
Offenbar versucht der 48-jährige Mann noch, zu Fuß an Polizisten im Bereich des Kraftwerks vorbeizuschleichen, so hört man es später in Ermittlungskreisen. Aber Daniel V. wird entdeckt, gestellt, er leistet den Beamten bei seiner Festnahme keinen Widerstand. Die Fahndungsfotos haben einen freundlich aussehenden Mann gezeigt, Typ Erdkundelehrer, mit langem Haar, grauschwarzem Bartansatz, Metallbrille und Funktionsjacke. Er kommt aus Gevelsberg, einer Mittelstadt im südlichen Ruhrgebiet.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Wie wurde Daniel V. nach der Serie mutmaßlicher Sabotageakte an Umspannwerken gefasst?
- Was sagt der Fall über Motivlage und Schutz kritischer Infrastruktur in Deutschland aus?

