Bei dem folgenschweren Hackerangriff auf Teile der Berliner Verwaltung sind nach Angaben des Senats keine Daten gestohlen worden, die die militärische Verteidigung des Landes betreffen. Wie Berlins IT-Staatssekretär Florian Hauer mitteilte, lägen den betroffenen Senatsverwaltungen entsprechende Daten gar nicht vor. Allerdings sagte Hauer, er könne nicht ausschließen, dass Daten mit Bezug zur kritischen Infrastruktur betroffen seien, wie etwa Notfallpläne.
In dem Paket, das nach einem Erpressungsversuch im Darknet landete, könnten laut dem Staatssekretär auch Daten von Bürgerinnen und Bürgern enthalten sein. Diese würden nun so schnell wie möglich identifiziert und informiert – allerdings könne das noch Wochen dauern. Derzeit werde versucht, die mehr als fünfeinhalb Terabyte Daten aus dem Darknet herunterzuladen, um sie anschließend in einem geschützten Bereich systematisch zu analysieren, sagte Hauer.
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