Der Anspruch wurde schon am Vorabend der Landtagswahl mit Nachdruck formuliert: Die AfD-Parteichefs Alice Weidel und Tino Chrupalla sowie andere Politiker ihrer Partei verkündeten, der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund werde »ab morgen unser Ministerpräsident« sein, dessen Arbeit »Montag beginnt«. Man werde nicht nur 44 oder 45, sondern 46 Prozent der Stimmen einfahren. »Wir werden Geschichte schreiben«, dröhnte es von den Wahlkampfbühnen. Und: »Alles ist möglich.«
Laut aktuellen Hochrechnungen kommt die AfD auf 44 Prozent, weit mehr, als Umfragen prognostiziert hatten. Für die Partei ist das Ergebnis historisch. Einen so großen Teil der Wähler wie jetzt in Sachsen-Anhalt hat die 2013 gegründete AfD noch nicht hinter sich vereint.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Wie stark schnitt die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ab?
- Welche Wege zur Regierungsbildung diskutiert die AfD nach dem Wahlergebnis?

