Tränen der Freude und Tränen des
Schmerzes sind an diesem Abend Nachbarn. In Magdeburg liegt sich die Grünen-Spitze
ungläubig in den Armen. Während um sie herum der Jubel losbricht,
schaut Spitzenkandidatin Susan Sziborra-Seidlitz für einen Augenblick, als könne sie nicht
glauben, was ihr und ihrer Partei gerade gelungen ist: Bei drei, vier Prozent in den
Umfragen waren die Grünen in den Wahlkampf gestartet. Nun, als auf der großen Videowand bei
der Wahlparty die erste Hochrechnung läuft, sind die Grünen nicht nur sicher im
Landtag – sondern liegen sogar vor der SPD, und erreichen mit neun Prozent das
beste Ergebnis ihrer Geschichte.
Automatische Zusammenfassung
Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Wie schafften die Grünen in Sachsen-Anhalt trotz schlechter Umfragen den Einzug in den Landtag?
- Warum könnte der Erfolg von Magdeburg für die Grünen nur von kurzer Dauer sein?

