Um 18 Uhr wird es auf der SPD-Wahlparty ganz still. Dann jubeln sie, ein bisschen zumindest. Die Partei hat es wieder in den sachsen-anhaltischen Landtag geschafft. Ersten Hochrechnungen zufolge steht sie bei acht bis neun Prozent. »Mit der SPD ist zu rechnen«, ruft die SPD-Landesvorsitzende Juliane Kleemann von der Bühne in Magdeburg.
Der Spitzenkandidat der Partei, Armin Willingmann, wird erst später auf die eigene Wahlparty kommen. Sein Ziel aber hat der 63-Jährige erreicht: Die Partei ist erneut im Landtag. Und doch gibt es kaum Grund zur Freude. »Für die SPD ist das super. Für alle anderen ziemlich scheiße«, sagt ein SPD-Wähler auf der Party. Es sorge ihn, dass sich nun alle Parteien zusammentun müssten, damit die AfD nicht regiere. Wenn es diese Möglichkeit am Ende überhaupt gibt. Ausgezählt sind die Stimmen zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Wie schafft die SPD in Sachsen-Anhalt trotz schwacher Werte den Wiedereinzug in den Landtag?
- Was bedeutet das Wahlergebnis für die SPD in der Bundesregierung?

