Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat am Donnerstag ganz kurzfristig zur Pressekonferenz ins Kurt-Schumacher-Haus der Berliner SPD geladen. Dort sitzt er vor einer Schar Journalisten. Er wirkt gestresst, aber entschlossen. Nach einer guten halben Stunde hält er eine DIN-A4-Seite in die Luft. Darauf zu erkennen ist ein Transaktionsbeleg einer Bank. Das soll der Beweis sein. Dafür, dass die brisanten Vorwürfe gegen ihn nicht stimmten. Dass Krach, beziehungsweise die SPD, keine Spende dieses einen Unternehmers aus Hannover angenommen hat, angeblich im Gegenzug für Insiderinformationen bei einem millionenschweren Projekt. Dass er die Spende in Höhe von 9.900 Euro am 9. Januar 2026, kurz nachdem er überhaupt davon erfahren habe, zurücküberwiesen habe, weil er jeden Anschein von Korruption verhindern wollte. Dieses Geld habe er nie gewollt, beteuert er.
Automatische Zusammenfassung
Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Warum ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Steffen Krach?
- Welche Rolle spielt die umstrittene Spende im Fall Krach?

